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Beiträge von Christopher Moll
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Rezensionen verfasst von
Christopher Moll (Mönchengladbach Deutschland)
(REAL NAME)   

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Shooter
Shooter
DVD ~ Mark Wahlberg
Preis: EUR 7,99

4 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Standartkost, 15. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Shooter (DVD)
Ansich ist dies kein schlechter Film.
Man kann in gut schauen, ohne sich zu langweilen und film technisch sind viele Aufnahmen auch sehr schön gelöst und auch beeindruckend.

Man hat vor allem das Gefühl, dass die Macher Probleme hatten alle notwendigen Details zu zeigen, die zumindest die Geschichte runder gemacht hätten. Viele Szenen scheinen auf ein nötigstes geschnitten, ohne den einzelnen Informationen viel Zeit zu geben ein Ganzes zu ergeben. Nicht, dass der Film sonderlich schwierig zu verstehen wäre, aber man merkt mancher Szene einfach ihre Zweckmäßigkeit an. Lässt man die mangelnde Realitätsnähe (abgesehen von den vermutlich sehr akkuraten Details was das Schießen auf lange Distanz angeht) bei Seite bleiben immer noch ziemlich farblose Charaktere. Danny Glover ist für mich absolut falsch besetzt - Denzel Washington hatte vermutlich keine Lust auf diesen Film. Wahlberg bringt auch nicht viel. Das liegt aber eher daran, dass die Schauspieler hier einfach nicht die Zeit haben zu spielen. In Klischee Szenen darf er mal in einem Flashback den Schmerz erneut durchleben als sein Partner neben ihm starb, Mutti macht ihm die Krankenschwester und es gibt ein paar romantische Andeutungen (eine Sex Szene hat man uns zum Glück erspart), die auch wie aus dem Buche stammen. Eine gewissen Einfallslosigkeit muss man dem Regisseur jedenfalls vorwerfen, da diese Szenen in 0-8-15 Theatralik umgesetzt wurden.

Fazit: Okay, aber ohne Tiefgang oder irgendwelche anderen Qualitäten, die diesen Film aus dem Einheitsbrei von Actionfilmen irgendwie hervorheben würden.


Zeitgeist
Zeitgeist
Preis: EUR 8,88

13 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Corgan Solo..., 8. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Zeitgeist (Audio CD)
Auf einer soliden "Pumpkins" Platte drängt sich Corgan mit 10 fachen Overdubs und prominent gemischten Vocals in den Vordergrund. Soweit nicht überraschend und auch okay. Die fehlende Innovation der meisten Songs ist auch zu verschmerzen. Die Produktion der Platte hingegen ist eine absolute Enttäuschung. Was vielleicht eine fette Wand aus Gitarren und Bass sein sollte ist einfach nur Matsche die von den Vocals dominiert wird. Selten heben sich die Saiteninstrumente hier mal wirklich voneinander ab. So büßen selbst die richtig tollen Songs wie "bleeding the orchid" wieder viel vom live noch erfreulich hohen Potenzial ein. Es macht einfach keinen rechten Spaß diese Platte zu hören. Zu homogen und dumpf. Schade.


Pink - P!nk: Live in Europe
Pink - P!nk: Live in Europe
DVD ~ Pink
Preis: EUR 6,01

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Show, gute Stimmung, guter Sound - auch für Nicht-Fans, 30. November 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pink - P!nk: Live in Europe (DVD)
Für die Freundin, die man durchaus als Fan bezeichnen kann gekauft und selber mal rein geschaut, bevor das Christkind das gute Stück abliefern wird. Mit dem Ergebniss, dass ich Lust bekam eine positive Rezension zu schreiben. Es stimmt, die Schnitte sind hecktisch und modern. Wer die Soulmates Live DVD von Placebo kennt, wo dieses Konzept in höchster Perfektion Anwendung fand, der wird erkennen, dass Schnitt und Rhytmus der Bilder dies hier immitieren und das auch nicht schlecht machen. Zwar wirkt es hin und wieder etwas unpassend, aber die bezweckte Konzert Simulation in der man mal hier hin schaut, mal dort fukussiert, Details entdeckt etc. macht Spaß und hält den Zuschauer visuell bei der Stange. Jedenfalls jeder statischen Aufnahme mit 3 Kameras vorzuziehen, zumindest bei einer Show, die entsprechend viel Pfeffer im A**** hat wie diese. Die Band ist absolut solide (mit nem ziemlich geilen Gitarristen) und auch alle Statisten die da so über die Bühne hüpfen machen ihren Job gut. Emotionen kommen nicht zu kurz, wenn Pink in Liedern wie Family Portrait leidet und auch der Rock und Sex (Lady Marmelade) kommen nicht zu kurz.

Für Fans in jedem Fall, aber auch für Solche die es noch werden wollen, oder einfach ein gutes Konzert inclusiver interessanter Backstage Tour Footage sehen wollen, zu empfehen. Nur 4 Sterne, weil besagte Placebo CD noch einen Ticken besser ist und noch mehr Gänsehaut Momente in denen man wirklich mitgerissen wird bietet.


Alfie [Special Collector's Edition]
Alfie [Special Collector's Edition]
DVD ~ Jude Law
Wird angeboten von jp-top-dvd
Preis: EUR 8,69

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz oben auf d. Favoritenliste, 12. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Alfie [Special Collector's Edition] (DVD)
Ich denke es ist einfach Geschmackssache, ob man dem Film etwas abgewinnen kann, oder nicht. Ich mag die Leichtigkeit mit der er erzält wird. Ich liebe die Kameraeinstellungen, die Sets, Jude Law's performance; wie er durch die Kamera seine Ansichten erzählt und man schmunzelt, oder mit ihm fühlt. Vielleicht ist mir der Film sympathisch, weil ich mich mit Alfie identifizieren kann - nicht wegen seiner zahllosen Beziehungen, sondern wegen seiner Art mit Problemen umzugehen, seiner Art die Dinge zu sehen und wegen seines generellen Auftretens. Außerdem könnten viele der Monologe auch aus meinem Kopf stammen, - kurz, ich fühle mich der Hauptfigur in gewisser Weise verbunden. Aber davon ganz abgesehen bleiben für mich gute Schauspieler, schöne, schöne Bilder, viele Stellen die zum Schmunzeln verleiten und ein kurzweiliger Film, dessen Moral viel Spielraum zulässt um sie mit Bezug auf die eigene Person zu interpretieren. Mir macht der Streifen Spaß...und darauf kommts an. Ich denke man muss sich ein eigenes Bild machen und sich von den Rezensionen hier nicht zu sehr beeinflussen lassen.


The Eraser
The Eraser
Preis: EUR 16,49

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Yorkeiohead?, 6. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: The Eraser (Audio CD)
Auf den ersten Blick betrachtet könnte dies auche in Radiohead Album sein. Wirklich? Wenn man genauer hin hört merkt man schnell, dass es hier doch Yorke ist, der klar im Mittelpunkt steht und die Musik macht, die aus ihm raus will. Wie sein Einfluss bei Radiohead ausfällt lässt sich nun auch genauer erfassen, was durchaus zeigt, dass der Rest der Band doch noch ein gutes Wörtchen mitredet.

Vorherige Rezensionen haben die Platte bereits gut beschrieben und ich werde das nicht wiederholen. Nach 2 mal hören gebe ich 4 Sterne mit Potential zum wachsen. Die Beats und Rhytmen gehen jedenfalls sofort ins Ohr das nach erneutem Hören ruft. So schrecklich kompliziert und experimentell finde ich die Scheibe nicht. Einen Radiohead hörer wird sie jedenfalls nicht überraschen. Muss sie auch nicht. Man bekommt gewohnte Qualität die teils noch einen Tick zerbrechlicher und direkter wirkt.

Aber was rede ich. Der gewillte User gehe auf die website des NME (.com) und höre sich das Werk nach kurzer, unkomplizierter Registrierung dort komplett im Stream an.

nuff said.


Stadium Arcadium (Limited Edition mit Bonus-DVD)
Stadium Arcadium (Limited Edition mit Bonus-DVD)
Wird angeboten von heinzman1
Preis: EUR 56,90

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Black Box full of shit?, 7. Mai 2006
Diese Rezension bezieht sich alleine auf die Black Box.

Das Doppelalbum Stadium Arcadium ist eine tolle CD, die man sich anschaffen sollte.

Ich habe in jugendlichem Übermut zur Black Box gegriffen und bereuhe es auch nicht wirklich. Allerdings ist diese Investition im Prinzip wirklich schwachsinnig. Außer der DVD die das Dani California Video+Making Of, aber viel wichtiger eine Track per Track Erklärung des Albums enthält, gibt es hier wirklich nichts außer einem Netten Gimmik fürs CD regal zu holen. Im Preis Leistungs Verhältnis kommt diese Box jedenfalls ganz übel weg und ich empfehle den Kauf selbst hartgesottenen Fans nur bedingt. Das Booklet ist auch sehr schick, aber auch sehr groß und am Ende doch irgendwie unhandlich. Man sollte es sich 3 mal überlegen- Das Leben sollte jedenfalls auch ohne diese Box noch gut möglich sein...


Meds (CD + DVD) (Jewel Case)
Meds (CD + DVD) (Jewel Case)
Wird angeboten von Discover Music
Preis: EUR 18,16

21 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und es hätte so schön werden können...?, 3. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Meds (CD + DVD) (Jewel Case) (Audio CD)
In Anbetracht der Qualität der Kollektion von Cover Songs die in der Special Edition der letzten, genialen Placebo Scheibe zugegen war machte mein Herz einen Satz als ich hörte man habe nun den selben Produzenten auch für den neuen Spross gewählt. Songs wie "Running Up That Hill" oder auch das Pixies Cover "Where is my mind?" bestachen mit einer Klarheit und einem Sound der nur in irgendwelchen Sphären darauf wartete von Placebo entdeckt zu werden, denn es ist einfach IHR Sound. Dieses Gefühl der Placebo-Perfektion ist auf "Meds" auch zu finden. Leider nicht in dem Maß das man sich, zumindest ich, gewünscht hatte. Alle elektronischen Pläne wurden kurzerhand über Bord geworfen und als Placebo Fan frag man sich, ob dieser Schritt nicht eine unnötige Verzögerung in einem natürlichen Entwicklungsprozess dieser Band darstellt. Dies zu diskutieren ist hinfällig. Das Kind ist in trockenen Tüchern und das Selbe kann man musikalisch auch sagen. "Meds" bietet solide Songs. Wenige sind unter dem Durchschnitt, wenige darüber. Der Rest hinterlässt einen bitteren Beigeschmack und die Frage, ob mehr drin gewesen wäre.
Nachdem man die UK-Fans mit einem der schwachen Songs "Because I want You" abgefertigt hat schenkt man uns glücklicherweise eine der Perlen des Albums. "Song to say Goodbye" ist Placebo in Höchstform. Klares, schönes Piano, die Placebo Lyrics der Platte schlechthin (düster, verletzt, wütend, zerbrechlich) und geniales Zusammenspiel von Gitarren, Bass orchestral anmutenden Mellotron Spuren und eingängigen Drums. -Placebo in Top Form. Ein weiterer Song der diesem das Wasser reichen kann ist das traurige "Pierrot the Clown". Auch hier präsentiert sich besonders Molko in nie dagewesener Form. Auch hier lassen die orchestralen Hintergrundspuren erahnen was möglich gewesen wäre.
Ein weiterer Song, der sich des Pianos bedient bevor er zum ersten Mal losschlägt hört auf den Namen "Broken Promise" und wird von Michael Stripe eröffnet. Schön ergänzen sich hier ähnlich wie im Opener "Meds" mit VV (Kills) die Stimmen von Molko und dem Gesangspartner.
Das erwähnte "Meds" sowie die beiden nachfolgenden Songs "Infra Red" und "Drag" sind mehr straight forward und bilden eine nette Einheit zur Eröffnung des Albums. Alle sind sie eingängig, unverblümt und warten mit eingängigen Refrains auf. "Meds" mündet in einem furiosen Ende in dem der Song letztendlich mit der solo Akustikgitarre endet mit der er auch begonnen hat. "Infra-Red" bietet zwar ganz nette Lyrics, aber Placebo Feeling kommt nicht auf. Zu repetiv und einfallslos sind die Engländer hier. Auch will der Song gefühlsmäßig nicht an diese Stelle der Platte passen. "Drag" bietet geradlinige Gitarren mit gutem Refrain und schöner Melodie (die weis Gott welches Instrument erzeugt) mit gelegentlichem Klavir und interessantem Orgel-Sound. Solider rocker, der sofort ins Ohr geht.
"Space Monkey" kommt als erster Song der Scheibe in düsterem Placebo Gewand daher. So recht gefallen will er trotzdem nicht. Zu monoton und selbst für jemanden der Molkos Stimme mag, zu viel Geknatsche. Ab der Hälfte kommt zumindest ein wenig frischer Wind mit Piano und dramatisch anmutendem Riff das die Monotonie durchbricht. Auch im Hintergrund sind dann wieder breitere Soundwände zu hören, die es interessant machen zu lauschen.
Die erste Ballade "Follow The Cops Back Home" besticht durch eine schöne Gitarrenlinie, schöne Lyrics und klaren Gesang. Hewitt findet dabei an den Drums immer ein gutes Maß den Song voranzutreiben ohne die Atmosphäre zu behindern. Ab der Hälfte setzen auch hier wieder Soundkulissen ein, die wieder etwas von dem geisttaften, sphärischen einer Sleeping with Ghosts vermitteln. Schön. Für diesen, wie eigentlich alle Songs der Platte gilt Kopfhörergebot um die volle Schönheit nicht zu verpassen.
"Post Blue" beginnt sehr ungewöhnlich mit techno-artigem Sound und wird dann vor allem von der Rhythmussektion der Band vorangetrieben. Molkos Stimme ist mit leichtem Hall belegt und der Song baut sich langsam auf um sich immer mehr zu entfalten. Ungewohntes Material, aber einfallsreich und abwechslungsreich mit blubbernden und schroffen Sounds gespickt. Ein Song mit Potential zu wachsen.
"Because I want you" ist ein solider Rocker, der keine großen Überraschungen beinhaltet. Trotzdem nicht der schlechteste Song. (Infra-Red) Der zweistimmige Refrain und der gute overall-sound retten hier einiges.
Mit Drum machine und Computer Sounds beginnt "Blind" bevor wieder ein Piano und Molkos Stimme einsetzen. Ähnlich wie beim bereits erwähnten "Broken Promise" bricht der Song schnell aus um danach wieder zur stillen Strophe zurückzukehren. Auch hier knötert Molko teilweise etwas zu sehr herum. Die Variationen der Melodie und des Gesangs halten die Spannung aufrecht. Generell sind die Strukturen auch hier sehr offen, mit kleinen Melodien und eingestreuten Effekten verfeinert und lassen dem Hörer Platz zu entdecken was zwischen der eigentlichen Struktur passiert.
Es folgt "Pierrot the Clown" - Wie gesagt ein Highlight.
"Broken Promise" - s.o.
"One of a kind" startet wieder mit ungewöhnlichem Gitarrensound und ist erst mal repetiv bevor es in den Chorus ausbricht. Der Bass ist hier sehr prominent und gibt eigentlich die Melodie vor. Abwechslungsreich ist dieser Song wieder eher da wo man nicht zuerst sucht. Kleine Variationen in Gesang, zusätzliche Melodie und Hintergrundgeräusche machen den Unterschied. Eingängig, aber nicht aufregend.
"In The Cold Light Of Morning" fährt den schönsten Einstieg aller Placebo songs auf. Warm, sphärisch (ich benutze das Wort erneut) mit weit entferntem Klavir und Akustikgitarre. Der Gesang auch merkwürdig belegt, aber absolut passend. Alles klingt verschlafen, "drunksick of whoring, staring back in the mirror at a face you don't recognize" - so fühlt er sich an. Ohne Frage auch eines der Highlights.
Es folgt "Song to say Goodbye" und man wird Placebo-style aus einem Album entlassen das nicht so elektronisch ist wie man erwartet hätte und doch viel elektronischer ist als es nun plötzlich sein will. Es gibt genug starke und einige hervorragende Songs, die 4 Sterne absolut rechtfertigen. Sich teilweise in ihre Kinderschuhe zu zwängen wäre nicht nötig gewesen. Dieses Album hätte das absolute Placebo Meisterwerk sein können das die Stärken einer "Sleepig With Ghosts" mit denen einer "Without You I'm Nothing" verbunden und vereint hätte. Doch dafür sind die schwachen Momente zu deutlich und die Strukturen nicht schlüssig genug. Bleibt zu erwarten in wiefern die Songs in Form von Remixen noch auf den Kopf gestellt werden und wie lange es dauern wird bis das perfekte Album, das hier dadurch verfehlt wurde, dass man der natürlichen Entwicklung den Rücken zugewandt hat, auf sich warten lässt. Denn sicher scheint, dass Placebo mit dem aktuellen Rezept zwar erfolgreich, aber nicht auf Dauer zufrieden sein werden. Eine Platte die es wert ist gekauft und gehört zu werden und vor allem eine solche an der sich die Geister scheiden werden wenn es darum geht zu bewerten was gut und was schlecht ist...


Placebo - Soulmates Never Die/Live in Paris 03
Placebo - Soulmates Never Die/Live in Paris 03
DVD ~ Placebo

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste DVD die ich besitze!, 2. Juni 2005
Das Placebo etwas besonderes sind dürfte außer Frage stehen. Schaut man sich die Songs an so könnte man sagen, dass sie ihre Instrumente anscheinend nicht zu gut beherrschen, da die meisten Linien wirklich wenig spektakulär sind. Besonders in Mars Volta oder Coheed and Cambria Zeiten in denen man was Komplexität angeht verwöhnt ist werden Placebos Stärken nochmal sehr offensichtlich. Sie schreiben einfach verdammt gute Songs in denen es einfach nicht darum geht irgendwem etwas zu beweisen, sondern in denen einfach nur ein Gefühl vermittelt wird. Das dabei Musikalisch nichts geboten wird hat man allerdings nicht zu befürchten. Schon gar nicht bei dieser DVD. Mit Verstärkung an Bass, Keyboard und co. zeigt die Band bei diesem Konzert ihr komplettes Potential. Sowohl musikalisch als auch emotional. Wenn in "Soulmates" Molko leidend singt, im Hintergrund Bomben zu Boden fallen, vor dem Inneren Auge Menschen auf grausame Weise sterben und synchron mit Hewitt's Schlag ein Mädchen im Publikum einen Schrei ausstößt, bevor sie sich beinahe ohnmächtig und doch kraftvoll in die Menge hinter ihr fallen lässt, dann ist die Gänsehaut auch beim 100. mal immer wieder da. Die DVD fährt solche Momente am laufenden Band auf. Die unkonventionellen Kameraeinstellungen und Schnitte vermitten ein perfektes Live Erlebnis. Mal trübt sich der Fokus, fährt zurück auf Molkos Gesicht, der in die Menge schaut und seine Gedanken und Gefühle quasi durch den Fernseher schwappen. Außerdem hat die Band einfach Spass und genießt die tobende Menge. Molkos Stimme, die Live auch ziemlich übel kingen kann spielt fast ausnahmslos mit. Außerdem sind die beiden Frontmänner beide hervorragende Entertainer. Besonders Molko scheint sich seiner selbst in jeder Sekunde bewusst und porträtiert teils diese unnahbare Figur und teils den Burschen, der einfach nur liebt was er tut.
Die Song Auswahl ist sehr gut und besonders das Finale zusammen mit Frank Black von den Pixies mit deren Song "Where is my mind" ist nochmal perfekt gelungen. Der gelangweilte Black, der mit dem Rücken zum Publikum stehend und ohne eine Regung im Gesicht beginnt und sich fest vorgenommen hat sein "cool" zu bewahren wird nachd er Hälfte mitgerissen und blüht auf und es macht Spaß ihn dabei zu beobachten. Wahnsinns Konzert das nur einen Fehler hat - Ich war nicht dabei. Sowas passiert nicht oft und ich bin heilfroh, dass Kameras diese fantastische Show festgehalten haben. Jeder Musikfan sollte diese DVD gesehen haben. Perfekter kann eine Show wohl nicht laufen...


Shadows Collide With People
Shadows Collide With People
Preis: EUR 10,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen You don't throw your life away..., 9. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Shadows Collide With People (Audio CD)
...listening to John Frusciante.
Nachdem ich mir vor etwa einem Jahr das kostenlose Internetalbum des Chili Peppers Gitarristen heruntergelden hatte, war ich sofort sehr angetan don dem eigenwilligen Stil, welchen John Frusciante auch auf "To Record Only Water For Ten Days" konsequent verfeinerte.
Sicher keine Musik für Jedermann, aber besonders in den Lebenslagen in denen man am Boden liegt kann man in diesem Album einen guten Zuhörer finden.
Das Neue Werk führt den Stil weiter fort und fällt trotzdem wesentlich optimistischer und fröhlicher aus. Nicht unbedingt, was die Texte angeht, aber die Musik verrät den ehemaligen Drogenjunkie und zeigt, dass es ihm besser geht.
Josh Klinghoffer, Chad Smith, Flea und Omar Rodriguez verfeinern die Platte mit ihrem individuellen Können und helfen Frusciante sein bestes Stück Musik zu erschaffen.
Die Einflüsse sind zu zahlreich um sie aufzuzählen, aber ich denke, dass hier wirklich für jeden was dabei ist.
Es ist immer noch Frusciante und nicht unbedingt jedem zu empfehlen, aber jeder sollte mal reinhören und keine vorschnellen Schlüsse ziehen...


A Crow Left Of The Murder (Limited Edition CD + DVD)
A Crow Left Of The Murder (Limited Edition CD + DVD)
Wird angeboten von 25music
Preis: EUR 7,55

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Incubus ar their best!, 8. Februar 2004
Zu allererst muss man sagen, dass das Teil auf jeden Fall ein grower ist. Mit jedem Mal durchhören wird die Scheibe besser. Auch die Angst die ich hatte, die Band, die mich damals überhaupt erst dazu brachte mich für Musik zu interessieren, würde weiter in eine sanfte Mainstream [jaja, der böse Mainstream...] Richtung abdriften und eine weiteres Morning View machen, bleibt zum Glück unbegründet.
ACLOTM ist abwechslungsreich und verbindet die Stärken einer S.C.I.E.N.C.E. mit denen einer Make Yourself und es lassen sich auch viele neue Einflüsse hören.
Megalomaniac ist die erste Single und dadurch wie gewohnt der Track, den ich meist skippe [Wie ein By The Way auf der gleichnamigen Chili Peppers Platte].
Trotzdem überzeugt dieser Song, besonders durch den genialen Gitarrenpart und den griffigen Chorus.
Selbst meine Freundin, die sonst mit dieser "Krachmusik" nichts zu tun hat, tanzte heute durch die Küche und ich konnte Fetzen wie "You're no fucking Elvis" aus ihrem leisen Gesang aufschnappen. Ohrwurmpotenzial.
Mit dem zweiten Song, der den Albumnamen A Crow left of the murder trägt treffen die Jungens [mit genialem neuen Bassisten wie ich finde] bei mir aber bereits ins Schwarze. Der Track beginnt langsam und still und bricht dann aber auch schnell los. Sowohl Gitarre als auch Bass treiben diesen Song immer weiter vorwärts.
Das Ganze hat dann zwischendurch einen Ruhepunkt mit sphärischen Klängen und ruhiger Gitarre und schaukelt sich dann langsam wieder hoch und endet dann mit einem verzweifelt schreienden Brandon Boyd "Yet, Do you get it?!".
Schon direkt ein Erlebnis zum Anfang. Auf jeden Fall ein genialer Song.
Es folgt Agoraphobia, ein eher ruhiger Song, der allerdings einen sehr melodischen Chorus hat, dahinfliesst und in seinem Verlauf doch einige Überraschungen bietet.
Auf jeden Fall solide.
Mit Talk Shows On Mute folgt ein weiterer eher stiller, melodischer Song bei dem ich mich noch nicht endschieden habe, ob ich ihn mag, oder nicht. Auf jeden Fall sehr chillig und interessant. Im Verlauf gibt es auch ein schönes Gitarrenstück, welches gut zur Athmosphäre beiträgt.
Alles in allem doch sehr gut.
Beware! Criminal ist eins der Stücke, die dann wieder auf dem Niveau des zweiten Tracks sind. Wieder sehr treibende Gitarre, coole Bassstücke und unerwartete Tempowechsel. Der Text gefällt mir auch sehr gut...
Könnte etwas aggressiver gesungen sein, aber gut...
Auf jedenfall vom Verlauf her ein sehr abwechslungsreiches Stück mit ruhigen Teilen, vielen athmosphärischen Hintergrundeffekten und wieder plötzlich einsetzenden lauten aggressiven Parts.
Sick Sad Little World : Vermutlich das beste Stück auf der Platte. 6:23 lang und von Vorn bis Hinten so abwechslungsreich, dass es hier jetzt zu lange dauern würde das halbwegs darzustellen. Sehr geniale Bass und Gitarrenparts drin. Mal laut, mal leise, mal sehr chillig und vor allem ein geniales "The Mars Volta" mässiges Gitarrensolo fällt auf. Wie gesagt einer der besten Songs...
Pistola...schon vom Text her genial irgendwie.
Anfangs still, aber der Schein trügt schnell und schon prescht Boyd los : "And my pen is a Pistola!" und ein verdammtest Gewitter aus Gitarre, Drums und Bass bricht auf einen los um dann den Track weiter vorran zu treiben.
Der Track beruhigt sich dann auch nicht wieder sondern bleibt druckvoll. Wieder interessante Effekte und auch ein cooler Bass Part in der Mitte, der von Boyd mit Klatschen begleitet wird, woraufhin Mike dann mit seiner Gitarre sofort noch einen nachlegt. Kurze Ruhepause, die sich dann aber sofort im Chorus wieder entläd.
Ein Track wie das folgende Southern Girl darf natürlich auf ner Incubus Platte nicht fehlen. Guter alter Lovesong, der eigentlich sofort funktioniert. Schöne Gitarrenparts drin, die zur schönen, sanften und dichten Athmosphäre beitragen.
Sehr schön...verzeiung, wenn ich so oft das Wort schön benutze.
Ohne Umschweife, fast schon etwas zu krass kommt dann sofort ein Hartes Drumsolo auf den Hörer zu. Ein Kurzer Schrei und schon leutet die scheppernde Gitarre Priceless ein.
Erinnert sehr an S.C.I.E.N.C.E. Tage, wenn in all dem Trubel plötzlich eine total chillige Passage auftaucht, die so gar nicht passen will und doch perfekt an dieser Stelle ist.
Der Chorus überzeugt mich nicht wirklich.
Stille und ein cooles Solo folgt in dem Einziger und der neue Bassist Ben Kenney zeigen, was sie können und funky zeigen, was die Chili Peppers früher mal konnten.
Genial!
Zee Deveel : Sehr direkt, wieder Abwechslungsreich und wieder trügt der erste Schein und was sehr poppig klingt bietet dann doch sehr verquere Gitarrenparts und peitschende Drums und einen Part in dem man fast denken könnte Marilin Manson sänge. Der Chorus wird von schönem Backgroundgesang begleitet und schon ist das ganze vorbei und man hat ne wilde Fahrt hinter sich.
Made For TV Movie startet recht ruhig aber bereits sehr dicht durch viele athmosphärische Hintergrundgeräusche.
Der Chorus wird dann etwas lauter und zerläuft sich in einem schönen Gitarrenteil und schon ist man in der nächsten Strophe. Wieder landet man beim eher popigen Chorus und doch geht es alles anderes als popig weiter, sondern sehr rockig mit tiefen, bösen Gitarren und fortan treibenden drums.
Der Schlusspunkt wird dann wieder eher ruhig gesetzt.
Smile Lines beginnt sehr energetisch mit schnellem Drum und allerlei Hintergrundgeräuschen und rollt dann los um schneller zu werden und mit Einsetzendem Gesang doch erst nochmal ne Stufe runter zu schalten.
Doch wer dieses Album mittlwerweile verstanden hat weis, dass es jetzt natürlich wieder lautstark in den Chorus geht. Besonders auffällig ist der Bass, der fast kling wie ein Banjo oder irgendwas in der Art. Und schon wieder entläd sich alles im Chorus, der wiederholt wird und auf den Stille folgt. Das Knarzen eines Amps ist zu hören und schon geht es lautstark mit coolem Gitarrenpart, der wirklich in die Eier tritt weiter. Das ganze zerläuft sich dann wieder in kurzzeitiger Stille und die Drums werden immer leiser, stoppen komplett und es singt nur Boyd, von wenigen Gitarrentönen begleitet und der Chorus kickt wieder rein und beendet das Ganze druckvoll.
Was stille Sachen angeht folgt mit Here In My Room ein echtes Schätzchen. Wenn ich ein Supermodel als Freundin hätte, würde ich diesen Song vermutlich auch schreiben...
Auf jeden Fall sehr melodisch, sehr schön, sehr ehrlich...ich höre den oft, wenn ich Nachts im Auto sitze und von irgendwo nach Hause fahre, weil ich dabei so wunderbar abschalten/abschweifen kann. [Ja, ich weis, genau das richtige um es im Auto zu tun...]
Fazit : Schön.
ES HÄTTE DER LETZTE SONG AUF DER PLATTE SEIN MÜSSEN, denn es hätte einen wunderbaren Schlusspunkt gesetzt wie einst Aquerous Tansmissions bei der Morning View.
Aber Dieses Album hat nichts mit Morning View zu tun und das ist auch gut so...
Was gibts zum Schluss? Leech - Einen Track, der zwar interessant und weisgott abwechslungsreich ist und auch einige Parts hat, die wirklich sehr geil sind, der für mich aber kein würdiger Schlusstrack für diese Platte ist...und dann ist er doch wieder genial und er passt doch wieder.
Es Hängt von der Laune ab. Ich kann dieses Teil auch nicht beschreiben, aber seis drum...der einzige Track, der für mich persönlich irgendwo ein Schwachpunkt der Platte ist, weil er einfach schlecht positioniert ist, auch wenn die Textzeile "The ride is over", welche hier am Schluss immer wieder zu hören ist auf jeden Fall passend ist, denn es ist eine rasante Fahrt, die man hinter sich hat, wenn man die 58 Minuten A Crow Left Of The Murder hinter sich hat.
Was dort in einem Rock-Pop-Gewand daherkommt hat viele Qualitäten, die es erst zu entdecken gibt. Und hinterher fühlt sich die Platte jedes Mal anders an. Das Teil klingt oft roh und ein Review beschreibt das ganze recht gut : "Es klingt als sei das Ganze in einer Fabrikhalle für Roboter aufgenommen, die sich zwischendurch mit ihren eigenen Geräuschen zu Wort melden.
Dieses Album hat nichts mit Strand und Meer zu tun. Es ist schmutziger und auch wenn Boyd zu Morning View Zeiten noch behauptete er brauche kein Geschrei und keine Agrression mehr in seiner Musik, so beweist er hier das Gegenteil.
Wie gesagt, Incubus at their best!


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