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Wu-Tang Forever (Explicit)
Wu-Tang Forever (Explicit)
Preis: EUR 8,97

5.0 von 5 Sternen (inzwischen leider) schwer vermittelbarer HipHop Klassiker, 16. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Wu-Tang Forever (Explicit) (Audio CD)
Für viele Fans ist dies das beste Wu-Tang Album. Ich kann das so einfach nicht sagen, da ich auch mit jedem der anderen eine sehr individuelle Beziehung habe. Wu-Tang Forever ist meiner Meinung nach aber auf jeden Fall das "typischste" Wu-Tang Album. Wenn jemand nicht weiß, wie Wu-Tang klingt und was Wu-Tang ausmacht, dann wird er es auf diesem Album sicher lernen.

Oder er wird es lassen, denn Wu-Tang ist HipHop der aus der Liebe zu dem was Rap in musikalischer Hinsicht ausmacht gemacht wurde. Inhaltlich sind die Texte zwischen blödsinnig bis wenig weltbewegend anzusiedeln. Aber darum geht es bei Wu-Tang nicht. Es geht um kompromislose Beats von RZA mit genauso kompromislosen wie experimentierfreudigen Flows der MCs. Doch dass das hier wirklich Kunst ist und als solche viel besser als der Hip Hop vom Fließband, der heutzutage so gehört wird, ist der heutigen Generation der Hip Hop Konsumenten nur schwer zu vermitteln, denn beim ersten Durchhören kann dieses Album so gut wie gar nicht gefallen. Schon alleine, dass beide Discs ziemlich sinnlose und nochdazu lange intros haben schreckt ab. Und auch die etwas leichter zugänglichen Lieder muss man meiner Meinung nach erst eine Weile lieben lernen.

Wer das allerdings einmal geschaft hat, der hat etwas im Plattenschrank, das einem über 15 Jahre lang nicht los lässt (habe die Platte vor 15 Jahren gekauft). Etwas, das man von Fließband Rap nicht behaupten kann...
...aber so gesehen wird die Generation Lil Wayne, Kollegah und Shindy auch nicht wissen, was ich mit Fließband Rap meine. Schade... aber leider nicht zu vermitteln.


A Dance with Dragons: A Song of Ice and Fire: Book Five
A Dance with Dragons: A Song of Ice and Fire: Book Five
von George R. R. Martin
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,99

16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Dekonstruktion des Heldenepos, 20. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
WARNUNG: Ab hier Spoiler zu den ersten 4 Bänden:

A Song of Ice and Fire ist kein Heldenepos. Der Autor spielte von Anfang an mit offenen Karten, doch erst mit diesem Buch fangen die Leute an zu begreifen, was das heißt. Die Serie zeigt die Welt wie sie ist und Menschen wie sie sind. Der Held auf der Einen Seite ist der Bösewicht der andere - am Ende des Tages gibt es keine Helden, nur Menschen.
In den Ersten 3 Bänden konnte man diese Tatsache noch sehr gut ignorieren und sich unter den Charaktären seine eigenen Helden suchen. Viele wählten Jon, Daenerys, Arya oder Tyrion, andere suchten Jaime. Letzen Endes sind und waren alles nur Menschen, die sich in manchen Situationen durchaus auszeichnen konnten, in anderen aber wieder schlechter da standen.
Buch 4, A feast for Crows war den ersten 3 Büchern noch sehr ähnlich - lediglich die Tatsache das ausgerechnet die Lieblingscharaktäre ausgeklammert wurden enttäuschte die Fans und brachte riesige Erwartungen für diesen Band mit sich.

WARNUNG: Ab hier Spoiler zu diesem Band:

Für A Dance with Dragon erwartete ich als Leser hauptsächlich
- dass Jon die Nachtwache zu altem Ruhm führt
- dass Daenerys sich eine starke Armee aufbaut und Richtung Westeros zieht, während sie sich selbst und 2 Verbündete zu Drachenreitern ausbildet.
- dass Tyrion sich mit Dany trifft und ihr die Entscheidenden Tipps gibt, wie sie mit ihrem Unternehmen erfolgreich sein kann
- dass im Norden der wahre Feind sich langsam zu erkennen gibt
- dass Bran zum mächtigen Druiden wird, der fliegen kann und Jon und Daenerys im Kampf gegen "das Böse" hilft.
- dass sich die Kapitel über "uninteressante" Charaktäre zahlenmäßig in Grenzen halten oder ganz ausbleiben

Tja... nichts davon passiert.
- Tyrion ist am Anfang und am Ende des Buches unterwegs.
- Jon rückt sich selbst systematisch ins falsche Licht, bis er (höchstwahrscheinlich) ganz und gar nicht heldenhaft stirbt
- Daenerys sieht sich die meiste Zeit nur mit der Nichtrealisierbarkeit ihrer eigenen moralischen Ansprüche konfrontiert und darf nur am Schluss ein bischen fliegen
- Man muss sich sehr lange mit den Dornischen und den Martells auseinandersetzen. Eine Familie, in die man einfach nicht so eintauchen kann wie bei den Starks oder den Lannisters
- Der "Feind" bleibt immer noch verborgen
- Bevor dann doch endlich spannende Dinge passieren, bricht die Handlung ab und wir müssen Jahre lang warten.

Kurzum: Nichts in diesem Buch ist Heldenhaft. Nichts, was in diesem Buch passiert erinnert an ein Epos. Dieses Buch tut nichts weiter als die Wirklichkeit in einer großartigen Welt schildern! Trotzdem! Das Buch ist großartig und höchstwahrscheinlich notwendig um das Ende der Geschichte verstehen zu können. Allerdings kann man das Buch nur dann genießen, wenn man es wirklich schafft, sich von einem Heldenmythos zu verabschieden.
Jedem, der das schafft hat dieses Buch etwas sehr interessantes zu bieten: Einen Einblick in die menschliche Psyche, wie er realistischer nicht sein könnte.

ENTWARNUNG, Ab hier Dinge, die so allgemein sind, dass sie von der Handlung nichts verraten

Trotzdem offenbart das Buch aber auch schwächen in Martins Welt:

- Viele Handlungsmotive sind am Ende des Tages zu modern
- Daenerys folgt Grundsätzen des Aufgeklärten Absolutismus ohne dass es dafür in der Welt eine Grundlage gibt.
- Religion ist zwar vorhanden, durchdringt aber nicht die Gefühle und Denkmuster der Menschen.
- Nahezu jeder ist sich der gesamten Welt und des Raumes bewusst. Wie soll das mit den technischen Möglichkeiten von Westeros möglich sein?
- Die Sprache auf einem riesigen Kontinent ist relativ einheitlich und bleibt dies auch über Jahrhunderte hinweg, obwohl es keinerlei Massenmedium zu geben scheint, dass den Erhalt eines gemeinsamen Sprachraumes sicherstellt. Als historiker ist mir diese Welt einfach ein Stückweit zu unecht - und das obwohl sie überall für ihre Echtheit gelobt wird.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 6, 2013 10:50 AM CET


The Lands of Ice and Fire (A Game of Thrones): Maps from King's Landing to Across the Narrow Sea
The Lands of Ice and Fire (A Game of Thrones): Maps from King's Landing to Across the Narrow Sea
von George R. R. Martin
  Poster
Preis: EUR 33,60

94 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja, da hätte ich mehr erwartet..., 23. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... und zu gleich weniger.

Als ich zum ersten Mal davon hörte, dass es ein Kartenwerk zu "The Song of Ice and Fire" geben würde, googlete ich mindestens einmal pro Woche nach dem Werk. Endlich wollte ich eine Karte der ganzen Welt sehen, endlich wollte ich auch Orte sehen, die es bisher aufgrund der eingeschränkten Perspektive in der die Geschichte jeweils erzählt wird außen vor bleiben mussten etc.

Nun habe ich das gute Stück vor mir liegen und muss sagen, dass ich in dieser Hisicht enttäuscht bin. Aber analysieren wir das mal sachlich:
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Zum Werk:

Was hier vorliegt sind reich illustrierte Versionen der bereits aus den Büchern oder dem Internet/ oder Fan Artikeln zur Serie bekannten Karten, als große schöne Poster. Nicht mehr und nicht weniger. Die Tatsache, dass die Welt nun endlich zusammengesetzt ist und man vorallem im Osten nun eine offizielle Version hat (Hier lagen die Fan Artworks oft falsch, auch wenn es welche gibt, die diesem Produkt bemerkenswert Ähnlich sehen)ist eine Sache, die ich als Fans sehr zu schätzen weiß. Es handelt sich bei dem Werk um 12 große Poster, die alle farblich sehr ansprechend gestaltet sind:
(the Known World, Slaver's Bay, The Dothraki Sea, Beyond the Wall, Westeros, The West, The Free Cities, Central Essos The East, King's Landing, Bravos, Journeys)
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Karten in der Einzelkritik:

Meie Highlights:
-The Known World: Hier brauche ich nciht mehr sagen. Es ist die erste offizielle Zusammenhängende Karte
-Westeros: Für alle, die es hassten, bei den ersten beiden Büchern immer auf zwei Karten schaun zu müssen. Hier ist das Poster für den zweiten Lesedurchgang!
-Journies: Verbindet die Welt mit der Geschichte. Eine Sinnvolle Idee.

Auch sehr interessant:
- Beyond the Wall: Genaue ansicht der Mauer, detailreiche Darstellung des Landes, das dahinter liegt. So Detailiert war das bisher noch nicht zu sehen.

Gute Idee, miese umsetzung:
- Kings Landing: Ein riesen Poster mit lauter Häusern. Die allermeisten davon sehen nicht interessant aus und sind auch nicht beschriftet. Soll Kings Landing nicht eine Millionenstadt sein? Wenn ich daran denke, was es im Antiken Rom alles an interessanten Plätzen gab, als die Einwohnerzahl zum ersten Mal die eine Million Grenze überschritten hat, dann finde ich das hier einfach ein bischen mager. Hier hätte man kreativer sein können/müssen.
- Bravos: Durch die Lage im Wasser etwas interessanter als Kings Landing. Trotzdem hätte ich andere Orte interessanter gefunden. Z.B einen Plan von Winterfell... oder Harrenhall etc.

Redundantes Kartenmaterial:
Hier hat man verucht, das Werk dicker zu bekommen. Der Sinn erschließt sich mir nicht. Bei den Übrigen Karten handelt es sich um vergrößerte Ausschnitte aus der Weltkarte. Diese sind aber weder detailreicher, noch vom Maßstaab her so gestaltet, dass man sie zu einer sehr großen Weltkarte zusammenkleben könnte. Besonders ärgerlich ist hier, dass die Karten "The Dothraki Sea", und "Central Essos", ebenso wie "The West" und "Westeros" eigentlich sehr ähnlich/großenteils identisch sind.
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Aufmachung:

Das alle Karten opisch ansprechend gezeichnet wurden, habe ich ja bereits erwähnt. Ansonsten gibt es aber bei der Aufmachung Kritik. Die Karten wurden so fest zusammengefaltet, dass an den Knickstellen schon zum Teil die Farbe ab ist. Als Poster an der Wand machen die Karten sich daher nicht wirklich gut. Überhaupt stellt sich ein wenig die Frage, was man nun mit den Karten machen soll. Man kann eine oder zwei in einen Bilderrahmen pressen, so dass die Knicks nicht ganz so arg auffallen und sie sich aufhängen. Aber will man alle 12 Aufhängen? Bei Aller liebe! Ich bin zwar ein großer Fan, aber wenn ich meine ganze Wohnung mit Postern aus ASOIAF pflastere wie ein Teenager, denken Beknatte wohl, ich habe sie nicht mehr alle. Jetzt kommt das Dilemma. Irgendwie bin ich dann doch zu sehr Sammler. Wenn ich 2 oder 3 Karten aufhänge und den Rest zurück ins REgal stelle, dann ist das Werk für mich irgendwie nicht komplett. Also was tun? Alles beisammen lassen? DAs Problem ist aber dann, dass man die Karten dann wahrscheinlich nie wieder heraus holt, da sie doch sehr sperrig sind.

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Was ich mir eigentlich gewünscht hätte:
Als ich hörte, es würde ein Werk mit dem Titel "TheLands of Ice and Fire" geben, dachte ich zuerst, es würde sich um eine Art Atlas handeln. Ich stellte mir vor, in diesem würde es zu den einzelnen Kapiteln die jeweils notwendigen Karten geben, als auch einen Thematischen Teil, der sich den verschiedenen Regionen Widmet. Eine Art Landeskunde Buch zur Welt von George Martin also, das über Karten, Artworks und Darstellungstexte, aber auch Kochrezepten (z.B. aus A Feast of Ice and Fire), Liedtexten etc. die Welt von Eis und Feuer näher bringt.

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Falscher Zeitpunkt?

Zuerst hatte ich mir ja eine noch größere Karte gewüscht. Eine Karte, die einem wirklich verrät, wie die Kontinente auf dem Planeten liegen, wie das Land of Always Winter aussieht, etc. Aber als ich einen Blick auf die journeys warf, wurde mir klar: Man kann das noch nicht enthüllen. Weitere Details oder ein größerer Umfang würden den Fortgang der Geschichte vorweg nehmen. Es drängt sich daher für mich die Frage auf. Hätte man vielleicht waren sollen, bis die Serie abgeschlossen ist? Oder muss man das Werk nach jedem neuen Buch zumindest neu auflegen?

Fazit
So mit den ganzen viel zu stark geknickten Postern bleibt "The Lands of Ice and Fire" leider nichts Halbes und nichts Ganzes. Ein wirklich schönes, kustvoll gestaltetes Werk, bei dem man sich nicht wirklich entscheiden kann, was man damit macht und das einem die Welt von Eis und Feuer leider viel weniger nahebringt, als man sich das vorab vielleicht gewünscht hat.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 29, 2013 9:41 PM MEST


Geschichte Europas in der Frühen Neuzeit. Studienhandbuch 1500-1789
Geschichte Europas in der Frühen Neuzeit. Studienhandbuch 1500-1789
von Luise Schorn-Schütte
  Broschiert

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen tieferes Verständnis- ja, Prüfungsvorbereitung, nein, 6. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider hält dieses sehr empfehlenswerte Buch nicht das was es verspricht - oder besser gesagt, das, was sich der Geschichtsstudent an den vom Bologna Prozess erfassten Uni davon verspricht, denn mit Prüfungsrelevanten Fakten, oder gar einer chronologisch geordneten Ereignisgeschichte wartet dieses Buch nicht auf. Der Titel "Studienhandbuch" ist daher etwas irreführend. Anders als die Studienhandbücher, die es für Antike oder Mitelalter gibt, setzt dieses Buch die Chronologie eher als bekannt vorraus und versucht vielmehr alle wichtigen Prozesse und Strukturen in ihren Grundlagen nachzuvollziehen. Nicht mehr und nicht weniger. Wer bereits die Gebhardtsche Reihe zur Frühen Neuzeit gelesen hat, der bekommt hier ein sinnvolles "Bindeglied" an die Hand, mit dem er sich beschäftigen kann, bevor er zur Lektüre von zitierfähigen, Fachwissenschaftlichen Artikeln übergeht - einziges Problem: An den Unis fehlt die Zeit. Der Wert eines solchen Buches wird nicht erkannt. Es handelt sich daher leider um das typische Werk, das der Dozent im Proseminar vorstellt, gekauft wird und danach ungelesen das Bücherregal ziert. Wenn Komilitonen zu Besuch sind, das Buch entdecken und danach fragen, gibt es meistens folgende Antwort zu hören: "Naja, für die Hausarbeit hab ich nichts darin gefunden, ich hab mal versucht, für die Zwischenprüfung darin zu lernen, bin aber nicht zurecht gekommen, weil so vieles als bekannt vorrausgesetzt wird. Fürs Examen hab ich mir jetzt die kleine Vandenhoek Reihe gekauft"


Nike Air Force 1 '07 413 (314), Größe 43
Nike Air Force 1 '07 413 (314), Größe 43

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Freizeitschuh der Welt, 20. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nike Air Force 1 '07 413 (314) (Textilien)
Was soll man dazu noch groß sagen? Nichts fühlt sich besser an, als nagelneue Airforce an den Füßen. Früher trug ich die Schuhe um damit auszudrücken, dass ich mich der HipHop Subkultur zugehörig fühle, genauso wie ich weite Hosen, Baseballcaps und Kapuzenpullis trug.
Inzwischen bin ich aus dem Alter raus. Musikalsich interessiert mich nur noch der HipHop von damals, nicht der von heute. In weiten Hosen würde ich mich lächerlich machen, Baseballcaps trage ich nur noch um mich vor starker Sonneneinstrahlung zu schützen.
Doch ich werde mein Leben lang Nike Air Force One tragen. Zu allen Anlässen, wo man auch eine Jeans tragen kann, kann man auch diese Schuhe anziehen. Sie sind unglaublich bequem, sehen schlicht und elegant (oder besser stylish ;-) ) aus und halten selbst im Winter aufgrund des Luftkissens in der Sole warm. Es ist der einzige Freizeitschuh, denn ich mir seit einigen Jahren kaufe. Alles andere ist Zweckgebunden (Lederschuhe zum Anzug, Winterstiefel, Joggingschuhe, Hallenschuhe, Sandalen).
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 4, 2013 9:43 AM MEST


AKG K518LE Kopfhörer weiß
AKG K518LE Kopfhörer weiß

4.0 von 5 Sternen Nichts für den Ipod!, 20. März 2012
Rezension bezieht sich auf: AKG K518LE Kopfhörer weiß (Elektronik)
Normalerweise bin ich mit dem Klang meines Ipods zufrieden. Bei diesen Kopfhörern scheint es aber irgendein Problem zu geben. Egal welche Equalizereinstellungen ich wähle - alles was nicht im Bassbreich liegt klingt "matschig" Wenn man den Ipod auf "mehr bässe" stellt, übersteuern die Bässe selbst bei niedriger gesamtlautsärke.
Bei anderen Mp3 Playern dagegen ist das Klangbild viel harmonischer. Die Bässe wirken immer noch sehr satt (vieleicht sogar noch wuchtiger als beim Ipod), trotzdem wirkt das Gesamtbild nicht basslastig Mittel- und Hochtöne klingen viel "sauberer", es macht sogar spaß Klassische Musik damit zu hören.
Aus irgeneinem Grund scheinen die Kopfhörer nichts für einen Ipod zu sein.


Der Dreißigjährige Krieg
Der Dreißigjährige Krieg
von Georg Schmidt
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Stil, solider Ansatz, 20. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Dreißigjährige Krieg (Taschenbuch)
Positives:
- Angenehm zu lesender Schreibstil, der ohne "geistige Selbstbefriedigung" auskommt und trotzdem vermeidet populärwissenschaftlich zu wirken.
- Nahezu jede Darstellung des Dreißigjährigen Krieges bewertet diesen anders. Schmidt untermauert seine Sicht der Dinge stets mit schlüssigen Argumenten, ohne dabei ein und das selbe mit anderen Worten zu widerholen oder sich selbst zu widersprechen.
- Schmidt stellt den Dreißigjährigen Krieg als einen Deutschen Konflikt, nicht als Weltkrieg dar und den Westfälischen Frieden als ein Reichsgrundgesetz - nicht mehr und nicht weniger. Aber...

Negatives:
- ... ohne zumindest einen groben Überblick über die Interessensgegensätze zwischen Habsburg und Frankreich und die damit verbundenen Konflikte in Italien, kann man etwas die Orientierung verlieren.
- Überhaupt setzt das Buch sehr viel Hintergrundwissen voraus. Die Reichsverfassung des Frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reiches wird in groben Zügen ebenso vorausgesetzt, wie das Wissen um die Ereignisgeschichte in der Reformationszeit und dem Konfessionellen Zeitaler, somit richtet sich das Buch nicht wie andere Bücher aus der Bekschen Reihe an den interessierten Hobbyhistoriker, der sich "mal schnell" zu einem Thema informieren möchte, sondern schon eher an den Geschichtsstudenten. An letzteren allerdings mit Einschränkungen, da es weder als alleinige Wissensgrundlage fürs Examen ausreicht, noch als Basis für eine Hausarbeit genutzt werden kann - denn leider gibt es in dem Buch keine Fußnoten.


AKG K518 LE Kopfhörer grün
AKG K518 LE Kopfhörer grün

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Harmoniert schlecht mit Appleprodukten, 12. März 2012
Rezension bezieht sich auf: AKG K518 LE Kopfhörer grün (Elektronik)
Zum Klang:
Für die Preisklasse gehen die Kopfhörer absolut in Ordnung. Sie kommen nicht an meine Studiokopfhörer heran, im Gegensatz zu diesen kann ich sie aber mit auf die Straße nehmen. Das Klangbild ist nicht realistisch, sondern basslastig. Darüber sollte man sich im Klaren sein. Trotzdem "gewannen" die Kopfhörer meinen persönlichen Test im Mediamarkt, wo ich noch 20 andere Kopfhörer in dieser Preisklasse (und sogar etwas teurer) probehörte.
Leider harmonieren die Kopfhörer sehr schlecht mit abspielgeräten von Apple. Egal welche Equalizer Einstellung man wählt - man bekommt ein dumpfes Klangbild heraus, Bässe neigen zum übersteuern. Der Gesamteindruck ist eher unklar - wie als würde die Musik aus einem anderen Raum kommen. Das dies aber kein Fehler der Kopfhörer ist, zeigt sich, wenn man sie in Verbindung mit anderen Abspielgeräten testet. Nicht alles, was es an Technik gibt, hamoniert miteinander. Hier liegt so ein Beispiel vor. Die Kopfhörer sind trotzdem gut!

Verarbeitung:
Da ich die Kopfhörer noch nicht lang habe, hatte ich auch noch keinen Kabelbruch. Trotzdem muss ich zugeben, dass das alles andere als stabil aussieht. Dennoch ist das für mich kein K.O. Kriterium. Ich werde einfach jedes Verhalten vermeiden, dass einen Kabelbruch hervorrufen könnte und für den Fall, dass es doch so weit kommt, hat man ja schließlich 2 Jahre Garantie.

zum Tragekomfort:
Am ersten Tag hats stark gedrückt, am zweiten wars schon besser usw. Die Kopfhörer haben einen festen Sitz, das finde ich, ist etwas wert. Wer nicht bereit ist, sich an irgendetwas zu gewöhnen, sondern für alles seinen ersten Eindruck hernimmt, der schickt sie halt zurück... ich habe Hutgröße 58-60 ... trotzdem komme ich inzwischen damit klar, die Kopfhörer haben sich in weniger als einer Woche angepasst.


Hallo Musik
Hallo Musik
Preis: EUR 7,99

19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nein! ... Leider...aber nein..., 19. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Hallo Musik (Audio CD)
Es fällt mir schwer etwas negatives über Prinz Pi zu schreiben, da ich ihn sonst so schätze für das was er macht und kann. Nachdem ich mir die Platte, von der ich mir sehr viel erhoft hatte angehört hatte, musste ich mir erst einmal selbst erklären, woran es liegt, dass sie mir dann noch nicht wirklich gefällt - schließlich bin ich ein großer Fan von Prinz Pi und auch schon immer ein Fan von Rap mit guter "echter"* Musik gewesen. "Jazzmatazz" lief bei mir genauso rauf und runter wie "en directo", auch "Fanta 4 unplugged" fand ich damals ganz gut. Woran liegt es also, dass mir Prinz Pi bei diesem Versuch nicht gefällt? Eine Antwort auf diese Frage fand ich, als ich darüber nachdachte, warum mir Pi denn sonst eigentlich gefällt. Pi gefällt mir wegen seiner Texte. Wegen der inteligenten Reime, den Worzspielen und der Fähigkeit, diese möglichst klar zu präsentieren. Im Gegensatz zu Rappern aus "meiner Zeit", (z.B. Dynamite Deluxe und Freundeskreis)hat Pi das Texte schreiben perfektioniert. Seine Texte wirken durchdachter, erwachsener - man hat bei ihm nicht so oft das Gefühl, dass er gar nicht weiß von was er da spricht. Genau das gibt mir ein gutes Gefühl. Trotzdem hat der Rap "aus meiner Zeit" auch seine Vorteile. Rapper wie Samy Deluxe oder Max Herre verstanden es damals auf jedem neuen Lied, bei jedem neuen instrumental ihren Rap-Rhythmus (oder das was man gemeinhin Flow nennt) dem Beat anzupassen. Prinz Pi dagegen rappt auf allen 13 Alben die ich von ihm besitze eigentlich mit dem gleichen Rhythmus. Immer im Takt, aber niemals zum Beat. Für die Beats, wie ich sie bisher von ihm kannte war das perfekt. Die Beats unterstützten den Gesamteindruck der "Klarheit", es fiel einem wesentlich leichter, die Texte zu geniesen. Pi's Musi wirkte dadurch immer wie perfekte moderne Poesie. Aber warum passt das auf diesem Album nicht? Warum klingen Rapper wie Guru oder Max Herre auf "selbstgespielten" Beats so viel besser als auf Samples während Pi nur auf Samples gut klingt? Hier muss man leider sagen. Je variabler - ja je vordergründiger die Musik bei einem Rapstück ist, desto wichtiger ist es, dass Sprechrhythmus, aber auch musikalische Intervalle passen - Und bei Pi passen sie nicht. Pi trifft nicht alle Töne, Pi hat kein überdurchschnittliches Rhythmusgefühl. Die Fähigkeit, einen Takt zu halten alleine reicht leider einfach nicht aus.

Eine weitere schwäche des Albums ist die Art, wie es aufgenommen wurde. Man hört deutlich, dass Pi ohne großen Druck in der Stimme in ein sehr empfindlich eingesteltes Mikrofon rappt. Dadurch verliert er noch etwas an Stimmvolumen - dadurch tendiert man noch mehr dazu, ihm Töne nicht zu verzeihen, die er nicht trifft.

*Es soll hier kein Gegensatz aufgebaut werden, wo keiner ist. Die Arbeit, die gute Producer im HipHop Bereich leisten, weiß ich auch sehr zu schätzen, auch dann, wenn sie ihre Beats nur aus Samples zusammenbasteln.


PC - Xbox 360 Wireless Controller für Windows, schwarz
PC - Xbox 360 Wireless Controller für Windows, schwarz
Preis: EUR 37,49

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßiger Controller, super kompatibilität, 12. Dezember 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eines vorweg, ich verwende den Controller für Windows 7, 64 Bit, nicht die X Box selbst.

Vorteile:
+ Wirklich mit nahezu jedem Spiel voll kompatibel. Im vergleich zu anderen Pads lässt sich eigentlich immer gleich schon das Menü bedienen, man muss nichts einstellen.
+ Kabellos, funktioniert einwand frei auch in größerer Entfernung zum Empfänger, wirklich bequem
+ Ergonomie: Der Kontroller liegt deutlich besser in der Hand als ein Playstation controller oder ein Logitech Rumblepad. Die vertauschte Position von Steuerkreuz und Joystik auf der linken Seite ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, stört dann aber weniger, als man das erwartet.

Nachteile:
- Vibration: In vielen Spielen läuft sie nicht, sie ist allgemein nicht besonders stark und sie lässt sich nicht (wie z.B. beim Logitech rumblepad) auf verschiedene arten konfigurieren.
- Analogsticks: Zwar sind sie besser als die der meisten 0-8-15 Pads von Hama oder No-Name Herstellern, die man gebraucht bei Gamestop kaufen kann. Trotzdem sind sie die schwachstelle des Pads. Schon in der Systemsteuerung beim Konfigurieren merkt man, dass die Sticks nicht immer exakt in die selbe Ausgangsposition zurückspringen. In manche Richtungen haben sie eine minimale bauartbedingte Deadzone. Trotzdem... alle Richtungen werden 1 zu 1 übertragen. Wer mit dem Pad z.B. Assassins Creed zocken möchte, oder blur, der wird damit keine Probleme haben. Wer wie ich allerdings auch Grid, Dirt, Shift 1+2 und F1 2011 damit spielen will (ohne fahrhilfen etc.) der ist mit dem Rumblepad von Logitech besser bedient. Die Möglichkeit, mit hoher Sensitivity das Gas und den Lenkeinschlag milimetergenau zu dosieren ist einfach unerreicht. Vielleicht kann das PS3 Pad bei GT5 da noch etwas mithalten. Das Xbox 360 Pad sicherlich nicht.


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