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Beiträge von Ingrid Becker
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Rezensionen verfasst von
Ingrid Becker
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Dies beschissen schöne Leben: Geschichten eines Davongekommenen
Dies beschissen schöne Leben: Geschichten eines Davongekommenen
von Andreas Altmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Extremes im brillant-poetischen Stil, 1. September 2014
Ob Andreas Altmann seine Arbeit in einem thailändischen Kloster, in dem Aids-Patienten bis zu ihrem Tode betreut werden, die Zusammenarbeit mit einem befreundeten Fotografen in Südafrika, der später erschossen wird, eine in die Brüche gegangene Liebesgeschichte, die beherzte Rettung einer Katze oder Sex mit einem Mann schildert: Ungewöhnliches, Nichtalltägliches, Extremes bietet dieses Buch zuhauf. Ob jahrelanger Bücherdiebstahl, der sich am Autor zu rächen scheint, oder eine Liebesgeschichte, bei der der Autor nicht bei der Eroberung abblendet: die Geschichten bergen oft vollkommen unerwartete Wendungen und Entwicklungen.

Kein Weichzeichner kommt zum Einsatz, im Gegenteil: Andreas Altmann geht ins (auch intime) Detail; für diesen Mut bin ich als Leserin dem Schreiber dankbar.

Doch nicht nur der Inhalt trug dazu bei, daß ich 99 % von „Dies beschissen schöne Leben“ fast durchgängig in einem Zug genießen „mußte“. Denn Andreas Altmanns Erzählungen und Essays beweisen nicht nur, daß er ein sehr guter Reporter ist. Andreas Altmann zeigt jederzeit mit wunderbaren Formulierungen, mit der Art, das Niedergeschriebene zu strukturieren, daß er seine „Geliebte“, die deutsche Sprache, nicht nur liebt, sondern mit ihr auch umzugehen weiß. Alles liest sich flüssig und rund; Spannung wird gekonnt geschürt und gehalten. Die Form, der Stil der Erzählungen: große Literatur, Poesie. Manches schildert Andreas Altmann derart zartfühlend, daß eine Steigerung nicht mehr möglich wäre. Egal, was er beschreibt, nie verfehlt er das jeweils passende Wort. Er nimmt den Leser mit auf seine inneren und äußeren Reisen, so daß diese für den Leser mit-erlebbar, mit-fühlbar werden.

Wer zumindest ein wenig dem Ungewöhnlichen, Nichtalltäglichen zugeneigt ist, kann sich dem Reiz des von Andreas Altmann Geschilderten nicht entziehen.


Gebrauchsanweisung für die Welt
Gebrauchsanweisung für die Welt
von Andreas Altmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wider das Trägheitsgefühl von Motorik und Herz, 11. Juni 2014
Allein schon das Äußere des Buches macht Lust auf mehr: das lebhafte Rot des Umschlags; die schöne Graphik vorne; ein Foto des Autors auf der Rückseite nebst einem kurz und präzise den Inhalt beschreibenden Text; die Fadenheftung, die nicht nur „hält, was sie verspricht“, sondern sich auch im der Klappenbroschur folgenden Umschlagsinneren optisch widerspiegelt. Jene Klappenbroschur selbst stellt nicht nur eine prima Alternative zu einem klassischen Schutzumschlag dar, da sie nicht verloren gehen kann, sondern taugt in aufgeklapptem Zustand auch zum Notieren eigener Gedanken.

Während bei anderen Büchern mitunter der Klappentext ein mehr oder minder verfälschtes Bild des Inhalts vermittelt, so besteht der Klappentext bei der "Gebrauchsanweisung für die Welt" sinnvollerweise (größtenteils) gleich aus einem (verkürzten) Auszug des vorliegenden Buches. Sofort bekomme ich da einen ersten – positiven – Eindruck von den „inneren Werten“, die mich erwarten.

Das Layout des Buches läßt sich auch sehr angenehm an, und zwei unterschiedliche Schrifttypen grenzen die zwei Themenbereiche optisch voneinander ab: In sich geschlossene Reise-Stories (die auf verschiedenen Kontinenten spielenden „magischen Momente“) sowie jene Kapitel, die unter unterschiedlichen Aspekten das Thema des Reisens beleuchten. Schon das Vorwort zeigt sich literarisch anspruchsvoll.

Das Buch beschenkt nicht nur die neugierigen Leser, es ist dazu noch etwas für literarische Feinschmecker: Andreas Altmanns Schreibstil ist präzise und poetisch zugleich; er weiß mit seiner „Geliebten“, der deutschen Sprache, jederzeit galant umzugehen. Auf diese Weise und mittels seines stets subjektiven Blickwinkels läßt der Autor eindeutige Bilder vor meinem inneren Auge entstehen, nimmt mich mitten hinein ins Geschehen: in hochbrenzlige Situationen, wie einen Polizeieinsatz in Südafrika; in das in einem indischen Tempelhof ekstatisch verlaufende Fest „Holi“; in den von schwerer Erkrankung geprägten Aufenthalt in einem indischen Hotelzimmer; in sein Denken, sein Empfinden. Schilderungen von Tricks, von Naivität und von (womöglich lebensrettendem) Glückhaben fehlen ebensowenig wie Gründe fürs Heimkommen nach langen Reisen – und fürs erneute Aufbrechen. Das Buch ist gespickt mit Hintergrundinformationen verschiedenster Art – sei es zu Mythos oder (Landes-)historie -, Tips, Tricks, Anekdoten, Zitaten sowie dem Vorstellen von Vorbildern des Autors. Die „magischen Momente“: sie verzaubern, berühren, sind Poesie pur!

Sehr angenehm ist mir Andreas Altmanns stets subjektive Darstellungsweise: Auch Kritik (wie am Massentourismus und seinen verheerenden Auswirkungen oder der Gewohnheit vieler Menschen, sich auch in der Fremde allzu oft mit allzu Vertrautem zu konfrontieren) übt er ungeschminkt. Und auch hinsichtlich des in der Öffentlichkeit oft nicht mit kühlem Kopf diskutierten Themas Drogen bezieht er souverän und eindeutig Stellung.

Auf intelligente Weise erzeugt dieses Buch Lust auf Lebensbereicherndes und den eigenen Horizont Erweiterndes (wie Fremdsprachen) und birgt einen wahren Schatz an Wissen, an Informationen, an Weisheiten und schierer Poesie (was Inhalt und Schreibstil anbelangt). So manch ein Tip (wie der Verweis auf Freundlichkeit) und so mancher Trick vermögen mein Leben nicht nur auf Reisen, sondern auch im Alltag zu bereichern. (Reise-)literatur ohne Verfallsdatum, die die Liebe zum Leben selbst feiert und mich als Leserin nach der Lektüre klüger, neugieriger und glücklicher dastehen läßt.


Kaskade
Kaskade
Preis: EUR 14,99

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intensiv, einfallsreich, unverwechselbar, 28. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Kaskade (Audio CD)
Sehr persönliche Ansichten trägt Eric Fish auf seiner neuen CD vor; vereinzelt stammen die Texte von anderen Textern wie zum Beispiel „Subway to Sally“-Kollege Bodenski; hinsichtlich der Kompositionen ist neben Eric Fish hauptsächlich Gerit Hecht federführend. Dazu kommt, daß die Stücke schön lang sind und durch einprägsame Intros aufwarten.

IN DER KASKADE
Geräusche fallenden Wassers und Mundharmonika leiten in diesen Song ein, der geprägt wird von Gitarren, Piano und Cello im Refrain. Sich, ganz und gebend, freiwillig den Fluten des (Künstler-)Lebens zu übergeben mit allen Risiken, die das Aussprechen dessen, was einem am Herzen liegt, mit sich bringt: in diesem Lied wird dies perfekt umgesetzt.

WIE ICH EIN FISCH WURDE
Ein Klangteppich, hauptsächlich aus Gitarren und Cello gewebt, prägt die Komposition dieses Liedes, das einen von Günter Kunert stammenden kritischen Text zur Grundlage hat, welcher sehr gut in „Liedform“ umgesetzt wurde und eine sehr schöne Vertonung erfuhr.

DER SPAZIERGANG
Das Licht sowie der schwerelose Schritt, die in den ersten Zeilen erwähnt werden, scheinen für das musikalische Thema der ersten Strophen Pate gestanden zu haben; der musikalische Übergang zum Thema „Krieg“: sehr gelungen; auch in diesem Lied bestechen die vielen instrumentalen Akzente.

WIE WEIT?
Ein einschmeichelnd gespieltes Cello verleiht Intro sowie dem Refrain besonderen Zauber. Der nachdenkliche Text, geschrieben von Constantin, wird von leichtfüßiger Komposition geprägt. Sehr schöner, unkonventioneller und dennoch eingängig-ohrwurmartiger Refrain.

ICH WERD VERRÜCKT
Pfeifen und auf zwei und vier gesetzte Akkorde erzeugen einen schwungvollen Hüpfrhythmus; die verspielte kompositorische Umsetzung bildet eine drollige Untermalung des Textes, der die gestreßte Reaktion des Erzählers auf die heutige Informationsflut widerspiegelt.

UND ICH LERNE IMMER NOCH
Piano und Cello leiten mittels melancholischer Melodie in die Selbstreflexion des Erzählers über innere und äußere Schwierigkeiten des bislang gelebten Daseins ein; die Gesellschaftkritik, poetisch ausgedrückt, bildet den Schwerpunkt des Liedes.

FARBEN
Ein zartes, an Regentropfen erinnerndes Intro leitet federleicht in diese Liebesgeschichte ein, bei der der die Stimmungen des Gemüts durch Farben im Text repräsentiert werden und in der die Schwierigkeit, Gefühlsregungen des Partners zu deuten, im Mittelpunkt steht.

NARREN UND TYRANNEN
Dunkle Gitarren führen in das Lied, in dem der Erzähler sowohl seinen persönlichen Zufluchtsort, einen See, beschreibt als auch seine für die Zuhörerschaft empfohlene Verhaltensweisen, die sich in der ihn umgebenden Natur wiederfinden.

BLICK ZURÜCK
Eine Betrachtung über die Rückschau auf vergangene Jugendtage,bei der der Text von Bodenski stammt; Tin Whistle und Cello beherrschen Intro sowie die schönen musikalischen Überleitungen.

VERFÜHRUNG
Der Liedtitel sagt eigentlich schon alles:Der Text, die Komposition (mit wiegendem Dreivierteltakt in den Strophen) sowie - die hier ganz besonders nuancenreiche - gesangliche Umsetzung dieses Liedes ergeben eine dunkle Sinnlichkeit, dem sich der Zuhörer nicht entziehen kann und von dem sich so manch ein als „sexy“ geltendes Lied eine sehr dicke Scheibe abschneiden könnte. Auf der CD das für mich schönste und zugleich facettenreichste Stück,dessen Refrain eindeutig Ohrwurmpotential hat.

MACHS GUT MEIN FREUND!
Dieses sehr persönliche Lied (in das textliche Verbeugungen vor Gerhard Gundermann eingeflochten sind), Erinnerung an den verstorbenen Freund, Dr. Hagen Höpfner, beinhaltet alles an Wärme, Schönheit und Sensibilität, das man sich wünschen kann, und zeichnet sich darüber hinaus durch detailreichen Text und abwechslungsreiche Komposition aus.

ANDERS SEIN (Bonustrack)
Das Hip-Hop-Version des wohl bekanntesten FISH-Liedes mit Constantin und DJ Tibor zeichnet sich durch eine luftig-lockere Kompositionsweise aus, die in den Füßen juckt und zum Tanzen auffordert. Unter anderem sorgen trockene Gitarren-Strums, (elektronische) Trompetenstimme und Piano für Abwechslung. Auch Constantins Stimme harmoniert sehr gut mit der Coverversion. Gelungen!

FAZIT:
Der kompositorische Detailreichtum sowie die unkonventionellen, sich gängigen Schemata und Themen bewußt entziehenden und sich oft nicht nur mit einem Hauptthema befassenden Texte bestechen auch bei dieser Platte, die gegenüber dem Vorgängeralbum „Alles im Fluss“, als Gesamtheit genommen, wiederum eine Steigerung darstellt.

Die Texte, sie sind allesamt erwachsener, reifer geworden.
Die Lyrik enthält Metaphern, poetische Formulierungen, und das Versmaß ist durchgängig angenehm gleichmäßig. Von Vergänglichkeit, von persönlichen Resümees, von Liebe selbstverständlich auch ist hier die Rede - und durchgängig auf originelle, unverwechselbare Weise.

Nicht immer werden die Lieder „nur“ in Strophen und Refrains „aufgeteilt“: Relativ lange Intros und bisweilen Outros entziehen sich gängigen Lied-Schemata. Das - bis auf wenige hinzukommende/eingewechselte Instrumente, wie die Tin Whistle, stets gleiche - Instrumentarium zeichnet sich durchgängig durch Spielfreude und Detailreichtum aus, und musikalisch reizvoll gesetzte Akzente machen jedes Lied zu einem „Muß ich mehrfach anhören“-Erlebnis.

Dies war die KASKADE, und sie ist unbedingt allen Lauschfreudigen zu empfehlen, die Freude an berührenden, witzigen, zum Nachdenken anregenden, kritischen, intensiven Liedern haben und diese von herausragenden Künstlern dargeboten haben möchten. Die hohe Qualität der CD löst Vorfreude auf ein „MEER“ aus.

Noch ein Nachtrag zum Artwork:

Die CD-Hülle steht ganz in der „Tradition“ der letzten beiden Vorgängeralben „Gegen den Strom“ und „Alles im Fluss“ und zeigt außen Eric Fish bzw. die Bandmitglieder, wobei im Artwork die Künstler mit der namensgebenden Kaskade verschmelzend darstellt werden.

Das Booklet wartet mit sehr schönen Porträtfotografien der einzelnen Bandmitglieder sowie einem Foto von Dr. Hagen auf, die vor, dem Element Wasser verbundene, fotografische Hintergründe gesetzt wurden, zudem mit einem in blassen Farben gehaltenen, stimmungsvollen Gruppenfoto der Band. Ein reizvolles Äußeres, das gefällt!


Schwarz in Schwarz (Fan Edition)
Schwarz in Schwarz (Fan Edition)
Preis: EUR 20,81

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tief und poetisch, 25. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Schwarz in Schwarz (Fan Edition) (Audio CD)
Schon vom letzten Studioalbum, Kreuzfeuer, war ich begeistert. Was "Schwarz in Schwarz" bietet, ist nochmals einen gründliche Steigerung zum Vorgängeralbum.

Diese limitierte Version enthält eine CD (inklusive Bonustrack) und eine DVD.
Bereits das Äußere der CD/DVD begeistert mit schwarz-in-schwarzer schlicht-raffinierter edler Optik, wo das Weiß (u. a. bei den Liedtitel-Angaben) umso mehr aufblitzt. Sehr schön. Ein tolles Novum ist das mit der Hülle fest verbundene Booklet, das so nie verloren gehen kann. In Letzterem wechseln sich die Liedtexte mit sehr schönen und interessanten Fotos der Bandmitglieder ab. - Das schwarz-weiß-Thema der Aufmachung wird bis ins Detail fortgesetzt, wie man sieht, und wer weiß, worauf das Lied "MMXII" unter anderem anspielt, der wird sich beim Rausnehmen der DVD bzw. CD ein Schmunzeln nicht verkneifen können. Also insgesamt eine sehr liebevolle, schöne Aufmachung.

Die CD umfaßt 12 Lieder (inklusive dem enthaltenen Bonustrack).

"Das schwarze Meer"
begeistert als eröffnendes Stück mit reichlich Abwechslung: da wechseln von E-Gitarre, Violine, Baß und druckvollem Schlagzeug untermalte, kraftvolle Passagen mit solchen ab, die von Musik und Gesang her zart und verträumt sind. Die im Stück vorkommenden orientalisch anmutenden Klänge schmiegen sich toll ins Ganze ein. Eine runde Sache und mit 5:36 Minuten auch noch schön lang!

"Schlagt die Glocken"
Schön die Glocken-Thema" untermalende musikalische perkussive Umsetzung am Anfang. Ebenfalls erwähnenswert auch hier die überbordende Abwechslung, was musikalische Themen sowie die Vielzahl der präsentierten Instrumente angeht. Refrain und musikalisches Zwischenstück (03:07 beginnend) sind sehr interessant.

"Kämpfen wir!"
Auch hier wieder interessante Abwechslung im Instrumentarium, gegeben u. a. mit der Trompete am Anfang. Obwohl insgesamt sehr geradlinig gehalten, wartet der Song mit so mancher Überraschung in der Melodieführung/dem Gesang auf. Leidenschaft für's Leben pur legt dieses Lied dar.

"Bis in alle Ewigkeit"
Ein Ohrwurm - besonders, was den Refrain angeht - der sich von Anfang an ins Ohr hineinschmiegt.

"Nichts ist für immer"
Einer meiner persönlichen Favoriten auf der CD. Dieses Lied, das die Hoffnung auf Besseres im Leben zum Thema hat, wirkt durch Text und stimmige(n), zugleich schwungvoll als auch wunderbar sensibel daherkommende(n) Musik/Gesang, besonders berührend.

Könnte auf Konzerten eines der meistgespielten Lieder werden.

"Ins Dunkel"
Ein langes Lauten-Intro führt in ein wundervolles, ruhiges Lied. Auch hier glänzen Text und Musik/Gesang in wunderbarer Übereinstimmung und mit sehr außergewöhnlicher Melodie, wobei die Stimmung durch einen den Gesang ergänzenden, diesen mit eigenem Text teilweise überlappenden, Chor noch gesteigert wird. Auch hier ist ein wundervolles musikalisches Zwischenstück in das Lied eingebettet. Eins der schönsten, berührendsten Stücke auf dieser CD.

"Wo Rosen blüh'n"
Herzschläge, Schlagzeug und eine grimmige E-Gitarre führen in rasantem Rhythmus in die Wut und Verzweiflung des Protagonisten am Grab hinein. Auch dieses Lied wartet mit einem Chor auf; dieser ist allerdings nicht so spannend umgesetzt wie in Ins Dunkel". Insgesamt ist das Lied von den Melodien her sehr geradlinig gehalten. Das Outro ist lang, düster, spannend.

"Tausend Meilen"
Auch hier fallen immer wieder die orientalischen Anklänge in der Melodie auf; schon bald wird mit wuchtigen Klängen weitergeführt, in ein musikalisches düster-blutiges Kriegsgemälde hinein.

"Mir allein"
Wen bei Abendlied" auf der Subway to Sallyschen Engelskrieger-CD das Frösteln ankam, dem wird es hier kaum anders gehen: schon das mit zarten, unheimlich Harfen- und Violinen-Tönen (welche im Outro wiederaufgenommen werden) umgesetzte Intro zeigt, wohin der Weg weist: zu einem Lied, dessen beklemmendes Thema auf genialste Art und Weise umgesetzt wurde.

An dieser Stelle muß ich unbedingt die Leistung Eric Fishs betonen, dem es gelang, gesanglich vollkommen in die Rolle des Protagonisten - der sich eines anderen Menschen bemächtigt und aus dessen Sicht das Lied erzählt wird - zu schlüpfen und der jede Nuance des Innenlebens des Protagonisten (von zart-verführerisch bis wahnsinnig-brutal) in seinem Gesang zu repräsentieren weiß.

"Am Ende des Wegs"
Auch hier wartet wieder einmal ein spannendes, perkussives Intro auf den Hörer; die Melodie wechselt von melancholisch bis liebevoll-hoffnungsvoll. Auch hier wiederum ein absolutes Hand-in-Hand-Gehen zwischen Musik - diese wiederum wundervoll umgesetzt durch ein auserlesenes Instrumentarium - sowie Text und Gesang. Ein weiteres Glanzlicht auf dieser CD.

"MMXII"
Ein bombastisches Intro führt in ein Lied, das drohend-böse daherkommt. Die Violine webt mit u. a. Perkussiv-Instrumenten an einem zunehmend dichten Klangteppich, der von der E-Gitarre und dem Schlagzeug weitergesponnen wird, wobei das Ende des musikalischen Alptraums überrascht.

Alles oder nichts (Bonustrack)
Ein schnörkellos-geradlinig daherkommendes, schwungvolles Lied, welches, vom Instrumentarium her betrachtet, spannenderweise durchgängig vom Schlagzeug beherrscht wird. Könnte Besser du rennst" auf Konzerten bald abgelöst haben.

Résumé:

Insgesamt ist eine CD, die vor lauter musikalisch Neuem und Unvorhersehbarem nur so glänzt. Die CD begeistert durch absolute Abwechslungsreichtum hinsichtlich Thematik, Text, Komposition; hier ist keine Note zuviel; die Häufigkeit langer Intros und Outros auf dieser CD erfreut. Musikalisch und gesanglich spielt sich alles auf höchstem Niveau ab; besonders beim Gesang fällt auf, wie sehr - einmal mehr - jede Nuance getroffen wird. Inhaltlich erinnert die CD an die Engelskrieger-CD: schonungslos die Texte und deren Umsetzung; keine Kost für nebenbei", sondern gedacht für's intensive Hinhören und Mitfühlen. Weder Schwungvolles noch vollkommen innerlich Berührendes kommen hier zu kurz. (Wieder mal) ein gründlicher Abgesang an die Mainstreammusik und deren Macher. Anspruch wird hier bei dieser Limited Edition ganz groß geschrieben. Eben ein musikalischer schwarzer Diamant. Gratulation, Subway to Sally! :-)

Da die DVD noch nicht von mir gesehen wurde, muß eine Wertung dafür - noch - entfallen; sei's drum: Allein die CD für sich genommen ist schon mehr als fünf Sterne wert. :-)


Alles im Fluss
Alles im Fluss
Preis: EUR 18,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Juwel mit kleinen Makeln, 21. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Alles im Fluss (Audio CD)
Nach mehrmaligem Hören des Albums und nach dem Besuch eines Konzerts der aktuellen Tour kann ich sagen: Es ist ein durchaus gelungenes Album geworden, welches mich inhaltlich weit mehr überzeugt hat als es noch bei dem Vorgängeralbum Gegen den Strom" der Fall gewesen ist.

"Last und Lust"
lädt einfach zum Mitsingen und Mitempfinden einer Tour, die eben auch viele stressige Zeiten kennt, ein; besonders der Refrain zieht richtig mit; als Einsteiger absolut erste Wahl für dieses Album. Den Text selbst empfinde ich an manchen Stellen als nicht so tief und stark, wie er sein könnte. Jedoch beim zweiten, dritten Hören stellt man fest, dass dies nicht das Wesentliche ist. Das Wesentliche ist, dass die Worte treffend gewählt sind. Das Gedachte wird ohne Schnörkel gesagt und das ganze Lied ist rund.

"Wird es sein"
besticht von Anfang an durch seine muntere Melodie und den Refrain, der zum Mitsingen wie geschaffen scheint. Insgesamt ein Text, der sehr leichtfüßig, aber niemals seicht daher kommt und die Selbstreflexion des Künstlers gut und in bildhaften Worten wiedergibt.

"Glaub an dich"
Zu Anfang empfand ich dieses Lied als ein klein wenig zu allgemeingültig und allzu optimistisch die Worte des Refrains. Da half es, dass mir eine Person einfiel, an die diese Worte wirklich hätten gerichtet sein können - und voilà: so klappte es. Der Text ist kein "lyrisches Schwergewicht", aber enthält sehr viel Seele und ist sehr treffend formuliert, sodass man sich fragt, wieviel Persönliches/selbst Erlebtes drinsteckt. Das Cello möchte ich bei diesem Lied besonders hervorheben. Es gibt dem Lied den letzten Pfiff.

"Zwilling"
Einer meiner Favoriten, dessen geheimnisvoll anmutendes, spannendes Piano- und Cello-Intro allein man immer wieder hören kann. An der Melodie ist außer Eric Fish Gerit Hecht beteiligt. Der Text hat nicht die starke Wärme, wie sie in vielen Texten von Eric Fish zu finden ist, sondern eine Schärfe, die dem Text, ja, dem ganzen Album wirklich zugute kommt und eine tolle Abwechslung bietet. Die Reime sind stark und präzise und spiegeln das Textthema brilliant wider. Textlich absolut herausragend und mit einer absolut ungewöhnlichen Melodie versehen. Einer der stärksten Songs dieses Albums und gleichzeitig einer der stärksten Songs von Eric Fish & Friends überhaupt, wie ich finde.

"Mantra"
Ein Song, der mich ein wenig befremdet, da ich beim besten Willen der Aussage keine eindeutige Ausrichtung zuschreiben kann. "Handwerklich" ist der Text gut und die Melodie sehr interessant in der Entwicklung; der Refrain ist dabei ganz ausgesprochen schmissig.

"Schein und Sein"
ist ein Lied, das mit großer musikalisicher Schlichtheit daher kommt, die sehr gut zu diesem Lied passt, und die Meinung des Texters zu blindem (Religions-)Glauben widerspiegelt. Die hervorstechendste Stärke dieses Liedes ist eindeutig der wunderschöne Refrain in Wort und Melodie.

"Einfach weg"
ist das Lied, dem man das persönliche Erlebnis, in diesem Falle den Verlust eines lieben, nahestehenden Menschen, sehr deutlich anmerkt. Der Text spiegelt die tiefen Emotionen nicht nur mit Worten, wie sie bewegender nicht hätten gewählt werden können, sondern ist zudem, von der ersten bis zur letzen Zeile und in seiner Gesamtheit, ein solcher, den man ohne jegliches Zögern als Meisterwerk bezeichnen kann. Die Melodie, die von Gerit Hecht stammt, ist ein Meisterwerk für sich und von einer Schönheit, die sich von der ersten Note an auf die Seele niederschlägt. Nicht nur das beste Lied des Albums, sondern meiner Meinung nach auch das bisher beste Lied von Eric Fish & Friends insgesamt.

"Schuldig"
ist der Titel eines weiteren Songs, dem man die textlichen und kompositorischen Steigerungen Eric Fishs seit dem letzten Album deutlich anmerkt. Eine Kritik bzw. einen Appell so gestalten, dass sie/er nicht platt rüber kommt, sondern einen sinnvollen, starken Text und kompositorisch packende Musik aufweist, das gelingt nicht immer. Hier ist es voll und ganz gelungen!

"Marietta"
Der Text zu "Marietta" stammt von Bodenski, den man vornehmlich als Verfasser der Liedtexte von Subway to Sally kennt. Leider ist dieser Text nicht im Ansatz so stark oder poetisch, wie er wohl hätte sein können; zu stark blitzen da und dort klischeehafte Worte auf, und der reine Text weckt wenig bis gar keine Emotionen. Umso überraschender, was Eric Fish und Gerit Hecht in einer erneuten kompositorischen Zusammenarbeit daraus gemacht haben. Von vorne bis zum letzen Ton blitzt das Lied vor klanglichem Einfallsreichtum - der Chor gegen Ende hin ist so ein Bespiel. Der Text erstrahlt in seinem neuen, kecken musikalischen Gewand, und Musik und Gesang gleichermaßen verleihen "Marietta" das, was dem Text alleine gefehlt hat: Seele und jede Menge Sinnlichkeit!

"Bildungsoffensive"
In "Bildungsoffensive" ist die Aussage witzig verpackt und macht einfach gute Laune! Text und Musik frech, witzig und schwungvoll Hand in Hand, und man muss einfach zustimmend grinsen hinsichtlich des solcherart verpackten Appells. Solche Bildungsoffensiven" sollte es öfter geben! Die tolle Live-Atmosphäre, die, bei aller Studio-Professionalität, das ganze Album durchzieht und so stark noch nicht beim Album-Vorgänger Gegen den Strom" vorhanden war, sei gerade bei diesem Song besonders hervorgehoben!

"Utopia"
ist meiner Meinung nach ein Lied, dem man gerne für die Textaussage ein Daumen hoch" gibt, in dem man hinsichtlich textlicher und musikalischer Umsetzung jedoch jetzt nicht so den Überflieger vorfindet. Es wird wohl auf den meisten Alben ein Lied geben, das definitiv objektiv kein Meisterwerk ist, das aber doch sympathisch daherkommt.

"Abschied nehmen"
ist ein Lied, dem man erneut einen stärkeren persönlichen Bezug des Texters/Komponisten Eric Fish zu entnehmen glaubt. Der Text ist sicher nicht der stärkste, der je geschrieben wurde, aber insgesamt ist es ein sehr schönes Lied mit tiefer Aussage, das lange nachhallt.

"Triskaidekaphobie"
Was kann man zu einem nicht-"regulären" Song wie Triskaidekaphobie sagen, der so ungeschminkt pur und "unbearbeitet" wie es nur sein kann förmlich in das Album reingerutscht ist und einfach nur in ein paar Zeilen das Verhältnis des Texters/Komponisten zur im Liedtext erwähnten Zahl erläutert? Ein "Einfach mal anhören!"

"Zum Sterben zu viel"
bezaubert durch eine Melodie, bei der besonders der Refrain das Prädikat "einfach nur gelungen" verdient und die sich am Ende des Liedes nochmals steigert. Der Text findet schöne und treffende Bilder für die Beobachtungen, die aus dem Liedermacher-Leben künden und hat eine schöne Entwicklung zum Liedende hin. Schöner Song und absolut passend als Abschluss sowohl für das aktuelle Album als auch für ein Live-Konzert!

Fazit:
Nicht jedes der Lieder auf "Alles im Fluss" ist ein qualitatives Juwel geworden; es gibt durchaus qualitative "Höhenunterschiede". Aber jedes Lied kann mit einem hohen Wiedererkennungswert und seinem eigenen Reiz punkten. Jede Menge Leidenschaft, Seele und Gefühl kommt auf "Alles im Fluss" rüber, und das Album ist sowohl in thematischer als auch textlicher und kompositorischer Hinsicht sehr abwechslungsreich. Für jeden Hörer ist hier etwas dabei. Besonders zu erwähnen sind die Hochkaräter des Albums, die einfach nicht mehr zu toppen sind. Die Studio-Perfektion hat ihre Sahnehaube durch eine tolle Live-Atmosphäre erhalten, und die instrumentalen und stimmlichen Leistungen sind bei jedem Lied fantastisch. Insgesamt macht Alles im Fluss" auf die weiteren künstlerische Entwicklungen sehr neugierig. Mein persönliches Fazit: Ich bin sehr froh, dieses Album gekauft zu haben; ich höre es derzeit am liebsten, und ich kann "Alles im Fluss" besten Gewissens weiterempfehlen!


Wer Sonst?/im Märchenland (Double Feature Single
Wer Sonst?/im Märchenland (Double Feature Single
Preis: EUR 11,99

5.0 von 5 Sternen Wow! Eine Single der Superlative!, 17. Oktober 2009
Für alle Sparfüchse der des Weltwirtschaftskrisen-Folgejahres: Lohnt es sich, in diese Double-Feature-Single zu investieren? Antwort: Ein klares Ja!
Eine solche Fülle abwechslungsreicher Musiktitel wird einem da von ASP geboten, dass einem fast schwindelig werden kann:

1)Wer sonst? (Einhorn Radio Edit)

Es gibt Songs, denen wünscht man sofort, dass sie in hoch in den Charts ein- und danach aufsteigen. Dies ist so einer. Allein das Intro wunderschön.
Nicht nur, ,grade jetzt mal wieder', sondern eigentlich immer braucht man Texte, die Mut machen, aufzustehen und zu handeln, wenn es notwendig ist.
Solch einen eindringlichen Text bekommt man hier geboten, der zudem an lyrischer Raffinesse und tollen Metaphern nichts zu wünschen übrig lässt, Fragen stellt und Lösungen bietet. Die Musik eindringlich, mitreißend, melodisch ansprechend.

Micha Rhein (,Das letzte Einhorn' (In Extremo)) setzt gelungen stimmlich wilde Duett-Akzente.
Ein fantastischer Duett-Song, dem man viele Zuhörer und reges Gespielt-werden in den Medien wünscht! Und dem man ferner wünscht, dass er die Hörer dazu animieren möge, wovon er spricht: Rückgrat zu zeigen!

2) Im Märchenland (Single Edit)

An Komplexität hinsichtlich Musik und Text kaum zu überbieten: so scheint uns dieser Song wirklich und wahrhaftig in ein düsteres Labyrinth zu führen. Den stimmlich und musikalisch höchst anspruchsvollen Strophen folgt ein fast hypnotisch schöner Refrain...Märchen pur; auch hier mit sowohl düsterem wie auch hoffnungmachenden Hintergrund: die Rose hinter den Dornen sozusagen. Bis man sie in der Hand hat, kann es dauern. Gut, dass man da nicht alleine ist.

Geniale Musik ist eine Sache für sich, geniale Texte nochmal eine andere. Eine perfekte, einen wie einen Strudel hinunter- (oder hinauf?) ziehende Symbiose noch mal eine dritte. Und wenn ein Song mehr ist als ,nur' ein Song, viel mehr, dann sollte, dann muss er gehört werden. Viele Hörer diesem fantastischen und gleichermaßen wichtigen Song!

3) Rain

Eine Coverversion, wie sie gelungener nicht sein könnte: schwungvoll wie eine Achterbahnfahrt und wahrhaft süchtig machend. Während die Originalversion sich hinsichtlich stimmlicher Leistung nun wirklich nicht hervortun kann, setzt Sänger Asp den Song auf eine solch sinnliche Weise um, dass es nicht mehr zu überbieten ist. Eine Coverversion, bei der man nicht zu lange mit vor Staunen geöffnetem Mund dastehen sollte, sondern lieber abtanzen sollte, dass die Fetzten fliegen, denn genau dazu lädt er ein...
Manche Songs sollten gleich als ,Coverversionen' das Licht der Welt erblicken. Er macht wahrhaft Lust auf...nun...'Regen'.

4) Kummer

Ich war noch nie ein Fan von TRIO, die das Original diese Songs schrieben. Aber wenn schon ein TRIO-Song, dann in dieser ,Verpackung': herrlich ironisch. Dass ich über diese freche Umsetzung wirklich schmunzeln muss, scheint mir ein wirklich gutes Zeichen. Ja, verdammt, dieser Song macht wirklich Spaß!! (Auch - oder gerade wenn? - man kein TRIO mag.)

5) Wer sonst? (Original Version)

Auch hier kommt das Ineinandergreifen von Text und Musik bestens zum Tragen: fast wie eine Autobahn ins Schwarze hinein scheint uns die Musik zu führen; auch hier wieder stark und eindringlich. Der treibende Groove scheint den Hörer im wahrsten Sinne des Wortes vorwärtsschubsen zu wollen.

Wieder kann man nicht genug neben allem anderen die stimmliche Abwechslung von Sänger Asp loben: ob mit bitterem, bedauernden Unterton, ob aggressiv-aufmunternd, mutmachend: stets klar, stets eindeutig, den Song genial umsetzend. Eine der besten deutschen Stimmen. Ganz klar.

6) Im Märchenland (Remix/Clan of Xymox)

Mit diesen Techno-Elfen, die im Hintergrund zu rumoren scheinen, möchte man wohl eher keine Bekanntschaft schließen. Die bösartige Düsternis, die dieser Song erhält und gegen die allein die Stimme des Protagonisten anzukämpfen scheint, geht wirklich in die Beine. Da hofft man doch, dieser tollen düsteren Umsetzung baldmöglichst auf irgendeiner Disco-Tanzfläche wieder zu begegnen. Schön zu hören, dass mit den Techno-Elementen nicht überfrachtend umgegangen ist.

7) Wer sonst? (Remix/Project Pitchfork)

Einen neuen Soundteppich bekommt hier ,Wer sonst?' untergelegt. Die neuen Toneffekte in Strophen und Refrain zaubern neue interessante Aspekte. Der Text bleibt erfreulich im Vordergrund, versandet nirgends. Also: Experiment gelungen! Und im zweiten Durchgang wiederum Abwechslung in den Klängen. Hinhorchen auf die gelungenen, melodischen Akzente! Und dann wieder tanzen!

8) Kummer (Katzenjammer Langschnitt)

Kann Kummer Spaß machen? Na, und wie! Der starke, einfache Groove mündet auch hier wieder in einen Melodie- und Gesangseinsatz, die die schlichte Melodie genial umsetzen.
Fazit: Ich kenne zugegebenerweise das Original von TRIO nicht. Muss ich auch nicht. Dieser ,Kummer' kommt toll daher und animiert dazu, das Tier im Menschen mal so richtig rauszulassen!

Fazit: Eine tolle Double-Feature-Single! Kaufen! Hören! Tanzen! Weitersagen!


Es gibt immer was zu tun.: Das Hornbach Projekt-Buch
Es gibt immer was zu tun.: Das Hornbach Projekt-Buch
von Daniela Trauthwein
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...und jetzt weiß man auch, wie, 20. September 2009
Das Buch ist wirklich hilfreich, und es wird eigentlich alles abgedeckt, was man braucht. Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind sehr nützlich und die entsprechenden Listen, was man alles braucht.

Es ist sehr übersichtlich gestaltet. Die vielen Fotos machen Lust, sich umgehend heimwerkerisch zu betätigen und soweit ich mich erinnere, taucht kein - oder nur verschwindend wenig - Fachchinesisch auf.

Nur ein kleiner Bereich, den ich mir noch gewünscht hätte, war nicht vorhanden.

Also, etwas Besseres, Umfassenderes und für Laien Geeigneteres kann man sich eigentlich nicht wünschen. Obwohl ich noch immer nicht zum Renovieren gekommen bin, ist es gut, dass ich erstmal das Buch da habe.


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5.0 von 5 Sternen Zeitlos stilvolles und schönes Poster der Lieblingsband, 4. August 2009
Selbst wenn ich Subway to Sally als Band nicht so schätzen würde - das Poster selbst ist für sich genommen schon ein Schmuckstück, nicht nur einfach ein Poster irgendeiner Band.

Die Haltung der einzelnen Mitglieder, der Aufnahmewinkel und die Tatsache, dass in Schwarz-Weiß aufgenommen wurde - all das gibt dem Poster etwas Zeitloses und sehr Stilvolles. Eine schöne Stimmung, die da rüberkommt.

So ein Poster kann man sich auch guten Gewissens mal rahmen lassen, denn es hat einfach Stil und Ausstrahlung.

Ich bin sehr froh, dass ich noch eins "abbekam".


Hydas 1994 Gr. 39 - Cellu-Fitform Sandalette, negatives Fußbett
Hydas 1994 Gr. 39 - Cellu-Fitform Sandalette, negatives Fußbett

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wohltat für die Füße, 4. August 2009
Der Schuh ist toll, da er der Fußsohle sehr angenehm ist und die Haltung verbessert. Allerdings ist er nur innen = langsameres Gehen geeignet, da bei normalem/schnellen Gehen der Klettverschluss aufgeht und man vom Riemen ausgeschürfte Stellen bekommt; das war bei mir nach 10 Minuten der Fall.

Aber als Hausschuh gibt es eigentlich nichts Besseres. Er ist der Fußsohle mehr als angenehm; ich freue mich jedesmal, wenn ich reinschlüpfen kann; die "Akupunkturnoppen" schmeicheln den Fußsohlen und das negative Fußbett verbessert die Haltung.

Ein wenig enttäuscht war ich schon, dass ich aus obigem Grund
diesen tollen Schuh nicht draußen anziehen konnte - vielleicht wäre ein Verschluss mit Schnalle wie bei regulären Sandalen mal eine Alternative? (Vielleicht ist er aber auch gar nicht für draußen gedacht.)

Ansonsten, wie gesagt, echt super!

Echt super!


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