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Bayazzo (Schönberg)

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Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott
Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott
von William Paul Young
  Gebundene Ausgabe

5 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Inbrünstige christliche Mission, 24. August 2011
Mackenzie verliert seine jüngste Tochter durch einen perversen Massenkindermörder. Gott lädt den Familienvater Jahre später in die Hütte ein, in der das blutverschmierte Kleidchen seiner Tochter gefunden wurde, um mit dem verbitterten Mann über den Sinn von Religion, Sinn des Lebens, Sinn des Vergebens und der großen Frage des WARUM zu debattieren.
Der Allmächtige erscheint selbstverständlich in seiner Dreifaltigkeit: Gott ist eine extrem pigmentierte Schwarze, Jesus erscheint als arabischer Jude und für den heiligen Geist bleibt dann nur noch die asiatische Frau übrig. So sind alle Klischees wunderbar erfüllt und der Disput kann beginnen. Doch leider entwickelt sich die Disputation in einen seichten christlichen Bekehrungsversuch mit Happy End:
Der Vater verzeiht dem Mörder seiner Tochter, den Gott liebt alle Menschen.
ALLE!
Einige hat der Weltenschöpfer selbstredend besonders gerne. Besonders gerne mag der Herrgott sicherlich alle jene Leser, die meinen in einen Buch die Antwort für ihre Ängste zu finden.
Religionen sind nur aus der Angst des Menschen vor dem Unausweichlichen, sprich dem Tod, entstanden.
Gott liebt jedes von Ihm geschaffene Geschöpf. Also werden wir uns im Paradies sicher einmal alle treffen. Gläubige und Ungläubige, Andersgläubige und Sektenanhänger oder Satanisten. Sogar Hitler und Stalin werden ihre Untaten verziehen. Ich habe keine Ahnung wie der Allmächtige es vollbringen wird, doch auch diese beiden Massenmörder müssen, wenn man das Buch konsequent zu Ende denkt, eines Tages in den Garten Eden einziehen.
Wenn meine Schlussfolgerung keinen logischen Fehler beinhaltet, ist es vollkommen bedeutungslos wie ich zu Lebzeiten mit meinen Mitmenschen umspringe. Zu guter Letzt wird mich der Schöpfer mit offenen Armen aufnehmen.
Ich möchte nicht in so einer barbarischen Welt leben. Nicht Religionen ermöglichen der Menschheit ein humanes Zusammenleben sondern alleine Aufklärung, Vernunft und Toleranz.
Fazit:
Das Christentum war und ist eine missionierende Religion. Viele Angehörige, der größten Sekte dieses Planeten, meinen ihre universale Wahrheit Nicht- oder Andersgläubige aufzwingen zu müssen.
"Werbung für den Glauben" diese Definition für Mission lebt der Autor mit diesem Elaborat inbrünstig aus.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 12, 2011 11:05 AM MEST


Stimmt's?: Das große Buch der modernen Legenden
Stimmt's?: Das große Buch der modernen Legenden
von Christoph Drösser
  Gebundene Ausgabe

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gähn!!!, 27. Oktober 2010
"Die Völker lieben weder das Wahre, noch das Einfache. Sie lieben die Legende und den Scharlatan".
Edmond Huot de Goncourt (1822 - 1896)

Eine moderne Legende hat sich unauslöschlich im Verkaufsverhalten von Buchkäufern etabliert:
Erfolgreiche Zeitungskolumnen ergeben gleichzeitig auch unterhaltsame Bücher.

Diese Mär geistert seit einiger Zeit durch den Büchermarkt.
Christoph Drösser beweist mit "Stimmts? Das große Buch der modernen Legenden" das dem leider nicht immer so ist.
Humorlos und langatmig werden alltägliche Belanglosigkeiten auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht.
Welche Quellen der Autor zu Beantwortung benutzt, bleibt sein Geheimnis. Bei mancher Antwort legt den Verdacht von Lobbyismus nahe.
Langeweile ist doch das Letzte, was man beim Lesen empfinden darf. Deswegen meine große Enttäuschung über dieses Werk.

Fazit:
Seitenlange einschläfernde, langatmige ,farblose und reizlose Resterampe einer Zeit-Kolumne


Das Wichtigste über das Leben, das Universum und den Rest (HERDER spektrum)
Das Wichtigste über das Leben, das Universum und den Rest (HERDER spektrum)
von Mark Vernon
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Philosophischer Brückenschlag, 27. Oktober 2010
42- das errechnet der Supercomputer Deep Thought in Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams- ist die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.
In 42 philosophischen Kurzgeschichten baut Agnostiker Mark Vernon eine Brücke, über die der altgriechische Denker Sokrates, von der Antike in unsere Gegenwart gelangt. So kann der Mäeutiker plötzlich zum persönlichen Modeberater werden. Auf der Suche nach dem geeigneten Haustier, stellt der Philosoph eine große Hilfe dar. Auch als moderner Berufsberater versucht sich der Schierlingsbecherfan. Darüber hinaus outet sich berühmte Grieche noch als Fan von Homer Simpson.
Klingt lustig ist es leider nicht, mit Douglas Adams Anhalter-Klassiker hat dieses Machwerk, außer des ähnlichen Titels nichts gemeinsam. Der weltbekannte schwarze britische Humor fehlt leider völlig.
-Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Wirklich lustig ist dieses Elaborat wahrlich nicht, soll es auch nicht sein.
-Philosophie ist, wenn man trotzdem denkt.
Zum weiterdenken laden einige, jedoch nicht alle, Kurzgeschichten ein.
-Religion ist, wenn man trotzdem stirbt.
Philosophie, ohne Theismus ist unmöglich. Wenig Philosophie entfernt von der Religion, viel Philosophie führt zu ihr zurück.

Mein Fazit und Lebensmotto:
Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich zu ändern vermag, und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden."


Warum der Mensch glaubt: Von der Suche nach dem Sinn
Warum der Mensch glaubt: Von der Suche nach dem Sinn
von Martin Urban
  Taschenbuch

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die einen glauben, daß sie glauben, die anderen glauben, daß sie nicht glauben, 6. Oktober 2010
"Nie zuvor waren so viele Menschen in so vielen Ländern, darunter zahlreiche gebildete und angeblich differenziert denkende Leute, intellektuell so hilflos wie heute. Eine Flut wirrer Ideen droht sie mit sich zu reißen. Widersprüche erschüttern unser Weltbild. Jeder Tag beschert uns neue Modegags, wissenschaftliche Erkenntnisse, Religionen, Bewegungen und Manifeste. Naturverehrung, außersinnliche Wahrnehmung, holistische Medizin, Soziobiologie, Anarchismus, Strukturalismus, Neomarxismus, die neue Physik, östliche Mystik, Technophilie und Technophobie sowie tausend andere Strömungen und Gegenströmungen huschen an unserem geistigen Auge vorbei. Wir erleben immer schärfere Attacken auf das wissenschaftliche Etablishment. Wie ein Buschfeuer greifen fundamentalistische Religionen um sich, und allenthalben wird verzweifelt nach etwas gesucht, an das man noch glauben kann."
So beschreibt Alvin Toffler, amerik. Zukunftsforscher u. Publizist, umfassend und wirklichkeitsnahe die Situation in der sich unsere Gesellschaft zu Zeit befindet.
Bei dieser Suche nach dem Sinn bin ich auf Martin Urbans "Warum der Mensch glaubt" gestoßen.

Wie, weshalb und was glaubt der Mensch?
Diese Fragen stellt der Autor und möchte diese Anhand der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Religionswissenschaften, Gehirnforschung und Psychologie beantworten.

Die Frage an "WAS" der Mensch glaubt, sprich all die verschiedenen Religionen, Sekten oder Glaubensrichtungen zeigt Martin Urban im zweiten Teil des Buches umfassend auf.
Vor allem die römisch-katholische Kirche steht im Mittelpunkt seiner Kritik.
Die größte aller religiösen Sekten bietet bekanntlich die meisten Angriffspunkte.
Ich persönlich habe die Vorstellung, Gott sei auf ein Menschenopfer (die Kreuzigung Jesu) angewiesen, um den Menschen sein Heil zuteil werden zu lassen, mit den Glauben an Gottes Güte nie vereinbaren können.
Wir kennen die Geschichte des Jesu Christus nur aus den Erzählungen und Aufzeichnungen von Schriftstellern (die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes).
Diese Schreiberlinge haben ihre Geschichten ca.80 Jahre nach dem Leben und Wirken des predigen Tischlers niedergeschrieben. Ihre Quellen waren Legenden, Gerüchte und Sagen.
Der tatsächliche Sektengründer Paulus interpretiert diese Schriftstücke nach Gutdünken, um das Christentum weltweit zu verbreiten.Bis zum heutigen Tag deutet der jeweilige Papst die "heiligen" Aufsätze.So die kurze Zusammenfassung zur Entstehung des Christentums.
Religionen haben seit Jahrtausenden dasselbe Problem: Sie müssen etwas verkaufen, was noch nie jemand gesehen hat.
Genau hier setzt meine Kritik an.
Die Fragen "WIE" und "WESHALB" beantwortet der Martin Urban nur unzureichend. Mit vagen Andeutungen von "Feuern" und" Nichtfeuern" in bestimmten Nervenzellen, die dann in bestimmten Hirnregionen eine Emotion auslösen, weicht der Autor der Beantwortung seiner eigenen Fragen aus.
Das sich der "Glaube" im Gehirn des Menschen abspielt ist doch glasklar. Soll Homo sapiens (der weise, einsichtsvolle Mensch) seinen Theismus mit einem anderen Körperteil erleben?
Martin Urban erkennt die Falle in seiner eigenen Fragestellung und versucht mit einer rhetorischen Floskel die Flucht:
"Wenn das Gehirn so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten, dann wären wir wahrscheinlich auch nur so einfach, dass wir es nicht könnten" Na, ja.....

Für den ersten Teil des Buches gibt es deswegen nur einen Stern, der zweite Abschnitt verdient 5 Sterne. Macht also im Schnitt 3 Sterne...

Mein Fazit möchte mit den Gedanken des Schriftstellers Douglas Adams (Per Anhalter durch die Galaxis) ziehen:

"Sollte je ein menschlicher Geist das Universum, das Geheimnis der Schöpfung entschlüsseln, würde Gott alles verschwinden lassen und durch etwas noch viel Bizarreres ersetzen.
Es gibt Menschen die behaupten, dies sei schon geschehen!"


Die Kraft des positiven Denkens im Job: Die zehn Prinzipien für maximalen Erfolg
Die Kraft des positiven Denkens im Job: Die zehn Prinzipien für maximalen Erfolg
von Scott W. Ventrella
  Gebundene Ausgabe

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man muß das Beste hoffen, das Schlimme kommt von selbst., 28. September 2010
Welches Konzept führt zwangsläufig zum Erfolg im Beruf?
Die Menschen ! Motivierte, tatkräftige, hart arbeitende Menschen im Team zu haben mit einer großartigen Einstellung. Das ist der alles entscheidende Faktor!
Allerdings schöpfen die Masse der Berufstätigen nicht ihr volles Potenzial aus. Den meisten fehlt es an echten, erstrebenswerten Zielen und einer positiven Grundeinstellung.
Scott W. Ventrella zeigt wie jeder einzelne mit zehn Prinzipien (Optimismus, Enthusiasmus, Glauben, Integrität, Mut, Selbstvertrauen, Entschlossenheit, Geduld, Ruhe und Fokussierung) berufliche Herausforderung meistern kann.
Die präzise Anwendung dieser Lebensregeln erweckt das Gesetz der positiven Erwartung zum Leben: "Wir erreichen, was wir zu erreichen erwarten und was andere uns zutrauen"
Dieses Ratgeberbuch zeigt den Weg zu positiven Gedanken. Wir wissen ja: Gedanken führen zu Gefühlen, Gefühle führen zu Handlungen. Und nichts wird vollbracht, wenn wir nicht mutig und entschlossen zur Tat schreiten. Nichts auf dieser Welt kann Durchhaltevermögen ersetzen. Talent kann es nicht, denn nichts ist weiter verbreitet als erfolglose Menschen mit Talent. Genie kann es nicht-die Welt ist voller hochgebildeter Obdachloser. Durchhaltevermögen und Entschlossenheit allein sind allmächtig. Mutig zu sein bedeutet, dass man trotz seiner Angst handelt. Mut ist Widerstand gegen die Angst, das Überwinden von Angst- nicht das Fehlen von Angst. Tatsächlich finden viele unsere schlimmsten Ängste nur in unseren Kopf statt. Das Einzige, wovor wir uns fürchten müssen, ist die Furcht selbst.

Das Arbeitsblatt am Ende des Buches, ist ein großartiger Fahrplan, zum Positivdenken für Herausforderung im Beruf und Alltag.

Besonders wichtig ist das Sie auf Ihren Self-Talk( die Gedanken die Ihnen den ganzen Tag über im Kopf rumgehen) achten.
Wenn Sie sich bei einer negativen Äußerung über sich selbst, über andere Menschen oder über die Situation, in der Sie sich befinden, ertappen, versuchen Sie, einen positiven Aspekt zu finden, auf den Sie sich konzentrieren können.
Beide Sichtweisen- die negative und die positive - sind wahr, und beide sind gleich viel wert. Doch die eine hilft Ihnen, kreativ zu denken und Ihre Ziele zu erreichen, die andere dagegen schränkt Ihre Optionen ein und arbeitet , dadurch gegen Sie.

Fazit:
Optimisten, Pessimisten - letztlich liegen beide richtig. Aber der Optimist lebt glücklicher.


Der Schatten: Frankenstein 3: Roman
Der Schatten: Frankenstein 3: Roman
von Dean Koontz
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschung auf der ganzen Linie, 26. September 2010
18 Monde habe ich sehnsüchtig auf das Ende dieser Trilogie gewartet. Jedoch kann ein lange herbeigesehntes freudiges Ereignis, wenn es dann wirklich eintritt, gar nicht mehr richtig beglücken. Dieses Elaborat ist allerdings mehr als nur eine große Enttäuschung.
Zur Desillusionierung gesellte sich Langeweile. Die Langeweile beim Lesen steigerte sich über Frust zum Katzenjammer. Und diesen Ärger möchte ich gerne Luft machen.

Die beiden ersten Folgen der Reihe sind mit das Beste im Horrorsegment. "Der Schatten" indessen ist Monotonie pur.
Die Protagonisten stolpern, nur oberflächlich beschrieben, durch einen nicht vorhandenen Plot.
Keiner der Akteure entwickelt sich weiter, jeder bedient nur sein Klischee.
Victor Frankenstein den größenwahnsingen Wissenschaftler, Deucalion ( die erste Kreatur Frankensteins) mimt das geläuterte Monster, also den besseren Menschen.
Am meisten nerven zweifellos die beiden Polizisten Michael Maddison und Carson O`Conner. Deren Dialoge sind so prickelt wie ein lauwarmes Fußbad.
Sonst sind da noch die Ehefrau Frankensteins, Erika fünf, und deren Hausfreund der Troll Jacko. Stumpfsinniges Romanseitenauffüllmaterial.
Die neuen Subjekte, das "Werner-Wesen", der "Erwecker" und Chamäleon werden eilends eingeführt, dafür um so schneller wieder liquidiert.
Der ach so groß angekündigte Endkampf ist bloß ein lustloses, laues Lüftchen. Gähn........

Fazit:
Langeweile ist doch das Letzte, was man beim Lesen empfinden darf. Deswegen meine große Enttäuschung über dieses Werk.


Psychologie der Gesprächsführung
Psychologie der Gesprächsführung
von Ekkehard Crisand
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man kann nicht nicht kommunizieren, 22. September 2010
Gedacht heißt nicht immer gesagt, gesagt heißt nicht immer richtig gehört, gehört heißt nicht immer richtig verstanden, verstanden heißt nicht immer einverstanden, einverstanden heißt nicht immer angewendet, angewendet heißt noch lange nicht beibehalten."
Konrad Lorenz (1903-89), Verhaltensforscher und 1973 Nobelpreisträger zum Thema Kommunikation.

Wir Menschen sind von Natur aus keine Einzelwesen, sondern soziale Wesen die den Sozius , den Partner, brauchen. Damit stehen wir in ständiger Verbindung oder Kommunikation mit anderen Menschen.
Wie diese Kommunikation zustande kommt und welchen Einflüssen es unterliegt wissen wir nicht. Was spielt sich im Gespräch, verbal und nonverbal, beim Partner ab?
Oder einfach gesagt warum reden wir so oft von einander vorbei? Warum versteht der Empfänger (Zuhörer) nicht was der Sender (Sprecher) sagen möchte?
Zum Verstehen gehört aktives Zuhören.
Aktives Zuhören erfordert volle Aufmerksamkeit, Erfassung der inneren Zusammenhänge, vorsichtige Interpretation des Gesagten jedoch keine Ergänzungen.
Paraphrasieren (Wiederholen der sachlichen Aussage des Gesprächspartners mit eigenen Worten) und Verbalisieren (Wiederholen der emotionalen Aussage des Partners) sind hierbei geeignete Hilfsmittel um das Gehörte zu verstehen.
Nachteil : Es benötigt viel Zeit.
Aber der Vorteil dieser Methode überwiegt; denn häufiger als wir glauben, fassen wir die Aussage des Gesprächspartners falsch auf.
Die Übungen und Checklisten helfen mir diese partnerzentrierte Kommunikation verstehen zu lernen.

Besonders hilfreich war für mich die Analyse der persönlichen Antworttendenz. Dabei werden zehn Gesprächsausschnitte aus dem beruflichen Alltag beschrieben. Ein Kollege erzählt Ihnen z.B. von einen Problem mit seinem Chef. Zu jedem Ausschnitt werden sechs verschiedene Antworten angeführt, aus denen man spontan seine Antwort auswählt.
Die Auswertung der Übung zeigt dann die persönliche Antworttendenz.
Sehr interessante und auch zutreffende Persönlichkeitsanalyse.
Ich bin mehr der problemlösende, statt der Verständnis zeigende Typ.
Anzustreben ist der Verständnis-, sich in die Probleme des anderen hineinversetzende Gesprächspartner. Diese Haltung ermutigt den Partner und stimuliert ihn zu weiteren Aktivitäten, weil er die Garantie besitzt, dass Sie ihm frei von Vorurteilen zuhören.

Fazit:
Endlich einmal ein Buch über Kommunikation, das durch seine zahlreichen Übungen und Checklisten, zum aktiven "Mitmachen" statt nur zum Lesen anregt.

PS:
"Man kann nicht nicht kommunizieren." Sagte der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick treffend zum Thema.
Dem ist nichts hinzufügen....


Das Schaf im Wortpelz: Lexikon der hinterhältigen Beschönigungen
Das Schaf im Wortpelz: Lexikon der hinterhältigen Beschönigungen
von Reinhard Schlüter
  Gebundene Ausgabe

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das gewisse Etwas fehlt..., 21. September 2010
Dieses Lexikon der hinterhältigen Beschönigungen stellt 1000 aberwitzige Begriffe aus dem Alltag(z.B. Mitnahmepreis), Politik (z.B. Umverteilung), Urlaub (z.B. naturbelassener Strand) und Wirtschaft(z.B. Gewinnwarnung) vor.
Die verbalen Verharmlosungen werden von Reinhard Schlüter bis aufs kleinste Detail seziert.
Leider ist bei dieser Wortanalyse bei mir der Funken nicht übergesprungen. Besserwisserisch und mit spärlichem Wortwitz rasselt der Autor die Definition der einzelnen Begriffe runter.
Ich kann leider nicht in aller Deutlichkeit beschreiben, was genau mir nicht an diesem Elaborat gefällt.Der ständig gehobene Zeigefinger nervte meine Stimme im Kopf beim Lesen.
Eventuell bin ich nicht die richtige Zielgruppe und die Mehrheit im Lande ist gegenteiliger Meinung. In der modernen Mediengesellschaft zählt ihre Meinung.
Auch wenn noch Diskussionsbedarf vorhanden ist, muss ich für mich in aller Entschlossenheit sagen, dieses Lexikon ist keine Empfehlung.

Fazit:Der Grat zwischen Top oder Flop ist sehr schmal. Das gewisse Etwas fehlt mir einfach.


Geschichte in Augenblicken: Merkwürdigkeiten, die die Welt bewegten
Geschichte in Augenblicken: Merkwürdigkeiten, die die Welt bewegten
von Fanny Frohmeyer
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest, 17. September 2010
"Leif Erikson segelte, Gutenberg druckte, Galileo wagt, Shakespeare dichtete, Elizabeth regierte, Mozart komponierte, Jefferson entwarf, Bolívar befreite, Lincoln bewahrte, Einstein träumte, Atatürk baute, Roosevelt führte, Gandhi predigte, Mutter Teresa heilte, Mandela triumphierte."
Diese treffende Kurzbeschreibung von Geschichte stammt von William "Bill" Clinton, dem 42. Präsidenten der USA.
Friedrich Nietzsche war anderer Ansicht:" Geschichte handelt fast nur von schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind."
Doch Abseits der großen Weltgeschichte gab es auch noch andere kuriose Ereignisse. Merkwürdigkeiten die die Welt bewegten, jedoch schnell in Vergessenheit geritten.
Wer kann sich noch an die Elefantendame Tuffi in der Schwebebahn oder an den ersten Filmkuss zwischen Weiss und Schwarz erinnern? Ein Meilenstein der Geschichte war sicherlich auch die Erfindung des Einkaufswagens und wo fand eigentlich die erste La-ola Welle statt?
Von 104 (in Worten Hundertvier!!) besonderen Augenblicken der Geschichte erzählt dieses unterhaltsam und gleichzeitig lehrreiche Taschenbuch.
Nachdenkliches wie der Japaner der nicht glaubte das der 2. Weltkrieg zu Ende ist und erst 1974 kapitulierte, kurioses wie der US-Präsident für nur 24 Stunden oder witziges wie Moby Dick im Rhein sorgen für kurzweiliges Lesevergnügen.
Fazit:
Ideale Nachtischlektüre, da die einzelnen Episoden nicht mehr als 1-2 Seiten umfassen.


Roulette richtig gespielt. Systemspiele, die Vermögen brachten.
Roulette richtig gespielt. Systemspiele, die Vermögen brachten.
von Martin Jung
  Broschiert

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Rien ne va plus...Nichts geht mehr.., 15. September 2010
Der Titel hält wirklich was er verspricht.
Die vorgestellten Systeme bringen tatsächlich ein Vermögen.
Dieses Vermögen wandert leider nicht in die Geldbörse des Spielers, sondern in die üppig gefüllte Kasse des Casinos.
Das Elaborat statt aus dem Jahre 1956(Neuauflage 1984) und wenn die Spielsystem halten würden was sie versprechen, wären die Casinos dieser Welt längst pleite.
Die meisten Spielanleitungen bauen auf ein Paroli auf. Gespielt wird meist mit einer Progression. Und genau diese Progression verhindert den dauerhaften Gewinn, den meist frisst eine zu Ende gespielte, sprich verlorene Progression, alle vorherigen Gewinne auf.
Zudem lässt M. Jung die wichtigste aller Spielregel außer acht. Die rechtzeitige Beendung des Spiels.
Die Gewinne der Spielbanken resultieren zum größten Teil aus den Verlusten jener Spieler, die nicht aufhören.
Den Gewinn festhalten, erfordert weit mehr, als ihn zu erreichen.

Fazit:
Roulettespieler sind in zwei Kategorien einzuteilen. Die einen spielen zum Vergnügen, die anderen, weil sie das Geld brauchen. Zwangsläufig geht irgendwann die erste Kategorie in die zweite Kategorie über.


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