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Rezensionen verfasst von
Metalhead (Deutschland)

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From Chaos to Eternity (Digi Book inkl. 48 Seiten Booklet)
From Chaos to Eternity (Digi Book inkl. 48 Seiten Booklet)
Preis: EUR 21,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdiger Abschluss der Dark-Secret-Saga, 27. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rhapsody haben bei ihrem neuesten Werk einmal mehr alles richtig gemacht. Die Band hat den von ihr geschaffenen Film Score Metal erneut weiterentwickelt und präsentiert sich abwechselungsreicher denn je. An manchen Stellen wurde der Härtegrad deutlich angezogen und der Rock-Faktor gesteigert. Der auf dem Vorgängeralbum eingeführte Scream-Gesang kommt vermehrt zum Einsatz, bei dem mitreissenden Speedknaller "Aeons of Raging Darkness" wird sogar die ganze Zeit gescreamt. Auch bei "Ghosts of Forgotten Worlds" ist die Grundstimmung eher düster und geheimnisvoll gehalten. Dabei kommen jedoch die melodischen und symphonischen Elemente keinesfalls zu kurz, wurden jedoch auch weiterentwickelt. So kommen z. B. manche Refrains nicht mehr so kinderliedartig wie früher daher, sondern haben an Anspruch und Komplexität gewonnen, man höre sich nur den bandtypischen Titeltrack "From Chaos to Eternity" und die melodische Uptempo-Granate "Tornado" mit ihren genialen epischen Refrains an. Aufgrund dessen kommt der Ohrwurmfaktor nicht mehr so stark wie früher, dafür verspricht das Album aber eine größere Langzeitwirkung.

Mit "Anima Perduta" enthält das Album wieder einmal eine wunderschöne melancholische Ballade, die sehr temperamentvoll in italienischer Sprache vorgetragen wird. Auch der obligatorische Langtrack darf bei einer Rhapsody-Scheibe natürlich nicht fehlen und so weist das abschließende fast 20minütige "Heroes of the Waterfalls Kingdom" noch einmal alle Stärken der Band auf inklusive stimmungsvoller Spoken-Word-Passagen von Schauspiel-Ikone Christopher Lee.

Das Digi-Book enthält noch einen Bonus-Track, eine gelungene Coverversion des Iron-Maiden-Uptempo-Songs "Flash of the Blade". Zudem weist das Digi Book ein auf 48 Seiten erweitertes Booklet mit wunderschönem Artwork auf.


Heathen Warrior (Ltd Digi Edition)
Heathen Warrior (Ltd Digi Edition)
Preis: EUR 16,02

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leider arm an Highlights und Abwechslung, 25. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Heathen Warrior (Ltd Digi Edition) (Audio CD)
Nachdem mir alle bisherigen Stormwarrior-Outputs zugesagt hatten, legte ich mir auch das vierte Album dieser True-/Speedmetaller aus dem hohen Norden zu. Dazu wurde ich bewogen, als ich mir im Vorfeld die beiden Tracks "Heathen Warrior" und "The Ride of Asgard" ausgiebig zu Gemüte führte. Diese beiden am Anfang des Albums platzierten Songs sind melodische Speedmetal-Hymnen, wie man sie von Stormwarrior kennt und liebt und für mich die Highlights des Albums. Danach regiert erst mal für vier Tracks songwriterisch das True-Metal-Mittelmaß. Die Gitarrenarbeit ist zwar durchweg beeindruckend aber die Songs reißen einen einfach nicht vom Hocker, wenn man in seinem Leben schon einige der nicht gerade raren Alben aus dem True-Metal-Sektor gehört hat. Hier mal ein paar Reminiszenzen an die alten Helloween bei "the Returne" dort mal ein paar Anleihen an Running Wild bei "Fyre & Ice", hier erwartet einen wahrlich nichts revolutionäres. Mit "Wolfen Nights" folgt für mich der erste Totalausfall des Albums, ein typischer Füller mit nichtssagendem Refrain. Mit "Ravenhearte" nimmt die Scheibe zumindest tempomäßig wieder ernorm an Fahrt auf, auch wenn der Song ansonsten außer der tollen Gitarrenarbeit nichts aufbietet, was man nicht schon einmal woanders gehört hätte. Der darauf folgende hymnische Midtempo-Stampfer "The Valkries Call" baut ziemlich Atmosphäre auf, wozu nicht zuletzt auch die stimmungsvollen Chöre beitragen. Als letzter regulärer Song erwartet einen dann der 6minüter "And Northern Stell Remaineth", bei dem man sich einen fulminaten epischen Abschlusstrack erhofft und dann ob des schalen Songwritings und des 0815-Refrains unweigerlich enttäuscht wird. Aber wenn man die Limited Edition sein eigen nennt, bleibt einem ja noch die letzte Hoffnung auf den Bonus-Track, die Cover-Version des rasanten 80iger-Rock-Songs "City Light". Dieser Song wird von der Band mit viel Energie interpretiert, passt gut zum Sound von Stormwarrior und sorgt für einen einigermaßen würdigen wenn auch nicht sonderlich spektakulären Abschluss des Albums.

Die Produktion ist zwar nicht sonderlich druckvoll, dafür jedoch sehr natürlich, was zum Underground-Charme dieser Band hervorragend passt. An den Musikern ist nichts auszusetzten: Die Vocals sind charismatisch , die Gitarrenarbeit ist fulminant und die Drums werden und variantenreich eingesetzt, auch den pumpenden Bass hört man desöfteren gut heraus. Das Problem dieses Albums ist eindeutig das schwächelnde Songwriting.

Fans der Band werden sich nicht zuletzt aufgrund der genannten Highlights das Album zulegen. Neulingen, die die Band erst kennenlernen möchten, rate ich, sich zunächst den Vorgänger-Alben "Heading Northe" oder "Northern Rage" zuzuwenden, bei denen die Hitdichte deutlich größer ist als hier.


Sounds of a Playground Fading
Sounds of a Playground Fading
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotz Personalwechsel wieder einmal genial, 25. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sounds of a Playground Fading (Audio CD)
Vorab meinen allergrößten Respekt an diese Band zu diesem rundum gelungenen Album. Wirklich bewundernswert wie es die Jungs geschafft haben, trotz des bedauerlichen Weggangs von Gitarrist Jesper ein solch rundes Werk einzuspielen.

"Sounds of a Playground fading" stellt für mich die logische Weiterentwicklung des Vorgängers "A Sense of Purpose" dar. Es ist schon ein Phänomen, wie die Band ihren klassischen Melodic Death Metal-Stil mit Modern Metal-Elemten angereichert hat hat ohne dabei ihre Trademarks aufzugeben. Die Band demonstriert erneut ihren unglaublichen Wiedererkennungswert und drückt jedem einzelnen Song ihren Stempel auf. Die starke Emotionalität der Lyrics wird wieder einmal perfekt duch die Kompositionen zum Ausdruck gebracht. Anders Friden setzt seine Stimme variabler denn je ein und präsentiert neben den bandtypischen Screams / Growls einen im Vergleich zum Vorgänger-Album noch verbesserten Clear-Gesang. Das Songmaterial ist durchweg sehr gelungen, Ausfälle sucht man vergebens. Das gilt auch für die beiden oft kritisierten Tracks "The Attic" und "Jesters Door", die keine vollwertigen Songs darstellen sondern eher Zwischenspielcharakter haben, dafür aber textlich und musikalisch sehr stimmungsvoll gestaltet sind. Insgesamt ist das Songmaterial sehr abwechselungsreich, verspielt und anspruchsvoll, was eine enorme Langzeitwirkung vespricht. Gleichzeitig gehen die Tracks aber auch sehr gut ins Ohr, man höre sich nur die Single-Auskopplung "Deliver Us", das hymnische "New Dawn" und den ohrwurmigen Abschluss-Track "Liberation" an.

Die Produktion ist sehr druckvoll, wie man es von der Band gewohnt ist. Das stimmige und erneut symbolträchtige Düster-Artwork spiegelt hervorragend die Grundstimmung des Albums wieder. Die Limited Edition kommt im 8-seitigen Digi-Pak daher und beinhaltet noch eine DVD mit einem knapp 28minütigen Making Of des Albums.

Fazit: Für alle Fans der Band besteht hier uneingeschränkte Kaufpflicht, das Album ist jedoch auch allen Liebhabern des modernen Metal mit melancholischer Grundstimmung sowie des Melodic Death Metal uneingeschränkt zu empfehlen.


The Beginning of Times (Limitiertes Digi Pak)
The Beginning of Times (Limitiertes Digi Pak)
Preis: EUR 21,93

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Makelloses Album, das alle Stärken der Band aufzeigt., 6. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Album spiegelt musikalisch das gesamte Schaffen dieser finnischen Ausnahmeband im Laufe der letzten Jahre wieder. Natürlich darf man sich hier keinen death metal wie auf dem frühen Album karelian isthmus erwarten, aber ansonsten ist in den Songs alles vorhanden, was man als Fan von Amorphis kennt und liebt: wunderbare hymnenhafte Melodien oft mit folkigen Anklängen, gefühlvoller Klargesang, ab und zu wird natürlich auch gegrowlt, psychedelische 70iger-Jahre-Keys, lyrischer Bezug zum finnischen Nationalepos Kavaela. Auch ist das Songmaterial durchweg von sehr hoher Qualität, Füller sucht man vergebens, sogar der Bonus-Track ist sehr gelungen.Obwohl der Sound durchgängig unverkennbar nach Amorphis klingt, wird hier nichts aufgewärmtes präsentiert, das Songmaterial ist frisch, unverbraucht und sogar noch etwas progressiver als auf den Vorgängeralben. Um die volle volle Wirkung der Songs zu erfahren, empfielt sich mehrmaliges Hören, das Album hat eindeutig eine enorme Langzeitwirkung. Dieses Album wird garantiert keinen Fan enttäuschen und kann daher bedingungslos empfohlen werden. Aufgrund des wunderschönen pittoresken Artworks und des tollen Bonus-Tracks empfiehlt es sich, zu der Limited Edition zu greifen.


Infected
Infected
Preis: EUR 16,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stilwechsel für Fans sehr gewöhnungsbedürftig, 23. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Infected (Audio CD)
Schon dem Cover sieht man an, dass Hammerfall einen neuen Weg eingeschlagen haben: Anstatt dem gewohnten "Maskottchen" Hector wird es von einer Zombiehand "verziert". Für mich als Fan aller bisherigen Alben der Band eine erste kleine Enttäuschung. Leider nicht die einzige, wie ich beim Hören der CD feststellen musste.

Der Sound der Band hat sich tatsächlich verändert und leider nicht immer zum Vorteil wie ich finde. Die Band präsentiert sich - der auf dem Cover angedeuteten Zombie-Thematik entsprechend - deutlich düsterer und härter, Gute-Laune-Refrains und oh-oh-oh-Chöre sucht man vergeben. Echte Hymnen, wie man sie von der Band gewohnt ist, sind hier Mangelware. Stattdessen dominieren brettharte tieftönige Riffs. Desöfteren wirken die Songs durch eingestreute kurze Pausen wie zerhackt. Teilweise kommt das Songwriting auch etwas uninspiriert daher, Nummern wie "Bang Your Head" und "Let's get it on" bieten zwar unverkennbar 80iger-Hardrock-Feeling, sind jedoch musikalisch wie auch lyrisch viel zu limitiert, um heutigen Ansprüchen genügen zu können. Die reinrassige melancholische Ballade "Send me a Sign" zeichnet sich zwar durch tollen Gesang und schöne Akkustik-Gitarre aus, allerdings hätte man die Verstärkung durch den Rest der Band am Schluss auch ganz weglassen können, da diese viel zu kurz ist um aus der soften Ballade eine Power-Ballade zu machen. Bei "I Refuse" rechnet die Band musikalisch und lyrisch auf beinharte Art und Weise mit ihren Kritikern in der Presse ab, ohne dass die Band dabei musikalisch etwas sonderlich neues bietet. Ebenso verhält es sich mit "Immortalized", das zwar ein astreiner Truemetal-Stampfer ist, jedoch keinerlei neue metallische Impulse enthält.

Highlights des Albums sind für mich ganz klar der abwechselungsreiche Opener "Patient Zero", das hitverdächtige "One more Time", "The Outlaw", der düster-melodische Uptempo-Song "Dia de los Muertos" und der Abschluss-Track "Redemption", der sehr abwechselungsreich episch und okkult daherkommt. "666-The Enemy within" beeindruckt durch wunderbar diabolische Keys, einen supereingängigen Refrain und geile Uptempo-Parts.

Produktionstechnisch, instrumentalistisch und vokalistisch ist natürlich alles im grünen Bereich. Allerdings gefallen mir die Vorgänger-Alben besser als dieses, da die Hitdichte auf diesen deutlich größer war. Fans der Band sollten sich das Album schon zulegen sofern sie offen für neues sind. Neulingen, die die Band erst kennenlernen möchten, rate ich jedoch sich zunächst an die allesamt sehr gelungenen Vorgängeralben im altbewährten Stil zu halten. Jedenfalls sollte man sich das Album nur in der günstigeren Standard Edition zulegen, die Limited Edition kann man sich schenken: auf der DVD ist lediglich ein Posing der Band vor Verstärker-Wand zu 5 Songs des Albums zum Studio-Playback zu sehen. Unter der auf dem Cover angekündigten Live-Performance verstehe ich etwas anderes.


Surtur Rising (Limited Edition - CD+DVD)
Surtur Rising (Limited Edition - CD+DVD)
Wird angeboten von renditeplus
Preis: EUR 19,90

9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hitpotential der Vorgängeralben leider nicht mehr erreicht, 1. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das neueste Werk der Nordmänner von Amon Amarth bewegt sich zwar spiel- und produktionstechnisch wieder einmal auf höchstem Niveau, das Songwriting hat mich jedoch gemessen an dem beeindruckenden Back-Katalog der Band ziemlich enttäuscht. Das Hitpotential solch durchweg gelungener Killeralben wie "with Oden on our Side" oder "Twillight of the Thundergod" wird leider nicht mehr erreicht. Stattdessen kommt das Songmaterial irgendwie aufgewärmt und teilweise sogar lauwarm rüber. Als Schwachpunkte sehe ich insbesondere die drei längeren Tracks Nr. 2, 6 und 10 an: hier wollte die Band offensichtlich besonders episch und dramatisch bzw. melancholisch rüberkommen, in meinen Ohren klingt das allerdings eher langatmig und einschläfernd. Die anderen Titel bieten freilich wieder gewohnt starke Melodic-Deathmetal-Kost mit dem bandeigenen Viking-Flair, allerdings hat man als Kenner der Vorgängeralben so manches Deja-Vu-Erlebnis, wirklich neue Ansätze sind nicht zu finden. Meiner bescheidenen Meinung nach geht die Band damit zu sehr auf Nummer sicher. Da dies das mittlerweile 8. Studio-Album dieser Band ist, wäre wenigstens eine geringfügige Weiterentwicklung wünschenswert gewesen.

Die Aufmachung im Digi-Book mitsamt der tollen Bonus-DVD (Live-Songs der Alben "Once Sent From the Golden Hall, the Avenger, the Crusher und Versus the world", insg. 33 Tracks) kommt natürlich wieder einmal äußerst gediegen daher.

Fans der Band werden um einen Kauf wohl nicht herumkommen (auch wenn man manches auf früheren Alben schon besser gehört hat), Neulingen, die noch kein Album der Band besitzen, rate ich jedoch dringend, sich zunächst den früheren Werken der Band zu widmen insbesondere "with Oden on our Side" und "Twillight of the Thundergod" sind - wie schon oben erwähnt - makellose Killeralben, die alle Stärken der Band aufweisen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 2, 2011 2:15 PM MEST


...of Wariwulfs and Bluotvarwes
...of Wariwulfs and Bluotvarwes
Preis: EUR 16,82

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Makelloses True/ Powermetal Album, 1. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: ...of Wariwulfs and Bluotvarwes (Audio CD)
Schon die Vorgängeralben von Wizard waren durchweg von hoher Qualität. Mit diesem Album ist der Band aber mal wieder ein besonderes Schmuckstück des True/Powermetal gelungen. Hier wurde einfach alles richtig gemacht, Schwachpunkte sucht man vergebens. Thematisch beschäftigen sich die Songs mit der Fantasy-Saga des deutschen Autors Andre Wiesler, bei der es um Vampire, Hexen und Werwölfe geht. Außer an den Songtexten merkt man jedoch nicht, dass es sich um ein Konzeptwerk handelt, da alle 11 Songs vollwertig für sich alleine stehen könnten. Die Songs kommen allesamt sehr wuchtig rüber, die Drums ballern, dass es eine wahre Freude ist, die Gitarren braten wunderbar und über allem thront Sven D'Annas mächtige Stimme. D`Anna liefert eine spitzenmäßige Performance ab, die sich hinter Eric Adams keineswegs zu verstecken braucht. Alle Tracks gehen sofort ins Ohr und beglücken den Hörer mit tollen, hymnischen Refrains. Die Band geht diesmal größtenteils im Uptempo-Bereich zu Werke, alle Songs sind kommen unglaublich kraftvoll daher, wozu nicht zuletzt auch die druckvolle Produktion beiträgt.

Meine Favoriten des Albums und deshalb Anspieltipps sind "...of Wariwulfs and Bluotvarwes" (ein Song, von dem Manowar träumen würden), "Sign of the Cross", "Undead Insanity" und "Bletzer". Bleibt nur zu hoffen, dass die Band mit diesem makellosen Album endlich die Popularität bekommt, die sie aufgrund der Qualität ihrer Musik verdient.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 23, 2011 12:04 PM CET


Regeneration
Regeneration
Preis: EUR 17,24

5.0 von 5 Sternen mitreissender Melodic-Powermetal aus Griechenland, 27. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Regeneration (Audio CD)
Die griechische Band Emerald Sun habe ich kennengelernt mit dem tollen Vorgängeralbum "Escape from Twilight", ein rundum gelungenes Powermetal-Album, das mich stark an alte Edguy und Helloween erinnert hat. So war ich schon sehr gespannt auf den Nachfolger "Regeneration". Im Vergleich zum Vorgänger hat die Band nochmal einen gehörigen Zacken an Spielfreude zugelegt. Das Songmaterial ist durchweg sehr gelungen und wird derart mitreissend dargeboten, dass es keinen Freund melodischen Powermetals a la Dragonforce und (alten) Edguy enttäuschen wird. Dabei geht die Band größtenteils in Hochgeschwindigkeit zu Werke mit Ausnahme der wunderschönen Power-Ballade "Chasing the Wind". Meine Anspieltipps sind das Helloween-artige "Theater of Pain", das rasante "Starchild", "Planet Metal", das einen deutlichen Dragonforce-Touch besitzt und das 12minütige Stück "Phantasmagoria", ein sehr gelungenes, abwechselungsreiches und dramatisches Metal-Epos, das teilweise im Duett mit einer sehr talentierten Gastsängerin vorgetragen wird. Zusätzlich beinhaltet die CD noch eine geniale Coverversion des Bonnie Tyler-Klassikers "Holding out for a Hero". Die Produktion des Albums ist einwandfrei und druckvoll und das Cover-Artwork sehr gelungen. Ich kann daher nur jedem Freund des klassischen Melodic Powermetal nur raten, hier zuzugreifen. Ihr werdet es nicht bereuen.


Unholy Cross
Unholy Cross
Preis: EUR 19,26

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodic Power Metal at its best - just killers no fillers!!!, 27. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unholy Cross (Audio CD)
Bereits mit ihren ersten beiden Alben "Nosferatu" und "Book of the Dead" haben sich die Schweden von Bloodbound in mein Metalherz gespielt. Der darauf dargebotene Sound stellt für mich noch heute ein Musterbeispiel mitreissenden melodiösen Power Metals europäischer Prägung mit Eiern dar. Bei dem dritten Album "Tabula Rasa" präsentierte sich die Band mit einer Steigerung in Sachen Härtegrad und Progressivität, was leider auf Kosten des Ohrwurmfaktors ging.

Mit "Unholy Cross" gehen Bloodbound stilmäßig wieder back to the roots, d. h. die Songs sind wieder sehr eingängig und hymnisch ausgefallen. Der Prog-Anteil des Vorgängeralbums wurde völlig zurückgefahren, stattdessen hat "Unholy Cross" unheimliche Party-Soundtrack-Qualitäten. Insgesamt betrachtet wird das Vorgängeralbum um Längen geschlagen, "Unholy Cross" braucht sich vor den grandiosen ersten beiden Alben nicht zu verstecken und stellt sogar eine Weiterentwicklung zu diesen da, weil es den Ohrwurmfaktor der beiden ersten Alben um den gesteigerten Härtegrad von "Tabula Rasa" bereichert. Das Songmaterial ist durchweg als sehr gelungen zu bezeichnen, Ausfälle sucht man vergebens. Dabei sind die Songs auch sehr abwechselungsreich, von ohrwurmigen Midtempo-Hymnen wie "Moria" und "Together we fight" über mitreissende Uptempo-Granaten wie "The Dark Side of Life" und "In the Dead of the Night" bis hin zu der bewegenden, kitschfreien Power-Ballade "Brothers of War" sind hier alle Stilarten vertreten. Der neue Sänger Patrik Johansson prägt den Sound auf "Unholy Cross" sehr stark durch seine kraftvollen, charismatischen Vocals, die mich desöfteren an Bruce Dickinson erinnern. Johansson macht seine Sache sehr gut und braucht sich keinesfalls hinter seinem legendären Vorgänger Urban Breed zu verstecken. Doch nicht nur die Vocals erinnern zuweilen an Iron Maiden, auch die tollen Gallopp-Rhythmen, die insbesondere von den variablen Drums getragen werden, wecken Erinnerungen an die Meister aus England. Besonderer Erwähnung ist mir noch die virtuose Gitarrenarbeit wert, die die Songs immer wieder veredelt, wobei die Soli regelmäßig neoklassisch geprägt sind, was mir als alter Stratovarius-Fan natürlich sehr gut gefällt.

Die Produktion ist sehr druckvoll ohne überproduziert zu klingen und das Cover-Artwork ist auch sehr stimmig, so dass ich dieses Album allen Powermetal-Fans, die auf Bands wie Hammerfall, Helloween oder Edguy stehen, nur wärmstens ans Herz legen kann.


Relentless,Reckless Forever
Relentless,Reckless Forever
Preis: EUR 17,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen überwiegend starkes Album im "Blooddrunk"-Stil, 11. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Relentless,Reckless Forever (Audio CD)
Das letzte Album "Blooddrunk" hatte mich aufgrund seiner härteren, thrashigeren und insgesamt sperrigeren Ausrichtung doch ziemlich überrascht. Nach längerem Genuss entfalteten jedoch auch einige Songs auf "Bloodddrunk" ihre Wirkung und wussten zu gefallen. Wer gedacht hat, die Band würde mit ihrem neuesten Output wieder zu ihren melodischeren und eingängigeren Wurzeln zurückkehren, muss sich von den Kindern vom See Bodom eines Besseren belehren lassen. Wie auf "Blooddrunk" dröhnen auch hier die Songs ungemein agressiv und räudig aus den Boxen, stellenweise wird regelrecht die Trash-Keule ausgepackt, bei dem rasant-wahnwitzigen Abschlusssong "Northpole Throwdown" handelt es sich sogar um einen reinrassigen Thrasher. Ansonsten thront auf dem von vehementer Härte geprägten Fundament der Tracks auch immer wieder die bandtypische Melodik. So weisen meine Favoriten des Albums, nämlich "Not my Funeral", "Was it Worth it", "Roundtrip to Hell and back", "Ugly" und "Cry of the Nihilist" eingängig-hymnische Parts bzw. Refrains auf. Und auch bei den anderen Songs kommen immer wieder mal die fulminanten Keyboard-Gitarre-Duelle vor, die von Beginn an ein Markenzeichen der Band waren. Apropos Gitarre: die Gitarrensoli sind wie immer virtuos und reichen stilistisch vom klassischen Heavy Metal bis hin zum Wahnwitz (man höre sich nur das abgedrehte Gitarrensolo bei dem eher sperrigen Titelsong an). Die Drums sind wuchtig, dominant und abwechselungsreich, mit rabiaten Double-Bass-Einsätzen wird nicht gegeizt. Die Vocals von Alexi Laiho kommen wieder sehr fies und "röchelnd" rüber. Die Produktion klingt eher ungeschliffen und passt sich damit dem räudigen Gesamteindruck des Albums an.

Insgesamt würde ich das Album etwas eingängiger als den Vorgänger einstufen, dennoch ist das hier nichts für Leute, die nur auf den Stil stehen, mit dem die Band bekannt geworden ist. Der Vergabe der Höchstpunktzahl steht entgegen, dass manche Tracks wie z. B. der Titelsong ziemlich sperrig und übertrieben schräg wirken und mich nicht so vom Hocker gerissen haben wie ich es von Songs früherer Alben der Band gewohnt war. Auch finde ich "Northpole Throwdown" als reinrassigen Thrash-Song eigentlich gelungen, aber bei Songs wie diesem gibt die Band ihre Trademarks fast gänzlich auf, was ich als Tendenz nicht wünschenswert finde. Es wäre jedenfalls sehr schade, wenn Children of Bodom zur reinen Thrash-Band mutieren würden (es sei denn, man ist Thrash-Fan :-)) Fans der Band müssen natürlich auch dieses Album haben, aber Neulingen würde ich dann doch eher die Alben vor dem mit "Blooddrunk" vollzogenen Stilwechsel empfehlen.


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