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Rezensionen verfasst von
Patrick Bach (Germersheim, Rheinland-Pfalz)
(REAL NAME)   

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Max Payne 2: The Fall of Max Payne
Max Payne 2: The Fall of Max Payne

21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein interaktiver Psychothriller (nur) für Erwachsene!, 30. Dezember 2003
Mit dem Erscheinen von „Max Payne 2" wurde das Thema „Preis/Leistungsverhältnis" neu aufgewärmt: Rechtfertigt der Preis die kurze Spielzeit von ca. 10 Stunden? Darüber wurde bereits schon alles gesagt... nur, es muss sich jeder selbst überlegen ob er deswegen gleich einen Stern von der Wertung abzieht. Denn so wie es aussieht, ist das wohl auch der einzige richtige Kritikpunkt der auffällt. Aber alle anderen Dinge wie z. B. die Grafik, die Story, der Sound, die Musik, die Atmosphäre, ja einfach der ganze Realismus in diesem Spiel setzten definitiv neue Maßstäbe für die Zukunft und daran wird oder muss sich die Konkurrenz dran messen lassen. Wo andere Entwickler noch protzen mit ihren ach so vielen Details sind deren Spiele noch gar nicht erschienen! Mit den heutigen Technologien wird grafisch wohl ein ganz neues Ziel angestrebt: Künstliche Welten zu erzeugen, die bis ins Detail echt wirken. Und Remedy, die Entwickler von „Max Payne 2",kommen mit Hilfe dieses Spiels diesem Ziel näher als der aktuelle Rest der Konkurrenz. Die eigens für das Game entwickelte Grafiktechnologie beeindruckt und verblüfft zu gleich mit unglaublichen Details: Zuerst fallen einem die hochaufgelösten Texturen auf. Ohne zu übertreiben: Ein realistischeres New York hat man bis jetzt noch nicht gesehen! Da sieht Feuer aus wie Feuer, da bewegen sich Menschen wie Menschen, Wände und Mauern sehen aus wie echt! Das Leveldesign ist ausgezeichnet obwohl manche Levels schon linear wirken. Die Slums sehen aus wie eben in New York, so richtig runtergekommen. Die Details und Animationen der Figuren und deren Aussehen inkl. Mimik und Gestik einfach atemberaubend! (entsprechende Hardware vorausgesetzt) So weit ich weiß ist dies auch zur Zeit das einzige Spiel, wo das Spiegelbild in Echtzeit berechnet wird. Zu sehen ist dieser Effekt aber nur auf DirectX 9 Beschleunigern. Fantastisch sind auch die Partikeleffekte. Schaut euch nur den Regen an...Toll! Doch genug geschwärmt es gibt auch noch andere Dinge zu beachten. Die Soundeffekte könnten locker von einem Kinofilm stammen. So haben Waffensounds zu klingen und nicht anders! Alles wurde original aufgenommen wie z. B. der Regen, der auf Dächer prasselt, die verschiedenen Geräusche der Waffen, Laufschritte etc. alles realistisch! Die Musik ist nicht so vielfältig, dafür passt sie zur jeweiligen Situation perfekt. Mal romantisch wenn Mona auftaucht, mal düster wenn Max der Wahrheit ins Auge sehen muss, oder einfach nur spannend und nicht langweilig. Alleine schon das düstere Main Theme aus dem Hauptmenü lässt einem eine Gänsehaut über den Rücken fahren... jedes Musikstück passt zur Situation! Und auch hier ein unterschied zur Konkurrenz: Man hört die Musik auch immer wieder gerne, so das man verschiedene Stellen noch mal spielt. So erging es mir zumindest.
Doch nun ein Punkt der mir sehr am Herzen liegt: Die USK Einstufung ab 18! Viele Leute finden sie zu hoch, ab 16 würde auch reichen... ok das ist Ansichtssache... aber nur, wenn man sich die Gewaltdarstellung betrachtet: Es gibt in anderen Spielen deutlich viel mehr Gewalt auf Menschen oder zivile Personen wie hier gezeigt! Auch die Blutdarstellung ist nicht übertrieben... wieso also ab 18? Nun wie schon gesagt es ist einfach der Realismus der hier in einer Form präsentiert wird, wie es ihn bisher in PC Spielen noch nie gab. Es ist einfach mehr ein Psychothriller als ein "normales" Game! Die Story... so düster, so dunkel, voller Andeutungen was wohl passieren mag. Auch wenn Max in einer Art mündliches Tagebuch über sein tragisches Leben philosophiert... harter Tobak! (Englisch sollte man verstehen...) Denn der Verlauf von Max Leben ist geprägt von Niederschlägen und schlechten Erfahrungen... viele Jugendliche unter 16 würden hier vielleicht noch ein Vorbild finden. Denn der Sinn Rache oder Frustration mit Waffengewalt zu überdauern wird auch in Teil 2 nicht ganz gelöscht... standen im Vorgänger noch das Drogenmilieu und private Ereignisse im Vordergrund, so zielt die Story von „Max Payne 2" eindeutig auf die Psyche des Menschen ab und wie sehr verschiedene Ereignisse ihn verändern oder beeinflussen können. Wer wurde noch nicht dabei ertappt, als er sich beim zocken von „Max Payne 2" selbst Gedanken über sich gemacht hat? Möchte man wirklich in der Haut von Max stecken? Vielleicht passiert mir selbst auch mal so etwas? Hat man Mitleid mit Max? Das sind Themen und Emotionen die nur Volljährige erleben sollten. Somit hat das düstere und tragische Leben von Max Payne nichts in den Händen von Jugendlichen unter 18 Jahren verloren und schon gar nicht bei Kindern, denn auch der Punkt Erotik wird nicht so vernachlässigt...! Eltern sollten also aufpassen was sich der Sohn oder die Tochter so zulegt... sonst wird bittere Virtualität auf dem PC vielleicht bald Realität! Fazit: Einfach einzigartig was uns hier präsentiert wird! Für mich das Spiel des Jahres 2003. Die ab 18 Einstufung ist gerechtfertig (siehe Rezension)
Pro:
- Präsentation setzt neue Maßstäbe für realistische Computerspiele
- Kinoatmosphäre pur
- düstere packende Story um Liebe, Rache und Verrat
- endlich mal eine Geschichte für Erwachsene
- besser inszeniert als mancher Kinofilm
Contra:
- kurze Spieldauer ( 10 St -)


Star Wars - Knights Of The Old Republic
Star Wars - Knights Of The Old Republic
Wird angeboten von Hauseinkauf - mit Sicherheit schneller Versand
Preis: EUR 19,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Rollenspiel des Jahres 2003!, 25. Dezember 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Jahr gab es ziemlich gute Rollenspiele. Man wurde regelrecht verwöhnt. Doch keines begeisterte die Zocker wohl so sehr wie „Knights of the old Republic". Natürlich bin ich bekennender „Star Wars" Fan aber auch Leute, die keine „Star Wars" Fans sind müssen hier einfach zugreifen! Was hier BioWare abliefert sucht bislang in Sachen Spieltiefe, Präsentation und Atmosphäre seinesgleichen... ich habe mich wohl gefragt wie gut es BioWare gelingt, die komplexen Dungeon&Dragons Regeln der 3rd Edition im „Star Wars" Universum zu integrieren. Natürlich darf man die Umsetzung der Regeln nicht mit dem Klassiker „Neverwinter Nights" vergleichen, denn dessen D&D Regeln entsprechen den Vergessenen Reichen. Hier musste BioWare sich nun überlegen wie man die vielen Telente, Fertigkeiten und natürlich die Charaktergenierung des D&D Systems in das „Star Wars" Universum erfolgreich überträgt. Und es ist ihnen einfach fantastisch gelungen! D&D Veteranen wie ich fühlen sich somit beim zocken einfach pudelwohl! Die angepassten Regeln gehen nach ein paar Minuten einfach locker von der Hand. Ähnlich wie bei „Neverwinter Nights" würfelt der Computer alle Aktionen und Handlungen der Charaktere (wie z.B die Kampfhandlungen, Anwendung der Fertigkeiten) aus. Je nach Würfelergebnis gibt es dabei einen Erfolg (also Treffer) oder Patzer (Fehlschlag). BioWare hat bei der Anpassung der Regeln einfach Glanzarbeit geleistet! Insgesamt überzeugt das Produkt auf ganzer Linie. Die Charaktere wurden liebevoll animiert... Bewegungen, Mimik und Gestiken der Charaktere wirken lebensecht. (lippensynchron!) Das Leveldesign ist allerdings eine Sache für sich... Auf der einen Seite begeistern die tollen Texturen, die „Star Wars" typische Locations und Modelle auf den Bildschirm zaubern, doch auf der anderen Seite merkt man deutlich die Schwächen der „Neverwinter Nights" Engine: Die Technologie schafft es nicht ein Gefühl von Freiheit auf den Bildschirm zu bringen. Das hängt damit zusammen, das eigentlich alle Gebiete und Orte die man besucht designt wurden , als hätte man die Levels auf Millimeterpapier geplant. Es ähnelt zu sehr an Viereck Levels! Das merkt man spätestens dann, wenn man die Karte aktiviert. Das fällt zwar nicht so auf, stört aber doch ein wenig das Spielgefühl. Das ist aber der einzige Kritikpunkt und ist zudem Geschmackssache. Man muss dazu aber auch sagen, das es die Engine schafft, das D&D Regelsystem ordnungsgerecht umzusetzen. Die Soundeffekte und Musik sind gewohnt erstklassig! Es gibt doch nichts besseres wie ein surrendes Lichtschwert in der Hand zu halten. Fazit: Mit dem besten Rollenspiel 2003 unterstreicht BioWare seine Stellung als eine der besten Spielschmieden die es gibt.
Pro:
- Star Wars Flair perfekt für den PC umgesetzt
- Dungeons&Dragons Regelsystem wurde erfolgreich angepasst
- Sound und Musik sind erstklassig
- Charaktere haben eigene Persönlichkeit und agieren lebensecht!
- spektakuläre und actionreiche Kämpfe
- lange Spielzeit (40 St +)
Contra:
- leichte Designschwächen bedingt durch die Engine
- Bugs auf einigen Systemen


Voyageur
Voyageur
Wird angeboten von Music-Finder
Preis: EUR 14,51

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enigma = Mainstream???, 16. September 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Voyageur (Audio CD)
Das ist die erste Frage die man sich stellt, wenn man sich das fünfte Enigma Album anhört. Wo sind die geliebten gesampelten gregorianischen Gesänge der ersten vier Alben??? Wo ist die obligatorische Flöte im Hintergrund die praktisch eines der Erkennungsmerkmale von Enigma war??? Und wo sind die Beats hin, die noch bei den Vorgängeralben jedem Song den treibenden Beat gab??? Die Antwort: Michael Cretu, der Mastermind von Enigma will sich nicht ständig kopieren. Auf der einen Seite hat er damit natürlich recht. Aber dabei muss er eines wissen: Es werden ihm nicht alle Fans dafür danken! Gerade die klassischen Enigma Fans (dazu zähle ich mich auch) werden den alten Stil vermissen. Das einzige das noch gleich blieb, ist das berühmte Intro. Doch schon Sekunden danach werden die neuen Sounds durch hämmernde Technorhythmen eingeführt...Ein radikaler Bruch in der Sound- und Produktionsvorgehensweise von Michael Cretu. Klingt das jetzt aber alles speziell produziert für die Masse? Ist das Album zu mainstream? Nun dazu muss man kurz etwas über jeden Titel sagen: Das Album beginnt wie schon gesagt mit dem bekannten Intro bei „From East to West“ das dann in die neue minimale Technolandschaft von Enigma einführt. Danach kommt der Titelsong „Voyageur“ zum Zuge, einer der stärkeren Songs. Allerdings bin ich enttäuscht, wie wenig Michael Cretu auf die Lyrik achtet. Man hört, außer einer charmanten Frauenstimme die den Refrain singt, kaum eine einzige Strophe bei dem Song. „Incognito“ ist einfach nur noch schlimm! Eindeutig der schlechteste Titel auf dem Album. „Page of Cups“ ist dagegen einer der längsten Titel und ziemlich geeignet zum Entspannen. Praktisch ein bisschen Chill-out Musik. „Boum-Boum“ eine der gesungenen Nummern, gefällt durch die tanzbaren Rhythmen. „Total Eclipse of The Moon“ ist als Ballade misslungen, da zu kurz! Mit „Look of Today“ präsentiert uns Michael Cretu eine gelungene Mischung aus Techno/Trance/Ambient gepaart mit einem tollen treibenden Gesang. Ganz sicher zugeschnitten für den heutigen Musikmarkt aber definitiv eine der stärksten Nummern. Für mich persönlich bildet „In the Shadow, in the Light“ das Album Highlight! Düstere Melodien aus dem Synthesizer passen perfekt zur dort verzerrten Stimme von Michael. Das macht den Titel irgendwie dramatisch und düster. Einer der wohl stärksten Titel von Enigma! Die restlichen Songs sind keine großen Höhepunkte aber auch nicht wirklich schlecht. „Following the Sun“ ist ein gelungener Abschluss. Fazit: Nur weil eindeutig der Trance/Techno Faktor im Vordergrund steht, ist es kein Mainstream Album! Enigma hebt sich mit seiner Musik immer noch ab von den heutigen durch den Kommerz hochgebrachten Bands. Auch wenn es nicht das beste Enigma Album ist, ist es doch irgendwo ein Neuanfang nach Enigma 4. Und damit eine kleine Perle der elektronischen Musik. Mal sehen wie es weiter geht!


Ultra
Ultra
Preis: EUR 21,74

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ihr ewiges Meisterwerk, 8. Juli 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ultra (Audio CD)
Eigentlich ist das Erfolgsrezept von DM ganz einfach. Man nehme den besten Songschreiber der Welt (Martin Gore) und lässt diese von einem charismatischen Sänger mit einer wunderschönen Stimme (David Gahan) singen. Dazu werden die Songs von talentierten Produzenten abgemischt. Auch bei dem 1997 erschienenen Album „Ultra" war dies nicht anders. Die auf dem Album enthaltenen 11 Titel sind an sich wirklich abwechslungsreich und wurden von Tim Simenon perfekt produziert. Lediglich „Useless" klingt ein wenig leicht produziert und hört sich im Single Edit viel besser, reifer und cooler an. Natürlich stammen wieder alle Songs aus der Feder von Martin Gore der bei „Home" und „The Bottom Line" auch wieder selbst singt. Nun ist noch kurz auf die Titel an sich einzugehen. „Barrel of a gun": Irgendwie kann und will ich mich mit dem Song nicht anfreunden. Er klingt viel zu hart und düster für Depeche Mode. Ganz klar die schwächste Nummer. „The love thieves": Der längste Track aus dem Album mit einer tollen Melodie und tollem Gesang von David. „Home": Auch eine ausgekoppelte Single. Martin zeigt was er stimmlich drauf hat. Super! „ It's no good": Einer der Albumhighlights. Toller cooler Machotext garniert mit einem treibendem Drum Computer der das Stück tanzbar macht.„Uselink": Ein kleines New Age Instrumentalstück zeigt den Abwechslungsreichtum des Albums. „Useless": Auch ein toller Song. Kommt an den Single Edit jedoch nicht heran. „Sister of Night": Eine etwas düstere Ballade, die mit tollen Synthie Beats vorangetrieben wird. „Jazz thieves": Auch ein Instrumentalstück aber schwächer wie das andere. „Freestate": Für mich ein Rätsel, warum Depeche Mode nie diesen Song ausgekoppelt haben... dabei stimmt bei diesem Song einfach alles! Angefangen über das geniale Intro zu dem langsam eine akustische Gitarre den Gesang von David unterstreicht, bis hin zum tollen Refrain. Besser kann man einen Pop-Song nicht produzieren. Mein ganz klarer Lieblingssong und einer der besten Popsongs der 90'er. „The Bottom Line": Schöner Text gesungen und geschrieben von Martin. „Insight": Auch hier wieder ein schöner Text der Martins Komponierungs- und Lyrik Talent unterstreicht. Es bleibt festzuhalten das „Ultra" im Jahre 1997 durch seine geniale Produzierung, den anspruchsvollen Texten, den wirklich tollen Melodien und Kompositionen neue Maßstäbe in der Welt der Pop Musik setzte. Und genau das ist es was DM von anderen heute angesagten Bands abhebt. Den Mut sich und seine Musik weiter zu entwickeln. Noch ein Wort zur Mainstream Welle: Vielleicht werden das die ganzen Teenies da draußen anders sehen, aber erst wenn jemand singen kann + eigene Texte schreiben kann + eigene Lieder komponieren kann + seine Instrumente selbst spielen kann... ja dann ist man erst ein wahrer Superstar! Und dieser ist Martin Gore, der sich mit diesem Album ein Denkmal setzt.


Ultra
Ultra
Preis: EUR 21,74

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ihr ewiges Meisterwerk, 2. Juli 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ultra (Audio CD)
Eigentlich ist das Erfolgsrezept von DM ganz einfach. Man nehme den besten Songschreiber der Welt (Martin Gore) und lässt diese von einem charismatischen Sänger mit einer wunderschönen Stimme (David Gahan) singen. Dazu werden die Songs von talentierten Produzenten abgemischt. Auch bei dem 1997 erschienenen Album „Ultra" war dies nicht anders. Die auf dem Album enthaltenen 11 Titel sind an sich wirklich abwechslungsreich und wurden von Tim Simenon perfekt produziert. Lediglich „Useless" klingt ein wenig leicht produziert und hört sich im Single Edit viel besser, reifer und cooler an. Natürlich stammen wieder alle Songs aus der Feder von Martin Gore der bei „Home" und „The Bottom Line" auch wieder selbst singt. Nun ist noch kurz auf die Titel an sich einzugehen. „Barrel of a gun": Irgendwie kann und will ich mich mit dem Song nicht anfreunden. Er klingt viel zu hart und düster für Depeche Mode. Ganz klar die schwächste Nummer. „The love thieves": Der längste Track aus dem Album mit einer tollen Melodie und tollem Gesang von David. „Home": Auch eine ausgekoppelte Single. Martin zeigt was er stimmlich drauf hat. Super! „ It's no good": Einer der Albumhighlights. Toller cooler Machotext garniert mit einem treibendem Drum Computer der das Stück tanzbar macht.„Uselink": Ein kleines New Age Instrumentalstück zeigt den Abwechslungsreichtum des Albums. „Useless": Auch ein toller Song. Kommt an den Single Edit jedoch nicht heran. „Sister of Night": Eine etwas düstere Ballade, die mit tollen Synthie Beats vorangetrieben wird. „Jazz thieves": Auch ein Instrumentalstück aber schwächer wie das andere. „Freestate": Für mich ein Rätsel, warum Depeche Mode nie diesen Song ausgekoppelt haben... dabei stimmt bei diesem Song einfach alles! Angefangen über das geniale Intro zu dem langsam eine akustische Gitarre den Gesang von David unterstreicht, bis hin zum tollen Refrain. Besser kann man einen Pop-Song nicht produzieren. Mein ganz klarer Lieblingssong und einer der besten Popsongs der 90'er. „The Bottom Line": Schöner Text gesungen und geschrieben von Martin. „Insight": Auch hier wieder ein schöner Text der Martins Komponierungs- und Lyrik Talent unterstreicht. Es bleibt festzuhalten das „Ultra" im Jahre 1997 durch seine geniale Produzierung, den anspruchsvollen Texten, den wirklich tollen Melodien und Kompositionen neue Maßstäbe in der Welt der Pop Musik setzte. Und genau das ist es was DM von anderen heute angesagten Bands abhebt. Den Mut sich und seine Musik weiter zu entwickeln. Noch ein Wort zur Mainstream Welle: Vielleicht werden das die ganzen Teenies da draußen anders sehen, aber erst wenn jemand singen kann + eigene Texte schreiben kann + eigene Lieder komponieren kann + seine Instrumente selbst spielen kann... ja dann ist man erst ein wahrer Superstar! Und dieser ist Martin Gore, der sich mit diesem Album ein Denkmal setzt.


The Elder Scrolls III: Morrowind
The Elder Scrolls III: Morrowind

14 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Nonplus ultra für Rollenspieler...aber einfach zu viel!, 17. April 2003
Eines ist ganz klar: Kein anderes Rollenspiel bietet den Fans so viel Freiheiten wie "Morrowind". Auch ich habe noch nie eine größere Welt gesehen wie hier. Man kann schlichtweg alles machen! Warum trotzdem keine 5 Punkte? Das Spiel hat ein großes Problem gegenüber der Konkurenz: Es ist einfach zu groß und zu viel! Ich als Feierabend Spieler habe keine Lust 100 Stunden mit einem Spiel zu verbringen. Schließlich erscheinen ja noch andere Titel. Da hat man gerade 20 Stunden gezockt aber noch keinen storyrelevanten Quest erledigt, da man immer irgendwo hinkommt und es auch mal vor kommt das man den Auftraggeber nicht mehr findet! Wer natürlich jeden Tag von morgens bis abend Zeit hat am PC zu sitzen, hat mit Morrowind sicher seine Freude. Wäre die Welt von "Morrowind" ein wenig belebter (alles wikt so steril und öde verlassen) und nicht so groß, wäre sicher dieses Spiel anstatt "Gothic 2" Rollenspiel des Jahres geworden. Ganz zu schweigen von der dürftigen Sprachausgabe. Es bleibt also feszustellen: "Normale" Gelegenheitsspieler sind bei "Gothic 2" besser aufgehoben. Wer in seiner Freizeit sonst nichts zu tun hat, darf ansonnsten in "Morrowind" ein neues virtuelles Leben beginnen.


Ich Begrsse Sie
Ich Begrsse Sie
Preis: EUR 7,49

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Panzer. Ich begrüße Sie!, 6. April 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich Begrsse Sie (Audio CD)
Wenn diese Worte im Radio ertönen, dann ist es wieder so weit: Paul Panzer hat wieder mal ein neues Opfer gefunden. Jeden Tag veräppelt der Freak am Radiotelefon Menschen egal ob jung oder alt. Denn Paul hat immer irgend ein Problem, das gelöst werden will. Auch ich und meine Kollegen freuen sich immer wieder wenn es im Radio mittags rund geht. Zum Totlachen! Das langezogene "Rischtig" ist jetzt schon Kult. Unbedingt kaufen!


Inferno
Inferno
Preis: EUR 20,66

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tief gesunken..., 3. September 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Audio CD)
...kann man da nur sagen. So leit es mir tut aber das sind ja wohl nicht Tangerine Dream die man von früher kennt. Der Chor der ab dem dritten Titel im Hintergrund auftaucht fängt über das ganze Album an zu nerven. Irgendwo hat man das schon auf anderen Platten von TD gehört. Zudem vermist die Sängerin die tollen Instrumentalstücke ziemlich stark. Von den so viel geprisenen "Elektronik-Göttern" ist nicht mehr viel übrig. Kein Wunder nach fast 40 Jahren erfolgreicher Musikgeschichte und Alben wie "Phaedra", "Tangram" oder "Melrose". Hier hört man 79 Minuten Elektronik-Kitsch,der peinlichsten Sorte. Jungs,beim nächsten Mal bitte besser!


Amarok (HDCD)
Amarok (HDCD)
Preis: EUR 7,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Äh...Herr Oldfield??? Ich sage nur WOW, 2. August 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Amarok (HDCD) (Audio CD)
Also irgendwie gefällt mir diese Musik!! Als ich diese Platte zum ersten Mal hörte,dachte ich nur: "Mein Gott was ist das denn?!" Und an den anderen Rezensionen merke ich das es wohl auch anderen Oldfield-Fans so ergangen ist wie mir. Dabei gibt es auf dem Album eben nur einen 60.minütigen Titel,eben "Amarok". An dieser Stelle gleich ein Tipp: Unbedingt 3-4 mal anhören auch wenn es schwer fällt...es lohnt sich!! Denn beim ersten Mal hören wird man denken wie schlecht und durcheinander das Album produziert wurde. Es lässt dich kein Rhytmus erkennen. Man muss sich vorstellen,das Mike hier ein akustisches Abenteuer produziert hat und eben alles was man so im Alltag durchmacht,hier als akustische Instrumente benutzt wurden. (Zähne putzen,Glas Wasser trinken...) Es mag am Anfang durcheinander klingen aber wenn man hinter den Gedanken der Produktion kommt,und sich wirklich auf das wiederholende Hauptthema (die Gitarreneinsätze gleich im Intro!) konzentriert,hat man wohl das beste Oldfield-Werk seit "Tubular Bells 2" und "Voyager". Ich ziehe meinen Hut vor einem der am besten produziertesten Alben überhaupt! Hier war Mike's alter Kollege Tom Newman am Mischpult tätig.


Kein Titel verfügbar

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der langsame Untergang der Republik, 23. Mai 2002
Am 16.Mai 2002 gab es für die meisten Kinder,Jugendlichen und Erwachsenen auf dieser Welt nur noch ein Ziel: In das Kino zu gehen! "Star-Wars:EPII" kam endlich in die Kinos und erlöste die Fans von ihrem langen Warten auf die zweite Episode der Sternensaga...und was soll ich sagen...es war für mich wohl bis jetzt der beste Film aller Zeiten.(Und das nicht nur wegen den Special-Effects) Was mich am größten neben der Action faszinierte,war die grandiose schauspielerische Leistung des jungen Hayden Christensen! Manche Kritiker sind sich zwar über dessen Leistung uneinig,aber auch ich habe meine eigene Meinung über diesen jungen Kerl. Es ist einfach unglaublich wie perfekt er den jungen Anakin Skywalker rüberbringt...wie er langsam vom Guten zum Bösen wandelt...wie der Haß sich in ihm immer mehr staut...all das kommt im Kino wahnsinnig gut rüber. Unvergesslich bleibt mir die Szene,wo Anakin mit Padme über den Verlust seiner Mutter im Raumgleiter reden. Als Anakin in der totalen Wut ausbrach,seinem Haß freien Lauf ließ und dann langsam das musikalische Thema des Imperators in dem Hintergrund erklang,stockte mir im wahrstem Sinne des Wortes der Atem! Da bekam man richtig Angst! Einfach eine Top-Leistung von Newcomer Hayden Christensen. Aber auch die anderen Schauspieler wie Christopher Lee oder Natalie Portman spielten ihre Rollen sehr gut. Dann noch ein Wort zu den Liebesszenen. Viele halten diese zwar für kitschig,aber sie gehören eben auch zur Story der Saga. Überhaupt hat die Story etwas besonderes an sich...schon komisch wie geschickt der Kanzler Palpatine die Demokratie würdigt,er aber das Gegenteil will!! Die politischen Intrigen des kommenden "Imperators" sind wirklich raffiniert! Sie führen zu dem langsamen Verfall der Repubik. Die Musik past sich wunderbar der Situation an. Gerade die musikalischen Themen der Macht und von Darth Vader sind zu hören. Die Tricktechnik die hier benutzt wurde,ist bislang unereicht. Mehr geht einfach nicht...zumindest bis Episode III. trotzdem was hier abgeliefert wurde ist schon jetzt Legende. Möge die Macht mit uns sein...auch in Episode III!


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