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Rezensionen verfasst von
Jonas Hellwig | kulturbanause.de (Berlin)

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Responsive Webdesign: Reaktionsfähige Websites gestalten und umsetzen
Responsive Webdesign: Reaktionsfähige Websites gestalten und umsetzen
von Christoph Zillgens
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,90

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswertes Grundlagenbuch, 22. Januar 2013
Christoph Zillgens hat es geschafft solides Grundlagenwissen zum Thema RWD unterhaltsam und verständlich zu vermitteln. Obwohl mir die vorgestellten Techniken bereits bekannt waren, wurde das Buch nicht langweilig. Die vielen Tipps und Tricks zwischen den Zeilen bieten auch für fortgeschrittene Entwickler einen echten Mehrwert.
Zu Beginn geht Christoph Zillgens auf die notwendigen Basics des Themas ein. Die ersten Kapitel geben einen ausreichenden aber nicht zu detaillierten Überblick über die verschiedenen Themenbereiche. Was ist responsive Design? Welche Entwicklungen gingen dem heutigen Stand voraus? Was sind die Bestandteile einer responsive Website? Neben einem flexiblen Raster, wird (selbstverständlich) auch auf flexible Medieninhalte und Media Queries eingegangen. In den nächsten Kapiteln werden dann konzeptionelle Themen behandelt, Stichwort „Mobile First“. Auch der veränderte Workflow und der Umgang mit unterschiedlich wichtigen Inhalten werden beschrieben.
Nach ca. 1/3 des Buches wird es dann etwas praktischer. Anhand eines simplen HTML-Prototypen werden zunächst unterschiedliche technische Lösungen vorgestellt und konkret aufgezeigt: Meta-Viewport, HTML5-Elemente, Formulare.
Anschließend widmet sich Zillgens der Gestaltung – neben Layoutansätzen wird hier auch auf Typografie, Adaptive Images, Hintergrundbilder, Icons etc. eingegangen.
Es folgen wieder zwei technische Kapitel zu den Themen Navigationskonzepte- und Navigationslösungen, sowie ein ausführliches Kapitel über die anfangs bereits erklärten Media Queries. Das vorletzte Kapitel behandelt dann wieder eher konzeptionelle Themen – die Erstellung von Rastern und der Umgang mit komplexen Inhalten – das letzte Kapitel widmet sich der Performance-Optimierung.

Wenn man sich in einer Thematik bereits gut auskennt, hat man andere Erwartungen an ein Fachbuch, als wenn man sich in ein Thema gerade erst einarbeitet. Man überliest die Grundlagen, erwartet komplexere Lösungsansätze und wird pingelig was kleinste Fehler betrifft. Wie anfangs bereits erwähnt, haben mir die vielen kleinen Tipps, Tools, Scripte und Speziallösungen besonders gut gefallen. Ich bin sicher, dass dieses Buch insbesondere Einsteigern einen guten Überblick über die wichtigsten Bereiche des „responsive Webdesign“ vermittelt.

Nicht so gut gefallen haben mir wenige Punkte, dennoch möchte ich sie nicht unerwähnt lassen. Einerseits konnte ich den etwas sprunghaften Aufbau des Buches oft nicht ganz nachvollziehen, was dem Verständnis jedoch unterm Strich keinen Abbruch getan hat. Andererseits wurden mir einige Themen unter der Buchüberschrift „Responsive Webdesign“ etwas zu detailliert beschrieben (z.B. HTML5-Elemente), andere Themen kamen für meinen Geschmack dafür etwas zu kurz (z.B. Progressive Enhancement).
Äußerst ärgerlich fand ich, dass das auf dem Cover beworbene „gratis eBook“ lediglich ein PDF-Dokument ist. Da ich gerne digital lese, hätte ich auch gerne ein „echtes“ eBook im epub-Format gehabt. Das PDF-Dokument bietet weder die Möglichkeit komplexe Anmerkungen zu verfassen, noch lässt es sich komfortabel lesen. Darüber hinaus finden sich im Buch sehr viele Tippfehler.


Modernes Webdesign mit CSS: Schritt für Schritt zur perfekten Website - aktuell zu CSS3 (Galileo Design)
Modernes Webdesign mit CSS: Schritt für Schritt zur perfekten Website - aktuell zu CSS3 (Galileo Design)
von Heiko Stiegert
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,90

23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein rundum gelungenes Buch! - Rezension von kulturbanause.de, 5. August 2011
Diese Rezension wurde ursprünglich auf kulturbanause.de veröffentlicht.

Teil 1 - Die Grundlagen
Im erste Teil des Buches widmet sich Heiko Stiegert zunächst der Frage, welche Anforderungen modernes Webdesign erfüllen sollte und beschreibt anschließend die Grundlagen zum Verständnis von CSS. Es wird erklärt, welche verschiedenen Inhaltstypen (z.B Block- und Inline-Elemente) es gibt, wo die Unterschiede im Verhalten der Elemente liegen und wie Objekte innerhalb einer Website positioniert werden können. Auch die verschiedenen Layouttypen einer Website wie 'Fixed-, 'Fluid-' und 'Elastic-Layouts' werden in diesem Zusammenhang ausführlich beschrieben und anhand zahlreicher Beispiele verdeutlicht.
Bereits in diesem Teil des Buches finden sich erfreulich viele Insider- und Praxis-Tipps und werten die für fortgeschrittene Anwender häufig überflüssigen "Basis-Kapitel" enorm auf. So geht Heiko Stiegert beispielsweise auf die Namenskonventionen innerhalb von CSS-Dokumenten ein oder gibt Tipps und Hilfestellungen zum Umgang mit browserspezifischen CSS3-Präfixen. Selbst auf Internet Explorer typische Bugs (hasLayout & Co.) und die aus HTML5 Boilerplate bekannte Technik CSS-Klassen für die IEs per Conditional Comment zuzuweisen wird bereits in den Basics eingegangen. Um nur einige Beispiele zu nennen.
Den Abschluss des Grundlagen-Teils bilden Kapitel zur Performance-Verbesserung von Websites (CSS-Sprites, Code-Kompression, Smush.it etc.) und diverse Tipps und Tools zum Testen und Debuggen der Seite während der Entwicklungsphase.

Teil 2 - Seitenelemente
Im zweiten Teil des Buches geht es direkt mit purer Praxis los. Nachdem in den Grundlagen bereits alle relevante Techniken und Kniffe behandelt wurden, werden nun unterschiedlichste CSS3-Techniken an konkreten Praxisbeispielen gezeigt. Hierbei legt der Autor großen Wert darauf, die technischen Unterschiede hinsichtlich der verschiedenen Browser zu berücksichtigen. Das Beispiel einer Tab-Navigation wird daher sowohl mit CSS3 beschrieben; die Fallback-Lösung mittels 'Sliding-Doors' Technologie für ältere Browser wird aber gleich mitgeliefert.
Die Workshops in diesem Kapitel gefallen mir allesamt sehr gut, denn sie zeigen keine schon 1000 mal gesehenen Beispiele sondern interessante und anspruchsvolle CSS3-Techniken. Ob Tooltips, Font-Embedding mittels @font-face, Media Queries, CSS-Keyframe-Animationen, Formular-Design oder eine Lightbox ohne JavaScript - alle Beispiele sind absolut brauchbar und lassen sich mit Sicherheit auf ein zukünftiges Projekt adaptieren.

Teil 3 - Trends, Tipps, Tricks
Auch der dritte Teil des Buches besteht in erster Linie aus Praxis-Beispielen. Der Hauptunterschied zum zweiten Teil ist, dass diese Workshops aktuelle und beliebte Technik-Trends abbilden und komplexer, also auch umfangreicher sind.
Heiko Stiegert behandelt hier unter anderem den Parallax-Effekt, das Design von Blog-Kommentaren, Breadcrumb-Navigationen und die Erstellung eines mit CSS animierten Portfolios.

Teil 4 - Web 3.0
Web 3.0. Dieser Titel klingt durchaus vielversprechend. Im letzten Teil des Buches werden, wie zu erwarten, die fortgeschrittensten und technisch aufwändigsten Workshops behandelt.
Die ersten Beispiele zeigen High-Level CSS3-Styling mit Verläufen, Drehungen und Interaktion. Diese Beispiele sind durchaus sehenswert - gehören für mich thematisch jedoch eher noch in den dritten Teil des Buches.
Ganz anders sieht es dann mit den letzten Kapiteln aus: Responsive Webdesign mit Media Queries & Co, mobiles Webdesign und Mikroformate. Diese Themen dürfen in einem Buch über modernes Webdesign natürlich keinesfalls fehlen und werden auf 50 Seiten auch angemessen behandelt.
Das bereits bekannte Tab-Navigation-Beispiel wird mit Media Queries für mobile Endgeräte aufbereitet und die Darstellung des Inhalts sowie die Usability der Hauptnavigation den Touch-Screens entsprechend angepasst. Auch die Nachteile dieser Technik werden angesprochen.
Der Unterschied zwischen einer "normalen Website" und einer mobilen Seite bzw. einer Web-App wird zudem anhand eines in sich abgeschlossenen Workshops erklärt, an dessen Ende eine für iPhone & Co. optimierte Mini-Website steht.

Den Abschluss des Buches bilden einige Kapitel zum Thema "Semantisches Web". Hier werden Mikroformate wie hCard, hCalendar oder hReview beschrieben, mit denen bestimmte Inhalte einer Website für Suchmaschinen und andere Web-Dienste noch besser verständlich und nutzbarer gestaltet werden können.

Ein paar persönliche Worte
Ich muss zugeben, dass ich mich seit einigen Monaten auf das Erscheinen dieses Buches gefreut habe und mit entsprechend hohen Erwartungen an die Lektüre heran gegangen bin. Nicht, dass ich an Heikos Kompetenz zweifeln würde - vielmehr hatte ich Angst, dass ein Buch zu diesem Thema zu oberflächlich ausfallen könnte. Das ist immer sehr abhängig von der vom Verlag angestrebten Zielgruppe.
Ich will gar nicht lange schwafeln. Das Buch gefällt mir richtig gut und ich werde mir auf jeden Fall einige Kapitel noch einmal sehr ausführlich anschauen, denn viele Aspekte habe ich selbst so auch noch nicht gekannt oder eingesetzt.

Aufmachung und Verarbeitung des Buches sind erwartungsgemäß sehr wertig und hübsch anzusehen. Auch die Gestaltung der Beispiele gefällt mir sehr gut. Dem Buch liegt übrigens auch noch eine CD mit allen Beispiel-Dateien und einigen Probelektionen aus dem Video-Programm von Galileo Press bei. Diese habe ich mir allerdings bisher nicht angeschaut und kann daher keine Bewertung abgeben. Den positiven Gesamteindruck wird die CD aber wohl kaum negativ beeinflussen können.

Fazit
Heiko Stiegert hat mit "Modernes Webdesign mit CSS" einen rundum gelungenes Buch geschrieben. Vom engagierten Anfänger bis zum durchaus fortgeschrittenen Anwender wird hier sicher jeder fündig und kann die sehr praxisnahen Tipps direkt im nächsten Projekt einsetzen. Selbst die Grundlagen-Kapitel bieten viele hilfreiche Insider-Tipps und erhöhen so Mehrwert und Langzeit-Nutzen deutlich.


Das Praxisbuch Digitale Panoramafotografie: Der Intensiv-Workshop zur Panoramafotografie!
Das Praxisbuch Digitale Panoramafotografie: Der Intensiv-Workshop zur Panoramafotografie!
von Thomas Bredenfeld
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buchrezension: Digitale Panoramafotografie | www.kulturbanause.de, 13. Juni 2011
Thomas Bredenfeld beschreibt in seinem Praxisbuch Digitale Panoramafotografie aus dem Galileo-Verlag auf rund 350 Seiten systematisch alle wesentlichen Schritte, wie man heute eindrucksvolle Panoramen mit Hilfe der Digitaltechnik herstellen kann. Das Buch ist besonders für fortgeschrittene Fotoamateure interessant die qualitativ hochwertige Panoramen wollen und dafür auch bereit sind, entsprechend Zeit (und ggf. Geld) zu investieren und die aktuellen technischen Möglichkeiten auszureizen.
Einer kurzen Einführung (besonders erhellend: die verschiedenen Panoramatypen) folgen ausführliche und hilfreiche Empfehlungen zur jeweils benötigten Hardware; von der Selbstbau- bis zur Hightech-Lösung (Objektive, Stativköpfe etc.). Das Kapitel wird ergänzt durch grundlegende, praxisnahe Tipps zur Aufnahmetechnik.
Der Hauptteil des Buches widmet sich der eigentlichen Produktion der Panoramen: von der Sichtung, Bearbeitung und Verwaltung der Einzelbilder mit den gängigen Programmen (Schwerpunkt Lightroom, wobei auch andere Software nicht zu kurz kommt) über die Montage (Stitching) bis zur Ausgabe und Präsentation für Web oder Print behandelt Bredenfeld alle Aspekte des Workflows. Dem Stitching-Prozess widmet er dabei ganz besondere Aufmerksamkeit und geht dabei auch auf die jeweiligen Vor- und Nachteile der aktuell relevanten Programme ein.
Sehr hilfreich und interessant zu lesen sind die Praxis-Workshops, die exemplarische Lösungen für eine große Bandbreite der bei den unterschiedlichen Panoramatypen auftretenden Anforderungen aufzeigen und zusammen mit den guten Beispielfotos Lust aufs 'Panoramafieren' machen.
Wer kompetentes Expertenwissen über die aktuellen Möglichkeiten erhalten möchte, um professionelle Panoramen zu erhalten (und den erforderlichen Aufwand nicht scheut), liegt bei diesem Standardwerk richtig. Fürs 'Panorama nebenbei' bleibt ein Trost: Einige der schönsten Bildbeispiele wurden laut Bildunterschrift 'einfach' aus der Hand geschossen'


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