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"chaos-inc"

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Peter Pan (Penguin Popular Classics)
Peter Pan (Penguin Popular Classics)
von J. M. Barrie
  Taschenbuch

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen All Children, except one, grow up., 19. Februar 2001
Dieser Satz fasst das ganze Buch ganz gut zusammen. Der Ewige Junge Peter Pan holt die Kinder Wendy, Michael und John aus ihrer trauten Heimatidylle und fliegt mit ihnen nach Neverland. Dort erleben sie Abenteur in Massen und bekämpfen den bösen Captain Hook. Obwohl eigentlich eine Kindergeschichte, so hat der Wunsch nie erwachsen zu werden auch psychologische Auswirkungen auf die Erwachsenen. Irgendwie haben wir doch alle einen Verlorenen Jungen in uns der raus will und mal die Verrückten Geschichten der Kindheit nochmal durchleben will. Nach dem Genuss dieses Buches schwelgt man wirklich in den eigenen Abenteuern die Hätten sein können. Komischerweise ist das Buch für ein "Märchen" ziemlich brutal. Nach den Schwertschlachten gibt es viele Tote die dann einfach abgeschrieben werden, Feen gehen auf Orgien und der Held Peter ist auch nicht ganz koscher im Oberstübchen. Außerdem hätte ich mir die Fantasy-Komponenten für das Neverland aufgespart, aber auch in der richtigen Welt gibt es Mütter die die Träume ihrer Kinder ordnen und tanzende Väter die ihre Hunde vergiften. Naja. Außerdem merkt man das das Original als Theatherstück geschrieben war. Teilweise gibt es nur ganz vage Beschreibungen einer Szene und so gut wie keinen Dialog. Trotzdem ein Klassiker für Fantasten und Träumer ganz gleich welchen Alters.


KING PINCH NOBLES (Forgotten Realms Novel: The Nobles)
KING PINCH NOBLES (Forgotten Realms Novel: The Nobles)
von David Cook
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Antihelden sind immer besser, 27. Januar 2001
In dieser eigenständigen Geschichte geht es um den verwahrlosten Erben eines Thrones, der eigentlich viel lieber ein Leben als Anführer einer Diebesbande führen möchte. Er wird von den Vasallen des verstorbenen Königs geholt um die Nachfolge zu klären. Natürlich nimmt er seine Gang mit auf die Reise, damit er hinterher richtig Trouble im Königreich machen kann. Wären da nicht seine versnobbten Verwandten, denen er gleich mal gehörig die Leviten liest. Im Laufe der Geschichte wird die ganze Situation dann aber ganz schön kompliziert, denn in der Stadt leben ganz schön viele geheimnisvolle wie auch gefährliche Wesen, die Pinch alle irgendwie bekannt sind. Viel Mystery und auch Action. Außerdem hat man hier einen Helden der Überhaupt kein Held ist. Es macht richtig Spass zu sehen wie er alle Beteiligten zu seinem Vorteil manipuliert und auch mal als erster zuhaut. Tja böse sein macht irgendwie mehr Spass. Das Ende ist gewöhnungsbedürfig aber so einen "King" könnten die FR öfter brauchen.


Canticle: The Cleric Quintet, Book One
Canticle: The Cleric Quintet, Book One
von R.A. Salvatore
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,91

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein merkwürdiges Szenario mit neuen Helden, 27. Januar 2001
Der erste Teil der "Cleric Quintet" Serie. In der legendären Bibliothek in den Bergen wird ein mächtiger Fluch freigesetzt und nur der junge Gelehrte Cadderly ist fähig ihn wieder zu stoppen. Die neuen Charaktere sind allesamt interessant und am Anfang ziemlich neu. Ein junger Cleriker ohne Magie, seine Freundin ein weiblicher Mönch der Steine zerhauen will, zwei zwergische Veteranen-Köche und ein neidischer Intimfeind der alles erst verursacht. Könnte interessant werden. Doch dann wird alles kopflos. Durch den Fluch der eigentlich eher einem verdammt ecstasy-mäßigen Drogencocktail gleicht werden alle Bekloppt und selbst die Helden sind "auf Drogen" und rennen wild von ihren Emotionen getrieben rum. Doch Cadderly, dessen Hauptantrieb Neugier ist kann alle so manipulieren dass sie den Fluch stoppen wollen. Es geht gegen einen bösen Priester der sich im Keller eingenistet hat. Natürlich liegt da noch irgendwo eine mächtige Mumie rum und auch so ists da irgendwie gefährlich. Schade, die eigentliche Gefahr hätte eher von den verrückten Charakteren kommen sollen als von irgendwelchen anonymen Untoten. Jedenfalls ist der Held so schlau Drow-Schlaf-Stöcke und Explodierende Armbrustpfeile schon vorher zu bauen mit denen er alle Feinde dann zerhacken kann. Und am Ende fühlt er sich dafür schuldig. Tja, so kommts wenn man mit Explosivgeschossen auf Menschen schießt. Aber alle anderen finden das hat er gut gemacht. Ziemlich ziellos aber keine Angst die Serie wird besser. Lustig ists auf jeden fall wenn der Fluch in der Bibliothek losgelassen wird. Was geschah da Bloss im Zimmer der wahnsinnigen Liebespriesterin?


In Sylvan Shadows: The Cleric Quintet, Book Two
In Sylvan Shadows: The Cleric Quintet, Book Two
von R.A. Salvatore
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,48

5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen wenn man Fantasy mag., 27. Januar 2001
Nachdem das erste Buch der "Cleric Quintet" Serie meiner Meinung nach nicht so der unbedingte Brüller war trifft "In Sylvan Shadows" voll ins Schwarze. Im zweiten Teil der Saga reisen Cadderly und seine Kumpanen in die Wälder der Elfen um die drohende Invasion der Orks abzuwenden. Doch diese werden von den Kräften der schwarzen Magier des Schlosses unterstützt. Was sehr gut gelungen ist, sind die Spannungen zwischen den Characteren. Cadderly ist eifersüchtig, Elfen und Zwerge mögen sich nicht und keiner traut dem ex-Verräter Kierkan Rufo. Außerdem sind die Schlachten im Buch sehr innovativ. Hier lernt man effektiv wie ein paar hundert Elven tausende von miesen Goblinoiden abwehren können. Zwar unrealistisch aber immer wieder abwechslungsreich. Alternativtitel : 1000 Wege böse Kreaturen zu töten. Eigentlich ziemlich brutal. Aber sind ja nur "evil" Gegner und dann kann man Ethik ruhig mal vorn weg lassen. Natürlich kann dieses Buch nicht mit den High-Classic Fantasy Stories mithalten. Aber für mich definitiv eines der besten Bücher der Serie. Außerdem erfährt man, das mehr hinter Cadderly stecken könnte als nur ein Gelehrter. Tja irgendwie folgt alles dann doch dem alten Schema. Unbegabter Junge wir ohne eigenes Zutun zum mächtigen Helden. Schade, ich mochte Cadderly ohne Magie mehr. Aber trotzdem sicherlich lesenswert. Wenn man den ersten Teil "bezwungen" hat.


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