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Rezensionen verfasst von
Frank Dubielczyk

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Schwarz Leder Flip Schutzhülle Für HTC Sensation XL Mit Displayschutz
Schwarz Leder Flip Schutzhülle Für HTC Sensation XL Mit Displayschutz
Wird angeboten von PjaZubehör
Preis: EUR 6,88

3.0 von 5 Sternen Funktionalität top, Halterung Flop, 15. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die Hülle zum Jahreswechsel 2011/2012 bestellt. Bei der Wahl der Hülle war mir damals vor allem wichtig, dass ich eine Tasche habe, in der mein HTC Sensation XL einerseits gut geschützt ist, andererseits hierdurch aber keinerlei Öffnungen und Tasten verdeckt werden. Zu dieser Zeit war dieses Leder Flip (damals noch als Import von UK) die Einzige, die diese Kriterien vollständig erfüllte.

Bei Erhalt der Tasche war ich bezüglich der Halterung aber bereits skeptisch, da mir diese Kunststoffhalterung doch irgendwie etwas brüchig wirkte. Meine Skepsis wurde nach dreimonatiger Nutzung nun bestätigt. Bei Herausnahme des Smartphones aus der Halterung ist diese oben rechts bei den Lautstärketasten gebrochen. Das Handy hält zwar nach wie vor und der Bruck stört im Moment auch nicht, trotzdem ist es ärgerlich.

Dass es auch anders geht, zeigt eine andere Tasche für das HTC Sensation, die baulich mit dieser ein wenig vergleichbar ist. Als Halterung wurde hier jedoch eine weitaus stabilere Kunststoffschale verwendet. Eine solche Schale wäre für dieses Leder Flipebenso wünschenswert gewesen.

Die drei Sterne gibt es aus diesem Grund nur für die Verarbeitung und die Funktionalität der Tasche, die dünne Halterung und der doch sehr zeitige Bruch bei einer eher gewöhnlicheren Tätigkeit lassen aber Stern 4 und 5 nicht zu.


Victoria Lucas
Victoria Lucas
Preis: EUR 0,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kreativität auf höchsten Niveau, 2. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Victoria Lucas (MP3-Download)
Vergangenen Monat habe ich mir "Victoria Lucas" in Zusammenhang mit "Be The One" und "Sevastopol" als Gratis-Download besorgt. Nun, was soll ich sagen:

Beim 1. Mal hören kann man "Victoria Lucas" eigentlich garnicht so richtig einordnen, zumal die Nummer in direkt nach den anderen beiden Songs irgendwie zusammenhangslos ins Konzept geschnipselt wirkt.

Dieser erste Eindruck jedoch täuscht gewaltig, denn nachdem ich mir sämtliche Songs zwei weitere Male angehört habe, hatte sich die Meinung gänzlich gedreht. Während die anderen beiden Titel zwar mit einem guten, treibenden Elektrobeat aufwarten können und hierdurch sehr eingängig sind, liegt die Stärke von "Victoria Lucas" eindeutig im aufgebauten Facettenreichtum. Tatsächlich verbreitet "Victoria Lucas" einen selten gehörten farbenfrohen Klangteppich, bleibt der Linie von Moby, sofern man ihm überhaupt eine zuschreiben kann, dabei jedoch stets treu. Vergleichbare Songs dieser Art hat man zuletzt auf den Meilensteinen "Play" oder "18", verstärkt wohl noch auf seinen B-Seiten, gehört, jedoch nie in dieser Tiefe, wie man sie hier vorfindet. Der komplette Titelaufbau mit seiner Struktur und seinen Elementen ist clever, in seiner Art abwechslungsreich und, obgleich nie ein Tempowechsel oder eine Stiländerung stattfindet, überaus dynamisch. Seit einem Monat höre ich alle drei oben genannten Titel nun nahezu täglich, und während ich des Hörens der anderen beiden Titel eben wegen ihrer Eingängigkeit langsam müde werde, läuft "VL" bei mir zeitweise volle Stunden in Endlosschleife.

Zweifelsohne ist "VL" kein Chartstürmer, dafür aber der vielleicht kreativste Song, den das noch nicht allzu lange Jahr 2011 zu bieten haben könnte. Und in Anbetracht dessen, dass dies nur ein Vorgeschmack auf das neue Album sein soll, darf man auf den im Mai erscheinenden Longplayer wirklich mehr als nur gespannt sein.


Atemlos (Ltd. Ultra Del. Edt. inkl. handsigniertem Leinwanddruck, Doppel-CD + DVD + Bonus CD)
Atemlos (Ltd. Ultra Del. Edt. inkl. handsigniertem Leinwanddruck, Doppel-CD + DVD + Bonus CD)
Wird angeboten von L&P Classics Tonträgerfachhandel GmbH
Preis: EUR 399,90

79 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In der Ruhe liegt die Kraft, 16. März 2010
Vorweg: Auch ich gehöre zu denjenigen, die von Zeitgeist bis Atemlos inzwischen jedes Album daheim im Schrank haben. Ich gehöre damit also zur selben Gruppe derjenigen, die das Album, vielleicht etwas vorschnell, bereits als Langweilig und enttäuschend beschrieben haben. Trotzdem vertrete ich über Schillers neuestes Werk "ATEMLOS" ein gänzlich andere Meinung.

Wenn man Schiller kennt, dann weiß man, dass Christopher von Deylen als Komponist gerne auch mal zu den etwas ruhigeren Tönen greift. "Atemlos" hat davon nun ganz besonders viel.

Wer eine Musik Schiller wie zu seinen Anfängen erwartet, wird hier ganz klar enttäuscht. Denn ATEMLOS geht in eine völlig andere musikalische Richtung. Dies läßt sich bereits am Cover feststellen, das, verglichen mit den vorherigen Motiven ein jeder CD, diesmal so völlig anders und ein wenig steril wirkt. Die Klänge sind weitgehend ruhig gehalten, enthalten viele Piano-, Synthesizer- und Glockenelemente, Schlagzeuge wurden eher minimalistisch bis garnicht eingesetzt. Dance-Nummern wie "Dream Of You" oder "Breathe" sucht man hier vergebens.

Aber das ist auch nicht Ziel des Albums. Ich habe inzwischen die Doppel-CD (sowie die Klangwelten) gute 10x hintereinander gehört und so langsam gewöhnt sich das Ohr an die zum Teil recht ungewohnten Klänge. Und erst durch häufiges Hören kann man die einfache Komplexität von Songs wie "Let it Rise", "Always You" oder "Sunrise" auch wirklich einfangen und genießen. Wer so lange nicht warten kann, kann sich für den Anfang erst einmal mit "I Will Follow You", "Un Solo Minuto", "Under My Skin" oder der aktuellen Single, "Try", auf den Rest des Albums einstimmen. Die instrumentalen Stücke auf ATEMLOS sind entgegen der Vorgängeralben hier häufig eher als Soundcollagen zu betrachten. Und besonders diese brauchen Zeit, um ihre Wirkung voll zu entfalten! (Erstaunlicherweise gilt letzteres nicht für die "Klangwelten". Diese sind zwar den instrumentalen Nummern des Albums ähnlich, jedoch kurioserweise eine Ecke eindringlicher.)

ATEMLOS bewegt sich weg vom Dance/Chillout und bewegt sich mehr im Bereich Chillout/Ambience. Langweilig ist das Album daher aber noch lange nicht. Man muss sich nur die Zeit nehmen, sich mit dem Album auch entsprechend auseinanderzusetzen. In unserer heutigen schnellebigen und hektischen Zeit ist ein Album wie dieses eine absolute Rarität.

Fazit: Nach dem ersten Hören hätte ich dem Album bestenfalls 3 Sterne vergeben. Inzwischen kann ich ruhigen Gewissens auf die vollen 5 Sterne zurückgreifen. Ich rate jedoch im Vorfeld jedem Käufer, sich auf schillerserver.de oder auf Amazon vor dem Kauf in die Songs reinzuhören, ob man sich mit dem neuartigen "sterilen" Stil von ATEMLOS anfreunden kann oder nicht.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 18, 2010 11:59 AM MEST


Under The Radar Over The Top (Limited Edition) [2CD+DVD] [Box-Set]
Under The Radar Over The Top (Limited Edition) [2CD+DVD] [Box-Set]
Preis: EUR 21,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Trendwende?, 28. November 2009
Um im Vorfeld der Rezension meinen Standpunkt zum Thema Scooter kurz zu erörtern: Ich bin seit der ersten Erfolgssingle und seit dem ersten Album im musikalischen Kosmos von Scooter und habe zwischen "Vallée de Larmes" und "The Sound Above My Hair" definitiv jedes Album sowie die ein- oder andere seltenere Single im heimischen Regal.

Seit Ihrer Gründung hat sich der Stil von Scooter ebenso oft gewandelt wie ihre Besetzung. Heraus kamen mal phantastische Alben wie "Wicked" oder "Mind The Gap", oder aber auch Flops wie "Who's Got The Last Laugh Now".

Wenn man alle veröffentlichten Alben der Reihe nach einmal bezüglich Qualität und Quantität vergleicht, sieht man schnell, das Scooter in Ihren 16 Jahren Bühnengeschichte mit quasi einem Album jährlich (Best-Of-Alben einmal nicht mitgerechnet) zu einem der langlebigsten und am schnellsten produzierenden Danceacts ist. Und genau da stößt man nun auf ein Problem:

Durch die schnelle Aneinanderkettung an veröffentlichten Alben blieb immer mal wieder der Ideenreichtum und die Individualität der Marke Scooter auf der Strecke. Die Folge sind immer weniger wirkliche eigene Produktionen auf dem Album, es wird immer mehr zu Covers gegriffen. Das alleine ist jetzt aber eigentlich nicht schlimm, wenn das Cover dafür entsprechend gut und innovativ gemacht wird. Und genau das ist auf den drei zuletzt erschienenen Alben nicht mehr der Fall gewesen. Das Resultat ist, dass "Who's Got The Last Laugh Now", "The Ultimate Aural Orgasm" sowie "Jumping All Over The World" meiner Meinung nach die wohl schwächsten Scooter Alben sind, die sie je veröffentlich haben und eigentlich nur mein CD-Regal aus Komplettierungsgründen gefunden haben. Und als ob das noch nicht genug wäre hat man nebenher anhand der Tatsache, dass Bonus-CDs inzwischen nur noch aus Live-Mitschnitten oder aus älteren unveränderten Songs bestehen, zurecht das Gefühl, das es bei Scooter inzwischen garnicht mehr um Musik sondern vielmehr um den kommerziellen Erfolg an sich geht.

Angesichts dieser musikalischen Entwicklung war die Erwartungshaltung bezüglich "Under The Radar, Over The Top" entsprechend gering. Nun, die gute Nachricht: Alleine vom ersten hören merkt man, dass Scooter mit diesem Album endlich einmal wieder einen Schritt in die richtige Richtung gefunden haben. Gecovert wird nach wie vor reichlich und auch nicht immer gut. So sind "See Your Smile" und "Stuck On Replay" zwei Songs, die sich weder als Cover eignen, noch diese dann wenigstens mit der nötigen Innovation gestaltet wurden. Insofern kann man beide Titel definitiv als die schlechtesten Songs des Albums ansehen. Eben jene Ideenlosigkeit wurde dem Rest des Albums jedoch glücklicherweise nicht zum Verhängnis. So schafft "Under The Radar, Over The Top" auf recht interessante Art und Weise eine Brücke zwischen dem zuletzt angeprangerten Jumpstyle und dem Scootersound früherer Tage. Bei "The Sound Above My Hair" fühlt man sich zurück im Album "Sheffield" oder bei ClicClac im Album "Back To The Heavyweight Jam", während man sich bei "Ti Sento" oder "Metropolis" wiederum eher im Bereich des wirklich guten Albums "Mind The Gap" bewegt. Elemente des Jumpstyles mischen sich mit den High-Pitched Voices wesentlich harmonischer als auf den vorangegangenen Alben der letzten 3 Jahre. Die Shouts von HP wirklich diesmal nirgendwo wirklich störend oder zu aufdringlich und fügen sich gut in die Songs ein. Einzig der Bass ist leider immernoch jumpstyle-typisch blechern und aggressiv geblieben, wodurch leider hier und da die Songs etwas verhunzt werden. Alles in allem bietet das Album nun nichts wirklich überraschend neues, es greift jedoch alt bewertes wieder auf und genau das ist es, was dieses Album endlich einmal wieder zu einer hörenswerten Scooterscheibe macht.

Aus eben jenen Faktoren erhält dieses Album von mir 4 Sterne. Das Album ist nicht perfekt, es ist jedoch (zumindest für mich) ein wichtiger Wendepunkt in der musikalischen Entwicklung von Scooter. Der qualitätive Abwärtstrend ist hiermit jedenfalls erst einmal wieder gestoppt. Bleibt zu hoffen, dass der Trend von nun an auch wieder nach oben geht.

Eine genauere Songbeschreibung erspare ich mir an dieser Stelle, hierfür hat Amazon ja schließlich die Soundsamples zum Anhören. Es kann sich somit jeder selbst ein Bild von den Songs machen.

Wer die vorherigen Alben hat, kann im übrigen auf die Special Edition getrost verzichten. Die dortigen Songs sind lediglich eine Ansammlung ruhigerer musikalischer Stücke von früheren Alben und daher nur für Nicht-Sammler eine Neuheit.

Abschließend noch ein persönlichen Statement an Scooter für den Fall, dass diese sich von Zeit zu Zeit einmal die Rezensionen von Amazon durchlesen: Ich denke, ich spreche vielen alteingesessenen Scooter-Fans aus der Seele, wenn ich darum Bitte, in der Zukunft vielleicht lieber einmal einige Monate länger mit der Veröffentlichung eines neuen Albums zu warten und diese Zeit in die Erarbeitung einiger eigener musikalischer Stücke ohne Covereinfluß zu stecken. Zudem wäre für die Wahl der Coverstücke mehr "zeitloses" wünschenswert, idealerweise Melodien, die man nicht in den letzten 20 Jahren auf den oberen Rängen der Charts gefunden hat. Dann sehe ich nämlich auch kein Problem darin, im Jahre 2014 das 20-jährige Bühnenjubiläum von Scooter zu feiern...


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