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Rezensionen verfasst von
Manfred Grabig "timmiju" (Berlin)
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Sinfonien
Sinfonien
Preis: EUR 18,69

4.0 von 5 Sternen Gute Musik, 25. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Sinfonien (Audio CD)
Wer kennt bei uns den Namen Frantisek Krommer? Dabei ist seine Musik, wie sie hier von den London Mozart Players wiedergegeben wird, sehr hörenswert. Krommer versteht es, Wirkung zu erzeugen und benutzt dazu reichlich Pauke und auch Bläser. Die Musik kommt ausgesprochen frisch und schwungvoll herüber, auch die langsamen Sätze sind keineswegs tragisch behaftet. Allerdings - Krommer lebte im Zeitalter von Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven. Haydn war deutlich einfallsreicher und Beethoven - das ist schon eine neue Ära und lässt sich hiermit nicht vergleichen. Darum ist Krommer wahrscheinlich heute weitgehend vergessen. Um so besser, dass es diese vorzügliche Aufnahme gibt.


Klaus Florian Vogt - Der Meistersinger
Klaus Florian Vogt - Der Meistersinger
DVD ~ Klaus Florian Vogt
Preis: EUR 18,91

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungene Darstellung, 22. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Klaus Florian Vogt - Der Meistersinger (DVD)
Das ist schon ein ungewöhnlicher Lebensweg für einen Sänger. Erst die sichere Orchesterstelle, wo man eigentlich ausgesorgt hat und dann die Kehrtwende in eine ungewisse Zukunft. Nun hat sie sich, wie wir sehen und auch wunderbar hören können, gelohnt - und auch ausgezahlt. Diese DVD bringt einem nicht nur den Sänger, auch den Menschen Klaus-Florian Vogt näher. Er hat eine unverwechselbar schöne, glockenklare helle Stimme, die mich einfach fasziniert. Ich könnte ihn mir auch als Tamino in der "Zauberflöte" vorstellen, aber ich glaube, er ist jetzt sehr auf den Wagnerschen Heldentenor festgelegt. Wenn er sorgsam mit seiner Stimme umgeht, wird man noch vieles von ihm erwarten können. Im übrigen im "Fidelio", ist er für mich als Florestan, wie hier zu hören, einfach die Idealbesetzung. Alles in allem ein gelungener Film, der neugierig macht, wie der weitere Weg dieses Künstlers wohl gehen mag. Seine Zukunft liegt noch lange nicht hinter ihm.


Berliner Ausflüge: Unterwegs zu den schönsten Zielen des alten Berlin
Berliner Ausflüge: Unterwegs zu den schönsten Zielen des alten Berlin
von Holger Lehmann
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartig!, 6. Juli 2011
Ich bin zwar waschechter Berliner, war aber beruflich bedingt längere Zeit außerhalb, so dass manches wieder neu erlebt werden muss. Dazu ist dieses Buch wie kaum ein anderes vortrefflich geeignet. Ich muss dem Autor Holger Lehmann ein großes Lob zollen für seine fleißige Recherchearbeit mit den vielen Hintergrundinformationen über die Geschichte der beschriebenen Objekte. Das alles erstmal zusammenzutragen und dann dem Leser quasi mundgerecht zu servieren, alle Achtung! Es ist sowohl ein Geschichtsbuch als auch ein gelungener Ausflugsführer mit vielen Tipps auch für immer hier ansässige Berliner. Wirklich viele Ausflugsorte und -gegenden im ehemaligen Ost- wie auch West-Berlin und auch manches aus dem Umland werden dargestellt. Auch druck- und papiertechnisch ist das Buch zu empfehlen! Eine Augenweide mit schönen alten Postkartenrepliken und dazu nicht weniger schöne Bilder aus der Jetztzeit. Großes Lob!


Blomus 68236 Klappdeckelascher Ø 12 cm  PATTY
Blomus 68236 Klappdeckelascher Ø 12 cm PATTY
Preis: EUR 10,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut und günstig, 7. April 2009
Ich habe lange in den verschiedensten Geschäften nach einem verschließbaren Aschenbecher gesucht, aber ohne Erfolg. Nun bin ich sehr zufrieden mit diesem Modell. Auf leichten Fingerdruck öffnen sich die Deckel und die Asche ist weg. Auch das Reinigen ist ganz einfach, Deckel abziehen und sauber machen. Das einzige, was etwas fehlt, ist eine Ablageschiene für die Zigarette/Zigarre. Deshalb vier Punkte.


Prag 1968: Unbekannte Dokumente. Mit einer Einleitung von Horst Schneider
Prag 1968: Unbekannte Dokumente. Mit einer Einleitung von Horst Schneider
von Klaus Kukuk (Hsg)
  Taschenbuch

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Untauglicher Versuch, 11. September 2008
Inhalt des Buches sind ausführliche Wiedergaben verschiedener Dokumente, die die Treffen zwischen dem "großen Bruder" und den Repräsentanten des Prager Frühlings bis einschließlich der Besetzung protokollieren. Das ist das wirklich Lesenswerte, vor allem etwas über die kaltschnäuzige Art und das imperiale Auftreten Breschnews zu erfahren, dem Dubcek überhaupt nicht gewachsen war. Aber das Buch soll den Eindruck erwecken, die Intervention am 21. August 1968 sei notwendig gewesen, um eine Staatskrise in der CSSR zu beenden. Das ist ein untauglicher Versuch. Noch am 3. August wurde in Bratislava die territoriale Integrität und die Unverletzlichkeit der Grenzen zugesichert. Der Sozialismus stand in der CSSR zu keiner Zeit zur Disposition, so wurde z.B. das Staatseigentum an den Produktionsmitteln nicht in Frage gestellt. Was neu war, das waren wieder gewonnene Freiheiten, wie die Abschaffung der Pressezensur, Meinungs- und Versammlungsfreiheit, ein demokratisch geläuterter Sozialimus. Zugleich kamen Kaderveränderungen zum Zuge, also der Austausch orthodoxer Kräfte gegen Reformer. Das war den Bruderparteien natürlich suspekt und sie fürchteten die Ansteckungsgefahr. Deshalb, aus Angst vor dem Überschwappen auf die anderen "sozialistischen Staaten", geschah die völkerrechtswidrige Invasion, womit die Uhr der Geschichte wieder um Jahrzehnte zurück gedreht wurde.
Indiskutabel das Vorwort in diesem Band, mit dem in widerlicher Weise die Aggression gerechtfertigt wird.


"Andere machten Geschichte, ich machte Musik" - Kurt Sanderling: Die Lebensgeschichte des Dirigenten Kurt Sanderling in Gesprächen und Dokumenten
"Andere machten Geschichte, ich machte Musik" - Kurt Sanderling: Die Lebensgeschichte des Dirigenten Kurt Sanderling in Gesprächen und Dokumenten
von Ulrich Roloff-Momin
  Sondereinband

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurt Sanderling als Dirigent und Mensch, 27. Juli 2008
Zugegeben, ich bin ein großer Verehrer des Dirigenten Kurt Sanderling, dessen Konzerte mit dem (Ost-)Berliner Sinfonie-Orchester ich schon in den 60er bis 70er Jahren regelmäßig besuchte. Deshalb hat mich dieses Buch sehr interessiert und ich bin sehr begeistert. Man kann es immer wieder lesen. Es ist keine bloße Biographie, sondern der Autor, Roloff-Momin (früher Berliner Kultursenator) führt uns in einem langen Interview den für einen Dirigenten ganz und gar untypischen Lebenslauf vor. Ich habe Sanderling auch in Besuchergesprächen erlebt, die er damals als Chefdirigent mit seinem Publikum regelmäßig vor Saisonbeginn durchführte (heute undenkbar!). Wenn ich das Buch heute lese, höre ich seine Stimme. Als deutscher Jude in der Emigration in Sowjetrussland in Zeiten des Terrors der Stalin-Zeit und später dann zurück in Deutschland, aber auch wieder in einer (ganz anderen) Diktatur. Schonungslos offen beschreibt Sanderling seine Empfindungen und Erlebnisse mit der von ihm so genannten Obrigkeit. Zugleich wird der Umgang mit der Kulturbürokratie beschrieben und der Leser erhält Einblicke in ein ihm bisher verborgen gebliebenes Terrain. Man möchte das Buch nicht zur Seite legen, so spannend ist die Darstellungsweise. Und man erlebt nicht nur den Dirigenten, sondern ganz besonders den Menschen Kurt Sanderling. Im Anschluss daran befragt der Autor andere Persönlichkeiten zu ihren Eindrücken. Ein sehr lesenswertes, hochwertiges Buch!


Karajan: Eine Biographie
Karajan: Eine Biographie
von Peter Uehling
  Taschenbuch

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Biographie???, 20. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Karajan: Eine Biographie (Taschenbuch)
Ich war gespannt auf diese Darstellung und anfangs auch beeindruckt von der Detailliertheit seiner Schilderung. Mehr und mehr verliert sich jedoch Uehling in eine Beschreibung und in Vergleiche unzähliger CD-Einspielungen. Da es unmöglich (und auch unnötig!) ist, diese alle auch nur teilweise zu kennen, kann man die getroffenen Wertungen nicht nachvollziehen. Jedenfalls ist der Begriff Biographie völlig daneben. Auch die Auswahl der Werke ist sehr subjektiv, z.B. hat Karajan das gesamte Richard-Strauss-Werk z.T. mehrmals eingespielt, aber der Don Juan wird geradezu überstrapaziert. Übrigens ist das Allegretto in Beethovens 7. Sinfonie keinesfalls ein Trauermarsch, wie Uehling auf Seite 198 und nochmal Seite 385 schreibt. So ist dieser Satz oft in völliger Unkenntnis und romantisiert wieder gegeben worden.
Übrig bleibt die Einschätzung des Verfassers von der angestrebten Perfektheit des Karajan-Klanges, seines distanzierten Verhältnisses zu den Musikern und seiner Egozentrik. Viele erläuternde Zitate, leider nicht immer mit korrekter Quellenangabe.


Gott sei Dank. Schluß mit der Schwatzgesellschaft
Gott sei Dank. Schluß mit der Schwatzgesellschaft
von Heinz Florian Oertel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,90

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Diskussionswürdig !, 3. Februar 2008
Zugegeben, ich mochte Herrn Oertel als früherer DDR-Bürger nicht. 1. neidete ich ihm seine vielen West-Reisen, die allen Normalbürgern verwehrt waren und 2. die Überpräsenz in den DDR-Medien, d.h. man hatte ihn sich satt gesehen (und gehört). Oertel schreibt, wie er spricht. Das konnte er immer schon gut. Er hat in vielem Recht, was er schreibt und legt den Finger auf die Wunden. Andererseits hat er auch kein Rezept, um die Welt nach seinem Sinne zu verändern. Er schreibt viel von nötiger Toleranz, aber es bleibt der Eindruck, nur so wie es Oertel sieht, ist alles richtig. Richtig schlecht seine Auslassungen über Doping, denn das war in der DDR tatsächlich in großem Stile üblich, vor allem im Frauen-Sport, dem Oertel sogar ein eigenes Kapitel widmet. Das weiß er sicher besser, aber er verschweigt es. Gut seine Ausführungen über Reporter-Qualitäten und das so genannte "Schummler-TV", hier gibt es in der Tat große Defizite und viele Dilettanten. Oertel sollte aber begreifen, die Welt ist heute anders als vor 20 Jahren und sein Reporter-Stil und seine oft belehrende Art würden heute nicht mehr ankommen. Das Buch liest sich jedenfalls flott und regt zum Nachdenken an.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 24, 2014 7:14 AM CET


Ein Opfer der Umstände
Ein Opfer der Umstände
von Rene Appel
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Drama ohne Ende, 19. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Ein Opfer der Umstände (Taschenbuch)
Es dauert ein bisschen, ehe man voll in der Handlung ist und dem Ablauf folgt. Einer aus der typischen unsympathischen Unternehmensberaterkaste räumt in einer Behörde auf und verschafft sich natürlich damit keine Freunde. Ein Student ist sein Sohn, aber beide wissen davon zunächst nichts. Es kommt zu einer Verwicklung verschiedener Handlungsstränge und schließlich zu einem Mord. Als Leser verfolgt man das Ganze schon interessiert, obwohl sich die Spannung in Grenzen hält, da der Täter ja bekannt ist. Leider gibt es ein so plötzliches und unerwartetes Ende, so als ob der Autor plötzlich keine Lust mehr hatte. Schade.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 16, 2010 11:06 PM CET


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