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Beiträge von Patrick Bach
Top-Rezensenten Rang: 218.631
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Rezensionen verfasst von
Patrick Bach (Germersheim, Rheinland-Pfalz)
(REAL NAME)   

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Grau im Licht
Grau im Licht
Preis: EUR 14,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album!, 16. Oktober 2015
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Rezension bezieht sich auf: Grau im Licht (Audio CD)
Die “grauen Zeiten“ stehen vor der Tür und passend zum Herbst erwartet uns auch wieder ein neues Album von Diary of Dreams. Das erste Anhören habe ich hinter mir und bin absolut begeistert! Diesmal gibt es nicht einen Hänger, jeder Song begeistert. Nadel im Heuhaufen? Fehlanzeige! Die herbstlich, düstere Stimmung wird schon mit dem toll gestaltet Booklet wunderbar eingefangen, die Texte tragen ihr Übriges dazu bei. Ungewohnt bombastisch und druckvoll für melancholische DoD-Verhältnisse fällt diesmal die Abmischung aus: Gab es auf den letzten Vorgängeralben noch relativ zurückhaltende Stücke, sieht das bei Grau im Licht (wobei der Titelsong noch balladesker und in sich gekehrt wirkt) anders aus: Die Gitarren standen in der Karriere von DoD noch nie so stark im Vordergrund! Rockig-rotzig knallen einem die Läufe entgegen, selbst die elektronischen Instrumente wurden hier im Gegensatz zu “EiD“ gleichgestellt.

Das ist aber kein Nachteil! Es wirkt absolut ausgewogen, allerdings kommt mir die Abmischung einen Tick “anders“ vor. Vor allem wenn man es mit den früheren Alben vergleicht, fallen hier und da doch ein paar Unterschiede auf. Bei Titeln wie z.B. Krank kommt all das zusammen, was diese Band in den letzten Jahren so groß und einmalig gemacht hat… Wall of Sound Produktion, epische fast schon theatralische Aufbereitung der Stücke und eine ätherische Stimme verleiten zur Dauergänsehaut. Krank und der Opener Sinferno gehören zum Besten, was Herr Hates in den letzten Jahren veröffentlicht hat… auch mitGift, ganz großes Ohr-Kino! Natürlich darf die Abwechslung nicht fehlen: Tanzbares gibt es bei Endless Nights, Freunde der Melancholie werden bei Ikarus oder Homesick fündig, Gothic/DarkWave-Jünger freuen sich auf Schuldig! Zum Glück gibt es diesmal keine Mainstream-Experimente… wobei The Hunted da noch eher hinpassen würde, zudem erinnert der Song ein bisschen an Echo in Me.

Fazit: Alles in allem wurde der typische DoD Stil beibehalten und dezent modernisiert, analoge Ausflüge sind wohl endgültig vorbei und die Gitarre steht nun neben den Synthesizern im Rampenlicht. Jeder Song auf seine Art ein Knaller und fast schon bis zum Abwinken an Details ausgearbeitet… ergibt: Das beste DoD Album bis dato! Meinen Glückwunsch.


Memories
Memories
Preis: EUR 15,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch 2015 wieder einmalige Elektro-Kost... mit einigen Neuerungen, 22. März 2015
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Rezension bezieht sich auf: Memories (Audio CD)
Endlich wieder was neues von m.i.a.b: Seit “Revelations“ ist doch einige Zeit vergangen… nicht wenige halten das Album zum Besten, was elektronische Musik zu dieser Zeit zu bieten hatte! Mit “Memories“ ist es nun an der Zeit, diesen Schritt zu wiederholen. Gelingt das noch einmal? Gut 70 Minuten Spielzeit… 13 Titel. Da wurde wohl nichts dem Zufall überlassen? Klassische Mainstream-Hits sind meiner Meinung nach nicht auszumachen… ein großes Plus! Denn die Songs von mind.in.a.box leben schon seit jeher von ihrer Abmischung und Atmosphäre. Genau das sind auch die Punkte welche die Band im Indie-Bereich von jeglicher Konkurrenz abhebt. Alleine schon die Fülle an Details sind auch auf “Memories“ wieder einmalig.

Das Album wird dabei wieder von einem Konzept getragen, die Geschichte von Agent Black und Co. wird fortgeführt zusammengefasst im recht rockigen Opener “Travel Guide“. Wer hier also Club-Hit an Club-Hit erwartet, wird enttäuscht (Dubstep gibt’s auch keinen). Dennoch gibt es einige flottere Stücke (“Unforgiving World“, “Synchronize“, “Timelessness“) und die Beats sind wieder präsenter, als noch auf dem Vorgänger. Dennoch ist eine klare Weiterentwicklung zu spüren: Die “Wall of Sound“ Abmischung (z.B. das wunderbar melancholische “Silent Pain“ oder “Up There“) mit all ihren Verzerrern, Echos und Hall-Effekten sind bei Stefans großartiger Stimme ausgeprägter und geben den unterschiedlichen Vocoder-Voices ihre unnachahmliche Stimmung, zudem wirken die Songs durch dieses Stilmittel räumlicher. Einzig und alleine “No Hope“ ist ein bisschen zu instrumental und experimentell gehalten, was der Stimmung aber keinen Abbruch tut. “I knew“ ist einer der atmosphärisch besten Titel den ich in letzter Zeit gehört habe. Vor allem diese Songs sind es, die punkten genauso wie “Bad Dreams“ mit seiner fetten Bass-Line!

Beim Mastering wurde wohl darauf geachtet, bestimmte Passagen aussagekräftiger zu machen. Auch Stefans Stimme klingt dadurch gewaltiger als zuvor, war diese auf den letzten Alben den Effekten eher untergeordnet. Ich mag einfach diese Dynamik… wenn sich bei “Face It“ oder “Shake-Up“ alles entlädt… Gänsehaut. Was bleibt noch zu sagen nachdem eine Art Gothic-Stimme die letzten Worte im Outro gesprochen hat? Gratulation… alles richtig gemacht (y). Jetzt fehlt nur noch ein neuer TRON Soundtrack… von euch!


Elegies in Darkness (Deluxe Edition)
Elegies in Darkness (Deluxe Edition)

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soundtrack des Lebens!, 14. März 2014
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Da ist es nun also das 11. Studioalbum von Diary of Dreams… und wer dachte, die Schwermut wie bei den letzten Werken werde weiterhin Bestand haben, wird gleich mit dem ersten Titel umdenken müssen: “Malum“ zeigt gleich mal, das die Balladen erst mal weichen müssen und macht klar, hier geht es wütend, episch und mit voller Wucht und Intensität zur Sache… und kompromisslos! Herausgekommen ist eines der besten, vielleicht sogar das beste Album von Diary of Dreams.

Natürlich gibt es auch weiterhin die melancholischen (“Dogs of War“, “A dark embrace“ , “Dream of a Ghost“) und auch die akustischen Songs (“Die Gassen der Stadt“), die man ja von dieser Band so sehr liebt. Umgarnt wird das diesmal aber alles von wunderschöner Elektronik, großartiger Perkussion… eben all das, wo bei den früheren Alben etwas gefehlt hat. Die Gitarren, mal schön rockig progressiv (“The Battle“) oder generell etwas verfremdet, bekommen nun endlich wieder den Hintergrund der doch eher zu ihnen passt… so wie man es von den früheren Alben auch gewohnt ist! Die von vielen erwähnten Ähnlichkeiten zum .com/kill Nebenprojekt gibt es zwar, bringen jedoch frischen Wind in den melancholisch angehauchten Sound von DoD. Generell diese Spielfreude, die krassen fetten Beats und das pure abzielen auf ein düsteres Setting waren genau richtig, um sich vom etwas “trägen“ Ego:X zu lösen. Es klingt alles wie so eine Art Befreiungsschlag! Dark Wave at its best. Meiner Meinung nach war der Vorgänger ebenso ein schönes Album… doch eben nicht so sperrig, ein bisschen mainstreamiger, das hat man hier konsequent ausgemerzt, einzig “The Game“ kommt etwas poppig daher. Hier noch drei Punkte die mir aufgefallen sind:

Welche Band auf diesem Planeten kann denn bitte schön so einen Song schreiben wie “Daemon“? Keine! Zumindest keine, wo ich kenne… so einen Titel habe ich mir schon immer gewünscht! Danke Anlage top eingestellt… feines Piano-Intro… und dann kracht die Bude, vor allem beim Refrain. Dagegen klang das Snippet ja wie pures Sound-Mittelalter. Was ich sagen will: Produktionstechnisch mal wieder absolut vorbildlich abgemischt, was für alle Songs gilt… so muss Musik 2014 klingen. Es sind diese Details, die diesen besonderen Diary Sound ausmachen: Effekte, Hall, Wall of Sound…

Mit “a day in December“ gibt’s dann wohl auch eine der besten Diary-Balladen überhaupt… hier hat man Adrian’s variantenreiche Stimme etwas in den Vordergrund gemischt um den Song eindringlicher wirken zu lassen… Großartig! Ich bekomme von dem Refrain einfach nicht genug… traum(:a)haft!

Und zu guter Letzt, möchte ich die Deutschen Songs und die Texte generell loben, gefallen diese mir auf dem Album diesmal am besten. “Malum“ “StummKult“ … “Die Gassen der Stadt“… Gänsehaut! Auch super: Das Booklet, mit langsam zu Staub (?) zerfallenden Portraits… da hat sich jemand Gedanken gemacht, was auch die optische Umsetzung betrifft…nichts zu bemängeln also!? Naja… einzig und alleine mit “The Battle“ werde ich nicht so warm, es wirkt etwas unentschlossen. Aber irgendwie klingt dort der Anfang wie bei “Touch II“. Kleiner Insider? Die Bonussongs stehen dem regulären Werk in nichts nach… gefallen mir auch sehr gut.

Es ist noch früh im Jahr… aber schon jetzt so ein Hammer Album… Album des Jahres!? Denke schon. Hoffentlich wird es auch die Deutschen Charts rocken… Danke für dieses Werk!


.Com/Kill
.Com/Kill
Preis: EUR 17,39

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in der düsteren Welt von .Com/Kill!, 1. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: .Com/Kill (Audio CD)
Das Duo Adrian Hates und Gaun:A betreten mit “Com/kill“ eigentlich nicht so richtig neue Wege, war doch schon das Mutterschiff Diary of Dreams recht elektronisch. Die Gitarren hat man sich nun für das Nebenprojekt ausgespart und die Elektro-Jünger sind aus dem Häuschen: Das selbstbetitelte Debüt Album haut als episch, düsterer Maschinenpark mal so eben die komplette Elektronik Konkurrenz aus den Latschen! Ich muss ehrlich sagen… bei 40 Minuten Laufzeit… da hatte ich etwas Angst um die Abwechslung. Aber was hier an Abwechslung in den Titeln geboten wird ist schon ein Ding! Unglaublich frische Beats, die Melodieführung passt zu den Satzfragmenten und führt sie in den Melodien wieder zusammen und auch die Tempoführung ist bei jedem Song (trotz Uptempo) unterschiedlich. Gerade das macht es aus! Und welch eine (Ohren)weide ist die Abmischung: Kein “Loudness War“! Alles ist dynamisch auf gleichem Level und präzise wahrzunehmen. Auf einer guten Anlage richtig fett und druckvoll. Da dürfen sich die Mainstream-Musikproduzenten gerne mal eine Scheibe abschneiden.

Als heimlicher Favorit stechen für mich “Knecht der Lüge“ und das verspielte “Out of Control“ hervor. Auch sehr nett: “Monster Divine“ ist in der Album Version gleich doppelt so gut. Aber eigentlich ist jeder Song ein Beweis dafür: Es handelt sich hier vielleicht schon um das beste Elektro Album dieses Jahres! Was mir persönlich aufgefallen ist: Die minimalistischen Texte, die wummernden Synthesizer und Sound-Spielereien erinnern zumindest mich schon sehr an gewisse Deutsche Elektronikpioniere. ^^ Kann ja auch nur Zufall sein, aber man darf sich ja auch heimlich vor diesen Größen verneigen. “Knecht der Lüge“ hätten auch Kraftwerk nicht besser hinbekommen!

Fazit: Adrian und Gaun:A haben sich richtig ausgetobt und die Genre-Konkurrenz mal so eben weg geblasen! Ein unglaubliches Debütalbum.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 3, 2013 10:03 PM MEST


Sehnsucht (CD / DVD)
Sehnsucht (CD / DVD)

11 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schiller auf dem Höhepunkt seines Schaffens, 25. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sehnsucht (CD / DVD) (Audio CD)
Jeder Künstler erreicht im Laufe seiner Karriere seinen Zenit, den Höhepunkt. Bei Michael Jackson war es der Thriller, Kraftwerk machten sich mit der Computerwelt unsterblich oder Prefab Sprout legten mit Jordan: The Comeback ihr Meisterwerk ab. Und mit dem Doppelalbum (leider gibt es nur in der Superbox-Variante alle Titel) Sehnsucht erreicht nun auch CvD, alias Schiller, seinen musikalischen Höhepunkt. Ich bezweifle, dass er in Zukunft diesen Grad noch einmal erreichen kann. Aber man wird es sehen. Bislang ist Sehnsucht ganz klar das bislang beste Schiller-Werk, unerreicht in seinem Tiefgang und Melancholie. Doch was macht es denn so viel besser als die Vorgänger?

Es ist einfach die angestrebte Perfektion die man bei den Stücken nun erreicht hat! Egal ob die gesungenen- oder die Instrumentals die klingen einfach noch epischer und ausgefeilter als noch bei den Vorgängern. Dabei haben sie immer noch den unverwechselbaren Schiller-Sound. Die Vocal-Songs überzeugen mit einer noch detailierteren Sound-Abmischung und einer unglaublichen, gewaltigen Dynamik, wie ich es schon ewig nicht mehr gehört habe (Let me Love you, Tired, Forever, Everything). Alleine schon die Stimmen von Jael, Xavier oder die zarte Engelsstimme von Jette von Roth lassen jeden Chart-Einheitsbrei und jede Castingshow alt aussehen! Gerade auch der Titelsong schafft es immer wieder mich zu berühren und die Sehnsucht aufkommen zu lassen. Klasse! Über allem steht natürlich wieder die unerreichte Soulstimme von Kim Sanders, die für mich persönlich die beste weibliche Stimme auf dem Planeten hat.

Auch die Instrumentals sind nun wieder mehr als genial zu bezeichnen. Im Vergleich zu Tag und Nacht fallen diese noch einen Tick elektronischer aus. Ganz im Stile von Kraftwerk (Lichter) oder Tangerine Dream (Herzschlag) werden hier wieder echte elektronische Juwelen auf den Tonträger gezaubert. Dabei bedarf es dem Stück Zenit etwas mehr Erklärung: Klaus Schulze, einer der Gründer des Ambient, gibt sich die Ehre. Und liefert zusammen mit CvD eine Session ab, die wohl bislang ihresgleichen sucht. 32 Minuten(!) Chill-Out Ambient in seiner absoluten Genialität. Also ich glaube Klaus Schulze war selten so gut wie hier! Dabei nimmt er uns mit auf eine Reise zurück zu den Wurzeln der 70er- Jahre Berliner Schule, angekommen im Jahre 2008. Da merkt man eben die ganze Erfahrung von KS, gebündelt in einem Titel. Die gekürzte Version auf der CD 2 würde ich aber eher empfehlen, da der 32 Minüter ja komplett dem Genre der Berliner Schule entspricht. Hörer die dieses Genre nicht kennen, würden den Titel daher in seiner vollen Länge als langweilig und eintönig bezeichnen. Trotzdem: Ambient at his best! Trotz all dem Lobes, fallen einige Songs etwas aus dem Rahmen: Vor allem Fate, Porque Te Vas, oder auch Lonely passen nicht so recht in den elektronischen Stil dieses Konzeptalbums. Natürlich sind die Lieder deswegen nicht schlecht! Sie passen bloß nicht so richtig in das Konzept. Auch an deren Vocalparts muss man sich gewöhnen aber wohl nur deshalb, weil ich die Interpreten der Songs nicht kenne. Dafür ist Lonely ein echter Guter-Laune Song, der einfach nur fröhlich macht. Wie gesagt aber ganz stark im Kontrast zur sonnst eher melancholischen Grundstimmung des Albums.

An dieser Stelle noch ein paar Tipps zu den Auskopplungen (falls welche geplant sind): Müsste ich mich für drei Singles entscheiden, wären diese: Breathe (tolle Up-Tempo Nummer); Tired (wunderbar verträumte Ballade, toll gesungen) und Forever (für mich einer der größten Pop-Songs, der jemals geschrieben wurde). Eigentlich käme auch das schnelle Destiny mit Despina Vandi in Frage, da es wunderbar die Discos dieser Welt zum beben bringt. Da muss man einfach abtanzen! Leider ist der Text zu simpel geraten.

Fazit: Ganz großes musikalisches Kino. Einlegen, entspannen und genießen. Sehnsucht ist ein wirkliches Meisterwerk geworden! Daran müssen sich die Nachfolger nun messen lassen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 10, 2008 10:02 PM CET


Mass Effect
Mass Effect
Preis: EUR 19,99

25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch in Sachen Musik konkurrenzlos..., 6. Dezember 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect (Audio CD)
Bestes Spiel aller Zeiten... bestes Rollenspiel... lebensechte Charaktere... die beste erzählte Geschichte in einem Videospiel überhaupt... viele Kritiker lobten das Spiel nach Erscheinen regelrecht in den Himmel. Doch auch ich muss da zustimmen. In Zeiten lieblos dahingeschluderter Spiele, war es mal wieder BioWare, die zeigen wie man im Jahre 2007 und in Zukunft ein Videospiel (trotz einiger technischer Schwierigkeiten) inszenieren muss. Aber nicht nur die oben genannten Punkte treffen auf Mass Effect voll zu, sondern auch der Soundtrack. Meiner Meinung nach geht dieser in der Berichterstattung etwas unter. Zu sagen, dieser sei einfach nur toll oder hervorragend, wird diesem Werk nicht gerecht. Deswegen hole ich das jetzt nach.

Meiner Meinung nach muss sich der OST hier nicht vor großen Kinofilmen verstecken, ganz im Gegenteil. Würde heute ein Science-Fiction Film alla Star Wars mit dieser Musik in die Kinos kommen, so wäre der Oscar für die beste Filmmusik sicher in der Tasche. Solche Auszeichnungen gibt es im kleineren Rahmen auch in der Videospielbranche, deshalb wurde Mass Effect dieses Jahr auch in der Kategorie "bester Original-Score" nominiert. Und das nur zurecht, denn was Hauptkomponist Jack Wall (Jade Empire) und Synthie-Spezialist Sam Hulick hier abliefern ist mehr als ein Meisterwerk... es ist eher ein Unikat in den Welten des Alls... so etwas wird man wohl nicht mehr so schnell zu hören bekommen. An dieser Stelle will ich kurz auf die einzelnen Stücke eingehen. ACHTUNG: Da die Titelbeschreibung und mein Inhalt auch auf die bombastische Story eingeht, so rate ich jedem Leser der den Hauptquest des Spiels noch nicht durch hat, ab jetzt nicht mehr weiter zu lesen. Grundsätzlich hat man sich bei der Art der Musik (Klassik in Verbindung mit Synthie-Melodien) am grandiosen "Babylon 5" Soundtrack orientiert. Die CD selbst habe ich mir als Import besorgt, da leider kein Platten-Label diesen in Deutschland anbietet.

"Mass Effect Theme": Wie jeder große Film, z.B. Herr der Ringe, bekommt auch Mass Effect sein musikalisches Hauptthema. Bombastisch, und einfach episch kommt dieses rüber. Die hymnische Melodie sorgt im Intro des Spiels für die erste Gänsehaut. Garantiert!

"The Normandy": Dieses ist zu hören wenn man sich an Bord seines Schiffes, der Normandy befindet. Grundsätzlich besteht das Stück aus schnellen Ambient-Sequenzen.

"Eden Prime": Jeder Story-Planet im Spiel, bekommt auch sein eigenes Thema. Hier ist es der Prolog auf Eden Prime. Die Stimmung des Titels ist entsprechend der Mission sehr düster und mysteriös gehalten. Perfekte Stimmung!

"Battle At Eden Prime": Keine Shooter-Einlagen ohne die dazu passende Musik... das dachten sich wohl auch die Musiker und präsentieren mehrere Kampfthemen. Hier ist eines davon, unterstreicht es die Action auf Eden Prime sehr wirkungsvoll.

"Saren": Kommen wir zu einem echten Highlight... Saren's Theme ist als Hommage wohl dem ersten "Terminator" Film angelehnt. Dennoch ist die Melodie ein eigenständiges Werk und ist eine der genialsten Melodien, die wohl jemals für ein Videospiel geschrieben wurde. Saren's Theme kehrt in verschiedenen Variationen öfter auf.

"The Citadel": Die große Weltraumstation bekommt in ihrem ersten Auftritt ein episches Thema spendiert, das an die frühen Star Trek Filme erinnert.

"The Presidium": Ein sehr melancholisches Stück, passend zur Atmosphäre auf der Citadel eingesetzt.

"The Wards": Hier ist ein Stück, geschrieben für die Bezirke der Citadel, diesmal im düsteren Stil gehalten. Die Version im Spiel wurde etwas anders arrangiert.

"Criminal Elements": Dieses ertönt auf dem Planeten Noveria, passend zur Bar in der man Geschäften nachgeht.

"Spectre-Induction": Hier kehrt das Hauptthema in einer bombastischen Version kurz zurück. Klasse gemacht im Spiel!

"Liara's World": Der Storyplanet der hübschen Asari bekommt natürlich auch ein Thema. Das Stück besteht aus einer Synthie-Sequenz verziert mit einigen Effekten.

"A very dangerous Place": In Anlehnung an "Blade Runner" wurde dieses Thema zur Mitte hin in eine geniale Melodie verpackt. Das Stück war bereits in früheren Trailern vertreten und rockt einfach! Für mich das tollste Actionthema das ich in einem Spiel bis jetzt gehört habe.

"Feros": Das Thema zum Storyplanet Feros gibt sich ambientbetont und sehr zurückhaltend.

"Protecting The Colony": actionbetontes Stück.

"The Thorian": Hier kehrt die bekannte Melodie aus dem Trailer der Microsoft-Präsentation des Jahres 2006 zurück. Von der Atomsphäre her einmalig!

"Noveria": Das Thema zum Storyplanet Noveria besteht wieder aus einer tollen Synthie-Melodie.

"The Secret Labs": Zuerst langsam, dann wechselt das Stück in eine schnelle Actionvariante.

"The Alien Queen": Die Königin der Asari wird hier musikalisch sehr schön in den Mittelpunkt gestellt. Im Spiel selbst variieren die Titel etwas und werden an verschiedenen Stellen gespielt.

"Fatal Confrontation": Weiteres Actionthema, diesmal in kürzerer Form.

"Saren's Base": Im Stile des Saren Themas, wird wieder ein "Terminator" ähnliches Stück auserkoren. Klingt genau so düster wie auf dem "Terminator" OST.

"Breeding Ground": Mein persönliches Highlight. Saren's Thema kehrt in einer klassischen Version zurück und spielt die Version des offiziellen E3 2007 Trailers etwas anders ab. Was für ein Stück Musik!

"Virmire Ride": Actionthema, das erneut Saren's Thema präsentiert, diesmal in einer Kampfszene auf Virmire, wo man mit dem MAKO unterwegs ist. Schnelles Stück das süchtig macht.

"Exit": Die ersten Sekunden des Titels ertönen bereits auf der Eden Prime Mission, wechselt aber dann zu einem musikalischen Kleinod, das erneut Saren's Thema präsentiert.

"Love Theme": Der Schwerpunkt liegt hier auf der Piano-Melodie, getragen von wundervollen Ambientsounds. Atmosphärisch bringt es den romantischen Plot des Spiels zu einem wunderbaren Ausklang.

"Uncharted Worlds": Die Medien schwärmten bereits zu dieser Musik, die erstmals im allerersten Gameplay Trailer zu bewundern war.

"Ilos": ziemlich erdrückendes stilistisches Thema.
"Vigil": eines der atmosphärischsten Themen überhaupt; Stellt euch vor ihr seit auf dem Mond und blickt in Richtung Erde... dazu dieser Titel und man kommt ins schwärmen!

"Sovereign's Theme": Ebenfalls eine der genialsten Melodien ever... Das Reaper-Schiff Sovereign, bekannt aus dem Buch "Die Offenbarung", bekommt ein seiner Bedrohung würdigend entsprechendes Thema, untermalt von einem Chor.

Packende Musik inkl. verschiedener Variationen des Sovereign-Themas, die das grandiose Finale eindrucksvoll begleitet. Zum Schluss gib es mit dem Titel "M4 Part II" eine packende Rock-Oper, vorgetragen von der kanadischen Band Faunts. Das Game und der OST finden somit einen fulminanten, unglaublichen Abschluss. Fazit: Für mich der beste Videospielsoundtrack aller Zeiten. Bin gespannt, was die nächsten Spiele musikalisch so bieten...


Mass Effect: Die Offenbarung, Bd 1
Mass Effect: Die Offenbarung, Bd 1
von Drew Karpyshyn
  Broschiert
Preis: EUR 9,95

54 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach mal so ein neues Universum erschaffen..., 13. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
anders kann man es nämlich nicht beschreiben. Aber zuerst einmal möchte ich ein paar Worte an euch, liebe Leser, richten: Ihr habt euch jetzt auf diese Produktseite verirrt entweder aus Zufall, weil ihr ein großer Mass Effect Fan seit, oder aber einfach nur neue Science-Fiction Literatur sucht ohne zu wissen was Mass Effect überhaupt ist? Ich versuche jede dieser Zielgruppen nun deutlich zu machen, um was es sich hier bei Mass Effect überhaupt dreht.

Wenn es einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde für Spiele-Entwickler geben würde, hätte es BioWare spätestens mit dem Release des Buches jetzt geschafft: Noch nie gab es in der Unterhaltungsbranche ein Buch als Vorgeschichte zu einem Video- bzw. Computerspiel! Bücher gab es ja eigentlich immer nur als Vorgeschichte oder Beiwerk zu kommenden Kinofilmen, oder auch als sehr berühmte etablierte Romanreihen wie z.B. Star Wars. Doch die hier vorliegende “Mass Effect Vorgeschichte“ in Buchform, schaffte etwas ganz anderes, einzigartiges und es ist ein Segen das man das als Fan noch erleben darf: Es wurde ein komplett neuer Franchise erschaffen... mit nur einem Buch! Man denke nur mal an die fantastischen Star Wars Romane die ja einzigartig sind und mit tollen Abenteuern rund um die Lieblingscharaktere wie Luke, Han etc. die Fans begeistern... doch jetzt gibt es urplötzlich ein neues Universum, erschaffen vom amerikanischen Bestseller-Autor Drew Karpyshyn, der mal wieder im Dienste von BioWare steht, war er es doch der die wohl bislang beste Geschichte eines Videospiels, nämlich “Knights of the Old Republic“ schrieb... da war es klar, das man sich hier wieder der Schreibkünste von Karpyshyn bediente.

Und was Karpyshyn mit “Die Offenbarung“ (sehr gut übersetzt von Mick Schnelle) hier abliefert, ist nicht nur der Beginn eines neuen Franchises, es ist die für mich beste erzähle Science-Fiction Handlung die ich bislang erleben durfte! Einfach mal so wird ein Star Wars Universum, das sich seit Jahren auch als Romanreihe unsterblich gemacht hat, vom Throne verdrängt und lässt dieses, ja regelrecht ausgelutscht erscheinen! Doch das hat seinen Grund... auch wenn viele Star Wars Fans jetzt über diese Kritik verärgert sind (ich selbst bin seit 20 Jahren SW-Fan ich weiß also was ich hier schreibe!)... ich war der letzte der das dachte. Doch warum begeistert das Buch so sehr?

Da kommen mehrere Faktoren zusammen: Alleine schon der lockere, moderne, aber auch etwas brutale Schreibstil von Karpyshyn ist erwähnenswert: Jede Situation, jede Handlung, jeder Charakter, jedes Details, jeder Dialog, jede Rückblende wird einfach perfekt wiedergegeben, so das man sich immer in die Lage versetzen kann, am Ort des Geschehens zu sein. Dabei lässt sich der Autor alle Zeit der Welt für die Details. Auch wie er es schafft, Spannung aufzubauen sucht seinesgleichen in derzeitigen Science-Fiction Romanen. Das ganze Buch liest sich wie ein Film, dessen grandioses Finale voller Action und Dramatik das meiste schon toppt, was es in den letzten Jahren in diesem Genre so zu lesen gab. Doch das eigentliche i-Tüpfelchen sind die Charaktere! Alle haben irgendwo ihre Schattenseiten und die Detailversesenheit von Karpyshyn kommt hier am ehesten zum tragen: David Anderson (der im Spiel wohl zum Captain befördert wird) agiert wie ein echter heldenhafter, aber auch von Gewissensbissen gepeinigter Mensch in Militäruniform; Kahlee Sanders ist die zerbrechlich wirkende aber doch so tapfere Systemtechnikerin der Allianz; oder aber auch der brutale, rücksichtslose Kopfgeldjäger Skarr weiß zu begeistern. Das waren nur einige Charaktere des Buches, doch haben sie eines gemeinsam: Durch die Liebe zum Detail erscheinen alle Charaktere sehr realistisch und human, Karpyshyn versteht es vorzüglich ihnen Leben und Seele einzuhauchen. Doch der absolute Höhepunkt ist der Turianer Saren, der (wahrscheinliche) Bösewicht des Spiels: Noch nie habe ich einen Charakter gesehen (gelesen), der so brutal, rücksichtslos kalt, aber doch so cool rüberkommt. Ein Bösewicht zum verlieben!

Fazit: Sollte das Spiel am 23. November auch so sehr begeistern wie das Buch steht eines fest: Es ist das beste Spiel aller Zeiten! (Rollenspiel sowieso) Alle die erst jetzt auf “Mass Effect“ aufmerksam wurden, empfehle ich den bombastischen, offiziellen E3 2007 Trailer in dem man auch Bösewicht Saren zu Gesicht bekommt. Xbox 360 User sollten sich die beiden Trailer der Entwickler von Bioware auf dem Marktplatz ebenfalls anschauen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 3, 2011 4:53 PM MEST


Mass Effect
Mass Effect
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 25,99

22 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der wohl größte Blockbuster für die Xbox 360!, 29. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Mass Effect (Videospiel)
Zuerst einmal muss ich erwähnen, das sich diese Kritik auf die im Netz bzw. dem Xbox live Marktplatz verfügbaren Trailer zu Mass Effect bezieht. Auf Grund dessen habe ich etwas über dieses Spiel nachgedacht und versuche zu erklären warum es wohl neben Halo 3 einer DER größten Kaufgründe für die Xbox 360 ist. Zudem werde ich natürlich eine richtige Rezension nachholen, sobald der Titel verfügbar ist. Die fünf Sterne vergebe ich deshalb nur unter Vorbehalt. Doch was macht denn nun Mass Effect so besonders?

Wahrscheinlich haben die meisten von euch schon die beiden offiziellen Trailer gesehen, die mit einem Kommentar von dem Lead Director Casey Hudson (übrigens sehr ausdrucksvolle und angenehme Stimme wie ich finde. Ich glaube er könnte die Rolle des Commander Shepard perfekt sprechen!) versehen wurden. Doch es sind keine normalen Trailer wie man sie von anderen Spielen kennt... was BioWare hier auf die Beine gestellt hat ist wohl der größte Hang zur Perfektion den man nur haben kann! Schon die Eröffnungssequenz mit dem typischen Mass Effect Logo die mit dieser coolen elektronischen Ambient-Musik beginnt, lässt einen nur noch staunen. Was für eine Inszenierung! Man merkt auch richtig mit wie viel Liebe zum Detail Casey Hudson über das Design in Mass Effect spricht. Man nimmt es ihm wirklich ab. Aber da es sich hier um eine der bekanntesten Spieleschmieden geht, mache ich mir keine große Sorgen. Neben Kotor 1 und Jade Empire wird BioWare erneut einen Meilenstein abliefern und wahrscheinlich erst mal alle nachkommen Rollenspiele alt aussehen lassen.

Aber es ist nicht nur die fantastische Musik von Sam Hulick die mich schon jetzt begeistert (wann erscheint der Soundtrack auf CD!?), oder die vielen abwechslungsreichen Planeten, auch ist es nicht die perfekte Unreal 3 Engine die hier meiner Meinung nach schon jetzt modifiziert wurde, nein es sind die “digitalen“ Schauspieler die man zum ersten Mal in den Trailern bewundern durfte und das Spiel wirklich zu einem unvergesslichen Erlebnis machen werden! Wann hat es das schon mal gegeben? Charaktere die aussehen wie du und ich und genauso reden und gestikulieren wie du und ich. Alleine schon die Szene in der Bar wo Shepard mit einem Außerirdischen spricht und ihn mit der Waffe bedroht das ist so etwas von genial gemacht. Auch die Interaktion mit den anderen Charakteren wie sie z.B. Emotionen zeigen (achtet mal auf das Stirnrunzeln und das nervöse Augendrehen der hübschen Aliendame bei Shepard in der Bar!) so etwas hat man heute einfach noch nicht gesehen und es haut einen einfach um wenn man sieht, wie natürlich lebendig die Charaktere miteinander harmonieren und Dialoge führen! Und es handelt sich hier nur um die Trailer. Im fertigen Spiel wird es wohl noch genialer aussehen. Einfach klasse! Half-Life 2 war also mit seinen tollen Charaktermodellen damals erst der Anfang... einige Jahre später sieht man nun was technisch machbar ist. Für mich ist Mass Effect das erste Spiel mit echten “Next-Generation digital Charakters“.

Mann muss auch kein Hellseher sein um zu sagen, das die kommenden Spiele der PS3 nicht auch nur annähernd (!) an dieses Spieleaufgebot heranreicht! Ich frage mich echt, wer für so etwas noch 600 € zahlen will? Meiner Meinung nach hat Microsoft als First Party Member solche Argumente wie Alan Wake, Mass Effect, Halo 3, Fable 2, Halo Wars, Blue Dragon, Lost Odyssey... dann gibt’s natürlich noch die Third Party exklusiven Titel wie Bio Shock oder C&C etc. Zockerherz was willst du mehr? In anderen Foren wird nur immer über den typischen Xbox 360 vs. PS3 Kampf geredet aber wenn man mal die Augen aufmacht, wird man erkennen das eine Konsole eigentlich zum spielen da ist. Und wenn man sich die Games für die Xbox 360 ansieht dürfte die Frage welche Konsole in dieser Generation die beste ist, wohl nicht mehr gestellt werden! Zudem plant Microsoft noch mehr Exklusivtitel an land zu ziehen. Doch mein Traumspiel ist und bleibt Mass Effect: Ein Schlag ins Gesicht für die Konkurrenz!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 26, 2007 12:04 PM CET


Pink Floyd - Pulse (2 DVDs)
Pink Floyd - Pulse (2 DVDs)
DVD ~ Pink Floyd
Preis: EUR 27,99

17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalisch eine andere Liga..., 23. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pink Floyd - Pulse (2 DVDs) (DVD)
... oder doch eher eine Galaxie über allen anderen Musikern? Ok mit meinen 24 Jahren gehöre ich nicht unbedingt zu der Zeit, wo Pink Floyd ihre Höhepunkte hatten. Man kann auch sagen das die 70er und die 80er ein bisschen an mir vorübergingen. Allerdings konnte ich mit dem Möchtegern-Techno der 90er und dem peinlichen Einheitsbrei von heute auch nichts großartig anfangen. Trotz alle dem besitze ich heute eine stolze Plattensammlung und bin stolz ausschließlich gute Musik mein eigen nennen zu dürfen: Peter Gabriel, U2, Prefab Sprout, Kraftwerk, Human League, Duran Duran, A-ha... sind nur einige Beispiele. Aber ich habe mir überlegt: Jetzt besitze ich alles was gute Musik ausmacht, aber was ist mit Pink Floyd? Mein Vater ist von denen begeistert, ich selbst kam mit den langsamen Midtempo-Bombaststücken nicht so zurecht. Habe deren Musik also nur oberflächlich gehört was ein großer Fehler war!

Als dann die DVD P.U.L.S.E von den Legenden erschien, wollte mein Vater unbedingt das ich mir das mal ansehe. Zuvor hatte er mir das Konzert von Roger Waters The Wall in Berlin geschenkt. Da ich davon begeistert war habe ich gedacht, gut warum nicht. Eine CD von diesen Legenden muss man eh in einer sehr guten Plattensammlung haben .Also ok heute hingesetzt, Dolby-Anlage auf...

... und erst mal alles verarbeiten. Anders kann ich es nicht beschreiben. Man kann diese Musik nicht beschreiben! Diese Dynamik, diese Präsenz, die Stimme von David Gilmour, diese Gitarrensoli, also so etwas geniales als Live DVD habe ich noch nie gehört. Sogar bei “Wish you were here“ kamen mir die Tränen! Das hat keine Band jemals bei mir geschafft! Aber mir ist das nicht peinlich. Das alles sollte eigentlich für die Qualitäten dieser Band sprechen. Zudem lassen die überarbeiteten Live-Versionen der Songs ihre alten Albumversionen zum Teil komplett alt aussehen. Bei der Aufnahmetechnik hat sich eben einiges getan. Vergleiche ich jetzt nach dem ich das gesehen habe, diese Musik bzw. Konzert-DVDs mit anderen Künstlern, ist das einfach eine andere Liga was die Floyds da zelebrieren. Ich habe auch andere tolle Musik-DVDs aber dass rockt ja wohl alles weg! Vor allem bei “Comfortably Numb“ das nun viel frischer und rockiger klingt, stockt einem bei dem unglaublichen (!) Gitarrensolo eh der Atem! Auch die Lichtshow sucht ihresgleichen. Man bekommt hier einiges geboten für sein Geld. Fast schon peinlich das ich um diese Band so lange einen großen Bogen gemacht habe. Eigentlich will ich jetzt nichts anderes mehr hören.

Technisch ist die DVD auch einwandfrei. Das Bild wurde ganz gut auf das 16:9 Format übertragen, hier und da ist das Bild aber zu verrauscht und unscharf. Das Material war aber von 1994 also verzeihbar. Dafür punktet der Sound der vor allem bei den Drums und beim Bass druckvoll zeigt, was der Subwoofer leisten kann! Man sollte allerdings seine Anlage etwas lauter stellen, da zumindest bei mir das Konzert einen Tick zu leise abgemischt wurde. So und jetzt höre ich weiter!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 29, 2008 8:57 PM MEST


Lost Planet: Extreme Condition
Lost Planet: Extreme Condition
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 15,99

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eiskalte Action angereichert mit interessanter Geschichte, 9. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Lost Planet: Extreme Condition (Videospiel)
Und das ist genau das, was nicht jeder Shooter auf Anhieb schafft. Natürlich gibt es auch ein paar Ausnahmen wie z.B. Half Life 2 aber eine gut gelungene Handlung sucht man meistens in aufwändigen Actionspielen vergebens. Nach dem durchspielen von Lost Planet muss ich sagen, das ich gerade in diesem Punkt durchaus überrascht wurde. Aber hierzu später mehr. Man merkt auch gleich, das Japaner dieses Spiel entwickelt haben alleine schon auf Grund der zahlreichen Dialoge, die im vergleich zu einem Microsoft Konkurrenztitel fast schon episch sind.

Technisch weiß der Titel eben so zu überzeugen. Also fettere Explosionen habe ich in noch keinem anderen Spiel gesehen. Und das meine ich Plattformübergreifend! Da wirken ja die Effekte bei einem indizierten Titel ja wie ein Witz... und hier ist eben der pure Bombast. Auch die bedrohlich kalte Atmosphäre rund um den verlassenen Eisplaneten ist den Entwicklern sehr gut gelungen, wenn auch gerade die Innenlevels im Gegensatz zur fantastisch frostigen Außenwelt etwas steril und eintönig wirken. Da bietet die Konkurrenz auf der Xbox 360 einfach mehr Texturvielfalt! Auch wird die tolle Musik im Spiel etwas zu leise wiedergegeben. Leider wirken auch die direktionalen Sounds etwas zu unausgeglichen. Es kommt viel zu viel aus den vorderen Lautsprechern. Das war es aber auch schon mit Kritik auf der technischen Seite. Die ist auch gleich vergessen, wenn man zum ersten Mal einen der fetten Bossgegner zu Gesicht bekommt. Und das ist einfach einer dieser unvergesslichen Momente: Wenn zum ersten Mal die Riesenspinne auftaucht oder gleich zu Beginn im Prolog das Grüne Auge einen erwartet staunt man wirklich baff auf den Fernseher. Wo hat man solche riesigen bedrohlichen Viecher schon mal gesehen? Also ich noch nirgends. Überhaupt die ganzen Kämpfe treiben einem nicht selten eine Schweißperle auf die Stirn... auch wegen dem unfairen Schwierigkeitsgrad selbst auf leicht haut es einen aus den Socken! Also da hat man es viel zu sehr übertrieben. Und ich bin nicht gerade ein Anfänger. Auf der anderen Seite hat man dieses besondere Erfolgserlebnis, wenn man einen dieser gigantischen Brocken besiegt. Das ist Inszenierung pur! Leider hat auch die KI ihre Macken. Und zwar deshalb, weil mir die Bosse viel schlauer vorkommen als die Soldaten von NEVEC. Hier ist die Next Generation schon viel weiter, siehe F.E.A.R oder Ghost Recon.

Kommen wir zur großen Überraschung, nämlich der Story rund um Luka, Rick, Wayne und Co: Diese wirkt zwar auf Grund der kurzen Spielzeit etwas hektisch, wird aber trotzdem sehr schön erzählt und wirkt wie vorhin schon erwähnt im Vergleich mit anderen Shootern fast schon episch. Dazu tragen auch die unglaublichen Ingame-Ziwschensequenzen bei, die ziemlich dramatisch daher kommen. Auch die englischen Sprecher machen einen sehr guten Job. Angereichert wird die Geschichte um Freundschaft, Verlust und Verrat, wenn auch ab und zu etwas zu kitschig. Aber es sind eben Japaner. Alles in allem wurde ich hier sehr gut unterhalten und die süße Luka ist einem echt ans Herz gewachsen. Kann nicht verstehen das manche der Story Belanglosigkeit vorwerfen oder die Charaktere blass seien. Es wird doch immer über die 08/15 Storys in Shootern gemeckert, und jetzt wo Lost Planet mal diesen mutigen Schritt wagt, hiervon wegzukommen wird auch wieder kritisiert. Man kann es halt keinem recht machen.

Grafik: 17/20

Story: 15/20

Atmosphäre: 18/20

KI: 5/10

Musik: 8/10

Soundeffekte: 8/10

Umfang: 5/10

Gesamtwertung: 76 % = 4 Sterne

Fazit: Pure Action, gute Story, fette Gegner. Actionherz was willst du mehr!? Vielleicht einen faireren Schwierigkeitsgrad.


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