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Rezensionen verfasst von
Lars Hagendorf "redletterboy"
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Déjà Vu [Vinyl LP] [Vinyl LP]
Déjà Vu [Vinyl LP] [Vinyl LP]
Preis: EUR 20,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Godfather of Zappeldisco is back, 21. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Déjà Vu [Vinyl LP] [Vinyl LP] (Vinyl)
Wie in alten Zeiten, auf den Postboten gewartet und dann voller Genuss das Paket geöffnet. Und man ist von dem Vinylcover gleich geblendet und möchte eigentlich diese nur mit Handschuhen berühren. Unglaublich aber wahr, ich halte eine Doppelvinyl eines meiner Kindheitshelden in den Händen. Neverending Story, Scarface, Human League, Donna Summer, Freddy Mercury....natürlich mein Lieblingsalbum Emc2...und jetzt Deja Vu. Der Opener 4 u with Love ist auch gleich ein Deja Vu. Es wabbern im Hintergrund die Sequenzer die ich so liebe und die dann später bei 74 is the New 24, La Disco, Wildstar und City Lights offensichtlich stark an die Wurzeln erinnern. Patrick Cowley und selbst die Pet Shop Boys bedienten sich diesem Stilmittels (So Hard von Behavior z.B.) The Computervoice alias Vocoder kommt auch wieder zum Einsatz. Alles somit beim Alten? Mitnichten.. alle Kollaberationen klingen frisch - u.a. Kylie, Sia - und stampfen so richtig auf der Tanzfläche. Keine dünnen Eurodancenummern. Discogitarren, Strings, Bläserparts. Nichts wird ausgelassen. Gut gelungen ist auch das Cover von Tom's Diner. Gefällt mir um Längen besser als das Original. Interessant sind auch die 4 Bonustracks. Das ehr ruhige Magnificient geht direkt in City Lights über. Giorgio wie vor 40 Jahren. Timeless sowie der Remix von 74 is the New 24 lassen Club Atmosphäre wachsen. Muss man sich jetzt eigentlich bei Daft Punk bedanken, dass sie den schlafenden Riesen geweckt haben? ' Der Sound auf der Vinyl ist perfekt abgemischt. Der Bass ist dynamisch übersteuert aber nicht. Ein absolutes Highlight für jeden Vinylliebhaber mit vernünftiger Anlage oder Kopfhörer. Vergleiche mit Dieter Bohlen zeugen von wenig Sachverstand was aber keine Abwertung seiner Kunst sein soll. Giorgio Moroder beweist mit seinen 75 Jahren, dass Musik in jeder Hinsicht zeitlos ist und vor allem das Disco Genre lebt. Warum? Die durchschnittlichen BPM stampfen analog mit dem menschlichen Herzen '. Ein Wohlfühlfaktor also. HI NRG & Disco forever.


Emerge
Emerge
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Electropop 2014, 15. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Emerge (MP3-Download)
Auch ich durfte die Jungs am 7.12.14 in Hamburg erleben. Ich war schon sehr von dem Album iPop feat Andy Bell angetan. Purer und glatter Electropop ohne Umschweife mit direktem Zugang ins Ohr. Das beste der 3 Andy Bell Alben. Und nun Shelter hautnah und das war Vorgruppe auf höchstem Niveau.Fierce als Opener haut einen aus den Socken.Leichte New Order Anleihen im Beat. Auch die weiteren Songs wissen allesamt zu überzeugen.Make Me, Never Luv You More, SMS..
Hier fällt kein Song ab. Die Zukunft des britischen Electropop... SHELTER.


The Violet Flame-Deluxe Edition
The Violet Flame-Deluxe Edition
Wird angeboten von ZOverstocksDE
Preis: EUR 13,17

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Frischzellenkur geht weiter..., 19. September 2014
Rezension bezieht sich auf: The Violet Flame-Deluxe Edition (Audio CD)
Mit Snow Globe und dem Produzentenwechsel - Richard X - haben Erasure schon angedeutet, dass die schwermütige Zeit der letzten Jahre vorbei ist. "Tomorrow`s World" hatte dies schon angedeutet, clubtauglich, nur der Gesang kam von Andy nicht wie gewohnt zur Geltung (Autotune). Und dies gehört nunmal zu einer perfekten Symbiose - Stimme und Musik. Andys Stimme ist so klar wie nie und das neue Werk "hört sich einfach mal so weg". Es gibt keine "Spaßbremsen" auf diesem Album. "Dead of Night" beginnt gleich ziemlich clubby und grooved den Hörer so richtig ein. "Elevation" die 1. Single wird nach und nach zum Ohrwurm mit simpler Chordfolge und erinnert schon an die früheren Zeiten. Dennoch interessanter Weise mit der "schwächste" Track auf dem Album wenn man hier von schwach überhaupt reden kann. Mit "Reason" an der 3. Stelle gleich ein Höhepunkt. Homage an die Liebe im mitreißenden Elekropop der einen nicht ruhig sitzen lässt. "Promises" ist dann ähnlich wie "Dead of Night" wieder grooviger aber mit sehr vertrauten Vince Clarke Sounds...Square Leads aus den 80ern, Appegiators wie sie nur so perfekt auf dem Album "I say , I say , I say" zu finden waren. "The One" erinnert auch stark an das beste Erasure Album und drosselt die Geschwindigkeit, was hier aber überhaupt nicht stört. Schöne Mid-Tempo Nummer, wo Andys Stimme einfach alles überragt und wieder schöne Retrobridges von Vince, wo man an die "Alten Zeiten" erinnert wird. Mit "Sacred" folgt dann der absolute Höhepunkt und hier sind die Einflüsse von Richard X am meisten spürbar...wer "Fugitive" von den Pet Shop Boys kennt wird verstehen, was gemeint ist. Das ist extatischer Elektropop wo man im wahrsten Sinne des Wortes "abheben" kann. Andys Stimme eröffnet eine Landschaft voller Sehnsüchte. Das beste Stück der letzten Erasure Dekade. Dafür wurde Synthiepop erfunden :-). "Under The Wave" drosselt wieder ein wenig das Tempo aber ist ein richtiger süßer "Gute-Laune-Song" ..oh oho oho oho...mehr Ohrwurm geht wohl kaum. "Smoke & Mirrors" kommt etwas düster daher und erinnert etwas an "Glas Angel" von "Light of the End of the World" Sequenzer und Phaserstrings bestimmen das Stück. Kühler Elektropop für jeden Fan von Vintage Synths. Wieder ein Beweis, dass Vince und Andy nicht nur süße Melodien schreiben können sondern auch eine andere "dunkle" Seite soundtechnisch darbieten können. "Paradise" ist das neue "Supernature" von 1989. Nur steht in den Credits diesmal written by Clarke/Bell. Stampfende Beats, retro Sequenzer wie man sie schon von Donna Summer kennt nur alles im modernen Gewand. Ein Discokracher. Tja und dann ist es auch schon vorbei mit dem Rausschmeißer "Stay a little late tonight" Nun wird es melancholisch. Piano Chords, wabberne Bässe, und die so berüchtigten Appegiators von Vince. Auch hier möchte ich noch einmal gern auf "I say, I say, I say" verweisen. Denn diese Klasse Erasure nach 20 Jahren endlich wieder erreicht. "Nightbird" war schon ein überzeugendes "Comeback" Album was an die alten, unbeschwerten Zeiten erinnerte. "The Violet Flame" setzt hier aber noch eins drauf. Weil es wirklich keinen Song gibt der abfällt. Es wirkt nicht wie Stückwerk sondern wie ein Konzept. Die Mischung auch mit dem Produzentenwechsel überzeugt hier restlos. Was man aus so einem Synthiepoppionier wie Vince Clarke nach über 30 Jahren mit "frischen" Einflüssen noch herauskitzeln kann ist schon beachtlich. Ähnlich wie "Electric" von den Pet Shop Boys wo Stuart Price mit an den Reglern saß, beweisen die Gesichter der 80er, dass Sie was den Elekropop angeht immer noch das Heft in der Hand haben. "Neue Besen kehren Gut"...das stimmt in beiden Fällen dank der neuen Einflüsse von Seiten der Produktion. Für mich ist "Violet Flame" wie ein quasi Neubeginn für Erasure und lässt hoffen, dass diese Frische noch nicht so schnell endet und aus dem "Violet Flame" ein "Everlasting Flame" wird...die Idee für den neuen Albumtitel :-)


ULTRA FORCE 2 - UNCUT LIMITED EDITION im Schuber
ULTRA FORCE 2 - UNCUT LIMITED EDITION im Schuber
Wird angeboten von Mediafoxx
Preis: EUR 24,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verschenktes Potential, 11. Juli 2014
Mit Ultra Force 2 - eigentlich In The Line Of Duty 2 - wollte man wohl den wirklich sehenswerten 1. Teil erfolgreich fortsetzen. Letztendlich wird dem Eastern Fan einer der schwächsten Fortsetzungen geboten und das verwundert schon wenn man alleine die Namen Michelle Yeoh, Cynthia Rothrock und sogar Sammo Hung auf der "Speisekarte" serviert bekommt. Was ging schief?

Das größte Manko ist die einfach fehlende Action. Der Opener - Überfall - ist ganz nett, dann gibt es einen "Kennenlernfight" zwischen Cynthia und Michelle am Flughafen und dann bleibt eigentlich nur noch der Showdown wo ganz gut geknüppelt wird. Alles in Allem 20 Minuten für Hongkongverhältnisse durchschnittliche Action. Dazwischen wieder krampfhafte Versuche einen Leitfaden durch die "Story" zu knüpfen sowie wieder mal oberdämliches Overacting vor allem von Tsui Hark und den Polizeikollegen von Michelle die man eigentlich aus jedem 2. Hongkongfilm dieser Zeit kennt, manchmal sind es die "Bösen" und manchmal die "Guten" aber egal, grundsätzlich schauspielerisch schlecht. Der Klamauk ist mal wieder fehl am Platz. Sammo Hung tritt nur ganz kurz in Erscheinung, seine Martial Arts zeigt er diesmal gar nicht. Das ganze wirkt wie ein B-Jackie Chan Film aus den 80er Jahren der vorn und hinten überhaupt nicht funktioniert.

Positiv sind einzig die Kämpfe im Showdown wo z.B auch Schwerter zum Einsatz kommen, auch der Härtegrad weiß hier zu gefallen.

Nur das reicht halt nicht um dem genialen Vorgänger überhaupt das Wasser reichen zu können. Nach Sicht der kompletten "Ultra Force" bzw "In The Line Of Duty" - Reihe ist dies einer der schwächsten Teile. Zu empfehlen sind daher Teil 1 der auch in Deutschland unter "Hongkong Cop" läuft und "In The Line Of Duty 4" hierzulande "Red Force" mit Cynthia Khan und Donnie Yen. Bei diesen beiden Teilen stimmt einfach alles. Den Rest kann man getrost vergessen.


Snow Globe
Snow Globe
Preis: EUR 14,99

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine "Schneekugel" die zu überraschen weiß..., 8. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Snow Globe (Audio CD)
...Erasure sind trotz mäßiger Charterfolge in den letzten Jahren einfach nicht zu auszuradieren :-)...Das letzte Album kam ehr clubby daher und war bestückt mit Danceperlen in Frischzellenkurproduktion. Aber leider ist dieses klasse Album auch nur der Fanbase aufgefallen. Als in den Medien zu lesen war, dass Erasure ein Weihnachtsalbum veröffentlichen wollen, grauste es mir...nein nicht wieder irgendwelche Coverversionen der Weihnachtsurklassiker die jeder von 1 - 101 mitsingen kann nur im Gaydiscostil...aber was ist das, beim bekanntwerden der Tracklist fielen zunächst die Stücke "Silent Night" und "White Christmas" ins Auge...und der Rest?...Zum Einen wurden von Vince und Andy relativ unbekannte Stücke neu interpretiert zum Anderen sind hier auch Neukompositionen enthalten. Somit kein reines Coveralbum wie "Other People Songs" was leider in der Retrospektive total untergeht. 1988 probierten es Erasure mit einer X-Mas EP die sogleich auf Platz 2 der Charts flog, hier enthalten ruhige Stücke wie aber auch richtige Synthpopperlen wie "Stop!" oder "She won't be home" Ähnlich ist es auch auf "Snow Globe"

Mit "Bells of Love" beginnt das Album - eine reißende Uptemponummer im Stil von "When I start to break it all down" vom Vorgängeralbum. Ein absoluter Ohrwurm und wohl auch ein Singlekandidat. Dann zeigt Andy bei "Gaudete" dass er auch das kleine (oder große?) Latinum drauf hat. Das Stück wurde im Original vor 30 Jahren aufgenommen und war ein Hit in Spanien. Es wabbern die Sequenzer, es ertönt die Glocke...dazu das düster morbide Video (von den Machern von "Nightmare before Christmas") Eine würdige Auskopplung. "Make it Wonderful" ähnlich catchy wie "Bells of Love" Vorbei die behäbigen Produktionen aus der "Loveboat"-Ära. "Sleep Quietly" jetzt wird es kuschlig. Synths ohne Bass und Drum, einfache Appegiator, Chöre, hier und da mal ein netter Effekt...es fängt zu schneien an. "Silent Night" wer kennt dieses Lied nicht? Andy interpretiert es sehr gefühlvoll, Vince verzichtet auf Schnickschnack. Hier steht wirklich nur der Gesang im Vordergrund.Andy's Stimme wird von Synthflächen getragen, man hört Glöckchen klingen...keine Vergewaltigung eines Klassikers. Hier wurde mit Respekt gearbeitet. "Loving Man" weckt den Zuhörer nachdem das Tempo merklich gedrosselt wurde. Ein flotter Popsong zur rechten Zeit in altbewährter Erasurequalität. Bis auf die Drums könnten die Sounds auch von Vince' alten Casio Keyboards aus den 80er stammen. "Christmas Song" läuft hier ein Videospiel? Oder hatte Vince früher auch Sounds vom guten alten C 64 benutzt? Ein Song der einen in alte Zeiten schweifen lässt. "Bleak Midwinter" zündet die Kerzen an, stellt Euch ans Fenster und beobachte wie die Schneeflocken sanft die Landschaft überdecken...Ja man kann auch mit elektronischen Geräten auf musikalische Art eine warme Atmosphäre schaffen. "Blood on the Snow" wieder eine Uptemponummer die ebenfalls eine Retrofeeling hinterlässt und diesmal doch sehr an Depeche Mode erinnert. "There will be no tomorrow" beginnt mit einem Yazooähnlichen Intro und steigert sich dann wieder in einen flotten Popsong im Stile der Produktionen "Nightbird" oder "Light at the end of the World". "Midnight Clear" kommt wieder ehr minmial daher. Vince verzichtet wieder auf Begleitrhythmen, Andy ist fast auf sich "allein" gestellt. Man hört ihm einfach gern zu. Eigentlich die perfekte Einleitung zu dem 2. großen Klassiker auf diesem Album "White Christmas" Knistergeräusche wie von einer alten Platte, Vince nutzt den "Phoneeffekt" das lässt den Song so herrlich alt klingen. Im Mittelteil wird es dann "moderner" Phasersynths etc. Auch hier hat man es bei weniger belassen. Mit "Silver Bells" gibt es dann den perfekt abgerundeten Weihnachtsabend. So als wenn Santaclaus seine Geschenke verteilt hat und sich nun durch den Kamin verabschiedet.

"Snow Globe" steckt voller Überraschungen was so eigentlich nicht zu erwarten war...zum Glück kein "Other People Songs 2" sondern ein Album was jetzt schon ein Klassiker ist, kein reines Weihnachtsalbum...aber der richtige Soundtrack für den Winter. Kreativität auch nach über 30 Jahren Musikgeschichte. Respekt.


Electric
Electric
Preis: EUR 7,99

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Wumms in den 2. Frühling, 12. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Electric (Audio CD)
25 Jahre ist es her, da veröffentlichten die Pet Shop Boys 1988 ihr erfolgreichstes Album mit “Introspective”. Ein clubtauglicher Longplayer mit gerade mal 6 Songs aber alle in Überlänge. Die 4-Minuten-Popsong-regel wurde gesprengt. Klassische Elemente wurden mit Pop und Dance vermischt. Frühe House –und Tranceelemente fanden sich auf dem Album wieder. Ein Pionierwerk für die Ravekultur in den 90er Jahren. Auf dem Zenit des Erfolgs wurde 1993 Very-Relentless veröffentlicht. Die Bonus CD bestand fast ausschließlich aus Instrumentaltracks mit einigen Sprachfetzen. Ein Trance-Dance Album der Pet Shop Boys. Seitdem wartet die Fangemeinde auf eine ähnliche Veröffentlichung und so dauerte es bis zum Ausstieg bei der alten Plattenfirma und Gründung eines neuen Labels der Boys, dass sie sich “trauen” genau ein solches Album zu veröffentlichen.

Es ist gerade mal 10 Monate her da wurde “Elysium” auf den Markt gebracht wo das älter werden besungen wird. Ein ruhiges,warmes Werk keine Hi-NRG oder Discohymnen wie man es von den Neil Tennant und Chris Lowe gewohnt ist. Und nun trägt die neue Platte gleich mal den Namen “Electric” und es steckt auch wirklich drin was drauf steht. Ein Album was elektrisiert und wieder einige musikalischen Popstrukturen sprengt.

Huldigen Daft Punk mit “RAM” die Disco-Funk-Ära der 70er Jahre so lädt “Electric”den Zuhöhrer zu einer Zeitreise durch die Dance-Geschichte ein und startet in den frühen 80er Jahren, die Geburt der Pet Shop Boys mit dem Produzenten Bobby Orlando (Flirts, Oh Romeo) der die ersten Versionen von “West End Girls”, “One More Chance” und “Opportunities” mit Neil und Chris aufnahm im unverwechselbaren HINRG Stil. Die ersten musikalischen Gehversuche durch die Clubs seiner Zeit. Und exakt so beginnt “Electric”:

“Axis” klingt wie eine Hommage an Patrick Cowley den HI NRG-Produzenten der mit Sylvester seine größten Hits hatte. “Axis” erinnert unweigerlich an “Megatrone Man”. Treibender Sequenzer Sound, unverwechselbare Vocodereffekte. Vintage Synths. Der perfekte Opener für das Album. Fast ein reines Instrumentalstück.

Mit “Bolshy”- ja die Pet Shop Boys haben ein Fable für Russland –Smiley geht es weiter mit House und Acid House – Elementen wie man es vom Twisted Label kennt mit Künstlern wie Danny Tenaglia der für die Boys auch schon an den Reglern stand zu den Produktionen oder Remixen zu “Bilingual” 1996.

“Love is a bourgeois construct” ist DER typische Pet Shop Boys Track. Stampfende Discobeats in Verbindung mit klassischen Elementen sowie anspruchsvollen Texten wie man es von “Shameless”, “Delusions of Grandeur” und auch “It's a sin” kennt. Editiert mit Sicherheit eine Auskopplung wert.

“Fluorescent” – jetzt wird es electro und ehr experimentell für einen Pet Shop Boys Pop-Song. Hypnotisierende Sounds, knackiger Acid Bass. Chris Lowe scheint sich mit dem Produzenten Stuart Price am Mischpult auszutoben. Spärlicher Gesang was hier aber überhaupt nicht stört. Absolut clubtauglich.

Mit “Inside a dream” geht es genau diese Richtung weiter. Treibende Bassline, Trance Synthieflächen, Neil Tennant im Hall und Echoeffekt, knackiges Beats. Auch kein typischer Popsong trotz eingängigen Refrain.

“The Last To Die” ein Cover von Bruce Springsteen im Discosound aufgemöbelt mit Gitarrenlinien wie es auch schon bei “Where the streets have no name” von U2 1991 umgesetzt wurde und dem Song damit eine spürbare Energie gibt. Die Pet Shop Boys sind einfach Meister in Neuinterpretationen “Always on my mind”, “Losing my mind”, “Go west” sind weitere Beispiele hierfür.

“Shouting in the evening” Willkommen in den 90ern auf der Loveparade will man meinen. Ein ruhiges aus Synthflächen bestehendes Intro lässt nicht vermuten, dass es “gleich so richtig ab geht” typische Ravesounds, dazu eine gepitchte Stimme die über die normale Tonlage von Neil Tennant gelegt wird. Mit “Yesterday, when I was Mad” waren die Boys 1994 schon ziemlich Techno, hier wird aber nochmal eine Schippe draufgelegt.

“Thursday” Back to the roots. Der erste Hit war 1985 West End Girls bestehend aus Rap und Gesangspassagen. Quasi der Pet Shop Boys Hip Hop Track. “Daydreaming” mit Dusty Springfield 1990 war ähnlich strukturiert. “Thursday” erinnert stark an den Stil. Bassline alla Grandmaster Flash und ja ein Feat. wie es sich für diese Art von Produktionen heutzutage gehört. Hier darf Example rappen. Ebenfalls ein heißer Kandidat für eine Singleveröffentlichung. Der Refrain bleibt sofort hängen.

Die Reise durch die Geschichte der Dancemusik endet mit “Vocal” in den 2000ern einem Vocal-Trancestück (hier ist der Name Programm) welches von Armin van Buren bereits als neuer Clubhit gehandelt wird. Das Stück trifft absolut den Zeitgeist der Clubkultur und könnte durchaus – richtig promotet – wieder ein richtiger Hit für die Pet Shop Boys werden. Der Partyhit und die aktuelle Single welche als solche ursprünglich nicht geplant war. So sollte “Love is a bourgeois construct” zunächst veröffentlicht werden. “Vocal” kam bei den Konzerten aber dermaßen gut an, dass Neil und Chris einfach mal anders entschieden haben. Unter der alten Plattenfirma undenkbar.

Bei “Electric” hat man das Gefühl, dass Chris Lowe hier einfach mehr die “Sau rausgelassen” hat wie man es eigentlich nur von den B-Seiten gewohnt war; so als wenn unter der alten Plattenfirma nicht alles erlaubt oder erwünscht war. Man denke nur an die verhunzte Singleversion von “Integral” wo die Albumversion doch wirklich knallt und auf den damaligen Konzerten zu “Fundamental” die Menge zum kochen brachte. Singleveröffentlichungen wurden von der Plattenfirma diktiert. Somit ist “Electric” mehr ein Pet Shop Boys Noise (Chris Lowe) als ein Pet Shop Boys Voice (Neil Tennant) Album. Für Hörer die mit der Stimme vielleicht nicht viel anfangen können, vielleicht der ideale Einstieg in den 2. Frühling der Pet Shop Boys unter neuem Label. Der Dancefloor hat die Pet Shop Boys wieder. Wenn man Neil Tennant glauben darf, dann ist dies nur der Anfang einer Trilogie in Zusammenarbeit mit Stuart Price. Bei diesem qualitativ hochwertigen Arbeitsnachweis wünschenswert. “Electric”gehört wie “RAM” von Daft Punk zu den Dancealben des Jahres und lässt unter den jetzigen Bedingungen nur Gutes für die Zukunft der Pet Shop Boys vermuten. Das 12. Studioalbum der Pet Shop Boys geht voll auf die 12. Es gibt keine Ballade wie sonst auf jedem Album seit 1988. Angriff der “Pop-Opas” auf die David Guetta Generation Smiley Eine Band die seit fast 30 Jahren in den Charts vertreten ist, Popalben, Musicals, Film-und Ballettmusik veröffentlicht darf auch mal wieder über den Dancefloor wirbeln und was für die “DJ Culture” (siehe Single von 1991) tun.


Das kleine große Leben (inkl. Bonustrack / exklusiv bei Amazon.de)
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Preis: EUR 9,99

7 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Große (musikalische) kleine Leben, 10. Juli 2013
Die Freude war riesig als es in der Presse hieß Simone bringt nach nur einem Jahr wieder ein Album auf den Markt. Gedämpft wurde dies dann schon etwas als der Name Charly Brunner erwähnt wurde und es sich um ein Duett-Projekt handele...

Mit den letzten 3 Alben "Morgenrot", "Mondblind" und "Pur" hatte es Simone geschafft sich aus dem seichten Schlagereinheitsbrei hervor zu heben. Die Produktionen von David Brandes verliehen dem ganzen einen internationalen Touch. In Englisch gesungen hätten sich die Alben in Osteuropa und Asien wohl blendend verkauft. Nicht umsonst verkauften die Eurodance Acts wie Bad Boys Blue (auch zum Teil von David Brandes produziert) in diesen Regionen mehr Alben im Vergleich zu Deutschland oder Österreich. Mitreißende Rhythmen, eingängige Melodien, durchdachte Texte, das sind die Markenzeichen der letzten 3 Alben von Simone gewesen. Perlen waren vor allem die Extended Mixe dazu die Stimme von Simone...Queen of the Dancefloor.

An "Pur" störte mich schon das Duett mit Charly Brunner, weil er aus meiner Sicht stimmlich überhaupt nicht zu Simone passt - viel zu tief - ein Christian Lais wäre die perfekte männliche harmonische Antwort gewesen. Das nun gleich ein ganzes Album aufgenommen wird in diesem Modus ließ mich Schlimmes erahnen...und so ist es leider auch. "Hier steh ich`"..damit fängt es noch ganz gut an, flott, erfrischend..man hofft es geht die ganze Zeit so weiter...aber bei 220 km/h wird die Handbremse mit "Das Lied von Lucy Jordan" angezogen und danach leider nicht mehr losgelassen..Ich frage mich wirklich was da passiert ist...auch vor der "David-Brandes-Zeit" waren die Songs nie so auswechselbar, einfallslos, billig produziert, schlicht und einfach belanglos.0815 Discofox, 0815 Balladen, 0815 Country schon 1000 mal gesungen, gehört und vergessen. Trauriger Höhepunkt ist die Vergewaltigung von "Forever Young". Immer diese dummdreisten Eigeninterpretationen der Deutschen Schlagerwelt nach dem Motto ich brauch mal wieder einen Hit also nehm ich mir einen. Wird hier eigentlich Schadensersatz an Alphaville entrichtet? Wurden Marian Gold und Co überhaupt gefragt?

Auf der Habenseite steht Simones Stimme, der einzige Lichtblick dieses denkwürdigen Werkes das wohl mehr die alternde Zielgruppe eines Charly Brunner anspricht. Simone hat mich mit dem Song "Inferno" in ihren Bann gesungen. Leider ist diese Produktion genau das. Mag sein, dass es für Sie ein Traum war mit einer Schlagerikone wie Charly Brunner eine Platte aufzunehmen, Glückwunsch, Traum erfüllt. Ihrer musikalischen Vita wird dies aber hoffentlich nicht schaden. Ich hoffe auf einen würdigen Nachfolger von "Pur" und blende diesen Fehltritt einfach mal aus.

Andererseits könnte man auch die böse (sarkastische) These aufstellen, dass man mit diesem Projekt auch andere Zielgruppen ansprechen möchte, diese liegt aber weit vor dem Geburtsjahrgang 1960. Bei einer alternden Gesellschaft die weitaus Größere als U 40 also höhere Verkaufszahlen?
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 13, 2013 11:47 PM MEST


Random Access Memories [Vinyl LP]
Random Access Memories [Vinyl LP]
Preis: EUR 19,99

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die "Discovery" für die "Human After All" geht weiter "Homework" gelungen, 17. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Random Access Memories [Vinyl LP] (Vinyl)
"Around the world" war damals der Einstieg für mich in die Daft Punk - Welt. Viele Tracks auf dem Album "Homework" blieben aber aus meiner Sicht zu blass. Da gab es deutlich inovativere Housemusik in den 90ern. Als ich dann zum 1. Mal "One More Time" hörte ging mir das Herz auf. Der dazugehörige Film - Soundtrack zum Album "Discovery" ist von mir immer wieder gern gesehen und jetzt schon ein Klassiker. Auf "Discovery" wurde an vielen Stellen Disco und Funk Elemente verwendet die einfach ein lässiges Gefühl hinterließen und schon zeigten wo die Jungs Ihre Stärken haben. "Human After All" viel dann sofort aus diesem Schema raus und floppte. Die Messlatte wurde durch "Discovery" schon sehr hoch gelegt. "Tron" war dann wieder ein künstlerisches Meisterwerk. Auch die Revisited Version hat seine Daseinsberechtigung und ist das perfekte Gegengewicht zur ehr klassischen Version des Soundtracks. Das was die Pet Shop Boys in den 80ern waren - die Popmythen - man hat sie quasi nie live gesehen, haben Daft Punk "gesichtslos" perfektioniert und sind ähnlich innovativ im musikalischen Bereich und experimentieren sich einfach durch. Bei dem aktuellen Werk hat man das Gefühl...sie wollten einfach auf Nummer sicher gehen bei sovielen Hochkarätern an Bord. "Discovery" wird aus meiner Sicht konsequent fortgesetzt und perfektioniert. Disco, Funk, HINRG werden hier zu einer perfekten Symbiose gemixt. Die Platte klingt so zeitlos, sie hätte vom Disco King Moroder praktisch schon vor 30 Jahren selbst veröffentlich wurden sein. Und ja man hat manchmal das Gefühl, jeden Augenblick könnte Donna Summer einem Zweideutigkeiten ins Ohr hauchen. Praktisch 0 Samples, analoge Aufnahmen...echtes Schlagzeug, Vintage Synths, Sequenzer Lines, das hinterlässt ein wolliges, warmes Gefühl im Ohr und relaxt einfach nur. Sicherlich wird dieses Werk für viele Höhrer, langweilig vielleicht auch bieder klingen. Aber "Get Lucky" hat ganz klar gezeigt wohin die Richtung geht. Daher sollte man sich hinterher nicht beschweren über das was man bekommt. Aber allein die Vocoder lassen doch das typische Daft-Punk-Gefühl aufkommen. Auch die Appegiatoren die seit "Discovery" z.B. bei "Superheroes" verwendet werden sollten ein "Zu-Hause-Gefühl" entfachen. Eine Platte die ein breites Grinsen zurücklässt...denn Disco ist Leben der Herzschlag eines jeden Menschen und in der Form einfach ein schöner Lebensbegleiter. Für mich daher eindeutig das Meisterwerk von Daft Punk. Wer kann sollte sich die Vinyl zulegen. Perfekter Sound. Da kann keine CD mithalten. Ein Downloadcode liegt auch bei um das Werk auch unterwegs im MP3-Player genießen zu können. Und zu einem richtigen Retrofeeling gehören nunmal die Turntables ins Wohnzimmer. Hut ab...das Disco 2013 wieder hip ist wo es doch in 80ern quasi ein Schimpfwort war. Aber Disco ist ein Lebensgefühl das Daft Punk clever mit dem Zuhörer teilen.


Andrea Berg - Abenteuer - Live
Andrea Berg - Abenteuer - Live
DVD ~ Andrea Berg
Wird angeboten von RAPIDisc
Preis: EUR 21,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schiffbruch in Köln, 13. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Andrea Berg - Abenteuer - Live (DVD)
Ich habe über die Alben "Schwerelos" sowie "Abenteuer" zu Andrea Berg gefunden. Endlich mal die perfekte Symbiose mit Dieter Bohlen nach der Modern Talking Zeit. Ein guter Mix aus absolut eingängigen tanzbaren Songs sowie gefühlvollen Balladen. Frischzellenkur pur. Die musikalische Zeit davor war leider so langweilig und eintönig wie ein gepflegtes 0:0 in der Kreisliga. Somit war ich sehr gespannt auf das Konzert was ich im Fernsehen zunächst anschauen konnte. Der 1. Eindruck ...bombastisch. Tolle Bühne, tolles Intro...absolut stimmig und absolute geniale visuelle Umsetzung des Themas der aktuellen CD bis, ja bis das 2. Lied "Flieg mit mir fort" ausklang, denn was dann kam war der Untergang des Schlagerschiffs Titanic. Gefühlt ein drittel der Lieder waren irgendwelche Eigeninterpretationen und dann auch noch derartig schwache Umsetzungen dass man dachte da steht vielleicht ein Andrea Berg Double auf der Bühne. So gewaltig diese auch anfangs wirkte, es wurde zu wenig aus der Bühne herausgeholt, da hätte im Endeffekt auch ein 0815 Zelt auf der Kirmes gereicht. Der Eisberg wurde spätestens dann stimmlich mit "My Heart will go on" gerammt. Ein absolutes no go und wahrscheinlich ein Rausschmiss bei jeder Vorrunde einer der x-beliebigen, belanglosen Castingshows. Ich bin kein Celine Dion Fan, aber nur ihr Gequietsche passt zu diesem Schmalzbrot von Ballade. Kurzes Fazit: hier ist der Song ihres schlimmsten Hits "Du hast mich 1000 mal belogen" wirklich Programm. Relativ wenig Andrea Berg. Die Setlist ist ein Graus. Eine Mischung ihre letzten beiden Alben sowie eine Art Hitmedley der Postbohlen Ära wäre wünschenswert gewesen. Denn das Fundament mit der an sich tollen Bühne war ja gegeben. Das Andrea Berg es richtig drauf hat, kann man dann bei der Aspach Show sehen die man jetzt erwerben kann "Abenteuer - 20 Jahre Andrea Berg" im Box-Set. Hier wurde grundlegend an der Setlist gepfeilt und siehe da, fast nur Andrea Berg Songs. So muss es sein. Späte aber nicht zu späte Wiedergutmachung. Der Auftritt in Köln ist leider nur mit nem Kasten Kölsch zu ertragen. Aber jeder macht mal Fehler. Auch Helene Fischer hat gezeigt, dass sie z.B. keine Andrea Berg Songs singen kann (Das kann kein Zufall sein) auch wenn es eine tolle Geste zum 20 jährigen Jubiläum von Andrea Berg war. Die eine singt über Piraten die andere über Phänomene...und das ist auch gut so.


Memory of the Future
Memory of the Future
Wird angeboten von Giant Entertainment
Preis: EUR 6,05

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verträumt in den Winter, 29. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Memory of the Future (Audio CD)
Mit "Memory of the Future" kommt nun schon die 3. Singleveröffentlichung des aktuellen Longplayers "Elysium" auf den Markt und die Pet Shop Boys machen dort weiter wo sie bei den vorangegangenen Veröffentlichungen aufgehört haben. Bonussongs und Remixes on mass.

Für die Single wurde der Song nochmal von Stuart Price aufgepeppt und radiotauglich/er gemacht. Das Stück baut einen immensen Spannungsbogen auf einen im Refrain die Appegiator Sounds um die Ohren fliegen in bester Synthpop-Manier. Ein an sich ruhiges Stück was dennoch eine Menge Energie entlädt. Einer der Ohrwürmer des aktuellen Albums und somit eine gute Wahl.

Mit dem Bonussong "Listening" hat man nun auch endlich die "Neil Tennant" Version, denn dieser Song wurde für Morten Harkets letztes Album produziert und Neil war nur bei den Backvocals zu hören. Wieder einmal zeigt sich wie stark die Pet Shop Boys auch im Songwriting sind und es immer wieder schaffen Songs zu schreiben die dem entsprechenden Künstler auf dem Leib geschrieben werden. Dennoch immer wieder ein Genuss wenn der Fan das Original bekommt, welches sich dann wieder ganz anders darstellt. Ein ruhiger, eingängiger Song.

"One Night" flasht sofort wenn man den Refrain hört. Mächtige Synthiechöre, ein flotter Beat. Mal singt Neil, mal haucht oder flüstert er die Worte. Eine der besten B-Seiten der letzten Jahre.

"Inside" ist wieder ein ruhiges Stück was das Minialbum perfekt abrundet. Pianochords, Streicher, Glöckchen, minimalisticher Schlagzeugeinsatz...man stelle sich Neil in einer Bar vor und man lauscht Ihm mit einem Glas Wein.

Die 2. CD ist bestückt mit 5 Remixen wobei der "Extended Mix" nicht wirklich als ein solcher angesehen werden muss, es ist mehr ein Rework der vor allem durch die vielen Breaks zu begeistern weiß und somit immer wieder spannend daher kommt. Die beiden folgenden Remixe (Ulrich Schnauss, DJ Waldo) sind ehr entspannt, chillig und man hört sogar Chris Lowe nach längerem mal wieder Singen.

Flott und Clubtauglich endet dann die 2. CD mit den Digital Dog Club Remix und Dub. Kann man sich gut in einer Großraumdisse vorstellen. Ein paar mehr BPM und Clubsynthiesounds und ab gehts.

Somit endet ein für den Fan ein tolles Pet Shop Boys Jahr. Die "Elysium-Ära" neigt sich langsam dem Ende zu. 1 Album, 3 EPs mit insgesammt 9 Bonussongs und etlichen Remixen was will man mehr.

Nächstes Jahr kommt die Tour und ein Dancealbum...es geht also schlag auf schlag weiter.


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