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Rezensionen verfasst von
azche24 "azche24" (Berlin)
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Blue Cha Cha
Blue Cha Cha
Preis: EUR 18,68

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cooles Alterswerk eines ganz großen Gitarristen, 25. September 2012
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Rezension bezieht sich auf: Blue Cha Cha (Audio CD)
Der Gitarrist Manuel Galban spielte kurz vor seinem Tod 2011 mit diesem Album eine Art Vermächtnis ein. Es beginnt mit zwei klassischen Titeln aus der südamerikanischen Unterhaltungsmusik. Mit dem Titelsong klingen Galban und seine Musiker unfassbar modern und funky. Ein tiefes Bariton-Sax markiert den Groove, Galban steuert wenige funkige Verse bei und der Cha Cha klingt plötzlich ganz modern. Gleich danach "Duele" - großes Drama einer tiefen Frauenstimme zu Streichern und Gitarre. Wie Sängerin Omara Portuando hier kurz und molto expressivo klagt, das versteht man auch ohne große Spanischkenntnisse. "Bossa Cubana" bringt uns flotte Unterhaltungsmusik im Bossa Nova Stil. Galban klingt hier nach Mambo, Salsa und selbst Rock'n Roll lässt sich heraushören. Wir hören mit "Batuca" sehr funky Fusion mit interessanter Instrumentierung. "Alma Mía", der andere beeindruckende Gesangstitel, schöpft tief aus Jazz (und ist sehr gut gesungen).

Das völlig vibratolose, originelle Spiel von Galbans Gitarre, seine enorme stilistische Bandbreite, seine virtuose Zurückhaltung (ein Gitarrist, der nicht möglichst viele Noten in einem Takt unterbringen will) halten diesen vielfältigen Strauß moderner und virtuoser kubanischer Musik zusammen. Wie ein Musiker mit 65 Jahren Bühnenerfahrung so modern klingen, so musikalisch vielseitig sein kann - dieses Album wird jeden Gitarrenliebhaber oder Freund kubanischer Musik begeistern. Hier ist ein ganz großer Musiker von uns gegangen. Und hörte sich noch mit 80 Jahren jung und lebendig an.


Connection
Connection
Preis: EUR 9,49

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Térez Montcalm überzeugt mit Coverversionen, 22. September 2012
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Rezension bezieht sich auf: Connection (Audio CD)
Térez Montcalm ist die Sängerin mit der leisen kratzigen Stimme, die beim Singen gar viel Geräusche (Gurren, Knurren, Juchzen ...) macht und (finde ich) recht gut Gitarre spielt. Ihre große Stärke sind ganz eigentümliche und einfühlsame Interpretationen bekannter und unbekannter Songs von Anderen, die sie durch ihren interessanten Gesangstil und anspruchsvolle Interpretation spannend und neuartig zu Gehör bringt.

Auf Ihrem schon 5. Album aus dem Jahr 2009 bleibt Montcalm diesem Rezept treu. Produziert und einfühlsam begleitet von dem Gitarristen Michel Cusson und Gastmusikern (hervorzuheben der atemberaubend musikalische und wilde Jazzgeiger Jan Luc Ponty bei "Le Requien Danse", einer Eigenkomposition Montcalms) hebt Montcalm ihre Songs stilübergreifend und sehr abwechslungsreich auf das Podest. Immer spürt sie die Besonderheit eines Liedes auf (bei dem U2-Gassenhauer "Where The Streets Have No Name" beispielsweise das vertrackte Versmaß und den originellen Rhythmus), immer findet sie (wie bei dem Chanson "C'est Magnifique" von Cole Porter) eine eigene Musiksprache. Porters Lied zum Beispiel wird von Montcalm gedehnt, das "LaLaLaLa" fast absurd langsam gegurgelt; der Song hört sich auf einmal ironisch und komödiantisch an und passt. Wenn Montcalm den Gassenhauer "My Baby Just Cares" anstimmt, dann nimmt sie zwar ein echtes Swing-Tempo (und der Song groovt auch hier wie Hölle). Aber sie zerkaut und raunt die schwüle Schilderung ihres Mannes so verhalten, dass es nicht nur originell, sondern auch angemessen sexy klingt wie es sich für eine richtige femme fatale gehört. Nie klingt es wie nachgesungen oder wie eine lahme Interpretation eines guten Songs. Das liegt wohl daran, dass Montcalm -die Jazzerin mit dem erklärten Hang zum Rock- sich vor keinem Stilbruch, vor keinem veränderten Tempo und vor keinem musikalischen Genrebruch scheut. Ebenso wie ihr Album Voodoo aus dem Jahr 2006 ist dies ein ebenso musikalisches wie unterhaltsames Album einer sehr interessanten Musikerin. Unbedingt empfehlenswert.


Show
Show
Preis: EUR 17,01

4.0 von 5 Sternen Real live - die kleine Bühne gut gefüllt, 19. September 2012
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Rezension bezieht sich auf: Show (Audio CD)
Allison Moorer hatte drei gute Studioalben im Gepäck, als sie diesen Live Gig auf einer kleinen Bühne in Nashville durchzog. Es geht sehr gitarrenlastig ab. Krachendes Neil Young Cover gleich zu Anfang "Don't Cry No Tears" - sehr gelungen. Moorers kehlige Altstimme überzeugt auch bei den härteren Titeln. Eine sehr abwechslungsreiche Gitarrenarbeit der Band und die drei Titel mit Schwester Shelby Lynne sind kaum zu toppen. Ein sympathischer und gut gemachter Live-Gig auf einer ziemlich kleinen Bühne mit einer guten Band. Die DVD ist nette Beigabe, hat aber ziemlich phantasielose Kameraführung. Nicht zu sehr Country, eher Gitarrenrock.


One Fair Summer Evening-Live
One Fair Summer Evening-Live
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 46,64

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nanci Griffith live - CountryFolkPop einer schönen Stimme, 16. September 2012
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Rezension bezieht sich auf: One Fair Summer Evening-Live (Audio CD)
Nanci Griffith ist die große alte (unbekannte) Dame des Country-Folk. Sie veröffentlichte schon 1978 ihr erstes Album und ist mit einer brillianten Singstimme gesegnet, die ihren Gesang durch den Druck und die sanfte Härte geradezu zwangsläufig in die Nähe des Country rückt. Und sie ist eine sehr aktive und überzeugende Songwriterin, deren Songs wie "Love At The Five And Dime" durch lebensnahe Bilder und Poesie sowie cleveres Songwriting überzeugen. Der ganz große kommerzielle Erfolg blieb ihr wohl nur versagt, weil ihre Alben mit Ausflügen in Pop und Folk schlicht und einfach in kein Formatradio passen und damit bei den "normalen" Countryhörern nicht ankommen.

Auf diesem 1998 entstandenen Live-Album bringt sie neben einigen eigenen Songs auch interessantes Fremdmaterial. Ihre leise und nachdenkliche Interpretation der Ballade "From A Distance" ist ebenso überzeugend wie der Opener "Once in a very blue moon" - Titelsong ihres Albums Once in a very blue moon. von 1984. Es wird nie kitschig, nie langweilig und immer wieder faszinierend ist der Unterschied zwischen Sprech- und Singstimme: Leise und fast quiekig die Ansagen und voll, getragen und durchdringend der Gesang. Ein wunderbares Live-Album und zugleich ein guter Einstieg in das Werk dieser völlig unterschätzten Künstlerin.


Alabama Song
Alabama Song
Wird angeboten von Bessere_Musik
Preis: EUR 21,84

4.0 von 5 Sternen Klassische Country Balladen mit exzellenten Saitenkünstlern, 15. September 2012
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Rezension bezieht sich auf: Alabama Song (Audio CD)
Dieses Debütalbum der Schwester von Shelby Lynne hat alle Merkmale einer sehr sorgfältigen Produktion eines Major-Labels. Moorer singt, was sie damals am besten konnte, nämlich (mit wenigen Ausnahmen) langsame Balladen. Ihre warme Altstimme, die sparsame Modulation und der insgesamt eher unsentimentale Ansatz tun den recht schwerblütigen, ausnahmslos von Moorer selbst getexteten Songs gut. Manchmal wünscht man sich allerdings etwas weniger Sentiment oder auch nur eine herzhafte Uptempo-Nummer. Oder auch etwas weniger Pedal-Steel, aber was will man von einem Album aus 1998, als die Dixie Chicks mit Wide Open Spaces gerade aufbrachen und New-Country noch nicht die Fesseln des klassischen Arrangements abgestreift hatte, schon erwarten.

Was dieses Album deutlich über den Durchschnitt hebt, ist der zutiefst geschmackvolle Einsatz von Saiteninstrumenten: Produzent und Gitarrist Kenny Greenberg hatte ebenso wie Gast-Star Buddy Miller ein glückliches Händchen mit den im konventionellen Genre so wichtigen Details: Das ganze Album wird durchzogen von einer Fülle von kleinen und manchmal nur wenige Takte kurzen Licks und Übergängen auf Gitarre, Dobro, Banjo, Pedal-Steel und Strings, die jeweils für sich Oberklasse sind und gerade die getragenen Balladen weiter bringen. Wer einmal zwischen die Gesangsstrophen hört, findet ein Füllhorn von phantasievollen und superben Einsprengseln, die fast schon allein für sich Spaß machen. Und der Sound ist so transparent und natürlich, wie das bei anspruchsvolleren Country-Alben im Gegensatz zur Dutzendware üblich zu sein scheint. So ist das ein wirklich zeitloses Album, das durch seine gute Produktion nicht gealtert ist.


Just a Little Lovin
Just a Little Lovin
Preis: EUR 9,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klar stellar in Interpretation und Sound, 15. August 2012
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Rezension bezieht sich auf: Just a Little Lovin (Audio CD)
Wer einmal "Breakfast in Bed" von UB40 mit Chrissy Hynde gehört hat, erkennt eine gute Band, zwei interessante Sänger und einen guten Song. Wenn Shelby Lynne diesen Song bringt, so verrucht und sexy und klagend wie die liebende und klammernde Frau nur klingen kann, wenn sie sich jeder Strophe langsam und fast genüsslich widmet, untermalt nur von sparsamer Begleitung und einem perfekten Hall, dann bekommt dieser ohnehin gute Song eine völlig neue Qualität. Der Hörer wird diese Interpretation niemals vergessen. Und so geht das Schlag auf Schlag bei diesem Album. Die Interpretationen sind so ungewöhnlich, Lynnes Stimme so emotional wie variabel, die Begleitung so sparsam wie angemessen - dies ist das mit Abstand beste Cover- und Tribute-Album, das ich seit Jahren gehört habe. Jede Interpretation ist originell, ausdrucksvoll und musikalisch ebenso sparsam wie passend begleitet. Man höre beispielsweise nur den 10. Titel, das nur von Dean Parks akustischer Gitarre begleitete "How Can I Be Shure" - das ist das grenzüberschreitend gesungene, zwischen Chanson, Gospel und Ballade schmalzfrei klagende Lied des Zweifels in der Liebe. Das geht einfach nicht besser.

Und das Album ist eine audiophile Perle: Phil Ramone hat das bestmögliche Händchen für den perfekten Hall und die gute Begleitung für einen großen Sänger. Wie schon bei George Michaels grandios klingendem Album Songs From The Last Century schafft Ramone hier mit fantastischem Raumklang, grollendem Bass, krachenden Fender-Rhodes und den fein dazwischen gehenden Gitarren von Dean Parks für jeden Song eine passende Klangwelt. Das und die zwischen rabenschwarzem Kontraalt und sehnsuchtsvollem Sopran pendelnde Stimme von Shelby Lynne schaffen mit jedem Song eine schlüssige Interpretation, ein mitreißendes Musikerlebnis und eine toll klingende Klangwelt. Es ist mir ein Rätsel, wie eine so gute Musikerin, die seit ihrem Album "I Am Shelby Lynne" von 2000 mit einer Ausnahme nur hervorragende Alben produziert hat, so unbekannt sein kann. Kaufen. Hören!


Seiko Herren-Armbanduhr Seiko 5 Automatik SNXS77
Seiko Herren-Armbanduhr Seiko 5 Automatik SNXS77
Wird angeboten von WatchWarehouse
Preis: EUR 69,61

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klassische Automatikuhr, ideal für schmalere Handgelenke, 15. August 2012
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Die Uhr hat ein klassisches Design, passt gut auch auf das schmalere Handgelenk (wo die dicken Automatik-Chronometer aussehen wie Deko) und trägt sich trotz der etwas größeren Höhe von 12 mm angenehm. Durch die leicht versenkte Aufzugskrone wirkt sie elegant. Die Ganggenauigkeit ist bei diesem Uhrwerk völlig ausreichend (5-10 Sekunden Abweichung pro Woche können schon mal sein), da man am Monatsende spätestens das Datum nachstellt und dabei eine Gangabweichung korrigiert. Über die Haltbarkeit kann ich nur von meiner letzten Seiko Nr. 5 berichten: Absolut unverwüstlich, nach drei Jahren zeigte die Brünierung auf dem goldfarbenen Armband Auflösungserscheinungen, ansonsten keine Vorkommnisse. Die fehlende Batterie ist für mich ein ökologisches Argument und die durch den Glasboden sichtbare Technik schön altmodisch.

Womit wir beim Schwachpunkt der Uhr wären: Das Armband ist deutlich schwächer von der Qualität: Dünnes Blech gebogen, eine etwas kratzige Schließe und das leichte Klappern bei starken Bewegungen der Hand, wenn die nicht-massiven Glieder aneinander reiben will man eigentlich nicht haben. Dafür wird etwas Gewicht gespart. Jedoch haben preislich vergleichbare Uhren beispielsweise von Citizen (meine lezte Eco-Drive verabschiedete sich kürzlich mit Totalausfall des Uhrwerks) deutlich bessere Armbänder. Wie der Uhrmacher, bei dem ich zum Kürzen des Armbandes war, sagte: "Schöne Automatikuhr, absolut billiges Armband, ist das Armband echt"? Das trifft es eigentlich gut. Wer also insgesamt höhere Qualität will, muss doch 1-200 EUR mehr anlegen.


The Lady Wants to Know
The Lady Wants to Know
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unerträgliche Leichtigkeit mit ganz viel Hall, 27. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Lady Wants to Know (Audio CD)
Hier wird ein akustisches Klischee bedient: Eine Frau mit hauchiger, tonloser Altstimme singt südamerikanische Standards mit viel Hall zu einer undefinierbaren streicherlastigen Begleitung, die sich anhört wie aus dem Keyboard eines Alleinunterhalters (fetter Bass und zirpende Strings). Dazu gelegentliche Einsprengsel von Toots Thielemans, der sich bei den Aufnahmen zu Tode gelangweilt haben muss. Ein extra höhenreicher Mix mit praktisch keiner Räumlichkeit und vollständig fehlende Dynamik runden das mittelmäßige Erscheinungsbild dieser absolut überflüssigen CD ab - Fahrstuhlmusik southamerican Style.

Hätte nicht geglaubt, das man so etwas heute noch auf den Markt bringt und höre dann lieber Doris Days Aufnahmen aus den 50ern, die haben wesentlich mehr Pep und hören sich übrigens auch soundtechnisch besser an, siehe zum Beispiel Young Man With a Horn.


Suit Yourself
Suit Yourself
Preis: EUR 17,09

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gereift: Ultimate female Singer-/Songwriter, 15. Juli 2012
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Rezension bezieht sich auf: Suit Yourself (Audio CD)
Shelby Lynne hat eine Stimme, die von vielen Hörern als "erotisch" beschrieben wird. Sie ist aber vor allem eine stilsichere und erfahrene Musikerin, die neben ihrem scheinbar völlig entspannten variablen anrührenden Gesang auch exzellent Gitarre spielt und deren Songs so clever und raffiniert aufgebaut sind, dass es kaum ein Hörer merkt. Sie vermeidet bei ihren Kompositionen jedes Klischee. Und sie greift immer wieder ganz tief in die Retrokiste, um aus schwärzestem Soul, modernem Folk, Gitarrenrock, Country und gutem altmodischem Pop ihre eigene Musik zu erschaffen. Einflüsse von Sheryl Crow (über deren Roots-Rock Lynne allerdings weit hinaus geht) bis Al Green (dessen emotionaler Gesangsstil immer wieder aufblitzt) sind nur Einflüsse, wenn Lynne hier ihr eigenes Ding macht.

Es beginnt ungewöhnlich. Ein paar locker geschlagene Akkorde von Lynne, eine verunglückte Bridge, kurzes Lachen und dann beginnt die Band noch einmal und rockt "Go With It" ohne Gnade. Und so geht es weiter ohne Pause. Ob die klassische Ballade mit dem Ruf nach Schlaf ("Sleep"), ob das düster-folkige "Johnny Met June" nur mit wenigen Strums begleitet und dann enorm abgehend. Immer ist es so locker wie gesummt morgens im Bad und dabei gibt es anderswo kaum so raffinierten Pop wie "Iced Tea" - nur mit leisen Claps und wenig Gitarre begleitet klingt das wie die Urversion von "Yesterday". Und der hymnische Titel "Where Am I Now" ist nicht nur ein Ohrwurm, sondern auch großes Songwriting und ebenso anrührend wie im Detail musikalisch clever.

Shelby Lynne machte mit 21 Jahren ihr erstes Album. Nach einigen stilistischen Wandlungen und Irrungen findet sie mit diesem komplett selbst produzierten Album wie schon kurz zuvor mit dem ebenfalls gelungenen Album Identity Crisis (2003) 16 Jahre später zu ihrer passenden Form. Große Kunst in der Verkleidung eines lockeren Wohnzimmeralbums. Manchmal braucht es eben so lange, damit es wirklich gut wird. Dieses Album ist ein zeitloser Klassiker.


NORWAY PU Regenjacke mit Kapuze - marine - Größe: L
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Wird angeboten von Berustar - Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 22,90

48 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Optimaler "Friesen-Nerz" für die Stadt in Blau, 14. Juli 2012
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Die Jacke ist eigentlich (in Größe L bei mir mit 190 cm Körperlänge passend) ein Mantel - lang genug, um auch ein Jackett abzudecken und weit genug als letzte Schicht über Pullover oder Jackett. Das Material ist in der letzten Schicht PU, also "Ölzeug" wie beim Friesennerz. Das ist absolut dicht (heute bei langen Starkregen getestet). Bei starker körperlicher Aktivität wird es vermutlich (nicht getestet) etwas schwitzig.

Durch die mittelblaue Farbe, Entlüftungslöcher an Rücken und Achseln sowie verstellbar Bündchen an den Handgelenken wesentlich praktischer als ein altertümlicher "Friesennerz". Keine Innentaschen und 2 große Außentaschen - mehr geht nicht bei dem Material. Kleine Minuspunkte: Die Kapuze ist vorn ohne Schirm und etwas kurz. Also ausreichend für den Regenspaziergang in der Stadt, aber unbrauchbar für richtige Outdooraktivitäten und nicht so praktisch für Brillenträger. Die Kapuze lässt sich auch nicht hinten am Kopf kleiner stellen. Dafür ist wirklich alles dicht.

Der ideale Regenmantel für die Stadt und starken Regen - dichter als jeder Trenchcoat und durch Farbe und Schnitt unauffälliger als ein gelber Friesen-Nerz. Nicht geeignet als Ersatz für eine Funktionsjacke oder als Regenbekleidung für Outdoor-Sportler.


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