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Rezensionen verfasst von
Maik Wieloch (Cottbus, GERMANY)

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Back in the Hi-Life
Back in the Hi-Life
Wird angeboten von Michas24/7 (Preise inkl. Mwst.)
Preis: EUR 3,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach achtjähriger Abstinenz..., 23. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Back in the Hi-Life (Audio CD)
Lang hat man um die vier smarten Sunnyboys von Londonbeat nichts mehr gehört, aber jedem sind dnicht nur der Nummer Eins Hit „I've Been Thinking About You", der trotz seines recht sommerlichen Charmes im Winter 1990 au den vordersten Rand der hiesigen Hitparaden landete, sondern auch die ein oder andere Nummer, wie beispielsweise „A Better Love" oder „You Bring On The Sun". In den letzten Jahren ist es recht ruhig geworden um Jimmy Chambers, Jimmy Helms, George Chandler und William Henshall, die von keinen Geringeren als Ex-Eurythmics Dave Stewart seinerzeits entdeckt wurden, denn die acht Jahre währende Abstinenz hatte gewiss ihre Gründe. Nun sind sie aber wieder da - halt Back in Hi-Life.
Und das auch mit eine Vielzahl an neuen Hits, allem voran die erste Single des Album „Where Are U" - ein Song durch die souligen Stimmen und durch die frisch beherzte Art der Popmelodik schnell in Ohr geht. Ein echter Ohrwurm halt. Im Gesamten klingt „Back In The Hi-Life" wie aus einem Guss, was durchaus positiv zu verstehen ist. Nette Popmelodien und das gewisse Etwas in den Stimmen, können wie noch heute eine Feier zum Beben bringen. Ein Reinhören sollte das rechtfertigen.
Einziger Wehmutstropfen ist, dass man die eingangs genannten Songs noch einmal neu abmischte und so versuchte zeitgemäßer zu gestalten, was den Charme der „Klassiker" aus den 90er Jahren den Songs nahm.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 21, 2015 9:20 PM CET


Alles Nur Bla Bla
Alles Nur Bla Bla
Wird angeboten von MEDIMOPS
Preis: EUR 1,49

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neulich irgendwo im Radio..., 23. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Alles Nur Bla Bla (Audio CD)
Es kam schon das eine oder andere mal vor, dass einem der Mann oder die Frau im Radio von einem neuen Song oder gar von einem neuen aufstrebenden Künstler vorab etwas vorschwärmte. Und dann kam es zu selbigen. Und meistens konnte man den Geschmack nicht teilen, den der Radiomensch einen versucht regelrecht zu impfen. Aber es gibt auch die andere Seite.
Da kommt ein Sing daher, der vom ersten Moment in Mark und Bein geht. Nicht nur die rockige und sehr eingängige Melodie weiß schnell zu überzeugen, sondern auch der sehr ideenreich gestrickte, aber realitätsnahe Text geht sofort ins Ohr. Und meist fragt man sich, wer das wohl war. Am Ende hört man entweder nur beiläufig um wen es sich eben gerade handelte, oder man muss sogar bei der Sendeanstalt anrufen. Wie jüngst in diesem Fall geschehen.
Doch gelohnt hat es sich allemal, denn bei den dreien handelt es sich nicht nur um frisch und frech musizierende, sondern eventuell um den nächsten Shootingstar aus Deutschland, die mal nicht in irgendeiner TV-Show gecastet wurden. Absolut hitverdächtig - Reinhören absolutes Muss!


No Angel
No Angel
Preis: EUR 7,49

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wille zahlt sich aus, 11. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: No Angel (Audio CD)
No Angel - ein Zeuge dafür, dass sich Geduld und Willen auszahlen. Dido Armstrongs, ihres Zeichens die kleine Schwester von Faithless Mastermind Rollo, Erstlingswerk brauchte knapp 2 Jahre, bis es sich zum absoluten Hitalbum entpuppte. Es lag nicht an der Klasse ihrer stimmlichen Gewalt, und auch nicht an dem Album, sondern viel mehr, dass die Welt teilweise noch nicht reif war für ein solch prägsames Album, wie es in der Art hier vorliegt.
Dabei wurde ihr musikalisches Talent bereits früh von elterlicher Seite gefördert, mit sechs Jahren erhielt sie auf einer Musikschule Unterricht in den Fächern Klavier, Violine und Blockflöte. Bruder Rollo nahm sie dann auch schnell unter seine Fitiche, so dass sie als Backgroundsängerin bei Faithless für Furore sorgen sollte. Unterdessen machten sich die Armstrong-Geschwister ans Werk, die ersten Demos für ihr Debütalbum einzuspielen. Auf noch bis heute ungeklärten Grund kamen die Verantwortlichen von Arista-Records die Demos und den Händen und schon hatte Dido auch ihren ersten großen Fan. Niemand geringeres als Clive Davis, der schon Star wie Santana, Patty Smith oder Whitney Houston produzierte, war sofort von der Stimmgewalt des Ms. Armstrong angetan. Die Legende besagt, dass Davis von den melancholischen Popsongs der Dido so begeistert war, dass er sie spontan mitgesungen haben soll. Und das von Bruder Rollo produzierte Ergebnis, kann sich hören lassen.
Die CD beginnt melancholisch. In "Here With Me", dem Titeltrack der amerikanischen TV-Serie "Roswell", verbinden sich Gitarrenrhythmen und Streicherklänge. "My Lover's Gone" ist sinnlich und träumerisch und klingt durch die künstlichen Meeresgeräusche und Möwenschreie antik und modern zugleich. "Don't Think Of Me" dagegen ist reicher an melodischen und satten Tönen, hört sich aber etwas unbeteiligt und oberflächlich an. Alles in allem enthält dieses Album viele großartige Songs, die sich in der ruhigen Sparte zwischen Schlummer und Bewusstsein einordnen lassen. Aber gerade diese Einfachheit, die jegliche Trends übertrifft, schafft eine Vertrautheit, aus der man nicht so schnell gerissen werden möchte. Absolute Empfehlung von mir.


Reality (Special Package with Bonus Disc)
Reality (Special Package with Bonus Disc)
Wird angeboten von Music-Mixer
Preis: EUR 23,56

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rockig mit 56 zur 26. Album, 8. Oktober 2003
Songs wie „Space Odity", „Heroes", „Lets Dance", aber auch „The Men Who Sold The World" und "All The Young Dudes", welches er seinerzeit für die Band Mott The Hoople schrieb, stammen alle aus seiner Feder, und sind unvergessliche Evergreens.
Inzwischen ist David Bowie nun auch schon über drei Jahrzehnte mit dabei, und hat dabei nicht nur den ein oder anderen Hit abgeliefert, sondern auch so zahlreiche Erfahrungen gemacht, die er immer wieder mit seiner Musik zum Ausdruck brachte. Die Jahre sind nicht spurlos an ihm vorbei gegangen, aber wer jetzt denkt, dass Bowie mit seinen mittlerweile 26. Studioalbum einen auf alten Herren macht, der unterliegt einen ganz großen Irrtum.
Ungewöhnlich rockig geht er das ganze Album hinüber zu Tage, und straft somit Kirtikern Lügen, die der Meinung sind, dass David zum alten Eisen gehöre. Denn dem ist nicht so. So finden sich auf „Reality" insgesamt 11 Songs ein, wobei zwei davon nicht aus eigener Feder stammen. Das ist zum ersten „Pablo Picasso" von Jonathan Richman und „Try Some, Buy Some" von Ex-Beatle George Harrison. Beide Interpretationen von Bowie gewinnen durch ihn und seine Art eine ganz neue Dimension, man hört sie aus einem anderen Hörwinkel, was nur zu empfehlen ist. Drum sollten sie auch ein Anspieltipp sein, auch wenn gleich meine Favoriten sich unter „Looking For Water", "Never Get Old" und Titelsong „Reality" einfinden.
Diese Limited Edition ist den Fans gewidmet. Hier findet sich neben „Rebel Rebel", dem Song den Bowie zum Soundtracks von Charlys Angel 2 beisteuerte, auch noch ein interessantes (fast) Instrumental mit „Queen Of All The Tarts" und ein potentieller Hit mit „Fly" ein. Für Fans und deren Sammlung ein Muss.
Im Gesamten ein verblüffend rockig und frisch beherztes Bowie-Album, was Lust auf mehr macht. Ein Reinhören sollte aus diesem Grund allemal drin sein.


Life for Rent
Life for Rent
Preis: EUR 5,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rollos kleine Schwester auf dem Weg zu Geniestreich Nr.2!, 27. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Life for Rent (Audio CD)
Dido Armstrong wurde 1971 in London geboren. Ihr musikalisches Talent wurde bereits früh von elterlicher Seite gefördert, mit sechs Jahren erhielt sie auf einer Musikschule Unterricht in den Fächern Klavier, Violine und Blockflöte. Ihr Bruder Rollo holte sie 1995 als Backgroundsängerin zu Faithless. Mit der Band tourt sie während der folgenden zwei Jahre und nimmt auch an Studioaufnahmen teil. So steuert sie diverse Vocals für das zweite Faithless-Album bei. Zur gleichen Zeit arbeitet Dido bereits im Studio an eigenen Demo-Aufnahmen. Damit ist der Weg zum ersten Studioalbum "No Angel", das größtenteils wieder von Bruder Rollo produziert wird, frei. Doch das Album verkauft sich zunächst schlecht und Dido bleibt die mühselige Tour über Kleinstadtbühnen, Talkshows und Lokalsender nicht erspart. Mit ihren Auftritten begeistert sie die Kritiker, die renommierte Washington Post nennt sie eine Göttin, gemacht, um ganz oben zu stehen. Der große Erfolg beim Publikum aber stellt sich erst ein, nachdem Rap-Star Eminem für seinen Song "Stan" einen Teil von "Thank You" samplet. Der Chartbreaker macht Didos Stimme endgültig weltweit bekannt, hebt ihre Verkaufszahlen in den USA über die Millionengrenze und wird ihr auch diesseits des großen Teiches noch einige Türen öffnen.
So schaffte sie es mit „Thank You" , „Hunter" und „Here With Me" sich internationale Anerkennung zu verdienen, setzte aber die Messlatte für's zweite Album auch sehr hoch an. Dieses Liegt nun vor, und es soll das „Leben vermieten". Und ganz so falsch ist der Name nicht gewählt, denn dieses Album vermittelt nicht nur das Lebensgefühl, das viele unter uns Hörern schon erfahren sollten, ob Verzweiflung, Liebe, oder das einfach schön zu genießende Lebensgefühl, von allem ist was wieder mit dabei. Dieses Gefühl transportiert sie wieder einmal transparent durch ihr wunderbare Stimme, durch die durchdachten Beats, und vor allem durch die Texte, die einem durchaus aus der Seele sprechen könnten. Ein Reinhören sollte Pflicht sein, und besondere Empfehlungen dazu sind „Stoned" , „Dont Leave Home" oder das mit dem interessanten Zwischenspiel versehene „Sand In My Shoes". Natürlich auch die erste Singleauskopplung „White Flag".


Reality
Reality
Preis: EUR 6,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rockig mit 56 zur 26..., 22. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Reality (Audio CD)
Songs wie „Space Odity", „Heroes", „Lets Dance", aber auch „The Men Who Sold The World" und "All The Young Dudes", welches er seinerzeit für die Band Mott The Hoople schrieb, stammen alle aus seiner Feder, und sind unvergessliche Evergreens. Inzwischen ist David Bowie nun auch schon über drei Jahrzehnte mit dabei, und hat dabei nicht nur den ein oder anderen Hit abgeliefert, sondern auch so zahlreiche Erfahrungen gemacht, die er immer wieder mit seiner Musik zum Ausdruck brachte. Die Jahre sind nicht spurlos an ihm vorbei gegangen, aber wer jetzt denkt, dass Bowie mit seinen mittlerweile 26. Studioalbum einen auf alten Herren macht, der unterliegt einen ganz großen Irrtum.
Ungewöhnlich rockig geht er das ganze Album hinüber zu Tage, und straft somit Kirtikern Lügen, die der Meinung sind, dass David zum alten Eisen gehöre. Denn dem ist nicht so. So finden sich auf „Reality" insgesamt 11 Songs ein, wobei zwei davon nicht aus eigener Feder stammen. Das ist zum ersten „Pablo Picasso" von Jonathan Richman und „Try Some, Buy Some" von Ex-Beatle George Harrison. Beide Interpretationen von Bowie gewinnen durch ihn und seine Art eine ganz neue Dimension, man hört sie aus einem anderen Hörwinkel, was nur zu empfehlen ist. Drum sollten sie auch ein Anspieltipp sein, auch wenn gleich meine Favoriten sich unter „Looking For Water" und Titelsong „Reality" einfinden.
Im Gesamten ein verblüffend rockig und frisch beherztes Bowie-Album, was Lust auf mehr macht. Ein Reinhören sollte aus diesem Grund allemal drin sein.


Boomkatalog One
Boomkatalog One
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 14,83

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Erstlingswerk, 22. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Boomkatalog One (Audio CD)
Als 2002 Eminems Film "8 Mile" ins Kino kommt und der dazugehörige Soundtrack in den Läden steht, wundern sich einige über eine gewisse Tyran Manning, die darin den Part von Janeane spielt und zusammen mit ihrem Bruder Kellin unter dem Namen Boomkat mit "Wasting My Time" auch einen Beitrag für den Soundtrack liefert. Geht es hier jetzt um eine schauspielernde Sängerin oder um eine singende Schauspielerin?
Inzwischen liegt das erste Album vor, und jeder kann sich ein Bild machen, ob sie lieber schaupsielern oder sich eher dem Gesang zu wenden sollte. Das Argument für den Gesang nennt sich schlichtweg „BoomKatalog One".
Hier finden sich insgesamt 14 Songs ein, und alle haben nach dem ersten Höreindruck ein doch etwas sonderbaren Schein. Dieses scheinbare Durcheinander in der Musik selbst, wirkt auf den ersten Hörgang etwas suspekt, aber man gewöhnt sich daran recht schnell. Nicht nur das besonders frech-rockige „The Wreckoning" können auf dem ersten Hörgang überzeugen, sondern auch die Ballade „Wasting My Time", die von der Stimme Tyrans getragen wird. Weitere Empfehlungen sind das funk-angehauchte und somit frech und frisch wirkende „What U Do 2 Me", welches ebenfalls wie ein Ohrwurm nach njr wenigen Durchläufen im Ohr hängen bleiben kann. Darüber hinaus sollte „Daydreamin'" unbedingt beim Reinhören ein Anspieltipp sein.
Ansonsten ein recht solides und gutes Album.


Seal 4 (Digipak)
Seal 4 (Digipak)
Wird angeboten von la-era
Preis: EUR 16,99

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausdrucksstark, 19. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Seal 4 (Digipak) (Audio CD)
An sich bekommt man es kaum mit, das Seal alias Henry Samuel ein neues Album veröffentlicht. Das letzte ist zwar mit „Human Being" schon fünf Jahre her. Umso überraschter und erfreuter war ich, als ich neulich die Promo-CD seines neuen Album in den Händen hielt, und mir zu abendlicher Stimmung den ersten Hörgang genehmigen dürfte.
Das erste was auffällt ist, dass Erfolgsproduzent Trevor Horn (produzierte schon die ersten Alben von Seal, sowie Alben von Frankie Goes To Hollywood, Grace Jones oder die russische Newcomerband t.A.T.u.) wieder mit von der Partie ist. Er war es auch, der schon mit Seal das erste Album 1991 produzierte, auf dem sich Hits wie „Crazy", „Killer" oder „Future Love Paradise" einfanden. Aber auch die nachkommenden zwei Werke „Seal 2" (1994) und „Human Being" (1998), wo Hits wie „Prayer For The Dying" oder die Megaballade „Kiss From A Rose" (hierfür gab es sogar 2 Grammys!) mitunter finden. Insgesamt verkaufte das Erfolgsgespann um Seal/Horn schon mehr als ein Dutzend Alben, und unterzog sich dabei eigentlich nie dem aktuellen Mainstream. Gut ist dem auch.
Zusammen schufen sie einen einmaligen Sound, der beim näheren Hinhören echtes Glücksgefühl erzeugen kann. Und passend dazu bietet sich „Get It Togehter" an. Ungewohnt schwungvoll untermalt wird Seals einzigartige Stimme in diesem Song von dein Choreinlagen und den Streichern, die das Tempo des Songs vorgeben. Herrliche Harmonie baut sich so auf. Aber auch bei „Waiting For You", einem Song der bedingt durch die Instrumentalisierung und seinen ganzen Charme an ein typisches Bluesstück erinnert - gehört zu den absoluten Highlights des Albums. Darüber hinaus finden sich auch na andere potentielle Hitsingles mit ein, wie „Love's Divine", ein Song der die ganze Melancholie in Seals Stimme wunderbar transparent transportieren kann, man fühlt den Schmerz und die Trauer, die er besingt. Ein anderes aber ebenso besonderes Highlight ist „Heavenly".
Alles in allem ein sehr emotional bewegendes Album, dass besonders in den Abendstunden zu entführen weiß. Stimmliche Ausdruckskraft, unterschiedliche Stil-Einflüsse und sorgen für ein interessantes Flair, aber auch für uneingeschränkten Hörgenuss. Meine klare Empfehlung daher.


Sacred Love (Ltd.Edt.)
Sacred Love (Ltd.Edt.)

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Umdenkend, einprägsam und klanglich absolut ausgereift, 14. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Sacred Love (Ltd.Edt.) (Audio CD)
Wenn ein Künstler, der schon mit fast unzähligen Hits aufwarten kann, der schon mehr als eine Generation mit seiner Musik in seinen Bann gezogen hat, und auch sonst einer der eher ruhigeren im aktuellen Musikgeschäft ist, ein neues Album auf den Markt bringt, dann leckt man sich nihc tnur sprichwörtlich alle zehn Finger danach, sondern man hört besonders genau rein, und beschäftigt sich vielleicht noch eingehender mit der Message, die der Künstler an den Zuhörer bringen möchte.
Und das ist bei diesem Album auch sehr empfehlenswert, denn du Umstände, unter denen Ex-Police-Frontmann Sting die Songs für dieses Album schrieb und einspielte, waren nicht nur für ihn als Songwriter und Musiker zum Nachdenken, vielmehr sogar zum Umdenken, für ihn, seine Band, und auch seinen interessierten Hörer.
Es begab sich, dass er an jenem 11. September ein Konzert in Italien einspielen wollte. Keiner konnte ahnen wir nachhaltig dieser Tag die Welt und vor allem die Denkweise vieler Menschen weltweit prägen und verändern sollte. So sollte es auch Sting ergehen. Heute nach knapp 2 Jahren hat er sich und seine Gedanken geordnet, und wie er es am Besten kann, als Songwriter in die auf dem vorliegenden Albumsongs nieder gelegt. So beschreibt er in allen Songs weniger, eigentlich gar nicht direkt, die Ereignisse, an diesem schicksalsträchtigen Tag, sondern eher seine damit verbundenen Emotionen, und das alles mit einer gewissen nachdenklichen Stimmung. Klar kommt hier auch das Thema Liebe mit auf den Tisch, wie „Send Your Love", ein auf den ersten Hörgang sehr abstraktes Werk, was man aber nach wenigen Hörgängen lieben lernen kann, zweifelsohne beweist. Vielleicht verstehst sich das gesamte Album als ein über Völker verständliches Neuwerk des Altmeisters. Es erscheint noch mit vielen neuen nachdenklichen Thesen vom Text her, als auch mit für Stingverhältnisse ungewohnten Takten, an die es sich erst einmal zu gewöhnen gilt. Ein Reinhören sollte also auch für einen Nicht-Sting-Fan eine interessante Erfahrung sein.
Erst recht wenn sich so eine einmalige Klangdimension, wie auf dieser SACD vor einem auftut. Wunderbar gestaffelte Instrumente und darüber schwebend - Stings Stimme.


Seal 4 (Digipak)
Seal 4 (Digipak)
Wird angeboten von la-era
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausdrucksstark, 14. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Seal 4 (Digipak) (Audio CD)
An sich bekommt man es kaum mit, das Seal alias Henry Samuel ein neues Album veröffentlicht. Das letzte ist zwar mit „Human Being" schon fünf Jahre her. Umso überraschter und erfreuter war ich, als ich neulich die Promo-CD seines neuen Album in den Händen hielt, und mir zu abendlicher Stimmung den ersten Hörgang genehmigen dürfte.
Das erste was auffällt ist, dass Erfolgsproduzent Trevor Horn (produzierte schon die ersten Alben von Seal, sowie Alben von Frankie Goes To Hollywood, Grace Jones oder die russische Newcomerband t.A.T.u.) wieder mit von der Partie ist. Er war es auch, der schon mit Seal das erste Album 1991 produzierte, auf dem sich Hits wie „Crazy", „Killer" oder „Future Love Paradise" einfanden. Aber auch die nachkommenden zwei Werke „Seal 2" (1994) und „Human Being" (1998), wo Hits wie „Prayer For The Dying" oder die Megaballade „Kiss From A Rose" (hierfür gab es sogar 2 Grammys!) mitunter finden. Insgesamt verkaufte das Erfolgsgespann um Seal/Horn schon mehr als ein Dutzend Alben, und unterzog sich dabei eigentlich nie dem aktuellen Mainstream. Gut ist dem auch.
Zusammen schufen sie einen einmaligen Sound, der beim näheren Hinhören echtes Glücksgefühl erzeugen kann. Und passend dazu bietet sich „Get It Togehter" an. Ungewohnt schwungvoll untermalt wird Seals einzigartige Stimme in diesem Song von dein Choreinlagen und den Streichern, die das Tempo des Songs vorgeben. Herrliche Harmonie baut sich so auf. Aber auch bei „Waiting For You", einem Song der bedingt durch die Instrumentalisierung und seinen ganzen Charme an ein typisches Bluesstück erinnert - gehört zu den absoluten Highlights des Albums. Darüber hinaus finden sich auch na andere potentielle Hitsingles mit ein, wie „Love's Divine", ein Song der die ganze Melancholie in Seals Stimme wunderbar transparent transportieren kann, man fühlt den Schmerz und die Trauer, die er besingt. Ein anderes aber ebenso besonderes Highlight ist „Touch".
Alles in allem ein sehr emotional bewegendes Album, dass besonders in den Abendstunden zu entführen weiß. Stimmliche Ausdruckskraft, unterschiedliche Stil-Einflüsse und sorgen für ein interessantes Flair, aber auch für uneingeschränkten Hörgenuss. Meine klare Empfehlung daher.


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