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dsc

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Jäneke Carbon-Kamm, Taschenkamm Typ 55813, Länge: 5 1/2"
Jäneke Carbon-Kamm, Taschenkamm Typ 55813, Länge: 5 1/2"
Preis: EUR 8,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hauptsache die Frisur sitzt!, 25. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sollte jeder, der Wert auf gut sitzendes Gefieder legt, in seiner Tasche haben! Sehr handliche Größe, gute Verarbeitung. Ob der Kamm antistatisch ist, oder nicht, kann ich nicht sagen. Die Pomade klebt eh alles fest.


Sieb, Seiher, Abtropfsieb, Schneidebrett, Multifunktionsbrett
Sieb, Seiher, Abtropfsieb, Schneidebrett, Multifunktionsbrett
Wird angeboten von engelhorn
Preis: EUR 7,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Vollständigkeit halber..., 25. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den Deckel getestet. Er passt mit der inneren Nut auf beide Töpfe. Hier liegt er aber nur locker auf, und schließt keineswegs dicht oder rastet ein. Die Pfanne kann damit nicht abgedeckt werden, damit die Scheibe noch in den Trangia hineinpasst. Mit der äußeren Nut passt der Deckel straff auf den oberen Rand des Windschutzes, der untere Rand sitzt locker darin, wenn man die Scheibe als Standfuß für das Geschirr benutzt. Ich habe sowohl den kleinen als auch den größeren Deckel. Beide Deckel waren nicht plan, sondern leicht gewölbt. Beide Deckel haben sich beim Abgießen heißer Flüssigkeit hin und her gewölbt. Man kann darauf schneiden, jedoch ist die Scheibe etwas elastisch und die Oberfläche nicht schnittfest. Gerade die kleine Scheibe biegt sich aber nicht wesentlich durch. Die Arbeitsfläche wird aber durch das Sieb und den Eingriff für den Topfhalter reduziert. Von Vorteil sind das geringe Gewicht und das abgestimmte Packmaß. Die Scheibe lässt sich leicht reinigen.
Ob das Material hochwertig ist, kann ich nicht sagen. Es ist halt ein hitzebeständiges Stück rundes Plaste, welches gut halb so teuer sein könnte. Oder einfach schon im Set mit dabei sein könnte. Leider wird die Disk, genau wie auch der Beutel, extra verkauft. Der Vollständigkeit halber kann man die Scheibe kaufen. Wirklich notwendig ist sie nicht. Es sei denn, man gießt ständig Nudeln oder Kartoffeln ab.


Suunto Sportuhr Core Regular
Suunto Sportuhr Core Regular
Preis: EUR 217,00 - EUR 452,00

88 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön und gut?, 3. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Suunto Sportuhr Core Regular (Ausrüstung)
Verarbeitung: Ich habe mich für die Core light green entschieden, da sie zunächst eines der preisgünstigeren Modelle ist, farblich zu meinem Trekkingrucksack passt und auch unauffällig genug ist, um sie im Alltag tragen zu können. Das Armband sitzt ausreichen straff und hat eine angenehm matte und griffige Oberfläche. Die Armbandverschraubung ist stabil, man kann die Uhr aber nicht gut zusammenlegen und in eine Tasche stecken. Das Glas reflektiert mäßig stark. Die Tasten haben einen unausgewogenen Druckpunkt. Oft rutsche ich beim Versuch, das Menü aufzurufen in eine andere Funktion. Die Lünette ist sehr straff verschraubt. Beim Drehen rastet sie alle 6Grad ein. Es finden sich lediglich aufgedruckte Nord-Süd bzw. Ost-West Indikatoren in jeweils einer flachen Mulde. Bei der Core light green ist sie m.E. zur Orientierung im Gelände nahezu nutzlos. Die Uhr ist angenehm zu tragen, nicht zu schwer, aber da sie eher flach und breit ist, gerät man darunter schnell ins Schwitzen. Zur Batterielaufzeit kann ich noch nichts sagen.

Display/Beleuchtung: Das Display ist groß und gut ablesbar. Angenehm sind die eingängigen und reduzierten graphischen Darstellungen. Leider sind nicht alle Informationen in den jeweiligen Funktionsmodi der Uhr sichtbar. Z.b. wird im Baro-Modus die Referenzhöhe angezeigt, nicht aber die aktuelle Höhe, im Höhenmodus muss man auf den Wettertrend verzichten. Es wird nur der korrigierte Luftdruck auf Meereshöhe angezeigt, der ebenfalls gemessene absolute Umgebungsdruck ist nicht abrufbar. Die Barometerkurve erlaubt einen schnellen Überblick und reagiert sichtbar. Der Höhen-/Barometerverlauf im Speicher wird nur numerisch dargestellt. Die Trendanzeige reagiert unter bestimmten Voraussetzungen die dem Handbuch zu entnehmen sind. Individuelle Einstellungen sind hier nicht möglich. Der Kompass-Pfeil hätte größer ausfallen können. Stopuhr und Timer werden immer im kleinen Display angezeigt. Der Sekundenzeiger wird für 10min angezeigt. Die Hintergrundbeleuchtung ist sehr schön anzuschauen und hält volle 5sec. Praktisch ist hierbei, dass das Licht während der Arbeit im Menü konstant leuchtet, bis man fertig ist. Sehr gewöhnungsbedürftig ist das schnelle Flackern des Lichtes im Kompass-Modus (halbsekündlich, c.a. 12mal). Dies ist wohl eine Eigenart auch einer Reihe anderer Produkte von Suunto und soll wohl Strom sparen. Ich finde es eher ausgesprochen nervig.

Uhr: Die Uhr läuft, bislang auch noch richtig. Sehr schön ist die Anzeige von Sonnenaufgang und -untergang, mehr als normal hingegen die Datumsanzeige und zweiter Zeitzone. Ein Sekundenzeiger wird digital dargestellt. Ebbe und Flut sowie evtl. Mondphasen hätten m.E. aber noch Platz gefunden. Es findet sich auch eine einfache Stopuhr- und Timerfunktion, sowie ein einzelner Tagesalarm mit Snoozel-Funktion. Die Stopuhr nimmt keine Zwischenzeiten ab, die Einstellungen für Timer und Alarm sind nur über das Menü zu erreichen, auch finde ich einen einzigen Tagesalarm zu wenig. Eine Synchronisation der Uhr per Funk gibt es nicht.

Barometer/Altimeter: Ich habe für meine Region nur schwer eine eindeutige Referenz für den aktuellen "auf Meereshöhe normalisierten Luftdruck" gefunden (Das Handbuch empfielt die "Tageszeitung"). Man kann sich diesen auch per barometrischer Höhenformel aus dem absoluten Umgebungsluftdruck herleiten, wenn man nicht über andere Angaben einer Wetterstation verfügt. Stelle ich den normalisierten Luftdruck einer 4km entfernten Station ein, erhalte ich immer wieder zu niedrige Werte für den Höhenmesser auf meiner Position (fast konstant 10m zu tief). Besser funktioniert die Einstellung einer Referenzhöhe. Angaben, auf welcher Höhe man sich gerade befindet sind leichter zu finden. Damit liegt der von der Uhr errechnete Meeresspiegeldruck bei mir aber stets 2-3hPa über dem der Wetterstation. Die Abweichungen bei der Luftdruckmessung unterliegen scheinbar den gleichen Schwankungen wie beim Vergleich stationärer/tragbarer Geräte verschiedener Hersteller. Die Referenzhöhe muss von mir aber gelegenlich nachjustiert werden. Innerhalb eines Tages bekomme ich für die gleichen Standpunkte oft andere absolute Höhen (meist zu hohe Werte), obwohl keine Luftdruckänderung vorliegt. An anderen Tagen überrascht mich die Uhr wieder mit einer präzisen Höhenangabe nach über 12 Stunden Tour ohne Nachjustierung. Die Messung der Differenzen von Höhe und Luftdruck sowie das Verlaufsprotokoll sind aber, je nach Anspruch, ausreichend präzise. Eine Landvermessung lässt sich damit aber nicht starten. Den Tiefenmesser habe ich noch nicht versucht.

Der Kompass ist mit einer Genauigkeit von 1° ausreichend. Er kann (und muss) gelegentlich nachkalibriert werden. Eine Warnanzeige dafür fehlt. Ebenfalls fehlt eine digitale Wasserwaage, obwohl das Handbuch verlangt, die Uhr zur Kalibrierung streng horizontal auszurichten. Die jew. Deklination ist einstellbar. Auch scheint der Kompass enorm Strom zu verbrauchen. Die automatische Kursverfolgung ist eine recht praktische Funktion, man wird neben Pfeil auch schriftlich auf eine evtl. Kurskorrektur hingewiesen. Diese Funktion ließ sich aber nicht wieder richtig abschalten. Für genaues Anpeilen von Objekten zur Kreuzpeilung und Standortbestimmung verwende ich nach wie vor meinen Peilkompass.

Die Genauigkeit des Thermometers mit 1°C/F ist mir persönlich zu grob. Zudem muss man immer noch die Uhr mindestens eine halbe Stunde vom Arm nehmen, um den Einfluss der Hauttemperatur auszuschalten.

Menüstruktur: Es findet sich ein gut strukturiertes textbasiertes Menu, das auch ohne Gebrauchsanweisung nachvollziehbar ist. Störend ist, dass das Menu nicht kontextbasiert ist. D.h., ruft man in einer Unterfunktion das Menü auf, so liegt das komplette Menü vor einem, muss durchgescrollt werden und erhöht somit die Anzahl notwendiger Tastendrücke für eine Änderung. Neben "rauf und runter" gibt es auch Funktionen wie "zurück" und "ganz raus". Besonders gestört hat mich, dass keine schnellere Umschaltung zwischen Baro- und Alti-Modus möglich ist. Die Automatik, mit der ja auch geworben wird, funktioniert hier größtenteils gut. Das Handbuch meint aber, man sollte die Uhr nicht immer auf Automatik stellen.

Fazit: Ich halte subspezialisierte einzelne Geräte wie "anständige" automatic-Uhr/Chrono, Peilkompass, GPS, Altimeter mit Barometer sowie Windmesser für die bessere Alternative für den "ernsthaften" Outdooreinsatz. Diese sind zusammengenommen zwar sehr viel teurer, bieten aber meines Erachtens für bestimmte Zwecke wesentlich genauere und verlässlichere Messwerte. Suunto hat bei der Core viel kombiniert, man muss aber aufgrund der Zusammenstellung der Funktionen scheinbar in einigen Bereichen Abstriche machen. Ich finde nicht, dass die Uhr "zu schade" wäre, sie mit raus zu nehmen. Für bestimmte Zwecke ist die Uhr ausreichend, für "kurz mal raus", wenn man wirklich Gewicht einsparen muss oder für den "Allround-Einsatz". Im Notfall werde ich "draussen" alle anderen Geräte dafür liegen lassen (dann ist sie sicherlich unschlagbar). Ich finde aber, dass die Uhr damit der Werbung nicht gerecht wird. Man kann die Uhr immerhin bei Suunto im Netz interaktiv "ausprobieren". Ebenfalls kann man sich über den Umgang mit dem Kundenservice von Suunto in diversen Internet-Foren ausreichend informieren.

Ich werde die Uhr auf jeden Fall behalten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich sie wieder kaufen würde, allerdings bin ich bei sowas auch eher "Freak". "Gefühlsmäßig" hätte die Uhr bei mir daher 4/5 Sternchen :-).
Eine "absolute Kaufempfehlung" zu geben, fällt mir aber wegen der o.g. Kritikpunkte schwer.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 25, 2012 5:09 PM MEST


Motorola D705 Phone Tools V4.1 mini USB
Motorola D705 Phone Tools V4.1 mini USB

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen falsche Systemvoraussetzungen?, 2. August 2007
Ich möchte darauf hinweisen, daß es sich bei der aktuell von Amazon ausgelieferten Software offenbar um die Version 4.30 handelt. Dies ist jedenfalls den Versionsinformationen auf der CD zu entnehmen. Bei der Installation unter Win98SE kam es stets zur Fehlermeldung, daß dieses Programm 'nicht unter dieser Version von Windows' ausgeführt werden könne. Nichts auf der Welt hat das Programm vom Gegenteil überzeugen können. Sowohl Amazon als auch das beiliegende PDF-Manual von Motorola selbst verweisen darauf, daß das Programm ab Win98 läuft. Alleinig auf der Verpackung ist vermerkt, daß mindestens Win2000 auf dem Rechner sein muß. Das nach und nach alle Programme ihre Win98-Unterstützung einstellen, ist nachvollziehbar: aber (ich will meine Kritik mal milder formulieren als beim ersten Versuch) man sollte dann wenigstens darauf hinweisen.


Star Wars - Lethal Alliance
Star Wars - Lethal Alliance
Wird angeboten von Bossversand Multimedia Movie Game and Bookstore
Preis: EUR 39,99

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erfrischende Kost für die PSP, taktische und sportliche Star Wars-Action, 11. Dezember 2006
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Lethal Alliance (Videospiel)
Story

Star-Wars, mittlerweile ein doch seeeeeehr strapaziertes Setting, so daß ich erstmal gezögert habe. Wieder eines der endlosen Star-Wars-Adaptionen? Öde! Aber nein. Das Spiel gewinnt durch seine unverbrauchten Charaktere, die auch teilweise sehr putzig mit einander agieren. So tätschelt Rianna ihrem Androiden schon mal den Kopf, oder er rempelt sie an. Man merkt auch schmerzlich, wenn der kleine Kerl gerade mal keine Zeit hat, einen mittels Kraftfeld zu schützen. Zudem haben beide Figuren trotz des knapp gestickten Handheld-Konzepts ausreichend Seele und eigenen Willen eingehaucht bekommen. Ab und zu kommt es auch einem kleinen sarkastischen Dialog zwischen den beiden. Man hat auch nicht das Gefühl, daß man eins der Spiele spielt, in dem man leider den Joda" in Joghurt" (oder sonstwas) umbenennen mußte, weil man kein Geld für die Lizenz hatte. Prinzessin Leia heißt auch so, und taucht im Hologramm auf. Auch ist die Story, zwischen Episode III und IV, nicht zu weit vom relevanten Originalgeschehen entfernt, wie in anderen Ablegern.

Gameplay:

Insgesamt einfaches Gameplay, keineswegs überladen, aber dennoch abwechslungsreich. Das Leveldesign ist linear, dadurch aber auch nicht gespickt mit nervigen durch-die-gleichen-Gänge-renn"-Einlagen.

Oft wiederholter Gegner-Ansturm, der bekämpft werden muß, um weiter zu kommen. Hierbei steigt der Schwierigkeitsgrad im Laufe der Zeit. Das heißt, fettere Gegner oder einfach mehr als vorher. Oft wiederholt auch: ich hacke, du deckst mich" - das ist vorhersehbar. Gelegentliche Timer-Passagen sorgen für etwas Zeitdruck. Allerdings wird das Ganze schön abgewechselt mit Sprung- und Akrobatikeinlagen, Kämpfen mit stationären Geschützen, Flugpassagen, in denen man flüssig Hindernissen ausweichen muß (GENIAL gemacht!), und sogar kleinen Raumkämpfen (Halt mir die TIEs vom Hals!"). Auch bei der Geschützbedienung braucht man den Androiden, der sich dann nützlich macht. Zeeo kann übernommen und in Lüftungsschächte gesteuert werden, um dort Terminals zu hacken. Bei diesen Gelegenheiten gibt es ebenfalls kleine Geschicklichkeitseinlagen.

Beide Charaktere zusammen schaffen schöne und effektive Nahkampf-Kombos. Diese sind sehr einfach zu beherrschen, die Ausführung klappt so gut wie immer. Eigentlich würde man fast mit Button-Smashing durchkommen. Das ist nicht von Nachteil, da man sich so auf das Spiel konzentrieren kann, und nicht auf die Buttons.

In der Zusammenarbeit mit Zeeo kann man sich auch tarnen und durch Sicherheitskontrollen schleichen. Das das Sinn macht, merkt man deutlich, wenn man es versaut hat. (Zeeo weist einen darauf hin, wenn man es ein paar Mal schief gelaufen ist.)

Dann sollte man auch mal aus allen Blasterrohren schießen. Ein funktionierendes Tracking-System ist vorhanden, welches das Zielen wesentlich erleichtert. Zudem können verfügbare Ziele mit den Schultertasten durchgeschaltet werden. Dabei werden díe Ziele der Reihe nach durchgegangen, die Nähe zum Spieler scheint nicht berücksichtigt zu sein. Vermutlich wäre das aber auch zu verwirrend. Die Kamera fokussiert dann automatisch und verfolgt den Gegner, was nur dann stört, wenn grad ein Ziel aufgeschaltet wird, was z.B. unter einem ist. Dann wird es kurz nervig. Die Gegner reagieren auf Sichtkontakt, lautes Rennen und Blasterfeuer, lassen sich dann nicht mehr per Stealth-Kill erledigen (schöne Animationen) und schlagen auch Alarm, um Verstärkung heranzuholen. Somit ergeben sich auch kleinere strategische Schleichereien. Es ist aber bei weitem kein Stealth-Shooter. Die Gegner suchen sich im Gefecht selbständig Deckung, greifen an oder ziehen sich zurück.

Es gibt eine übersichtliche Anzahl sinnvoll verwendbarer Waffen. Auch hier findet sich die einfache Bedienbarkeit wieder, ohne irgendwelche Sekundärfeuer-Tastenkombis.

Der Schwierigkeitsgrad ist angenehm abgestuft. Normal" ist für Spiele-Profis ein Muß, alles andere geht dann zu schnell. Es kommen erfreulich wenige Try-and-Error-Passagen vor und man weiß eigentlich immer, was man als nächstes machen muß oder das Programm gibt dezente Hinweise wie fluoreszierende Kreise oder Pfeile. Die Rücksetzpunkte sind moderat gewählt, nicht zu weit vor der gerade kniffligen Passage. Erfreulich geringe Ladezeiten, übersichtliches Menü, ausreichend Einstellungsmöglichkeiten (auch Helligkeit) - paßt.

Grafik: Schön animierte Charaktere, detaillierte Texturen der Level und Hintergründe, flüssiger Spielablauf. Die bewegten Hintergründe scheinen vermutlich den Film-Hintergrundgrafiken entnommen. Die Spielwelt ist angenehm ausgeleuchtet und eigentlich recht freundlich, ohne albern zu wirken. Dies verhindert schon die Gestaltung der Level, die schön voll sind mit Equipment, gelegentlichen NPCs und sonstigem Kram, keineswegs leergefegt und steril. Auch vor Außenbereichen hat man nicht zurückgeschreckt. Die Kamera zieht immer automatisch mit, nur sehr selten kommt es zu clipping-Fehlern oder zu ungünstigen Kameraperspektiven. Ansonsten ist die Kamera sehr einfach um 360° schwenkbar und zoomt ruckelfrei im Sniper-Modus.

Die Hauptcharaktere sind liebevoll animiert, sehr schön detailliert und bewegen sich physikalisch korrekt.

Bei den NPCs gibt es einfaches Herumstehen" und manchmal Kohärenzprobleme". Ab und an scheint sich ein Sturmtruppler im Tode kurz in seine Bestandteile aufzulösen. Das ist aber schnell wieder vorüber. Blut gibt es, den Traditionen des Films folgend, nicht. Die Leichen verschwinden nach kurzer Zeit. Die Zwischensequenzen sind stimmungsvoll gestaltet und treiben die Story zügig voran. Ein Intro hab ich

Sound: Gibt's nichts zu meckern. Bekannte Star-Wars Hintergrundmusik, dynamischer Background bei Kämpfen, allerdings etwas unengagiert" abgelesene deutsche Synchronisation. Einfach die Systemsprache auf Englisch stellen, dann bekommt man angepaßte Dialoge. Diese sind ausreichend einfach, um sie auch im Englischen zu verstehen. Explosionen, Umgebungsgeräusche und Blasterfeuer klingen originalgetreu und knackig, am besten aus Kopfhörern.

Die Steuerung ist sehr gut an die Gegebenheiten der PSP angepaßt. Insgesamt intuitiv, einfach gehalten, nicht mit nervigem Schnickschnack überladen. Das Programm weist den Spieler auf Tastenkombinationen oder die kontextsensitive Tastenbenutzung hin. Probleme gibt es eher mit der Hardware (Beispiel Analogstick), welche aber von der Software so gut wie immer kompensiert werden können. Nur gelegentlich rennt man (wegen des Analogsticks) gegen eine Wand oder springt versehentlich in einen Abgrund. Die analoge Funktion läßt einen immerhin auch ohne extra-Tastendruck schleichen, gehen oder rennen, hat insgesamt dafür aber etwas zu wenig Raum und zu wenig Deadzone.

Fazit: Unerwartet sehr gutes Spiel, endlich mal eins (der wenigen) von der Sorte: Wir haben jetzt eine PSP, was machen wir DAFÜR für ein Spiel" und nicht Welches Game läßt sich schnell irgendwie auf die PSP konvertieren".

Alles scheint gut überlegt, richtig angepaßt an den Zweck und die Gegebenheiten eines Handhelds und an die PSP im Besonderen.

Das Spiel versucht auch gottseidank erst nicht, einen 1st-Person-Shooter hinzulegen, (der, sind wir mal ehrlich, auf einem Handheld doch irgendwie Quatsch ist, oder?) sondern bietet schnelle, spaßige 3rd-Person-Kombo-Shoot-Jump-n-Run-Action in einem stimmig umgesetzten Star-Wars-Kontext. Einfach zu bedienen ist es auch, das Handbuch muß man nicht lesen. Das Tutorial versteckt sich im ersten Abschnitt des Spiels. Kleinere Macken seien ob dieses Gesamteindrucks meinerseits verziehen.

(Ob es auf dem NDS so gut wird? Vermutlich bringt da der Touchscreen noch mehr Rätselei mit ins Spiel. Aber die Grafik...)

Kaufen! Spielen! Ist gut und macht Spaß! Danke Ubisoft!


Noir, Vol. 08
Noir, Vol. 08
DVD ~ Anime

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Würdiges Ende - schlecht auf DVD gebannt?, 12. September 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noir, Vol. 08 (DVD)
Furioser Abschluss der spannenden Anime-Reihe von Tsukimura Ryouei (Story) (u.a. "El Hazard") und Mashimo Kouichi (Regie) sowie Kikuchi Youko (Design) (u.a. "Hyper Police" und "Arch Seraph").
Es bleibt spannend bis zum Schluss, innerhalb der letzten 3 Folgen werden noch zahlreiche überraschende Wendungen und Enthüllungen eingebaut. Besonders das Ende lässt doch noch viel Raum für Spekulationen übrig.
Dramatische Regieführung, Action ohne größere Längen und mit viel "Drive" (v.a. nicht zuletzt durch die geniale Filmmusik) - das Ganze gewürzt mit viel Emotion in der Entwicklung des "Dreigestirns" Kirika-Chloe-Mireille.
Zumindest Kirika und Chloe tragen endlich mal wieder 'n paar andere Klamotten (nachdem etwa ab der Mitte der Serie alle immer das selbe angezogen bekommen haben - die "Kampf-Klamotten" vom Anfang der Serie waren bei Einsätzen doch realistischer als Minirock oder japanische Schul-Schlappen.)
Mängel in der Technik: Sieht man die Filme z.B. am PC (wohl aber auch mit DVD-Player), so tauchen im Bild an der Oberkante und links bis zu 5 mm breite schwarze Streifen auf, die einen Teil des Bildes ausschneiden. Diese Streifen sind auf allen (!) 8 DVDs der Serie vorhanden - mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt. Fällt zwar nicht besonders auf - iss' aber trotzdem ärgerlich, da soetwas beim UK-Release meines Wissens nicht vorkommt. Warum also bei der dt. Version von OVA-Films? Zumal die englische Version mit nur 7 DVDs auskommt - OVA läßt sich dagegen noch 'ne achte bezahlen.
Die Slideshow mit den Produktionsskizzen ist ganz nett, insgesamt aber zu unscharf, um richtig gut auszusehen.
Man kann sich die Skizzen besser in hoher Qualität auf ADV Films Website runterladen.
Also einen Minuspunkt wg. schlechten Extras und ungenügender Verarbeitung.
Ansonsten technisch einwandfreie Umsetzung, hervorragende Bildqualität, sauber und sehr schön gezeichnete Charaktere, mitreißende Musik, Audioqualität v.a. in der japanischen Tonspur vom Feinsten (die deutschen Sprecher bringen tw. die Dramatik nicht so gut rüber).
Fazit: Sehr gut gelungener Abschluss einer coolen Anime-Reihe. Für alle Fans der Serie sowieso ein Muss.


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