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Rezensionen verfasst von
Joachim Weeber

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Fit ohne Geräte - Anatomie: Bodyweight-Training lernen und verstehen
Fit ohne Geräte - Anatomie: Bodyweight-Training lernen und verstehen
von Mark Lauren
  Taschenbuch
Preis: EUR 22,00

5.0 von 5 Sternen Anatomie leicht gemacht, 23. Januar 2015
In diesem Buch stellt Mark Lauren zunächst die menschliche Anatomie dar. Anhand von anschaulich gestalteten Abbildungen wird selbst einem Leihen wie mir der Körperaufbau verständlich demonstriert und erklärt. Zusätzlich erhält der Leser grundlegende Informationen zum Auf- und Abwärmen, Motivation und Ernährung.
Nach der Theorie folgt die Praxis. Hierfür wird das Buch in Körperabschnitte unterteilt. Zu jedem Abschnitt erhält der Leser nun die für diese Partie vorgesehenen Übungen. Besonders spannend: zu jeder Übung sind in einer Abbildung die beanspruchten Muskelgruppen dargestellt. Diese sind farblich hervorgehoben und zeigen mir welche Muskeln ich bei den Übungen trainiere.
Das Buch gibt einen guten anatomischen Überblick. Schade aber, dass kein zusammenhängender Trainingsplan oder möglicher Trainingsablauf gegeben wird, sondern man sich die Übungen selbst zusammenstellen muss. Wer also lieber ein Buch mit vorgeschriebenen Fitnessplänen haben will greift zu „Fit ohne Geräte: Trainieren Mit Dem Eigenen Körpergewicht“ ebenfalls von Mark Lauren. „Fit ohne Geräte- Anatomie. Bodyweight-Training lernen und verstehen“ würde ich als sinnvolle Ergänzung für den Erwerb von relevanten Hintergrundinformationen sehen.


Forex-Trading: Grundlagen, Strategien und Methoden für den erfolgreichen Devisen-Trader
Forex-Trading: Grundlagen, Strategien und Methoden für den erfolgreichen Devisen-Trader
von Jens Klatt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Spezialisten, 21. Dezember 2014
Forex-Trading ist eigentlich nichts anderes als der Handel mit Devisen auf dem Devisenmarkt (Foreign Exchange Market). Insofern ist der Titel zwar modern gewählt, bezeichnet aber einen bereits schon bekannten Sachverhalt. Trotzdem ist das Buch von Jens Klatt interessant. Der Autor arbeitet als Marktanalyst des Devisenmarkets bei DailyFX, ist also ein Praktiker mit inzwischen langjähriger Berufserfahrung. Daher ist es auch kein Wunder, dass das Buch sehr technisch aufgebaut ist (was nicht wirklich schlimm ist).
Zunächst werden zum besseren Verständnis des Lesers die notwendigen Fachbegriffe erklärt. Danach erzählt Klatt zunächst die Geschichte des Devisenmarktes, um dann die Handelsplattformen zu erläutern. Richtig spannend ist dann das Kapitel zur Fundamentalanalyse: Carry-Trades, die Erläuterung der japanischen Geldpolitik und deren Auswirkungen auf den Yen, die Erläuterung von Bewegungen einzelner Währungspaare, die Rolle der amerikanischen Arbeitsmarktentwicklung für die Entwicklung des US-Dollar – das sind die wirklich interessanten Themen, die Klatt wirklich sehr gut erläutert. Schön sind auch die dazwischen gestreuten Anekdoten aus Vorträgen und dem täglichen Geschäft, die der Autor zur Auflockerung und Verbildlichung seiner Argumentation benutzt.
Nicht vergessen werden soll, dass Klatt auch das relativ neue Thema des Behavioral Finance aufgreift, also die verhaltensorientierte Finanzmarkttheorie. Hier gibt er zumindest Anregungen zum weiteren persönlichen Forschen nach tiefergehende Literatur. Auch der Hochfrequenzhandel wird angesprochen. Insgesamt also ein umfassendes und gut geschriebenes Buch. Nichts für das schnelle Lesen, aber das wird man bei diesem Thema wohl auch nicht erwarten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 17, 2015 4:23 PM CET


Gut! Die 16 Gesetze für richtiges Handeln
Gut! Die 16 Gesetze für richtiges Handeln
von Jens Schadendorf
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleine Lebenshilfe für die Zugfahrt, 14. Dezember 2014
Das kleine Büchlein (125 Seiten, inkl. Literaturverzeichnis) will dem Leser helfen, typische Denkmuster von Gesprächspartnern zu erkennen und Entscheidungsirrtümer zu vermeiden. Dazu werden von den beiden Autoren in kurzen Kapiteln mit Hilfe von kleinen Geschichten, Verhaltensweisen in Gesprächen (z.B. Wutausbrüche) oder auch strategische Entscheidungen hinterfragt. Die Kapitel sind recht flott erzählt und vor allem aktuell. So kommen etwa markante Ereignisse der jüngsten Fußball-WM vor, etwa das Interview mit Per Mertesacker oder der ‚Siegestanz‘ unserer Mannschaft vor dem Brandenburger Tor zum Endspielsieg über Argentinien. Alltagsproblemstellungen sollen so wissenschaftlich aufgearbeitet werden – mit neuen Forschungsergebnissen unterlegt. Insgesamt ein interessantes Büchlein. Nicht besonders anspruchsvoll, aber gut lesbar. Und wer wissen will, was das ‚Jantegesetz‘ oder das ‚Krabbenkorb-Phänomen‘ ist, der muss das Büchlein ohnehin lesen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 22, 2014 12:21 PM CET


Die Geldapokalypse: Der Kollaps des internationalen Geldsystems
Die Geldapokalypse: Der Kollaps des internationalen Geldsystems
von James Rickards
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informativ und nie langweilig, 7. Dezember 2014
Wieder ein brillantes Buch von James Rickards. Nach „Währungskrieg: Der Kampf um die monetäre Weltherrschaft“ wieder ein Meisterwerk über das weltweite Finanzsystem. Natürlich ist der Titel zum Teil auf Effekthascherei abgestellt. Aber der Inhalt des Buches ist dann sehr sachlich geschrieben. Überhaupt schreibt Rickards, wie schon in ‚Währungskrieg‘, wieder sehr Fakten bezogen. Schon seine Einführung macht Lust aus mehr. Vor allem sind hier bereits seine Ausführungen zum Thema Deflation zu nennen, vor der er ausdrücklich warnt. Hinzu kommen bereits auch hier seine Ausführungen zum Thema Stresstests, die er vor dem Hintergrund exogener Schocks in ihrer Wirksamkeit zur Abbildung der Realität bezweifelt. Es sind ja gerade die schwarzen Schwäne die uns überraschen, oder?
Anschließend die inhaltlichen Kapitel: Zunächst greift Rickards noch einmal die Ereignisse des 11. September 2001 auf und zeigt die Aktivitäten zu dieser Zeit am Optionsmarkt auf. Mit Terror Geld verdienen? Rickards zeigt, wie Terroristen dies ausgenutzt haben. Zusätzlich werden in diesem Kapitel auch aktuelle Themen wie etwa die Auswirkungen der Devisenreserven Chinas behandelt oder auch die Auseinandersetzung mit dem Iran – Wirtschafts- und Währungspolitik als moderne Kriegsführung.
Besonders spannend für mich dann Teil II, in dem es um die verschiedenen Ländercluster geht, die sich in Akronymen zeigen, also die bekannten BRICS-Staaten oder auch BELL (für Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen). Das Denken in Einzelstaaten wird sich vor dem Hintergrund einer globalisierten Welt überholen – so Rickards. Auch die Rolle des IWF wird ausführlich beleuchtet - wer die Bedeutung von Dr. Min Zhu noch nicht kannte, der wird hier aufgeklärt. Im letzten Teil des Buches geht es um den Ausblick des Weltfinanzsystems, die Rolle des Goldes und auch das Thema Deflation aus der Einführung wird nochmals aufgegriffen. Dieses letzte Kapitel fällt leicht in seiner Qualität ab, da das Thema Gold als Weltreservewährung etwas unsystematisch abgehandelt wird.
Zahlreiche Fußnoten, ein ausführliches Literaturverzeichnis und eine sehr lesbare Sprache runden dieses wertvolle Buch ab.


Die Deutschland-Illusion: Warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen
Die Deutschland-Illusion: Warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen
von Marcel Fratzscher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kann man lesen, 26. Oktober 2014
Eines derzeit in den wirtschaftswissenschaftlich orientierten Medien am intensivsten diskutierten Buch ist das von Marcel Fratzscher. Es geht hier nicht um die wissenschaftliche Qualifikation des Autors, diese ist unstrittig – wie er u. a. als Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank gezeigt hat. Es geht um das Buch und was es an Zugewinn an Erkenntnis für den Leser bringt. Der Inhalt wird schon durch den ergänzenden Titel deutlich „Warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen“. Es geht zunächst um eine Bestandsaufnahme der heutigen und zukünftigen Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft. An vielen Zahlenbeispielen zeigt Fratzscher, wie sich Deutschland als wirtschaftliche Lokomotive Europas seit der Jahrtausendwende entwickelt hat. Vom ‚kranken Mann Europas‘ zur wirtschaftlich stärksten Nation Europas. Auf Kosten der Anderen? Das nicht, und zwar nicht auf der Exportseite, sondern die zu niedrigen Importe und die unzureichenden inländischen Investitionen haben zu den beachtlichen Exportüberschüssen geführt, so der Autor. Und genau hier sieht er auch eine Möglichkeit Deutschland ein dauerhaft höheres Wirtschaftswachstum zu ermöglichen. ‚Mehr Investitionen‘ ist eine seiner Schlüsselbotschaften. Auch um die zurückhaltende Reallohnentwicklung des letzten Jahrzehnts wieder auszugleichen.

Neben diesen eingängigen Botschaften, die der Autor auch regelmäßig in den Medien vertritt, finden sich im Buch leider auch zumindest diskussionswürdige Passagen. So ist es angesichts der tatsächlichen Entwicklungen der letzten Jahre mutig zu behaupten, dass der Fiskalpakt für die EU-Staaten als Nachbesserung des Maastrichter Vertrages mehr ‚Biss‘ bei der Durchsetzung der Schuldenstandskriterien hat (S. 67). Deutschland als Nutznießer, nicht Opfer der EZB-Geldpolitik (S. 182, ganzes Kapitel 13) darzustellen, dürfte eher Exklusivcharakter unter deutschen Ökonomen haben. Schließlich sind nicht nur die historisch niedrigen Zinssätze für deutsche Schulden zu beachten (was dem Finanzminister, seine schwarze Null zu erreichen, ermöglicht), sondern auch die langfristigen Folgen für die Stabilität der Währungsunion und des Euro. Und hier sind in jüngster Zeit die Ausweitung der Bilanzsumme und der Ankauf von fragwürdigen ABS Papieren nicht zur Beruhigung der Gemütslage geeignet. Gänzlich falsch sind aber Aussagen wie „Die EZB kontrolliert lediglich den kurzfristigen Zins über knappe Laufzeiten von maximal wenigen Monaten, aber nicht die langfristige Zinsen, die für Unternehmen und Sparer relevant sind“ (S. 191). Die Geldpolitik kann auch nicht die kurzfristigen Zinssätze am Finanzmarkt kontrollieren, über die entscheidet immer noch der Markt. Sie gibt lediglich den Rahmen vor. Sie hat allerdings auch Einfluss auf langfristige Zinssätze, wenn sie, wie geschehen, langlaufende Anleihen aufkauft oder auch nur den Ankauf ankündigt. Zudem gibt es auch seit Jahren herkömmliche geldpolitische Instrumente der EZB, die bis zu 3- Jahre laufen.

Fazit: Ein Buch, das man lesen kann. Es ist eher als eine Meinungsäußerung, denn als ein wissenschaftliches Werk zu verstehen.


Giant In My Heart (Album Version)
Giant In My Heart (Album Version)
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Tolles Lied, 25. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
eines der besten Lieder der letzten Zeit und dazu noch das tolle Video. Ich liebe es. Freue mich auf die nächsten Lied.


Die neue Ordnung des Geldes: Warum wir eine Geldreform brauchen
Die neue Ordnung des Geldes: Warum wir eine Geldreform brauchen
von Thomas Mayer
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kontroverser Vorschlag zum Nachdenken, 19. Oktober 2014
Geldpolitik steht im Mittelpunkt der Krisenbekämpfung - das ist nicht neu. Aber während herkömmliche Geldpolitik an Zinsen oder den Ankauf von Unternehmensanleihen oder - sehr weitgehend - an der Finanzierung von Staaten ansetzt, geht das vorliegende Buch von Thomas Mayer viel weiter. Er will das herkömmliche Geldsystem vollständig ersetzen. Nun könnte man das als Spinnerei abtun, wenn der Autor nicht ein bekannter und profilierter Kenner der Materie wäre. Schließlich war er u.a. für Goldman Sachs und bis MItte des Jahres für die Deutsche Bank tätig. Gleichwohl sind die Vorschläge von Mayer natürlich sehr weitgehend. Im Kern geht es darum - überspitzt formuliert - den Einfluss der Banken so weit wie möglich abzubauen und die Vermehrung der Geldmenge an die Entwicklung der Realwirtschaft anzukoppeln. Dafür muss die Geldschöpfungsmöglichkeit der Banken vermieden und die Steuerung der Geld- und Kreditmenge in die Hand von Zentralbanken gelegt werden.

Nun will ich nicht den Vorschlag im Einzelnen kommentieren. Sie sollen ja auch noch das Buch lesen. Aber wie Thomas Mayer seinen Vorschlag präsentiert ist lesenswert. Und er baut seine Argumentation geschickt auf. Schließlich beschreibt er zunächst, was eigentlich Geld darstellt und wie seine Entwicklung in der Vergangenheit war. Und man merkt, dass er an der Schnittstelle von Wissenschaft und Medien gearbeitet hat. Denn man versteht was er meint. Anhand der jüngsten Krisentendenzen geht er dann etwa in der Mitte des Buches dazu über, sein Modell zu entwickeln. Zwar behauptet auch Mayer nicht, dass ein solches System vollständig krisenresistent wäre, aber das Risiko würde sich verringern. Nun will ich hier keine wissenschaftliche Deabtte dazu führen, aber die Umsetzung in die reale Welt dürfte sich eher schwierig gestalten. Seis drum. Das Buch ist aber uneingeschränkt zur Lektüre zu empfehlen.


Silicon Valley: Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt
Silicon Valley: Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt
von Christoph Keese
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Lektüre, 12. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Selten hat mich ein Buch so zu einer veränderten Einschätzung gebracht wie das Buch ‚Silicon Valley‘ von Christoph Keese. Zum einen eine veränderte Einschätzung gegenüber dem Buch selbst. Denn zunächst schreibt der Autor doch ziemlich lange über seinen Aufenthalt (mit Familie) im Silicon Valley eher als Erzählung - was mich eigentlich nicht so interessiert. Aber nach diesen ersten 30-40 Seiten ändert sich die Darstellungsweise und geht über in einen Analyseteil und in der zweiten Hälfte in einen Ausblick über die Zukunft im Informationszeitalter. Und dieser Ausblick ist dann nicht mehr so lustig für die bestehenden Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen. Und dieser Ausblick ist denn auch der zweite Teil der veränderten Einschätzung. Bin ich persönlich zwar auch von einer sich weiter beschleunigenden verändernden Welt im Bereich Wirtschaft ausgegangen (das ist ja nun auch nicht so schwer, wenn man sich die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte anschaut), dann öffnet aber das Buch einen Blick auf die (möglicherweise nicht mehr so ferne) Zukunft, die unser bisheriges Gesellschaftssystem nicht nur nachhaltig, sondern vor allem radikal verändern wird. Keese beschreibt dies etwa sehr ausführlich für die Automobilindustrie, aber auch für den Bereich Dienstleistungen – wie z. B. das Bankgewerbe.

Im Endeffekt, so seine Einschätzung, könnte dies durchaus zum Verschwinden dieser traditionellen Wirtschaftszweige führen. Technologie und Informationsverarbeitung machen es möglich. Ich will das alles nicht als Horrorvision bezeichnen, aber ich finde das nicht erstrebenswert. Und wer meint, dies ginge ihn alles nichts an, der darf gerne das Kapitel zum Thema ‚Clickworkerin‘ (ab S. 228) lesen. Aber lässt es sich verhindern? Lesen Sie selbst. Das Buch ist wirklich lesenswert.


Brand New: Was starke Marken heute wirklich brauchen
Brand New: Was starke Marken heute wirklich brauchen
Preis: EUR 15,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch als Pflichtlektüre, 21. September 2014
Marken bestimmen seit Jahrzehnten den Alltag in vielen Marketingabteilungen. Harte Brands bestimmen den Konsumgütermarkt und sorgen für den Unternehmenserfolg. Besonders dann, wenn Marken zum Inbegriff einer gesamten Branche werden. Der Markenbegriff hat sich in den letzten Jahren jedoch gewandelt. Die umfassenden und neuen Entwicklungen innerhalb unseres Alltags - nicht nur durch die fortschreitende Digitalisierung - haben dafür gesorgt, dass Unternehmen sich neue Gedanken machen müssen bezüglich ihrer Positionierung im Markt.

Jon Christoph Berndt und Sven Henkel tragen ihren Teil dazu bei den aktuellen eigenen Standpunkt zu überdenken und eine Veränderung durchzuführen. In ihrem Buch “Brand New - Was starke Machen heute wirklich brauchen” geben sie einen aktuellen Überblick für die ganze Branche. Dabei sehen sie sich nicht als die Oberlehrer, die die Marketingabteilungen der Republik belehren wollen. Stattdessen schaffen sie es, aufbauend auf spannenden Praxisbeispielen Hinweise und Ratschläge zusammen zu tragen.

Ihnen ist es gelungen mit einer verständlichen Sprache gute Gedankenanstöße zu liefern. Komplexe Zusammenhänge werden dadurch spielerisch auf die Grundaussage runter gebrochen. Dank zusammenfassender Boxen am Rand mit persönlichen Zusätzen kann man auch später nochmal in die Ausführunge eintauchen. Die dazugehörigen gemalte Gesichter der beiden Autoren sind jedoch Geschmacksache. Das sieht erstmal zu verspielt aus, selbst für so ein Fachbuch, das von seiner Leichtigkeit lebt.

Das Buch sollte nicht nur Pflichtlektüre für Geschäftsführer und Abteilungsleister aus der Medienbranche sein, sondern ist ein gutes Buch für alle, die ihren Alltag in den Medien verbringen und die sich für moderne Unternehmen interessieren.


Alles, was Sie über »Das Kapital im 21. Jahrhundert« von Thomas Piketty wissen müssen
Alles, was Sie über »Das Kapital im 21. Jahrhundert« von Thomas Piketty wissen müssen
Preis: EUR 4,99

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was soll uns das Buch sagen?, 14. September 2014
Interessant sind zunächst die hier abgegebenen Rezensionen zu diesem Buch. Als ich meine Rezension hier einstellte, vergaben 4 Rezensenten jeweils 5 Sterne und die anderen 4 Rezensenten jeweils 1 Stern. Anscheinend treffen auch bei den Lesern die Inhalte des Buches (oder geht es vielleicht hier doch eher um die Aussagen von Piketty selbst???) auf unterschiedliche Wahrnehmnungen.

Ich versuche meine Bewertung nur bezogen auf das Buch von Horstmann abzugeben. Sicher, beim Autor merkt man sofort seine skeptische (oder sollte man sagen "negative"?) Einstellung zu den Inhalten Pikettys. Immerhin kommt er am Schluß zu dem Ergebnis, dass das Thema "gerechte Verteilung des Wohlstandes" weiterhin ein diskussionswürdiges Thema bleibt. Insgesamt kann dieses Büchlein aber auch keine wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas von Piketty sein. Dafür werden eher Meinungen, denn theoretische Überlegungen und empirische Sachverhalte aufgearbeitet. Aber dies kann aus meiner Sicht ein solches Buch auch nicht leisten. Vielleicht suggeriert dies der Titel des Buches. Leider. Damit werden Erwartungen geweckt, die das Büchlein dann nicht erfüllen kann.

Für mich bedeutet das Buch lediglich ein Mosaikstein in der Diskussion über Gleichheit und Ungleichheit in unserer Gesellschaft. Diese, meine Erwartung erfüllt das Buch. Wenn man die Meinungsmache des Buches als Minuspunkte davon abzieht, bleiben 3 Sterne übrig.


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