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azche24 "azche24" (Berlin)
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IB-RD3640SU3 Externes RAID Gehäuse für 4x 3,5 Zoll SATA Laufwerke mit USB 3.0 und eSATA Anschluss
IB-RD3640SU3 Externes RAID Gehäuse für 4x 3,5 Zoll SATA Laufwerke mit USB 3.0 und eSATA Anschluss
Wird angeboten von ELECTRONIS
Preis: EUR 158,66

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Externes RAID für SOHO-Bereich, einfach und gut, 23. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wegen der vielen unterschiedlichen Typen mit zum Teil verwirrenden Bezeichnungen des Herstellers sei gesagt: Dies ist ein externes Gehäuse für bis zu 4 Festplatten 3,5 Zoll, das insgesamt über USB3, USB2 oder externes SATA angebunden werden kann. Die Anbindung über eSATA habe ich hier nicht getestet. Alle Modi, bei denen die Festplatten einzeln angesprochen werden (also 4 * einzelne Festplatte oder 2 * 2 FP im RAID 0/1) gehen am eSATA-Port nicht ohne weiteres, weil der SATA-Controller des Motherboards das unterstützen muss. Ob meine Kombination (4 FP als RAID5 = 1 Laufwerk) mit eSata geht, kann ich leider momentan nicht testen. Ich finde eSATA wegen der ziemlich kippeligen Stecker und der unflexiblen Kabel auch nicht so praktisch und es ist ein Auslaufmodell.

Das Gehäuse ist recht kompakt und passt bei ausreichender Lüftung auch in einen Unterschrank oder neben den Fernseher (12,6*16,5*21,5 cm), kommt mit einem externen Netzteil, Verbindungskabeln für USB3 und SATA sowie einer sehr knappen Installationsanweisung. Die Installation ist sehr einfach: 4 Festplatten mit jeweils einem seltsamen Platikbügel verbinden, unbedingt mit einem Aufkleber (HD1-HD4) versehen, einschieben. Nach der Verbindung mit dem PC einschalten und überprüfen, ob der gewünschte RAID-Modus eingestellt ist, ansonsten korrigieren. Vorsicht: Wenn der RAID-Modus nachträglich verstellt wird (was nur nach Drücken einer kleinen Taste hinter der Klappe auf der Rückseite möglich ist) sind alle Daten weg! Das gilt übrigens auch, wenn die Festplatten innerhalb der Schächte vertauscht werden - der Controller nimmt das wirklich übel, weswegen man die Festplatten unbedingt beschriften und nur bei Defekt und nur einzeln austauschen sollte.

Ansonsten: Absolut erfreulich, problemloser Betrieb (hier als RAID5 mit 3 * Seagate und 1 * Samsung 2 TB Festplatten, es ergeben sich rund 6 TB Speicherplatz). Das Raid taucht jedenfalls unter Windows 7 sofort als unkonfiguriertes Storage im Festplattenmanager auf und wird danach normal formatiert und benutzt. Die Schreibgeschwindigkeiten lagen bei mir (mit überwiegend sehr großen Backupdateien - > 1 GB) bei 50 - 90 MB/Sekunde, was zu absolut akzeptablen Backup-Zeiten führt. Das Array ist dabei relativ leise, die Lüfter meines Rechners sind lauter; die Lüfter lassen sich auch manuell durch Tasten verändern, was ich nicht probiert habe. Nach längerer Inaktivität fährt das Array in Ruhezustand (wie eine normale Festplatte auch) und braucht dann 5 - 10 Sekunden, um nach Zugriffen wieder hochzufahren. Wenn das Netzteil an eine permanent angeschaltete Steckdose gehängt wird, schaltet sich das Array beim Hochfahren des Rechners ein und beim Ausschalten des Rechners komplett aus.

Probleme kann ich nicht berichten. Nur beim Aufstellen sollte man aufpassen, da für sicheren Betrieb das Array mit dem beigefügten USB3 Kabel (90 cm lang) ziemlich dicht an den USB3-Buchsen des Rechners und absolut standsicher stehen muss. Und über Eines muss sich der Benutzer klar sein: Wenn das Array selbst kaputt geht (mechanisch oder elektrisch) sind die Daten aus dem RAID nur auf einem absolut identischen Gerät wieder herzustellen; die Festplatten für sich sind ohne das Gerät wertlos. Das ist aber der Pferdefuß aller Hardware-Raid Lösungen und keine Besonderheit dieses für Backup- und Storagezwecke sehr empfehlenswerten und einfach zu benutzenden Gerätes.

Nachtrag (03.02.2013): Beim Kopieren von großen (>5 GB) Dateien mit SyncBackup werden Transferraten von bis zu 150 MB/s erzielt. Da gehen die Backups dann richtig flott.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 25, 2013 10:31 PM CET


The Wire (booklet)
The Wire (booklet)
von Daniel Eschkötter
  Broschiert
Preis: EUR 10,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komplexe Serie eindrucksvoll analysiert, 23. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Wire (booklet) (Broschiert)
The Wire gilt meiner Meinung nach zu Recht als eine der komplexesten Fernsehserien aller Zeiten. Und 5 Staffeln sind kein Pappenstiel. Daniel Eschkötter geht damit geschickt um und sortiert seine 82 Seiten kurze Analyse nach Kontext und Entstehung der Serie einerseits, was ein guter Einstieg ist. Danach sucht und beschreibt er filmische, szenische und drehbuchtechnische Besonderheiten oder Grundthemen der Serie unter Zwischentiteln wie “Zusammenhänge”, “Police Work”, “Orte, Namen, Ökonomien” und “Fälle enden”. Er geht dabei ausschließlich analytisch vor, wenn er etwa die ebenso spannende wie vielfältige Variation des Zusammenhangs in der szenischen Darstellung beschreibt. Beispielhaft am Ablauf der wirklich atemberaubend konstruierten Inszenierung der Folgen 1.4 bis 1.6 analysiert er beispielsweise, wie die Autoren und Regie das Grundmotiv “Alles hat mit Allem zu tun” in Serienepisoden übersetzen und dadurch eine gänzlich neuartige, in dieser Form wohl nur in einer Fernsehserie erlebbare Erfahrungswelt beim Zuschauer entstehen lassen.

Er lässt die vielfältigen Handlungsstränge im Detail ebenso links liegen wie den Plot als solchen (was gut ist, denn sonst wäre das Buch unlesbar und langweilig). Dafür extrahiert er inszenatorische Kniffe und Drehbuchdetails mit scharfem Blick und gutem Überblick: Worin sich Polizisten, Politiker und Gangster gleichen (ein ganz wichtiges Thema der Serie). Worin sich die großen Gangsterfiguren ähneln und voneinander unterscheiden vom strategisch und ausschließlich langfristig handelnden “Proposition Joe”, über den Kontrollfreak Avon Barkesdale bis hin zum superbrutalen und supercoolen Soziopathen Marlow. Welche wichtige Funktion die Nebenrolle Bubbles für die Serie hat. Was das ganze mit Baltimore, seinen Politikern und seinem wirtschaftlichen Wandel zu tun hat.

Wie es sich für ein gelungenes Werk dieser Gattung gehört, wird kein Kenntnisstand vorausgesetzt. Da Buch kann vor, während oder nach dem Genuss der Serie hilfreich sein, wobei es das Lesevergnügen steigert, zunächst zu schauen und danach zu lesen (und nach der Lektüre eventuell einige Episoden noch einmal mit den neu gewonnenen Hintergrundinformationen neu zu entdecken). Denn die sauber aufgebauten und clever konstruierten Staffeln brauchen eigentlich keinen “Serienführer”, was dieses Buch ohnehin nicht ist. Etwas störend fand ich den sehr gehäuften Gebrauch von Anglizismen und Soziologismen. Ein Satz wie “Es ist das Regieren mit der Statistik, das Transparenz simuliert und Zahlenspiele provoziert und produziert” (S. 52) ist noch eher harmloses Beispiel. Dies ist aber auch teilweise dem Slang der Serie (f.. in 36 Varianten in der großartigen Episode 1.4) und der letztendlich gelungenen, sehr gedrängten Darstellung und Analyse geschuldet. Schön auch die Hinweise zu den ganz wichtigen Episoden mit kurzer Beschreibung. Da waren Autor und Zuschauer sich wirklich komplett einig. Ein gelungenes Buch in diesem Genre.


Agfeo T 18 Telefon
Agfeo T 18 Telefon
Wird angeboten von okluge
Preis: EUR 88,35

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erheblich verbessert, gutes Analogtelefon für den Bürobetrieb, 13. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Agfeo T 18 Telefon (Elektronik)
Für unsere neue AGFEO-Anlage AGFEO elements ES516 angeschafft, weiß dieses Telefon wirklich zu überzeugen:
+ keine zusätzliche Stromversorgung nötig (das Vorgängermodell brauchte noch Netzteil und Pufferbatterien)
+ ausreichende 12 Stationstasten, die
+ direkt wählen, wenn sie gedrückt werden (Telefon schaltet auf Freisprech und fängt sofort an zu wählen), sehr praktisch im Bürobetrieb
+ vollständige Anzeige Namen und Rufnummer auch dann, wenn diese nicht im internen Telefonbuch, sondern in der Anlage gespeichert sind
+ übersichtliches Display und Menüführung, die meisten Funktionen lassen sich direkt von der 1. Ebene aus erreichen
+ angenehme Pultform
+ gut funktionierende Freisprechanlage
+ angenehme Form des Hörers, deutliches Auflegen (wesentlich besser als bei dem ähnlichen Auerswald COMfortel 500 Telefon schwarz, wo man den Hörer sehr präzise ablegen muss, um das Gespräch zu trennen

Es gibt allerdings auch wenige Negativpunkte, die den fünften Stern verhindern:

- die Haptik mit dem Aufstellfuß aus Plastik ist (gegenüber schwerem Metall beim Vorgängermodell) etwas bescheiden
- der Hörer ist ziemlich leicht (Geschmackssache)
- die Klingeltöne sind wenig, ziemlich nervig und synthetisch, tun aber ihren Zweck und lassen sich auch ordentlich runterregeln
- die Stationstasten haben zwar Besetztlampen eingebaut, die sind aber ohne Funktion, man sieht also nicht, ob auf der Leitung des Mitarbeiters gerade telefoniert wird. Diese Funktion reserviert der Hersteller offenbar für die eigenen Systemtelefone. Schade.

Wer ein übersichtliches Analogtelefon für den Bürobetrieb sucht, ist mit diesem Gerät gut beraten. Auch ohne zusätzliche Features ist das ein reelles Angebot.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 13, 2014 1:44 PM MEST


Wild Sounds from Transylvania Romania (World Network 41)
Wild Sounds from Transylvania Romania (World Network 41)
Preis: EUR 15,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen fremdartige und vielseitige Tanzmusik mit seltsamen Instrumenten, 12. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der WDR betreute diese dokumentarische Produktion vor 20 Jahren: Ein Team recherchierte zur versteckten Szene der rumänischen Tanzmusiker, die überwiegend auf dörflichen Festen Musik machen und auf Hochzeiten zum Tanz aufspielen. Transylvanien mit seinen abgelegenen Tälern ist ein Schmelztiegel der unterschiedlichsten Musikstile. Da trifft ungarische Zigeunermusik auf europäischen Schlager, Polka und Walzer treffen auf schwere Marschrhythmen. Sogar Einflüsse moderner E-Musik und arabischer Musik lassen sich in der von den verschiedenen Gruppen selbst komponierten und traditionellen Musik finden. Das ausführliche Booklet verrät die Details der einzelnen Aufnahmen. Es wurde teilweise in Rumänien vor Ort aufgenommen, einige Aufnahmen entstanden aber auch auf Gastspielreisen der Musiker.

Bemerkenswert ist neben der schillernden Vielfalt dieser wahrlich eklektizistischen Musik auch die Instrumentierung. Natürlich gibt es viel Geige zu hören, aber die offenbar bitterarmen Musiker verwendeten auch selbst gebaute Instrumente, zum Beispiel eine mit einem Grammophontrichter und -tonabnehmer umgebaute verstärkte Geige (hört sich an wie Schalmeien auf Droge) und spezielle Trompeten. Die Kapellen spielten unverstärkt, da musssten die Instrumente den Festlärm schon übertönen. Die Aufnahmen klingen durch die Bank außerordentlich energetisch. Selbst die Balladen sind von großem Pathos (und zum Teil heftiger Lautstärke) getragen - leise und verhaltene Töne wird man hier nicht finden. Gerade deswegen aber ist dies eine aufregende und spannende Zusammenstellung - die osteuropäischen Urahnen der Unterhaltungsmusik zeigen ihr ganzes Können. Vital, kunterbunt, durchaus tanzbar und etwas exotisch.

Ich zahle gern Rundfunkgebühren, weil solche gelungenen Produktionen wohl nur mit einem großen und finanzstarken Sender im Hintergrund möglich sind. Europäische Weltmusik im besten Sinne, liebevoll zusammengestellt und produziert. Übrigens auch ein unglaublich guter Sound - die Tontechniker des WDR haben ganze Arbeit geleistet. Die Trompeten schmettern den Hörer richtig an und kein Detail der Musik geht verloren.


Eheim 2413020 biopower 240 Innenfilter mit Vorfilterpatrone und SUBSTRAT pro
Eheim 2413020 biopower 240 Innenfilter mit Vorfilterpatrone und SUBSTRAT pro
Wird angeboten von AMA-ZOO
Preis: EUR 49,49

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht so perfekter Innenfilter (edit -> Langzeiterfahrung), 12. Januar 2013
Eheim baut zwar schon immer gute Pumpen, hatte aber mit seinen Innenfiltern nicht immer Glück: Die alten "Kraftpaket 2048" waren unglaublich laut, schluckten mal locker mehr als 25 Watt und bliesen Becken unter 1,6 m Länge komplett durcheinander (zu schmaler Auslauf). Die neueren Modelle der Aquaball-Serie schafften es, aus einer exzellenten Pumpe einen wirklich schlechten Filter zu machen. Filigrane Pumpenabdeckung, ewig verstopfte Pumpeneinläufe, klemmende Filterkörbe und ein wirklich bescheidenes Patronensystem (eine lange Ansaugfläche funktioniert mit Schaumstoffpatronen nicht wirklich gut, was Eheim bei diesem Modell auch gemerkt hat).

Mit diesem Modell aber hat Eheim einiges verändert. Einen Einlauf gibt es nur noch unten, wo eine grobe Schaumstoffpatrone seitlich angeströmt wird. Darüber sind bei diesem Modell drei leicht abnehmbare und trotzdem stabil befestigte (diese seltsamen roten Kunstoffclips sind nicht nur Design, sondern funktionieren wirklich gut und einfach) Patronen für die unterschiedlichsten Filtermaterialien; diese Patronen werden jeweils von unten (und nur von unten)angeströmt. Durch diese Kombination funktioniert der Filter (wie es bei einem Innenfilter sein soll) vor allem auch gut mechanisch. Ich habe bei meinem 250 Liter Wohnzimmerbecken mit Sandboden, das eine ordentliche auch mechanische Filterung braucht, die untere Patrone mit Schaumstoff als Vorfilter belassen. Darüber kommt eine Patrone mit locker eingestopfter normaler Filterwatte (preiswert, leicht auszuwaschen und preiswert zu erneuern) und erst darüber verwende ich das Substrat von Eheim. Die unteren beiden Körbe lassen sich sehr leicht abnehmen. Ich lasse dazu den Filter laufen, hänge ihn unter Wasser im gefüllten Becken aus, entferne einen roten Clips, ziehe die unteren beiden Körbe ab (was sehr leicht geht) und hänge den Filter wieder ein. Die beiden Körbe mit Schaumstoff und Watte werden dann zum nächsten Waschbecken getragen (der untere Korb hat keinen Rücklauf, nichts tröpfelt) und der Inhalt unter warmem Wasser ausgedrückt. Filterwatte als 2-3 Wochen austauschen. Das dauert keine 10 Minuten und sollte (jedenfalls bei meinem Becken) schon wöchentlich gemacht werden. Da es aber sehr schnell geht, ist dies eine gute Kombination. Die mechanische Filterstufe ist wirklich leicht zu reinigen und die biologische Filterstufe bleibt unangetastet. Wer wie ich zig Jahre immer wieder Außenfilter gesäubert hat (alle drei Monate, aber dann mit Gummihandschuhen und Schlammschlacht ohne Ende) weiß dieses System sehr zu schätzen.

Positiv auch der große Pumpenauslass - ein Pflanzenbecken wird nicht durcheinander geblasen. Der Filter ist nach wenigen Tagen Einlaufzeit unhörbar leise. Die Ausströmeroptionen sind vielseitig. Es gibt einen gut funktionierenden Diffusor, der zugleich auch anzeigt, wenn der Filter zugesetzt ist. Dann kommen keine Bläschen mehr. Es gibt ein kleines Strahlrohr für die Aquarien, die Oberflächenbewegung ohne Luftblasen brauchen und die meisten werden (wie ich auch) den normalen regelbaren Auslass verwenden.

So ist es Eheim gelungen, aus der ohnehin guten (als Strömungspumpe von mir immer gern verwendeten-) Aquaball Pumpe einen wirklich brauchbaren Innenfilter zu machen, der mit einer gelungenen Kombination aus biologischer und mechanischer Filterung und mit leisem Betrieb überzeugt. Die kurzen Reinigungsintervalle sind zu verschmerzen, weil Filterreinigung kaum noch einfacher geht.

Einziger Verbesserungsvorschlag: Die untere Patrone sollte etwas höher und mit gröberem Schaumstoff bestückt sein. Das würde die Reinigungsintervalle etwas verlängern, ohne die guten Merkmale des Filters ansonsten zu beeinträchtigen.

Nachtrag (3 Monate später): Ich habe den Filter wieder außer Betrieb genommen. Die Saugnäpfe hielten den Filter nicht ordentlich an der Scheibe. Er sackte immer ab. Das kommt bei einem Sandboden nicht gut, wenn der Filter mit den unten angebrachten Einläufen direkt auf dem Sand steht. Die Pumpe wurde immer lauter, bis sich meine Familienmitglieder über den Lärm beschwerten. Der Schwamm oben war schon lange ausgebaut; er verstopfte viel zu schnell. Zuletzt waren auch die Reinigungsintervalle von 1 Woche nicht mehr zu halten. Der untere Schwamm am Einlauf verstopfte zu schnell, der Durchsatz sank bereits nach wenigen Tagen auf Tröpfelniveau. Das 250 l AQ wird jetzt von einem Tunze Comline Innenfilter versorgt. Der ist zwar auch nicht geräuschlos, filtert dafür aber konstant 1 Woche und die Filterwatte lässt sich wesentlich leichter austauschen. -> Abwertung auf 3 Punkte!


Auerswald COMpact 3000 ISDN / 1x ISDN Amtport / vier analoge Nebenstellen
Auerswald COMpact 3000 ISDN / 1x ISDN Amtport / vier analoge Nebenstellen
Preis: EUR 168,00

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Anlage mit sehr lästigen Einschränkungen, 1. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf dem Papier lesen sich die Features dieser Anlage wirklich gut. Die Erweiterbarkeit und Flexibilität (nachrüstbarer interner ISDN-Port und 2 VOIP-Kanäle), die internen Sprach- und Faxmailboxen, Unterstützung für die sehr funktionellen Systemtelefone desselben Herstellers und auch kleine Schmankerl wie die intern speicherbare Wartemusik mit Ansage (ein tolles Feature, das bei anderen Anlagen nur sehr aufwändig über zuätzliche Module zu realisieren ist) - diese Anlage macht von der Papierform her bis auf die beschränkte Anzahl der möglichen Nebenstellen den großen Anlagen anderer Hersteller für 500 - 1000 EUR Konkurrenz. Mit der wirklich komplizierten Konfiguration (das Handbuch als PDF hat mehr als 500 Seiten!) könnte ich auch noch leben. Dennn eine solche Anlage konfiguriert man in der Regel nur einmal und ich habe ziemlich viel Erfahrung mit Telefonanlagen verschiedener Hersteller. Wenn da nicht die kleinen und sehr lästigen Einschränkungen wären, die den praktischen Einsatz jedenfalls in meinem Fall unmöglich machen, viele Benutzer aber stören werden:

- am internen ISDN-Port der Anlage lässt sich nur 1 Systemtelefon betreiben. Das steht ganz versteckt in der Anleitung und liegt einfach daran, dass die Spannungsversorgung des internen ISDN-SO nur für 1 Systemtelefon Comfortel von Auerswald ausreicht. Blöd gelaufen und völlig unnötig. Sämtliche Anlagen des Konkurrenzherstellers AGFEO beispielsweise können 2 interne Systemtelefone am internen SO-Bus mit Strom versorgen. Und sinnvoll ist das auch, weil der interne BUS ja 2 parallele Gespräche ohnehin ermöglicht. Natürlich kann man für rund 40 EUR eine VOIP-Aufrüstung der Anlage und für nochmals rund 200 EUR ein VOIP Systemtelefon erwerben. Da ist man aber preislich in Regionen (600-700 EUR für Anlage mit 2 Systemtelefonen), die sich für ein Kleinstbüro oder einen Heimarbeitsplatz einfach nicht mehr rechnen. Der Hersteller übersieht hier, dass er heutzutage mit VOIP-Angeboten externer Anbieter (Sipgate und Co.) konkurriert, die einen oder zwei Arbeitsplätze mit wesentlich geringeren Kosten vor allem für exzellente VOIP-Telefone freier Hersteller ebenso gut oder sogar besser versorgen.

- die Anlage ist auf 10 interne Rufnummern beschränkt. Das hört sich banal an, ist aber außerordentlich lästig, wenn man (beispielsweise über einen externen ISDN und zusätzlich externen VOIP Anschluss) viele Nummern zusammenführen möchte. Die Anlage packt das bei der internen Umsetzung nicht mehr. Und das war in meinem Fall besonders fatal, weil

- ein Betrieb am ISDN-Anlagenanschluss (in meinem Fall ein "historisch gewachsener" Anschluss mit den Ziffern 0-99 als Durchwahlen/DDIs) lässt sich nicht vernünftig herstellen. Im Gegensatz zu anderen Anlagen hat die Compact 3000 ISDN nämlich nicht die wichtigste Grundfunktion am Anlagenanschluss, eine lineare Verteilung der Durchwahlen ("nehme die Rumpfnummer + 0 als Stammnummer und übersetze alle anderen intern vergebenen Anschlüsse -soweit vorhanden- 1zu1 auf die externen Durchwahlen"). Man muss also zunächst sämtliche verwendeten Durchwahlen am externen Anschluss konfigurieren und danach über ein (wegen der sehr verschachtelten Konfigurationssoftware) extrem unübersichtliches Gefüge von Rufverteilungen und Gruppen umsetzen. Leider funktionierte das in meinem Fall (wahrscheinlich wegen des großen Rufnummernblocks) überhaupt nicht. Die Anlage übernahm die Einstellungen der Rufverteilung nicht, die (eigentlich selbstverständliche-) abgehende Rufnummernübermittlung der Durchwahl ließ sich nicht einstellen und immer waren mehrere Apparate nicht direkt unter der eigenen Durchwahl zu erreichen (wozu brauche ich eigentlich für so eine Funktion pro Durchwahl eine eigene Gruppe?). Nach wirklich sehr frustierenden Konfigurationsversuchen habe ich dieses Experiment abbrechen müssen und vermute, dass hier die maximale Anzahl interner Rufnummern oder eine unvollständige Impementation für Anlagenanschlüsse die Ursache ist. Die ganze Struktur der Konfigurationsseite lässt nämlich darauf schließen, dass sich die Progammierer der Anlagensoftware auf den häufigsten Anwendungsfall "ISDN-Mehrgeräteanschluss mit 3 externen Rufnummern" konzentriert haben. Niemand würde sich sonst am Anlagenanschluss darüber Gedanken machen, welche Durchwahl bei gehenden Telefonaten zu übermitteln ist (die eigene Durchwahl oder keine-).

Und so bleibt ein sehr gemischter Eindruck: Die unbestreitbar tollen Features der Anlage, gediegene Systemtelefonunterstützung und sehr flexible Sprachmailboxen sind in der Praxis jedenfalls am Anlagenanschluss unbrauchbar. Und viele der allgemeinen Features hat jedenfalls am Mehrgeräteanschluss mit wenigen Rufnummern die Konkurrenz anderer Hersteller und selbst AVM mit den Fritzboxen auch schon. So bleiben von der Featuritis dieser Anlage im Vergleich beispielsweise zu einer neueren Fritzbox nur wenige Merkmale übrig, die im Anlagenbetrieb wichtig sind (Zeitschaltung für Rufverteilungen und Voiceboxen, Wartemusik, Systemtelefone). Für ein Kleinstbüro oder Heimarbeiter am ISDN-Mehrgeräteanschluss mit dem dem Bedürfnis nach VOIP ist diese Anlage eine Option. Denen fehlt dann aber die "hauseigene" anlageninterne CTI-Anwendung, wie sie beispielsweise bei AGFEO seit Jahrzehnten und neuerdings zunehmend bei AVM zum Standard gehört.


Avalon Sunset
Avalon Sunset

4.0 von 5 Sternen VM mit großem Sound, Höhe und Tiefen, 23. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Avalon Sunset (Audio CD)
Dieses Album setzt mit der großen Produktion, feinen Streichern, der brillianten Hammond von Georgie Fame und einem im positiven Sinne bombastischen Sound Maßstäbe im handwerklichen Bereich. Verglichen mit anderen Alben Morrisons überzeugen die Songs aber nicht durch die Bank, sie sind teilweise doch sehr konventionell. Der Opener "Whenever God Shines His Light" war damals ein ganz großer Hit, hat eine tolle Hookline, einen eingängigen Rhythmus und doch passen der etwas damenhafte Gesang von Cliff Richard und das herzhafte Geknödel von Van Morrison nicht wirklich gut zusammen. Anders dagegen "Have I Told You Lately" - ein echter Klassiker: Eindringliche und betont einfache Zeilen, das Pathos gemildert durch Morrisons fast teilnahmslos beiläufigen Gesang und drumherum die ganz große Kinomusik. Andere Titel überzeugen weniger. "When Will I Ever Learn (to live in god)" mag zwar für einen zutiefst religiösen Menschen wir Morrison ein Thema sein. Als Song aber, noch dazu mit dem typischen Stilmittel der ständigen Wiederholung klingt das für meine Ohren fast skurril. "These Are The Days" am Ende reißt es dann wieder raus. Großes Pathos trifft auf die mächtigen Soundwände dieses Albums, das passt gut. Wer sich an der polierten Produktion und den wenigen Füllern nicht stört, findet hier ein eingängiges und recht gelungenes Album aus der eher sphärischen Phase von Morrison.


Beautiful Vision
Beautiful Vision
Preis: EUR 17,99

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eingängig, originell und ziemlich harmlos, 23. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Beautiful Vision (Audio CD)
Mit diesem Album suchte und fand Morrison kompromisslos den Anschluss an den Massengeschmack. Eingängige, fast minimalistische Themen (wie etwa in dem langsam sich steigernden und rein instrumentalen "Scandinavia"), sphärische Klänge, viele Anleihen im keltischen Folk. Und auch ein so auf die Pop-Charts schielender Rhythm-Blues Kracher wie "Cleaning Windows", wo Morrison sich mit den feinen Bläsern so gekonnt und routiniert durch den wirklich eingängigen Song knödelt - das hat wirklich Klasse und wurde zu Recht einer der bekanntesten Songs von Morrison. Das Album faszinierte 1982 einen Hörer, der wie ich zuvor noch nie etwas von Morrison und seinem eigenen Klanguniversum gehört hatte, ohne Mühe. Sein eigenartiger, sich in weite Hallräume öffnender Sound, die ätherischen Frauenchöre, die sich immerzu wiederholenden Themen - das klingt zuerst faszinierend. Wird dann allerdings schnell langweilig und hat neben seiner Tauglichkeit als Hintergrundmusik nicht viel Langzeitwert. Obwohl bei Morrison die Wiederholung als Stilmittel gilt - einen so grottenlangweiligen Song wie "Across The Bridge Where Angels..." braucht es nicht wirklich.

Aus heutiger Sicht fehlen mir die verblüffenden und überraschenden Wendungen, die Morrison in vielen anderen seiner Alben wie etwa dem großartigen Album Moondance von 1970 in seine Songs einbaute. Es ist einfach zu und zu glatt.


Moondance
Moondance
Wird angeboten von DVD Overstocks
Preis: EUR 12,44

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Album des Bandleaders und Komponisten Morrison, 16. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Moondance (Audio CD)
Van Morrison hat im Laufe seiner jetzt über 40 Jahre andauernden Karriere mehr als 40 offizielle Alben veröffentlicht, doch dies ist eines der überragenden und stilbildenden Alben von den vielen Guten. Mit großer Band (Bläser, Klavier) gleitet Morrison entspannt und immer sehr eigenwillig durch sein eigenes Musikuniversum, das irgendwo zwischen Soul, keltischem Folk, Blues, Jazz und Swing angesiedelt ist. Bereits der Opener "And It Stoned Me" - so eindringlich und gleichzeitig entspannt arrangiert, komponiert und singt niemand außer Van. Wie er den Überschwang der Gefühle beschreibt, ohne sentimental zu werden, das ist einmalig. Der Titelsong "Moondance" mit seiner unnachahmlichen, sich endlos nach oben windenden Strophe zu einem verqueren Swing-Rhythmus - dieser Titel ist so eingängig, so verspielt und so sexy, wie das eben nur geht. Und das kesse Gemecker von Morrison, wenn er wie eine Ziege scattet - einfach nur originell und musikalisch.

Danach klagt Morrison über die "Crazy Love" - ein klassischer Titel von Paul Anka, aber so sanft gesungen, mit so zart-schmelzenden Frauenstimmen im Chor. Und so geht das weiter über immerhin 10 Eigenkompositionen (mit Ausnahme der "Crazy Love") - abwechslungsreiche Bläser, wunderbare Arrangements, phantasievolle Chöre. Dieses Album ist auch eine große Fundgrube in Sachen Arrangement und Komposition. Und wenn der Sänger "Into The Mystic" anstimmt, mit einem wunderbar schaukelnden Rhythmus, zarten Gitarrenlinien zur Begleitung und einem zutiefst emotionalen, ausdrucksvollen Gesang - da muss man sich die Ohren zuhalten, um nicht bezaubert zu sein. Ein Album, wie es das nur selten gibt. Und jetzt wünsche ich mir noch ein gelungenes Remastering - die analoge Mehrspuraufnahme von 1970 hat leider nicht viel Räumlichkeit und nicht die Weite, welche es für diese großartigen Arrangements bräuchte. Aber das hat der unerbittliche Bandleader und Soundtüftler Morrison auf seinen späteren Alben und bei seinen Live-Aufnahmen nachgeholt.


Pull Up Some Dust & Sit Down
Pull Up Some Dust & Sit Down
Wird angeboten von right now!
Preis: EUR 13,49

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig, brilliantes Konzept ohne Drive, 15. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Pull Up Some Dust & Sit Down (Audio CD)
Über die sperrige und eigenwillige Haltung Cooders, der hier ein echtes "Protestalbum" vorlegt, ist schon alles gesagt. Die gekonnte Art Cooders, die volle Palette amerikanischer Musik zu einer interessanten Salsa zu quirlen, ist hier so greifbar wie immer. Kein Wunder bei einem Musiker, der mit den Chieftains ebenso brilliante Alben eingespielt hat wie mit Manuel Galban das faszinierend grenzüberschreitende Album Mambo Sinuendo. Cooder ist und bleibt ein großartiger Komponist und Arrangeur. Aber:

Irgendwie sorgen Cooder und seine Musiker auch hier (es fällt mir seit dem musikalisch irgendwie blutleeren Album "Chavez Ravine" von 2005 auf) mit einem etwas ziellosen Rhythmusgefühl dafür, dass die Musik des Albums zerfasert, künstlich, manchmal sogar langweilig klingt. Und es wird nicht besser dadurch, dass Cooder auch hier seinen Gitarrenamp auf "volle Mitte, viel Dumpf" einstellt. Vorbei sind damit die variablen und verspielten Grooves seiner früheren Alben, die er mit einem deutlich weniger dumpfen Gitarrensound und vor allem nur mit dem Ausnahmedrummer Jim Keltner einspielte (und nicht zusätzlich mit Sohn Joachim) - da kam die Musik auch rhythmisch auf den Punkt. Never change a winning team, Cooder. Ein eigentlich gutes Album könnte mit einer gelungenen Produktion viel mehr Spaß machen.


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