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Rezensionen verfasst von
Hänschen Klein (Berlin)

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Chessmaster 10th Edition
Chessmaster 10th Edition

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einige Sachen sind neu, 29. Oktober 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Chessmaster 10th Edition (Computerspiel)
Die Stärke des Spiels besteht aus den Lektionen. Nicht nur die vom IM Josh Waitzkin, der mittlerweile mit dem Schach aufgehört hat und stattdessen Weltmeister in einer Kampfsportart wurde, sondern auch die Aufgaben und Tests, die Chessmaster mit sich bringt. Die Kommentare von Josh sind auf Englisch, aber sollte man einigermaßen verstehen können. Macht Spaß ihm zuzuhören und man lernt auch etwas dabei.

Es gibt viele verschiedene simulierte Gegner mit unterschiedlicher Spielstärke, außerdem wird versucht die besten Spieler aller Zeiten zu simulieren. Außer Kasparov ist glaub ich so ziemlich jeder simuliert, der legendär ist. Aber von Elo 40 - 3000 ist jede Spielstärke vorhanden. Allgemein ist der Spielstyl aber immer relativ ähnlich. Das Programm hat bei den schwächeren Spielern oftmals keine oder nur eine sehr kleine Eröffnungsbibliothek gespeichert und spielt sehr sicher und geschlossen. Rochiert wird meistens sehr, sehr spät. Macht man selber ein fehlerfreies Spiel, patzt der Gegner mit einem relativ unwahrscheinlichen Fehler, den ein Mensch niemals tun würde in der Spielstärke. Dafür spielt er in der Folge fehlerfrei und man muss wirklich bis ins Endspiel und mit viel Kampf einen kleinen Vorteil zum Sieg führen. Die stärkeren simulierten Gegner so ca. ab 1800 Elo machen in der Regel hingegen keinen Patzerzug mehr. Man könnte deren Spielstyl durchaus mit einem Menschen vergleichen Typus erfahren und auf Sicherheit spielend, sehr geschlossen. Vielleicht etwas untypisch, die Rochade wird sehr spät, manchmal gar nicht ausgeführt. Trotzdem kann man nichts tun, weil die Stellung zu geschlossen ist. So ca. Spieler ab 2000 werden natürlich wirklich gut, haben aber immer noch keine große Eröffnungsbibliothek. Und die legendären Spieler (alle Elo 2700) weisen natürlich schon Spielunterschiede auf. Verschiedene Eröffnungsrepertoires etc. Was auch auffällt egal wie schlecht ein simulierter Spieler ist, ein Matt wird nie übersehen. Und so ab 1600 übersieht der simulierte Gegner auch niemals ein 3-4 zügiges Matt.

Es gibt keine neuen Partien von Josh. Er hat aber einen Anfängerkurs integriert. Neue Partien werden von GM Larry Christiansen kommentiert. Sind aber nicht so viele (5 Stück oder so), aber gut gemacht. Ansonsten alles wie bei der Vorgängerversion. Die Datenbank ist nachwievor in der Technik auf DOS-Niveau und bis heute war es mir nicht möglich die Onlinespielmöglichkeit zu aktivieren. Aber dafür gibt es jetzt einen Kidsbereich, wo es in alter Battle-Chess-Manier abgeht. Das heißt die Schachfiguren werden als Comicfiguren dargestellt, die beim Ziehen und beim Schlagen ein paar lustige Animationen abliefern. Allerdings ist die 3D-Perspektive etwas unglücklich. Was ebenfalls neu integriert wurde sind Turniere mit unterschiedlichen Levels. Es gibt Turniere mit Gegnern von Elo 1800-2000 etc. von 0-1000 bis 2200-GM-Spielstärke. Das Schöne ist jetzt muss man sich nicht mehr die Spiele der Gegner ansehen, sondern kann diese überspringen. Das war vorher nicht möglich, was ziemlich dumm war. Gewinnt man ein Turnier werden neue Turniere freigeschaltet. Was fehlt sind Siegesanimationen oder Ähnliches als Belohnung, so dass dies ziemlich puristisch ist. Leider zählen die Turnierspiele nicht für die Wertungszahl, die Chessmaster für einen ausrechnet, was ich dämlich finde. Nun ja, aber die Stärke von Chessmaster sind die Schachlektionen, die Studien und die kommentierten Partien, insbesondere von Josh Waitzkin. Deshalb muss man trotz einiger Kritikpunkte einfach vier Sterne geben.


Das Prinzip Arche Noah. Warum wir die Familie retten müssen
Das Prinzip Arche Noah. Warum wir die Familie retten müssen
von Eva Herman
  Gebundene Ausgabe

20 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur schlecht - harmlos ausgedrückt, 19. Oktober 2007
Die ersten 50 Seiten erklärt Frau Herman dem Leser erstmal wie sie das alles beim Vorgängerbuch "Das Eva-Prinzip" gemeint hat. Dann stellt sie durchaus viele Missstände fest für die wir allerdings nicht ihr Buch lesen müssen um diese zu erkennen. Ein Beispiel sei das Komasaufen der Jugendlichen etc. Aber dann wirds kriminell ihr bereits im Vorgängerbuch angedeutete Männerbild nimmt diesmal nicht ein paar Sätze, sondern etliche Seiten ein und ich habe mich wirklich beleidigt gefühlt. Ein Mann ist für Frau Herman von Natur aus ein Schläger (der brauch das halt), ist unfähig zu Emotionen und Mitgefühl, weil das sind ja Weicheier, keine richtigen Männer. Dann lobt sie die fantastischen alleinerziehenden Mütter die alles geben vom Staat nicht unterstützt werden und trotzdem alles bewältigen. Ja die Frau ist alles, der Mann ist nichts. Nur die Frau kann diesen Staat noch retten und nur die Frau kann uns vor dem Untergang bewahren. Ach ja die Frau soll aufhören die Männer zu Weicheiern zu erziehen. Sie sollen auch mal Fußball sehen dürfen. Ist mir schlecht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 27, 2007 11:23 AM CET


Allgemeinbildung - Das musst du wissen
Allgemeinbildung - Das musst du wissen
von Martin Zimmermann
  Gebundene Ausgabe

26 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich möchte das hier mal etwas relativieren, 18. Oktober 2007
Das Grundkonzept des Buches ist sehr schön. Viele Wissensgebiete wie Geschichte, Philosophie, Chemie, Biologie, Mathematik werden angesprochen. Ich habe erst angefangen das Buch zu lesen. Finde aber, dass man einiges hätte besser machen können. Und das diese Lektüre ab 9 sein soll, kann ich nicht ganz verstehen. Um das Buch wirklich zu begreifen, so dass man etwas davon hat, sollte man ein 24-Bändiges Lexikonwerk und einen Atlas in seiner Nähe haben oder eine Enzyklopädie auf seinem PC installiert haben. Denn hier fallen Begriffe wie Halbinsel, Vorderasien, Kleinasien, Orchestra usw. ohne eigentlich darauf einzugehen was eine Halbinsel usw. ist, welches Gebiet eigentlich mit Vorderasien gemeint ist usw. Für mich wären hier genauere Erklärungen und am besten im Buch integrierte Karten ganz sinnvoll gewesen. Damit man wirklich anschaulich weiß, wovon man gerade redet. Auch finde ich es merkwürdig wenn man das Kolosseum erwähnt oder aber die Akropolis und dazu dann keine Abbildungen vorhanden sind. Ich denke zumindestens, dass man das wesentlich besser machen könnte. Aber wie gesagt, hat man eine Enzyklopädie in seiner Nähe, dann kann man durchaus was lernen. Und die Grundidee ist sicherlich auch sehr schön. Allerdings würde ich einen 9 Jährigen nicht damit quälen wollen, der würde ja dann jegliche Lust an den Themen verlieren, wenn er immer von einem Buch ins andere nachschlagen muss. Aber auf dem Buch aufbauend könnte ein guter Pädagoge sicherlich was Interessantes für Kinder oder Jugendliche aufbauen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 8, 2009 4:08 PM MEST


Das Eva-Prinzip: Für eine neue Weiblichkeit
Das Eva-Prinzip: Für eine neue Weiblichkeit
von Eva Herman
  Gebundene Ausgabe

33 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einige scheinen das Buch gar nicht gelesen zu haben und beziehen ihr "Wissen" von der Presse, 18. Oktober 2007
Ich bin nicht mit allem einverstanden, was Frau Herman in ihrem Buch schreibt. Allen voran das für mich verzerrte Männerbild von ihr. Offenbar findet Frau Herman einen Mann nur dann männlich, wenn er ein Macho ist, aber das sehe ich eigentlich genau andersherum. Der Unterschied zwischen einem Macho und einem Mann ist folgender. Ein Macho hat keinen Respekt vor Frauen, er sieht sie auch nicht als gleichberechtigt an. Ein Macho ist in seinem innern von Minderwertigkeitskomplexen zerfressen und versucht deshalb etwas darzustellen , was er nicht ist, um seine Angst zu kaschieren. Ein Macho weiß nicht, was Liebe oder Mitgefühl ist. Harmonie und Frieden sind Dinge, die er nie erlebt hat und auch nicht befürwortet. Im Grunde genommen ist ein Macho eigentlich nur jemand der seelisch sehr krank ist. Dementsprechend glaubt Frau Herman, dass grundsätzlich nur Frauen zu solchen Fähigkeiten in der Lage wären und Männer von Natur aus irgendwelche Seelenkrüppel wären. Aber gut weg davon. Das ist keineswegs Hauptbestandteil des Buches von Frau Herman. Es geht ihr vor allem um die Erziehung von Kleinstkindern und ist hier eine Fürsprecherin von einer Mutter-Kleinstkind-Bindung, die natürlich nur durch Nähe und Liebe zwischen Mutter und Kleinstkind entstehen kann. Eine wichtige Rolle spielt bei ihr auch das Stillen des Babys. Deshalb lehnt sie es auch ab Kleinstkinder in Krippen abzuliefern um in der Zwischenzeit einer Arbeit nachzugehen. Für Frau Herman erleidet das Kind so eine Orientierungslosigkeit und seelischen Schaden. Und ohne Wissenschaftler sein zu müssen und ohne Statistiken bemühen zu müssen, weiß jeder, der noch Mensch ist und über ein Herz verfügt, dass sie damit Recht hat. Aus diesem Grund spricht sie sich vor allem dafür aus, dass die Frauen wieder weiblicher werden sollen und die Rolle der Mütter ein höheres Ansehen in der Gesellschaft erfahren müssen. Von "Die Frau soll zurück an den Herd" lese ich hingegen nichts. Es geht ihr vielmehr um das Wohl von Kindern. Aber Frau Herman baut ihre Ansichten noch weiter aus und stellt einen Verfall von Emotionen und Werten in unserer Gesellschaft fest und das Frauen einen gewissen Männerhass in sich tragen. Das sind Beobachtungen, die ich durchaus teilen kann, ob es aber tatsächlich in jedem Fall etwas mit der Über-Emanzipation der Frauen zu tun hat, weiß ich nicht genau. Dann stellt sie noch fest die Jungen würden in der Schule immer schlechter werden, weil vor allem Frauen in den pädagogischen Anstalten beschäftigt wären. Eine für mich ziemlich kühne Behauptung, die ich so auch nicht befürworten oder bestätigen möchte. Dennoch sind einige Thesen in dem Buch enthalten über die es sich lohnt nachzudenken und viele Wahrheiten, sobald sie anfängt über Kleinstkindererziehung zu sprechen. Daneben geht es Frau Herman in ihrem Buch um Menschlichkeit und Natürlichkeit. Außerdem merkt man an einigen Stellen, dass sie doch ziemlich religiös ist. Im Detail betrachtet kann ich zwar einigen ihrer Thesen nicht zustimmen. Aber ok. Nobody is perfect und keine zwei Menschen haben in allem die gleiche Meinung. Im Endeffekt aber hat sie ein durchaus partiell wertvolles Buch für unsere Gesellschaft geschrieben. Deshalb 4 Sterne.


Runaway 2: The Dream of the Turtle
Runaway 2: The Dream of the Turtle
Wird angeboten von gameshop_fuerth - Alle Preise inkl. MwSt
Preis: EUR 9,49

4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ohne Komplettlösung nicht spielbar, 11. September 2007
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Das Problem sind nicht die Rätsel oder die Frage, was man mit den Gegenständen zu tun hat. Das ist simpel. Nur die Gegenstände zu finden bzw. die Orte zu finden, wo man an die Gegenstände kommt, ist schwer. Das ist zum Teil Pixelklickerei. Man muss schon fast den richtigen Pixel treffen und wer das ohne Komplettlösung schafft, muss es offenbar lieben stundenlang jedes Pixel jedes einzelnen Bildes abzugrasen. Nur leider gehört das für mich zu den negativsten Eigenschaften, die ein Adventure überhaupt haben kann und macht alles andere als Spaß. Mir zumindestens nicht. Die Graphik hat mir gefallen. Sie ist im Comicstil gehalten. Dagegen kann ich nichts sagen. Die Story an sich dazu kann ich nicht so viel sagen, da ich mich gerade mitte des 2. Kapitels befinde. Aber auch dagegen habe ich bis jetzt nichts einzuwenden. Was mich hingegen auch stört sind die ewiglangen Dialoge. Für mich hat das ganze Spiel nicht so viel mit Monkey Island oder Indiana Jones zu tun. Zumindestens falls ihr die Spiele aus dem DOS-Zeitalter meint. Diese Adventures konnte ich jedenfalls problemlos durchspielen. Das erinnert mich eher an Gabriel Knight, wo man ebenfalls das Hauptmerkmal darauf setzte den Monitor mit der Maus zu untersuchen. Ich kann mich an eine Stelle erinnern, wo man wirklich den richtigen Pixel erwischen musste und sogar mit Lösung wie blöde Pixel für Pixel mit der Maus durchgehen musste. Wie gesagt so etwas macht mir keinen Spaß. Tunguska und The Moment of Silence haben mir da wesentlich besser gefallen. Da gehts nicht hauptsächlich darum etwas zu suchen, sondern vielmehr den ein oder anderen Code zu knacken und sein Kopf anzustrengen. Das ist viel mehr mein Ding.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 2, 2008 5:35 PM MEST


Paradise
Paradise
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 29,95

9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen B. Sokal hat Adventure geschaffen, das depressiv macht., 7. September 2007
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Paradise (Computerspiel)
Ich gebe zu das Spiel nur angespielt zu haben, aber ich fands langweilig, obwohl ich eigentlich Adventures mag. Die Graphik finde ich auch gar nicht so gut wie oft behauptet wird. Ist irgendwie ne Depressionsgraphik, von der man depressiv wird. Und die Mindestanforderung eines Pentium III mit 800 Mhz kann nicht ganz stimmen, weil ich einen Pentium III mit 1,6 Ghz habe (1GB Ram) und schon alles voll runterdrehen musste damit es einigermaßen flüssig läuft. Es gibt ein riesengroßes Areal, man kann in 5 verschiedene Richtungen gehen und im nächsten Abschnitt wieder in 5 verschiedene Richtungen usw. Wer soll da den Überblick bewahren? Dann sammelt man irgendwas ein, weiß aber gar nicht was das ist, weil die Gute nichts sagt. Nur in den Dialogen, die irgendwie nerven, genau wie die Musik. Dann macht man irgendwas, aber weiß gar nicht was man da macht, weil die Gute nichts sagt. Dann sieht man irgendwelche Maschinen an 5 verschiedenen Plätzen von denen man nicht weiß wie sie funktionieren oder was für Maschinen das sind, weil man nichts anklicken kann und wenn man etwas anklicken kann, dann bewegt sich ein Hebel und das wars, keine Reaktion. Das hat mir den Rest gegeben und weil ich keine Lust habe ein Adventure nur mit Lösungsbuch zu spielen und weil mir das Ganze total auf den Keks ging, habe ich es deinstalliert. Danach fühlte ich mich wieder besser.


Black Mirror - Der dunkle Spiegel der Seele (Software Pyramide)
Black Mirror - Der dunkle Spiegel der Seele (Software Pyramide)

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Komplettlösung geht nicht, 4. September 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Muss da leider widersprechen, die Rätsel sind zwar wirklich leicht. Die meisten kann man durch logisches Denken lösen, nur bei einigen muss man alle Möglichkeiten durchgehen. Die halten sich allerdings in Grenzen 3 hoch 3 sind 27 Möglichkeiten. Aber es gibt natürlich keine Anzeige von Gegenständen wie es beispielsweise bei Tunguska der Fall ist, wo wesentlich schwerere Rätsel sind. Dadurch muss man Pixel um Pixel abklicken, was mich ehrlich gesagt abturnt. Hinzu kommt noch ein unlogisches Verhalten, ich muss zum Beispiel den Wirt zweimal ansprechen bis er mir einen Schlüssel aushändigt. Warum? Oder ich darf zwar nicht in das eine Dorf, obwohl man mir sagt, dass dort mein Film entwickelt werden kann, aber wenn einer einen Harry erwähnt, kann ich das auf einmal. Oder ich klicke mit einer Schneidzange gegen einen Drahtzaun, doch es passiert nichts. Erst muss ich mit der rechten Maustaste auf den Zaun klicken, dann geht es irgendwann oder so ähnlich. Diese Kleinigkeiten machen das Spiel ohne Komplettlösung total nervig. Da es aber ansonsten ein wirklich schönes Spiel ist mit guten Stimmen, guter Story und annehmbarer Graphik und es im Internet viele Komplettlösungen zu dem Spiel gibt, gebe ich gerne 5 Sterne.


Fahrenheit [Software Pyramide]
Fahrenheit [Software Pyramide]

11 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwierigkeitsgrad zu hoch, 30. August 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Das Spiel verlangt vor allem eines vom Spieler ab, Geschicklichkeit im Umgang mit der Tastatur und die Fähigkeit wie bekloppt auf die Tasten zu hauen. Mir gefällt die Geschichte, die absolut filmreif ist und es ist mal etwas anderes, weil man quasi in einem Film ist, der aber mehrere Handlungsmöglichkeiten bietet. Es ist kein klassisches Adventure wie Monkey Island, sondern hat wie gesagt etwas mit Geschicklichkeit zu tun. Dabei ist die Sache viel zu schwer. Man muss gleichzeitig mit der einen Hand die Pfeiltasten der Num-Tastatur bedienen und mit der anderen Hand die "normalen" Pfeiltasten. Ich habe dabei schon den Trick herausgefunden, dass man einfach alle Tasten gleichzeitig drücken muss, weil es offenbar für das Spiel keine Rolle spielt, ob man die falsche Taste gedrückt hat, sondern nur, ob man die richtige gedrückt hat. Mit dieser Technik ist es mir tatsächlich gelungen eine ansonsten unmöglich zu schaffende Passage zu meistern, aber gescheitert bin ich letztendlich an dem abwechselndem Hämmern auf der linken und rechten Pfeiltaste (das tut man um dem Spieler Kraft zu geben). Obwohl ich wie ein Irrer extrem schnell auf die Tastatur eingehämmert habe und die Schwierigkeitsstufe auf Leicht gestellt habe, war es mir nicht möglich die Passage zu schaffen. Irgendwie idiotisch. Ich mag das Spiel wirklich, aber ich kanns nicht zu Ende spielen, weil der Programmierer von einem verlangt seine Finger und seine Tastatur kaputtzuhämmern. Wäre dieser Schwachsinn nicht, würde ich dem Spiel 5 Sterne geben, aber so ist mir das echt zu blöd.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 13, 2009 8:49 PM MEST


Geheimakte Tunguska
Geheimakte Tunguska
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 9,99

7 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lest bitte meine Kritik :), 28. August 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Geheimakte Tunguska (Computerspiel)
Das Spiel hat eine interessante Story, alles dreht sich um eine 1908 vorgefallene Katastrophe in Sibirien als dort eine Kraft von 2000 Hiroshimabomben freigesetzt wurde und bis heute weiß keiner warum. Das Adventure spielt in der Gegenwart und alles beginnt in Berlin. Ich finde die Graphik gut. Das Dialogsystem ist auch gut und die Stimmen sind professionell. Das einzige, was mich ein klein bisschen stört ist die Stimme der Hauptfigur, die eine Frau ist. Manchmal bekommt man den Eindruck als wenn sie denken würde, was rede ich hier eigentlichen für einen Bockmist. Irgendwie hat man den Eindruck sie hält PC-Spiele für etwas Beklopptes, was ihr gutes Recht ist, nur wenn sie dafür bezahlt wird die Stimme von einer Computerfigur zu verkörpern, sollte sie einfach ihren Job machen. Das ist aber wie gesagt nur ab und zu der Fall. Das Adventure ist insgesamt einfach 5 Sterne, weils mir gefällt und ich meinen Spaß habe. Auch der Hintern von der Frau sieht gut aus ;).


Baphomets Fluch 3 - Der schlafende Drache
Baphomets Fluch 3 - Der schlafende Drache
Wird angeboten von schneidersoft
Preis: EUR 29,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überschrift, 28. August 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Hab das Spiel noch nicht durch, aber will schon was darüber sagen :). Gewöhnungsbedürftig ist auf jeden Fall die Steuerung, die vollkommen ohne Maus verläuft, allerdings ist diese so leicht, dass man nach 5 Minuten den Dreh raus hat. Was mich etwas stört ist, dass man offensichtlich Zwischensequenzen nicht überspringen kann, was ich etwas merkwürdig finde. Ansonsten ist die Graphik schön anzuschauen und die Steuerung ist auch im großen und ganzen in Ordnung. Die absolute Stärke des Spiels sind natürlich die schönen Synchronstimmen und der herrliche Humor. Bei Spielen wie Moment of Silence dachte ich mir manchmal (genau übrigens wie der Sprecher der dortigen Hauptfigur) wann hört das Gequatsche endlich auf. Das ist hier überhaupt nicht der Fall, im Gegenteil durch den Wortwitz habe ich ein ums andere Mal laut loslachen müssen. Ob die Rätsel schwer sind oder nicht, weiß ich nicht bis jetzt habe ich jedenfalls alles geschafft ohne irgendwelche Hilfen anzunehmen und ich bin schon ziemlich weit gekommen, aber einfach wars trotzdem nicht - meine Meinung. Abgesehen davon halte ich zu schwere Aufgaben eher als schädlich für den Spielspaß denn fördernd, so dass ich keine Probleme damit habe, wenn ich nicht nach stundenlangem probieren oder suchen frustriert aufgeben muss um in ein Lösungsbuch schauen zu müssen. Interessant ist hier auch, dass man öfter mal sterben kann, doch keine Angst man bekommt immer wieder die Gelegenheit sich zu retten, weil diese Szenen mit einer kleinen Animation eingeleitet wird, die sich nach dem Tod wiederholt. Alles in allem wirklich ein sehr unterhaltendes Adventure, dass ich bestimmt aufgrund des Humores immer wieder mal durchspielen werde.


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