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Naturbursch

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Einhandmesser "Cold Steel Rajah III"
Einhandmesser "Cold Steel Rajah III"
Wird angeboten von Online Vertrieb Nad
Preis: EUR 78,17

5.0 von 5 Sternen Stabil und funktionell..., 28. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...wie bei Cold Steel üblich zeigt sich das Rajah III, das wie der groooße Bruder Rajah II dieselbe Kukri-Klingenform aufweist und aus den gleichen Materialien gefertigt wurde - sprich: für die Klinge der standardmäßige, japanische AUS 8A und für den Griff Grivory bzw. Griv-Ex.
Bei den Modellen ab 2015 kommt als Stahl der amerikanische Carpenter CTS BD1 zum Einsatz, der bei etwa gleicher Härte noch etwas stärkere Rostresistenz aufweist. Dennoch ist dr AUS 8A ein sehr guter Stahl, der vor allem eine hohe Schärfe annimmt und bei etwa 60HRC noch rel. leicht nachschärfbar ist - was bei dieser Klingenform dennoch nicht ganz einfach ist. Die Klinge kam Cold steel-üblich sehr scharf out of box an, verfügt neben dem Flachschliff der komplett bis zum ca. 4mm starken Rücken durchgeht über eine mattgraue Beschichtung.
Geöffnet wird die Klinge über die abmontierbare (§42a) Daumenscheibe, die mit etwas Übung rein theoretisch ein Aufklappen direkt beim Ziehen aus der Hosentasche ermöglicht...
Der Griff ist aus Grivory - einem Kunststoff, der bez. Griffigkeit aber nicht ganz an die gängigen G10 Strukturierungen heranreicht. In den Griff sind Alu-Liner integriert bzw. eingelassen, was auch darauf hindeutet, dass Grivory nicht ganz so widerstandsfähig wie eben G10 ist, da Cold Steel auch größere Messer mit G10 Griffschalen ohne zusätzliche Liner anbietet. Der Griff ansich ist dennoch sehr komfortabel und liegt sicher in der (mittelgroßen- bis etwa Gr. 10) Hand, was auch auf die rel. dicke (ca. 1,6cm) Bauweise zurückzuführen ist. Der Back -Lock bzw. Tri-Ad Verriegelungsmechanismus funktioniert einwandfrei und steckt auch starke Schläge auf den Klingenrücken anstandslos weg ohne dass sich die Verriegelung löst - was Cold Steel auch immer gerne auf "spektakulären" Videos zeigt:)
Der Clip (Edelstahl) ist standardmäßig rechts in der Tip Up Position montiert, es liegt aber ein zweiter für die linke Griffseite Tip Up bei.
Fazit: Beim Rajah gibt's absolut nichts zu meckern, starke, extrem robuste Bauweise - sowohl der sehr effektiven Flachschliffklinge als auch des Griffs, Verriegelung und sonstige Funktionalität ebenso wie Verarbeitung absolut top, einzig der Griff könnte aus G10 bzw. etwas schmaler gebaut sein, - ist aber meckern auf hohem Niveau:)


Talwar- Plain Edge 4" Blade
Talwar- Plain Edge 4" Blade
Wird angeboten von Battle-Merchant
Preis: EUR 89,90

5.0 von 5 Sternen Every day Säbel...:), 28. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Talwar- Plain Edge 4" Blade (Ausrüstung)
...so könnte man das Talwar etwa beschreiben, geht das Design doch auf den indischen Säbel zurück und führt hier zu einem sehr effektiven Messer. Wie auch bei div. anderen etwas ausgefallenen Cold Steel Foldern geht auch beim Talwar das Konzept auf:
Der bis 2015 verbaute AUS 8A (ab 2015 Carpenter CTS XHP - deutlich härter und rostbeständiger - aber auch wesentlich teurer) nimmt eine hervorragende Schärfe an, ist rel. hart und zäh und lässt sich gut nachschärfen. Einzig rosttechnisch könnte der Stahl noch etwas besser sein, ist aber dennoch alles im Rahmen - etwa noch ein Stück besser wie z.B. D2.
Die kräftige Klinge (~4mm) ist mit etwa 10cm auch eher lang für ein edc. Aufgrund der recht großen und weitreichenden Klingenhöhe ist die Schneide dennoch mit rel. steilem Winkel geschliffen. Die flachgeschliffene Klinge verjüngt sich erst auf den letzten 2cm zur Spitze hin, was auch im Bezug auf Robustheit keine Wünsche offen lässt. Geöffnet wird mittels Daumenscheibe, die aber auch abschraubbar ist (Trageverbot, §42a) Aufgrund des sehr starken Detents (der Widerstand vor dem endgültigen Einklappen bzw. beim Ausklappen zu Beginn) lässt sich die Klinge dann nicht mehr einhändig öffnen.
Der Tri-Ad® Verriegelungsmechanismus gilt als einer der sichersten seiner Art, wie es Cold Steel auch auf zahlreichen Videos gerne zeigt...
Der Griff liegt durch die Fingermulden und die gebogene Form extrem gut und sicher in der Hand; zusätzlich ist das verbaute G10 noch äusserst rau bzw. griffig - hätte es nicht unbeding gebraucht, stört aber auch nicht - nur: zusammen mit dem strengen Clip ist das Ganze dann eher weniger Hosentaschenfreundlich...also Clip etwas aufbiegen oder G10 unter dem Clip leicht abschmirgeln ...
Der Clip ist in der Tip Up Position von links auf rechts versetzbar bzw. ist ein zweiter Clip für links beigelegt.
Gewichtsmäßig sit das Talwar gefühltermaßen etwa so schwer wie ein Recon 1 - also sehr leicht - was auf die reine G10-Griffkonstruktion ohne zusätzliche Stahl- bzw. integrierte Aluminium-Liner (z.B. Vojager-Serie) zurückzuführen ist. Da die G10 Schalen aber etwa 4mm dick sind muss man im Bezug auf Stabilität aber absolut keinen Gedanken verschwenden.
Fazit: Das Talwar ist ein gewohnt robustes, solide verarbeitetes, leichtes und durch Klingen-und Griffform effektives Gebrauchsmesser ohne wirkliche Schwächen. M.E. wäre noch eine Stonewashed Version oder eine mit DLC-Beschichtung schön, aber was solls...Top edSäbel...:)


Voyager Vaquero 5 1/2" Plain Edge
Voyager Vaquero 5 1/2" Plain Edge
Wird angeboten von 4Bekleidungskammer
Preis: EUR 79,00

4.0 von 5 Sternen Gewohnt gute Cold Steel - Qualität, aber..., 23. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorneweg: Das abgebildete Messer ist nicht die 5 1/2 " Version des Voyager Vaquero.
5 1/2" entspricht dem XL-Modell (Gesamtlänge: ca. 31,1 cm ) - was man dann auch tatsächlich erhält. Welche Version hier eigentlich genau abgebildet ist, ist mir schleierhaft, denn das Bild zeigt halbwegs die Griffkonstruktion des XL-Vaquero - allerdings ist hier eine Schraube anstatt des Back-Lock Stiftes verbaut, genauso wie die Clip-Aufnahme wie bei der Large Version unterhalb der Lanyard-Öse in den Griff eingelassen ist- auch die Länge auf dem Bild kommt der XL-Version nicht gänzlich nahe, aber auch der Large-Version nicht... daher auch nochmals der Vergleich der "Original" modelle auf dem Bild...Hier stimmt übrigens auch die Beschreibung unten nicht - es wird ebenfalls die Large-Version beschrieben.
Also: Am besten bei ColdSteel,de mal anschauen was man eigentlich kaufen will...
Das Problem mit den falschen Abblidungen nebst falschen Beschreibungen gibts hier bei Cold Steel-Messern offenbar des öfteren - was stimmt ist i.d. Regel die Beschreibung im Titel. Auch werden z.T. Messer zum Preis der jeweils größeren (war bei mir der Fall: 55,- für ein XL Vaquero ohne Versandkosten ) oder kleineren Version angeboten - deshalb wenn geht sorgfältig recherchieren bevor man zugreift.
Zum Messer ansich, also dem XL Vaquero: Gewohnt gute Cold Steel Qualität bez. Verarbeitung und Schärfe out of box. Unterarm-Rasur war kein Problem - auch gibt es keinerlei Klingenspiel, absolut mittig zentrierte Klinge im geschlossenem Zustand. Der recht (wie immer bei Cold Steel) strenge Back-Lock hält die Klinge absolut sicher verankert, auch Schläge auf den Klingenrücken lassen die Verriegelung kalt.
Das Messer ist im Lieferzustand nicht §42a - konform, da es sich über den Daumenpin rel. leicht öffnen lässt - man kann diesen aber abschrauben was das Öffnen mit nur einer Hand sehr erschwert - geht aber trotzdem noch mit etwas Reibung...
Der Griff ist groooß- hinten gegriffen ist das Messer dann eher ein Säbel oder eine kleine Machete...Die Griffmulde verhindert ein Abrutschen auf die Klinge effektiv. In den Griff sind Aluminium-Liner unsichtbar integriert, was noch einmal zusätzlich Stabilität bringt. Das Griffmaterial (Grivory) kommt haptisch wie optisch leider nicht an gängiges G10 heran und wirkt m.E. leider etwas billig. Griffigkeit ist aber sehr gut, bzw. beim strengen Clip (rechts u. links tip up) etwas zu gut - eher weniger hosentaschenfreundliche Kombination - wobei das Teil für gängige Hosentaschen fast schon etwas arg groß ist...
Gewichtsmäßig (204 g )ist das XL Vaquero immer noch verhältnismäßig leicht, dennoch natürlich kein Leichtgewicht.
Der gängige AUS 8 Stahl ist mit etwa 60HRC schnitthaltig aber nicht gänzlich rostfrei, nimmt aber eine hervorragende Schärfe an und war auch out of box extrem gut geschliffen. Die Klinge ist mit der ungewöhnlöichen Schneidenform entsprechen schwer nachzuschärfen und weist ein ansprechendes Stonewash-Finish auf, was Kratzer weniger auffällig macht.
Fazit: Gewohnt gutes Cold Steel, nur die etwas billige Griff-Optik stört m.E. etwas - ist aber nat.Geschmackssache. Was man bedenken sollte ist die extreme Größe (31cm!) und das schwierige Nachschärfen.
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Cold Steel Lone Star Hunter.
Cold Steel Lone Star Hunter.
Wird angeboten von Battle-Merchant
Preis: EUR 70,90

3.0 von 5 Sternen Robuster Folder mit kleineren Schwächen und gewöhnungsbedürftiger Optik..., 20. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cold Steel Lone Star Hunter. (Ausrüstung)
Das Lone Star Hunter ist ein für Cold Steel ,das ja hauptsächlich taktische Messer produziert. Positiv ist die stabile bauweise mit 3,5mm starker Flachschliff- Hechtklinge und Stahllinern, die im Grunde genommen auch ohne die Delrin-Auflagen eine stabile Griffkonstruktion bilden.
Die Delrin-Auflagen selbst sind Jagdmesser-Griffen aus Hirschhorn nachempfunden, wobei die Darstellung auf dem Bild farblich nicht dem was ich erhalten habe entspricht - scheint so als ob hier schlichtweg etwas Farbsättigung aus dem Bild genommen wurde um einem echten Hirschhorn-Griff näherzukommen als die tatsächlich doch recht farbenfrohen Plastik-Auflagen. Da wäre Cold Steel doch besser bei G10 oder Micarta - alternativ natürlich echtem Hirschhorn (nimmt aber aufgrund der Offenporigkeit div. Gerüche stark an ...Schweiß etc.) geblieben - also optisch kein Renner:(
Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits ist der extrem schwergängige (gibt es von Cold Steel auch anders) Back Lock - teils muss man echt eine Tischkante etc. zu hilfe nehmen um den Verschluss wider lösen zu könne - das geht besser - kann aber auch vom Exemplar abhängig sein. Auch der Clip sitzt sehr fest -kann man aber natürlich bearbeiten bzw. etwas aufbiegen.
Die Schärfe out of box war Cold Steel untypisch auch nicht der Hit...aber auch da kann man nachhelfen.
Ergonomie des Griffs ist soweit gut auch wenn die Bauweise natürlich weniger sicher bez. Abrutschen etc. ist wie z.B. bei einem Recon 1, Talwar etc. mit ausgeprägten Fingermulden und grobem G10 etc. - das weiß man aber wenn man sich das Produktbild ansieht:)
Ansonsten ist das Messer sehr sauber verarbeitet, die Klinge sitzt absolut spielfrei und hat einen weichen Klingengang.
Fazit: Ansich ein solides, gut verarbeitetes und §42a konformes (Nagelhieb - Zweihandöffnung) edc mit großer Klinge aus bewährtem AUS 8 Stahl - Kritik gibt es beim alzu strengen Back Lock und der m.E. arg nach billig-Messer anmutenden Hirschhorn-Plastik-Optik.
4 Punkte fürs Messer, 2 für die Optik.


Code-4 Clip Point Folding Knife
Code-4 Clip Point Folding Knife
Wird angeboten von eKnives
Preis: EUR 97,49

5.0 von 5 Sternen So sollte ein edc sein..., 20. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Code-4 Clip Point Folding Knife (Ausrüstung)
Positiv: Beim Code 4 setzt Cold Steel wie bei den anderen Modellen standardmäßig auch auf den rel. leicht nachzuschärfenden, dabei zähen und eher harten (ca.58-60HRC) AUS 8 Stahl. Bei den Code 4 Modellen ab 2015 kommt der bez. Rostträgheit noch deutl. bessere CTS XHP zum Einsatz, der auch in Sachen Härte den AUS 8 übertrifft (um die 62HRC)und bez. Eigenschaften dem D2 Werkzeugstahl am ehesten entspricht (ausser eben der sehr guten rostresistenz).
Die hohlgeschliffene Clip Point-Klinge kam rasiermesserscharf out of box an. Der Daumenstift/Pin lässt sich leicht entfernen was dann zu einem §42a-konformen Messer führt, da sich die Klinge dann nicht mehr einhändig öffnen lässt.
Die Verarbeitung ist durchwegs sehr gut,- keinerlei Klingenspiel, absolut bombenfester Back-Lock, saubere Bohrungen etc.
Die Griffkonstruktion ist aber das Glanzstück des Messers: Die Bauweise der Alu-Griffschalen ist extrem flach und ähnelt von der matten Optik her stark Titan-Griffschalen wobei Aluminium noch deutlich (etwa die hälfte von Titan, ein drittel einer gängigen Stahl-Legierung) leichter ist wie Titan oder Stahl. Von daher insgesamt auch ein sehr leichtes Messer. Die Ergonomie der Griffschalen ist mit denrel. ausgeprägten Fingermulden auch hervorragend und bietet ein hohes Maß an Sicherheit (Abrutschen auf die Klinge). Dass die Griffschalen ansich natürlich nicht sonderlich griffig sind und es kein Jimping (ja..., gibt es eigentlich - ist aber eher kosmetisch da vom Back-Lock-Riegel verdeckt)gibt fällt dabei kaum ins Gewicht.
Der gekrümmte Clip (einer für Linkshänder liegt in der Packung bei) sitzt sehr streng, was man aber natürlich beheben kann...
Das Code 4 macht insgesamt einen sehr robusten Eindruck, Schläge auf den Klingenrücken können der sicheren Verriegelung des Back Lock nichts anhaben, die Klinge ist bis hin zur Spitze ausreichend kräftig um auch grobe Arbeiten und leichtes Hebeln mit der Spitze wegzustecken ohne zu brechen.
Fazit dementsprechend: Sehr gut durchdachtes,leichtes, robustes und funktionelles Messer, das auch hinsichtl. Optik einiges hermacht ohne dabei "aufzufallen":) Verbesserungsfähig ist nur der "alte" AUS 8 Stahl hinsichtlich rostresistenz, was Cold Steel aber bereits durch den neuen CTS XHP getan hat - nur kostet das Messer in der neuen Version etwa 30,- mehr...:(


Einhandmesser "Cold Steel Recon 1"
Einhandmesser "Cold Steel Recon 1"
Wird angeboten von Mayers
Preis: EUR 109,39

5.0 von 5 Sternen Hervorragendes EDC..., 20. Juni 2015
Positiv: Das Recon 1 kann quasi in allen wirklich relevanten Punkten voll überzeugen - es ist aufgrund der fehlenden Stahl-Liner im Griff und der nicht alzu dicken Klinge sehr leicht trotz der doch überdurchschnittlichen Größe für einen EDC-Folder und der guten Stabilität die die kräftigen G10 Schalen bieten.
Auch die Ergonomie ist sehr gut, ein Abrutschen auf die Klinge ist durch die ausgeprägten Fingermulden und das raue G10 kaum möglich, ein Jimping ist zwar zusätzlich rein theoretisch vorhanden, da es aber durch den Back-Lock-"Spacer" quasi vollständig durchlaufen wird eben nicht von bedeutung bzw. eher kosmetischer Natur.
Klingenspiel gibt es keines, überhaupt ist die Verarbeitung sehr gut. Der Clip ist Tip Up von rechts auf links versetzbar.
Die Clip-Point-Klinge ist aus dem eher gutmütigen und leicht nachzuschärfendem japanischem AUS 8-Stahl, der bei Cold Steel standardmäßig verbaut wird.
Kritikpunkte:
Der Stahl ist nicht gänzlich rostfrei, - ab 2015 verbaut Cold Steel den stark rostresistenten CTS-XHP, der dem sehr harten und zähen D2 Werkzeugstahl sehr ähnelt, jedoch eben zusätzlich noch unanfällig gegenüber Rost ist. Der CTS-XHP ist gegenüber dem AUS 8 auch deutlich härter und damit schwerer nachzuschärfen, aber deutlich schnitthaltiger. Preislich sind die 2015er Modelle (die auch geringfügig größer -etwa +2mm bei Klinge und Griff- sind) damit etwa ab 130,- zu haben.
Schärfe out of box war bei meinem Exemplar nicht so der Hit...entgegen dem sonst (angeblich - von 3 Messern von Cold Steel war nur eines wirklich scharf) üblichen Cold-Steel -Standard.
Der sehr strenge Clip ist zusammen mit dem extra rauen G10 (wie schon vom Vorredner angesprochen ist ein bearbeiten mit Schmirgelpapier hier zumindest auf der Clip-Seite sinnvoll) ein wahrer Hosentaschenkiller...
Die Maßangaben bei Cold Steel bez. Klingenlänge sind mir nicht ganz klar - hier wird wohl diagonal über die Klinge (vom Klingenrücken am Griffansatz aus) gemessen um die 10,2cm (2015er Version) halbwegs zu erreichen - und nicht von der Klingenachse aus... auf diese Art wäre z.B. dann die angeblich 9,5cm Klinge eines Dendra Typhoon auf einmal 10cm lang, was auch für div. andere Hersteller gelten würde....na ja...was solls...
Was auch noch schön ware: Es gibt am Messer selbst keinerlei Stahl-Bezeichnung -somit muss man sich als Käufer auf die Artikelnummer auf der Packung verlassen, da optisch zwischen dem preislich etwa 30,- teureren 2015er und dem Vorgängermodell kein Unterschied besteht (abgesehen von der um 2mm abweichenden Länge - die aber wie beschrieben nicht eindeutig nachzumessen ist...)
Fazit: Bis auf den strengen Clip und die etwas merkwürdigen Maßangaben gibt es am Recon 1 nichts zu bemängel - leicht, groß, robust, ergonomisch, sicher in der Handhabung - TOP !


Böker Tasche und Küchenmesser Klinge Real Steel H6 Satin, 01RE003
Böker Tasche und Küchenmesser Klinge Real Steel H6 Satin, 01RE003
Wird angeboten von HCS Ausrüstungs GmbH
Preis: EUR 53,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So geht's auch..., 5. Juni 2015
Das H6 ist eines von mehreren Messern aus der Produktpalette des chinesischen Herstellers Real Steel, das sowohl in Bezug auf Verarbeitung wie auch auf die verwendeten Materialien mit weitaus teureren Modellen bekannter Hersteller mithalten kann.
Im Einzelnen: Der verwendete 14C28N Sandvik-Stahl ist äusserst rostträge (z.B. deutl. besser wie der gängige chinesische 8Cr13Mov) , schnitthaltig, sehr feinkörnig dabei leicht schärfbar - vereint also die bereits hervorragenden Eigenschaften des Vorgängers 12C27 mit noch besserer Rostträgheit und höherer Härte (hier etwa 58-60HRC). Ein anderer Hersteller der den Stahl im Programm hat ist z.B. Kershaw, wobei hier die günstigsten Modelle mit 14C28N bei etwa 80,- starten (obwohl Kershaw in Sachen Preis-Leistung wirklich sehr gut ist...)
Das Messer kam schon mit hervorragender Unterarm-Rasur-Schärfe an :)
Die 3,5mm starke Klinge weißt einen Hohlschliff (beim H6 S1 ein Flachschliff) auf und hat am Ansatz noch eine leichte Mulde zum kürzer-greifen bei genaueren Arbeiten.
Auch bez. Funktionalität gibt es nichts zu meckern: Absolut kein Klingenspiel, mittige Klingenzentrierung , leichtgängiger Liner-Lock-Verschluss, eher geringer Öffnungswiderstand (man bricht sich also nicht den Daumen- (manch ein Hersteller meints hier etwas zu gut mit der Sicherheit...:)), das Flippen per Daumenstift/Pin funktionnier auf Anhieb wunderbar, weicher Klingenlauf ohne spürbares Schleifen des Liners, mittelstreng ausgelegter Clip der für Rechtshänder von Tip Up auf Tip down umsetzbar ist.
Der Griff ist auch für größere Hände noch angenehm zu greifen und besteht aus mittlerem G10, auch eine Lanyard-Öse fehlt nicht.
Das H6 gibt's auch mit Klinge mit Stonewash-Behandlung oder schwarzer Beschichtung und alternativ sandfarbener Griffschalen (kann man sich bei rakuten,de selbst beliebig zusammenstellen)
Fazit: Bez. Preis-Leistung ein absoluter Überflieger, sehr guter Stahl, stabil und sauber verarbeitet, top !


H 600808 Gartenschaufel Frankfurter mit Griff Spaten
H 600808 Gartenschaufel Frankfurter mit Griff Spaten
Wird angeboten von Wilhelm Bockhorst GmbH
Preis: EUR 34,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dicker Fisch..., 28. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...Im Prinzip entspricht diese Schaufel genau dem größeren Spatenschaufel-Modell von Hecht mit eben dem einzigen Unterschied - der Stiellänge.
Somit ist dieses Modell eine kurze Spatenschaufel und kein reiner Spaten - Unterschied zu einem gängigen Spaten sind die Kröpfung/der Schwanenhals (die Biegung im Bereich oberhalb des Blattes bzw. der Tülle) und das eben schaufelförmige Blatt.
Was vieleicht erwähnt werden sollte ist das sehr hohe Gewicht dieser Spatenschaufel - hat die Schaufel nämlich wie auch das langstielige Schwestermodell ein sehr starkes (deutl. über 2mm) und großflächiges Blatt nebst der sehr robusten Ausführung der Tülle.
Wer also bisher die Gartenarbeit mit einm gewöhnlichen Spaten (Baumarkt/Fiskars etc..) erledigt hat, wird hier wohl erst einmal etwas verwundert/enttäuscht ob des Gewichts sein...
Bin gel. Gärtner und verwende die Schaufel im Betrieb - im Prinzip hauptsächlich wegen der Robustheit die Glasfaser-Varianten gegenüber den "normalen" Spaten/Schaufeln gegeben ist - was hier oben vom Hersteller beschrieben wird kann ich so unterschreiben - bei den Materialstärken bekommt man diese Schaufel im Gegensatz zu Fiskars und co. so schnell nicht klein - auch den Einsatz als Hebel (Verschieben und Aushebeln schwerer Pflanzen im Pflanzloch/beim Graben etc.) nimmt die Schaufel nicht krumm.
Habe meine Schaufel noch etwas am Bandschleifer geschärft da standardmäßig hier kein Schliff vorhanden ist und sich auf diese Art Wurzeln et. deutl. leichter durchtrennen lassen.
Fazit: Insgesamt ein top Arbeitsgerät - auch angesichts des Preise (noch dazu wenn man die Robustheit mit einbezieht) - einzig das hohe Gewicht wird für manchen gewöhnungsbedürftig sein.


Ganzo G711 Tasche EDC-faltende 440C Schneide-w / Draw String Bag & Papierkasten
Ganzo G711 Tasche EDC-faltende 440C Schneide-w / Draw String Bag & Papierkasten

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganzo G711/Benchmade Mini Onslaught, 10. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...Das G711 entspricht weitestgehend dem Benchmade Modell Mini Onslaught, die Unterschiede liegen hauptsächlich in den verwendeten Materialien und dem weitaus günstigeren Preis (das Benchmade kostet etwa 6x so viel)
Im Vergleich zum Benchmade liefert das Ganzo dennoch eine ganz passable Vorstellung ab. So ist der verwendete 440C (eigentlich das chinesische Ambivalent 9Cr18MoV) ein sehr solider, rel. harter (58-60HRC) und v.a. rostunempfindlicher Stahl, beim Benchmade kommt 154cm zum Einsatz der geringfügig härter aber nicht rostträger ist. Schärfen ist bei beiden Stählen machbar, aber nicht unbeding so leicht wie bei einem (sehr guten) Sandvik 14C28N oder anderen weicheren Stählen.
Die Klinge ähnelt hinsichtl. Formgebung bis auf das Öffnungsloch dem Original/Benchmade weitestgehend mit kleineren Abweichungen am Ansatz der Schneide und dem nicht gänzlich kopierten Schwung des Klingenrückens.
Auch der "Rest" kommt dem Benchmade rel. nahe. So haben beide Messer mit dem Axis-Lock (der auch einwandfrei funktioniert) das gleiche Arretierungs-System, wie auch der Schwung des Griffes mit der Mulde hinten und der Fingermulde vorne dem Benchmade nachempfunden ist.
Unterschiedlich am Griff ist lediglich die Strukturierung beim Ganzo und die verwendeten Lagerschrauben.
Das G711 ist sehr gut verarbeitet, Grate oder unsauber gearbeitetes G10 gibt es nicht, einzig die Schärfe out of box lässt zu wünsche übrig (was aber bei Ganzo scheinbar so üblich ist...).
Die Klinge sitzt absolut spielfrei und ist im geschlossenem Zustand mittig gelagert, auch der Klingenlauf lässt nicht zu wünschen übrig.
Fazit: Wie auch die anderen Ganzos ist das G711 zu diesem Preis ein absolutes Top EDC, das hinsichtl. Funktionalität und Verarbeitung auch bei den Großen mitspielen darf.


Ganzo G720-B Klappmesser Taschenmesser 440C Black G10 HandlePocket Knife Window Breaker
Ganzo G720-B Klappmesser Taschenmesser 440C Black G10 HandlePocket Knife Window Breaker

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganzo G720/Lionsteel Sr1..., 10. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das G720 des chinesischen Herstellers Ganzo entspricht mehr oder weniger dem Vorbild, dem Lionsteel Sr1.
Die auffälligsten Unterschiede sind natürlich die verwendeten Materialien und der verwendete Axis-Lock Arretierungs-Mechanismus im Gegensatz zum von Lionsteel verbauten Back Lock.
Wobei die Materialien des G720 wie bei allen Ganzos keineswegs schlecht sind: Die von der Formgebung her dem Original sehr ähnliche Klinge (bis auf die etwas spitzer zulaufende Klingenspitze und den weniger hoch angesetzten Flachschliff) besteht aus dem chinesischen 440C bzw. 9Cr18Mov , einem sehr rostträgen/stark rostresistentem (ab 12%Chrom Anteil -hier etwa 17%) und schnitthaltigem (58-60HRC) Stahl, hier im hochwertigem satiniertem Finish. Nachteil der glänzenden Klinge: man sieht alle Kratzer und Fingerabdrücke überdeutlich, aber ein Stonewash-Finish gibt es beim G720 halt nicht.
Das Lionsteel setzt beim Stahl auf D2(K110) , einen noch etwas härteren aber rostanfälligen Werkzeugstahl.
Beim auch für große Hände ausreichen dimensionierten und angenehm zu greifenden Griff kommt beim Ganzo das bewährte G10, beim Lionsteel je nach Variante Aluminium oder Titan zum Einsatz. Vorteil des G10 ist, dass es gegenüber den Metallen auch bei Kälte noch angenehm in der Hand liegt und es weit weniger anfällig für unschöne Kratzer ist. Die Maserung der Griffschalen entspricht der des Lionsteel.
Der Axis-Lock funktioniert einwandfrei, ein wenig Einlaufzeit bringt aber noch spürbare Verbesserung nebst etwas Öl für den Klingenlauf.
Geschmackssache dürfte der etwas starke Widerstand vor dem endgültigen Einklappen sein (Detent) - kann aber auch von Exemplar zu Exemplar schwanken.
Geöffnet werden kann die Klinge neben den daumenfreundlich abgerundeten Daumenpins auch über den Axis Lock selbst mithilfe eines Schwungs aus dem Handgelenk.
Der rückseitig angebrachte Clip (nur Tip Up für Rechtshänder) sitzt eher streng (ist aber verstellbar durch die längliche Aussparung für die Schraube) und hat anstelle einer normalen Schraube einen Glasbrecher zur Arretierung.
Das G720 ist ein ziemlich schweres EDC (wiegt etwa das gleiche wie ein Dendra Typhoon oder ein ZT 0200), was sowohl auf die stabile Konstruktion als auch auf die 4mm starke Klinge zurückzuführen ist.
Die Verarbeitung ist rundherum einwandfrei.
Fazit: für etwas über 30,- (inzwischen schon 42,-:() bekommt man hier ein einwandfreies EDC mit sehr guter Verarbeitung, bewährt guten Materialien und guter Funktionalität - da fällt auch die nicht nennenswerte Schärfe out of box nicht ins Gewicht.


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