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Rezensionen verfasst von
Metalhead (Deutschland)

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Strings to a Web (Ltd. Metallic Digi Pak)
Strings to a Web (Ltd. Metallic Digi Pak)
Preis: EUR 18,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen weiteres qualitativ hochwertiges Werk aus dem Hause Rage, 14. Februar 2010
Bei Ihrem neuesten Werk machen Rage nichts falsch gehen allerdings auch kein hohes Risiko ein. Die Songs weisen durchweg den bewährten typischen bandeigenen Sound mit genialen Refrains auf. Großartige Innovationen haben die Jungs allerdings nicht vorgenommen. Aufgrund der genialen Fähigkeiten der Musiker und der wunderbar druckvollen Produktion klingt das Album dennoch frisch und unverbraucht. Peavy haut seine kraftvollen Vocals raus wie eh und je, Andre Hilgers bietet erneut ein sehr variantenreiches Drumming und Viktor Smolskis fulminates Gitarrenspiel ist sowieso über jeden Zweifel erhaben.

Das Album beginnt mit vier echten Krachern: der kraftvolle Midtempo-Opener "on the Edge of Darkness", das schnelle, trashig angehauchte "Hunter and Prey", das posititiv gestimmte, hymnische "Into the Light" und das stark groovende "Beggars last Dime" sind qualitativ hochwertiger Melodic-Powermetal, wie man ihn von Rage kennt und liebt. Darauf folgt das 5-teilige Werk "Empty Hollow", das sehr düster daherkommt und mit tollen Chorgesänge im Refrain und einem genialen Gitarrensolo von Viktor Smolski aufwartet. Mit Ausnahme des im Refrain doch sehr cheesigen Songs "Hellgirl" sind auch die restlichen Songs von hoher Qualität. Mit "Through Ages" haben Rage auch wieder eine wunderschöne, berührende und gleichzeitig absolut kitschfreie Ballade am Start.

Das Artwork ist bei dieser Limited Edition sehr gelungen und mit der zusätzlichen Live-DVD bekommt man wirklich etwas fürs Geld.

Freunde melodischen Powermetals können sich dieses Album bedenkenlos zulegen. Fans der Band bekommen das, was sie erwarten und werden nicht enttäuscht sein.


Legend of the Shadowking
Legend of the Shadowking
Preis: EUR 18,12

5.0 von 5 Sternen tolle Weiterentwicklung des Freedom Call-Stils, 7. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Legend of the Shadowking (Audio CD)
Mit diesem Konzeptalbum um den bayerischen König Ludwig II. liefern die sympathischen Musiker das vielseitigste Album ihrer Karriere ab. Die typischen Gute-Laune-Uptempo-Nummern sind mit "Out of the Ruins", "Ressurection Day" und "A perfect Day" genau so vertreten wie der kraftvolle Midtempo-Stampfer ("Thunder God"). Mit "Under the Spell of the Moon" unternehmen die Jungs sogar einen (sehr gelungenen) Ausflug ins Gothic-Genre, so tief hat man Chris noch auf keinem Album singen gehört, großes Kompliment an seine Wandlungsfähigkeit. Mit "Kingdom of Madness" hat man dann noch einen mitreissenden Rocker am Start. Der Bombastfaktor ist sehr hoch, man höre sich nur wunderbar epische "Merlin - Legend of the Past" an. Die Gitarrenduelle sind fulminant und Daniel Zimmermann beeindruckt durch sein äußerst variantenreiches Schlagzeugspiel. Die astreine, druckvolle Produktion tut ihr übriges um dieses Album zu einem absoluten Highlight in der Freedom-Call-Diskographie zu machen.

Powermetal-Fans, die es gerne melodisch mögen, sollten unbedingt zugreifen, für Fans der Band besteht sowieso Kaufpflicht.


To the Metal
To the Metal
Preis: EUR 9,98

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gamma Ray in Perfektion!, 31. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: To the Metal (Audio CD)
Mit ihrem neuesten Output knüpfen Gamma Ray qualitativ nahtlos an das überragende letzte Album "Land of the Free Pr. 2" an. Das Album strotzt nur so vor Bombast und Power. Ausfälle sind keine zu verzeichnen, hier jagt eine mitreissende Powermetal-Hymne die nächste. Man höre sich nur das Helloween-artige "All you need to know", an, bei dem sich Kai Hansen ein Sangesduell mit dem Ex-Kürbiskopf Michael Kiske liefert. Weitere Speed-Powermetal-Höhepunkte sind "Rise" und "Shine Forever". Der Titelsong ist ein hymnischer Heavy-Metal-Midtempo-Stampfer vor dem Herrn. "No Need to Cry" ist eine sehr berührende Powerballade, die Basser Dirk Schächter über den Tod seines Vaters geschrieben hat. Das Artwork steht der Qualität der Songs in nichts nach. Alles in allem kann man dieses Album getrost als den ersten richtigen Powermetal-Höhepunkt des noch jungen Jahres bezeichnen. Hier gilt eine unbedingte Kaufempfehlung für alle Powermetal-Fans und für Fans dieser Band sowieso!!!


In the Night-Standard
In the Night-Standard
Preis: EUR 18,79

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gut gemachte Heavy-/Powermetal-Standardkost, 31. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: In the Night-Standard (Audio CD)
Nachdem ich die die Vorgängeralben allesamt sehr gelungen fand, habe ich voller Vorfreude das neueste Werk von Drema Evil geordert. Leider konnte das Album meine hohen Erwartungen nicht vollständig erfüllen. Handwerklich geht das Ganze natürlich voll in Ordnung, keine Frage. Die Vocals sind nach wie vor kraftvoll und charismatisch, die Gitarrenduelle fulminant und die Rhythmusfraktion heizt auch ordentlich ein. Die Produktion ist allererste Sahne. Allerdings reisst mich das Songwriting nicht wirklich vom Hocker. Vieles klingt hier recht altbacken, Innovationen sucht man vergebens. Im Vergleich zu den Vorgängeralben hat man hier einen ordentlichen Zacken an Härte zugelegt, dafür hat der Sound von Dream Evil viel von seinem Ohrwurmfaktor eingebüßt. Die Lyrics empfinde ich auch nicht als sonderlich gelungen: prinzipiell ist es ja als positiv zu bewerten, wenn eine Band sich selbst nicht allzu ernst nimmt, aber wenn, wie z. B. in der Ballade "The Ballad" das Heavy-Metal-Genre nur auf die Schippe genommen wird, ist das doch eine ziemlich grenzwertige Angelegenheit. Dieses Album hat nicht unbedingt das Zeug zum Must-Have.


In the Night-Ltd.
In the Night-Ltd.
Preis: EUR 18,84

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut gemachte Heavy-/Powermetal-Standardkost, 31. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: In the Night-Ltd. (Audio CD)
Nachdem ich die die Vorgängeralben allesamt sehr gelungen fand, habe ich voller Vorfreude das neueste Werk von Drema Evil geordert. Leider konnte das Album meine hohen Erwartungen nicht vollständig erfüllen. Handwerklich geht das Ganze natürlich voll in Ordnung, keine Frage. Die Vocals sind nach wie vor kraftvoll und charismatisch, die Gitarrenduelle fulminant und die Rhythmusfraktion heizt auch ordentlich ein. Allerdings reisst mich das Songwriting nicht wirklich vom Hocker. Vieles klingt hier recht altbacken, Innovationen sucht man vergebens. Im Vergleich zu den Vorgängeralben hat man hier einen ordentlichen Zacken an Härte zugelegt, dafür hat der Sound von Dream Evil viel von seinem Ohrwurmfaktor eingebüßt. Dieses Album hat definitiv nicht das Zeug zum Must-Have.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 4, 2010 12:07 PM CET


Das Grab ist erst der Anfang
Das Grab ist erst der Anfang
von Kathy Reichs
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 11,77

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen keine großen Innovationen aber wieder viel Spannung und Wortwitz, 7. Januar 2010
Ich habe bisher alle Bände aus der Thriller-Reihe um die Forensikerin Tempe Brennan verschlungen. Schon nach wenigen Bänden hat sich das ganze Romanrezept zusehends wiederholt. Kathy Reichs hat ein Konzept, dass Sie wieder und wieder mit neuen Variationen verwendet. So untersucht Tempe auch in diesem Buch wieder einmal parallel mehrere Todesfälle mit verwesten Leichen (u.a. hinterhältig gemeuchelte betagte Damen), betreibt heftiges Wortgeplänkel mit Detective Ryan und findet sich in einer scheinbar ausweglosen Falle wieder. Neu ist hier der ausgeprägte Schwerpunkt auf der Rahmenhandlung: ein anonymer Intrigant pfuscht Tempe ins Handwerk und versucht ihre Fachkenntnis in Zweifel zu ziehen.

Trotz aller Wiederholungen bezüglich des Gesamtkonzepts ist die Handlung natürlich wieder sehr spannend in Szene gesetzt. Und was die Story an Innovationen vermissen lässt, wird durch den unglaublichen Wortwitz (selten waren die Dialoge und auch die Monologe von Tempe so lustig) leicht wett gemacht. Fans dieser Romanreihe werden sicher nicht enttäuscht sein. So kann ich nicht umhin, wohlwollend 4 Sterne zu vergeben.


Hundred Days
Hundred Days
Preis: EUR 10,36

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum gelungenes Melodic-Powermetal-Konzeptalbum, 7. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hundred Days (Audio CD)
Schon die ersten beiden Alben dieser jungen deutschen Powermetalband waren für Freunde des Genres ein wahrer Ohrenschmaus. Dies ist bei dem neuesten Werk von Crystallion nicht anders. Und wieder haben die Jungs ihrem musikalischen Schaffen ein historisches Konzept zugrundegelegt. Hatten sie sich auf den Vorgängeralben noch mit Kreuzrittern und Tempelrittern beschäftigt, steht nun Napoleon im Mittelpunkt, genauer gesagt sein Comeback nach dem Exil auf Elba, das 100 Tage dauerte und zum Scheitern verurteilt war, wie hinlänglich bekannt sein dürfte. Die Songtexte sind sehr atmosphärisch gestaltet. Das Artwork von Booklet und CD ist der Hammer und passt ideal zu der historischen Thematik. Wie von Crystallion gewohnt, steht im Booklet zu jedem Song ein kleiner informativer Textvorspann, der die Thematik zusammenfasst.

Crystallion zelebrieren hier speedigen Powermetal der guten alten Helloween-Schule, wobei mit den Songs "Hundred Days" und "The Bravest of the Brave" auch zwei getragene Stücke mit von der Partie sind. Das Songmaterial ist durchweg gelungen und weist viele ohrwurmige Refrains auf. Die mehrstimmigen Gesangparts reißen mit, die Gitarrensoli sind fulminant und das Drumming variantenreich. Ein großes Lob hat sich auch Sänger Thomas Strübler verdient, dessen markante und gleichzeitig sehr eingängige Vocals zu dem unverwechselbaren Soundcharakter dieser Band maßgeblich beitragen. Teilweise tritt ein Gastsänger auf, der Napoleon vertont und eine fast growlartige Stimmlage miteinbringt, was den Sound ungemein bereichert. Im Vergleich zu den Vorgängeralben wurde der Bombast-Faktor zurückgefahren, die Songs sind etwas rockiger. Aber im großen und ganzen behalten Crystallion ihren bewährten Stil bei.

Aufgrund der durchweg hohen Qualität fällt es schwer hier Anspieltipps zu geben, aber das rasante, eingängige "Cry in the Night" ist für mich einfach das genialste Stück dieser Scheibe.

Für Melodic-Powermetal-Fans führt spätestens mit diesem Album kein Weg mehr an Crystallion vorbei.


Das Brandhaus: Roman
Das Brandhaus: Roman
von Helene Tursten
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,04

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ganz schwacher Krimi, 27. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Brandhaus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe bisher alle Bände der Krimi-Reihe von Helene Thursten um die Götheburger Polizeiinspektorin Irene Huss gelesen. War ich von den ersten Bänden, insbesondere von "Die Tätowietung" hellauf begeistert, wurden die Storys mit der Zeit immer schwächer. Den Tiefpunkt stellte insoweit "Feuertanz" dar. Mit "Die Tote im Keller" ging es wieder bergauf. "Das Brandhaus" stellt wieder einen herben Rückschlag dar. Es geht hier um zwei Fälle, die nichts miteinander zu tun haben. In dem einen jagt Irene Huss und das altbekannte Polizisten-Team einen Teenager-Mörder, der sich seine Opfer in Internet-Chats kontaktiert. In dem anderen Fall ermittelt der frühere Chef von Irene Huss Ex-Kommissar Anderson, der jetzt bei Cold Case-Gruppe ist, in einem Mordfall aus dem zweiten Weltkrieg. Beide Fälle werden völlig unspektakulär heruntergebetet, Spannung ist hier Fehlanzeige. Interesant für Fans ist lediglich noch, wie sich das Privatleben von Irene weiterentwickelt. Ansonsten kann man sich dieses Buch getrost schenken. Man verpasst garantiert nichts.


Carpe Diem
Carpe Diem
Preis: EUR 19,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Himmlischer Powermetal!!, 20. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Carpe Diem (Audio CD)
Auch auf ihrem neuesten Werk bleiben die Pariser von Heavenly ihrem Stil absolut treu und zelebrieren erneut bombastischen Melodic-Powermetal allererster Güteklasse. Vorwiegend bewegen sich die Songs im Uptempo-Bereich und weisen eine energiegelanene, positive Grundstimmung auf. Die tollen Songs werden von einprägsamen Ohrwurmrefrains gekrönt. Dabei wirkt der Sound keineswegs kitschig, sondern ist stets von einer angenehmen Grundhärte durchzogen, teilweise werden sogar richtig harte Riffs aufgefahren. Daneben enthält das Album mit "Farewell" und "a better Me" zwei sehr emotionale Powerballaden, die stark an den Sound von Queen erinnern. Ben Sotto überzeugt mit seinen ausdrucksstarken Vocals und schwingt sich erneut in schwindelerregende Höhen hinauf, ohne dabei an Sicherheit zu verlieren. Die anderen Musiker stehen dem in nichts nach: die Gitarrensoli sind virtuos und das Drumming variantenreich. Die Produktion ist einfach nur bombastisch, der Sound kracht regelrecht aus den Lautsprechern.

Es fällt schwer, hier Anspieltipps zu geben, da das Album von tollen Powermetal-Highlights gespickt ist. Besonders erwähnenswert finde ich jedoch den Up-Tempo-Song "Ode to Joy", der mit dem Chorus aus "Freude schöner Götter Funken" beginnt und die Melodie im weiteren Songverlauf modifiziert weiterführt. Einzig "The Face of Truth" und "Save our Souls" finde ich persönlich nicht so überragend, wobei das Jammern auf hohem Niveau ist.

Für alle Melodic-Powermetal-Fans, die auf Bands wie Helloween, Gamma Ray, Stratovarius und Konsorten abfahren, ist dieses Album ein wahres Fest. Hier wird diese Spielart des Metal auf klassische Weise ohne Experimente wie z. B. bei den letzten Sonata Arctica-Alben dargeboten.


Illusion's Parade
Illusion's Parade
Preis: EUR 16,91

5.0 von 5 Sternen Melodic-Powermetal mit Biss, 8. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Illusion's Parade (Audio CD)
Die Schweden von Nostradameus gehen den Weg in Richtung härtere Töne weiter, der sich auf dem Vorgängeralbum angedeutet hat. Der Happy-Powermetal der Anfangszeit gehört nun endgültig der Vergangenheit an. Die Gitarren braten hier durchweg auffallend heftig. Auch die Vocals von Freddy Persson kommen mit dem nötigen Druck rüber, sind jedoch auch sehr wohlklingend. Bei dem härtesten Song des Albums "Armageddon Forever" wird sogar die Trash-Keule rausgeholt. Doch bei den übrigen Songs bleibt die Melodie keineswegs auf der Strecke. Meine absoluten Highlights sind "The Art of Deception", "Walk of Pain", und das progressiv angehauchte "The Mariner", die alle hart aber auch sehr melodisch sind. Der Longtrack "Broken Soul" geht sehr in die Prog-Richtung daher.

Leider sind nur 8 richtige Songs enthalten. Der Titeltrack ist nur ein nichtsagendes Zwischenstück. Die Produktion ist top. Ich kann daher das Album allen Melodic-Powermetal-Fans empfehlen, die es gerne auch mal härter mögen.


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