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Rezensionen verfasst von
Lars Hagendorf "redletterboy"
(REAL NAME)   

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Snow Globe
Snow Globe
Preis: EUR 14,42

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine "Schneekugel" die zu überraschen weiß..., 8. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Snow Globe (Audio CD)
...Erasure sind trotz mäßiger Charterfolge in den letzten Jahren einfach nicht zu auszuradieren :-)...Das letzte Album kam ehr clubby daher und war bestückt mit Danceperlen in Frischzellenkurproduktion. Aber leider ist dieses klasse Album auch nur der Fanbase aufgefallen. Als in den Medien zu lesen war, dass Erasure ein Weihnachtsalbum veröffentlichen wollen, grauste es mir...nein nicht wieder irgendwelche Coverversionen der Weihnachtsurklassiker die jeder von 1 - 101 mitsingen kann nur im Gaydiscostil...aber was ist das, beim bekanntwerden der Tracklist fielen zunächst die Stücke "Silent Night" und "White Christmas" ins Auge...und der Rest?...Zum Einen wurden von Vince und Andy relativ unbekannte Stücke neu interpretiert zum Anderen sind hier auch Neukompositionen enthalten. Somit kein reines Coveralbum wie "Other People Songs" was leider in der Retrospektive total untergeht. 1988 probierten es Erasure mit einer X-Mas EP die sogleich auf Platz 2 der Charts flog, hier enthalten ruhige Stücke wie aber auch richtige Synthpopperlen wie "Stop!" oder "She won't be home" Ähnlich ist es auch auf "Snow Globe"

Mit "Bells of Love" beginnt das Album - eine reißende Uptemponummer im Stil von "When I start to break it all down" vom Vorgängeralbum. Ein absoluter Ohrwurm und wohl auch ein Singlekandidat. Dann zeigt Andy bei "Gaudete" dass er auch das kleine (oder große?) Latinum drauf hat. Das Stück wurde im Original vor 30 Jahren aufgenommen und war ein Hit in Spanien. Es wabbern die Sequenzer, es ertönt die Glocke...dazu das düster morbide Video (von den Machern von "Nightmare before Christmas") Eine würdige Auskopplung. "Make it Wonderful" ähnlich catchy wie "Bells of Love" Vorbei die behäbigen Produktionen aus der "Loveboat"-Ära. "Sleep Quietly" jetzt wird es kuschlig. Synths ohne Bass und Drum, einfache Appegiator, Chöre, hier und da mal ein netter Effekt...es fängt zu schneien an. "Silent Night" wer kennt dieses Lied nicht? Andy interpretiert es sehr gefühlvoll, Vince verzichtet auf Schnickschnack. Hier steht wirklich nur der Gesang im Vordergrund.Andy's Stimme wird von Synthflächen getragen, man hört Glöckchen klingen...keine Vergewaltigung eines Klassikers. Hier wurde mit Respekt gearbeitet. "Loving Man" weckt den Zuhörer nachdem das Tempo merklich gedrosselt wurde. Ein flotter Popsong zur rechten Zeit in altbewährter Erasurequalität. Bis auf die Drums könnten die Sounds auch von Vince' alten Casio Keyboards aus den 80er stammen. "Christmas Song" läuft hier ein Videospiel? Oder hatte Vince früher auch Sounds vom guten alten C 64 benutzt? Ein Song der einen in alte Zeiten schweifen lässt. "Bleak Midwinter" zündet die Kerzen an, stellt Euch ans Fenster und beobachte wie die Schneeflocken sanft die Landschaft überdecken...Ja man kann auch mit elektronischen Geräten auf musikalische Art eine warme Atmosphäre schaffen. "Blood on the Snow" wieder eine Uptemponummer die ebenfalls eine Retrofeeling hinterlässt und diesmal doch sehr an Depeche Mode erinnert. "There will be no tomorrow" beginnt mit einem Yazooähnlichen Intro und steigert sich dann wieder in einen flotten Popsong im Stile der Produktionen "Nightbird" oder "Light at the end of the World". "Midnight Clear" kommt wieder ehr minmial daher. Vince verzichtet wieder auf Begleitrhythmen, Andy ist fast auf sich "allein" gestellt. Man hört ihm einfach gern zu. Eigentlich die perfekte Einleitung zu dem 2. großen Klassiker auf diesem Album "White Christmas" Knistergeräusche wie von einer alten Platte, Vince nutzt den "Phoneeffekt" das lässt den Song so herrlich alt klingen. Im Mittelteil wird es dann "moderner" Phasersynths etc. Auch hier hat man es bei weniger belassen. Mit "Silver Bells" gibt es dann den perfekt abgerundeten Weihnachtsabend. So als wenn Santaclaus seine Geschenke verteilt hat und sich nun durch den Kamin verabschiedet.

"Snow Globe" steckt voller Überraschungen was so eigentlich nicht zu erwarten war...zum Glück kein "Other People Songs 2" sondern ein Album was jetzt schon ein Klassiker ist, kein reines Weihnachtsalbum...aber der richtige Soundtrack für den Winter. Kreativität auch nach über 30 Jahren Musikgeschichte. Respekt.


Electric
Electric
Preis: EUR 9,99

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Wumms in den 2. Frühling, 12. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Electric (Audio CD)
25 Jahre ist es her, da veröffentlichten die Pet Shop Boys 1988 ihr erfolgreichstes Album mit “Introspective”. Ein clubtauglicher Longplayer mit gerade mal 6 Songs aber alle in Überlänge. Die 4-Minuten-Popsong-regel wurde gesprengt. Klassische Elemente wurden mit Pop und Dance vermischt. Frühe House –und Tranceelemente fanden sich auf dem Album wieder. Ein Pionierwerk für die Ravekultur in den 90er Jahren. Auf dem Zenit des Erfolgs wurde 1993 Very-Relentless veröffentlicht. Die Bonus CD bestand fast ausschließlich aus Instrumentaltracks mit einigen Sprachfetzen. Ein Trance-Dance Album der Pet Shop Boys. Seitdem wartet die Fangemeinde auf eine ähnliche Veröffentlichung und so dauerte es bis zum Ausstieg bei der alten Plattenfirma und Gründung eines neuen Labels der Boys, dass sie sich “trauen” genau ein solches Album zu veröffentlichen.

Es ist gerade mal 10 Monate her da wurde “Elysium” auf den Markt gebracht wo das älter werden besungen wird. Ein ruhiges,warmes Werk keine Hi-NRG oder Discohymnen wie man es von den Neil Tennant und Chris Lowe gewohnt ist. Und nun trägt die neue Platte gleich mal den Namen “Electric” und es steckt auch wirklich drin was drauf steht. Ein Album was elektrisiert und wieder einige musikalischen Popstrukturen sprengt.

Huldigen Daft Punk mit “RAM” die Disco-Funk-Ära der 70er Jahre so lädt “Electric”den Zuhöhrer zu einer Zeitreise durch die Dance-Geschichte ein und startet in den frühen 80er Jahren, die Geburt der Pet Shop Boys mit dem Produzenten Bobby Orlando (Flirts, Oh Romeo) der die ersten Versionen von “West End Girls”, “One More Chance” und “Opportunities” mit Neil und Chris aufnahm im unverwechselbaren HINRG Stil. Die ersten musikalischen Gehversuche durch die Clubs seiner Zeit. Und exakt so beginnt “Electric”:

“Axis” klingt wie eine Hommage an Patrick Cowley den HI NRG-Produzenten der mit Sylvester seine größten Hits hatte. “Axis” erinnert unweigerlich an “Megatrone Man”. Treibender Sequenzer Sound, unverwechselbare Vocodereffekte. Vintage Synths. Der perfekte Opener für das Album. Fast ein reines Instrumentalstück.

Mit “Bolshy”- ja die Pet Shop Boys haben ein Fable für Russland –Smiley geht es weiter mit House und Acid House – Elementen wie man es vom Twisted Label kennt mit Künstlern wie Danny Tenaglia der für die Boys auch schon an den Reglern stand zu den Produktionen oder Remixen zu “Bilingual” 1996.

“Love is a bourgeois construct” ist DER typische Pet Shop Boys Track. Stampfende Discobeats in Verbindung mit klassischen Elementen sowie anspruchsvollen Texten wie man es von “Shameless”, “Delusions of Grandeur” und auch “It's a sin” kennt. Editiert mit Sicherheit eine Auskopplung wert.

“Fluorescent” – jetzt wird es electro und ehr experimentell für einen Pet Shop Boys Pop-Song. Hypnotisierende Sounds, knackiger Acid Bass. Chris Lowe scheint sich mit dem Produzenten Stuart Price am Mischpult auszutoben. Spärlicher Gesang was hier aber überhaupt nicht stört. Absolut clubtauglich.

Mit “Inside a dream” geht es genau diese Richtung weiter. Treibende Bassline, Trance Synthieflächen, Neil Tennant im Hall und Echoeffekt, knackiges Beats. Auch kein typischer Popsong trotz eingängigen Refrain.

“The Last To Die” ein Cover von Bruce Springsteen im Discosound aufgemöbelt mit Gitarrenlinien wie es auch schon bei “Where the streets have no name” von U2 1991 umgesetzt wurde und dem Song damit eine spürbare Energie gibt. Die Pet Shop Boys sind einfach Meister in Neuinterpretationen “Always on my mind”, “Losing my mind”, “Go west” sind weitere Beispiele hierfür.

“Shouting in the evening” Willkommen in den 90ern auf der Loveparade will man meinen. Ein ruhiges aus Synthflächen bestehendes Intro lässt nicht vermuten, dass es “gleich so richtig ab geht” typische Ravesounds, dazu eine gepitchte Stimme die über die normale Tonlage von Neil Tennant gelegt wird. Mit “Yesterday, when I was Mad” waren die Boys 1994 schon ziemlich Techno, hier wird aber nochmal eine Schippe draufgelegt.

“Thursday” Back to the roots. Der erste Hit war 1985 West End Girls bestehend aus Rap und Gesangspassagen. Quasi der Pet Shop Boys Hip Hop Track. “Daydreaming” mit Dusty Springfield 1990 war ähnlich strukturiert. “Thursday” erinnert stark an den Stil. Bassline alla Grandmaster Flash und ja ein Feat. wie es sich für diese Art von Produktionen heutzutage gehört. Hier darf Example rappen. Ebenfalls ein heißer Kandidat für eine Singleveröffentlichung. Der Refrain bleibt sofort hängen.

Die Reise durch die Geschichte der Dancemusik endet mit “Vocal” in den 2000ern einem Vocal-Trancestück (hier ist der Name Programm) welches von Armin van Buren bereits als neuer Clubhit gehandelt wird. Das Stück trifft absolut den Zeitgeist der Clubkultur und könnte durchaus – richtig promotet – wieder ein richtiger Hit für die Pet Shop Boys werden. Der Partyhit und die aktuelle Single welche als solche ursprünglich nicht geplant war. So sollte “Love is a bourgeois construct” zunächst veröffentlicht werden. “Vocal” kam bei den Konzerten aber dermaßen gut an, dass Neil und Chris einfach mal anders entschieden haben. Unter der alten Plattenfirma undenkbar.

Bei “Electric” hat man das Gefühl, dass Chris Lowe hier einfach mehr die “Sau rausgelassen” hat wie man es eigentlich nur von den B-Seiten gewohnt war; so als wenn unter der alten Plattenfirma nicht alles erlaubt oder erwünscht war. Man denke nur an die verhunzte Singleversion von “Integral” wo die Albumversion doch wirklich knallt und auf den damaligen Konzerten zu “Fundamental” die Menge zum kochen brachte. Singleveröffentlichungen wurden von der Plattenfirma diktiert. Somit ist “Electric” mehr ein Pet Shop Boys Noise (Chris Lowe) als ein Pet Shop Boys Voice (Neil Tennant) Album. Für Hörer die mit der Stimme vielleicht nicht viel anfangen können, vielleicht der ideale Einstieg in den 2. Frühling der Pet Shop Boys unter neuem Label. Der Dancefloor hat die Pet Shop Boys wieder. Wenn man Neil Tennant glauben darf, dann ist dies nur der Anfang einer Trilogie in Zusammenarbeit mit Stuart Price. Bei diesem qualitativ hochwertigen Arbeitsnachweis wünschenswert. “Electric”gehört wie “RAM” von Daft Punk zu den Dancealben des Jahres und lässt unter den jetzigen Bedingungen nur Gutes für die Zukunft der Pet Shop Boys vermuten. Das 12. Studioalbum der Pet Shop Boys geht voll auf die 12. Es gibt keine Ballade wie sonst auf jedem Album seit 1988. Angriff der “Pop-Opas” auf die David Guetta Generation Smiley Eine Band die seit fast 30 Jahren in den Charts vertreten ist, Popalben, Musicals, Film-und Ballettmusik veröffentlicht darf auch mal wieder über den Dancefloor wirbeln und was für die “DJ Culture” (siehe Single von 1991) tun.


Das kleine große Leben (inkl. Bonustrack / exklusiv bei Amazon.de)
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Preis: EUR 9,99

6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Große (musikalische) kleine Leben, 10. Juli 2013
Die Freude war riesig als es in der Presse hieß Simone bringt nach nur einem Jahr wieder ein Album auf den Markt. Gedämpft wurde dies dann schon etwas als der Name Charly Brunner erwähnt wurde und es sich um ein Duett-Projekt handele...

Mit den letzten 3 Alben "Morgenrot", "Mondblind" und "Pur" hatte es Simone geschafft sich aus dem seichten Schlagereinheitsbrei hervor zu heben. Die Produktionen von David Brandes verliehen dem ganzen einen internationalen Touch. In Englisch gesungen hätten sich die Alben in Osteuropa und Asien wohl blendend verkauft. Nicht umsonst verkauften die Eurodance Acts wie Bad Boys Blue (auch zum Teil von David Brandes produziert) in diesen Regionen mehr Alben im Vergleich zu Deutschland oder Österreich. Mitreißende Rhythmen, eingängige Melodien, durchdachte Texte, das sind die Markenzeichen der letzten 3 Alben von Simone gewesen. Perlen waren vor allem die Extended Mixe dazu die Stimme von Simone...Queen of the Dancefloor.

An "Pur" störte mich schon das Duett mit Charly Brunner, weil er aus meiner Sicht stimmlich überhaupt nicht zu Simone passt - viel zu tief - ein Christian Lais wäre die perfekte männliche harmonische Antwort gewesen. Das nun gleich ein ganzes Album aufgenommen wird in diesem Modus ließ mich Schlimmes erahnen...und so ist es leider auch. "Hier steh ich`"..damit fängt es noch ganz gut an, flott, erfrischend..man hofft es geht die ganze Zeit so weiter...aber bei 220 km/h wird die Handbremse mit "Das Lied von Lucy Jordan" angezogen und danach leider nicht mehr losgelassen..Ich frage mich wirklich was da passiert ist...auch vor der "David-Brandes-Zeit" waren die Songs nie so auswechselbar, einfallslos, billig produziert, schlicht und einfach belanglos.0815 Discofox, 0815 Balladen, 0815 Country schon 1000 mal gesungen, gehört und vergessen. Trauriger Höhepunkt ist die Vergewaltigung von "Forever Young". Immer diese dummdreisten Eigeninterpretationen der Deutschen Schlagerwelt nach dem Motto ich brauch mal wieder einen Hit also nehm ich mir einen. Wird hier eigentlich Schadensersatz an Alphaville entrichtet? Wurden Marian Gold und Co überhaupt gefragt?

Auf der Habenseite steht Simones Stimme, der einzige Lichtblick dieses denkwürdigen Werkes das wohl mehr die alternde Zielgruppe eines Charly Brunner anspricht. Simone hat mich mit dem Song "Inferno" in ihren Bann gesungen. Leider ist diese Produktion genau das. Mag sein, dass es für Sie ein Traum war mit einer Schlagerikone wie Charly Brunner eine Platte aufzunehmen, Glückwunsch, Traum erfüllt. Ihrer musikalischen Vita wird dies aber hoffentlich nicht schaden. Ich hoffe auf einen würdigen Nachfolger von "Pur" und blende diesen Fehltritt einfach mal aus.

Andererseits könnte man auch die böse (sarkastische) These aufstellen, dass man mit diesem Projekt auch andere Zielgruppen ansprechen möchte, diese liegt aber weit vor dem Geburtsjahrgang 1960. Bei einer alternden Gesellschaft die weitaus Größere als U 40 also höhere Verkaufszahlen?
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 13, 2013 11:47 PM MEST


Random Access Memories [Vinyl LP]
Random Access Memories [Vinyl LP]
Preis: EUR 20,99

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die "Discovery" für die "Human After All" geht weiter "Homework" gelungen, 17. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Random Access Memories [Vinyl LP] (Vinyl)
"Around the world" war damals der Einstieg für mich in die Daft Punk - Welt. Viele Tracks auf dem Album "Homework" blieben aber aus meiner Sicht zu blass. Da gab es deutlich inovativere Housemusik in den 90ern. Als ich dann zum 1. Mal "One More Time" hörte ging mir das Herz auf. Der dazugehörige Film - Soundtrack zum Album "Discovery" ist von mir immer wieder gern gesehen und jetzt schon ein Klassiker. Auf "Discovery" wurde an vielen Stellen Disco und Funk Elemente verwendet die einfach ein lässiges Gefühl hinterließen und schon zeigten wo die Jungs Ihre Stärken haben. "Human After All" viel dann sofort aus diesem Schema raus und floppte. Die Messlatte wurde durch "Discovery" schon sehr hoch gelegt. "Tron" war dann wieder ein künstlerisches Meisterwerk. Auch die Revisited Version hat seine Daseinsberechtigung und ist das perfekte Gegengewicht zur ehr klassischen Version des Soundtracks. Das was die Pet Shop Boys in den 80ern waren - die Popmythen - man hat sie quasi nie live gesehen, haben Daft Punk "gesichtslos" perfektioniert und sind ähnlich innovativ im musikalischen Bereich und experimentieren sich einfach durch. Bei dem aktuellen Werk hat man das Gefühl...sie wollten einfach auf Nummer sicher gehen bei sovielen Hochkarätern an Bord. "Discovery" wird aus meiner Sicht konsequent fortgesetzt und perfektioniert. Disco, Funk, HINRG werden hier zu einer perfekten Symbiose gemixt. Die Platte klingt so zeitlos, sie hätte vom Disco King Moroder praktisch schon vor 30 Jahren selbst veröffentlich wurden sein. Und ja man hat manchmal das Gefühl, jeden Augenblick könnte Donna Summer einem Zweideutigkeiten ins Ohr hauchen. Praktisch 0 Samples, analoge Aufnahmen...echtes Schlagzeug, Vintage Synths, Sequenzer Lines, das hinterlässt ein wolliges, warmes Gefühl im Ohr und relaxt einfach nur. Sicherlich wird dieses Werk für viele Höhrer, langweilig vielleicht auch bieder klingen. Aber "Get Lucky" hat ganz klar gezeigt wohin die Richtung geht. Daher sollte man sich hinterher nicht beschweren über das was man bekommt. Aber allein die Vocoder lassen doch das typische Daft-Punk-Gefühl aufkommen. Auch die Appegiatoren die seit "Discovery" z.B. bei "Superheroes" verwendet werden sollten ein "Zu-Hause-Gefühl" entfachen. Eine Platte die ein breites Grinsen zurücklässt...denn Disco ist Leben der Herzschlag eines jeden Menschen und in der Form einfach ein schöner Lebensbegleiter. Für mich daher eindeutig das Meisterwerk von Daft Punk. Wer kann sollte sich die Vinyl zulegen. Perfekter Sound. Da kann keine CD mithalten. Ein Downloadcode liegt auch bei um das Werk auch unterwegs im MP3-Player genießen zu können. Und zu einem richtigen Retrofeeling gehören nunmal die Turntables ins Wohnzimmer. Hut ab...das Disco 2013 wieder hip ist wo es doch in 80ern quasi ein Schimpfwort war. Aber Disco ist ein Lebensgefühl das Daft Punk clever mit dem Zuhörer teilen.


Andrea Berg - Abenteuer - Live
Andrea Berg - Abenteuer - Live
DVD ~ Andrea Berg
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 14,56

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schiffbruch in Köln, 13. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Andrea Berg - Abenteuer - Live (DVD)
Ich habe über die Alben "Schwerelos" sowie "Abenteuer" zu Andrea Berg gefunden. Endlich mal die perfekte Symbiose mit Dieter Bohlen nach der Modern Talking Zeit. Ein guter Mix aus absolut eingängigen tanzbaren Songs sowie gefühlvollen Balladen. Frischzellenkur pur. Die musikalische Zeit davor war leider so langweilig und eintönig wie ein gepflegtes 0:0 in der Kreisliga. Somit war ich sehr gespannt auf das Konzert was ich im Fernsehen zunächst anschauen konnte. Der 1. Eindruck ...bombastisch. Tolle Bühne, tolles Intro...absolut stimmig und absolute geniale visuelle Umsetzung des Themas der aktuellen CD bis, ja bis das 2. Lied "Flieg mit mir fort" ausklang, denn was dann kam war der Untergang des Schlagerschiffs Titanic. Gefühlt ein drittel der Lieder waren irgendwelche Eigeninterpretationen und dann auch noch derartig schwache Umsetzungen dass man dachte da steht vielleicht ein Andrea Berg Double auf der Bühne. So gewaltig diese auch anfangs wirkte, es wurde zu wenig aus der Bühne herausgeholt, da hätte im Endeffekt auch ein 0815 Zelt auf der Kirmes gereicht. Der Eisberg wurde spätestens dann stimmlich mit "My Heart will go on" gerammt. Ein absolutes no go und wahrscheinlich ein Rausschmiss bei jeder Vorrunde einer der x-beliebigen, belanglosen Castingshows. Ich bin kein Celine Dion Fan, aber nur ihr Gequietsche passt zu diesem Schmalzbrot von Ballade. Kurzes Fazit: hier ist der Song ihres schlimmsten Hits "Du hast mich 1000 mal belogen" wirklich Programm. Relativ wenig Andrea Berg. Die Setlist ist ein Graus. Eine Mischung ihre letzten beiden Alben sowie eine Art Hitmedley der Postbohlen Ära wäre wünschenswert gewesen. Denn das Fundament mit der an sich tollen Bühne war ja gegeben. Das Andrea Berg es richtig drauf hat, kann man dann bei der Aspach Show sehen die man jetzt erwerben kann "Abenteuer - 20 Jahre Andrea Berg" im Box-Set. Hier wurde grundlegend an der Setlist gepfeilt und siehe da, fast nur Andrea Berg Songs. So muss es sein. Späte aber nicht zu späte Wiedergutmachung. Der Auftritt in Köln ist leider nur mit nem Kasten Kölsch zu ertragen. Aber jeder macht mal Fehler. Auch Helene Fischer hat gezeigt, dass sie z.B. keine Andrea Berg Songs singen kann (Das kann kein Zufall sein) auch wenn es eine tolle Geste zum 20 jährigen Jubiläum von Andrea Berg war. Die eine singt über Piraten die andere über Phänomene...und das ist auch gut so.


Memory of the Future
Memory of the Future
Preis: EUR 10,98

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verträumt in den Winter, 29. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Memory of the Future (Audio CD)
Mit "Memory of the Future" kommt nun schon die 3. Singleveröffentlichung des aktuellen Longplayers "Elysium" auf den Markt und die Pet Shop Boys machen dort weiter wo sie bei den vorangegangenen Veröffentlichungen aufgehört haben. Bonussongs und Remixes on mass.

Für die Single wurde der Song nochmal von Stuart Price aufgepeppt und radiotauglich/er gemacht. Das Stück baut einen immensen Spannungsbogen auf einen im Refrain die Appegiator Sounds um die Ohren fliegen in bester Synthpop-Manier. Ein an sich ruhiges Stück was dennoch eine Menge Energie entlädt. Einer der Ohrwürmer des aktuellen Albums und somit eine gute Wahl.

Mit dem Bonussong "Listening" hat man nun auch endlich die "Neil Tennant" Version, denn dieser Song wurde für Morten Harkets letztes Album produziert und Neil war nur bei den Backvocals zu hören. Wieder einmal zeigt sich wie stark die Pet Shop Boys auch im Songwriting sind und es immer wieder schaffen Songs zu schreiben die dem entsprechenden Künstler auf dem Leib geschrieben werden. Dennoch immer wieder ein Genuss wenn der Fan das Original bekommt, welches sich dann wieder ganz anders darstellt. Ein ruhiger, eingängiger Song.

"One Night" flasht sofort wenn man den Refrain hört. Mächtige Synthiechöre, ein flotter Beat. Mal singt Neil, mal haucht oder flüstert er die Worte. Eine der besten B-Seiten der letzten Jahre.

"Inside" ist wieder ein ruhiges Stück was das Minialbum perfekt abrundet. Pianochords, Streicher, Glöckchen, minimalisticher Schlagzeugeinsatz...man stelle sich Neil in einer Bar vor und man lauscht Ihm mit einem Glas Wein.

Die 2. CD ist bestückt mit 5 Remixen wobei der "Extended Mix" nicht wirklich als ein solcher angesehen werden muss, es ist mehr ein Rework der vor allem durch die vielen Breaks zu begeistern weiß und somit immer wieder spannend daher kommt. Die beiden folgenden Remixe (Ulrich Schnauss, DJ Waldo) sind ehr entspannt, chillig und man hört sogar Chris Lowe nach längerem mal wieder Singen.

Flott und Clubtauglich endet dann die 2. CD mit den Digital Dog Club Remix und Dub. Kann man sich gut in einer Großraumdisse vorstellen. Ein paar mehr BPM und Clubsynthiesounds und ab gehts.

Somit endet ein für den Fan ein tolles Pet Shop Boys Jahr. Die "Elysium-Ära" neigt sich langsam dem Ende zu. 1 Album, 3 EPs mit insgesammt 9 Bonussongs und etlichen Remixen was will man mehr.

Nächstes Jahr kommt die Tour und ein Dancealbum...es geht also schlag auf schlag weiter.


Leaving
Leaving

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leaving? von wegen...., 13. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Leaving (Audio CD)
...so schnell gehen die Pet Shop Boys nicht in Rente, wie sie erst kürzlich bei einem Interview "drohten".

Nun wird - und das ist selten für die Plattenfirma - die offensichtlichste Single aus dem aktuellen Longplayer "Elysium" ausgekoppelt.

Stimmungsmäßig an einem PSB Klassiker "Being Boring" angelehnt. Ein trauriger Song der fröhlich klingt. Eingängig von der 1. Sekunde an der auch nach dem xten mal hören nie langweilig wird. Neils sanfte Stimme und angenehme Stimmlage bohren sich tief ins Gehör und man möchte ihm einfach immer wieder gern zuhören.

Qualitativ haben die Boys gerade im B-Seiten Sektor im Vergleich zu den letzten Veröffentlichung (Fundamental, Yes) enorm zugelegt. Wie schon bei "Winner" finden sich hier wieder 3 wunderbare Bonustracks wieder. Mit "Hell" und "In His Imagination" 2 wunderbare Popperlen, wobei gerade letztere eigentlich nach Single schreit. Aber das war/ist schon oft das "Problem" gewesen. Viele wirkliche Perlen finden sich im Schaffen der B-Seiten der Pet Shop Boys wieder, die leider für den "normalen" Zuhörer unentdeckt bleiben.

Mit "Baby" findet sich endlich die PSB-Version des für "Alcazar" geschriebenen Titels auf diese CD wieder. Kurz angespielt kennt man diese Version nur aus "The Most Incredible Thing" der Boys.

Der Pet Shop Boys Fan wird gerade zu beschenkt mit dieser Veröffentlichung so gibt es eine 7" Single Vinyl, eine 12" Maxi Vinyl, die hier angesprochene EP, eine Remix-CD, sowie diverse digitale Downloads für Remixe die es nicht auf einen Tonträger geschafft haben.

Wer einen Schallplattenspieler hat, sollte auf die Remix-Cd (eh unvollständig) verzichten und sich die 12" Maxi besorgen, zusammen mit der EP und sich die 3 fehlenden Remixe die dann noch fehlen herunterladen (Believe in PSB Mix, Side by Side Mix, Freedom Mix alle von den PSB selbst gemixt)

In Zeiten wo leider immer weniger Tonträgerformate angeboten werden, ein riesen Geschenk der Pet Shop Boys an die Fanbase. Man fühlt sich 20 Jahre zurückversetzt was die Auswahl betrifft. Die "Elysium - Ära" erinnert stimmungsmäßig und qualitativ doch sehr an die "Behaviour - Ära". So kann es weiter gehen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 16, 2012 9:59 PM MEST


Elysium
Elysium
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 12,29

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie ein warmer Mantel..., 7. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Elysium (Audio CD)
...wird man mit den Klängen vom neuesten Werk der Pet Shop Boys umhüllt. Wer die Melancholie liebt..und es wird ja auch Herbst...kommt hier voll auf seine Kosten...es geht um Abschied, Hoffnung, Abschied und wieder Hoffnung....man wird unweigerlich stimmungsmäßig an den besten Longplayer "Behaviour" von den Boys erinnert.

Den Pet Shop Boys wurde oft vorgeworfen, dass Ihre besten Stücke in den B-Seiten wiederzufinden sind. Hier werden die Stimmungen von "Searching for the face of Jesus" und z.B. "Between two Islands" von der Single "I get Along" vom Longplayer "Release" aufgenommen..."Give it a go"

Gleich mit "Leaving" wird die Richtung des Albums angezeigt...wo es bei "Yes" noch ziemlich tanzbar daherging..wird es wieder gemächlicher. "Leaving" ist zurecht eine Single und bleibt sofort im Gehör hängen. Träurig schön...ähnlich wie "Being Boring" 1990. Mit "Invisible" werden gleich 10 Gänge an Geschwindigkeit zurückgeschraubt...raus kommt ein chillig schönes Stück....mit tollen Soundeffekten und einem eingängigen Piano.

Mit "Winner" finden wir die 1. Single wieder...die ähnlich wie "So hard" auf "Behaviour" etwas verloren wirkt...weil krampfhaft für das Radio produziert...hier etwas deplatziert wirkt, dennoch eine starke Hymne ist, zwar diesemal nicht im Stechschrittrhythmus wie wir man es von "Go West" kennt...aber eben eine Up-Tempo-Hymne.

"Your early Stuff" besticht durch für die Pet Shop Boys ehr neuen Beats..man merkt die amerikanische Produktion...mit frechem Text und warmen Synths. Wie sagt man neudeutsch? Sehr "smooth".

"A Face like That" ist eigentlich der einzige wollen mal sagen Pet-Shop-Boys-Typische-Track auf dem Album. Ne flippige Brass Section...hammernde Electrobeats..kühle Synthieflächen...den klassischen PSB-Track...und zugleich einer der Höhepunkte des Albums

"Breathing Space"...geht gleich wieder in wärmere Gefilde und entwickelt sich zu einer Ballade und zu einen der besten Tracks der Boys überhaupt. Der Refrein ist absolut "tödlich" für das Gehör und möchte.

"Ego Music" ..der Track der die Gemeinde wohl spalten wird, weil es eigentlich kein richtiger Song ist. Gesang gibt es nicht..nur einen Neil der bei knackigen recht aggresiven Beats seinen Sprechgesang abspult...hier sollte man mehr auf den Text achten. Es erinnert vom Stilbruch her irgendwie an "The Sound of The Atom Splitting" die B-Seite von "Left to my own devices"...da es aber ein recht kurzes Stück ist...wird es gut in das Konzept eingebettet.

Mit "Hold on" wird es soulig, gospelig....wo die Backroundsänger richtig zur Geltung kommen....ein komplett neues Pet Shop Boys Gefühl...das aber überzeugt.

"Memory of the Future"...eine Elektrotrack der gemächlich zu seinem Höhepunkt wandert....und irgendwie von der Art her an "The way it used to be" von "Yes" erinnert. Elektronisch, melancholisch.

"Everyhting means something" ..wirkt wie eine Mischung aus OMD und Kraftwerkt...es wird so richtig düster..ja fast unheimlich wenn der Track einsetzt, unbedingt was für den Kopfhörer.

"Requiem in denim and leopardskin"...so richtig lässig, groovy, verlassen uns die Pet Shop Boys dann wieder. Warme synths, pompöse Streichersets...und wieder die Chöre...ähnlich wie das Album beginnt, endet es auch....

Somit ein sehr abwechslungsreiches Werk. Mischung aus alten und neuen Elementen...daher klingt es jetzt schon zeitlos.

Es gibt 3 Versionen. Die einfache CD Version (Cover Wasser), die Doppel CD (Cover Himmel) mit den Instrumentaltracks als Bonus und die Doppelvinylversion ebenfalls mit den Instrumentaltracks als Bonus in einer fürs Auge tollen Aufmachung.

Wem "Yes" zu durchgestylt war, zu kühl..zu hitorientiert...der wird hier ein wunderbar warmes, sehr organisch wirkendes Album der Pet Shop Boys vorfinden. Das Popalbum des Jahres.


Zorn der Titanen
Zorn der Titanen
DVD ~ Sam Worthington
Preis: EUR 6,52

16 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Kampf der Generationen", 4. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Zorn der Titanen (DVD)
In Zeiten wo man mit Hilfe der Technik ganze Erdteile versinken lassen kann (2012) könnte man meinen die Filme werden dadurch auch fesselnder als viele Filme die z.B. in der Slow Motion Technik entstanden sind vom Altmeister Ray Harryhausen der die Vorlage für "Kampf der Titanen" gegeben hat. Sein letzter Film aus dem Jahre 1980. Dieser zeichnete sich durch eine Fülle von Effekten aus die damals einfach unerreicht waren aber auch heute noch ihren unvergleichlichen Charme besitzen und das zurecht. Die Detailverliebtheit ist in jeder Bewegung der Figuren wie der Medusa oder von Pegasus (hier übrigens weiß) zu spüren. Hier kann man wirklich von einem Meisterwerk des Fantasy Genres sprechen (zu empfehlen auch Jason und die Argonauten, sowie Sindbads 7. Reise, Sindbads gefährliche Abenteuer und Sindbad und das Auge des Tigers)

Nun gab es ja immerhin schon die Story und das Remake "Kampf der Titanen" hielt sich auch weitestgehend daran, aber die dümpelnden Schauspieler und vor allem die Dialoge haben wirklich alles kaputt gemacht. Da helfen auch die Effekte (hier in einer waren Fülle) aus dem Computer nichts. Dennoch haben diese etwas dazu beigetragen sich das Remake auch bis zum Ende anzutun. Sicherlich im Kino ansehnlicher als auf DVD oder Blueray.

Nun wird mit "Zorn der Titanen" eine völlig neue Story beigefügt die sich die Macher wohl beim Zeitungslesen auf den Aborten haben einfallen lassen weil diese in keinster Weise ein Sinn ergibt. Die Menschen verlernen mal wieder das Beten, dadurch schwindet die Macht der Götter, das stärkt dann wieder Kronus den Vater der Götter - weil Ares und Hades beschließen diesen zu stärken um ihre eigene Stärke und Unsterblichkeit zu halten. Zeus hat natürlich was dagegen wird in die Unterwelt gelockt und verraten. Also kann nur mal wieder Perseus helfen, der muss nun den Dreizack Poseidons mit den Zweizack des Hades und dem Donnerkeil des Zeus zusammenführen um damit dann Kronus zu besiegen. Soviel zu Story ?!?!

Nun zum Hauptproblem....gab es im ersten Teil dem Remake noch jede Menge Action (gefüttert durch die Ideen des Originals) so muss man hier aufpassen nicht einzuschlafen. So gibt es lediglich einen Kampf mit einer Chimäre am Anfang..den Kampf...mit den Zyklopen...ein kleines Techtelmächtel mit einer Art Minataur auf dem Weg zur Unterwelt....und zum Schluss den Flug mit Pegasus direkt in die Innereien (nur ein einziger Feuerberg) des Kronus. Der Rest sind alberne Dialoge....das es so ein Film ins Kino geschafft hat ist schon erstaunlich. Wenn es schon nichts fürs Hirn gibt, dann doch wenigstens fürs Auge...aber auch hier gibt es wirklich gar nichts was in irgendeiner Art fesseln kann. Da war die Darstellung des Kraken im Vorgänger ja wirklich ein Genuss.

Ganz klares Fazit. Diese weitere Verfilmung ist noch schlechter als der Vorgänger und beide kommen in keinster Weise an das Original heran welches mittlerweile 32 Lenze zählt. Wer eine Playstation 2 oder 3 besitzt sollte sich mit den Spielen "God of War" beschäftigen in HD die eine Fülle an Spannung und griechischer Mytholgie bieten mit wirklich allen Figuren und auch als Vorlage auf das Original "Kampf der Titanen" zurückgreifen.

Wieder mal ein Fall für: Potenzial zwar erkannt aber die Umsetzung verbrannt...Schade und stümpferhaft schlecht.


Winner
Winner
Preis: EUR 6,99

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Höhrer wird zum "Winner"...., 3. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winner (Audio CD)
...denn die Pet Shop Boys schaffen es in Kürze auf dieser EP alle Facetten aufzuzeigen die sie zum erfolgreichsten Pop Duo aller Zeiten gemacht haben.
Mit "Winner" wird es hymnisch wie wir es von Go West, Shameless, A Red Letter Day kennen.....eigentlich der wie-gemacht-radio-hit....up tempo...und im Ohr festbeißend und passend zur Olympia...obwohl die Texte natürlich nicht immer ein eine Richtung gehen sondern auch das simple Leben beschreiben. Und darum geht es in Winner.

Mit "A Certain Je Ne Sais Quoi" geht es mal mit riesen Schritten back to the roots. Das ist Bobby Orlando reloaded pur...der Herr, der mit Neil Tennant und Chris Lowe nach einem Cheesburger die erste Version des späteren Welthits "West End Girls" aufnahm und sich für unzählige HI NRG Produktionen in den 80ern auszeichnet (Flirts, Divine, Oh Romeo). Er produzierte auch die Urversion von "Opportunties" sowie "One More Chance" und einige B-Seiten aus der frühen Phase der Pet Shop Boys. Also geht es stampfend flott nach "Winner" weiter in bester HI NRG Manier, stampfende Beats, Synthiechöre, einige Gitarrenriffs...Scheibe runter oder Verdeck auf...einlegen, Lautstärke volle Pulle und Gas geben...nur Fliegen ist schöner. Facette 2...der unverkennbare Discosound der Pets....

"The Way Through The Woods" zeigt Facette 3...die experimentellen Pet Shop Boys. Schräge Sounds und Effekte wie wir es von "Battleship Potemkin" oder auch "The Most Incredible Thing" gewohnt sind, orchestrale und verschachtelte Melodien. Der Song baut sich auf völlig ohne den Drumcomputer..mit Unterstützung von Vogelgezwitscher, Regengüssen....das man wirklich das Gefühl hat durch einen Wald zu laufen...bis dann doch der Beat einsetzt und das Stück mit einem Chor als Unterstützung seinen Höhepunkt findet.

Facette 4...die Pet Shop Boys sind Meister im Covern (Go West, Always on My Mind, Somewhere, Losing My Mind) und schaffen es immer so zu produzieren, dass man glaubt der Song sei auch final von Ihnen. Hier haben wir es mit einem Tribute zum Tode von Robin Gibb zu tun...dem Bee Gees Klassiker "I Started A Joke" der einfach Pet Shop Boys like produziert wurde ohne gravierende Veränderungen am Original vorzunehmen. Hier muss man wirklich den Hut ziehen. Der Song ist auch gleich Facette 5...die Pet Shop Boys Ballade...kaum eine Band versteht es nach Lennon/Mc Cartney derartige Songs zu produzieren.

Somit haben wir mit "Winner" ein Mini Best of der Pets.

Remixe folgen später als MP3 Download und mit Glück auch noch auf 12" Vinyl für den verwöhnten Sammler. Denn diese wären hier völlig deplaziert gewesen.

Schöne Einstimmung zum kommenden Album "Elysium" das nach der "Yes" Produktion vielleicht wieder in die ruhiger Phase geht wie es schon Anfang der 90er mit DEM Pet Shop Boys Album überhaupt "Behaviour" gelang.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 17, 2013 8:41 PM MEST


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