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frijid "frijid"

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StarCraft II: Wings of Liberty
StarCraft II: Wings of Liberty
Preis: EUR 32,99

5 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich, wir können es endlich spielen. Aber..taugt's?,, 28. Juli 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Als einer der renommiertesten Spielehersteller unternehmen präsentierte Blizzard im Jahre 2007 erste Bilder, Szenen und Eindrücke des neuen Echtzeitstrategiespiels Starcraft 2. Die beiden anderen beliebten Titel von Blizzard hatte bisher einen Nachfolger(Diablo 1 & 2, Warcraft 1-3), nur Starcraft lies auf sich warten.

Starcraft 1 - wohl weltweit das beste Computerspiel aller Zeiten - wartete bereits mit starkem Gameplay, einer einfachen Bedienung, einer unglaublichen Ausgewogenheit unter den drei Rassen sowie einer packenden Story auf, die den Spieler in ein fiktives und sehr aufregendes Universum entführt. Stundenlang verbrachten zahlreiche, komplett über dem ganzen Planeten Erde verteilte Fans mit Starcraft auf LAN-Sessions, sowie im Battle.Net. Jetzt ist der Nachfolger da. Und selten hat es ein solcher derart schwer gehabt, sich dem Vorgänger würdig zu erweisen.

Blizzard ist es jedoch gelungen. Die Story vom ersten Teil wurde aufgegriffen. Als erstes hat man sich natürlich auf den neuesten Stand der Technik gebracht, und die Grafik aufpoliert. Natürlich ist die Grafik nicht das Nonplusultra der heutigen Zeit. Aber brauchts ein Strategiespiel, bei dem man stets die Übersicht behalten muss und eine dauerhaft schnelle Reaktion dringend vonnöten ist. Zudem hätten sich sämtliche Spieler neue Hardware kaufen müssen, was nicht gerade für jedermanns Geldbeutel ausgelegt ist. Mein System, ein PC mit AMD Athlon 64 X2 4200+ mit 2x2,2GhZ, 2MB DDR2-SingleChannel-RAM, einer NVIDIA GeForce 9400 GT und Windows XP SP 3 32-Bit Version, zwingt das Spiel sogar bereits bei mittleren Grafikeinstellungen in die Knie. Also wieso soll man da über die "schlechte" Grafik meckern? Die Soundausgabe ist wiedermal genial. Zwar ist fast jede Synchronisation nicht die beste, was auch für Starcraft gilt, aber die Charaktere kommen schon glaubhaft rüber. Die Musik wurde diesmal von einer richtigen Band mit Orchester eingespielt. Und der Teranner-Soundtrack ist bereits sehr stimmig, atmosphärisch und relaxed. An die WBFs mit berliner Akzent muss man sich jedoch erst mal gewöhnen.

Die drei Rassen Teranner, Zerg und Protoss wurden von den Einheiten und Gebäuden her überearbeitet. Jemand, der jahrelang Starcraft 1 gespielt hat, wird stark überrascht sein, was die neuen Einheiten mit sich brringen und inwieweit Eigenschaft der altbekannten Einheiten stark überarbeitet wurden. Als Beispiel sei nur mal genannt, dass der Schwere Kreuzer im Battle.Net übermächtig ist. Aber da werden die Fans schon noch Taktiken gegen entwickeln bzw. wird Blizzard sowieso die Ausgewogenheit zwischen den vielen Einheiten und den drei Rassen mithilfe von Patches optimieren, wie sie es schon beim ersten Teil quasi perfekt gemacht haben.
Aber mehr soll hier nicht über die Einheiten und ihre Fähigkeiten verraten werden. Da möge jeder selber erforschen, was Starcraft 2 in dieser Hinsicht so bietet.

Die Kampagne ist bereits nach ein paar Missionen sehr spannend. Die Charaktere hahen alle eine coole und angenehme Art. In der Terranerkampagne geht es um Jim Raynor und einige seiner Mitstreiter, die in der terranischen Liga Staatsfeinde Nr.1 sind. Die Liga regiert rücksichtlos wie totalitäre Regime aus unserer Weltgeschichte bis zum heutigen Tage. Raynor gilt als Terrorist und der im ersten Teil selbstgekrönte Imperator Mengsk hat mit Propaganda, Zensur und Personenkult starke Waffen in der Hand, mit der er die terranischen Welten leicht unter seiner Kontrolle behalten kann. doch natürlich gibt es auch Zerg und Protoss, die dem Spieler nicht gerade freudlich gesinnt sind, sodass man auf sehr abwechslungsreiche Missionen gefasst sein kann. Die Missionsziele sind ebenfalls den heutigen Standards und bestehen nicht bloß aus Basisaufbau und Vernichtung des Gegeners. Vielmehr muss man es schaffen, mit einer geringen Anzahl an Einheiten und Ressourcen gegen die starken Gegner zu bestehen.

Um Anfänger nicht zu überfordern und alte Veteranen zu fördern, hat Blizzard vier Schwierigkeitsstufen in der Kampagne vorgesehen. Auf dem leichtesten spielen die Strategiespiel-Neulinge, auf dem nächsten die etwas Strategiespiel-Erfahrenen, die bisher mit dem Starcraft Universum nur wenig zu tun hatten. Auf "schwer" spielen alte Starcraft-Hasen und auf "brutal" die richtigen Pro-Gamer. Damit ist für jeden was dabei.

Zusätzlich bietet die Kampagne starke Interaktivität, die es erlaubt Technologien der anderen Spezies sowie Upgrades zu erforschen, sowie spezielle Söldner-Einheiten anzuheuern. Zudem ist es möglich, mit anderen Charakteren zu plaudern, Fotos und andere Gegenstände anzuschauen, sowie zwischendurch am Spieleautomaten
eine Art Starcraft-Space-Invaders zu spielen.

Das Spiel im Battle.Net ist ziemlich schnell. Das hat Blizzard wohl auf den stark vertretenen südkoreanischen zurechtgeschnitten. Wird man sich dran gewöhnen müssen, schließlich haben wir hier keine simple Neuauflage des ersten Teiles, sondern einen eigenständigen Nachfolger mit neuen und stets interessanten Facetten.

Man darf weiterhin gespannt sein, wie die Reaktionen und Kritiken auf dieses Spiel ausschauen.

Permanent Waves
Permanent Waves
Preis: EUR 6,97

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rush im Prog-Himmel und kurz vor ihrem Hoehepunkt, 26. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Permanent Waves (Audio CD)
Es ist Anno 1980. So langsam naehern sich Rush ihrer Hoechstleistung und ihrem zugleich groessten Erfolg.
"Permanent Waves" erscheint und bietet kompakte, RADIOtaugliche Rocktracks wie Freewill und "The Spirit Of RADIO".
Waehrend der Vorgaenger mit "La Villa Strangiato" "Cygnus X-1 Book II" noch epischer ausgefallen war, so wird
es hier nicht sonderlich ausufernd. Aber natuerlich kommen Progliebhaber auch hier auf ihre Kosten. "Jaccob's
Ladder" ist aufbautechnisch etwas ausgefeilter als die kuerzeren Stuecke. Es ist abwechslungsreicher. Und hat
so seine Seiten, die einen guten Progsong ausmacheen. Interessanter Bass im Intro, atmosphaerische Keyboards, etc.
Der Part bei 4:30 Minuten erinnert gar an Yes! Was vielleicht fehlt ist sowas wie ein Hoehepunkt. Aber das ist
Meckern auf hohem Niveau.

Die zweite Haelfte wartet dann auch mit satte Synthesizer-Sounds auf, wobei natuerlich zu beachten ist, dass die
Gitarre - wie immer bei Rush - im Vordergrund steht. "Different Strings" wirkt dann bedachter. Es ist einfach
ein nachdenkliches Stueck. Da wird mal deutlich Tempo rausgenommen. Und es entsteht ein wirklich schoener Song
mit gezupfter Akustikgitarre und einigen weiteren Feinheiten.

Rush sind eigentlich schon im vorangegangenen Album "Hemispheres" im Prog-Himmel angekommen. Doch soll der Weg
weitergehen. Mit "Moving Picturs" soll der Gipfel erklommen werden. Eine Glanzleistung, wie sie eine Band nur
selten erreicht. Was sie mit diesem Album abliefern ist wie schon bei "Hemispheres" richtig professionelle,
ehrliche und stimmungsvolle Musik, die bei aller Rafinesse immernoch gut zugaenglich bleibt. Wenn es auch nicht
unbedingt beim Ersten Hoerdurchlauf klick machen muss.

Vergleichbar mit: Signals

Wertung: 11/15

Datum: 26.06.2010

Eye to Eye-Live in Madrid
Eye to Eye-Live in Madrid
Wird angeboten von cdgirl666
Preis: EUR 8,95

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alan Parsons Live, 23. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Eye to Eye-Live in Madrid (Audio CD)
Das bisher einzig veröffentlichte und wenige Jährchen nach der Auflösung des Alan Parsons Project erschienene Live-Album von Alan Parsons blieb weitesthin unbeachtet. Irgendwie scheinen Live-Sachen des Herrn Parsons nicht so beliebt zu sein. Das mag vielleicht daran liegen, dass live bewusst versucht wird, die Studioversionen möglich 1:1 rüberzubringen. Das lässt natürlich keinen Raum für Improvisationen oder andere Überraschungen. Aber wenn es danach geht, müssten die Live-Alben von Pink Floyd auch keine große Beachtung finden. Ein Album wie P.U.L.S.E" verkauft sich dagegen wie warme Semmeln. Witzig wird der Zusammenhang ja, wenn einem bewusst ist, dass Alan Parsons beim legendären Album The Dark Side Of The Moon" der verantwortliche Toningenieur gewesen ist. Warum will also keiner Parsons live hören? Vielleicht war Alan Parsons kein Thema mehr für den Markt als Live" 1994 erschein.

Nun ja, jetzt erscheint ja ein neues Live-Album. Label und Musiker sind da natürlich guter Hoffnung, dass sich das neue Live-Scheibchen besser herumspricht. An dieser Stelle aber gleich ein Manko: Die Platte enthält ein Konzert, welches jetzt zum Zeitpunkt des Erscheinens bereits 6 Jahre alt ist. Es ist eine Aufnahme eines Konzertes, das kurz nach Erscheinen des Überraschugs-Albums A Valid Path" in Madrid gegeben wurde. Wir wollen trotzdem keinen großartigen einen Vergleich zum 94er-Live"-Album ziehen und betrachten dieses Scheibchen als eigenständiges Werk

Die Umsetzung der Tracks ist nämlich gar nicht mal so schlecht. I Robot" ist sowieso immer ein gutes Intro. Der Übergang zu Can't Take It With You" auch gar nicht übel. Jedoch ist dies ein Parsons-Song, wo ich am Anfang immer denke Oh wie spannend." und dann wenn es richtig losgeht denk ich nur noch Hmm, langweilig.". Aber zumindest ist es hier interessant, das Stück mal von PJ Olsson gesungen zu hören. Dabei sei jedoch angemerkt, dass der Gesang auf dieser CD recht gewöhnungsbedürftig ist. Das liegt natürlich daran, dass hier komplett andere Musiker am Werk sind als zu Zeiten des Projects. Doch warum ist das eigentlich so? Nun ja, Alan lebt heute in den USA. Und die alten Musiker des Projects sind über Europa verteilt. Daher hat er sich natürlich neue und leichter erreichbare Mitstreiter gesucht.

Jedenfalls gibt's hier einen Bonus, denn die Bandmitglieder sind allesamt an den Vocals vertreten. Wahrscheinlich müssen Sie es aber auch, weil kein Sänger hier die Bandbreite der sämtlicher Project-Sänger abdeckt. Daher bleibt die große Konstante des ständigen Sängerwechsels aus Zeiten des Projects erhalten. Für Nostalgiker, wie sie meist die Alan Parsons Anhänger sind, natürlich ein großer Bonus.

Interessanterweise werden hier bis auf ein Stück alle Titel des neusten Albums ausgeblendet. Und spätestens hier wird klar: Man wollte die tausende von Alt-Fans bedienen, statt die zwanzig bei A Valid Path" dazugekommenen. Total verständlich.

Als Live-Titel sind gelungen auch der größte Hit Don't Answer Me"(Alan Parsons singt persönlich!), das lebendige Breakdown"(Mit Drummer Steve Murphey an den Vocals, der sehr nah an Allan Clarke herankommt) als auch das wunderschön-balladeske Time", welches wohl einen der besten Titel des Projects darstellt. Wie gesagt, viel Neues gibt es nicht, aber das braucht's auch nicht. Die Darbietung ist gut und das reicht aus. Kleine Änderungen gibt es dann doch Damned If I Do" wurde zum Beispiel präsentiert.

More Lost Without You" ist dann nicht gerade ein Highlight aus "A Valid Path". Seltsam, dass da der wohl schwächste Titel des neusten Outputs ausgesucht wurde. Was Live natürlich nicht fehlen darf, ist das Hintereinander reihen von Sirius" und Eye In The Sky". Ersteres wird auch noch heute in Fußballstadien gespielt. Wahrscheinlich wissen die meisten Fußballfans gar nichts über Alan Parsons. Aber das nur am Rande. Abgeschlossen wird das Ganze durch den tanzbaren, rockig-elektronischen Discohit Games People Play".

Fazit: Neue Fans wird Alan Parsons durch dieses Release nicht bekommen. Alt-Fans werden bedient, jedoch nicht wirklich mit Innovationen, sondern mit einer geballten Ladung an Nostalgie.

In diesem Zusammenhang sei einmal erwähnt, dass parallel eine DVD mit gleichem Titel erscheint. Und diese Veröffentlichung ist die eigentlich interessante, denn sie bringt Alan Parsons und co. erstmals auf den Bildschirm. Und das nachdem der Musiker bereits seit Mitte der Siebziger aktiv ist!

Wertung: 10/15
Anspieltipp(s): wenn dann alles...
Vergleichbar mit: Pink Floyd

Alan Parsons - Eye to Eye: Live in Madrid
Alan Parsons - Eye to Eye: Live in Madrid
DVD ~ Alan Parsons

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das erste mal auf DVD!, 23. Mai 2010
Nachdem 1994 bereits Live" auf CD erschien, gibt's nun auch ein Konzert des Herrn Alan Parsons mitsamt seinen Mitstreitern auf Video. Und das ist eigentlich auch schon das einzig völlig Neue an diesem Release

Aufgrund des Fehlens sämtlicher Stücke, die nach Ammonia Avenue" - 1984 erscheinene sind. Die Alben zwischen Vulture Culture" und The Time Machine" werden komplett ausgeblendet. Aus A Valid Path" ist nur More Lost Without You" zu hören und zu sehen.

Die Tonqualität ist völlig OK. Aber ein großer Fehler ist, dass kein 5.1-Sound verwendet wird. Stattdessen gibt man sich wohl mit Dolby Digital 2.0 zufrieden. Das kann doch nicht sein! Zumal gerade Alan Parsons einer der wenigen Interpreten ist, der seine Scheiben auch im 5.1-Sound herausgebracht hat. Solche eine Veröffentlichungspolitik ist schlichtweg unverständlich.

Was bietet das Bild? Auch nur 4:3-Format. Nächstes Manko! In Zeiten von solchen Standards wie FullHD und Dolby TrueHD ist das wählen derart veralteter Formate eindeutig mangelhaft. Wenn nicht sogar ungenügend.

Kommen wir zu den Pluspunkten. Die Stücke werden Live gut umgesetzt. Die Band wirkt eingespielt. Die Musiker sind nicht die Jüngsten und damit auch nicht die frischesten. Aber sie haben ihre Freude am Spielen.

Was ein sehr sehr nettes Feature ist, ist dass Alan Parsons die eigentlich vom verstorbenen Woolfson eingesungenen Stücke Don't Answer Me" und Eye In The Sky" selber vorträgt. Der Mann ist war nicht der perfekte Sänger und singt eigentlich fast nie. Aber zu diesen Stücken passt sein Organ tatsächlich.

So war es auch eine gute Lösung, jedes Bandmitglied auch mal lead-singen zu lassen. Das bringt Farbe ins Spiel. Gelungen ist auch der Keyboard-Ersatz des Orchesters in Damned If I Do". Das ist wirklich fetter-bombastischer Sound.

Das Drumherum: Es gibt keine großartigen Improvisationen, außer einige Male an der Gitarre. Erzählt wird auch nicht viel. Hin und wieder meldet sich Alan Parsons kurz zu Wort und sagt ein bisschen was. Große Licht- und Lasershows gibt es nicht. Sowas kann allerdings auch von der eigentlichen Musik ablenken. Von daher ist das schon in Ordnung.

Fazit: Unspektakulär aber ordentlich. Der Fan kann seine Sammlung durchaus um dieses Release ergänzen. Kein Problem. Aber neue Fans hat der gute Alan damit leider nicht gewonnen. Keine bahnbrechende Entdeckung dieses Werk, aber eine nette und willkommene Beigabe.

Mit Sicherheit ist diese DVD die bessere Wahl als die gleichnamige CD. Dies liegt aber klipp und klar nicht an der technischen Aufmachung des Videos, sondern schlicht und einfach daran, dass Parsons-Musik erstmalig als sichtbares Dokument erscheint.

Wertung: 10/15
Anspieltipp(s): wenn dann alles...
Vergleichbar mit: Pink Floyd

Feathergun
Feathergun
Preis: EUR 25,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen New Prog Perle, 23. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Feathergun (Audio CD)
Wer kann alles keinen Prog mehr hören? Klingt nicht auch in diesem höchst abwechslungsreichen Genre alles gleich? Wird im symphonischen Prog nicht immer auf die Bombast-Tube gedrückt? Wird im Krummtakt-Prog nicht immer von 7/4 nach 5/4 nach 11/4 gewechselt, während der Bassist total entgegengesetzt spielt? Wird im Jazz-Fusion-Prog nicht immer nur wild gefrickelt? Hört man bei atmosphärischem Prog nicht immer eine glasklare E-Gitarre über Keyboardflächen solieren? Kann man die Hammond B3, den Moog etc. irgendwann sowieso nicht mehr hören? Ist RIO/Avant nicht irgendwie ZU abgehoben? Nervt auch die Hinzunahme von Modern Rock oder Heavy-Elementen nicht auch irgendwann? Wird im Krautrock nicht sowieso nur ewig gejammt? Kann man die Post-Rockigen Walls Of Sounds irgendwann nicht mehr ertragen?

Heißt das alles nicht, dass sämtliche Bands, sollen sie doch Yes, King Crimson, Pink Floyd, Dream Theater, The Mars Volta, Marillion, Camel, Sigur Ros oder Indukti heißen, irgendwann einfach nur noch langweilen? Die Antwort ist ja. Auch der Prog-Rock stagniert irgendwann. Und wenn man sowieso schon im Besitz sämtlicher Alben der genannten Interpreten, inklusive Verwandten ist, dann braucht man doch eh nix mehr kaufen. Oder? Naja, es gibt Ausnahmen. Total überraschende Alben aus Ecken, in die man vorher nicht reingelugt hat. Der Profundis" von After Crying ist so ein Fall.

Was also kann die aus den USA stammende New Prog Band Rishloo daran ändern? Nicht viel, aber man hat beim Hören deren aktueller Scheibe Feathergun" nicht zwingend das Gefühl., alles schon mal gehört haben. Klar, da ist The Mars Volta im Spiel. Manchmal gar Pink Floyd. Oder, wer kennt z.B. Believe? Rishloo klingt etwa wie die beiden zuerst genannten plus einer besseren Version der recht schwachen polnischen Truppe. Ein bisschen Anathema ist auch drin. Mit Krumm-Takten wird andererseits auch nicht gespart. Mit einem Wechselbad laut-leise-Passagen erst recht nicht. Überhaupt ist der Dynamikumfang schon ganz ordentlich. Der Gesang ist Anfangs gewöhnungsbedürfitg, schon ziemlich am härteren Modern Rock orientiert. Vor allem schwer tut man sich, wenn man sanftere Stimmen a la David Gilmour, Eric Woolfson oder John Lees (Barclay James Harvest) gewohnt ist, oder eher auf anachronistisch-exzessive Gesänge a la Peter Hammil (Van Der Graaf Generator) steht.

Die Platte ist auch nicht einfach. Zumindest nicht am Anfang. Man braucht schon seine paar Hördurchläufe. Klar, bei welcher Prog-Platte ist das nicht nötig? Aber was mir wichtig ist, man merkt den roten Faden, der alle Songs durchzieht. Klasse zum Beispiel die Überleitung vom 2. zum 3.Track. Im 7.Stück erklingt sogar etwas Pink Floyd, obwohl der Grundsound(vielleicht als melancholische Härte zu bezeichnen) erhalten bleibt.

Und was am Ende übrig bleibt ist ein solides Album. Ob's die Welt wirklich braucht ist ne andere Frage. Sicher ist, man macht zumindest nichts falsch, wenn man das Album kauft. Denn die Musiker verstehen hier was von ihrem Handwerk. Das merkt man der Scheibe nach einigen Hördurchläufen an. Im Rock-Olymp wird diese Platte aber nicht landen. Da sind Relayer", Tresspass", The Sky Moves Sideways" oder De Profundis" besser aufgehoben.

Wertung: 10/15
Anspieltipp(s): Scissorlips, Feathergun
Vergleichbar mit: The Mars Volta, Pink Floyd, Muse
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 9, 2010 8:50 AM MEST


Scheiss Männer
Scheiss Männer
Preis: EUR 4,99

9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wo kann man hier 0 Sterne auswählen?, 11. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Scheiss Männer (Audio CD)
Das Lied ist absolut furchtbar. Sie singt "Alle sind in mich verliebt." Da frag ich mich: "Wer ist in dich verliebt? Wie dumm bist du denn?" Das muss ich als Mann ja hier mal loswerden, bei dem Text. Eine Beleidigung, nicht einmal im Ansatz witzig. Das haben die Ärzte weitaus besser hingekriegt. Und sie haben trotz allem Humor den Kern besser getroffen.

Der Song ist aber schon in musikkritischer Hinsicht schlecht. Völlig undurchkomponiert und unbrauchbar.

Im Übrigen finde ich Lieder, in denen Frauen runtergemacht werden auch furchtbar. Zumindest wenn es nicht humorvoll gemeint ist.

Wenn ihr ehrliche Sachen über Männer hören wollt, dann hört euch "Männer" von Herber Grönemeyer an! Oder "Taximann" von Westernhagen.

Das Lied hier kriegt aber ne glatte 6!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 20, 2012 3:33 PM MEST


De Profundis
De Profundis
Wird angeboten von inandout__records
Preis: EUR 16,80

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut, dass es beim Besitz von ueber 1000 Musikdatentraegern immernoch Alben gibt, die einen ueberaschen..., 6. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: De Profundis (Audio CD)
Das Leben eines Progrockers besteht wie das Leben anderer aus positiven, negativen und anderen Erlebnissen und
Erfahrungen, die um das Neutrale herum anzusiedeln sind. Da der Progrocker in zentralen Lebensabschnitten
mit dem Kennenlernen und Erforschen von Musikalben beschaeftigt ist, macht er auch in diesem Lebensbereich positve,
negative und andere, irgendwo dazwischenliegende Erfahrungen. Dabei sei natuerlich nicht ausser acht zu lassen,
dass sich im Leben eines Progrockers auch andere wichtige Dinge im Leben abspielen.

Bei mir zeichnete sich zuletzt eine gewisse Abkehr vom Prog ab. Ich orientierte mich eher an (elektronischer)
Alternative-Mucke, 80er-Synthiesachen, polnische Rockbands oder seltenen Genres wie Madchester und Bigbeat. Der
Grund lag einfach darin, dass ich von manchen Progklischees (20-Minuten-Eben mit viel Hammond Orgel, staendigen
Breaks und Taktwechseln) die Schnauze voll hatte. Alles klang irgendwie nach Yes, oder nach anderen Proggroessen.
Der Retroprog hat eh nicht mehr viel zu bieten. Da wiederholt sich inzwischen auch alles. Moderne Prog-Gruppen, sogar
solch eine wie Porcupine Tree sind im Einheitsbrei untergegangen. Keine Neuheiten, keine Spannung, nur heisse Luft
und Klischees ohne Ende. Zerhackte Keyboard-Intro. Taktwechsel. Gitarrensolo. Taktwechsel. Gesang. Tempowechsel.
Immer und immer wieder das Gleiche. Manchmal endlos aufgeblaeht etc. Der Prog schien - zumindest "lokal" fuer mich -
irgendwie zu sterben. Allzu krasse Sachen wie RIO oder Zeuhl wollte ich mir dann auch nicht antun, da zu komplex
und zu wenig Melodie.

Doch dann kam dieses Album. Es brach und bricht auch noch gerade ueber mich herein. After Crying mit "De Profundis".
Auch hier wird sich an Vorbildern orientiert, aber in sehr stilvoller Weise eben. Und dann eben doch noch irgendwie
mit einer eigenen Note. Allein die Instrumentenliste liest sich sehr interessant. Hier einfach mal aus dem Englischen
uebernommen: flute, drums, percussion, cello, bass, guitar, synthesizer, trumpet, oboe, trombone, horn
viola, bassoon, violin, tuba, clarinet!! Die Babyblauen Seiten sprechen
von moderner Klassik. Ja, nicht falsch. Viele Streicher und Blaese sind enthalten. Mangels Kenntnis moechte ich
behaupten, dass es mit Sicherheit nicht allzu verkehrt ist, auch jemanden wie Strawinsky zum Vergleich heranzuziehen.
Mag gut sein, kann ich mir gut Vorstellen. Aber trotz aller Klassik-Naehe fehlt die Rockkomponente nicht. Ohne
dass es auch nur ansatzweise nach Rock der Marke Status Quo oder aehnliche klingt. Solch eine Rockkomponente
vermisse ich hier eh nicht.

Die Struktur von "Stalker" zum Beispiel. Gaaanz gaaanz grosses Kino. Uptempo, wilde Fripp-Gitarren, "downtempo"
hupened-hymnenhafte Blaeser, duestere Stimmung, eine packende ungarische Erzaehlstimme und Klaenge eines
dahinratternden Zuges. Letzteres erinnert mich etwas an "Brave" von Marillion, ebenfalls ein grosses Album.
Ach ja, und es steckt ohne Frage ein gaanz gaanz grosser Song des Progrocks in "Stalker". Das mag der Hoerer
selber herausfinden! Das streicherlastige "Stonehenge" ist dann wirklich moderne Klassik, ebenso wie das klaviergetraenkte "Manok
Tanca". Eine Spur Symphonik liegt dem Stueck zu Grunde. Das hat dann sogar parallelen zu Kansas. In "Kifulladasig"
wirds dann frickelig. Nein, es hat nichts mit Yes zu tun. Eher erinnert es mich an die "Discipline"/"Beat"-Phase
der Crimsoes. Vor allem die laengeren Stuecke mit Gesang, wie z.B. auch "De Profundis" ueberzeugen auf voller
Linie. Der ungarische Gesang klingt dabei weniger slawisch, wie ich jetzt vermutet haette, sondern hat im Dialekt
Aehnlichkeiten zum niederlaendischen, gepaart mit koelschem Akzent.

Endlich mal wieder ein Album, das den Hoerer packt und fesselt. Und einen starken Reiz in seiner klassisch
angehauchten Duesterheit und ungarischem Gesang hat. Bleibt die Frage: "Wann ist das Ganze entstanden?", "1996!"
"1996?", "Ja, richtig, 1996!" Noch Fragen?

Anspieltip(s): Stalker

Vergleichbar mit: King Crimson (aber auf keinen Fall mit Genesis oder Yes!)

Wertung: 13/15

Datum: 06.05.2010

Ommadawn
Ommadawn
Wird angeboten von 1973citroen
Preis: EUR 13,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Welt des Mike Oldfield, 1. Mai 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ommadawn (Audio CD)
Waehrend der Anfang von "Tubular Bells" zwar spannend, aber dafuer doch allseits bekannt ist und damit etwas
ausgelutscht wirkt, und der Anfang von "Hergest Ridge" schon fast in der frölichen Ecke anzusiedeln ist, so
beginnt "Ommadawn" höchst spannend mit einer intensiver Gitarrenmelodie, die von einem regelmäßigem Bass und
Keyboardklängen verfolgt wird. Dabei wird von einer Anfangs vermutlich elektrischen Gitarre zu einer akustischen
gewechselt. Und diesen Anfang hat man sich weniger ueberhoert, als den von "Tubular Bells". Das Intro hat sogar
etwas duesteres. Dunkelheit und Kopfhoerer sind da im Prinzip Pflicht.

Dann geht das Ganze - typisch fuer Mike Oldfield - mit sanften Choeren in eine Weltmusik-Richtung. Eine Komponente,
die Oldfield einerseits auszeichnet, aber das Ganze irgendwie auch etwas kitschig macht. Nur meist stoert das
nicht grossartig, weil es einfach professionel komponiert und arrangiert ist. Die Keyboards knuepfen der Gitarre
die Hauptrolle ab. Es spielen noch etliche andere Instrumente, die sich nicht immer so leicht zuordnen lassen, aber
zusammen eine wohlklingende Einheit ergeben. Leider wird die Stimmung froehlicher. Schade, ich haette es gerne noch
weiter duester, bedrohlich und intensiv gehabt. Eine Phase bei der man das Licht quasi wieder einschalten kann -
vorerst.

Die Musik wird hymnisch, ehe eine beschwingte Floetenmelodie ertoent. Jetzt macht diees pfiffige etwas mehr Spass.
Es bleibt auch sehr rhythmisch, durch akustische Gitarre u.a. Da kann auch mal mitgewippt werden. Und so wechseln
sich die einzelnen Phasen ab. Mal hoert man mehr, mal weniger Instrumente. Mal ist es spartanisch, mal hymnisch.
Ab ca. zehn Minuten wird die Gitarre auch mal hektisch. Aber in einer angenehmen, fluessigen Weise. Und dann...
Moment, das kennen wir doch. Die Melodie des Intros in neuer Variation ueber ethnischer Percussion. Es schwingt
weiter hin- und her. Dann setzt auch ethnischer Gesang ein. Wenn man genau hinhoert, merkt man, dass das Wort
"Ommadawn" sogar mehrmals in den "Lyrics" faellt. Keyboardloops kommen hinzu. Die anfaengliche Intensitaet ist
wieder zurueck. Sie wird sogar gesteigert. Ein musikalischer Strudel...Das Licht kann spaetestens jetzt wieder
aus...

Eine Klimax, deren Ende mit Percussion ausgeblendet wird. Part Two. Melancholie, Hoffnung und Epik. Das sind
die besten Worte, die mir einfallen um die Wirkung der Musik zu beschreiben. Als hoerer denke ich an dieser
Stelle: "Erklingt jetzt sowas wie eine Reprise?" Ausufernd und ausladend dieses Werk. Doch noch ist es nicht zu
Ende. "Was kann denn jetzt noch folgen?", wird sich der Neugierige vielleicht fragen. Die Strukturen loesen sich
auf. Die einzelnen Stimmen spielen jetzt eher entgegengesetzt. Alles wird etwas chaotischer. Sogar etwas
Dissonanzen klingen durch. Und das bei Mike Oldfield? Ja, wieder was dazugelernt.

Endlich die beruhigende Gitarre, mit Harfenklaengen im Hintergrund. Die Reise geht weiter. Ploetzlich befinden wir
uns im irischen und schottischen Folk. Natuerlich mit Dudelsaecken. Das hat man sich trotz Oldfields Liebe fuer
Weltmusik an dieser Stelle nicht gedacht. Noch sind 8 Minuten ueber. Wird noch was passieren? Oh, aber ja doch!
Traurigkeit schimmert durch. Erzeugt durch Pfeifen- und Floetenklaenge. Kommt es zu einer
Melancholie-Ueberschwemmung? Nein. Erhebend thront die Musik jetzt. Es folgt eine Art Melodie altertuemliche
Fest-Melodie. Koennte jetzt aber zu einem mittelalterlichem Film genauso passen wie zum feierlichen Abschluss von
Star Wars Episode VI. Fanfarenartig erklingen trompetenartige, mir nicht genauer bekannte Instrumente.
Ausblendung...und immernoch kein Ende.

Es folgt am Ende ein Liedchen, welches aber ganz und gar nicht drangeklatscht wirkt. Gesungen von Mike Oldfield
(Hut ab, gute Gesangsleistung!) und einem Kinderchor. Der Meister wechselt beim Gitarrezupfen dabei zwischen
Erzaehl- und Gesangsstimme. Nicht nur die Musik, sondern auch der Text wirkt weihnachtlich ("Hey and away we go
Through the grass, across the snow"). Doch auch mich als Weihnachtenhasser nervt es nicht. Im Gegenteil. Es
gefaellt mir sehr gut. Gute Idee, das Stueck (Werk) zu beenden.

Nun folgt noch das Problem der Bewertung. An einigen Stellen schrieb ich durchaus von Froehlichkeit, die nicht immer
erwuenscht ist. Oldfield schafft es dennoch auf einzigartige Weise, unterschiedliche Stile in ein nachvollziehbares
Gesamtkonzept zu integrieren. Die Staerken von "Ommadawn" liegen sowohl im Oldfields Instrumentenbeherrschung,
als auch im Aufbau und Arrangement. Wechselnde Stimmungen und Intensitaetsstufen sorgen dafuer, dass "Ommadawn"
zu keinem Zeitpunkt muede wirkt. Dennoch haette ich mir gewuenscht, dass die Spannung des Anfangs und einige
interessante Elemente des zweiten Teils etwas mehr dominieren. Daher verbieten sich 15 Punkte. Eine starke
Oldfield-Leistung bleibt dieses Album aber trotzdem! Klasse wie Oldfield nach den bereits hervorrangenden Alben
"Tubular Bells" und "Hergest Ridge" sein hohes Niveau haelt.

Anspieltip(s): Das Intro + Part Two

Vergleichbar mit: Musik von Mike Oldfield laesst sich kaum mit etwas anderem Vergleichen. Zu breit die Palette und
doch zu unverkennbar. Aber in jedem Mike Oldfield Album erkennt man grosse stilistische Aehnlichkeiten.

Wertung: 12/15

Datum: 01.05.2010
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 22, 2011 3:00 PM CET


I Care For You (3 Tracks)
I Care For You (3 Tracks)
Wird angeboten von kupferschnupfer
Preis: EUR 8,37

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen I Care For You Ohoh OOOhhh, 28. April 2010
Rezension bezieht sich auf: I Care For You (3 Tracks) (Audio CD)
Lena Meyer-Landrut hat sie nicht geschlagen. Aber ein gewaltiges Stimmorgang hat die ebenfalls 18-jährige trotzdem. Während Lena's "Satellite" eher locker, fröhlich und beschwingt daher kommt, so hat diese Aufnahme diese eigenschaften nicht. Dafür hat sie einiges an Intensität und Ausdrucksstärke, was bei "Satellite" wiederum fehlt.

Nicht häufig hört man solche kräftigen Stimmen wie Jennifer Braun sie nun hat. Vor allem der Refrain kommt derart straight und druckvoll daher, dass es eine Freude ist macht zuzuhören und mitzusingen. Im Gegensatz zu Lena Meyer-Landrut ist Jennifer Braun wohl eher ernster und weniger niedlich. Und genau das hat wohl dazu geführt, dass Sie uns eben nicht beim Grand Prix vertreten wird. Verdient hätte Sie es aber genauso....

3 Sterne, weil für Chartspop-Verhältnisse ziemlich stark!

Song for Sophie (I Hope She Flies) (2-Track)
Song for Sophie (I Hope She Flies) (2-Track)
Wird angeboten von bert12
Preis: EUR 11,98

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen I Will Love You Tuesday?, 28. April 2010
Nach dem Erfolgshit "I Will Love You Monday" kommt nun eine zweite Single von Aura Dione auf den Markt. Da fragt man sich natürlich, wie bei vielen Künstlern, die in den Charts auftauchen, ob der Erfolg wiederholt werden kann. Im schlimmsten Fall kann der Erfolg NICHT wiederholt werden, aber das Konzept des Vorgängers wird DIREKT übernommen.

Letzteres hat glücklichwerweise bei "Song Fo Sophie" nicht stattgefunden. Während "I Will Love You Monday" in den Strophen eher genörgelt war, ist "Song For Sophie" wirklich gesungen. Die Stimme ist angenehm, aber es wird manchmal zu viel wiederholt(Bsp: "I hope she flies...I hope she flies...I hope she flies...I hope she flies...").

Einen Nachteil gibt es dann doch im Vergleich zum Vorgängersong. Es ist einfach kein Smash-Refrain vorhanden, dafür nervt hier die Strophe nicht.

Bleibt abzuwarten, ob das Lied ierzulande ähnlich einschlägt wie beim ersten Singleerfolg in Deutschland. Der Song ist zwar okay, aber ich glaube es trotzdem nicht...

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