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Rezensionen verfasst von
jakabu74 (Munich, Germany)

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Resident Evil
Resident Evil
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 49,95

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als nur ein aufpolierter Klassiker, 27. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Resident Evil (Videospiel)
Wenn man sich den GameCube eigentlich nur kauft, um die Neuauflage von Capcom's RE spielen zu können, dann muss man sich wohl als Fan dieser Serie bekennen. Aber ein Fan kann auch kritisch rezensieren, vor allem wenn es sich bei dem Produkt um eine Neufassung handelt.
Ohne zu nostalgisch zu werden: das erste Mal RE gespielt habe ich damals noch auf einer aus der Videothek geliehenen PSX ohne(!) Memory-Card. Nach über zwei Stunden erwischte mich ein Hunter und das Spiel war vorbei - aber die Sucht geweckt...
"Resident Evil" ist ein atmosphärisch sehr düsteres Action-Adventure um ein grosses, entlegenes Herrenhaus, hinter dessen verschlossenen Türen sich Ungeheuerliches abspielt. Was genau, das soll man herausfinden - und dabei am Leben bleiben. Dazu schlüpft man in eine von zwei möglichen Figuren, deren Wege sich etwas unterschiedlich gestalten. Stärker als bei anderen Spielen hat man in RE häufig das Gefühl zu wenig Munition oder Heilmittel zu haben. Das liegt nicht so sehr daran, dass man keine findet, doch stecken die Gegner sehr viel ein, vor allem, wenn man gerade die falsche Waffe dabei hat. Der Platz im Inventar ist nämlich sehr begrenzt, und mehr als eine Waffe und ein Heilmittel kann bedeuten, dass man zu wenig Raum für neu gefundene Gegenstände hat. Und jeder Weg kostet Zeit. Für alte Hasen ist das nämlich ein entscheidender Faktor. Zeit und Anzahl der gespeicherten Spiele sind wichtig für das "Rating" nach Abschluss des Spiels: je weniger, desto besser - umso interessanter die Ausstattung im zweiten Durchlauf. Also ist auch Planung gefragt.
Diese "Remake" für den GameCube ist für einen RE-Veteranen ein wahres Kleinod. Über die Grafik braucht man kaum einen Ton zu verlieren: seht euch die Screenshots an - ja, das ist Spielgrafik! Das Haus ist grösser geworden, und bekannte Räume flackern in neuem, unheimlichen Glanz. Sind auch nicht alle Rätsel neu, so sind sie doch alle etwas komplexer geworden (man muss Gegenstände stärker unter die Lupe nehmen, sogar ein richtiges "Puzzle" ist zu lösen). Der Sound kommt auch noch viel räumlicher daher, in klammen Kellergewölben hallt alles anders als im nebligen Wald, und die Musik ist gewohnt stimmungstreibend.
Die Steuerung wurde sehr gut auf das Pad umgesetzt (ich als GameCube Neuling hatte kaum Umstiegsprobleme), bleibt aber so ungenau wie eh und je (die lästigen Raben sind noch genauso schwer zu treffen), und man freut sich bei den festen Kameraperspektiven wieder über die AutoAim-Funktion.
RE wurde auf dem GameCube einfach prachtvoll in Szene gesetzt, wenn man auch gegen Ende des Spiels immer mehr Innovationen vermisst.
Ich äussere mich sonst nie über die FSK eines Spiels, denn dies ist ein Thema, über das man stundenlang diskutieren kann. Bei RE halte ich FSK 18 aus einem speziellen Grund für sinnvoll: Durch die dichte Atmosphäre und die Spannungsbögen, die in dem Spiel erzeugt werden, kann ein Kind Albträume bekommen. Vielleicht wäre FSK 16 ausreichend, aber wie gesagt...
Seht euch das Spiel an: es ist nicht so schwer wie viele behaupten, und diese Version hat absolut das Zeug dazu neue Fans zum Kreis zu bringen!


Das Ding aus einer anderen Welt
Das Ding aus einer anderen Welt
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 26,99

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Ich habe da noch einige Dinge zu erledigen...", 24. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Das Ding aus einer anderen Welt (Videospiel)
Neben "Alien" werden wohl die meisten Fans von SciFi/Horror-Filmen vor allem das Remake von "Das Ding" (John Carpenter) zu ihren Lieblingen zählen. Der Film geizt nicht gerade mit schaurig ekligen Effekten, baut aber gleichzeitig eine enorm klaustrophobische Stimmung auf, die sich bis zu einem guten, offenen Ende hin fast unerträglich steigert.
Und genau nach diesem Ende beginnt das Spiel. Die Marines schicken eine Einheit zu der Station im ewigen Eis, um herauszufinden, was geschehen ist. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Sgt. Blake, der mit einem kleinen Team erst mal die völlig zerstörte US Station unter die Lupe nehmen soll. Rasch wird klar, dass die Ursache eine Art intelligenter Virus ist, der seine Opfer imitiert und bei Gefahr in sekundenschnelle zu widerstandsfähigen Kreaturen mutieren lässt. Etwas unangenehmer als Herpes also. So wirft sich bald die Frage auf, wer ist infiziert, wem kann man noch trauen...
Eine perfekte Story für ein schönes Horror-Adventure, vor allem wenn man eine Gruppe befehligt und durch spezielle Aktionen deren Moral und Effektivität indirekt steuern kann. Dabei spielt natürlich das Vertrauen die wichtigste Rolle. Lässt man seinen Techniker unbewaffnet oder verwundet hinter einem herlaufen wird dieser früher oder später keine Anweisungen mehr befolgen oder panisch das Weite suchen. So teilt man also seine spärliche Ausrüstung salomonisch unter der Gruppe auf und hofft, dass keiner infiziert ist. Findet man schliesslich das Besteck um Bluttests durchzuführen könnte man ja herausfinden, ob der verdächtige Techniker infiziert ist - oder sichert man sich das uneingeschränkte Vertrauen der ganzen Truppe indem man sich selbst vor ihren Augen testet?
Neben den zahlreichen Mutationen ist bei dem Spiel leider die Steuerung der grösste Gegner. Auf freiem Feld und in ruhigen Momenten kommt man ganz gut zurecht, doch stürmt eine verwundete Riesenmutation auf engem Raum wütend auf einen zu, der Techniker beklagt ein Wehwechen und der Marine gröhlt nach mehr Munition, während man in seinem Inventar verzweifelt nach dem Flammenwerfer kramt, dann sollte man die Steurung blind beherrschen, sonst könnte es stressig werden. Das Problem hierbei ist einfach die Menüführung: obwohl man sich und die Truppe aus einem Inventar versorgt, muss man erst aus dem Inventar ins Spiel zurückkehren um mit einer anderen Taste in ein Menü zur Versorgung der Truppen zu gelangen. Jetzt müssen die Truppen aber in der Nähe sein, damit sie im Menü auch erscheinen. Ist ja logisch, damit ich ihnen die Gegenstände reichen kann - andererseits lässt sich auf diesem Wege aber keine Heilung durchführen. Dazu muss man dann wieder aus dem Truppen-Menü ins Spiel, ins Inventar, in die...naja, also eben reichlich kompliziert. Bei einem doch eher action-lastigen Spiel (teilweise minutenlange Gegnerwellen) wäre da ein Hauptmenü sinnvoller gewesen. Obwohl die Aufgaben eher simpler Natur sind ist der Schwierigkeitsgrad doch relativ hoch. Selbst auf "einfach" stecken selbst kleine Gegner viel ein und teilen saftig aus. In einem Abschnitt muss man unbewaffnet vor einer Horde Monster fliehen indem man Türen schnell hinter sich schliesst - hier fällt dann eine etwas langsame Kameraführung negativ ins Gewicht während man nach dem Schalter sucht.
Das hört sich jetzt alles sehr negativ an, und dennoch hat das Spiel einen enormen Suchtfaktor - wie das? Die Grafik und der Sound sind zwar nicht bahnbrechend aber toll gemacht. Die dichte und beklemmende Atmosphäre des Spiels nimmt Fans des Genres schnell gefangen, viele kurze Sequenzen betten sich flüssig in den Spielverlauf ein und treiben Handlung und Stimmung an. Und all die zuvor genannten Makel? - naja, man muss oft neu laden (was übrigens auffallend zügig geht), sucht nach anderen Taktiken und denkt sich "das wäre doch gelacht, wenn ich das nicht schaffe!"
Das Spiel ist eben eine Herausforderung; wegen des hohen Schwierigkeitsgrades aber vor allem eine Herausforderung für Veteranen von "Silent Hill", oder "Resident Evil", interessierten Neulingen würde ich als Einstieg allerdings zu anderen Produkten aus der Ecke raten, denn wen der "Virus" nicht packt, der könnte rasch seine Moral verlieren und im Frust Sgt. Blake im ewigen Eis zurücklassen. Eigentlich schade, denn das Spiel versteckt einige gute Ideen.


Onimusha Warlords [Platinum]
Onimusha Warlords [Platinum]
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 30,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schnittige Actionkost, 18. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Onimusha Warlords [Platinum] (Videospiel)
Eines mal vorweg: ich halte es für falsch "Onimusha" unbedingt mit "Resident Evil" zu vergleichen, nur weil einige Magazine in Vorabberichten ebendies getan haben; vielmehr Ähnlichkeit besteht für mich zu einem weiteren CAPCOM - Titel, nämlich "Devil May Cry". Allein die Steuerung ist beinahe identisch, und während Dante verschiedenfarbige Orbs aufsammelt, muss Samanosuke mit seinem Handschuh die flüchtigen, vielfarbigen Seelen einfangen. Zugegeben in "Onimusha" gibt es noch einen etwas stärkeren Puzzle/Gespräch-Anteil als in "Devil May Cry", doch im Vergleich mit dem Klassiker "Resident Evil" würde es klar den kürzeren in Sachen "Adventure" ziehen. Grafisch liegt die Sache da schon etwas anders. Das Intro von "Onimusha" ist vom Feinsten und bannt einen im düsteren Zauber japanischer Mystik. Gegenüber dem westlicherem, groberen Dark-Gothic Stil von "Devil May Cry" überzeugen bei "Onimusha" die östlicheren, feineren Seiten im Kampf. Zwar hat man auch hier im Grunde nur eine Taste für den Angriff, doch reagiert die Figur viel genauer auf gleichzeitige Richtungsschwenks. Zusätzlich muss man die sehr flüchtigen Seelen rasch per anhaltendem Tastendruck "einsaugen", was einen zwingt viel aufmerksamer und taktischer zu agieren.
Wer "Devil May Cry" mochte, der könnte in "Onimusha" eine neue, spielerisch anspruchsvollere Herausforderung finden; "Resident Evil" wäre dann der nächste Schritt...
Als "Platinum" ist "Onimusha" schon beinahe mehr als fünf Sterne wert, allein als Appetizer auf den kommenden Nachfolger.


Jak and Daxter: The Precursor Legacy [Platinum]
Jak and Daxter: The Precursor Legacy [Platinum]
Wird angeboten von WandelWare UG (haftungsbeschränkt) (inkl.MwSt. Widerrufsbelehrung unter Verkäufer-Hilfen.)
Preis: EUR 27,95

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hit the Orb, Jak!, 16. September 2002
JAK & DAXTER als PLATINUM-PACK!!! Ich würd's sofort kaufen - wenn ich's nicht schon als Original daheim hätte.
Es war eines der beiden ersten Spiele, die ich mir für die PS2 gekauft habe. Damals wollte ich mir einfach eine Art kurzweiliges Kontrastprogramm zu dem düsteren "Veronika X" zulegen, war dann aber immer hin- und hergerissen, welches Spiel ich denn nun in die Konsole legen sollte.
"Jak & Daxter" ist eines der Spiele, die bereits im Intro eine so gute Atmosphäre aufbauen, dass man es kaum erwarten kann die Kontrolle (oder den Controler, wie auch immer) zu übernehmen. Und das mit der Kontrolle klappt dann auch ziemlich schnell: die Steuerung ist, wie man so schön sagt, intuitiv und lädt schnell zum probieren verschiedener Spezial-Sprünge oder -Schläge ein. Und Platz zum üben hat man; "Jak & Daxter" besticht nämlich nicht nur durch seine toll konzeptionierte, dreidimensionale Comic-Grafik, sondern zeigt auch gleich mal was möglich ist, wenn man die "Emotion"-Engine der PS2 etwas kitzelt: bis in beeindruckende Ferne überblickt man die weitläufige Landschaft mit ihrer (selten friedlichen) Fauna und (meist friedlichen) Flora. Fängt man jetzt das Erkunden an, so fällt rasch ein weiterer Vorzug des Gameplays auf: sollte man wirklich mal mit einem Sprung oder einer Aufgabe überfordert sein, dann lässt man sie einfach links liegen und erkundet weiter, denn zu sehen und zu tun gibt es überall etwas. Mit den gefundenen Orbs lässt sich handeln, und man sollte immer erst mal alle Angebote einer Gegend unter die Lupe nehmen und sich die Reihenfolge überlegen, in der man seine sauer verdienten Orbs unters Volk bringt. Auf der Suche nach diesen Orbs muss man oft ein gutes Auge und eine bessere Orientierungsgabe haben, denn die wirklich ergiebigen Fundorte sind meist gut versteckt oder verwinkelt. Die Regionen von "Jak & Daxter" stehen übrigens weiterhin offen, auch wenn Ihr sie verlasst könnt Ihr jederzeit zurückkehren, um nochmal genauer zu suchen.
Besonders hat mir das Raketenfahrzeug gefallen, auf das man immer wieder aufsteigen kann, um seine Orb-Sammlung zu vergrössern. Hier gibt es nicht nur Hinderniskurse zu bewältigen, sondern auch Zeitrennen oder das Zusammentreiben durchgeknallter Erdhörnchen. Sogar ein Kampfrennen gegen die finster-wuscheligen Gegner durch ein Canyon ist dabei, das die Pod-Races aus Star Wars wie einen sonntäglichen Radelausflug wirken lässt. Die Zwischengegner sind selten, knackig, aber immer machbar, vor allem weil Taktiken zum Sieg führen und sie mehr austeilen als einstecken können.
Wie Ihr seht bin ich hellauf begeistert von dem Titel, vor allem weil so viele Ideen darin stecken, dass es nie langwierig oder -weilig wird.
Für Fans des Genres allein wegen Daxters Sprüchen ein Muss, für alle anderen der ideale Einstieg.
Vorsicht: Höchster Suchtfaktor!


Metal Gear Solid 2 (Lösungsbuch)
Metal Gear Solid 2 (Lösungsbuch)

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Snake für Fortgeschrittene, 13. September 2002
Mit guten Spielen verhält es sich oft ähnlich wie beim Lesen guter Bücher: Man fiebert an der Seite des Protagonisten durch das Abenteuer und muss am Ende "Abschied" nehmen. Natürlich kann man wieder von vorne beginnen, doch so spannend wie beim ersten Mal wird es nicht mehr werden.
Dieses Lösungsbuch hilft aber den Wiederspiel-Wert von "Sons of Liberty" um ein Höchstmass zu steigern. Alle Geheimnisse, Bonusgegenstände und Gags, die sich die Spieldesigner und -programmierer haben einfallen lassen sind hier übersichtlich und intelligent zusammengetragen worden. Zusätzlich wird die (zum Ende hin ja leider etwas wirre) Geschichte zusammengefasst und gedeutet. Allen tapferen Neulingen (also solche, die den ersten Teil nie gespielt haben), die Schwierigkeiten mit dem Einstieg in das ja doch etwas anspruchsvollere Gameplay haben, sei dieses Buch auch zum ersten Durchspielen ans Herz gelegt, da es helfen kann erste Frust-Situationen zu meistern und somit die Motivation erhält.
Und Euch Veteranen dort draussen, Euch Roughnecks, die Ihr abfällig die Mundwinkel nach unten zieht bei der blossen Erwähnung des Wortes "Lösungsbuch", sei gesagt: dieses Buch wird Euch vor neue Herausforderungen stellen - denn habt Ihr schon auf allen Leveln 100% der DogTags? Habt Ihr schon alle Osterinsel-Statuen fotografiert? Oder habt Ihr schon ein Foto von der geheimnisvollen Gestalt, die während der Ansprache des Generals durch den Hangar schleicht? Und den Stealth-Anzug, mit dem Snake im Intro auf den Tanker springt?
Nachdem ich mir das Lösungsbuch zugelegt habe hat mich das Fieber erst richtig gepackt - wirres Ende hin oder her, wer das Lösungsbuch hat, der meint beinahe ein neues Spiel in den Händen zu halten.
Viel Spass und "Freeze!"


Deus Ex
Deus Ex
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 19,96

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Shooter mit Köpfchen, 12. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Deus Ex (Videospiel)
Du kniest im nasskalten Gras hinter einer Mauer. Noch wurdest Du von den Terroristen nicht entdeckt, aber der Rundgang von diesem führt ihn verflucht nah an Dich heran. Wenn er Dich entdeckt musst Du schnell handeln - ein Schuss würde die anderen alarmieren, und Du weisst nicht ob dann die Munition reicht. Er dreht Dir den Rücken zu, steht kaum zwei Meter weg. Du zückst den Taser, schleichst aus der Deckung auf ihn zu, wenige Zentimeter und Du kannst ihn lautlos betäuben, da dreht er sich um...
Die Grafik von "Deus Ex" mag anderen Ego-Shootern gegenüber schon etwas angestaubt wirken - nicht schlecht, nur teilweise ein wenig kantig - doch das fällt kaum ins Gewicht, wenn man die vielen Vorzüge gegenüber artverwandten Spielen bedenkt. Allein der Ausdruck Ego-Shooter wird dem Spiel nicht gerecht, und wer sich nur stupide durchballert bringt sich selber um eine Menge Spielspass. Was "Deus Ex" vor allem auszeichnet sind natürlich das Fertigkeiten-System und die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten, die sich davon (und von der eigenen Spielweise) ableiten. Der Gag dabei ist nämlich, dass man auch während des Spiels einer Charaktereigenschaft nicht zwingend treu bleiben muss. Auch ein "Schwarzenegger"-Spieler kann mal einen Luftschacht nutzen oder sich in das Sicherheitssystem hacken, er wird es dabei eben einfach schwerer haben als jemand, der solche Fertigkeiten (oder erforderliche Implantate) erworben hat. Ein solcher "Hacker" kann andererseits in Teufels Küche kommen, wenn die eben geknackte Tür dummerweise zur Wachroboter-Werkstatt führt. Je stärker sich der Spieler in eine Richtung entwickelt, umso knapper werden in folgenden Abschnitten auch "artfremde" Gegenstände, wie elektronische Werkzeuge oder Betäubungspfeile.
Trotz der scheinbaren Komplexität ist die Steuerung und Menüführung erstaunlich simpel und effektiv. Das Spiel ist vor allem jenen Spielern zu empfehlen, die Ego-Shooter zwar mögen, jedoch etwas anspruchsvollere Kost bevorzugen. Auch die Story ist interessant, ein wenig "Blade Runner" gemischt mit "RoboCop" und guten, futuristischen Verschwörungstheorien. Schade, dass es wohl keine Fortsetzung dieses Klassikers geben wird, denn mit einem Spieldesign, das die PS2 technisch voll ausnützen würde ("Deus Ex" ist nur eine überarbeitete PC-Umsetzung), könnte ein "Deus Ex II" glatt zum Kassenhit werden.


Project Zero
Project Zero
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 39,68

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Photo-Shooting 12:00 p.m. (post mortem), 10. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Project Zero (Videospiel)
Man möchte kaum glauben die neue Heldin eines Grusel-Adventures vor sich zu haben wenn man die junge Dame im Vorspann zaghaft auf das unheilvoll aufragende Herrenhaus zugehen sieht. Fans des Genres werden unweigerlich zu einem Vergleich mit Jill Valentine aus "Resident Evil" hingerissen, und da sieht die "Neue" erstmal schlecht aus: keine 9mm-Automatik, keine Special-Forces Ausbildung, keine Kameraden, die zu Hilfe eilen könnten. Und dann geht man die ersten Schritte und erkennt dass die gute alte Jill in diesem Herrenhaus weniger Chancen hätte als ein Kirschkuchen vor einer Horde Sumo-Ringer. Ohne das "zweite Gesicht" Miku's könnte sie drohendes Unheil kaum wahrnehmen, und selbst dann würde ihr selbst eine Cruise Missile recht wenig nützen.
Schritt für Schritt wird einem klar, dass man sich hier zwar in einer ähnlichen Kulisse, doch in einer, wortwörtlich, anderen Dimension bewegt. Musste man dann das erste Mal die alte Kamera zur Verteidigung einsetzen beginnt es. Angespannt bewegt man sich voran, jedes Geräusch lässt einen nervös auf die Lichtanzeige der Kamera blicken, man lauscht den entfernten Stimmen, glaubt in jeder Reflektion der Taschenlampe geisterhaftes Flimmern zu erkennen, denn man weiss jetzt, wenn ein Geist angreift ist es zur Flucht zu spät und man muss die Kamera gut beherrschen, sonst endet man wie seine Vorgänger.
Die Atmosphäre des Spiels ist Klasse. Als grosser "Resident Evil"-Fan war ich sofort begeistert (Wortspiel durchaus beabsichtigt). Man kann wohl mit Fug und Recht sagen, dass sie noch einen Tick düsterer ist - ähnlich der von "Silent Hill". Wobei die Grafik mich nicht vollkommen überzeugt. Die Protagonisten sind gut gemacht, die schwarz/weiss gehaltenen Flashbacks haben ein ganz eigenes Flair und bereichern das Geschehen, doch die Umgebung - einerseits toll animiert (streift mal die Seile im ersten Flur beim Vorbeigehen) fallen die groben und teilweise unscharfen Texturen an Wänden und Gegenständen doch immer wieder unangenehm auf. Durch den Sucher der Kamera wirkt alles etwas grobkörnig und farblos. Alte Kamera schön und gut - aber bei einer Spiegelreflex-Kamera sieht man nur durch Glas, nicht auf ein Display mit schlechter Auflösung - das hätte bei der Engine der PS2 besser werden können. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich jedoch an die triste Umgebung und in helleren Räumen haben sich die Programmierer dann doch mehr Mühe gegeben. Es wirkt eben alles ein bisschen wie in einem älteren Film.
Dafür ist Sound-technisch eine Menge geboten. Was in "Silent Hill" das metallische Klopfen und Schleifen war ist in "Projekt Zero" das An-und Abschwellen der Klagelaute verlorener Seelen. Wenn man etwas Englisch versteht kann man hier sogar nicht nur während direkter Kontakte zu Geistern Hinweise erhalten. Wer noch etwas mehr aus dem Spiel herausholen möchte, der sollte es nur nachts in einem völlig dunklem Zimmer spielen und den Sound hochdrehen - Gruselgarantie!
Die meisten Türsiegel sind einfach durch aufmerksame "Kameraführung" zu durchbrechen, später muss man andere Siegel an Türen wie Tresor-Räder oder Setz-Spiele öffnen, was etwas Kominationsgabe erfordert. Ich habe das Spiel noch nicht durch, aber die Rätsel haben mich bisher nicht lange aufhalten können. Die Geister hingegen werden immer knackiger: Schneller, beweglicher und zäher nutzen sie immer öfter auch die Fähigkeit durch Wände zu schlüpfen oder an völlig anderen Stellen neu zu erscheinen. Zwar ist die Steuerung sehr gut geraten, nur wird Miku bei Positionswechseln selbst bei durchgedrückter Luftaste kaum neue Geschwindigkeitsrekorde aufstellen. Doch gerade diese Dinge machen das Spiel komischerweise richtig gut. Es hängt nämlich viel davon ab, wie lange man den Geist im Sucher (und die Nerven) behält, bevor man knipst. Die Kamera lässt sich nämlich rasend schnell verbessern, wenn es gelingt zu warten bis der Sucher goldgelb wird. So ein Schuß saugt oft über tausend Punkte und der Blitz kann Geister sofort vertreiben. Übung macht den Meister!
Wie schon so oft zeigt sich hier mal wieder, dass ein Spiel nicht unbedingt durch grafische Höchstleistungen glänzen muss, um tolle Atmosphäre und spannende Unterhaltung zu schaffen. Wer "Alone in the Dark", etc., mochte, der sollte zugreifen.


Final Fantasy X
Final Fantasy X
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 29,99

38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Final Fantasy X-Large, 17. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy X (Videospiel)
Im allgemeinen kann man rollenspielfreudige Konsolen-Nutzer wohl in zwei Lager spalten: jene, welche bei Erwähnung der Final Fantasy-Reihe nur herablassend den Mund verziehen, und solche, welche einen verträumten Blick bekommen und kaum noch in die harte Realität zurück zu holen sind. Als die Serie mit dem siebten Teil an Dimension gewann wurde die Fangemeinde immer grösser. Spätere Teile wurden dann zwar grafisch immer besser, der Spielwitz aber litt eher. Demnach hing man als "FFF" (Final-Fantasy-Fan) also zwischen Hoffen und Bangen was den zehnten Teil und damit auch den Sprung auf die PS2 anging.
Meiner Meinung nach ist Square der Sprung auf die PS2 rundum gelungen. Final Fantasy X ist seit dem VII. Teil das beste der Reihe auf den Playstation-Konsolen. Was die wunderschöne Grafik angeht gab es sowieso nie Zweifel: diesmal, ähnlich wie bei Teil VIII, fällt die Grafik realistischer und "erwachsener" aus - auch haben die Protagonisten teils asiatischere Züge. Insgesamt schimmert der asiatische Hintergrund viel stärker durch als bei den Vorgängern. Wenn die anmutige Yuna mit dem "Seelentanz" Verstorbene melancholisch ins Abyssum sendet oder die "Tüftlerin" Rikku, ein quirliges japanisches Tech-Punk-Girlie, Gegner durch allerlei selbstgebastelte Items vom Feld putzt, dann merkt man, wo das Spiel entstanden ist, was mir persönlich sehr gut gefällt.
Die häufigen Zufallskämpfe auf den Wegen wurden durch eine gute Neuerung abwechselnder gestaltet: ist eine der drei eigenen Figuren am Zug, so kann diese sofort durch ein anderes, "inaktives" Mitglied der Gruppe ausgewechselt werden, ohne dass dabei die Aktion verloren geht. So werden die Kämpfe viel dynamischer, vor allem da die "eingewechselten" Figuren häufig einen passenden (und variierenden) Kommentar zur Situation abgeben (Auron vor einem Golem-Gigant: "I don't see the problem here!"). Die Sprachausgabe trägt übrigens sehr zur Atmosphäre bei - Englischkenntisse vorausgesetzt, die deutschen Untertitel sind scheinbar etwas steif aus dem Japanischen hinübergezogen - auch wenn einige Synchronsprecher es zu gut gemeint haben (die Stimmen von älteren oder ganz jungen Menschen bringen einen manchmal zum Schmunzeln).
Der Charakteraufbau ist beinahe ein Spiel im Spiel, denn man bewegt die Figuren durch Erfahrungslevel auf einem gigantischen Brett und legt Fähigkeiten auf Feldern mittels Kugeln frei. In der europäischen Version gibt es als Option übrigens ein etwas komplexeres Spielbrett, welches einem einen individuelleren Charakteraufbau gestattet. Hierbei ist dann aber mehr Taktik und Planung gefragt, denn sonst schickt man eine Figur aus Gier auf eine besondere Fähigkeit in eine Sackgasse und bezahlt den langen Rückweg bitter mit teurer werdenden Levels. Ein weiteres Spiel im Spiel ist "Blitzball", eine Unterwasser-Mixtur aus Hand-und Fussball, die ebenfalls taktische Züge und ein eigenes Spieleraufbau-System beinhaltet (Vorsicht - macht nach ersten Gewöhnungs-Schwierigkeiten süchtig!).
Taktik ist auch gegen die zahlreichen "Boss"-Gegner gefragt. Während anfangs noch das einfache "Sprüche/Klopfen"-Prinzip Erfolg bringt kommt es später immer häufiger vor, dass man nach Schwachstellen des Gegners suchen muss, seine Taktik gegen ihn verwendet und Magien, Items oder Spezial-Kommandos benötigt, um siegreich zu sein. Es ist ein weiter, harter Weg, bis man endlich das obligatorische Luftschiff besteigen und sich frei über die Welt von Spira bewegen darf. Doch es lohnt sich, denn dann geht die Herausforderung los, und steht man dem dämonischen "Sin" endlich gegenüber - dann ist das Spiel noch nicht zuende.
Final Fantasy X wird es sicherlich gelingen den Kreis von Anhängern der Serie weltweit zu vergrössern, ja vielleicht sogar einige "FF"-Miesmacher umzustimmen. Schade nur, dass Square sich bei der PAL-Umsetzung wenig Mühe gegeben hat: die schwarzen Balken drücken das Bild schon stark in die Breite, und in einigen Sequenzen wirken die Protagonisten etwas pausbäckig. Ich selbst bin glücklicher Besitzer eines modernen 100Hz-Großbildfernsehers, dessen Bildmodus-Wahl mir erlaubt mittels CinemaPlus-Format ein gestrecktes Vollbild ohne "Balkendruck" zu geniessen (das soll keine Angeberei sein, sondern ein Tipp für alle, die noch nicht an diese Möglichkeit gedacht haben!), doch bevor ich darauf gekommen bin, was mein teurer Fernseher eigentlich so kann, habe ich mich schon etwas geärgert, dass eine führende Firma wie Square sich so etwas erlaubt.
Dies ist jedoch der einzige Wermutstropfen, der mir aufgefallen ist und Rollenspieler besitzen genug Fantasie, um darüber hinweg zu sehen. Vor allem da Final Fantasy X eben die Befürchtungen zerschlagen konnte, dass nur noch Grafik und nicht mehr der Spielwitz zählt. Höchste Punktzahl mit einem zugedrückten Auge und der Hoffnung, dass Square den Standard nicht nur hält, sondern darauf aufbaut. Aber jetzt muss ich Schluss machen...das Luftschiff startet schon wieder seine Rotoren.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 30, 2011 2:36 PM MEST


Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty
Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 21,85

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Freeze!", 21. April 2002
Endlich ist er zurück!
"Metal Gear Solid" setzte seinerzeit neue Masstäbe für Action- und Abenteuerspiele, und nun zeigt sich der knurrige Einzelgänger endlich in überragendem Polygongewand auf der PS2. Leider nur kurz: Bei seiner Sneak-Mission tritt Snake in eine Falle, die ein alter Bekannter gekonnt ausgelegt hat und wird aus unserer Steuerung in die Weite des Atlantik gespült...
In seine Fußstapfen tritt jemand, der neben seiner genialen Steuerung auch anfangs den Codenamen mit Snake teilt. Unser Alter-Ego tritt aber bald aus dem Schatten "Solid Snake"'s: er ist etwas beweglicher, jünger, und hört auf den Namen Raiden. Einzig seine zu starke Gehorsamkeit und ein etwas feminines Auftreten verhindern wahre "Coolheit".
Nun gilt es also mit einer neuen Figur eine neue, unmögliche Aufgabe zu meistern. Von der Story möchte ich nicht viel verraten, denn die war ja bereits beim Vorgänger teil der Atmosphäre. Diesmal sind es nicht die eisigen Outbacks Alaskas, sondern eine Art "Wiederaufbereitungs"-Plattform vor der Küste New Yorks, die von Terroristen als Ausgangspunkt für eine "neue Ära der Menschheit" auserkoren wurde. Der Präsident wurde entführt und die Terroristen haben angeblich Nuklearwaffen in ihrer Kontrolle.
Das Warten hat sich gelohnt: "Sons of Freedom" präsentiert sich in einer brillianten Grafik und filmreifen Sound. Die Steuerung wurde etwas erweitert und bleibt gewohnt "intuitiv", geht also relativ schnell in die Hände und benötigt kaum Gewöhnzeit. Dass einige Tasten zwei Funktionen haben lässt den Helden zwar manchmal ungeschickt aussehen, in brenzligen Situationen können Fehler dank sinnvoller Belegungen aber kaum unterlaufen.
Wegen der starken Unterschiede der Schwierigkeitsgrade ist "Sons of Liberty" übrigens selbst für Neulinge des Genres zu meistern. Auf "Very Easy" dürfte ein Amateur mit etwas Geschick flüssig vorankommen, während "Normal" bereits eine brauchbare Herausforderung für mich darstellte. Veteranen haben darüber ja noch drei weitere Grade, um sich zu fordern. Wer übrigens auf eine Wertung am Ende des Spiels pfeift, der kann "Sons of Liberty" auch fast wie einen Shooter spielen. Dafür ist das Spiel aber fast zu schade.
Mehrmaliges Durchspielen ist schon wegen der vielen Bonusgegenstände Pflicht - schliesslich möchte doch jeder mal mit der "Sneak"-Suit unsichtbar werden und Flic-Flacs zwischen den Wachen schlagen, oder?
Apropos Wachen: Ein Stern widme ich ganz allein ihrer Programmierung! Ihr Verhalten ist so realistisch und häufig so unterschiedlich, dass es einem fast leidtut, wenn man auf sie schiesst. Der eine raucht, andere dösen vor sich hin oder hören Walkman, und ihre Reaktion auf einschlägige Magazine ist genial.
"Sons of Liberty" sollte jeder haben. Mein Tipp: einmal selbst entdecken/durchspielen, und dann das umfangreiche Lösungsbuch zulegen, um alles zu erfahren.
Eine kleine Sache möchte sich jetzt doch noch Luft machen: das Ende - es ist nicht richtig schlecht, aber doch ein wenig abstrus! Irgendwann saß ich dann da und fragte mich "Waaas? Wer sind die? Ist Sie...?" Was auch immer. Persönlich hat mir das Ende von "Metal Gear Solid" besser gefallen - da war noch Realismus und Philosophie im Spiel.
Natürlich tut das dem Spielspass keinen Abbruch - ich rede hier von den Schluss-Sequenzen. Herr Kojima hatte tolle Ideen, am Ende ist ihm nur etwas die Phantasie durchgegangen.
Spielt und urteilt selbst - das ist doch das Wichtigste, entscheidend ist nur: Spielt!
P.S.:
Wer noch nicht weiss, was es mit der Überschrift dieses Artikels auf sich hat, der sollte sich wirklich mal das Lösungsbuch ansehen!


Kein Titel verfügbar

3.0 von 5 Sternen Mars macht mobil, 21. April 2002
Wie jeder "neuere" Ego-Shooter versucht auch "Red Faction" etwas Abwechslung in den Spielverlauf zu bringen. Zwar ist die etwas aufgezwungene "Sneak"-Mission ganz nett, doch wegen der tumben Wachen und zu vielen Kameras beschränkt man sich darauf möglichst schnell von Punkt A zu Punkt B zu gelangen. Besser sind da schon die Fahrzeuge. Wäre der Weg nicht ganz so geradlinig, und würde es vielleicht noch kleinere Nebenaufgaben geben, dann hätte sich "Red Faction" von anderen Shootern abheben können. Die Suche nach versteckten Gängen oder Räumen mit Ausrüstung durch die Sprengung von Wänden endet zu oft damit, dass man sich, um den zweifelhaften Ruf als miserabler Innenarchitekt bereichert und um einige Sprengkörper erleichtert, wieder an den vorgegebenen Pfad hält. Insgesamt ist "Red Faction" kein schlechter Shooter, der gegen Ende etwas härtere Gegner hat (nicht intelligenter, aber besser bewaffnet und gepanzert), jedoch nie zu grosse Herausforderungen stellt.
Grafisch leider auch etwas angestaubt, dafür tragen Sounds und Musik zu einer brauchbaren Stimmung bei. Für eine stimmige Feierabendballerei allemal zu empfehlen, vor allem natürlich die günstige Platin-Edition.


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