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Rezensionen verfasst von
K. Klett (Dinslaken)
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Uplift Mofo Party Plan-Remastered
Uplift Mofo Party Plan-Remastered
Preis: EUR 8,50

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Groovin' a tune straight out of the womb", 26. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Uplift Mofo Party Plan-Remastered (Audio CD)
Trotz erheblicher Drogenprobleme waren die Chili Peppers 1987 auf einem guten Weg. Sie hatten ihren eigenen aufregen Musikstil erschaffen (der seiner Zeit nebenbei weit voraus war) und 2 entscheidende Personalwechsel vollzogen:
1. Michael Beinhorn produzierte die neue Platte und schaffte es erstmals den kraftvollen Sound der Band ohne viel Schnickschnack einzufangen.
2. Durch die Rückkehr von Drummer Jack Irons war die Originalbesetzung von 1983 wieder komplett. Allein das macht "TUMPP" zu etwas besonderem. Endlich schafften es die Chili Peppers wieder den groovebetonten Lärm wie '83 auf ihrem Demotape zu entfalten, was das Album zu einem ihrer stimmigsten macht. Kaum eine Platte aus ihrem Katalog rockt so ungezügelt nach vorne, dennoch geht das hohe Maß an Abwechslung nicht verloren (Im Gegenteil!).

Die einzelnen Bandmitglieger übertreffen sich derweil selbst: Anthony versucht sich des öfteren erstaunlich effektiv am Singen, Jack Irons trommelt wie ein Metronom, was dem eher rockigen Charakter der Songs sehr gut steht, zu Flea müssen sowieso keine Worte verloren werden, aber der Star des Albums ist Hillel Slovak. Es ist einfach ein Jammer dass dieser einzigartige Gitarrist 1988 im Alter 25 Jahren aufgrund einer Überdosis Heroin von uns ging. Wer weiß was er noch hätte leisten können, doch hier konnte er der Musik am meisten seinen Stempel aufdrücken. Letztendlich kam es, wie es kam und John Frusciante führte sein Erbe weiter, indem er Hillels Gitarrenspiel aus Funk, Rock, Metal, verdrogten Sounds und vielem mehr weiterentwickelte.

1.Fight Like A Brave - Hat was von den Beastie Boys und geht gut nach vorne. Der fast hymnische Anti-Drogen Refrain und Hillels Solo sind einfach weltklasse. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Einfach ein toller Song. 10/10

2.Funky Crime - In diesem langsameren Oeuvre erzählt Anthony uns davon, dass Funk farbenblind ist. Der Refrain kommt etwas schief, was das coole Talkbox-Solo und der lässige Kopfnicker-Rhythmus aber locker egalisieren können. 8/10

3.Me & My Friends - Eine echte Bandhymne, die viele Fans vielleicht von Konzerten kennen. Über einen verdammt energischen Groove werden die Bandmitglieder besungen, was überraschenderweise kein bisschen peinlich kommt. Songs wie diese, wo die Band einfach wie ein verschworener Haufen verrückter Freunde klingen, machen den Charme dieses Albums aus. 10/10

4.Backwoods - Bewegt sich auf einem ähnlichen Terrain, sieht man von den herrlich beknackten Lyrics ab (u.a. Chuck Berry als Toilettenspanner). Die Band bildet wieder eine erdbebensichere Einheit während Anthony sich darüber austobt. Nach einem (schon wieder) wunderbaren Hillel Auftritt, folgt urplötzlich ein komplett abgedrehter Rap, der nicht aufzuhören scheint, bis zu guter letzt nochmal die Hook folgt. 9/10

5.Skinny Sweaty Man - Spätestens hier wird auch der uninformierte Zuhörer den Gedanken nicht los, dass hier eine Band am Werk ist, deren Mitglieder was gewisse Substanzen angeht, keine Kinder von Traurigkeit sind. Jack legt ein unglaubliches Tempo vor, bei dem der Rest kaum mitkommt und Anthonys Text kaum noch verständlich ist. In einer geradezu lächerliche Spielzeit von 1:16 bringen die Peppers das Drumintro, 3 Strophen und einen gänzlich bekloppten Mittelteil unter. Schlicht abgefahren. 8/10

6.Behind The Sun - Oha! Wenn hier ein Song aus dem Rahmen fällt, dann der hier. "Behind the Sun" kommt ungewohnt melodisch daher, was anno 1987 einer Revolution imm Peppers-Kosmos gleichkam. Die eher nervige Sitar und der arg hippieske Text(Delfine) machen das Ganze allerdings zu einer LSD vernebelten und holprigen Angelegenheit. Nicht schlecht, aber aller Anfang ist halt schwer. 6/10

7.Subterrean Homesick Blues - Ein Bob Dylan Cover, das originell umgesetzt wurde. Gute Coverversionen zeichnen sich bekanntermaßen dadurch aus, dass man das Original zu seinem eigenen Song macht und es nicht stumpf kopiert. Ersteres tun die Chili Peppers. Der Text wird gerappt, die Musik in pulsierenden Funkrock umgewandelt. Das Ganze funktioniert so hervorragend, dass diese Version auch losgelöst vom Original völlig einwandfrei funktioniert. 9/10

8.Special Secret Song Inside - Kategorie Lückenfüller. Hillels kurzes Hendrixsolo und der unbestritten großartige Refrain "I want to Party on your Pussy, Baby" (der allerdings auch den ganzen Song ausmacht) sind natürlich große klasse, können aber auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Ganze klingt, wie in 5 Minuten geschrieben. 5/10

9.No Chump Love Sucker - Die wohl punkigste Chili Peppers Nummer aller Zeiten (schnelles Tempo, Gangshouts, hasserfüllte Lyrik) geht dagegen wieder komplett auf die 12. Leider kommt die Produktion hier ein bisschen deplaziert (zu dem Rest der Platte passt sie super), da das riesige Energiepotenzial von NCLS nicht ganz rüberkommt. Trotzdem sehr gelungen. 8/10

10.Walking On Down The Road - Wurde nie Live gespielt, ist kaum unter den Fans bekannt und geht kurz vorm Ende der CD etwas unter. Das ist wirklich sehr, sehr schade, denn mit der überrschenden Kombination aus dem typischen Funkrocksound und den lässigen Southernelementen geht WODTR als echter Geheimtipp durch. Anthony klingt wieder ungewohnt melodisch und Hillel liefert eines seine best Soli. Sträflichst unterschätzt! 10/10

11.Love Trilogy - Mal wieder Zeit für was abgedrehtes. Beginnt als Reggae, geht in halsbrecherisch schnellen Funk über (was Flea da macht ist der Wahnsinn!) und endet als Punkrock (dieser Part gerät leider sehr kurz). Dazu noch ein höchst seltsamer Text und eine dreckige Atmosphäre, fertig ist ein Lied, dass den Hörer gleichermaßen verwirrt, wie begeistert. 8/10

12.Organic Anti-Beatbox Band - Dieser mehr als würdige Abschluss dürfte erklären warum im Albumtitel das Wort "Party" aufkreuzt. Man wünscht sich beim hören in einen kleinen engen Club um zu diesem Song völlig auszuticken. 10/10

101/120

Bleibt zusammenfassend zu sagen: Wer "Blood Sugar Sex Magic" schon zu kantig fand wird mit "The Uplift Mofo Party Plan" nicht glücklich. Wer aber gerade das mochte darf sich auf 12 Songs voller Tempo, Weirdness, Groove und Power freuen. Für mich zählt die Scheibe neben BSSM und Californication zu meinen 3 Lieblingsalben der Chili Peppers und stellt für mich die Beste Platte der 80-er Phase dar. Schade, dass sie nicht den Erfolg bekam, den sie verdient hätte (Platz 148 in den Charts).


Alice in Chains
Alice in Chains
Preis: EUR 5,49

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das letzte Aufbäumen, 17. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Alice in Chains (Audio CD)
"Drugs worked for me for years, and now they're turning against me, now I'm walking through hell“. So beschrieb Sänger Layne Staley seinen Zustand zur Zeit der Veröffentlichung des unbetitelten 3.Albums (auch „Tripod“ genannt) mit dem dreibeinigen Hund auf dem Cover. Hört man sich dieses an könnte sich diese Aussage auch auf seinen musikalischen Output bezogen haben. Von seiner schweren Heroinsucht gebeutelt, steuerte er nur einen Song („Head Creeps“) bei und auch seine stimmliche Verfassung hat im Vergleich zu den Vorgängeralben stark nachgelassen (es spricht Bände, dass er sich dennoch auf einem ordentlichen Niveau bewegt). Doch auch der Rest wirkt seltsam ausgelaugt.
Die Rhythmusfraktion kommt bei weitem nicht an die Geschlossenheit von „Dirt“ heran und auch Mastermind Jerry Cantrell verliert sich des Öfteren in schwachen Riffs orientierungslosen Soloeinlagen. Die internen Probleme der Band tönen unüberhörbar aus den Boxen, anno 1995 schienen Alice in Chains nicht recht zu wissen welche Richtung sie einschlagen sollten. Die Luft schien raus zu sein. Die saubere, aber drucklose Produktion tut ihr übriges dazu.

Zwar hat die Platte zweifellos ihre Momente, aber auch einiges an Füllmaterial und vollends erreicht kein Song das Niveau des Überkrachers „Dirt“ oder der traurig-schönen „Jar of Flies“. Es spricht sehr für die eben genannten Alben, dass „Tripod“ dennoch kein schlechtes Album ist.

1.“Grind“ - Wütend und ohne Vorwarnung bricht schwerer nach vorne peitschender Rhythmus über den Hörer herein und lässt nur im nicht perfekten, aber schön melancholischen Refrain nach. Jerry singt den größten Teil (was er gut macht), Laynes Stimme knarzt seltsam verzerrt im Hintergrund herum, was den Song etwas runterzieht. Gerade mit der „Dirt“-Eröffnungsnummer „Them Bones“ kann „Grind“ nicht mithalten. Schon hier werden die Probleme von „Tripod“ deutlich.
7/10

2.“Brush Away“ - beginnt mit seinem mysteriösen Riff eigentlich recht vielversprechend, dann geht es steil bergab. Laynes leiernde Vocals nerven schnell, das Gitarrensolo ebenfalls, AIC zocken diesen Song so routiniert wie uninspiriert runter und auch von der Hook bleibt nichts hängen. „Brush Away“ wirkt wie in 5 Minuten geschrieben, fällt eindeutig unter die Kategorie „Füllmaterial“ und zählt zu den schwächsten Nummern der Band.
2/10

3.“Sludge Factory“ - Dieser 7-Minüter basiert ähnlich wie „Grind“ fast nur auf einem Riff, doch gerade diese Monotonie macht den Reiz aus. Layne liefert eine seiner besseren Gesangsleistungen und der Refrain erreicht sogar „Dirt“-Niveau. Vor allem die Jam-artige Atmosphäre gegen Ende in Kombination mit dem seltsamen Sample einer Stimme, die in einem bedrohlichen Ton immer wieder den Satz „Your Weapon is killed“ wiederholt macht „Sludge Factory“ zu einem bizarren Highlight der Platte.
8/10

4.“Heaven Beside You“ - bietet wohl den interessantesten Ansatz: In der von Jerry gesungenen Nummer verbinden AIC die Akustikausflüge der „Jar Of Flies“-EP mit bedrohlichen härteren Passagen. Die Atmosphäre eines regnerischen Herbsttages kommt hier sehr gut rüber, aber leider wartet man vergeblich darauf, dass „Heaven Beside You“ so richtig explodiert, sonst hätte der Song locker mit den besten der Band konkurrieren können. Trotzdem absolut gelungen.
8/10

5.“Head Creeps“ - Das einzige von Layne geschriebene Lied hat einen ähnlichen Rhythmus wie „Sickman“ und fällt erneut durch verzerrte Vocals auf. Trotz vieler Passagen, die so krank sind, dass sie wieder etwas Anziehendes haben, sind die Probleme die gleichen wie auf dem Großteil des Albums: „Head Creeps“ eiert ziellos durch seine 6 Minuten und der schwach gesungene Refrain fällt stark ab. Schade, hier wurde viel Potenzial verschenkt. 5/10

6.“Again“ - die offensichtliche Singleauskopplung besticht durch einen sehr simplen Aufbau zählt auch deshalb zu den besseren und härteren Momenten, auch wenn der Song erst Live so richtig zündet und hier etwas blutleer daherkommt. 7/10

7.“Shame In You“ - enthält die schönsten Gesangslinien des Albums und auch Jerrys Gitarrensolo bringt die Nummer weiter und wirkt nicht (wie sonst häufig auf „Tripod“) wie ein Lückenfüller. Doch auch hier finden sich Parts, die nicht im Gedächnis bleiben und bei denen
Staley neben sich zu stehen scheint.
6/10

8.“God Am“ - wieder sehr monoton gehalten, mit einem ganz guten, aber zu oft wiederholten Refrain. Geht in Ordnung, mehr nicht.
6/10

9.“So Close“ - ist in einem für Alice in Chains ungewohnt schnellen Tempo gehalten, ansonsten gilt ähnliches wie für „Brush Away“: Füllmaterial. Auch wenn es nicht nervt oder stört, wirkt das Ganze ziemlich lustlos hingeklatscht (Länge: 2:46), da der Track nach dem 2.Refrain sehr abrupt endet.
3/10

10.“Nothing Song“ - die schrägen Gesangsharmonien, quietschenden Gitarren und heftigen Tempowechsel haben auf jeden Fall was. Beim 2./3.Refrain nutzt sich dieser Überraschungseffekt leider ein bisschen ab.
6/10

11.“Frogs“ - hier wird es wieder akustisch, monoton und vor allen zappenduster. Trotz Überlänge von 8 Minuten schaffen es AIC diesmal die Spannung über die komplette Strecke zu halten. Ähnlich wie „Sludge Factory“, aber wesentlich ruhiger und düsterer, war „Frogs“ wie geschaffen für den ein Jahr später gespielten Unpluggedgig.
8/10

12.“Over Now“ - ein gut gewählter Ausklang, der allein durch seinen Titel unfreiwillig schon das Ende der Band vorwegnimmt. „Over Now“ ist ebenfalls eher akustisch gehalten und enthält Jerrys wohl schönstes und endlich mal songdienliches Gitarrensolo. Besonders in den langsameren Passagen kommt die Nummer wunderbar schwermütig daher, trotz der ein der anderen Länge.
8/10

72/120 Macht 3,5 Sterne

Fazit:
Alice in Chains klingen auf ihrem selbstbetitelten 3. Album in jeder Hinsicht „fertig“. Das hat zwar durchaus seinen Reiz und es lässt sich erkennen das es eine verdammt geniale Platte hätte werden können. Wären da nicht die internen Probleme gewesen, die auch dafür sorgten, dass AIC sich nur noch zu dem Unplugged Gig und 2 neuen Songs (auf der „Nothing Safe“-Kompilation) aufraffen konnten, bevor die Gruppe in ihre Einzelteile zerfiel und Staleys grausamer Tod ein vorläufiges Ende setzte. So bleibt „Tripod“ die schwächste Platte im Alice in Chains Katalog.
Für Fans ist sie natürlich unverzichtbar (auch wenn man mit einer mittleren Enttäuschung rechnen muss), alle anderen sollten sich zunächst „Dirt“, „Jar Of Flies“ „Facelift“, „Black Gives Way To Blue“ uns „SAP“ in dieser Reihenfolge zulegen.


Abbey Road (Ep)
Abbey Road (Ep)
Preis: EUR 5,99

2.0 von 5 Sternen Irrwitziges Cover - Unnötige EP, 4. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Abbey Road (Ep) (Audio CD)
1988 veröffentlicht, machte die "Abbey Road"-EP die Chilli Peppers erstmals international bekannt. Allerdings nur aufgrund des grenzgenialen Covers, welches sich, in den lahmen 80-ern kaum verwunderlich, auch in den Hirnen der breiten Masse festsetzte. Die auf der Platte enthaltene Musik ist dagegen lediglich eine seltsame Auswahl von Songs, die man bereits von den zuvor erschienenen Studioalben kennt und vielleicht die bekanntesten, jedoch nicht die besten Stücke aus dieser Zeit darstellen. Mit der "What Hits?"-Kompilation ist man besser bedient, wenn man die jungen Peppers aus den 80-ern kennenlernen möchte.


Melitta E 960-107 silber Kaffeevollautomat Caffeo Bistro -Aromaeinstellung -Profi Milchschaumquirl
Melitta E 960-107 silber Kaffeevollautomat Caffeo Bistro -Aromaeinstellung -Profi Milchschaumquirl
Preis: EUR 449,00

5.0 von 5 Sternen Unbedingt empfehlenswert, 20. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir haben lange recherchiert, es gibt offensichtlich nicht den perfekten Automaten, egal wie teuer er ist. Nach fast 2 Monaten ziehen wir folgendes Fazit:
Tolles Design.
Sehr einfache, fast selbsterklärende Bedienung.
Der Kaffee schmeckt sehr gut.
Der Milchschäumer erzugt einen sehr festen Schaum mit dem Sieb/Druck System.
Gut zu reinigen.
Wir brauchen nicht zwei Bohnenbehälter.
Unbedingt empfehlenswert!!
Das Innenleben ist scheinbar baugleich zu einer Bosch Maschine (benvenuto classic piano), welche wir im Büro seit Jahren problemlos "am Laufen" haben. Melitta ist zwar teurer, aber die Bedienung ist um ein vielfaches besser.


Kugelgrill HOLZKOHLEGRILL-BBQ-BARBECUE-GRILL-Grillwagen
Kugelgrill HOLZKOHLEGRILL-BBQ-BARBECUE-GRILL-Grillwagen
Wird angeboten von Dilego
Preis: EUR 54,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Grill, 5. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Grill hat ein wirklich gutes Preis-Leistungsverhältnis. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Materialien stabil. Einziger "Wermutsropfen" ist die doch sehr sparsame "Aufbauanleitung". Der Grill hatte bei der Anlieferung eine kleine Macke, super problemlose Lösung des Problems mit dem verkäufer gefunden. Urteil: Unbedingt empfehlenswert.


Stomp 442
Stomp 442
Preis: EUR 17,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles Andere als ein Ausrutscher, 25. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Stomp 442 (Audio CD)
1995 standen die Zeichen sehr schlecht für Anthrax.Gitarrist Dan Spitz stieg während der Aufnahmen aus und die Plattenfirma Elektra rührte, obwohl der 93er Vorgänger "Sound of White Noise" zur erfolgreichsten Platte der New Yorker wurde, keinen Finger mehr für die Truppe. Daraus resultiert der größte Schwachpunkt von "Stomp 442":
Die Produktion ist eine Katastrophe, nämlich ein matschig klingender Haufen, der vielen Songs einen gewissen Teil von ihrem Potenzial nimmt.
Und dennoch halte ich "Stomp 442" für ein Highlight in der Anthrax Diskographie, welches warum auch immer häufig übersehen oder verschmäht wird. Das Album wurde mangels Unterstützung von Elektra ein Flop, viele Fans wussten nichtmal, dass es überhaupt erschien. Ein kreativer Absturz, so wie es beispielsweise bei allmusic.com geschrieben steht? Fehlanzeige!

Stilistisch geht es etwas "Old Schooliger" zur Sache. Die etwas zu verkopften Riffkonstrukte und Songstrukturen der "Sound of White Noise" sind verschwunden, dafür hört man die Hardcore Einflüsse wieder wesentlich stärker heraus.
Sprich: Eingängiger, aber härter.

1."Random Acts of Senseless Violence" - Gewaltiger Start, wenn auch erstmal gewöhnungsbedürftig und mit einem John Bush in Hochform. Gleichzeitig der agressivste Song. 8/10

2."Fueled" - Eine gute Wahl für die 1.Single, leider der einzige Track, der sich auf Dauer im Liveset halten konnte. Die leicht punkige Nummer mit Ohrwurmcharakter hat dies definitiv verdient, auch wenn man den Schluss etwas kürzer hätte gestalten können. 9/10

3."King Size" - Mein Favorit! Definitiv einer der besten Songs der John Bush Ära. Diese mächtig groovende Mid-tempo Walze mit seinem endgeilen Riff zwingt den Hörer einfach zum Headbangen und das Solo von Dimebag Darrel setzt dem ganzen endgültig die Krone auf. 10/10

4."Riding Shotgun" - Die ruhigen Strophen wissen zwar zu überzeugen, aber ansonsten ist das Ganze irgendwie zerfahren bis nervig, unfertig und kaum mitreißend. Im Ansatz aber gar nicht schlecht. 5/10

5."Perpetual Motion" - Im Prinzip könnte ich das gleiche wie bei "Fueled" schreiben. Super Refrain, und ein paar Mitgröhlpassagen a la "N.F.L." 9/10

6."In a Zone" - Hier bewegen sich Anthrax hart an der Grenze zur Stumpfheit, aber eben nicht nervtötend oder unkreativ, sondern wohl durchdacht und arschtretend. 8/10

7."Nothing" - Quasi der Nachfolger von "Only", ohne dessen Qualität gänzlich zu erreichen. Dennoch verbreitet dieser ungewohnt fröhliche Song garantiert gute Laune, ohne als anbiedernd durchzugehen. Eine bloße Kopie des oben erwähnten Überhits kann ich ehrlich gesagt nicht ausmachen. Umstritten, aber ich finds großartig! 10/10

8."American Pompeii" - Ein weiterer Beweis dafür, dass sich Härte und Melodie nicht gegenseitig ausschließen müssen, vor allem wenn man einen Weltklassesänger wie John Bush in seiner Band hat. Diese Hookline lässt den Hörer jedenfalls nicht so schnell los. 9/10

9."Drop the Ball" - Naja, es groovt zwar ganz nett, aber die zündenden Ideen fehlen, auch wenn das leicht Nu-metallische(keine Sorge, hier handelt es sich nicht um eine Korn Anbiederung) Riff so seinen Reiz hat. 6/10

10."Tester" - Tritt ächtig in den Allerwertesten, auch wenn letztendlich nicht so viel von dem Song hängen bleibt. Nichtsdestotrotz gut! 7/10

11."Bare" - Das wohl ungewöhnlichste Unikum im Anthrax Universum. Hier handelt es sich um eine fast komplett akustische Ballade, bei der E-Gitarren und Drums erst am Ende einsetzen, und die von Kitsch und Schmalz gänzlich verschohnt bleibt. Spätestens das ist der Beweis dafür, dass Anthrax sich von sämtlichen anderen Kombos des Genres abheben und zu groß für die Primitivmetal Schublade sind. Großes Kino! 10/10

Schlussendlich kann ich nicht wirklich verstehen wieso Anthrax teilweise nur auf die 80-er reduziert werden. Zwar mag "Stomp 442" sich von den Klassikeralben wie "Among the Living" stark unterscheiden, aber austauschbar oder schlecht sind Anthrax damit noch lange nicht geworden.

Diese Platte verdient es wiederentdeckt zu werden!


10 Great Songs
10 Great Songs
Preis: EUR 12,26

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Braucht niemand, 14. November 2010
Rezension bezieht sich auf: 10 Great Songs (Audio CD)
Diese Best-Of der Crossover-Pioniere beleuchtet ausschließlich die ersten 4 Alben aus den 80-ern. So weit, so gut, jedoch gibt es bereits mit "What Hits?!" schon eine Compilation über die Frühphase der Peppers. Es ist also mal wieder ganz großer Abzockalarm angesagt. Jedes weitere Wort über diese CD ist pure Zeitverschwendung.

Fazit: Dieses Album braucht niemand, da wahre Fans der Truppe die Songs wohl schon kennen dürften, und diejenigen, die einen Einblick in die wilden Jahre der Chili Peppers haben möchten mit der "What Hits?!" wesentlich besser bedient sind.


A Thousand Suns (Limited Edition)
A Thousand Suns (Limited Edition)
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 17,73

230 von 331 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur weil es anders ist, ist es nicht schlechter (und besser schon gar nicht), 11. September 2010
Rezension bezieht sich auf: A Thousand Suns (Limited Edition) (Audio CD)
Eins vorweg: Ich hatte eigentlich nicht erwartet, dass Linkin Park wieder "Back to Roots" gehen würden. Das ist ja nicht allzu schlimm, denn eine Weiterentwicklung bedeutet für mich, dass man den ursprünglichen Sound verfeinert, andere Stile einfließen lässt und weder sich selbst noch Andere kopieren. ABER: Was Linkin Park mit "A Thousand Suns" fabriziert haben ist ein absoluter Stilbruch und eine nicht zu überhörende Anbiederung an das Mainstream Radio unter dem Deckmantel der anspruchsvollen Horizonterweiterung.

Dennoch muss man festhalten, dass viele der "alten Fans" dem Album eh keine Chance geben, alles, was vom Hybrid Theory Sound abweicht als Verrat darstellen und mit Aussagen wie "Wer das Album mag ist kein Fan" ankommen. Davon abgesehen ist es albern die Band darzustellen, als wäre sie früher so hart wie Pantera zu "The Great Southern Trendkill"-Zeiten gewesen. Damit disqualifiziert ihr euch nur selbst.

Ich muss mich trotzdem fragen was sich manche(nicht Alle!) bei ihren positiven Rezensionen gedacht haben.
Das liest sich (überspitzt dargestellt) wie: "Wer das Album negativ bewertet ist gleich ein stockkonservativer Fanatiker des Hybrid Theory Sounds und total intolerant.", oder "Es ist anders, also ist es eine Weiterentwicklung. Dass heißt es ist gut" und zum nur Glück selten auch "Da steht Linkin Park drauf, also ist es gut!".

Natürlich dürfen, nein müssen LP sich enwickeln, warum aber lediglich bei über den Daumen gepeilt 3 Liedern ein Schlagzeug vorkommt (bzw. klar erkennbar ein Schlagzeug vorkommt) ist mir schleierhaft. Elektro Einflüsse? Von mir aus, aber muss man gleich tausend Sonnen mit Keyboards, Synthesizern und Dancefloor-kompatiblen Beats vollkleistern? Und von dem Gesang will ich gar nicht erst anfangen.

Aber kommen wir zu den Tracks im Einzelnen:

1. "The Requiem" - Eintöniges, sphärisches Intro ohne jegliche Spannung. Spätestens wenn der unsäglich stark verzerrte Frauengesang einsetzt, weiß man worauf man sich hier eingelassen hat. Wie toll war dagegen doch "Wake". 1/10

2."The Radiance" - Das 1.Lied? Nein. Eine Minute lang hört man irgendjemanden reden. Muss man nicht verstehen. 1/10

3."Burning in the Skies" - Ein harter Brecher zu Beginn? Wieder nein. Es beginnt -als wollte man Rockfans sofort abschrecken- mit einer Ballade. Die Melodie geht in Ordnung und die Gitarre ist (das meine ich ernst) schön. Trotzdem das ist einfach zu offensichtlich für das Radio gemacht und zu unspektakulär, als dass es irgendwelche Emotionen wecken könnte. Auf rockende Momente wartet man übrigens vergebens. Wenigstens nicht so Synthesizer-lastig wie der Rest. 4/10

4."Empty Spaces" - Es ist wirklich unglaublich wie Linkin Park dem Käufer vortäuschen er habe es mit ganzen 15 Songs zu tun. Letztendlich sind es nur 9 mit 6(!) Lückenfüllern (damit soll natürlich ausgedrückt werden, dass es sich um ein Konzeptalbum handelt), welche kürzer als 2 Minuten sind und entweder aus Samples oder Synthie-Einheitsbrei bestehen. "Empty Spaces" beinhaltet 15 Sekunden lang... ja... nichts. 1/10

5."When the come for me" - Mike darf das erste Mal rappen, was er sehr gut macht, und die Trommeln im Hintergrund stören keinesfalls. Da hätte durchaus was draus werden können, aber Chesters Gesang, der nun endgültig in der Belanglosigkeit angekommen ist, der unkreative "aaaaaahaaaaahaaaa"-Refrain sowie sämtliche Afrika Klischees am Ende des Songs zerstören fast Alles. 2/10

6. "Robot Boy" - Ich kann mir nicht helfen aber die Melodie kenne ich irgendwoher. Chester säuselt vor sich hin und die lahme Melodie und der noch lahmere Rythmus werden so unglaublich einfallslos und oft wiederholt, dass nur noch die Skiptaste hilft. Ausgesprochen uninteressant, nervtötend und austauschbar. 1/10

7. "Jornada del Muerto" - Eineinhalb Minuten lang seichter Synthie-Mist und und NOCH seicheterer Gesang. Braucht niemand. 1/10

8."Waiting for the End" - Ist das etwa eine Gitarre am Anfang? Ja! Tatsächlich! Doch die Freude währt nur kurz. Die furchtbar aufgesetzt fröhliche Melodie kommt mir wie bei "Robot Boy" irgendwie geklaut vor. Wenn Chester dann anfängt ins Mikro zu schmachten beschleicht mich der Verdacht, dass man ihn heimlich durch James Blunt ersetzt hat. Ein weiteres Lied für die Twilight Kundschaft und damit ätzend belanglos. 1/10

9."Blackout" - Die Gesangsaufnahme gabs ja schon zuvor auf Youtube zu hören. Chester schrie als ginge es um sein Leben. Klar, dass nun alle Hoffnungen auf diesem Song beruhten. Das Geschrei wurde hier zwar, mit einem Elektro-Beat unterlegt, was aber gar nicht mal so unpassend wirkt. Die etwas aufgesetzten Scratches und das an sich selbst einschlafende Ende hätte man sich sparen können. Womit ein weiterer guter Song verhindert wurde... 5/10

10."Wretches and Kings" - Beschwört ein wenig die "alten Tage" herauf. Ein reiner Hip-Hop Track mit endlich mal verzerrten Gitarren (auch wenn diese ein wenig Alibi Charakter haben) und einem etwas schrägen Refrain. Nicht perfekt aber endlich mal mit ein paar Ecken und Kanten. 6/10

11."Wisdom, Justice an Love" - Eine Rede von ein bisschen Pianogedudel unterlegt. 1/10

12."Iridescent" - Tja, und damit wären wir beim absoluten Tiefpunkt der tausend Sonnen angekommen. "Iridecent" kriecht den Radiosendern so sehr in den Allerwertesten, dass es nur wehtut. Soll heißen: Massenverträglich, ohrwurmige Melodie, kann jeder mitträllern, mit Chor gegen Ende und den radiotypischen Songstrukturen. 0/10

13."Fallout" - Einminütiger Trip durch die pseudo-ansrpruchsvolle Autotunehölle (richtig gelesen:Autotune) 1/10

14."The Catalyst" - Siehe meine Rezension zu der Single. 3/10

15. "The Messenger" - Eindeutig, ohne Frage, keine Disskusion: Das ist das beste Lied der CD. Sehr spartanisch gehalten (Akustikgitarre, Piano, Gesang), hat aber gerade deshalb endlich mal emotionale Tiefe und Chester singt wie ein Gott. Warum nicht gleich so? 9/10

Ich wünsche Linkin Park wirklich von ganzem Herzen, dass sie mit "A thousand Suns" den totalen Schiffbruch erleiden, aber ein Blick auf die Charts beweißt, dass es schon zu spät ist. Linkin Park haben sich nicht weiterentwickelt sondern austauschbar gemacht. Herzlichen glückwunsch!

Und eine Frage noch an Alle, die "A thousand Suns" mögen: Würdet ihr es auch kaufen wenn NICHT Linkin Park drauf stehen würde? Denkt mal drüber nach...
Kommentar Kommentare (78) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 21, 2013 8:51 PM MEST


The Catalyst
The Catalyst

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bitte lass es nur ein Unfall gewesen sein..., 24. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Catalyst (MP3-Download)
Hätte man mir den Song vorgespielt ohne das ich gewusst hätte, mit welcher band man es hier zu tun hat, ich wäre wohl nicht darauf gekommen, dass es sich bei diesem Mischmasch aus lahmarschigem Pop und Scooter-artigem Techno-Trash um Linkin Park handelt. Und wer hätte wohl gedacht, dass es nach dem kraftlosen "Minutes to Midnight"-Blindgänger NOCH seichter geht?

Schaut man sich zunächst die Songlänge von fast 6 Minuten an stellt der durchschnittliche Linkin Park Fan wohl erleichtert fest, dass es schon mal kein Radiopopliedchen wie "Leave out all the Rest" ist. Das bestätigt sich dann auch bis man mit dem nach 15 Sekunden einsetzenden und etwas billigen Beat stutzig gemacht wird.
Dann der Schock: Was haben die denn mit Chesters/Mikes Gesang gemacht??? Wer auch immer diesen Song produziert hat, er hat die Stimmen so verfälscht dass man sie kaum noch unterscheiden kann. Als der Refrain dann endet hofft man, dass enlich Gitarren, Drums und Bass einsetzten. Pustekuchen! Was dann folgt könnte tatsächlich ohne weiteres von einem Scooteralbum stammen(fehlt nur noch dass irgendjemand "Hyper Hyper" schreit). Das Ganze wiederholt sich dann nochmal bis dann nochmal bevor dann eine ruhigere Passage folgt, bei der man sich endgültig fragen muss, was aus Chesters Gesang geworden ist. Aber spätestens danach müssen doch mal verzerrte Gitarren und laute Drums kommen, oder? Doch das Stück schägt dann in einen seichten Feuerzeugschwenkpopsong um, der wirklich für Müdigkeit oder einen Brechreiz sorgt.

Mal ehrlich Linkin Park: Das kann doch nur ein Scherz sein! Klar ihr habt das Recht nicht immer wieder einen Hybrid Theory Abklatsch aufzunehmen. Wenn ihr experimentieren wollt ist das O.K, aber das ging schon auf "Minutes to Midnight nur selten gut(man erinnere sich an grauenvoll Seichtes wie "Shadow of the Day" oder "The little Things give you away". Dass LP auch jenseits des "Hybrid Theory"-Sounds gute Stücke schreiben können bewiesen sie dagegen mit "Given up" oder "No more Sorrow"). Wenn der Rest von "A thousand Suns" ähnlich grauenvoll wird seid ihr auf dem besten Wege die alten Fans zu verlieren.
Glückwunsch!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 26, 2010 7:36 PM MEST


Proud Like a God
Proud Like a God
Preis: EUR 6,49

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düsterer und krachender Crossover, 3. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Proud Like a God (Audio CD)
Was ist das denn für ein unterirdischer Garagenrock? dachte ich, nachdem ich "Proud like a God" das 1. Mal hörte. Von den bekannten Hits "Open your Eyes" und "Loards of the Boards" abgesehen, wollte mich nichts vom Hocker hauen und auch nach mehrfachem Durchhören konnten neben diesen beiden Hits noch "Rain" und "Crossing the Deadline" überzeugen und das wars dann auch. Mittlerweile habe ich das Debut der Apes ungefähr 15 mal angehört und bin begeistert. Die Stimme der Sängerin Sandra Nasic ist unglaublich und die Band rockt unbekümmert drauflos. Insgesamt klingt das Ganze sehr düster und dreckig und was das Songschreiben angeht zum Teil sogar amateurhaft, dadurch aber authentisch.

Den Anfang macht das allseits bekannte "Open your Eyes", zu dem man eigentlich nichts mehr sagen muss. 5/5
"Maria" beginnt vielversprechend, geht aber eher unspektakulär weiter. Geht in Ordnung, mehr auch nicht. 3/5
"Rain" ist eine sehr schöne aber keinesfalls kitschige Ballade, weil sie noch einigermaßen rockig klingt.
Auch zu "Loards of the Boards" muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. Gut, mittlerweile habe ich ihn zu oft gehört. Objektiv betrachtet natürlich ein super Song. 5/5
Dann folgt mein Lieblingslied von "Proud like a God": "Crossing the Deadline" ist ein einfach nur geiler dreckiger Kracher, der zum Glück noch ein gewisses Maß an Melodie hat. 5/5
An "We use the Pain" hatte ich lange zu knabbern. Gerade im Refrain klingt das Ganze sehr schief und verstört. Hat dennoch das gewisse Etwas. 4/5
"Never Born" kommt wie "Rain" sehr melancholisch daher, kommt an diesen Song bei weitem nicht heran, was unter anderem am Refrain liegt, der schnell zu nerven beginnt. 3/5
Auch "Wash it down" ist ähnlich wie "We use the Pain" ein sehr schwer verdaulicher Brocken, der aber super geradeaus rockt. 5/5
"Scapegoat" fand ich lange stinklangweilig, heute eher durchschnittlich. 3/5
"Get Busy" gibt die düstere Grundstimmung des Albums sehr gut wieder. 5/5
"Suzie" beginnt mit einem tollen Basssolo, bevor die verstörte Gitarre und das groovende Schlagzeug einsetzen. Am besten gefallen mir der Mittelteil und das Geschrei im Refrain. 5/5
"Tribute" wird oft, für mich zu unrecht, als der schlechteste Song des Albums bezeichnet, auch wenn er aufgrund des schleppenden Tempos und des merkwürdig verzerrten Gesangs etwas braucht um zu gefallen. Ich finde in richtig gut. 5/5
Der Ghosttrack "Move a little Closer" zeigt mal wieder wie Sandra singen kann und ist eher als Spaßnummer gedacht.
Fazit: Hört euch diesen Tonträger öfter an und ihr werdet merken, dass die Apes weit mehr zu bieten haben als "Open your eyes" nämlich sehr guten Crossover.


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