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Beiträge von Winnie
Top-Rezensenten Rang: 1.325
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Rezensionen verfasst von Winnie "Henry" (NRW)
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5.0 von 5 Sternen
Die eigentliche Fortsetzung von "Welcome to my nightmare", 9. Oktober 2011
Nach dem Über-Album "Billion Dollar Babies" mit den 3 Hits "Elected", "Hello Hooray" und "No more Mr. Nice Guy" hatte man mit "Muscle of love" den Standard nicht halten können. Aus der Band "Alice Cooper" wurde der Sänger und Rockmusiker "Alice Cooper" und der überraschte mit einem filigranen Horror-Solo-Album "Welcome to my nightmare". Die damalige Single "Only women bleed" kam ganz anders rüber als man es vieleicht von ihm erwartet hätte und so mußte sich Alice etwas "Besonderes" für sein zweites Solo-Album einfallen lassen... Mit seiner Biografie lag nichts näher, als gleich den Ultimativen Ort für "Böse Buben" aufzusuchen, daher ging unser guter Alice schnurstracks in die Hölle... Wieder produziert von Bob Ezrin beinhaltet das zweite Solo-Album in etwa die gleiche Dramatik wie das Erste... Mit dem kleinen Unterschied das hier das Konzept einer Geschichte noch konsequenter durchgezogen wird. Eigentlich besteht das Album im zweiten Teil aus einer zusammenhängenden Sinfonie. Die Titel "Wake me gently" (eines der beeindruckensten Titel, die Alice je aufgenommen hat) sowie "Wish you were here/I'm always chasing rainbows und "Coming home" gehen sozusagen ineinander über und wenn man mal die Titel mit dem jüngst erschienenen Album "Welcome 2 my nightmare" vergleicht, hätte besagtes Album eigentlich auch als Fortsetzung von "Goes to hell" durchgehen können.. Aber egal, ich wollte im Hype zum aktuellen Album auf dieses Werk hinweisen, es ist gut von Anfang bis Ende und einen Titel wie "Wake me gently" konnte ich bislang auf keinem neueren Album von meinem "Lieblingsgruselmonster" (ich halte ihn für genial) finden... Hut ab, Alice, Du hast es noch immer drauf !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ich hab da mal eine Frage..., 8. Oktober 2011
Als Alice Cooper-Fan seit "Killer" kenne ich alle seine Studioalben, es gibt Charaktere, die nach "Welcome to my Nightmare" immer mal wieder auftauchen ("Steven") und das Thema "Alptraum" ist ja auch ein immer wiederkehrender Begriff in seinem Schaffen... Das es sich hier um die Fortsetzung seines ersten Solo-Album handeln soll steht ja nun deutlich auf dem Cover, aber gehört nicht auch das damalige Nachfolgealbum "Alice Cooper goes to hell" dazu ? Das seinerzeit völlig unterschätzte Folgealbum beinhaltet nämlich auch Klassiker, die ebenfalls zum "Alptraum-Thema" dazugezählt werden müssen. Nun zum aktuellen Album; ja es stimmt, das ist Alice in Hochform und schon bei den ersten Klaviertönen kommt das Gänsehautfeeling wieder, was sich ja bei WTMN durch das ganze Album zog... Diese Fortsetzung ist aber musikalisch weitaus vielfältiger und ich glaube, wenn man es mehrmals gehört hat, wird es noch wesentlich dazu gewinnen. Das ist ja immer so, die "Klassiker" hat man im Ohr, die "neuen Klassiker" brauchen halt etwas Zeit, um ebenfalls im Ohr zu landen, zumals dieses Werk dermaßen anspruchsvoll arrangiert und komponiert ist, das man es nicht wirklich mit dem Standard von 1974/1975 vergleichen kann... Ein bißchen Hanibal ("Bite your face off") und sehr viel Alice Cooper Humor prägen die Texte, ich habe beim Hören mitgelesen, und werde wohl noch einige Durchgänge brauchen, um alles verstanden zu haben, sorry, mein Englisch ist halt nicht soo perfekt.. Also ich empfehle zu diesem Album unbedingt "Goes to hell", "From the inside" und "The last temptation". Ach ja, und wer dieses Album kauft wird ja wohl Vol. 1 von 1975 bereits besitzen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Eigentlich nur enttäuschend, 7. Oktober 2011
Es ist nicht nur der fehlende Leadgesang von Brian Conolly, es ist nicht nur die flache Produktion oder die wirklich schwache Songauswahl, vor allen Dingen wirken die hier versammelten letzten Aufnahmen eher wie halbherzig und hastig produziert. Der Titelsong hat ja noch eine gewisse Ausstrahlung, kommt vom Tempo her und von den unterschiedlichen Vocal-Ansätzen noch in etwa an die Qualität früherer Sweet-Songs heran, aber dann kommt leider nicht mehr viel. Ich mag die Band und bin immer der Meinung gewesen, das sie zu Unrecht von vielen in diese "Glamrock" Schublade gesteckt wurde... Natürlich ist es schön, das Album nun auch auf CD zu haben, aber man sollte wirklich nicht zuviel erwarten. Man hat bei diesem auch sehr kurzen Album ständig das Gefühl "Woher kenne ich das ?", es ist daher meilenweit von "Level Headed" oder "Cut above the rest" entfernt. Die Kommentare im Booklet sind ja gut gemeint, aber als "Abschiedsalbum" ist "Idendity Crises" vom Titel her leider schon exakt genau beschrieben. Man steckte tatsächlich in einer Idenditätskrise, man konnte ja auch machen was man wollte, "Sweet" wollte man nicht objektiv gegenüber treten und so war dann sang und klanglos Schluß. Ich finde das schade...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Handverlesene Wiederholungen Teil 3, 6. September 2011
Wie bei den beiden vorangegangenen "Deep Cuts" Samplern bekommt der eingefleischte Queen-Fan einen mehr oder weniger ausgewogenen Querschnitt der letzten 5 Studioalben von Queen mit Freddie Mercury. Einen wirklichen Sinn kann ich darin nicht erkennen, denn wer kauft sich so eine Zusammenstellung ? Garantiert kein "Queen Einsteiger", sondern lediglich der Sammler, der eher an dem Booklet als an der Songzusammenstellung interessiert ist. Mittlerweile wurde ja lustig drauflos "compiliert" und wenn ich mir vorstelle, meine Sammlung bestünde "nur" aus GHV1-3, "Queen Rocks" und "Deep Cuts 1-3" hätte ich zwar eine Menge Songs von Queen, aber irgendwo auch ein planloses Durcheinander.... Gerade die früheren sowie die letzten Queen-Alben sehe ich eher als "Gesamtkunstwerk" und ich möchte die Titel eigentlich so hören, wie sie damals erschienen sind. Es macht Sinn, ein Originalalbum durchzuhören, bei solchen "Zusammenstellungen" fehlt ja auch immer "was" und so dient besagte "Deep Cuts Serie" eigentlich nur dazu, im Booklet zu blättern während man z.B. "Innuendo" hört... Es macht noch nicht einmal Sinn, über die hier ausgewählten Titel zu fachsimpeln, jeder Fan weiß, welcher Titel in welches Album gehört und von daher kann ich ja noch nachvollziehen, weshalb man "Hits" zusammenstellt, aber das hier ist wirklich "nur" Flickschusterei. Während ich das schreibe fasse ich mich (imaginär) an die eigene Nase, denn ich habe alle 3 gekauft... Weil ich halt ein hoffnungsloser Sammler bin und ich neugierig auf die Booklets war. Insofern ist die "Rechnung" der Plattenfirma aufgegangen... In Zukunft warten wir dann noch auf "Schmusehits von Queen", "Queen Rocks Vol. 2", "Very Best of Greatest Hits" (ach, das gibts ja schon) und "Greatest Hits Live in Concert".... Gab's auch schon, allerdings als VHS-Video... "A concert through time and space", was allerdings interessant war, weil es halt "Live-Versionen" mit Bild waren und vielleicht kommt das ja noch auf DVD. Die Musik bekommt von mir 5 Sterne, wie immer, daher nix Neues meinerseits....
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das Queen Album, was Freddie nie gehört hat..., 3. September 2011
Vor dieser Veröffentlichung hatte ich ehrlich gesagt Angst, einerseits war auch ich in großer Erwartung zu dieser Zeit, andererseits war mit bewußt, das es sich um das "letzte Queen Album" mit Freddie handeln würde. Dann die Gedanken, die ich mir machte, wie denn so die allerletzten Songs mit und von Freddie auf mich wirken könnten, ich bin ein emotionaler Mensch und bei Queen gerate ich schnell in eine Situation, wo ich besser nichts mehr sage, wenn es zu emotional wird. Aus diesem Grunde habe ich bisher auch nicht ein Wort zu "Made in heaven" geschrieben. Mir fehlte der Ansatz und ich wollte mich auch nicht mit meinen Emotionen lächerlich machen... Mir schwirrten seinerzeit Gedanken durch den Kopf wie: "Wie ist das für die 3 verbliebenen Queen-Mitglieder im Studio, wenn der Sänger vom Band kommt, nicht anwesend ist, sich nicht einbringen kann und man das, was man zur Verfügung hat in bestmöglicher Art und Weise auf's Band bringen möchte..." Wie geht man mit Texten wie in "Mother Love" oder "A winter's tale" um, wenn man einerseits emotional ergriffen ist, andererseits als Musiker sein Bestes geben will... Was für Emotionen kommen in einem hoch, wenn man den Schlußvers singen muß, weil Freddie es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr geschafft hat (Mother Love) und wie ist es, zu wissen, das man die Gratwanderung schaffen muß, nicht in den Verdacht von "Leichenfledderei" zu geraten. Nun, ich denke, dieses Album ist der Beweis für die Band, für das interne Gruppenverständnis und für die Absicht, kein peinliches Flickwerk abzuliefern. "Made in Heaven" ist viel mehr als das, es ist der gelungene Abschluß, der unfreiwillige Abschluß einer großartigen Karriere und dennoch auch eine musikalische Leistung, die sich auszeichnet, indem man wirklich das Optimale umgesetzt hat, was zur Verfügung stand. Ich bin sicher, das es noch Songfragmente gibt, die ein Album mit "lauter neuen Songs" ermöglicht hätte, aber man hätte vermutlich den hohen Stand dann nicht halten können. So griff man lieber auf Titel zurück, die bereits in anderer Form schon einmal veröffentlicht wurden. Es gibt so viele Beispiele von verunglückten Veröffentlichungen, die man unter dem Aspekt "postum" oder "posthum" was ist denn die richtige Aussprache) heraus bringt... "Made in heaven" ist dreierlei; das letzte Queen Album mit Freddie, das einzige Album, wo man bereits bekannte Titel verwendet hat, und das einzige Album, wo man noch neue Titel findet, die garantiert erschienen wären, was man nicht generell bei "unveröffentlichten" Ausgrabungen sagen kann. "Made in Heaven" ist daher die Verbeugung von Brian, Roger und John vor Freddie, und mit dem Wissen um die Umstände, wie dieses Album dann doch noch entstanden ist, braucht man über die Qualität kein Wort mehr verlieren. "Made in Heaven" ist "dem immortal Spirit von Freddie Mercury gewidmet", gleichzeitig sehe ich es auch als Dankeschön der Band an ihre Fans... Ich kann mir dieses Album nur anhören, wenn ich das Gefühl habe, mich dieser Situation immer wieder auf's neue bewußt gemacht zu haben... Mag ebenfalls etwas komisch klingen, aber "einfach so" lege ich "Made in heaven" garantiert nicht auf... Bei allen anderen Queen-Alben ist das anders, hier nicht. Sorry, über etwaige "Klangverbesserungen" oder ähnliche Nebensächlichkeiten vermag ich in diesem einen Falle keine Worte zu finden. Zumals das Album 1995 erschienen ist und aufnahmetechnisch höchst anspruchsvoll war und ist. Es gehört zur Strategie der Plattenfirmen, neue Kaufanzeize durch "Remastering" zu schaffen, in diesem Falle wäre das m.E. nicht notwendig gewesen. Die Bonus-Titel sind es, die den erneuten Kaufanreiz bieten. Ich würde es mir auch als kratzende Vinylausgabe anhören... Es gehört vieleicht nicht in eine CD-Rezension; aber zum 65. Geburtstag von Freddie Mercury sind zahlreiche Bücher erschienen, was ich generell gut finde. Allerdings finde ich nur die Bücher gut, die sich mit der Karriere dieses Künstlers und der Band "Queen" beschäftigen. "Enthüllungsbücher", die explizit den Leidensweg dieses Menschen zum "Produkt" machen lehne ich ab. Ich sage nicht, das solche Bücher nicht geschrieben werden sollten, allerdings bin ich stolz darauf, an solchen "Werken" aus tiefstem Herzen KEIN Interesse zu haben. Privates sollte Privat bleiben, wie groß die Leiden von Freddie und Allen, die an dieser und anderen fürchterlichen Krankheiten gestorben sind und noch sterben werden waren und sind, istwohl Allgemein bekannt, und wenn man den Maßstab zu Grunde legt, was man selbst über sich "öffentlich" lesen möchte oder nicht, beantwortet sich diese Frage im Grunde von selbst. Aber das muß jeder für sich selbst entscheiden dürfen. Ich verweise an dieser Stelle an den Text von dem Song "Scandal" aus dem Album "The Miracle". Nein, ich bin kein Moralapostel.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bei Queen's Studioalben kenne ich nur EINE Bewertung, 3. September 2011
Erst einmal möchte ich sagen, das ich als "alter" Queen Fan grundsätzlich immer 6 Sterne für die Originalalben vergebe. Das liegt daran, das Queen meine absolute Lieblingsband war und ist. Von daher bitte nicht wundern, wenn es da immer die Gleiche Sternezahl von mir gibt, obwohl ich durchaus so etwas wie eine "Best of" Liste habe, aber im Grunde mag ich JEDES Queen Album. Es gibt da eine Ausnahme, aber dazu muß ich auch sagen, das ich "Flash Gordon" nicht als wirkliches "gewöhnliches" Queen Album betrachte. Es ist tatsächlich ein Soundtrack-Album und von daher verkneife ich mir da eine "Rezension", ich bin der Ansicht, das die Aufnahmen halt am besten zusammen mit dem Film wirken, aber angehört habe ich mir besagtes Werk nur sehr selten.... Aber hier geht es um "The Works", das Album nach "Hot Space" sozusagen und wie ich bereits angemerkt habe, haben andere Hörer und Liebhaber von Queen dazu schon ausreichende Meinungsäußerungen (sehr gelungene) abgegeben. Man hatte tatsächlich den Eindruck, das Queen wieder etwas mehr in "traditioneller" Weise klingen wollten und das tun sie zweifelsfrei auch. Ich mochte aber auch "Hot Space", ich hatte anscheinend nie das Problem, was manch anderer Queen Fan damals hatte, ich habe Queen alle ihre musikalischen Neuentwicklungen abgenommen und sie haben aus meiner Sicht niemals ein schwaches Album abgeliefert. The Works beinhaltet nahezu ausschließlich Klassiker, fast jeder Titel ist auch auf einer Single erschienen und auch ich habe mir das Album immer wieder sehr gerne angehört. Die Videos waren damals echte Hingucker, auch heute noch und von daher habe ich an diesem Album im Grunde auch nichts auszusetzen. "Wie öde - er lobhudelt nur..." werden manche vieleicht denken, aber das ist halt so wenn man was über seine Lieblingsband schreibt, ich kann unmöglich etwas negatives Schreiben, wenn ich nicht auch wirklich der Meinung bin, das da was Negatives ist... Gut, man könnte bemängeln, das es ein recht kurzes Album ist, aber klangtechnisch und von den Song-Ideen ist es ein Hammeralbum. Ich bin zwar nicht der allergrößte "Fan" von "Radio Gaga", aber ansonsten habe ich mir die Songs wie "It's a hard life" oder auch "I want to break free" und "Keep passing the open windows" immer gerne angehört. Wirklich schlechte Songs kann ich hier nicht benennen, auch die Bonus-Titel sind soweit gut gewählt. Thematisch ging es bei "The Works" um den Konflikt "Mensch/Maschine". Freddie nahm zusammen mit Produzent Giorgio Moroder den Titel "Love Kills" auf, der dann auf dem Soundtrach des nachträglich colorierten und stark gekürzten Fritz Lang Monumentalfilmklassiker "Metropolis" gelandet ist. Im Gegenzug verwendeten Queen bei ihrer damaligen Tour Elemente dieses Films zusammen mit riesigen Zahnrädern, die sich auf der Bühne drehten. Auch wurden einige Szenen des Films während des Konzertes auf Leinwand gezeigt. Das ich damals in Dortmund mein letztes Queen Konzert (mit Freddie) erleben würde hätte ich mir damals auch nicht gedacht, aber aus mir unferfindlichen Gründen habe ich die letzte Tour verpaßt... Ob es an Terminproblemen meinerseits lag, ob ich ein wenig "Konzertmüde" war zu der damaligen Zeit, jedenfalls habe ich mir dieses Versäumnis bis zum heutigen Tage nicht verziehen.... Klanglich hat "The Works" aus meiner Sicht durch das aktuelle Remastering gewonnen. Die Bässe sind noch knackiger und alles in Allem finde ich, das die Produktion sehr "luftig" und "dynamisch" aus meinen Boxen kommt. Besonders bei "Machines..." kommt dir das so vor... "I want to break free" klang schon damals ausgesprochen "knackig" und auch dieses Video zähle ich zu den besonderen Momenten in der Karriere von Queen, lustig, stimmig und halt sehr im Stile der "80`s"... Das ganze Album ist eine sehr deutliche "Eightis-Produktion", selbst die Haarfrisuren (beosnders von John Deacon) weisen exakt darauf hin... Nun ja, das war ein kleiner Scherz am Rande, im Grunde rezensiere ich ja keine Frisuren sondern die Musik. Wie gesagt, als unobjektiver Schönschreiber von mir 6 Punkte, "The Works" ist zusammen mit "A Kind of magic" das letzte Album, wo alles noch "unverkrampft und unvorbelastet" war, nicht das ich die nachfolgenden Albem als "verkrampft ansehe, aber irgendwie war ab "The Miracle" alles nicht mehr so wie vorher. Eigentlich war Freddie ein Mensch, der das Leben liebte, Party machen wollte und konnte, und ein duchaus selbstkritisches Bewußtsein hatte. Irgendwann in dieser Zeit um "A kind of magic" und "the works" habe ich mal in einem Interview von ihm gehört, das "Queen songs wie Tempotaschentücher" wären, man benutzt sie, und wirft sie dann weg... Nun, einmal davon abgesehen, das dies wohl eher ironisch gemeint war, zeigt es mir, das er durchaus "kommerziell" eingestellt war, andererseits wußte er genau, das Queen-Songs niemals "weggeworfen" würden, bis heute hört man immer wieder die Songs im Radio... Aber als dann die Dinge sich wendeten, wurden auch die Songs "ernsthafter", Queen ab 1987 war nicht mehr Queen so wie davor, wen wundert es... Sorry, habe mich ein wenig verfranst...
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Live Aid und die Folgen, 2. September 2011
Nach dem etwas zu kurz geratenen und auch etwas schwächer inspirierten "The Works" Album hatten Queen ja den legendären Auftritt bei Live-Aid 1985. Nach den Aussagen der Band hatte dieses Erlebnis eine vitalisierende Wirkung auf die Band, die ja in ihrer Zeit als aktive Rockband wahrlich unter Dauerstress gestanden hatte... Was ich sehr clever fand und finde ist die Konzeption dieses Werkes in Bezug auf den Film "Highlander". Einerseits bietet es die Aufnahmen zum Film, andererseits ist es KEIN reines "Soundtrack-Album". Insofern hatte man hier auf sehr geschickte Art 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen... Zu den Songs, die sind größtenteils historische Meilensteine geworden, obwohl eigenartigerweise das Album nie zu meinen "Top 5" gezählt hat.... Aber das soll überhaupt nichts heißen, das ist bestenfalls "Jammern auf höchstem Niveau"... Das einzige Queen Album wo ich niemals eine Kritik oder Meinungsäußerung zu schreiben würde ist der Soundtrack zu "Flash Gordon". (Lali Lalu Lala... Oink Pieps) One Vision war und ist ein grandioser Rocksong, der alle Stärken der Band und ganz besonders das gesangliche Talent von Freddie einmal mehr in Szene setzt. Das Video, seinerzeit bei den Aufnahmen im Musiclandstudio/München entstanden ist rasant geschnitten, witzig und autentisch... "A kind of magic" steht dem in NICHTS nach. Ein gelungener, in sich geschlossener Ohrwurm und wohl zu Recht einer der größten Hits von Queen überhaupt. Allerdings mag ich die gekürzte Single-Version nicht so sehr. Das Video zeigt wie kaum ein Anderes, das Queen eine harmonische Gruppe war, die zwar aus 4 Individualisten bestand, aber dennoch als gemeinsames Ganzes aufgetreten ist. Ich konnte mir das Video nach Freddie's Tod nicht ansehen, ohne das mir die Tränen liefen... Das war so, dazu stehe ich, mitunter geht mir heute noch so. Daran wird sich auch NIE etwas ändern. Der "Tod" von Queen hat für mich im Grunde das Ende am Interesse von neuerer Rockmusik bedeutet. Es wäre sinnlos gewesen, nach einer "Nachfolgelieblingsband" Ausschau zu halten, von daher hat Freddies viel zu früher Tod ein Kapitel auch in meinem Leben geschlossen. Kling sehr theatralisch, aber war.... Man darf Emotionen zeigen, wo Emotionen ehrlich sind und was ist Musik ? Musik ist / sind Emotionen. "One year of love" fällt dagegen tatsächlich etwas ab, bietet aber eine gelungene Verschnaufpause zum nächsten Ohrwurm; "Fiends will be Friends", schlicht, emotional, ergreifend. "Who wants to live forever" ist eine etwas unheimlich anmutende Vorahnung, seinerzeit gewiß nicht so gemeint, aber im Nachhinein hat der Titel eine schicksalhafte Bedeutung. Das Lied ist eine Hymne, genial auch das Video, einer der ergreifendsten Queen-Songs überhaupt. "Gimme the prize", tja, was soll ich dazu sagen ? Passt gut in den Highlander-Film, ansonsten für mich eher der schwächste Song der Platte... Aber "schwache Queen Songs" sind die Wunscherfolge mancher Hupfdohlen, das sollte man auch nie vergessen.. Der krachende Abschluß des Albums bietet "Princess of the Universe", ein schöner Song, wirklich sehr passend für den Film und atemberaubender Chorgesang, sehr präzise intoniert, so wie man das halt von Queen gewohnt war - seufz. Die Remasterte Ausgabe 2011 bietet die "Highlander Version" von "A Kind of Magic", diverse Single-Versionen und eine Piano-Version von "Forever", ebenfalls aus dem Film Highlander... Das Demo "A Kind of Vison" sowie die Live-Version von "One Vision" runden die Bonustitel ab. Auch hier mein obligatorischer Schlußjammer; wo bleiben die unveröffentlichten Studio-Schätzchen, die man uns vor 20 Jahren versprochen hat ? Wenn die lang angekündigte Queen-Box erst nach meinem Ableben veröffentlicht wird werde ich echt sauer ! Der Sound des Albums ist GIGANTISCH. Das klang damals schon mitreißend und dynamisch und auch der jüngste Remix hat diesem Soundbild zumindest nicht geschadet. Allerdings mögen das andere beurteilen, ich kann nur sagen, KAUFEN KAUFEN KAUFEN KAUFEN
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Andeutung, Anspielung, 2. September 2011
Eine bessere Rezension als die hier bereits Geschriebene kann man nicht schreiben, ich habe mir seinerzeit auch meine Gedanken gemacht, und daher möchte ich dem Anlaß entsprechend das wiederholen, was ich damals empfunden habe und woran sich auch in Zukunft nichts ändern wird. Die Produktion war schon immer auf höchstem Nivau, es ist ähnlich wie bei "The Miracle", es mag einen KLanggewinn geben, aber ich muß zugeben, das meine Anlage das wohl dann nicht mehr zum Ausdruck bringt. Egal, mir kommt es ohnehin eher auf die Musik als auf allerfeinste Nuancen an, obwohl ich durchaus auch großen Wert auf guten Sound lege.. Nur noch soviel; die Bonustracks gefallen mir auf diesem Album nur mäßig, an Stelle des "Mad Mix" von "I'm going slightly mad" hätte man besser nur die reine Gesangsspur veröffentichen sollen. Wirklich "mad" klingt das nämlich nicht, eher nervig was da an Hintergrundgeräuschen hervortritt. Allerdings kann man die Gesangsspur von Freddie und dem "Queen-Chor" gut raushören. "Ride the wild wind" und "Headlong" als Early bzw. Embryo-Version geht in Ordnung, aber alles in Allem sind das keine berauschenden Bonustitel. Egal, das Album "berauscht" umso mehr. Für mich das BESTE Album der Band, besser als alle Klassiker vorher. Das liegt aber auch an den Umständen seines Entstehens. Wie gesagt, ich bin Fan, nicht objektiv, und "Innuendo" macht mich todtraurig. Wer selbst Fan der Gruppe ist wird das verstehen, die anderen brauchen es nicht verstehen... Kurz nach der Veröffentlichung von "The Miracle" im Jahre 1987 mehrten sich die Gerüchte um eine mögliche HIV-Infizierung von Freddie Mercury. Die Musikzeitschriften brachten in regelmäßigen Abständen Berichte, die sich mit dieser Tragik befaßten. Als keine Tourpläne von Queen bekannt wurden, hörte das Rätselraten überhaupt nicht mehr auf und die wenigen Medienauftritte von Queen bzw. Freddie Mercury trugen auch zu diesen Spekulationen ihren Teil bei. Dann wurde "Innuendo" angekündigt. Nicht als "letztes" Queen Album, sondern als eines der "eindrücklichsten" Werke dieser Band. In einer Vorab-Info der EMI konnte man u.a. lesen; "ein Sänger, der mit solch einer Kraft singt KANN nicht ernsthaft erkrankt sein...". Genau DAS wollte ich damals lesen und deshalb habe auch ich verdrängt, was NACH dem Hören von Innuendo nicht mehr zu verdrängen war. Im Video zu "Headlong" ist Freddie schon sehr gezeichnet und weshalb man bei einigen Videos zu diesem Album gänzlich auf Aufnahmen der Band verzichtete bzw. auf ältere Filmaufnahmen zurück griff (The show must go on) konnte man dann spätestens beim Video "these are the days of our lives" erkennen. Das Album ist vom ersten bis zum letzten Ton ergreifend, emotional und hätte keinen treffenderen Titel als "Innuendo" tragen können. Ich denke, für Freddie war die Arbeit im Studio Medizin und nur so kann ich mir die Qualität dieses wohl außergewöhnlichsten Queen-Albums erklären. Meiner Meinung nach kann man keine Songs herauspicken, man sollte "Innuendo" als geschlossenes Werk hören weil jeder Song seine eigenen Emotionen besitzt und nur zusammen ergeben die Lieder ein rundes Bild über die Stimmung, die damals in der Band wohl bestanden hat. Für mich ist es das wirkliche Abschiedsalbum von Queen, "Made in Heaven" ist für mich eine Verbeugung der verbliebenen Musiker vor ihrem "liebsten Familienmitglied", so wie sie es auch im Nachruf auf Freddie formuliert haben. Trotzdem kann man "Innuendo" auch als eines der vielfältigsten Alben von Queen bezeichnen, es macht großen Spaß, die Musik zu hören auch wenn das Gefühl des Abschiednehmens in jedem Lied zu spüren ist. Ich habe lange überlegt, ob ich nach den wirklich hervorragenden Besprechungen zu diesem Album noch etwas schreiben sollte, aber als "alter" Queen-Fan wollte auch ich meine Begeisterung für dieses Album zum Ausdruck bringen. Seit der Veröffentlichung des letzten Queen Albums als Band MIT Freddie sind nun 21 Jahre vergangen. Höre ich mir die Songs heute an, fällt mir auf, wie sehr Freddie Mercury in seinen letzten Texten sein Innerstes nach Außen gekehrt hat. "I'm goin slightly mad" ist "nur" vordergründig "lustig", in Wahrheit ist es einer der hintergründigsten Texte bezüglich seiner damaligen Situation. "I can't live with you" hat durch private Erfahrungen heute für mich eine direkte perönliche Bedeutung. Ich glaube, je älter man wird desto mehr kann man nachvollziehen, was hinter manchen Texten zu verstehen ist. Das bezieht sich ganz bestimmt nicht nur auf Queen-Texte. Ich bin begeistern von dem ALbum "The Cosmos Rocks", wirklich, und ich habe immer verstanden, wie die Zusammenarbeit von Brian May, Roger Taylor und Paul Rodgers "gemeint" war und ist. Aber vergleicht man "Innuendo" mit "The Cosmos Rocks" merkt man, das Freddie Mercury unersetzlich bleibt. Er fehlt nicht nur als Sänger, sondern auch als Komponist und Persönlichkeit. Diese Gedanken kamen mir nach dem letzten Hören von Innuendo. Ich werde wohl immer Queen-Fan sein, auch noch mit ?? Jahren.. The show must go on...
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
The Miracle, 2. September 2011
Unmittelbar nach der letzten Queen Tour veränderte sich die Situation innerhalb der Band, weil abzusehen war, das es keine Tour mehr geben konnte, und wie lange man damals mit einer HIV-Infektion überleben konnte wußte man auch nicht. Jedenfalls entstand "The Miracle" unter psychischem Druck und wenn man den Ausführungen von Brian May und Roger Taylor folgt, war die Arbeit für Freddie Mercury mehr als Ablenkung, es war Bestandteil der Therapie. "Ich brauche nicht ihr Mitleid als Freunde sondern ihre Professionalität als Musiker" soll er einmal sinngemäß gesagt haben. Beachtet man diese Situation, ist es verwunderlich, das überhaupt ein solches Album entstehen konnte. Insofern ist der Titel wahrlich richtig gewählt... Es stimmt, und da gebe ich allen Recht die einzelne Songs als "schwächer" beurteilen. Dennoch bin ich der Ansicht das es sich um ein grandioses Album handelt. Für mich zählt es zu den 5 besten Studioalben von Queen und obwohl es in einer sehr schweren Zeit entstand, blitzt der Queen-typische Humor immer wieder auf. "Invisible Man" ist als Song als auch als Video höchst originell. "I want it all" als Statement als auch als Song ein Klassiker. "Scandal" beschreibt exakt das, was die Presse tut und was sie ist und "The Miracle" finde ich einfach nur schön. Insofern bleibt noch anzumerken, das die Produktion glasklar ist, die Bonustitel für Sammler sehr interessant sind, obwohl ich generell bemängele, das man hier nicht die "Schätzchen" bekommt, die man sich gewünscht hätte. Wenigstens bekommt man 3 seltenere B-Seiten und die 12" Version von "Invisible Man" geboten. Ob es einen nennenswerten Klanggewinn gibt, nun, ich kann es nicht bestätigen. Auf jeden Fall kommen die Stimmen, die Instrumente und die Gags sehr differenziert rüber und alles in Allem halte ich diese Wiederveröffentlichung wie die anderen 14 aus dieser Serie auch verbesserungswürdig, jedenfalls was das Bonusmaterial betrifft. Dsa Booklet bietet 1-2 schöne neuere Fotos, aber ansonsten handelt es sich um eine weitere Originalausgabe des Albums. Ich vergebe 6 Sterne, weil ich keine Gruppe kenne, die Ähnliches produziert hat. Außerdem bin ich ein Fan und daher NICHT OBJEKTIV. Ich versuche allerdings, das was ich denke, wirklich ehrlich zu formulieren.
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5.0 von 5 Sternen
Fantastisch, 10. August 2011
Ich bin begeistert von der Bild- und Tonqualität dieses Konzertes in Danzig. Aber auch die Interpretation der Pink Floyd und David Gilmour Solo-Titel gefällt mir außerordentlich gut. Es ist schade, das durch den viel zu frühen Tod von Richard Wright an eine Wiedervereinigung von Pink Floyd (sofern sie denn wirklich realistisch gewesen wäre) nicht zu denken ist. Auch die live gespielten Titel von David Gilmours letztem Soloalbum "On an Island" gewinnen in ihrer Livedarbietung deutlich an Dynamik und Kontour. Alles in Allen ein hochkarätiges Konzert, was man sich gerne mehrmals anschaut bzw. auch anhört. Daher vergebe ich für diese makellose Produktion 6 Sterne.
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