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Beiträge von Milena Rehborn
Top-Rezensenten Rang: 812.026
Hilfreiche Bewertungen: 127
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Rezensionen verfasst von Milena Rehborn "artmontana"
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5.0 von 5 Sternen
Kreative Glanzleistung, 29. Juli 2007
Tiziano Ferro übertrifft sich auf diesem Album selbst. Konsequent in Italienisch singend zeigt er auf diesem Album die ganze Bandbreite seines Könnens, so, als sei sein Ideenreichtum unerschöpflich. Für mich gibt es derzeit kaum einen anderen Musiker, dessen Alben ähnlich mitreißend, inspirierend und tiefgreifend sind. Eine Empfehlung an alle, die Italien jenseits touristischer Klischées lieben gelernt haben und offen sind für das pure, sinnliche Leben. Hier findet man es.
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53 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Film der Stille - wie eine Insel in der Zeit, 9. Juli 2007
Dieser Film bewegt. Nachdem man den Abspann gesehen hat, bleibt man noch lange bewegungslos sitzen, still, nachdenklich, in sich gekehrt. Dieser Film ist völlig anders als andere Filme, er stellt unsere Sehgewohnheiten auf eine Zerreißprobe und ich kann verstehen, wenn viele dem nicht gewachsen sind. Diejenigen jedoch, die durchhalten, wird das Geheimnis des Lebens offenbart. Es geht nicht um Kommerz, um Erfolg, um Schnelligkeit auf der Suche nach dem Sinn des Seins. Wahres Glück findet sich nur in der Stille. Und in der Geduld. Der Film hat keinen roten Faden, das ist richtig. Doch warum sollte er ihn haben in einer Welt, in der Zeit und Raum unwesentlich sind? Die Welt, wie wir sie allgemein sehen, ist, auf das rein geistige beschränkt, nicht linear. Es gibt keinen Anfang und kein Ende, keinen Morgen und keinen Abend. Alles ist jetzt, alles existiert im Moment. Die Spiritualität, die die 20 Mönche in ihrer Gemeinschaft und in ihrer Hingabe an Gott gefunden haben, vermittelt dieser Film aufs Vortrefflichste. Diesen Film zu sehen ist kein Genuß, er hinterläßt viele Fragen und tiefe Spuren. Aber er bereichert ungemein und man tritt verändert nach 160 Minuten aus ihm wieder hervor. Sehr empfehlenswert!
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12
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| Wird angeboten von CD-DVD-Tonträger Berlin |
| Preis: EUR 9,45 |
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7 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Enttäuschung pur, 9. Juli 2007
Nachdem ich von einer guten Freundinn einen begeisterten Anruf bekam, in dem sie die Qualität dieses Albums rühmte, bestellte ich mir sofort die CD. Und war zutiefst enttäuscht. Die einzelnen Lieder plätschern seicht und nichtssagend dahin wie eine Autofahrt auf einer österreichischen Autobahn, die rechts und links entweder durch Lärmschutzwälle oder riesige Werbeplakate verbaut ist. Kein wirklicher Höhepunkt, kein Aufmerken wie beim Album "Mensch", bei dem man stellenweise alles stehen und liegen lassen mußte, weil man nicht anders konnte als einfach nur zu still werden und zu lauschen. Hat unser Herbert zuviel "Deutschland sucht den Superstar" gesehen, oder warum flacht er dermaßen ab im nichtsagenden Dunst? Die Leere seiner langweiligen Musik versucht er dann durch politisch-moralisierendes Gesülze aufzumotzen. Mich erinnert das mehr an alterne Lehrer, denen nichts mehr einfällt. Ich bewunderte Herbert Grönemeier bisher immer gerade wegen seiner Unangepaßtheit. Wäre er besser im beschaulichen Bochum geblieben, die Luft des Ruhrpotts schien ihm besser inspieriert zu haben als die ach so coole Luft Londons.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein wundervoll poetisches Buch, 13. März 2007
Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen und habe es noch am selben Tag des Erwerbs angefangen und binnen kürzester Zeit durchgelesen. Mein erster Gedanke war, wie können andere Bücher noch veröffentlicht werden, wenn es Autoren wie Hansen gibt? Ein Autor wie dieser kann nicht übertroffen werden. Selten habe ich ein Buch gelesen, daß mich derart gefesselt hat wie dieses. Gut, es sind drei Erzählungen in einem Band und man fragt sich, was haben diese Geschichten gemeinsam. Manchmal wird man einfach in die Irre geführt und der Leser bleibt verstört zurück. Der Leser erfährt den Zusammenhang nicht durch den Autor, sondern er wird selbst gefordert. Ein geschickter Zug des Autors, denn so begleitet einen dieses Meisterwerk noch über Tage hinaus. Es erinnert in der Tat sehr stark an "Die Insel des vorigen Tages", die Geschichten sind hervorragend rercherchiert und sprachlich wundervoll formuliert. Hansen schreibt aus Lust an der Sprache und dem guten Übersetzer sei Dank, daß wir dieses Spiel auch in der Deutschen Sprache erleben dürfen. Ich kann es unbedingt weiterempfehlen. Doch wird der Leser gefordert, zwischen die Zeilen zu schauen. Es ist kein Buch, daß man einfach so aus Langeweile lesen sollte. Es ist ein bewegendes Buch, es ist himmlisch, liebevoll, verträumt, verstörend, ergreifend, elegant, humorvoll, still, farbenprächtig, kunstvoll, faszinierend, geisterhaft und ungemein ästhetisch.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das ist echtes Kino!, 28. Dezember 2006
Vor ein paar Jahren wurde auf dem Filmfest München eine Retrospektive der Kaurismäki-Brüder gezeigt. Ich schaute mir an einem Tag das "Leben der Bohème" an und war so begeistert, daß ich es nicht mehr rechtzeitig zum Isartor geschafft habe, wo mein nächster Film laufen sollte. Er lief ohne mich, denn ich blieb im Filmmuseum und schaute mir gleich noch "Calamari Union" an, den wohl schrägsten Film, den ich jemals gesehen habe. Im Nachhinein hätte ich bei diesem Filmfest alle meine Karten verkaufen sollen und mich ausschließlich den Kaurismäki-Brüdern widmen sollen. Endlich gibt es Akis Filme auf DVD und so kann ich die verlorene Retrospektive nachholen. Die Filme Aki Kaurismäkis sind das beste, was ich bisher im Kino gesehen habe. Jede einzelne Szene steckt voller Wunder, Melancholie und Hoffnungslosigkeit wird gepaart mit Humor und Leidenschaft. Das ist es, was wirklich großes Kino ausmacht. Hat man einen Kaurismäkifilm gesehen, wird man nie wieder eine Hollywood-Blockbuster-Produktion ansehen können. Es ist wie nach dem Genuß eines guten französischen Weines, einmal davon gekostet, mag man nie wieder etwas schlechteres trinken.
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Tiefgreifende Einblicke in das Leben, 29. Oktober 2006
Dieses Buch wurde für die Menschen der Industrienationen geschrieben, die auf viele existenzielle Fragen des Lebens keine Antworten mehr bekommen. Unsere Konsumwelt, der entfesselte Kapitalismus läßt viele von uns ratlos zurück. Was brauchen wir wirklich, um ein erfülltes und glückliches Leben führen zu können? Der Dalai Lama gibt darauf Antworten, ohne dogmatisch zu sein oder von uns zu verlangen, zum Buddhismus zu konvertieren. Überhaupt finden sich viele Parallelen zum Christentum, sofern man in der Lage ist, das dogmatische Gerede der großen Kirchen hinter sich zu lassen und zum Quell christlicher Lehre zurück zu kehren. Doch auch Atheisten, die einfach nur einen Sinn in ihrem Sein suchen, werden in diesem Buch fündig werden. Zugleich ist dieses Buch auch ein aufrüttelndes Buch, denn durch die chinesische Besatzungsmacht wird vor unseren Augen eine der schillernsten und am weitesten entwickelten Kulturen dieser Welt zerstört. Sehr persönlich schildert der Dalai Lama seine eigenen Ängsten, die durch die chinesische Okkupation seiner Heimat Tibet entstanden. Die Lektüre dieses Buch jedoch setzt eine Bastion gegen Zerstörung, mit Geduld und Liebe im Herzen vermögen wir es vielleicht doch noch, die Welt zu verändern.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Geistreich-Intelligent-Witzig-Kritisch-Verführerisch, 4. März 2006
"Ich stricke am Rockzipfel meines Lebens" ist eines jener Bücher, die man erst aus der Hand legt, nachdem man sie atemlos gelesen hat - um sich dann sehnsuchtsvoll zu wünschen, es hätte niemals geendet. Die einzelnen Kurzgeschichten sind spritzig, witzig, sie stimmen nachdenklich, schockieren in ihrer Ehrlichkeit, sie entführen den Leser in eine surreale Welt voller Luftschlösser, Unterseebooten, erotischer Träume und kritischer Gedanken zum Zustand der Welt und der des Kapitalismus im besonderen. Die Kritik wird dem Leser schonungslos unterbreitet und manchmal erkennt man sich selbst wieder, als einer jener Fische, die tot sind, weil sie mit dem Strom schwimmen. Man hat Sympathien für jenen Protagonisten, der sich sehnlichst wünscht, wenigsten so alt zu werden, wie er aussehe, bevor er aus der Rolle falle, die er spiele (nebenbei eine Anspielung auf das ausbeuterische Sein armer Werbetexter in den Mühlen einer auf die Zeiten des Frühkapitalismus zurückgefallenen Maschine mit dem Namen Werbeagentur). Florian Schoemer liebt das Wortspiel und intelligente Sätze, aber er produziert mehr als bloße Kurzgeschichten - seine Texte sind echte, reine Kunst und man kann nur hoffen, daß sehr bald die Buchhandlungen gefüllt sein werden mit seinen Büchern. Ein neuer Stern am Deutschen Autorenhimmel ist hiermit aufgegangen!
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