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azche24 "azche24" (Berlin)
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BUYSICS KFZ Autohalterung mit Kugelgelenk für Apple iPhone 4/4S/5/5S/5C/6 Halterung (kompatibel mit Cases und Bumper)
BUYSICS KFZ Autohalterung mit Kugelgelenk für Apple iPhone 4/4S/5/5S/5C/6 Halterung (kompatibel mit Cases und Bumper)
Preis: EUR 11,99

4.0 von 5 Sternen Praktische Halterung auch für größere Smartphones, 12. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Halter ist aus glänzendem Plastik mit einem ziemlich grossen Saugnapf, der sich mit einem robust wirkenden Hebel problemlos an der Autoscheibe befestigen lässt. Auch mein mit 5,5 Zoll Displaydiagonale und 170 Gramm Gewicht recht schweres Smartphone ließ sich problemlos einspannen und hielt dann bombenfest. Normale Vibrationen werden nicht vom Auto übertragen, so dass das Display auch während der Fahrt ablesbar bleibt.

Leider sind die seitlichen Halter ziemlich tief und stehen (wohl wegen der universellen Verwendung des Halters) bei meinem Handy etwa 1 cm nach vorn über, was die Benutzung des Displays in den Randbereichen erschwert. Ansonsten ein Top Universal Halter zum Beispiel für die Verwendung im Mietauto.


HP Officejet Pro X576dw e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker (A4, Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, Dokumentenecht, Wlan, USB, 1200x1200) CN598A#A80
HP Officejet Pro X576dw e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker (A4, Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, Dokumentenecht, Wlan, USB, 1200x1200) CN598A#A80
Preis: EUR 551,52

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unzureichender Scanner, ungenügende Papieroptionen/Schachtsteuerung, Drucker ganz gut, 11. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hohes Drucktempo, geringer Stromverbrauch und im Vergleich zu unserem Lexmark X 656 MFC relativ leise. Aber: Als Scanner oder Kopierer in einem Büro nur als Zweitgerät zu gebrauchen, weil der richtige Duplexscan fehlt, der Einzug zu instabil ist, Scans schief kommen, Leerseiten nicht unterdrückt werden und daher praktisch nur einseitige Scans von knitterfreien Vorlagen verarbeitet werden können - ein in der Büropraxis eher seltener Fall, wenn man nicht von Hand auf dem Vorlagenglas wenden möchte. Übrigens können das auch die größeren Modelle aus der Baureihe nicht. Erst das HP Officejet Enterprise X585z MFP (das größte Modell aus der Baureihe) für mehr als 2000 Euro hat einen single-pass Duplexscanner mit Ultraschallerkennung von Doppeleinzügen. Erstaunlich...

Als Kopierer ist das Gerät wegen der schwächlichen Scanzeile viel zu langsam. Selbst beim Scannen vom Vorlagenglas wartet man quälend lang auf jede Seite, zwischen den Seiten legt der Scanner gemächliche Pausen ein. Das braucht man im Büro auch nicht unbedingt.

Im Druckerbereich nerven die intransparenten und nur schwer abschaltbaren Online-Funktionen mit Verbindung zu HP, das kann ich in einem deutschen Büro mit Vertraulichkeit und Datenschutz überhaupt nicht brauchen. Unglaublich: Die Druckerschächte lassen sich in mehreren Anwendungen überhaupt nicht direkt über den Druckertreiber ansteuern! Es ist dann nicht möglich, beim Ausdruck gezielt einen oder gar mehrere Schächte auszuwählen, um beispielsweise die letzte Abschrift eines Schriftsatzes mit mehreren Exemplaren aus dem Zusatzfach mit dem farbigen Papier zu ziehen. Auswählen kann man zum Beispiel in unserer Branchensoftware nur Papiersorten. So ein Blödsinn. Das für überteuertes Geld angeschaffte Zusatzfach ist damit weitgehend sinnlos geworden.

So fallen mir dann nur noch wenige Anwendungen für das Modell X 576W ein. Für den Scanner wurde an den falschen Stellen gespart. Das Druckwerk ist nur für großen Durchsatz mit Farbe in durchschnittlicher Qualität brauchbar, wenn man keine besonderen Anforderungen an Papierzuführungen stellt. Dafür ist dann aber das Papiermagazin fast schon zu klein, wie andere Rezensenten richtig bemerken. Die reinen Druckermodelle sind sicherlich sinnvoll als Zusatzdrucker, wenn es auf geringe Seitenkosten und hohe Geschwindigkeit ankommt. Aber das MFC ist an wichtigen Stellen einfach nicht gut genug, um als Hauptgerät ein kleines Büro zu versorgen. Als Drucker also ganz gut, als MFC eher nicht.


Beyerdynamic DTX101iE In-Ear-Kopfhörer (102 dB, 3,5 mm Klinkenstecker) schwarz/rot
Beyerdynamic DTX101iE In-Ear-Kopfhörer (102 dB, 3,5 mm Klinkenstecker) schwarz/rot
Wird angeboten von Power Direkten

4.0 von 5 Sternen Sehr guter Klang mit etwas bescheidener Verarbeitung, 19. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach Anschaffung und Test von fünf verschiedenen In-Ear Headsets der Preisklasse unter 100 EUR landeten diese Hörer ganz vorn, was die musikalische Darstellung angeht. Um mal meine Frau zu zitieren, der ich diese Hörer nach dem Test schenkte: "Da höre ich ja auf einmal Sachen, die vorher nie da waren!" Sie ist (wie ich) zu Recht begeistert: Ein sehr gleichmäßig abgestimmter Hörer ohne übertriebenen Bassbereich, der in allen Frequenzbereichen (auch im Bass!) Details gut hörbar macht und den nötigen Druck vermittelt. Auch feinste Details beispielsweise bei Percussion und Schlagzeug, die Färbungen einer Gesangsstimme - alles ist da und wird sogar mit einer für In-Ears erstaunlichen Räumlichkeit zu Gehör gebracht.

Nur die Verarbeitung, die dünnen und bruchgefährdeten Kabel, das etwas billig wirkende Material der Ohrstöpsel selbst - das ginge noch besser. Wer das will, muss wahrscheinlich zu den teureren Modellen des Herstellers greifen.

Mein persönliche Spitzenreiter in der Preisklasse unter 100 € bleiben aber (schon wegen der besseren Verarbeitung) die Original XIAOMI brandneuen Version In-Ohr Kopfhörer 3,5 mm Stereo-Kopfhörer mit Mic Steuergespräch - Versand aus Deutschland, die in meinen Ohren immer noch einen Tick detailfreudiger und schöner klingen, aber andererseits nicht so gleichmäßig abgestimmt sind wie die DTX101iE.


Sony Ericsson MH1 LiveSound Hi-Fi Premium Stereo Headset schwarz/lime
Sony Ericsson MH1 LiveSound Hi-Fi Premium Stereo Headset schwarz/lime
Wird angeboten von kg-computer-AGB-Widerrufsbelehrung
Preis: EUR 5,90

5.0 von 5 Sternen Für den Preis einfach großartiges Headset mit ausgewogenem Klang , funktioniert problemlos am Android Handy, 9. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Headset ist einen Versuch wert, wenn man kein Apple Gerät hat und ein modernes Android-Handy (hier: OnePlus One) hat. Es hat volle Funktion, wenn das Handy den (älteren-) OMTP Standard unterstützt. Das Headset ist extrem zickig mit dem Stecker. An einem Teac NPH-750 Netzwerkplayer oder meinen Logitech Desktop Speakern kam überhaupt kein Ton.

Dagegen liefert das Gerät einen sehr ausgewogenen, nicht zu basslastigen Klang am Kopfhörerausgang des Handy. Wesentlich detailfreudiger im Mitten- und Hochtonbereich als meine Soundster M-6, ausgewogener und weniger bassbetont als meine House Of Marley und dabei nie schrill. Ich halte einen Vergleich mit 100 € Headsets in irgendwelchen Internetforen zwar für übertrieben. Der Klang ist definitiv nicht besser als mit meinen leider verbummelten Xiaomi Piston V 2 Hörern. Dafür funktionieren alle Tasten, Laut/Leise, Stop/Vor/Zurück und Rufannahme. Das Mikrofon klingt sehr klar und man versteht den Gesprächspartner gut. Die flachen Kabel und die asymmetrische Anordnung sind ziemlich funktional. Insbesondere hängt das Mikro mit der Steuerungseinheit nicht wie bei fast allen anderen Headsets in der Kleidung weit weg vom Mund. Wer keine ganz besonderen Ansprüche an den Klang stellt oder wer mehrere Headsets benötigt, sollte dieses Gerät unbedingt ausprobieren.


Original XIAOMI brandneuen Version In-Ohr Kopfhörer 3,5 mm Stereo-Kopfhörer mit Mic Steuergespräch - Versand aus Deutschland
Original XIAOMI brandneuen Version In-Ohr Kopfhörer 3,5 mm Stereo-Kopfhörer mit Mic Steuergespräch - Versand aus Deutschland
Wird angeboten von wortek - versandkostenfrei
Preis: EUR 27,99

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn keine Fake, dann außergewöhnlich preiswürdig und gut für Android Handy, 5. November 2014
Die Auswahl von In-Ear Headsets mit Mikro für Android-Handys ist außerordentlich bescheiden. Und ich habe einige Testanschaffungen hinter mir. Die meisten Hersteller verwenden das für Apple Geräte übliche Steckerformat mit der Folge, dass die Tasten nur teilweise funktionieren; manchmal bleiben die apfeligen Headsets am Android Handy auch gänzlich stumm.

Daher bestellte ich mir zusammen mit meinem Mi3 Handy die Piston Ohrhörer in einem auf Xiaomi spezialisierten Online-Shop, der aus Europa liefert. Und war zutiefst begeistert: Nicht nur funktioniert das Mikro und die Steuerung unter Android völlig problemlos. Vor allem haben die Dinger einen wirklich guten Klang mit einem zwar etwas weichen, aber enorm tiefen und immer klar konturierten Bass, angenehmen, nie plärrig klingenden Mitten und fein auflösenden Höhen. Mit unterschiedlichsten Musikrichtungen gehört höre ich im Vergleich zu House of Marley In-Ears deutlichere Mitten (diese Hörer klingen gut, haben aber einen stark abgesenkten Mittenbereich), im Vergleich zu den etwa drei Mal so teuren RHA 750 ausgewogene Bässe und eine ebenso detailfreudige wie gleichmäßige Darstellung von Mitten und Höhen. Und im Vergleich zu den von mir sehr geschätzten Soundster M-6s hört man einfach mehr. Ein großartiges Headset für relativ wenig Geld.

Man sollte sich allerdings vor den zahlreichen (offenbar auch bei Amazon erhältlichen) Nachbauten und Produktfälschungen hüten. Die sind vermutlich noch nicht einmal den geringeren Preis wert.

Nachtrag: Nach längerer Nutzung hatte ich Vergleich u.a. auch mit Beyerdynamic DTX101iE In-Ear-Kopfhörer (102 dB, 3,5 mm Klinkenstecker) schwarz/anthrazit und SoundMAGIC E10 In-Ear-Kopfhörer (100±2dB, 3,5mm Klinkenstecker, 1,2m) schwarz/rot, was in meinen Ohren (und nach diversen Vergleichstests) sehr gute In-Ears in der Preisklasse unter 100 € sind. Beide Headsets mussten sich gegenüber den Xiaomi Piston geschlagen geben:

Die Hörer von Beyerdynamic kommen klanglich noch am ehesten an die Piston heran. Sie können ebenfalls einen sehr natürlichen Mitten- und Grundtonbereich spielen, können feine Details hörbar machen und auch (etwas schlankere, dafür aber dafür wirklich exakte) Bässe spielen. Beispielsweise würde man mit den DX101iE einen Fender Jazzbass von einem Fender Precision klanglich unterscheiden können, mit den Piston hört man nur einen gut knurrenden E-Bass. Die Piston klingen etwas dicker und tiefer, dafür aber nicht ganz so genau. Dafür arbeiten die Piston noch wesentlich mehr Details in den Höhen heraus und sind deutlich besser verarbeitet (mal abgesehen davon haben die DX101iE kein Mikro und keine Lautstärkeregelung). Klanglich sind beide sehr gut. Ich halte das letztlich für eine Geschmacksfrage. Die SoundMagic klingen insgesamt sehr homogen, arbeiten aber in allen Frequenzbereichen die Details nicht so heraus wie die beiden Kontrahenten. Dafür klingen sie angenehm und musikalisch. Vergleichen würde ich diesen Klang mit den deleyCON SOUNDSTERS S6-M - Headset Ohrhörer - In-Ear Konzept-Headset mit Mikrofon und Steuerungs-Funktion zum Telefonieren / Musik hören - Schwarz, die allerdings noch etwas weniger musikalische Details hörbar machen. Auch das ist eine Geschmacksfrage. Meine Favoriten gegen die guten (und ungleich teureren) Kontrahenten bleiben aber die Piston. Ich höre mit jedem Musikstil Alles, es macht immer Spaß und die wertige Verarbeitung gefällt mir besser als bei ziemlich schlicht verarbeiteten Hörern von Beyerdynamic und SoundMagic. Chapeau für die chinesischen Ingenieure, die hier wirklich ganze Arbeit geleistet haben!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 24, 2015 1:37 PM MEST


deleyCON SOUNDSTERS S6-M - Headset Ohrhörer - In-Ear Konzept-Headset mit Mikrofon und Steuerungs-Funktion zum Telefonieren / Musik hören - Blau
deleyCON SOUNDSTERS S6-M - Headset Ohrhörer - In-Ear Konzept-Headset mit Mikrofon und Steuerungs-Funktion zum Telefonieren / Musik hören - Blau
Wird angeboten von *MEMORYKING*
Preis: EUR 29,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ausgewogener Sound und volle Funktionalität am Android Handy - Vergleich mit House of Marley und RHA 750, 5. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Headset schließt das Ohr gut ab. Der Sound ist deutlich besser als bei Billig-Stöpseln für 5 Euro. Der Bassbereich kommt ohne Equalizer und mit geringfügiger Bassanhebung ausreichend für Jazz, Folk, Pop - die Mitten sind recht natürlich klingen musikalisch einwandfrei. Im Obertonbereich fehlt im Vergleich zu House of Marley etwas Auflösung und Glanz. Zum Beispiel lassen sich Details vom Schlagwerk nicht genau verfolgen oder die Klangunterschiede zwischen Gitarren sind etwas undeutlich. Im Vergleich zu den von mir zeitgleich gekauften RHA 750 (die das 4fache kosten) ist die Wiedergabe ausgewogener vor allem im Mitten- und Bassbereich, Stimmen klingen musikalischer. Die RHA sind in meinen (sehr großen) Ohrmuscheln extrem bassarm und in den Mitten bis zur Lästigkeit hoch auflösend. Auf die Dauer empfinde ich die Soundsters S6-M als angenehmer, auch wenn nicht jedes Detail rasiermesserscharf hörbar wird.

Schöne Zusatzfunktion ist das Mikro nebst Steuerung; da gibt es für Android Handys nicht viel Auswahl. Funktioniert einwandfrei - Rufannahme oder Pause ist 1 Klick, 2 Klicks gehen einen Titel vor und 3 Klicks einen Titel zurück. Die Verarbeitung ist schlicht und zweckmäßig. Durch Knickschutz aus Plastik oben und Winkelstecker unten sind die wichtigsten Fehlerquellen schon mal beseitigt. Zudem sind die Stöpsel auch sehr leicht und tragen sich dadurch angenehm. Keine Kabelgeräusche feststellbar, was im Vergleich zu den stoffummantelten Kabeln der House of Marley wirklich eine Erleichterung ist.


Philips Fidelio A2 (AW2000/10) Wireless HiFi Receiver ohne Lautsprecher (2x 50 W Leistung, Internetradio, Spotify) schwarz
Philips Fidelio A2 (AW2000/10) Wireless HiFi Receiver ohne Lautsprecher (2x 50 W Leistung, Internetradio, Spotify) schwarz

2.0 von 5 Sternen Halbherzig umgesetztes Gerät mit mittelmäßigem Sound und bescheidener Hardware - lautes Lüfterrauschen, 1. November 2014
Theoretisch könnte dieses Gerät gut sein: Ein kleiner Class-D Verstärker mit LAN/WLAN Anbindung zum Abspielen von Musik über das Netzwerk vom Handy, dem heimischen NAS oder dem PC. Positiv der für das Bücherregal gut brauchbare Formfaktor und das zweckmäßige schlichte Design. Auch die offenbar früher vorhandenen Probleme mit der eigenen App des Herstellers gehörten bei meinem Test der Vergangenheit an. Das Interface ist im Vergleich zu vielen anderen Apps dieser Art übersichtlich und die Bedienung schnell und einfach. Die App findet sogar andere UPnP-Renderer wie unser Squeezebox Radio in der Küche und bedient diese Geräte ebenso schnell und einfach wie das Philips-Gerät.

Aber: Verstärker und vor allem der D/A Wandler des A2 AW2000 genügen noch nicht einmal bescheidenen Anforderungen. Wenn ich das Gerät mit Musik in Form von Flac-Dateien direkt vom NAS anstreame, klingt es sogar noch weniger detailfreudig und musikalisch als über den Line-Out Ausgang meiner Soundkarte mit Realtek Chipsatz. Und das will schon was heißen! Verglichen mit dem vom Konzept her ähnlichen Teac NP-H 750 Netzwerk-Player klingt es auch mit guten Regallautsprechern nicht wirklich nach Hifi, sondern eher nach Küchenradio. Und niemand scheint zu bemerken, dass dieses Gerät im Ruhezustand (also eingeschaltet ohne Musik) ein wirklich nerviges gleichbleibendes wimmerndes Rauschen vom eingebauten Winziglüfter produziert, das auch aus 2-3 Metern Entfernung noch gut wahrzunehmen und sehr störend ist. Wozu es für einen kleinen Mediaplayer mit Verstärker einen offenbar ungeregelten Lüfter braucht? Keine Ahnung - einige Kühlrippen oder ein Alugehäuse wären jedenfalls sinnvoller gewesen.

Von daher fällt mir für das Gerät keine wirklich gute Anwendung ein: Hifi kann man vergessen, zur Beschallung der Küche oder im Badezimmer sind es zu viele Kabel (das kann mein Squeezebox Radio wesentlich besser) und selbst als Abspieler vom PC in der Studentenwohnung ist man mit einem kleinen Class D Amp und einem guten DA-Wandler wesentlich einfacher, preiswerter und qualitativ besser bedient.


Teac NP-H 750 Netzwerk-Player mit USB-Streaming, DLNA 1.5, AirPlay und Internetradio silber
Teac NP-H 750 Netzwerk-Player mit USB-Streaming, DLNA 1.5, AirPlay und Internetradio silber
Wird angeboten von Hifi-Fabrik
Preis: EUR 279,00

4.0 von 5 Sternen Guter Klang und Verarbeitung, keine App, einige Funktionen nur eingeschränkt nutzbar, 27. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein sauber aufgebautes Gerät mit massiver Alu Front und guter Verarbeitung. Der Sound ist (auch mit Blick auf den Preis) über jeden Zweifel erhaben: Im Vergleich zu der vorher von mir verwendeten Kombi (eine alte Denon Kompaktanlage am Ausgang der Soundkarte) klingt es richtig nach Hifi. Auch schwierige Titel mit komplexer Musik (meine Testfälle sind da immer Jennifer Warnes - The Well und Alben von Rickie Lee Jones) klingen ausgewogen und differenziert. Durch die offenbar sehr guten D/A Wandler klingt die auf das Gerät gestreamte Musik im Vergleich zum Output Soundkarte/Cinch-Kabel/Anlage detailreich. Bässe kommen auch ohne Loudness oder Equalizer ausreichend kräftig, der Amp macht auch das kleinste Detail hörbar - sehr schön.

Leider ist die Firmware des Geräts weniger schön. Die Einbindung in der heimische Netzwerk per WLAN geht bei unserem langen Passwort nur mit Umwegen: Zuerst das Gerät über Netzwerkkabel anschließen, danach in der Netzwerkumgebung suchen und im Webbrowser ansteuern. Auf der nun erscheinenden Konfigurationsseite kann man problemlos auch längere WLAN Passwörter eingeben und speichern. Danach braucht es bei einer guten WLAN-Verbindung kein Netzwerkkabel mehr. Danachd musste ich ein Firmware Update durchführen (Download von der internationalen Seite des Herstellers).

Trotzdem blieb die Bedienung des Geräts zäh: Die Bedienung am Display oder über die gut verarbeitete Fernbedienung ist praktisch unmöglich, was die Musikauswahl angeht. Zwar findet das Gerät problemlos unser NAS mit dem Twonky-Server über DLNA, aber bis man 300 GB Musikordner durchgescrollt hat, dauert es gefühlt eine halbe Stunde - sinnlos!

Über USB direkt vom PC kommt man in den Genuss der guten D/A-Wandler, aber das war nicht der eigentliche Anwendungszweck wegen der dafür notwendigen langen Kabelverbindung. Über DLNA lässt sich das Gerät als Ausgabegerät anwählen und spielt dann als Empfänger des digitalen Datenstroms direkt vom NAS beliebige Audiodateien ab. So ließen sich sogar FLAC Dateien mit 192 kHz Samplingrate abspielen - klingt alles richtig gut, lässt sich aber nur zäh bedienen: Am Gerät selbst ist eine sinnvolle Bedienung nicht möglich (s.o.); man braucht also ein Handy oder Tablet mit einer entsprechenden App (Bubble oder UPnPlay für Android), mit welcher der DLNA-Server angewiesen wird, die Dateien an das TEAC Gerät auszuliefern.

Und das ist leider auch ziemlich zäh: Es dauert schon mal 10 - 20 Sekunden, bis ein angewähltes Album auch wirklich über den Netzwerk-Player erklingt, für schnelles Switchen der Musik ist der Player definitiv ungeeignet. Gut funktioniert der Zugriff über das Apple-Protokoll AirPlay. Wer mal schnell vom PC aus ein Album von Foo2000 an das NP-H750 senden will, benötigt dafür Airfoil oder eine vergleichbare Software, welche die Soundausgabe des Windows-Rechners an AirPlay weiterleitet. Das funktioniert gut, erfordert aber eine Lizenz für 25 €. Was hier fehlt, ist eine APP, mit der das Gerät direkt vom Handy aus angesteuert werden kann. Andere Hersteller wie Yamaha oder Denon können das schließlich auch. Negativ vermerken muss ich auch die vollständig fehlende Einbindung von Diensten wie Spotify und das nicht sinnvoll am Gerät bedienbare Internetradio.

Behalten werde ich den Kraftzwerg trotzdem: Er klingt richtig gut, es gibt einen hervorragenden CD-Player aus derselben Baureihe, der gut dazu passt und wer wie ich meist komplette Alben abspielt kann auch mit den 10-20 Sekunden Wartezeit vor Beginn der Musik leben. Den relativ geringen Kaufpreis sind schon die guten DA/Wandler und die vielen Ansteuerungsmöglichkeiten wert, welche allerdings zum Teil sehr halbherzig implementiert sind und durch die schwache Firmware und fehlende App ausgebremst werden.

[Edit:] Nach zwei Wochen Betrieb muss ich das Gerät besser bewerten. Bei Anschluss über ein normales 5 m langes USB Kabel kann ich jetzt problemlos auch vom PC aus die Vorteile des hervorragenden Wandlers und der gut klingenden Verstärkergruppe genießen. Es klingt wirklich sehr gut, ausgewogen und detailfreudig. In Sachen Hifi vermisse ich da überhaupt nichts! Und der direkte Vergleich mit der Ansteuerung aus dem PC von der Soundkarte über Airfoil (also D/A Wandlung in der Soundkarte und danach Versand der Daten über Airplay) zeigt, wie lohnend diese Kombi ist. Keine Härten, keine verlorenen Klangdetails und immer ein lebendiger, ansprechender Klang. Dagegen klingt der Sound vom PC aus der Soundkarte über Airfoil einfach wie Blechdose. Auch an die Ladezeiten bei Ansteuerung über DLNA (also Musik vom NAS zum Teac) habe ich mich inzwischen gewöhnt. Und auch hier ein Sahneklang! Also mit Sicherheit 4 Punkte, wenn es noch eine "richtige" App gäbe 5 Punkte. Für Klangfanatiker mit wenig Platz oder kleinem Geldbeutel (oder wie bei mir als Zweitanlage) ein wirklich gediegenes Gerät.


Wasserpflanzen Set Südamerika 150-200 l Aquarium
Wasserpflanzen Set Südamerika 150-200 l Aquarium
Wird angeboten von Aquaristik- und Pflanzenfachmarkt
Preis: EUR 26,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unübertroffen sachkundige Auswahl, Zustand, Lieferung, 9. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Firma versteht wirklich was von Wasserpflanzen. Eine fast alle Bedürfnisse abdeckende Zusammenstellung von Pflanzen für alle Zonen (Hintergrund, Mittelgrund, Vordergrund, Effekt, Oberfläche). Die Pflanzen selbst in hervorragendem Zustand. Froschbiss, Echenidorus-Arten - toller Mix. Mein 250 l Aquarium reichte fast nicht aus (war allerdings schon bepflanzt). Dünger und Tipps als Zugabe.

Nie wieder Aquarienpflanzen aus dem Baumarkt!


EnGive SA-S3 TA2021B 2X25W Class-T AMP Tripath Stereo Digital Verstärker Amplifer Schwarz
EnGive SA-S3 TA2021B 2X25W Class-T AMP Tripath Stereo Digital Verstärker Amplifer Schwarz

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen kleiner Brüllzwerg, ziemlich laut, aber klangtechnisch erheblich überschätzt, 2. Oktober 2014
Wer einen sehr kleinen und leichten aber dennoch lauten Verstärker benötigt, ist hier richtig. Mit einer Breite von weniger als 10 cm ist die Rückseite so schmal, dass man zunächst ein ernstes Problem mit dem Anklemmen der Kabel bekommt. Meine völlig normalen Lautsprecherkabel mit 2,5 mm Durchmesser ließen sich nur mit viel Geduld in die zierlichen Klemmen bringen. Und blockierten dann sowohl den Anschluss für das Netzteil (ein 12 Volt / 5 A Netzteil von Leicke mit 2,5 mm Stecker machte das) als auch die Cinch-Kabel. Verkabelt sieht der Verstärkerzwerg aus massivem Alu aus wie eine kleine schwarze Box mit vielen dicken Armen - dadurch leidet auch die mechanische (Aufstell-)qualität: Schon bei der kleinsten Bewegung am Aufstellort muss man fürchten, dass sich Anschlüsse lösen (was sie denn auch prompt vor der ersten Inbetriebnahme taten).

Der Klang ist eigentümlich, aber nicht wirklich angenehm: Das Gerät musiziert zunächst überraschend laut. Der 25 qm große Abhörraum war schon bei 1/3 des Lautstärkereglers kräftig und laut beschallt. Auch an Deutlichkeit lässt der Amp wenig zu wünschen. Ein knurriger Elektrobass von meinem Referenztitel (Jennifer Warnes, The Hunter - True Emotion) kam ebenso deutlich aus den Lautsprechern wie die Gitarre von Stevie Ray Vaughn oder die Tom-Schläge. Aber die Mitten und Höhen nervten schon nach wenigen Sekunden - schrill, voller unharmonischer Verzerrungen. Zwar ist jedes Detail zu hören, aber der Klang insgesamt nervt schon nach Minuten. Die Abstimmung (oder man könnte sagen der Klang) des Verstärkers erinnert mich stark an kleinere japanische Amps der 80er Jahre z.B. von Yamaha und Sansui. Analytischer Klang nannte man das damals. Tatsächlich hört man viele Details auch richtig laut, aber das Ganze klingt leicht verzerrt und unmusikalisch. Überhaupt nicht meins, ich bekomme buchstäblich Kopfschmerzen davon. Es fällt mir auch keine wirklich überzeugende Anwendung für diesen Amp ein. Für den mobilen Einsatz ist er etwas zu filigran gebaut (vor allem die Anschlüsse), für die stationäre Anwendung kann er zwar viel Lautstärke aus wenig Strom machen. Richtig musikalisch klingt das aber nicht. Da bleibe ich bei dem etwa 8 mal so großen Verstärkerteil einer 20 Jahre alten Denon Kompaktanlage D-100. Der Amp geht zurück.

Getestet und gehört wurde in typischer Aufstellung (2-Wege Speaker mit 17 cm Bass und Vifa Ringradiator, 2,5 mm No-Name Lautsprecherkabel in einem Bücherregal bei wandnaher Aufstellung).


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