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Rezensionen verfasst von
Holger Pellmann "TelkoTalk" (Wallenhorst)
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Kingston DTM30 64GB Speicherstick USB 3.0 schwarz
Kingston DTM30 64GB Speicherstick USB 3.0 schwarz
Wird angeboten von Happiness At Home - Kundenzufriedenheit und schnelle Lieferung
Preis: EUR 28,67

4.0 von 5 Sternen Kompakter Stick mit hoher Lesegeschwindigkeit und Kriechgang beim Schreiben., 12. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diesmal brauchte ich einen Stick, der kompakt ist und den man in einen Raspberry PI einstecken kann, ohne die zweite USB-Buchse zu blockieren. Daher fiel die von mir sonst bevorzugte Marke Lexar aus - deren Jumpdrives sind leider zu groß.

Der Kingston Stick ist kompakt. Und er ist schnell. Leider aber nur beim Lesen. Keine Ahnung, was für Speicher Kingston da einbaut, aber so einen eklatanten Unterschied zwischen Lese und Schreibgeschwindigkeit hatte ich noch nicht erlebt. H2testw ermittelte an USB 3.0 eine Lesegeschwindigkeit von 107MByte/s beim Lesen, aber nur 14,2MByte/s beim Schreiben. Das ist schon extrem...

Für den angepeilten Dienst am PI ist der Stick allemal schnell genug, keine Frage. Aber das Aufspielen von Mediendateien am Rechner dauert durch die geringe Schreibgeschwindigkeit länger als bei guten Markensticks. Das Gehäuse ist sehr kompakt, aber nicht aus Metall, so wie es auf vielen Bildern wirkt. Es ist ein Kunststoff, der wie gebürstetes Alu aussieht und gerne auch bei Notebookgehäusen benutzt wird. Das ist für den Normalbetrieb völlig ok, aber an ein Schlüsselbund würde ich diesen Stick niemals hängen. Das macht er nur ein paar Tage mit....

Daher würde ich den Stick nur dann empfehlen, wenn überwiegend gelesen wird und/oder man auf das kompakte Design angewiesen ist. Wenn die Bauform keine Rolle spielt, würde ich diesen Stick nicht kaufen.


32 GB SaveTec micro SDHC C10 Speicherkarte Extreme Speed Class10 Class 10 32GB Full HD Video für SAMSUNG Galaxy S4 S3 IV i9500 i 9500 i9505 i 9505 mit SD ADAPTER
32 GB SaveTec micro SDHC C10 Speicherkarte Extreme Speed Class10 Class 10 32GB Full HD Video für SAMSUNG Galaxy S4 S3 IV i9500 i 9500 i9505 i 9505 mit SD ADAPTER
Wird angeboten von HE Trading (beim Kauf gelten die AGB und Versandbedingungen der HE Trading GmbH)
Preis: EUR 12,79

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Adapter, aber 77MByte/s schnell, 25. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Normal nicht meine Art, aber hier muss man erst mal meckern.
Die im Juni 2014 gelieferte Karte hat wenig mit den Abbildungen des Herstellers/Verkäufers zu tun.

Geliefert wurde eine 32GB micro SDHC Class 10 UHS1 Karte. OHNE Adapter. Nicht toll, aber da die Karte eh in ein Tablett sollte, auch kein Beinbruch.

Wie bei jeder neuen Karte wurde gleich mit H2testw der Zeitschrift c't getestet, ob die Karte heil ist und was die Karte so schafft. Während des Schreibens war ich ein wenig enttäuscht, die 15MByte/s sind gut, werden aber von SDHC normalen Formats und ähnlichem Preis locker übertroffen. Aber beim Lesen kommt Freude auf: 77,9 MByte wurden von H2testw ermittelt. Ups, das ist noch mal schneller als die Karten der gleichen Marke im SD Format. Hut ab. Das dürfte auch für neueste Smartphones oder Kleincomputer wie Cubieboard/Cubietruck mehr als ausreichend schnell sein!

Achja, der Versand erfolgte, wie bei Savetec üblich, schnell und aus Deutschland, nicht aus der Schweiz.

Aufgrund der sehr guten Leistungen der Karte fünf Punkte, an der Beschreibung des Lieferumfangs sollte der Hersteller aber noch mal arbeiten.


Schulte-Ufer 6311-18 i Fleischtopf Romana i, 18 cm, 2,50 l
Schulte-Ufer 6311-18 i Fleischtopf Romana i, 18 cm, 2,50 l
Preis: EUR 62,90

5.0 von 5 Sternen Prima Topf, bedingt auch für die alte 18er Garbox geeignet, 9. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Den "Vorgänger" dieses Topfes benutzen wir seit 25 Jahren. Er wurde zusammen mit einer Garbox gekauft und ist auch nach 25 Jahren noch gut in Schuss. Das nur mal als Hinweis für alle, die sich fragen, ob ein Topf von Schulte-UFer sein Geld wert ist. SOgar die alte Garbox (aus Styropor) ist noch ganz ok.

Jetzt mußte aber der Herd ausgetauscht werden und der neue ist ein Induktionsherd und damit kann der alte Topf nicht mehr benutzt werden. Leider bietet Schulte-Ufer die Garbox nicht mehr in der 18cm Variante an. Es gibt nur noch 16 und 20cm. Aber den Romana i 18cm gibt es noch und die Masse sind laut Herstellerhomepage identisch. Also bestellt und auf Paket gewartet...

Beim Auspacken fiel erst mal auf, dass die neue Version des Romana i deutlich schwerer ist. Bei der ersten Passprobe in die alte Garbox dann die große Enttäuschung: Die Induktionsversion paßt nicht rein. Klar, zurücksenden ist bei Amazon kein Problem, aber wir wollten ja einen neuen Topf für die Garbox haben. Also noch mal vorsichtig reingedrückt und bemerkt, dass der Topf ein paar cm rein ging und dann "steckenbleib". Ein Vergleich offenbare dann das Problem - der neue Topf hat einen geringfügig größen Aussendurchmesser.

Wir haben nun die Garbox mit feinem Schmiergelpapier (120er oder feiner) innen etwas abgeschliffen. Das ging sehr viel besser und einfacher, als zuunächst gedacht. Mit dem Ergebnis, dass sie von Innen nun fast wie neu aussieht und der Topf nun super reinpaßt. Somit ist das Ziel zu 100% erreicht.

Zum Topf selber: Das ist ein richtig schwere Qualität. Der neue Topf mit Indusktionseignung ist deutlich schwerer als die alte Serie. Sogar der Deckel ist dickerem Material und schwerer. Unser alter Topf hat rund 25 Jahre gut überstanden, obwohl er wirklich fast jeden Tag im Einsatz war, um Kartoffeln oder Reis zu kochen. Es spricht nicht dagegen, dass der Neue auch so lange hält und dann ist so ein Topf wirklich jeden Cent wert.
Der flache Deckel ist nicht nur beim Einsatz in einer Garbox praktisch, sondern auch im Schrank oder beim Wegstellen von Essensresten im Kühlschrank - dort hat man bei Töpfen mit klassischem Griff oft Höhenprobleme.

Daher ein klare Kaufempfehlung und fünf Sterne.


32 GB SaveTec UHS-1 SDHC C10 Speicherkarte Extreme Speed Class10 UHS 1 Class 10 32GB Full HD Video für SAMSUNG, Nikon, Canon und Sony Digitalcameras bis zu 60MB/s
32 GB SaveTec UHS-1 SDHC C10 Speicherkarte Extreme Speed Class10 UHS 1 Class 10 32GB Full HD Video für SAMSUNG, Nikon, Canon und Sony Digitalcameras bis zu 60MB/s
Wird angeboten von Savetec GmbH
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Sehr schnelle Karte, besonders beim Lesen!, 5. Juni 2014
Ich habe diese Karte gekauft, weil ich schon zwei Karten dieser Marke für meine Videokamera gekauft hatte und beide sehr schnell waren. Nun stand eine Karte für einen Raspberry PI auf dem Wunschzettel und weil der nicht mit 64GB SDXC klarkommt, wurde diese 32 GB Karte bestellt.

Die Lieferung erfolgte zügig (aus Deutschland) und die Karte habe ich gleich mit h2testw der Zeitschrift c't getestet. Sie war natürlich in Ordnung. Bei den drei aufeinander folgenden Tests fiel mir auf, dass die Karte von Durchgang zu Durchgang etwas flotter wurde. Warum das so ist, weiß ich nicht. Die Werte (auch vom ersten Durchlauf) können sich aber sehen lassen. Schreiraten zwischen 35 und 36,4 MByte/s sind ein sehr guter Wert. Das Lesen erfolgt aber doppelt so schnell, mit ca 80MByte/s. Damit ist die Karte ideal für meinen Raspberry PI, denn der bootet ja von der Karte und die sollte sich entsprechend schnell auslesen lassen. Da die Karte damit meine Erwartungen sehr gut erfüllt, gibts fünf Sterne.


64 GB SaveTec SDXC C10 U1 UHS-1 Speicherkarte Extreme Speed Class10 Class 10 64GB Full HD Video bis 60MB/s für Samsung Canon Nikon Sony Digital
64 GB SaveTec SDXC C10 U1 UHS-1 Speicherkarte Extreme Speed Class10 Class 10 64GB Full HD Video bis 60MB/s für Samsung Canon Nikon Sony Digital
Wird angeboten von Savetec GmbH
Preis: EUR 18,75

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem schnell und günstig, aber falsch formatiert!, 7. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dies ist die zweite Karte dieses Herstellers und dieses Typs. Die erste hatte ich im Sommer 2013 Jahr gekauft und seitdem in einer X909 von Panasonic genutzt.

Die Lieferung der neuen Karte kam sehr schnell an. Beim ersten Test mit H2testw war die Karte schnell, aber 3,9MB waren nicht ok. Allerdings fiel mir auch sofort auf, dass die Karte falsch (mit FAT32) formatiert war. SDXC sollte grundsätzlich mit exFAT formatiert genutzt werden. Also schnell mit Windows auf exFAT formatiert und noch mal gestestet. Nun waren die Zugriffe auf die Karte deutlich schneller und bei allen fünf Durchgängen der Speicher fehlerfrei.

Die Daten im Detail:
Schreibrate: 61,1 MByte/s
Leserate: 80,6 MByte/s
(getestet mit einem USB 3.0 Kartenleser von Transcend)

Damit ist diese Karte sehr viel schneller als die 2013 erhaltene Karte.
Der Fehler beim ersten kann zwei Ursachen haben: Entweder ein Zugriffsfehler aufgrund des falschen Formats oder aber es war tatsächlich ein Speicherblock nicht ok und der Speicherkontroller hat ihm durch meinen Testlauf erkannt und ausgemapt. Das ist nicht ungewöhnlich und genau aus dem Grund empfehle ich IMMER, eine Speicherkarte vor der ersten Nutzung mehrfach zu testen.

Die Geschwindigkeit dieser Karte beweist, dass Speicher und Speicherkontroller der Karte sehr leistungsfähig sind. Die Werte entsprechen der Kennzeichnung "600x" anderer Marken.

Noch ein genereller Hinweis zu SDXC: SDXC kann nur in Geräten verwendet werden, die dafür freigegeben sind. Bei Geräten, die vor 2013 hergestellt wurden, hilft ein Blick in die Anleitung und evtl. ein Firmwareupdate. SDXC sollte generell nur mit exFAT Format benutzt werden - sonst gibt es in vielen Kameras Probleme. Umso unverständlicher, warum meine Karte mit FAT32 ausgeliefert wurde. Aber das ist ja mit Windows oder der Formatfunktion einer Kamera schnell korrigiert und daher gibt es fünf Sterne für diese Karte.


3 x atFoliX Schutzfolie Panasonic HC-X909 - FX-Antireflex blendfrei
3 x atFoliX Schutzfolie Panasonic HC-X909 - FX-Antireflex blendfrei
Wird angeboten von @FoliX GmbH
Preis: EUR 5,79

5.0 von 5 Sternen Unentbehrliches Zubehör für den Ausseneinsatz, 15. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die ein Produkt entscheidend verbessern. So wie die FX-Antireflexfolie. Ich habe diese Folie schon auf diversen Geräten im Einsatz und auch schon beim HC-V707 von Panasonic. Wie man als Kamera-Hersteller seiner Kamera ein glänzendes DIsplay verpassen kann, ist mir ein Rätsel. Haben die Herren Konstrukteure mal die Kamera draussen bei Sonnenschein ausprobiert? Ohne dass einem ein Assistent den Sonnenschirm hält? Vermutlich nicht.
Die FX-Antireflexfolie schützt nicht jur das Display, sondern sie reduziert die Reflektionen ganz erheblich und damit ist die Kamera dann auch im Freien bei Sonnenschein ganz gut nutzbar. Die Passform ist sehr gut und der Funktion des Touchscreen wird nicht beeinträchtigt.


Baureihe ET 30/ET 56. transpress Fahrzeugportrait.
Baureihe ET 30/ET 56. transpress Fahrzeugportrait.
von Thomas Estler
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historischer Ausflug in die 60er, 9. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch beschreibt nicht nur die Technik der beiden Züge ET30 und ET56, sondern auch ihre späteren Einsatzorte. Leider sind nur wenige Farbfotos im Buch, aber möglicherweise liegt das auch Mangel von Farbfotos aus der Bauzeit der Züge. Interessant zu erfahren, dass ET30 und ET56 trotz des sehr ähnlichen Aussehens technisch doch stark voneinander abweichen. Das Buch ist jedenfalls ein Muss für jeden Triebwagenfreund.


Lenovo G700 43,9 cm (17,3 Zoll HD+ LED) Notebook (Intel Core i3 3110M, 4GB RAM, 500GB HDD, Intel HD Graphics 4000, DVD-R, kein Betriebssystem) schwarz
Lenovo G700 43,9 cm (17,3 Zoll HD+ LED) Notebook (Intel Core i3 3110M, 4GB RAM, 500GB HDD, Intel HD Graphics 4000, DVD-R, kein Betriebssystem) schwarz
Preis: EUR 368,51

44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prima Preis-Leistungsverhältnis, 9. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie bei fast jedem Notebook-Kauf kommt es bei der Bewertung darauf an, was man mit dem Gerät machen möchte und welche Ansprüche man stellt. In diesem Fall war ein preiswertes Gerät mit großem Bildschirm für den häuslichen Einsatz gesucht, das man in der Wohnung transportieren kann, aber auch mal mitnehmen kann. Daher war hier auch ein glänzender Bildschirm akzeptabel.

Das G700 ist mit 2,8kg (Herstellerangabe) sehr leicht für diese Geräteklasse, aber natürlich kein Leichtgewicht, das man ständig dabei hat. Für unterwegs benutze ich seit einem Jahr ein kleines Thinkpad E330 von Lenovo, daher war auch diesmal Lenovo erste Wahl. Da bei mir Windows 7 auf dem Pflichtenheft stand, wurde es nun ein Gerät mit "DOS", also ohne Betriebssystem. Das G700 gibt es neben dieser Ausführung mit dem i3-3110M auch noch mit dem Pentium 2020M für ein paar Euro weniger, aber auch mit kleinerer Festplatte. Ich habe mich trotz der Lieferzeit von "1 bis 2 Monaten" (am Ende waren es knapp drei Wochen) für das Modell mit dem i3 entschieden, da der i3 der bessere Prozessor ist und mit der integrierten HD4000 Grafik auch sparsamer als das Gerät mit dem 2020 und einer nvidia Grafik. Wer ein Gerät mit DOS kauft, benötigt natürlich ein paar Grundkenntnisse, um Windows 7 oder ein Linux zu installieren. Einsteiger sollten zur Version mit installiertem Windows greifen, müssen dann aber mit Windows 8.1 leben.

Das Auspacken des Gerätes ist einach, neben Akku und Netzteil liegen nur zwei gedruckte Broschüren und eine Treiber CD für Windows 8.1 bei. Wer wie ich Windows 7 installieren will, kann die CD im Karton lassen. Ein Blick auf das gedruckte Material erklärt die Bedeutung der kleinen Taste neben der Power-Taste: Damit kommt man ins BIOS. Und da sollte man auch mal reinschauen.

Mich ärgert es, in jeder dritte Rezension zu einem Lenovo-Gerät zu lesen, dass bei Lenovo die Funktionstasten als Hotkeys arbeiten und zum Benutzen als F-Taste umständlich FN mitgedrückt werden muss. Das stimmt, das ist die Werkseinstellung. Aber kein Grund zum Verzweifeln oder zur schlechten Bewertung. Denn wer das nicht mag, kann es einfach im BIOS ändern. Unter "Hotkey Mode" beherzt ein Disable eintragen und schon hat der Spuk ein Ende. Wer kein Windows 8 installieren möchte, sollte beim G700 auch bei der Bootreihenfolge den Boot Mode auf Legacy Support und die Boot Priority auf Legacy First einstellen, sonst gibt es beim Installieren von Windows 7 oder Linux ein paar unschöne Fehlermeldungen beim Booten (es geht aber trotzdem). Mit der kleinen Taste für das BIOS kann man auch beim Starten die Boot-Reihenfolge vom Default ändern. Hier muss bei allen Bootmedien, die nicht (U)EFI unterstützen, Legacy ausgewählt werden.

Die Windows 7 Treiber muss man sich bei Lenovo leider online besorgen und das dieses Gerät auf den Markt kam, als Windows 8 aktuell war, merkt man leider. Die Treiber sind lieblos ausgewählt und unvollständig. Den Grafiktreiber von Lenovo für die Intel Grafik habe ich nicht installieren können. Abhilfe schafft hier Intel, einfach den aktuellen Grafiktreiber für HD4000 downloaden. Ohne den Treiber können einige Funktionen des HD4000 nicht genutzt werden. Einen Treiber für das Energiemanagement gibt es für Windows 7 nicht. Man kann, wie in diversen Foren empfohlen, den Treiber für Windows 8 nehmen. Es bleibt dann aber ein unbekanntes Gerät im Gerätemanager über. Abhilfe schafft hier der Energiemanager EMW7034.exe von Lenovo, der gehört zum G500, wenn ich es richtig im Kopf habe. Auch bei den Chipsatztreibern ist es sinnvoll, nach dem Installieren der Lenovo-Treiber noch mal Intels infinst_autol.exe zur Aktualisierung zu nutzen.

Vor dem Installieren von Windows sollte man das DOS von der Platte fegen und die Partionierung in zwei gleich große Partitionen mit einem Tool wie GParted ändern. Sinnvoll sind entweder eine Partition für alles oder meine Empfehlung, eine kleine Partition (80 bis 100GB) für das System und den Rest für Daten.

Zum Gerät selber. Das Display ist schön groß, aber von einer Qualität, die dem Preis angemessen ist. Es ist glare und spiegelt erträglich. Die Helligkeit ist für den Betrieb in Räumen ok, für den Aussenbetrieb zu dunkel. Die Farben sind gut, aber das Display ist relativ stark blickwinkelabhängig. Das Display hat definitiv keine fünf Sterne verdient, aber wer ein Besseres haben möchte, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Für ein 17" Gerät zu diesem Preis ist es gut.

Der Lüfter ist im Normalbetrieb wirklich leise, erst wenn man den Prozessor richtig auslastet, wird er lauter. Das DVD-Laufwerk ist da schon deutlich lauter. Das WLAN funktioniert unauffällig. Eine besondere Schwäche, von der ich im Netz gelesen hatte, ist mir nicht aufgefallen. Der i3 macht in dem Gerät eine gute Figur. Beim Arbeiten mit vielen Daten oder Programmen ist eher der Speicher oder die Platte der Flaschenhals. Der Leistungsindex von Windows 7 liegt bei 4,8 und das liegt an der Grafik. Die Intel Grafik HD4000 ist nunmal keine Gamer GPU. Zur flüssigen Wiedergabe von Full-HD reicht es allemal und die HD4000 kann sogar Quicksync Die anderen Komponenten des Gerätes werden mit 5,9 oder besser bewertet. Sinnvoll scheint mir das Aufrüsten des Speichers. Es ist ein 4GB Modul verbaut und es ist noch ein Steckplatz für ein zweites Modul frei.

Die Tastatur ist wie bei fast jedem Gerät von Lenovo wirklich gut. Auch das Touchpad bedient sich sehr gut. Die Maustasten liegen unten wie bei den Geräten anderer Marken auch, denn dieses Notebook ist kein Thinkpad und es hat keinen Trackpoint. Der eine oder andere mag den vermissen, ich komme mit diesem Touchpad erheblich besser klar als mit dem Trackpoint oder dem Klickpad meines Thinkpads. Das Gehäuse ist aus mattem Kunststoff, der ein wenig wie gebürstetes Alu aussieht und relativ unempfindlich für Fingerabdrücke ist. Das Gerät ist damit deutlich schöner als viele Hochglanz-Plastik-Geräte der Marktbegleiter.

Der Sound der eingebauten Lautsprecher ist wie erwartet eher mau. Und da sind schon bei einem der Ärgernisse des Gerätes, der kombinierten Kopfhörer-Mikrofonbuchse. Ein Standardkopfhörer funktioniert daran wie gewohnt, auch der Anschluss von externen Lautsprechern ist kein Problem. Ein Headset muss aber diesen vierpoligen Stecker haben, die üblichen mit zwei Steckern können nicht benutzt werden. Das ist ärgerlich, wo doch bei diesem großen Gerät genug Platz für eine zweite Buchse gewesen wäre. Ebenfalls ärgerlich in der Cardreader auf der linken Seite. Der ist so dicht an der USB 3.0 Buchse, dass er bei Benutzung der USB Buchse verdeckt wird. Praktisch ist, dass bei diesem Gerät sowohl ein VGA- als auch ein HDMI-Anschluss ist. Hat man den Intel HD4000 Treiber installiert, wird der Bildschirm sofort geklont und bei HDMI erfolgt dann auch die Audio-Ausgabe über HDMI. Natürlich kann den zweiten Bildschirm auch zur Desktoperweiterung nutzen.

Fazit: Das G700 ist ein Gerät mit phantastischem Preis-Leistungsverhältnis. Mit dem i3 hat man ein Gerät mit solider Mittelklasse-Leistung und keine lahme Gurke mit getarntem Atom-Prozessor. Dank VGA- und HDMI-Anschluss ist die Benutzung von Monitoren, Beamern jeden Alters oder Fernsehern kein Problem. Die Akkulaufzeit (ca 5 Stunden) ist gut. Abstriche muss man beim Display machen. Hier sieht man den Unterschied zu doppelt so teuren Geräten sofort. Die Mobilität ist natürlich eingeschränkt, für die Größe ist das Gerät aber noch recht leicht. Unnötige Ärgernisse wie die Kombibuchse für Kopfhörer und Mikrofon, der ungünstig angebrachte Cardreader oder die lieblose Versorgung mit Windows 7 Treibern trüben das Bild leicht, aber da es keine 4,5 Sterne gibt, runde ich zu fünf Sternen auf und gebe eine klare Kaufempfehlung ab.

Nachtrag vom 15.2.2013:
Ich habe dem Gerät nun ein zweites RAM-Modul spendiert. Verbaut ist in meinem G700 ein Samsung Modul, 1600Mhz, PC3L-12800S, CL11, 1,35V. Ich habe ein Kingston KVR16LS11/4 verbaut, also ebenfalls ein Low Voltage Modul mit exakt gleichen Daten. Vermutlich funktionieren auch 1,5 Volt Module. Mit zwei Modulen steigt der Speicherdurchsatz um bis zu 70 Prozent, weil der i3 Page Interleave beherrscht. Wer also Software nutzt, die viele Speicherzugriffe macht, sollte zum 2. Modul greifen. Beim Geekbench steigt der Gesamtscore um 6 bzw. 8% (Singlecore) an. Die Grafik profitiert davon allerdings nicht messbar.
In der Diskussion zu dieser Rezension kam die Frage, wie man das Gerät öffnet. Es ist total einfach, wenn man weiß wie es geht: Auf der Rückseite sind nur zwei Schrauben, die werden komplett rausgedreht und dann kann der große Deckel nach vorne hin (also weg vom Akkuschacht) abgezogen werden. Es ist eine gute Idee, den Akku vor dem Öffnen zu entnehmen. Ein anderes Ärgernis ist derzeit noch der neue Stromanschluss. Es gibt selbst in China noch so recht keine preiswerten Alternativnetzteile für diesen neuen Stecker, den Lenovo beim G500 und beim G700 einsetzt. Das ist blöd, war es doch bislang bei Lenovo so, dass die Stecker bei fast allen Geräten identisch waren und man mit einem Netzteil arbeiten konnte, wenn man so wie ich noch ein kleineres Gerät für unterwegs nutzt.
Kommentar Kommentare (36) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 2, 2014 12:58 PM MEST


64 GB SaveTec SDXC C10 Speicherkarte Extreme Speed Class10 Class 10 64GB Full HD Video bis 20MB/s
64 GB SaveTec SDXC C10 Speicherkarte Extreme Speed Class10 Class 10 64GB Full HD Video bis 20MB/s
Wird angeboten von Savetec GmbH
Preis: EUR 18,89

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schnell und Preiswert!, 15. Juni 2013
Vorweg: Ich habe diese Karte über eine andere Plattform gekauft, weil ich bei einem Verkäufer aus der Schweiz mir dort für den Fall der Fälle mehr Käuferschutz versprach. Die Karte wurde jedoch aus Deutschland verschickt und war bereits nach zwei Tagen da - meine Bedenken also völlig unbegründet.

Der Verkäufer hat den Produkttitel hier etwas unglücklich gewählt. Natürlich ist diese Karte kompatibel für Full HD Video, sie ist wie alle SDXC-Karten nicht abwärts kompatibel zu SD und SDHC. Was heißt das in der Praxis: Diese Karten funktionieren nur in Geräten, die vom Hersteller für SDXC vorbereitet wurden. Die Ursache dafür ist ein anderen Dateisystem auf diesen Karten. Das Dateisystem exFAT wird von Windows ab Version XP (SP2) unterstützt. Auch die neueren MacOS-Versionen kommen damit zurecht - aber Linux von Haus aus nicht! Bei den Geräten (in erster Linie Kameras) hilft nur der Blick ins Handbuch oder auf die Webseite des Herstellers. Bei einigen Modellen kann man Updates einspielen und damit die Kompatibilität herstellen.

Zum Produkt: Ich benötige diese Karte zum Einsatz in einem Camcorder x909 von Panasonic. Der hat laut Hersteller die Freigabe für SDXC-Karten bis 64GB - vermutlich kommt er auch mit 128er Karten klar, aber die gab es zum Zeitpunkt seiner Entwicklung noch gar nicht. Diese Karte wurde problemlos vom Camcorder erkannt und ohne Neuformatierung mit den vom Gerät benötigten Ordners eingerichtet.

SaveTec gibt für diese Karte maximal 20 MB/s Lesegeschwindigkeit und 15 MB/s beim Schreiben an, was ja deutlich über der Mindestspezifikation für Class10 liegt. An meinem Kartenleser (USB 3.0 Anbindung) kommt ChrystalDiskMark zu leicht höheren Werten von 23 bzw. 17 MB/s. Das stimmt positiv, denn z.B. bei Karten der Marke Sandisk habe ich noch die Werte erreicht, die auf der Packung standen. Bei diesem Benchmark sieht man auch die Schwäche dieser Karten bei kleinen Blöcken, insbesondere beim Schreiben. Das ist nicht weiter schlimm beim Einsatz in einer Videokamera, denn da werden immer großen Datenmengen geschrieben. Ich nehme auch an, dass diese Schwäche prinzipbedingt ist, da vermutlich intern statt der 4KB ein sehr viel größerer Block geschrieben werden muss.

Beim ChrystalDiskMark fiel mir auch auf, dass die Werte bis auf zwei Stellen hinterm Komma identisch mit den Werten meiner bereits vor einigen Monaten gekauften Platinum SDXC Karte mit 64GB sind. Auch optisch ist die Art und die Größe des Seriennummerdrucks auf der Rückseite exakt identisch, was doch die Vermutung nahelegt, dass beide Karten aus dem gleichen Werk stammen. Mit dem Unterschied, dass die Karte mit SaveTex-Label einige Euro preiswerter ist.

Ich habe es mir angewöhnt, Speicherkarten vor dem ersten Einsatz mit einem Testprogramm wie H2testw (kostenloses Programm der Zeitschrift c't) zu testen. Das Programm beschreibt die Karte komplett mit einem Testmuster und liest dieses anschließend wieder ein. Defekte Karten oder Fake-Karten (die intern weniger Speicher haben, als sie nach aussen angeben) werden so zuverlässig erkannt. Die teuren Karten der Edelmarken werden vor dem Verpacken getestet, bei den preiswerteren Produkten weiß man das nie. Hier gilt der alte Satz: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Speicherkarten gehen sehr selten kaputt, aber manche von Anfang an einen Schaden und ohne Test bemerkt man den unter Umständen erst Jahre später, weil man vorher den defekten Speicherblock nie genutzt hatte.

Fazit: Für eine Videokamera ist die Karte uneingeschränkt empfehlenswert, sofern die Kamera eine generelle Freigabe für SDXC hat. Laßt Euch nicht verunsichern, wenn der Hersteller nur Sandisk oder seine eigenen Karten in der Anleitung erwähnt - wenn eine SDXC-Karte einer bestimmten Größe erfolgreich vom Gerätehersteller getestet wurde, dann werden alle anderen auch in diesem Gerät gehen. Die Karten sind genormt und den Markenzuschlag für bestimmte Marken kann man sich im Regelfall sparen. Bei Datenraten bis 100Mbit/s kann bedenkenlos zu dieser Karte gegriffen werden, lediglich eine gehackte GH2 kommt bei 133Mbit/s an die Grenzen dieser Karte. Für die Anwender, die weniger im Thema sind: AVCHD-Video bewegt sich bei Datenraten um 30Mbit/s, bei einigen Canon-Modellen mit alternativem Codec auch mal 35Mbit/s. Das schafft diese Karte locker...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 2, 2013 4:52 PM MEST


Lexar JumpDrive S70 32GB USB-Stick USB 2.0 orange
Lexar JumpDrive S70 32GB USB-Stick USB 2.0 orange
Preis: EUR 13,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Flotter USB 2.0 Stick, 1. Juni 2013
Tja, zu diesem Stick gibt es wenig zu sagen:

Er ist für einen USB 2.0 Stick verdammt schnell, was mich bei Lexar allerdings auch nicht wundert. Lexar gehört zu einem der vier großen Flash-Hersteller auf der Welt und hat damit die ganze Fertigungskette selber in der Hand. Die Schiebemechanik ist richtig stabil und rastet gut ein - kein Vergleich zu den Sticks mit Schiebemechanik von Sandisk oder Verbatim.

Ob man den Stick empfehlen kann oder nicht, hängt vom Kaufpreis ab. Er muss schon deutlich günstiger als die USB Variante Jumpdrive S73. Ich habe mein Exemplar bei einem großen Büromarkt für knapp 10 Euro bekommen und dann hat er ein super Preisleistungsverhältnis, denn die USB 3 Version S73 kostet derzeit etwas das doppelte.


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