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Rezensionen verfasst von
Sunbeam (Garmisch-Partenkirchen)

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I Look To You
I Look To You
Preis: EUR 6,99

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und das nun ist DAS Comeback?, 10. September 2009
Rezension bezieht sich auf: I Look To You (Audio CD)
Tja da ist es nun, das neue Album der einstigen R&B-Queen und es klingt, naja schon nach Whitney, aber das war es dann auch schon. Für ein Comeback erwartet der absolut geneigte Zuhörer, allerdings auch einen Knall quasi. Der bleibt allerdings aus. Das ganze Album quält sich durch den Player und ist an Einfallslosigkeit kaum zu überbieten. Man könnte gar behaupten den ganzen Quark schonmal in den 90ern auf dem Plattenteller gelegt bekommen zu haben. Schade eigentlich... Als das letzte Studio-Album 1998 auf die Menschheit losgelassen wurde, war man sich schon einig, Whitney Houston ist die Queen des R&B. Dann der fatale Absturz, immer wieder "bemerkenswerte" Auftritte und ein ständiges Augenrollen aller Zuseher bei jedem neuen Bild des einstigen Superstars. Immer wieder ging ein Raunen durch die Massen, denn es hiess zu Hauf ein neues Album bringt den Wandel... und wieder nichts in Aussicht, ausser der frivolen Verarsche... Nun erstrahlt Whitney wohl genesen und bildschön in der Öffentlichkeit und alles ist vergessen? Nein. So einfach macht sie es uns dann auch nicht. Peinliche Live-Auftritte und wo ist des Goldkehlchens Stimme eigentlich hin? Fakt ist, die Musik-Genesung wird schon noch das nächste Album der Grande Dame überdauern müssen, denn ersteinmal gilt es mit I LOOK TO YOU vorlieb zu nehmen. Der Titel des neuen Werks dürfte eindeutig an die Fans gerichtet sein, denn Frau Houston wird Geld brauchen. Anders kann ich mir diese musikalische Langeweile einfach nicht erklären... Verschenkt!


Feel the Rush
Feel the Rush
Wird angeboten von sophies schatzkasterl
Preis: EUR 0,89

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen EM-Vehikel der schlechteren Art, 4. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Feel the Rush (Audio CD)
... und vor allem Weise. Mal ganz davon abgesehen, das ich dem Vorredner in punkto Shaggy und EM ebenso beipflichte, bleibt es vor allem dabei, das der ohnehin dümmliche Song sein Hitpotenzial mal wieder anderen verdanken darf. Letztes Jahr kam der UK-Knaller HEATER von Samim raus und bei diesem bediente sich Shaggy reichlich und wurde hoffentlich nicht allzu oft verkauft. Eine Frechheit sondergleichen. Ab in die Tonne und schnell das Original gekauft, zumal der überflüssige Vocal-Part gänzlichst entfällt (toll!).


Tödliche Absichten
Tödliche Absichten
DVD ~ Jamie Lee Curtis
Preis: EUR 10,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einziger Lichtblick: Jamie Lee Curtis., 10. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Tödliche Absichten (DVD)
Drei Jahre nachdem Jude (Jamie Lee Curtis) spurlos verschwunden ist und ihren Mann Robert und ihre drei Kinder zurückgelassen hat, taucht Jude wieder auf und will ihre Familie zurückhaben. Das sich die Familie zwischenzeitlich neu arrangiert hat und Robert (Peter Gallagher) wieder heiraten möchte, interessiert sie nicht im Geringsten. Es entbrennt ein bitterer Machtkampf zwischen den beiden, in dem Robert zu spät erkennt, dass Jude für ihre Ziele über Leichen geht...

In der Tradition von DIE HAND AN DER WIEGE und STEPFATHER inszenierter Psychothriller, in dem Regisseur Simoneau (4400 - Die Rückkehrer, Dead Man's Walk) seine Vorbilder jedoch deutlich verfehlt. Besonders der langweilige Handlungsaufbau und die extreme Vorhersehbarkeit - das Finish ist früh absehbar und sämtliche Schockeffekte kommem geradezu mit vorheriger Ansage daher - fallen unangenehm auf. So bleibt als einziger Lichtblick die Leistung von Jamie Lee Curtis (Halloween, The Fog), die für einige Highlights sorgt.


Cruising [Special Edition]
Cruising [Special Edition]
DVD ~ Al Pacino
Wird angeboten von rekommandera
Preis: EUR 39,81

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillant, Kontrovers ... Cruising, 8. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Cruising [Special Edition] (DVD)
Eine grausige Mordserie in der homosexuellen Lederszene stellt die Polizei vor unlösbare Rätsel. Captain Edelsteen beschliesst den Cop Steve Burns (Al Pacino), der den Opfern äusserlich stark ähnelt, als V-Mann in die Szene einzuschmuggeln und hofft den Täter auf frischer Tat zu schnappen. Steve nimmt den Job an und versinkt in einer Welt aus Gewalt, sadomasochistischem Sex und kalter Liebe...

CRUISING bricht mit vielen Tabus, lotet Grenzen aus und definiert sie neu. Die Lederszene, die auch unter Homosexuellen umstritten ist, gewährt selten Einblicke in ihre inneren Strukturen und Rituale. William Friedkin (DER EXORZIST) sandte Al Pacino somit auf eine Reise, die nicht nur einen heterosexuellen Mann um den Verstand bringen kann. Pacino erarbeitete die psychologische Zerreißprobe des Steve Burns derart intensiv , dass es einem kalte Schauer über den Rücken jagt. CRUISING ist kontrovers und schockierend - ein Film, der es verdient, dass man sich mit ihm auseinander setzt.

DVD-Facts: Der schon halbwegs verschollen geglaubte, lange Zeit nur als Bootleg-DVD erhältliche Film wurde nun von Warner adäquat umgesetzt. Für einen Film dessen Alter nunmehr 27 Jahre misst, ist die Bildqualität überaus angemessen gemastert worden. Auch wenn der Ton aufpoliert wurde und im englischen sogar als DD 5.1 vorliegt, zeigen wir uns mit der Monospur mal wieder zufrieden, lieber so, als, wie derzeit üblich, eine neue Synchronisation in DD 5.1. Neben dem Audiokommentar vom Regisseur, werden 2 Dokumentationen (Die Geschichte von CRUISING und Geistervertreibung: CRUISING) und der US-Trailer auf dieser Special-Edition mitgeliefert.

Fazit: Einer der besten Thriller aller Zeiten erblickt in neuem Glanz die Welt der Heimkinoanlagen und wurde zudem hervorragend auf DVD umgesetzt. Und ab ins eigene DVD-Regal - Pflichtkauf!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 11, 2009 12:51 PM MEST


Kein Titel verfügbar

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Michael Myers is back ..., 7. November 2007
... und Rob Zombie setzte dies nun als Remake von John Carpenters Klassiker aus dem Jahr 1978 in Szene. Die Vorfreude darauf, das Zombie sich mit dem Thema auseinander-setzt war gross, seine Granaten HAUS DER 1000 LEICHEN und THE DEVIL'S REJECTS, liessen die Erwartungshaltung ziemlich hochkochen. Leider erfüllt er diese nur halb. Was Michael Myers in Carpenter's Original an Unberechenbarkeit und das völlige Fehlen seines Antriebes zum Mord ausmachte, versucht Rob Zombie nun mit einigen dramatischen "Inner-Familien-Situationen" zu erklären. Dies geht dem Film bei aller Liebe arg zu Lasten. Während sich die eine Hälfte des Films mit dem Beziehungsnotstand zu Myers Familie erklärt und schon fast an einem harten Psychodrama erstickt, wird einem im Zombie-Stil der zweite Teil als handfester Horror serviert, welcher dann auch gut zündet. Erfreulicher-weise wurden einige Ungereimtheiten aus dem Orginal bereinigt - man sieht den Schlitzer hier zu keiner Zeit Auto fahren, dennoch erscheint es einem, als hätte Rob Zombie an seinem Werk etwas hart schneiden müssen, denn Myers bewältigt Mordschauplätze in beispielloser Abfolge - zwar zu Fuß unterwegs, aber doch überall lauernd. Frei nach dem Motto: die Figur der Horrorikone und dessen Handeln jedem plausibel darzulegen und dann zum mörderischen Thema kommen. Und somit erscheint einem abermals ein Remake als beinahe nichtig, wäre da nicht die Neigung des Horrorfilm-Fans zu seiner Figur und jedweder zu vergebener Chance. Andererseits steht es um die HALLOWEEN-Reihe ohnehin nicht besonders, da es in jedem neuen Celluloid-Erguss (ausgenommen dem noch unträglicherem 3. Teil, der gänzlichst ohne Myers auskommen musste) weder Neuigkeiten, noch Einfallsreichtum gab. Den Mythos von Michael Myers jedoch durch simple Erklärungen zu erklären dürfte jeden Fan der Reihe gewaltig stören.

Fazit: Halbgarer Horrorthriller, der seinem Original von 1978 in keinster Weise das Blut reichen kann. Weniger spannend, noch toll besetzt, dafür um Längen härter. Wem das ausreicht, der möge zugreifen. Der Fan hingegen komplettiert seine Sammlung oder ärgert sich über dieses Update.


Kein Titel verfügbar

7 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Wüsten-Schlachterei geht in die 2. Runde., 6. Mai 2007
THE HILLS HAVE EYES 2 schließt direkt an seinen Vorgänger an. Nachdem es Familie Carter kürzlich erst dahingerafft hat, zieht es nun Wissenschaftler an den atom-verseuchten Ort irgendwo in der Wüste von Nevada, um die Radioaktivität und derer Einfluß auf die Natur zu untersuchen. Als diese schließlich nichts mehr von sich hören lassen, schickt das Militär eine Einheit hin um die Lage zu prüfen. Es dauert auch nicht lange bis die GI's sich kannibalistischen Mutanten gegenüber sehen...

Das war es dann auch schon mit der Geschichte. Was im Remake von Alexandre Aja letztes Jahr schon hart an der Grenze des Geschmacks war, möchte der deutsche Regisseur Martin Weisz nun noch in puncto Gewalt aufpeppeln. Ein fataler Fehler. Anstatt der ohnehin dümmlichen Story etwas an Spannung zuzuwürzen, gehen die Kameraeinstellungen beinahe abartig nah an jede noch so gezeigte Perversion. Es wird geschlachtet, vergewaltigt und dummes Zeug gelabert, bis die Knochen brechen. Hinzu kommt das völlige Fehlen von schauspielerischen Leistungen, noch Höhepunkten als solches. Da kommt die Frage schonmal auf, ob der Regisseur seinen Mitmenschen eher feindlich gegenüber steht. Abartig.

Fazit: Menschen-verachtende Schlachtplatte ohne Sinn und Verstand.


Stop Me/Premium
Stop Me/Premium
Wird angeboten von mr-corner
Preis: EUR 3,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wird ein Hit!, 6. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Stop Me/Premium (Audio CD)
Der erste Favorit für den Sommerhit 2007 kommt nun Anfang Juni endlich in die heimischen Regale - zumindest in meines. Ronsons geniale Stimme übermittelt in seinen besten Tönen Traurigkeit und Herzschmerz und wird dabei von einer wunderbaren Melodie begleitet. Da fällt auch kaum das Sample aus dem Kim Wilde-Klassiker KEEP ME HANGIN' ON auf. Aber selbst wem es auffällt, es stört nicht, nicht im Geringsten. Eine traumhaft leichte Nummer die in vielen Momenten an GNARLS BARKLEY's CRAZY aus dem letzten Jahr erinnert.

Fazit: Nummer zum relaxen gesucht? Gefunden!


Endlich Ein Grund zur Panik
Endlich Ein Grund zur Panik
Wird angeboten von SchwanHM
Preis: EUR 4,37

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Song für Panik ..., 5. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Endlich Ein Grund zur Panik (Audio CD)
WIR SIND HELDEN sind zurück. Ein besseres Lied zum erneuten Angriff auf die Charts wäre da wohl angebrachter. Denn ENDLICH EIN GRUND ZUR PANIK lässt vergangene Qualitäten (DENKMAL oder NUR EIN WORT) vermissen. Nerviges Panik-Gesäusel und Textat, das bestenfalls durch seinen musikalischen Gitarren-Sound kurzweilig zu unterhalten weiß. Wenn man bedenkt, das die Erstauskoppelung zumeist das Sahnestück des Albums ist, um damit richtig Geld reinzuholen und einem das kommende Album schmackhaft zu machen, bleibt eher geduldig abzuwarten was der Rest des neuen HELDEN-Werks preisgibt.

Fazit: HELDEN-Fans werden es wohl mögen, der Rest bleibt bei den HELDEN-Klassikern.

Tipp: Der Remix greift was besser.


Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (2 DVDs)
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (2 DVDs)
DVD ~ Elijah Wood

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dem Pelennor vor Minas Tirith bricht die Hölle los ..., 4. März 2004
Peter Jackson hat seine fantastische Adaption von Tolkiens Generationsbuch DER HERR DER RINGE zu ende gebracht und lässt den Zuschauer durch mehrere Gefühlswelten straucheln, bis der Abschied an den Grauen Anfurten auch für uns ein übertrauriges Ende findet. Auch der dritte Teil der Trilogie strotzt vor monumentalen Bildern, wuchtigem Sound und F/X, die es in solch einer füllenden Menge noch nicht im Kino zu sehen gab. Und wenn sich vor den Mauern von Minas Tirith alles an Ungetümen breitmacht, was wir bislang in den vorangegangenen Teilen sehen durften, so ist das Leiden von uns ebensolchen Ausmasses, wie das der Protagonisten im Film. Unterkühlte Stimmungen, zerbrechlich wirkende Akteure im Kampf, eingefangen in morbiden Bildern und dem wuchtigen Score von Howard Shore, lässt der Kampf um Mittelerde einfach nur aussichtslos erscheinen. War die Schlacht um Helm's Klamm schon von biblischen Ausmassen, so fehlen dem Betrachter hier nun tatsächlich die Worte. Man leidet mit Frodo, der unter der Last des Einen Ringes zu zerbrechen scheint, man fiebert mit Sam, der über all die Greuel zum tatsächlichen Held der Geschichte wird und kommt ganz einfach zu dem Schluss: brillantes, anspruchsvolles Fantasykino, was es wohl nicht noch einmal in dieser Form geben wird. Und wenn Gandalf am Ende Abschied von den Hobbits nimmt, dann ist es gleichermassen auch unser Abschied. Pluspunkte sammeln wird Peter Jackson auf jeden Fall mit seiner im November erscheinenden Extended-Version, denn die Kinofassung war einmal wieder kürzer, als sie sein sollte. Denn als Frodo in DIE GEFÄHRTEN in Galadriels Spiegel schaut, da brennt das Auenland und die Hobbits unterliegen der Folter von Orks, beherrscht vom abgewendeten Istari Saruman und es wird zur finalen Schlacht im Auenland kommen. Andere Details der tolkienschen Romanvorlage dürfen ebenso bewundert werden, jedoch ist Peter Jacksons Versprechen auf das Ende im Auenland ersteinmal bejaht worden. In den USA gibt es allerdings auch in diesem Jahr den Herr Der Ringe zur Weihnachtszeit im Kino - New Line Cinema bringt alle Extended-Versionen in die Kinos, aber ob Warner das für Europa auch so plant steht noch nicht fest. Sind wir denn abgeneigt 11 Stunden Film hinzunehmen??? Natürlich nicht!!!
11 Oscars war es der Jury der Academy wert, Peter Jackson eine adäquate Belohnung für sein Meisterwerk zu geben - zu recht.
Die DVD-Umsetzung dürfte den vorangegangenen Teilen in nichts nachstehen, vielleicht liegt der Sammlerbox von DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS eine Packung Hobbit-Taschentücher bei. Naja, unsere so liebgewonnen Helden sind verewigt auf dem wunderbaren Medium DVD und gestatten uns sie anzuschauen, wann immer es einem beliebt und keine Wartezeiten von einem 1 Jahr werden dann das Filmvergnügen beeinflussen können. Die Hoffnung besteht für uns, das Jackson sich tatsächlich dem HOBBIT nach der KING KONG-Neuverfilmung annimmt - so würde es zumindest ein Wiedersehen mit Bilbo und Gandalf im Kino geben ... namárie.


Die Herrschaft des Feuers
Die Herrschaft des Feuers
DVD ~ Matthew McConaughey
Preis: EUR 7,99

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo sind die Drachen bitte schön?, 21. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Herrschaft des Feuers (DVD)
Da freute man sich auf einen Knaller mit feuerspeienden Flugviechern, und hoffte insgeheim, dass diese nicht wie schon in DRAGONHEART das Brabbeln anfangen, sondern einmal richtig loslegen und die Menschen herausforden. Nun DIE hätten das bestimmt gerne gehabt, aber leider geschieht alles im Off und wir sehen, abgesehen von der Anfangssequenz, nichts von der Zerstörungsorgie. Stattdessen verfrachtet man den Zuschauer in die Zeit danach, wo wie schon zu MAD-MAX-Zeiten eine Gruppe standhaft ist und ihre Mittel einzusetzen weiss. Die Überlebenden des Feuersturms verschanzen sich nämlich unter der Führung von Quinn (Christian "AMERICAN PSYCHO" Bale) in einer Normannenfestung, wo sie das Inferno auszusitzen gedenken. Bis Drachenterminator Van Zan (Matthew "DIE JURY" McConaughey) mit einer wüsten Horde US-Marines anrückt und die Hasenfüsse in den Kampf gegen die speiende Feuermacht führt...
Dankend haben wir zur Kenntnis genommen, dass der Regisseur Rob Bowman, jahrelang zuvor an der Kultserie AXTE X beteiligt war. Somit kennt er sich mit unheimlichen Begegnungen der vierten und fünften Art aus. Doch sein Feuerwerk ist weder klassische Ritter-gegen-Drache-Geschichte noch ein bunter Monsterspass. Schon den Entschluss den Helden mit dem absolut respektablen Christian Bale zu besetzen, deutet auf Bowmans ernste Absicht hin. Für seine Apokalypse in Aschgrau und Schwefelgelb standen Kriegsszenarien, Bibelepen, als auch Western Pate. So viel Mühe der Regisseur in Explosionen und Endzeitatmosphäre investiert, so beflissen verkneift er sich Humor. DIE HERRSCHAFT DES FEUERS wäre ein freudloser Schwelbrand, hätte McGonaughey nicht seine Van-Zan-Rolle so fantastisch überzogen ausgespielt. Desweiteren dürfte allerdings das recht knappe, Auftreten der Drachen für lange Gesichter sorgen, denn vielmehr wird uns das Schicksal der sich verbarikadierten Gemeinschaft nähergebracht und die Ausweglosigkeit ihres Lebens. Dafür konnte zumindest das Finale, wenn auch zu kurz und ohne sonderlichen Überraschungen, für ein wärmeres Gefühl in der Magengegend sorgen. Verschenkt!


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