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Rezensionen verfasst von
freiRäume Coaching (Gescher)

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Lösungsorientierte Supervisions-Tools: Renommierte Supervisorinnen und Supervisoren beschreiben 50 lösungsorientierte, systemische und ... die Supervision (Edition Training aktuell)
Lösungsorientierte Supervisions-Tools: Renommierte Supervisorinnen und Supervisoren beschreiben 50 lösungsorientierte, systemische und ... die Supervision (Edition Training aktuell)
von Heidi Neumann-Wirsig (Herausgeberin)
  Broschiert
Preis: EUR 49,90

5.0 von 5 Sternen erfrischende neue Ideen mit einer tollen theoretischen Einführung, 24. April 2016
Auch wenn erfahrene Berater natürlich über ein großes Repertoire erfolgreicher Methoden ver-fügen, ist es sinnvoll, sich mit weiteren Ideen anderer Profis auseinanderzusetzen. Und auch wenn der Titel suggeriert, dass mit den hier vorgestellten Tools Supervisionssitzungen ange-reichert werden können, sollten auch z.B. Coaches sich zum Lesen eingeladen fühlen. Doch bevor die Herausgerberin die 50 Tools vorstellt, bietet sie auf 18 Seiten eine sehr gelungene Einführung in die zu Grunde liegende Systemtheorie und die Bedeutung von Supervision. Eigentlich ist das gar nicht notwendig, sind Supervisoren – die organisierten sowieso - in der Regel doch sehr gut ausgebildet. Ich habe mich durch diese Seiten noch einmal für die Akquise inspirieren lassen. Mit wenigen Worten und einigen guten Grafiken gelingt es der Herausgeberin das Wesentliche an Theorie verständlich zu präsentieren.
Die vorgestellten Methoden sind gut strukturiert und in Themenkapiteln auf 300 Seiten vor-gestellt. Einige Materialien sind darüber hinaus zur direkten Verwendung aus dem Internet über einen Link zu erhalten. Thematisch werden alle relevanten Phasen in der Supervision abgedeckt: Anfänge gestalten, Ziele fokussieren, zu Entscheidungen beitragen, Veränderungen betrachten, Kontroverses angehen, Ressourcen aufbauen, den Prozess gestalten und schließlich die Eva¬luation. Eine Übersichtstabelle zu Beginn der Sammlung dient der Orientierung, für welche Formen der Supervision die Methode geeignet ist: Einzel-, Gruppen- oder Teamsupervision.
Jedes Themenkapitel startet mit einer Kurzbeschreibung der darin enthaltenen Tools. Die Methoden selbst sind dann in der Beschreibung immer gleich aufgebaut. Auf eine Kurzbe-schreibung folgt eine Auflistung der Anwendungsbereiche und Zielsetzung und Effekte. Die ausführliche Beschreibung wird sehr konkret und beinhaltet zum großen Teil auch dezidierte Sprachmuster als Anregung. Hiermit kann man sich sehr gut in die Settings eindenken und sie selbst anwenden. Sollte eine Variante denkbar sein, folgt deren Beschreibung bevor die Vor-aussetzungen, bzw. notwendigen Kenntnisse erwähnt werden. Kommentare aus der Verwendung des Autors und technische Hinweise und Literaturhinweise runden jeden Beitrag ab.
Manche der Methoden scheinen vom Titel her bekannt zu sein. Doch beim Lesen entdeckt man auch hier faszinierende Details, die dann doch wieder einen Unterschied machen. So wird bei Solution View beispielsweise visualisiert was zur Zeit schwierig erscheint und anschließend er-arbeitet, was statt dessen sein soll – bis hier bekannt. Doch überraschenderweise wird der Klient dann gefragt, ob man die Problemsicht nicht auch wegklappen kann. Eigentlich eine rhetorische Frage, denn natürlich geht das in der Regel, denn die Zielorientierung bleibt erhalten. Das ist dann konsequent lösungsorientiert. Sämtliche Tools regen die Kreativität an und tragen zu einer erfolgreichen Supervision bei. Spannend fand ich, um nur ein weiteres Beispiel zu nennen, die Idee der Perspektivkarten. Die Klientin zieht eine von 15 Karten und soll aus dieser Perspektive auf das Thema schauen. Dabei sind unter anderem folgende Perspektiven im Angebot: Der Auf¬trag, das Freche, der Verstand, das Gefühl, der Respekt oder das freie Element.
Ich kann dieses Buch unbedingt allen empfehlen, die auf der Suche nach kreativen Ideen für die Beratung sind.


In Balance (CD-Trainingskonzept): Inhouse-Konzepte und Material zum Thema Balance im Business
In Balance (CD-Trainingskonzept): Inhouse-Konzepte und Material zum Thema Balance im Business
Preis: EUR 195,45

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielfältig, abwechslungsreich und tiefgreifend - lässt keine Wünsche offen, 27. Januar 2016
Dieses sehr umfangreiche Materialpaket auf CD-ROM lässt eigentlich keine Wünsche offen. Natürlich wird der ein oder andere beim Gesundheitsmanagement andere Schwerpunkte setzen wollen. Für einen soliden Einstieg auf verschiedenen Ebenen ist das Programm super. Sowohl für Mitarbeitende in Unternehmen findet sich ein zweitägiges Seminar mit einem Follow-up-Tag als auch ein spezielles Seminar für Führungskräfte ist vorbereitet. Außerdem gibt es drei gut aus¬gear¬beitete Vorträge und Video-Sequenzen, die die Yoga-Übungen illustrieren.
Wie üblich im CD-ROM-Trainingskonzept des Verlages managerSeminare sind die Workshops komplett ausgearbeitet als Power-Point-Vorlagen vorhanden. Zusätzlich findet sich auf der Browser-Ebene weiteres hilfreiches Material, wie Handouts, Arbeitsblätter, Trainerleitfäden und Vorlagen für die Flipchartgestaltung. Letzteres ist bei diesem Trainingskonzept weniger kreativ gestaltet als es sonst üblich ist. Ich selber bin auch nicht der begnadete Zeichner und freue mich deshalb immer, wenn ein Konzept ideenreiche Vorlagen anbietet, mit Hilfe derer ich meine Flipchartkünste verbessern kann – das wird hier nicht gelingen – seis drum, das ist ja auch nicht der Schwerpunkt.
Das Trainingskonzept selbst ist abwechslungsreich durchdacht und spricht die wesentlichen Aspekte eines Gesundheitstrainings an: Stressmanagement, Energieräuber, Antreiber, Ent-spannungstrainings mit progressiver Muskelentspannung, Autogenes Training und Yoga-übungen, Zeitmanagement und Burnout.
Im Follow-up wird sich der positiven Psychologie gewidmet und deren Erkenntnisse mit dem Fokus Glaubenssätze auf die persönliche Situation übertragen. Eine Phantasiereise bietet hier die Möglichkeit, Gedankenentspannung zu üben.
Das eintägige Führungskräfteseminar beinhaltet ebenfalls kleine Elemente von Entspannungs-übungen, widmet sich aber mehr dem Thema der Verantwortung der Führungskraft für die Verhältnisse, die Gesundheit eher ermöglichen. Dazu werden unter anderem die vorherr-schenden Werte reflektiert und auf ihre Sinnhaftigkeit in Bezug auf Gesundheits¬förderung hin überprüft. Ein Überblick über die Bedingungen für mehr Gesundheit bietet die theoretische Grundlage dafür, das BGM als unumgänglich zu erkennen.
Es werden Maßnahmenkataloge benannt und mit Hilfe von gemeinsamen Übungen auf die individuelle Umsetzung hin betrachtet. Dabei sind es oft schon kleine Dinge, die zu einer wesentlichen Änderung beitragen helfen. Beispielhaft sei hier der Rosenthal-Effekt genannt: Lehrern, denen gesagt wurde, dass sie es in einer Testgruppe mit außerordentlich begabten Schülern zu tun hätten – obwohl das gar nicht der Fall war – gelang es, den Lernerfolg dieser Gruppe gegenüber einer Kontrollgruppe deutlich zu erhöhen. So schafft eine positive Grund-haltung gegenüber Mitarbeitenden ebenfalls, dass diese eine bessere Leistung erbringen können.
Umfangreiche und ansprechend gestaltete Handouts runden das Paket sehr gut ab. Wie immer in den Trainingskonzepten, können die Materialien unmittelbar für eigene Seminare verwendet werden. Damit ist eine effektive Vorbereitung für den Trainer möglich. Es ist aber auch erlaubt und denkbar, das Material an sein eigenes Corporate Design anzupassen. Dazu stehen online Dokumente zur Verfügung.
Besonders erwähnt seien die Vorträge. Sie sind als Power-Point-Vorlagen konzipiert und können so wie sie sind direkt genutzt werden. In den Kommentaren finden sich die Informationen zu den Charts – zwar nicht als wörtliche Rede formuliert, aber doch so informativ, dass man sich schnell einlesen kann. Die Themen sind: Balance statt Burnout, In Balance, beruflich und privat und Ausgebrannt.


Alphabet des selbstbestimmten Lebens
Alphabet des selbstbestimmten Lebens
von Anja Förster
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 15,90

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lädt zum Weiterdenken und konkretisieren ein, 3. Januar 2016
Sehr ansprechend ist das neue Buch von Förster & Kreuz aufgemacht. Dazu tragen in erster Linie die liebevollen Illustrationen von Andros Link bei. Die fallen sofort ins Auge und laden ein, sich auch mit dem Text zu befassen.
Wer das Autorenpaar Förster/ Kreuz von vorhergehenden Büchern kennt, weiß die einladende und gleichzeitig provozierende Art ihrer Schreibe zu schätzen. Dieses Mal gibt es aber keine Berichte von gelingenden Neuaufbrüchen in der globalen Unternehmenswelt, sondern ein erläutertes Stichwortverzeichnis, das sich am (deutschen) Alphabet orientiert – deshalb werden auch die Umlaute Ä, Ö und Ü nicht ausgelassen. Mancher überraschende Begriff findet sich darunter. Camouflage beispielsweise oder Eudaimonia und Klauen oder Trimurti (steht übrigens für die indischen Götter Brahma, Vishnu und Shiva) hätte ich nicht erwartet. So lesen wir unter dem Stichwort Klauen die Aufforderung, sich nicht unter
ständigen Erneuerungsdruck zu setzen, sondern auch mal etwas Etabliertes zu übernehmen und weiter zu entwickeln. Deshalb macht es Sinn, so die Autoren, sich mit Musik, Theater, Architektur, also Kunst im weitesten Sinn, zu befassen und das, was einen berührt guten Gewissens zu übernehmen. Getreu dem Satz von Jean-Luc Godard: „Es ist nicht entscheidend, woher eine Idee kommt. Es ist entscheidend, wohin man sie trägt. Passend zu dieser Ausführung ist das K als Dieb illustriert, der froh lächelnd eine transparente Kugel mit einem K (?) als Inhalt vor sich herträgt. Dabei scheint das K die Bodenhaftung, zumindest für den Moment, verloren zu haben. Da kann man schon länger drüber meditieren und sich seine eigenen Gedanken zur Realisierung im eigenen Umfeld machen.
Das Alphabet des selbstbestimmten Lebens bietet auf diese Weise Impulse, die sich im Leben der Lesenden konkretisieren müssen. Auch wenn es nur wenig Text enthält, kann es zu einer längeren Beschäftigung anregen. Ich würde es Freunden oder Geschäftspartnern zum Geburtstag oder Jubiläum schenken.


Präsentorik für Profis. Erfolgreiches Präsentieren und Vortragen für Trainer, Berater und Moderatoren (Edition Training aktuell)
Präsentorik für Profis. Erfolgreiches Präsentieren und Vortragen für Trainer, Berater und Moderatoren (Edition Training aktuell)
von Udo Kreggenfeld
  Broschiert
Preis: EUR 29,90

5.0 von 5 Sternen Newcomer kommen hier auf ihre Kosten - Profis werden eher bestätigt, dass sie alles richtig machen, 3. Dezember 2015
Das Kunstwort des Titels macht schon neugierig. Präsentatorik, eine Kombination aus Präsentation und Rhetorik verspricht interessante Impulse für spannende Ergebnisse. Zumindest für Newcomer wird hier viel geboten.
Es kann gar nicht oft genug gesagt werden: damit eine Präsentation gelingen kann, reicht es nicht aus, die Inhalte gut zu verpacken. Vor allem die Beziehung des Präsentierenden zum Publikum sorgt für nachhaltige Ergebnisse. So startet Kreggenfeld auch ganz konsequent mit dem Hinweis auf die Bedeutung von Präsenz, Prägnanz, Beziehung und Botschaft. Und die Person ist nicht erst wichtig, wenn ein Vortrag gehalten wird, schon bei der Auftragsklärung ist darauf zu achten. Das zweite Kapitel widmet sich also diesem Thema ausführlich. Wie man von der Themenfindung zur inhaltlichen Gestaltung kommt wird gut erläutert. Und wieder ist neben dem Thema auch die Person im Zentrum, wenn es nämlich heißt „nach der Präsentation ist vor der Präsentation“. Tatsächlich ist es ja so, dass niemals ein Vortrag alleine im Raum steht und man den abhakt, um sich dem nächsten zuzuwenden. Vielmehr gilt es kontinuierlich zu lernen. Hierzu gibt es wertvolle Formulare, die das Eigenfeedback ermöglichen. Auch für die Vorbereitung der Rede/des Seminars werden Formulare angeboten, die dafür sorgen, dass kein Aspekt vergessen wird.
Nur sehr kurz, aber völlig ausreichend wird auf die Medien in Präsentationen eingegangen. Da Powerpoint nicht das favorisierte Medium des Autors ist, braucht es auch keine detaillierten Hinweise dazu. Vielmehr legt Kreggenfeld Wert auf die Person des Präsentierenden, da hat jedes Medium zurückzustecken. Dennoch gibt es tolle Hinweise auf ungewöhnliche Medien, die eine Präsentation fokussieren und interessant machen.
Das am breitesten aufgearbeitete Thema ist die Person selbst. Im vierten Kapitel gibt es auf 80 Seiten wertvolle „Anleitungen“, wie man sich gut darstellen kann und sein Thema präsentiert. Es geht dabei um die Stimme ebenso wie um die Körpersprache. Logisch, dass ein Buch nicht ein live Stimm-Training ersetzen kann, aber für erste Ansätze ist es doch ganz hilfreich. Sogar Hinweise zum Charisma werden gegeben. Logisch, dass für die freie Rede geworben und auch hier wieder ein Training vorgeschlagen wird, wie man das erlernen kann. In dieses Kapitel gehören auch die Themen Lampenfieber – es gibt kurze und hilfreiche Übungen dazu – und vor allem der Umgang mit Teilnehmerreaktionen. Besonders interessant sind dabei die ausgeführten Antwortvorschläge, wenn es um kritische TN-Stimmen geht oder gar um zerstörerische Einwände. So gerüstet, dürfte jeder Anfänger schnell zum Präsentatorik-Profi werden. Wer jedoch schon Profi ist, wird hier kaum Neues finden. Online gibt es alle Checklisten/Formulare – und das sind viele - zum Download. Damit ausgestattet kommt dem Ziel, eine gute Rede zu halten oder im Training eine Figur zu machen, schnell nahe.


Individuelles Gesundheitsmanagement: Der Leitfaden für mehr Achtsamkeit am Arbeitsplatz. Mit über 100 Übungen (Beltz Weiterbildung)
Individuelles Gesundheitsmanagement: Der Leitfaden für mehr Achtsamkeit am Arbeitsplatz. Mit über 100 Übungen (Beltz Weiterbildung)
von Claudia Härtl-Kasulke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gründliches Training der Achtsamkeit mit Atemübung und Meditation, 22. November 2015
Ein Achtsamkeitstraining, das wirklich jede nur denkbare Fokussierung anleitet. Wer sich hierfür Zeit nimmt, der hat durchaus große Chancen, sein Leben zu bereichern – durch mehr Gelassen¬heit, Zufriedenheit, innerer Stärke und Bewusstheit.
Basis für das Training sind angeleitete Atemübungen verbunden mit Meditation, wechselnden Fragestellungen und Notizen im Erfolgstagebuch. Diese Reihenfolge wird kurz auch Erden – Meditation – Erden genannt und bezieht sich über einen Zeitraum von zehn Wochen auf die verschiedenen Bereiche des Lebens. Damit der Mensch gesund sein kann, sollte er darauf achten, sich zu bewegen, zu entspannen und seine Ernährung bewusst zu gestalten. Dieser Dreischritt zieht sich durch die Anleitungen zum zehn Wochen-Programm „Gesunde Balance“. Begonnen wird mit dem Aufbau eines geeigneten Rahmens für das Programm. Dazu zählt der Raum und eine verlässliche Zeit, die täglich zur Verfügung stehen sollte. So schafft man sich ein Ritual, das zum Erlernen beiträgt. Ebenfalls in der ersten Woche lernt man das Phasenmodell Erden – Meditation – Erden. Dabei bezieht sich das Erden auf das bewusste und bequeme Sitzen und die Mediation auf eine Atemübung, die einher geht mit der Beobachtung von Gedanken, bzw. deren Nichtbeachtung. Abschließend wird die Verwendung des Erfolgstagebuchs erläutert zu dem es jeweils Fragestellungen gibt, die sich in den Wochen dem Thema entsprechend ändern.
Mit einer Gehmeditation mit dem Mantra „Ja, ja, danke, danke“ geht es in der zweiten Woche weiter, bevor in der dritten Woche das bewusste Essen auf dem Plan steht. Dabei geht es nicht um bestimmte Gerichte, sondern darum, das Vorhandene meditativ und achtsam zu schmecken und zu genießen. Die vierte Woche ist den Emotionen gewidmet in der fünften ist das Körper¬gefühl dran. Die fünfte Woche hilft dabei, bei sich selber anzukommen, also bestimmt fremdge¬prägte Muster zu erkennen und durch eigene zu ersetzen. Die siebte Woche hilft dabei, das Unveränderbare anzunehmen bevor in der achten Woche die eigenen Stärken erkannt und weiter gestärkt werden (Resilienz aufbauen). Die neunte Woche beschäftigt sich mit Sinngebung, bevor in der zehnten Woche die Zukunft fokussiert wird.
Jede Woche, bzw. Kapitel erhält eine knappe theoretische Einführung, die für das jeweilige Thema interessant ist. Verstreut gibt es auch grundsätzliche Informationen zu Salutogenese und wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Achtsamkeit.
Auf das zehn-Wochen-Programm folgt ein weiteres Kapitel mit vertiefenden Übungen. Darin geht es unter anderem um die Verankerung der Übungen im beruflichen Alltag, so zum Beispiel auch bei Meetings oder in Konflikten. Auch die Auseinandersetzung mit den eigenen Schattenzeiten wird angeregt, die gemeinsam mit den Lichtmomenten ein balanciertes und damit gesundes Leben ermöglichen können. Nicht unbeachtet bleiben auch Phasen von Krankheit, die eine alternative Form der Übungen – im Liegen, andere Fragestellungen – erforderlich machen.
Ein Glossar und ausführliches Literaturverzeichnis runden das Buch ab.
Das Buch bringt den Nutzer – vom Leser, bzw. der Leserin will ich besser nicht sprechen, denn lesen alleine reicht hier nicht – schrittweise mit vielen Facetten seines Lebens in Kontakt. Wer sich darauf einlassen kann, wird sicherlich wunderbare Entdeckungen machen. Ich hätte mir gewünscht, dass neben den inspirierenden Zitaten auch eine visuell unterstützende Gestaltung – z.B. mit schönen Fotos - eine ganzheitliche Ansprache ermöglich hätte. In der Reihe Weiterbildung, Training, in der das Buch erscheint, ist das aber vom Layout her vermutlich nicht möglich. Aber im Beltz Verlag gibt es auch noch ein Paket mit 75 Bildkarten der Autorin zu dem Thema. Interessierte werden sich die sicherlich gerne zulegen.


Werkzeugkoffer Gesundheit: Erfolgreich als Trainer und Coach im Bereich Betriebliche Gesundheitsförderung (Beltz Weiterbildung)
Werkzeugkoffer Gesundheit: Erfolgreich als Trainer und Coach im Bereich Betriebliche Gesundheitsförderung (Beltz Weiterbildung)
von Katja Cordts-Sanzenbacher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super Sammlung von tollen Übungen zum Thema Gesundheit - nicht nur für Trainer und Coaches, sondern für jeden Interessierten, 7. Oktober 2015
Endlich mal ein Buch zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement, das sich nicht (nur) mit der Konzeption und deren Umsetzung befasst, sondern zu allen wichtigen Bereichen sehr gut nutzbare Methoden anbietet. Natürlich haben die Konzeptionsbücher ihre Berechtigung, aber was dann? Hier geht’s wirklich um Gesundheit - und zwar praktisch.
Ganz zu Recht stellt der Verfasser des Vorworts fest, dass die Gesundheitsfürsorge längst in den Betrieben angekommen ist. Nicht unbedingt in Form eines konzeptionsbasierten Gesundheits¬management, für kleine und mittlere Unternehmen ist das auch gar nicht so einfach. Was in die Zeit passt, ist neben der beinahe ausufernden Literatur zur Konzeption des BGM eine Metho¬den¬sammlung. Und die wird hier geliefert. Den Herausgeberinnen ist es geglückt, gemeinsam mit 18 weiteren Autorinnen und Autoren, grundlegende Übungen zur Gesundheit für alle Bereiche zusammenzustellen. Und zwar so, dass sie auch vermittelbar sind. Für Trainingssituationen ebenso wie für Einzelcoachings. Und das Ganze völlig undogmatisch. Um Gesundheit zu erhalten gibt es nicht das eine Patentrezept, wenn es auch bestimmte Grundsätze gibt. Für Ernährung, Bewegung und Stress gibt es natürlich Erkenntnisse, die zur Gesunderhaltung dienlicher sind. Wer sich jedoch wie unter Zwang seinem „Guru“ beugt, kann kaum zufrieden sein Leben gestal¬ten. Es ist doch fraglich, ob zwanghafte Ernährungs- und Bewegungsregeln zu nachhaltiger Gesundheit beitragen – oder vielmehr psychischen Stress begründen (weil man auf etwas Lieb¬gewonnenes verzichten „muss!“). Ganz in diesem unaufgeregten Stil machen die Autoren Ange¬bote, die man doch mal probieren könnte. Immer wieder wird betont, dass es auch anders gehen könnte, man sollte sich nur Bewusstsein verschaffen, was man selber will. So zieht sich das für Gesundheit so wichtige Mantra Entspannung ebenso durch jede Übung wie der Begriff Achtsam¬keit (als Bewusstmachung).
Die ersten elf Übungen haben das Ziel, den Körper gesund zu erhalten. Es werden einfache Anlei¬tungen gegeben um dem Kreuz, der Stimme, den Augen, dem Nacken oder den Füßen etwas Gutes zu tun. Natürlich geht es auch um das Laufen, aber eben nicht als Postulat des Joggens. Hier findet sich eine so leicht zu übende Entspannungsmethode wie die Progressive Muskelent¬spannung nach Jacobson. Einfache Übungen aus dem Yoga sind so gut beschrieben, dass sie auch der Nichtgeübte leicht nachvollziehen kann. Dazu sind reichlich Bilder abgedruckt.
Die nächsten dreizehn Übungen richten sich an die Gesundheit des Geistes. Neben Fantasie-reisen sind hier auch Achtsamkeitsübungen und Selbstmanagementtools wie das sechs-Hüte-Modell und das Eisenhower-Prinzip zu finden. Es geht um die eigenen Stärken, Zielfindung oder die Life-Balance. Auch hier findet sich wieder die Grundhaltung der Autoren, dass eine Polarisie¬rung nicht hilfreich ist, sondern ein Zusammendenken verschiedener Pole natürlich und deshalb für Gesundheit wichtig. So wird der gebräuchlichen Bezeichnung „Work-Life-Balance“ konse¬quent eine Absage erteilt, weil sie den Eindruck vermittelt, dass der berufliche Anteil des Lebens mit dem Leben an sich nichts zu tun hat, was ja Quatsch ist. Vielmehr geht es darum, die ver¬schie¬denen Bereiche des Lebens ausgewogen so zu gestalten, dass in jedem Zufriedenheit lebendig werden kann. Mit Hilfe des Säulenmodells von Petzold oder dem Modell der Lebensbereiche von Seiwert gelingt das vorzüglich.
Im dritten Teil geht es mit elf Methoden für die Teamgestaltung weiter. Die behandelten Themen reichen von Konflikte konstruktiv ansprechen über das Persönlichkeitsmodell von Riemann-Thomann den Führungsbaum bis zu Interviewleitfäden zur Teamzufriedenheit.
Ein mit Bonusteil betiteltes Kapitel rundet das Buch mit dem Blick auf die Trainergesundheit und Bewegungsübungen für Trainings ab. Im Anhang stellen sich die Autorinnen und Autoren persönlich vor. Ein Stichwortverzeichnis gibt es nicht, braucht es meiner Ansicht nach auch nicht und die Literatur zum weiter lesen findet sich bei jeder einzelnen Übung.
Wer das Buch in die Hand nimmt und nur das Inhaltsverzeichnis liest, der hat vielleicht den Eindruck manche der Übungen seien scheinbar alte Hüte, weit gefehlt. Es gibt auch bei den Klassikern immer noch was Neues zu entdecken. Üblicherweise durch die Übertragung ins Gesundheitsmanagement.
Die Methodenabschnitte sind immer gleich strukturiert: Zu Beginn findet sich ein grau unterlegter Kasten, der knapp auf die Inhalte und Ziele der jeweiligen Methode eingeht. Das dient der Orien¬tierung. Dann folgt ein ausreichend umfangreicher Teil zur zu Grunde liegenden Theorie. Das ist selten viel zu lesen und doch reicht es aus, um im Training bei Nachfragen Antworten geben zu können. Sehr ausführlich sind die Anleitungen der einzelnen Übungen und Tools, die leicht erkennbar mit einem Rahmen versehen sind. Es wird gleich zu Beginn angegeben, welche Hilfsmittel gebraucht werden, dann geht es an die Moderation. Erfreulich ist, dass hier auch Erklärungs(an)sätze genannt werden, die der Trainer so übernehmen kann. Auch finden sich Beispiele aus der Praxis. Damit lassen sich die Methoden einfach begreifen. Zu jeder Übung gibt es in der Regel zwei Anleitungen: eine für das Training in Gruppen, Teams oder Seminaren und eine für die Verwendung im Einzelcoaching. So wird dieses Buch schnell zu einem Grundlagen¬werk für Trainer und Coaches, die in diesem Themensegment tätig sind. Der einzige Wermuts¬tropfen ist die fehlende Zeitangabe für die jeweilige Methode in der Übersicht.
Auf der Internetseite des Verlags finden sich 46 A4 Seiten Download-Material um die Methoden anzuwenden. Ein mühsames Erstellen von Trainingsmaterial kann unterbleiben. Auch das dient der Gesundheit, zumindest der Trainer.
Auch wenn der Untertitel suggeriert, dass Trainer und Coaches die Zielgruppe sind, ist das Buch darüber hinaus für alle lesenswert, die sich mit dem Thema Gesundheit in Unternehmen be¬fas¬sen und Methoden kennen lernen wollen, die sie direkt anwenden können. Auch Einzelpersonen, die sich für sich selbst mit dem Thema Gesundheit beschäftigen, kann eine Kaufempfehlung ausgesprochen werden. Man lernt sehr viel für sich und seine Gesundheit.


Stress-Kompass. Strategisches Stress-Management für Ihr Unternehmen aufbauen - Konzepte und Umsetzung (Edition Training aktuell)
Stress-Kompass. Strategisches Stress-Management für Ihr Unternehmen aufbauen - Konzepte und Umsetzung (Edition Training aktuell)
von Mathias Hofmann (Hrsg.)
  Broschiert
Preis: EUR 49,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen guter Mix aus Theorie und Praxis, 3. September 2015
Dem Autorenteam gelingt es ausgezeichnet, die wesentlichen Aspekte des Stress-Managements zu beschreiben und in verschiedenen (Seminar-)Formaten so darzustellen, dass ein vielfältiger Strauß von Methoden und Strategien genutzt werden kann.
Dem Verlag managerSeminare ist es auch mit diesem Titel wieder gelungen, ein Autorenteam zu finden, dem es gut gelingt, Theorie und Praxis so miteinander zu kombinieren, dass ein sehr gut zu nutzendes Werk vorliegt.
Natürlich wird sich zu Beginn dem Thema Stress theoretisch gewidmet. Zu dieser Grundlagendar¬stellung zählen aber nicht nur die oft rezipierten Modelle von Resilienz, Burnout-Modell oder das Stressmodell von Lazarus. Vielmehr wird bereits in dieser "Einführung" auch das ebenso wichtige Thema der Projekt-Umsetzung beleuchtet. Oft ist das Change-Management ein wesentlicher Fak¬tor für Stress. Mit dem Blick auf diese Phase soll vermieden werden, dass die Einführung von Stress-Management nicht selbst zum Stress-Faktor wird. Dazu werden auch Auftraggeber zu Gehör gebracht. In diesem Fall ein kommunales Jobcenter.
Die wesentlichen Inhalte werden dann aber den alternativen Umsetzungsmöglichkeiten in Form von Workshops und Seminaren gewidmet. Zunächst geht es um das Großgruppenformat Zu¬kunftskonferenz. Sehr anschaulich und gut nachvollziehbar - und damit leicht zu adaptieren - wird die Methode aus verschiedenen Perspektiven erläutert.
Die nächsten drei Kapitel widmen sich dem Stress-Management-Training für differenzierte Ziel¬gruppen: Führungskräfte, Mitarbeitende und Teams werden jeweils gesondert behandelt. Das macht auch Sinn. Schließlich haben Führungskräfte eine viel aktivere Funktion für das Stress-Management, als es die einzelnen Mitarbeitenden haben. Neben der Vorbildfunktion kommt ihnen auch noch die Aufgabe zu, für die nötigen Rahmenbedingungen zu sorgen, was dem einzelnen Mitarbeiter eher verwehrt ist.
Jedes dieser drei Kapitel hat einen ähnlichen Aufbau: Die Beziehung des Themas zur jeweiligen Ziel¬gruppe wird theoretisch mit Praxisbeispielen erläutert. Anschließend wird das Konzept für ein passendes Training vorgestellt, bevor die verwendeten Tools beschrieben werden. Jedes dieser Tools wird in vergleichbarer Weise sehr übersichtlich erläutert. Zunächst die Dauer, die sinnvolle Gruppengröße und eine Einschätzung zum technischen Aufwand. Das Ziel und die Anlässe für den Einsatz werden klar benannt, bevor die Methode sehr ausführlich - unter Zuhilfenahme von Schaubildern und Abbildungen von gestalteten Flipcharts - präsentiert wird. Am Ende jeder Dar¬stellung findet sich ein typisches Feedback von Kunden und eine Literaturliste.
Das letzte Kapitel widmet sich dem Multiplikatorentraining. Auf diese Weise kann ein Unter-neh¬men für Nachhaltigkeit im Thema sorgen. Auch hier ist der Aufbau wieder logisch: Theorie, da¬raus abgeleitetes Konzept, Tools.
Jedes Hauptkapitel wird mit einer informativen Übersicht gestaltet. Auf diese Weise ist eine Navigation durch das Buch gut möglich. Auf eine Gesamt-Übersicht der Tools im Anhang wird leider verzichtet, aber das ausführliche Inhaltsverzeichnis entschädigt dafür.
Im Download-Bereich des Verlags finden sich weitere zehn Dokumente, die eine tolle Ergänzung des Buches darstellen. Unter anderem finden sich dort Fragebögen-Vorlagen zur Evaluation von Stress-Trainings, und weitere Tools, die aus anderen Büchern des Verlags stammen. Zusätzlich ist ein umfangreiches Material zu gewaltfreier Kommunikation vorhanden.
Dieses Buch kann allen empfohlen werden, die sich mit dem Thema Implementierung von Stress-Management befassen. Für Unternehmensvertreter, weil sie auf Faktoren für eine gelingende Umsetzung hingewiesen werden, für Trainer, weil sie nützliche Hinweise und Methoden erfahren.


Gesprächsführung im Jobcenter: Die Kunst, wirksam zu beraten und gesund zu bleiben: Motivation, Burnout, Selbstsorge (EHP-Kompakt)
Gesprächsführung im Jobcenter: Die Kunst, wirksam zu beraten und gesund zu bleiben: Motivation, Burnout, Selbstsorge (EHP-Kompakt)
von Jörg Heidig
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super Informationen und gute Ideen zum Nachmachen, 3. September 2015
Beratung im Jobcenter bedeutet in der Regel auch die Auseinandersetzung mit Langzeit-arbeitslosigkeit und damit die Konfrontation mit Hoffnungslosigkeit. Mit dem Auftrag zu fördern und fordern sind Mitarbeitende gehalten, erfolgreich hinsichtlich einer Jobvermittlung für jeden Einzelnen zu sein. Das gerät leicht zur Überforderung, weil diesem Anspruch häufiger nicht entsprochen werden kann. Erfahrungen von nicht gelingender Selbstwirk-samkeit sind die Grundlage für psychische Erkrankungen, allen voran der Burnout. Das Autorenteam bietet hier wertvolle Hilfestellungen, damit die Arbeit - nicht nur im Jobcenter, denn auch andere Verwaltungsstellen haben vergleichbare Klienten und Ansprüche - erfolgreicher sein kann.
Um ihrem Anspruch gerecht werden zu können, Kompetenzen in der Beratungstätigkeit für Mitarbeitende in Jobcentern zu verbessern, braucht es vor allem eine innere Haltung. Diese sollte von Verständnis geprägt sein, ohne mit Verschwisterung gleichgesetzt zu werden. Gesprächsführung ist eben nicht bloße Technik, sondern in erster Linie eine Grundein¬stel¬lung, die gemeinsam mit einer entsprechenden Kommunikation für alle Beteiligten erfolgreich sein kann.
Der erste Schritt in diesem 170seitigen Buch ist demnach das Verständnis erzeugen. Der Titel "Warum sind Langzeitarbeitslose speziell" lässt schon erkennen, worum es gehen wird. Anhand einiger Studien wird erkennbar, wie Langzeitarbeitslose ihre Situation "im Allgemein-en" erleben. Vor allem die Phasenmodelle und das Modell der erlernten Hilflosigkeit sind hilfreich, um das Denken und Fühlen von Langzeitarbeitslosen nachempfinden zu können. Eigene Erfahrungen in dieser Materie haben schließlich die wenigsten Berater, die sich selbst ja in Beschäftigung befinden.
Auch die Darstellung des Zusammenhangs von Selbstwirksamkeitserleben und seelischer Gesundheit ist wichtig und notwendig.
Es folgt ein knapper Abriss zur Tätigkeit im Jobcenter, der ausreichend ist, da die Leser sich in diesem Metier ja bestens auskennen.
Im Zentrum stehen dann die Methoden und Techniken in der Fallarbeit. Die verschiedenen Helfer-Motivationen werden in ihrer Konsequenz für die Beratung erläutert und die "naive" Grundhaltung als äußerst sinnvoll empfohlen. Mit dieser Einstellung begleitet die Beraterin den Kunden als wenn sie mit einer Taschenlampe versehen hinter ihm herläuft und die Dinge beleuchtet, auf die der Kunde hinweist. Dabei wird Abstand gehalten und in jedem Fall ein vorhergehen im Sinne von Tipps geben vermieden. Das erfordert bei dem Kunden ein hohes Maß von Selbstverantwortung und daraus resultiert die Selbstwirksamkeit. Für die Beraterin entsteht durch die gelebte Distanz ein Schutzraum: nicht ihre Tipps erweisen sich als unbrauchbar, wenn sie vom Kunden nicht umgesetzt werden, es entsteht weniger Frustration. Langfristig hilft das der Gesundheit. Wie sich diese Haltung in der Kommunikation "anhören" kann, wird in einigen Praxisbeispielen anschaulich gezeigt.
Es wäre fatal, wenn der Eindruck entstehen würde, mit Hilfe der geeigneten Technik und Grundhaltung würden sich alle Probleme im Kontakt mit den Kunden im Jobcenter lösen lassen, denn dem ist keineswegs so. Das verschweigen die Autoren auch nicht. Vielmehr gehen sie genau auf diese Erfahrungen vieler Mitarbeitenden ein und geben wertvolle Hinweise, wie sich schwierige Situationen so meistern lassen, dass nicht überzogene Ansprüche als unmenschliches Verhalten empfunden werden (was ja auch krank machen könnte), noch in Lethargie münden muss, was dem Kunden auch bewusst werden würde und seine Selbstwirksamkeit schwächt.
Ein abschließendes Kapitel widmet sich der Achtsamkeit der Beratenden. Einfache Übungen zur Achtsamkeit werden erläutert, die langfristig für eine gute innere Balance der Beratenden sorgen können.
Dem Literaturverzeichnis wird ein breiter Raum zugewiesen, was das Weiterlesen für Interessierte erleichtert.
Insgesamt kann festgestellt werden, dass sich das Lesen dieser 170 Seiten sehr lohnen dürfte, nicht nur für Jobcenter Mitarbeitende, sondern für alle Menschen, die in ihrem Beruf mit einer Klientel zu tun hat, deren äußere Lebensbedingungen nicht einfach sind


CD-Trainingskonzept: Bewerbungsinterviews professionell durchführen: Anforderungsprofile und Interviewleitfäden positionsgenau entwickeln. Frage- und ... und bewerten. (Edition managerSeminare)
CD-Trainingskonzept: Bewerbungsinterviews professionell durchführen: Anforderungsprofile und Interviewleitfäden positionsgenau entwickeln. Frage- und ... und bewerten. (Edition managerSeminare)
von Anja K Haftmann
  CD-ROM

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfangreiches Material für Trainer zum Thema, 9. Mai 2015
Um ein Führungskräfteseminar zum Thema Bewerbungsinterviews professionell gestalten zu können, finden sich hier wirklich gut zu verwende Materialien. Mit nur wenig Vorbereitungs-aufwand kommen Trainer zügig an ihr Material. Durch die offenen Dateiformate gelingt auch eine Anpassung an das eigene Corporate Design sehr schnell.
Einfach DVD in den PC einlegen und über den Browser das Material auswählen. So zügig kann die Vorbereitung eines Seminars gehen. Zumindest, wenn man sich vorher bereits einmal ausführ¬licher mit den vielfältigen Vorlagen befasst hat. Dazu gehört der ausgezeichnet gestaltete Trainingsablaufplan. Sehr detailliert sind die vorzubereitenden Materialien, egal ob Handout, Skripte oder Flipcharts verzeichnet. Außerdem finden sich hier auch Traineranleitungen, um sich sicher durch das auf zwei Tage geplante Seminar zu navigieren. Selbstverständlich sind auch Zeitangaben vorhanden. Das Ganze im Word-Format, damit es sich leicht an ein konkretes Seminar anpassen lässt, das man möglicherweise doch anders plant.
Ebenfalls für die Hand des Trainers ist der Trainerleitfaden der eine Übersicht über die Themen bietet und wichtige Anmerkungen zum Urheberrecht der Materialien. Sehr schön ist, dass der Trainer nicht gezwungen wird, die vorgegeben Form der Materialien beizubehalten. Ausdrücklich wird eine Nutzung im eigenen Corporate Design – auch in veränderter Form – erlaubt. Scheinbar ist nicht einmal ein Copyright-Hinweis nötig, jedenfalls wird nicht darauf hingewiesen. So kann man sich wirklich schnell das benötigte Material zusammenstellen, ohne dass für die Seminar-Teilnehmer erkennbar wird, dass man Vorlagen verwendet.
Die im Seminar ausgearbeiteten Themen haben einen hohen Realitätsbezug. Der methodische Wechsel von Vortrag und Übungen in der Kleingruppe und/ oder im Plenum sorgen dafür, dass die erarbeiteten Inhalte nachhaltig vermittelt werden. So wünscht man sich Seminare. Jeder Schritt im Seminar ist mit Power-Point-Folien attraktiv gestaltet und kann unmittelbar eingesetzt werden. In den Notizen werden weitere knappe Anleitungen gegeben, die den Ablauf des Seminars erleichtern. Für die avisierte Seminargröße von 6-12 Personen wird man sicher nicht nur Power-Point einsetzen wollen – wenn überhaupt. Dann kann man sich sehr schön an den ebenfalls in der Sammlung enthaltenen Flipchartentwürfen orientieren, um selbst welche zu erstellen. Wer genügend Zeit zur Vorbereitung hat, wird möglicherweise weitere Flip-Charts mit eigener Handschrift erstellen, die auf den ppt-Folien fußen. Sämtliche Themen sind nicht nur als Power-Point-Folien inhaltlich aufgearbeitet, sondern liegen auch als Skripte vor. Auf Handouts sind Anleitungen für Übungen im Seminar vorbereitet.
Die Themen des Seminars beziehen sich auf die verschiedenen Anforderungen eines Bewer-bungs¬gesprächs. Das beginnt naturgemäß schon weit vor der ersten Einladung mit der Vor-bereitung von Interviewleitfäden. Es wird angeregt, konkrete Fragen zu formulieren, um eine vergleichbare Bewerbung zu garantieren. Die unterschiedlichen Phasen im Bewerbungsinterview und ihre Bedeutung werden selbstverständlich auch erörtert. Geübt werden dann Fragetechniken und Kurzinterviews.
Dem Telefoninterview als Vorauswahl wird ebenso Raum gegeben wie der wichtigen Frage danach, wie und was während des Face-to-face Interviews zu beobachten ist. Dass es dabei auch Wahrnehmungsprobleme geben kann wird ausdrücklich thematisiert und mit Hilfe von Übungen so bearbeitet, dass sie möglichst erkannt werden. Ausgesprochen gut gefällt mir, dass auch ein Fokus auf die nonverbale Kommunikation gelegt wird. Die kann den Ausschlag geben, ob ein Bewerber schließlich bevorzugt wird, oder ein anderer. Im Rollenspiel können Interviewaus¬schnitte eingeübt werden und in Exkursen wird auf so wichtige Fragen eingegangen wie das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und sehr differenziert auch die Analyse von Bewer¬berunterlagen. Natürlich fehlt auch nicht der Hinweis auf unzulässige und kritische Fragen, die je nach Anstellungsprofil durchaus differenziert zu beachten sind.
Das online-Material entpuppt sich als Blanco-Vorlagen der auf der CD bereits vorhandenen Skripte im Word-Format. So kann man diese Materialien leicht anpassen.


Macht, was ihr liebt!: 66 1/2 Anstiftungen das zu tun, was im Leben wirklich zählt
Macht, was ihr liebt!: 66 1/2 Anstiftungen das zu tun, was im Leben wirklich zählt
von Anja Förster
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wegweiser mit dem Ziel, sich selbst zu entdecken und erfüllt leben zu können, 19. April 2015
Die 66  Impulse als Anstiftungen zu bezeichnen trifft es ganz gut. Damit machen die Autoren ihre Intention deutlich, nicht einfach nur die gut formulierten Geschichten zu konsumieren, sondern sich anstecken zu lassen, selber aktiv zu werden. Dabei geht es überhaupt nicht um einfach nachzumachende Rezepte. Wer Förster/Kreuz kennt weiß, dass sie sich vor den üblichen Ratgebern verwahren. So simpel ist das Leben nicht, dass es einfach nur erprobter Methoden bedarf, die jede und jeder nachmachen kann. Aber es ist eben auch nicht so kompliziert, dass man den Kopf in den Sand stecken sollte und im Wehklagen über die Last des Lebens dieses verpasst.
So lese ich die Anstiftungen als Mutmacher, über die eigenen ungewöhnlichen und spannenden Möglichkeiten nachzudenken. Die kurzen Essays sind thematisch gegliedert und fordern heraus:
- außergewöhnlich
- leidenschaftlich
- unbequem
- anspruchsvoll und wertvoll
zu sein. Alleine dieses Wort zu verwenden gefällt mir. Es hätte ja auch „werden“ sein können, aber nein „sein“ heißt es da. Als ob es schon Wirklichkeit ist. Und ist es das nicht auch oft? Zumindest in den Gedanken sind Menschen in ihrem spannenden Leben schon längst angekommen. Es geht darum, sich das einzugestehen und es (immer mehr) Realität werden zu lassen, statt in den Korsetts des gesellschaftlich vermeintlich Anerkannten zu erstarren. Gleich die erste Story zeigt auf, wie das geschehen kann: Finden statt suchen überschrieben erzählt sie unter anderem von Pablo Picasso, der von sich behauptet hat, dass er nicht angestrengt suchen würde, was es sich lohnt kreativ zu gestalten, sondern dass er einfach ständig im Schaffens¬prozess ist und dabei eben das Wertvolle zu finden ist. Ein anderes Vorbild ist Spencer Silver, der für 3M einen Super-Kleber erfinden wollte und dabei als „Ausschuss“ den ablösbaren Kleber gefunden hat.
In dieser Weise geht es durch die Geschichte vieler bemerkenswerter Menschen über die Förster/Kreuz berichten. Oft aus persönlicher Begegnung, häufig auch von persönlichen Erfahrungen. So berichten sie davon, dass sie einen durchaus spannenden Beuch von Mexico-City kurzerhand abgebrochen haben als sie feststellten, dass in der verbleibenden Zeit für sie nichts herausragendes mehr auf dem Programm stehen würde. Länger zu bleiben würde nur bedeuten an einem Plan festzuhalten, der das ursprüngliche Ziel aber nicht mehr im Blick hat. Stattdessen haben sie so ihre Zeit an einem anderen Ort für ihnen Wichtigeres nutzen können. So einfach kann es sein, wenn man sein Leben bewusst gestaltet. Dazu zählt es eben, sich über seine echten Empfindungen klar zu sein. Ein in hohem Maß selbstreflektiver Prozess ist dazu nötig. Den zu lernen, das gelingt mit den Anstiftungen gut.
Eine Rezension kann die Vielfalt der gelungenen Beispiele nicht im Ansatz wieder geben. Aber sie kann einladen. Dazu, sich selber auf den Weg zu machen. Indem man das auch sprachlich liebevoll gestaltete Werk liest und sich selber mit seinen Möglichkeiten entdeckt. Auch als tiefsinniges Geschenk bestens geeignet.


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