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Apps für iPhone-Fotografen - Fotografie und Bildbearbeitung (Macintosh Bücher)
Apps für iPhone-Fotografen - Fotografie und Bildbearbeitung (Macintosh Bücher)
von Ronald Puhle
  Taschenbuch

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der perfekte Überblick über die iPhone Fotografie, 26. Juli 2011
Der Autor und Fotograf Ronald Puhle hat schon sehr viele Bücher rund um Apple, Fotografie und Bildbearbeitung geschrieben. Daher lag es am Ende wohl nahe, seine Lieblingsthemen miteinander zu verknüpfen und ein Buch über die iPhoneografie, also das Fotografieren mit dem iPhone zu schreiben.

Doch zunächst war ich skeptisch. Kann es funktionieren, ein Buch über ein Thema zu schreiben, welches in ständigem Wandel begriffen ist? Nicht unbedingt die Problematik, dass es mit der nächsten iPhone Generation schon wieder ganz neue technische Möglichkeiten geben wird. Aber insbesondere auch die Herausforderung, beim Thema Apps halbwegs den Puls der Zeit zu treffen, ohne bereits überholte Programme zu beschreiben. Doch schauen wir uns doch erst einmal den Inhalt des Buches an.

Inhalt

1. Das iPhone als Fotoapparat
2. Fotos mit dem iPhone bearbeiten
3. iPhone-Fotos weltweit teilen

Diese Gliederung ist perfekt gewählt. Denn gerade dies sind doch die unschlagbaren Vorteile des iPhones: Bilder aufnehmen, bearbeiten und sofort an Freunde und Bekannte schicken.

1. Das iPhone als Fotoapparat

So beschreibt der Autor im ersten Teil Das iPhone als Fotoapparat zunächst grundlegende Funktionen der Kamera-App, die insbesondere Anfängern den Einstieg erleichtert. Natürlich geht es auch um Kamera-Apps, die alternativ oder ergänzend zur iPhone Kamera-App empfohlen werden. Zu diesen sogenannten Photo-Replacement-Apps gehören unter anderem Gorillacam, Camera Plus Pro und die gute alte Hipstamatic. Gerade auf letztere und das Genre der Retro-Apps oder Spielzeugkamera-Apps wird mit mehreren Beispielen genauer eingegangen. Doch auch verschiedene Tipps zur iPhone Fotografie, wie z.B. ein selbst gebasteltes Makro und Grundlagen zum Bildaufbau sind Teil des Kapitels.

2. Fotos mit dem iPhone bearbeiten

Im mittleren Teil geht es darum, möglichst viel aus den geschossenen Bildern herauszuholen. Auch dafür gibt es natürlich jede Menge Apps und so werden ein paar bekannte Vertreter umfangreich beschrieben. Mit dabei sind u.a. Adobe Photoshop Express, das von mir sehr geschätzte Photogene und in einem extra Unterkapitel noch diverse Retro-Apps wie Lo-Mob, CameraBag und das experimentelle SwankoLab für alle, die mal wieder im (digitalen) Fotolabor arbeiten wollen. Aber auch Apps zur Weiterverarbeitung werden ausführlich beschrieben. AutoStich zur erstklassigen Erstellung von Panoramen und der TiltShift Generator für sehr schöne Tilt-Shift-Effekte sind nicht ohne Grund auch in unserer Top 10 iPhone Foto-Apps Liste. Sehr schön und auch für Profis lehrreich die nachfolgenden Beschreibungen von konkreten Workflows mit entsprechenden Schritt-für-Schritt Bildern und Erklärungen, bei denen auch mehrere Apps nacheinander zum Einsatz kommen.

3. iPhone-Fotos weltweit teilen

Im dritten und letzten Teil geht es um die Verteilung der geschossenen und bearbeiteten Bilder, das sogenannte Sharen. Dabei geht der Autor zunächst ausführlicher auf das Erstellen eines Foto-Blogs mit Hilfe von Wordpress ein. Der Mikroblogging-Dienst Tumblr wird ebenfalls kurz erwähnt. Es fehlen jedoch die aus meiner Sicht nicht unwichtigen Alternativen Blogger (Blogspot) von Google und Posterous. Natürlich dürfen die sozialen Netzwerke und Dienste wie Twitter, Facebook und Flickr nicht fehlen, auf die ebenfalls eingegangen wird. Abschließend folgen noch ein paar Tipps zum Strom sparen, um möglichst viel unterwegs fotografieren zu können.

Fazit

Wie gesagt, ich war anfangs sehr skeptisch. Doch es ist dem Autor gelungen, eine spannende Mischung aus guten Foto-Apps und generellen Informationen rund um die iPhone Fotografie zusammenzustellen. Klar, die ein oder andere App hat mittlerweile bereits mehr Funktionen und ein paar sehr wichtige neuere Apps wie Instagram fehlen völlig. Doch dafür hat Ronald Puhle vorgesorgt und veröffentlicht in seinem Blog regelmäßig Neuigkeiten rund um die iPhoneography, die als Ergänzung zu diesem Buch gesehen werden können. Das Buch ist bestens für Einsteiger in die iPhone Fotografie geeignet, bietet aber auch dem Profi noch gute Tipps und Beschreibungen der ein oder anderen Foto-App, die man vielleicht noch nicht kennt. Besonders gut haben mit übrigens auch die vielen Doppelseiten mit iPhoneography Beispielen verschiedenster Leute gefallen, die schön auflockernd die verschiedenen Unterkapitel voneinander trennen.

Eigentlich ein kleiner Abzug wegen ein paar fehlender guter Apps bzw. der nicht machbaren ständigen Aktualität des Buches. Aber dafür hat der Autor ja seinen Blog eingerichtet, daher 5 Sterne!


iPhoneography - Fotografieren mit dem iPhone (mitp Edition Profifoto)
iPhoneography - Fotografieren mit dem iPhone (mitp Edition Profifoto)
von Stephanie Roberts
  Broschiert
Preis: EUR 5,69

14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inspirierendes Buch zur iPhoneography, 26. Juli 2011
Das Buch unterscheidet sich schon vom Aussehen her stark von normalen Büchern, gleicht es doch sehr einem schwarzen iPhone. Natürlich größer, wenngleich noch im handlichen Taschenbuchformat. Aber keine Angst, mit 160 Seiten ist genug Inhalt im Buch ;-)

Inhalt

0. Vorsicht, dieses Buch weitet den Blick
1. iPhone-Kameragrundlagen
2. Das Werkzeug bereitlegen
3. Der kreative Funke
4. Nach Gefühl fotografieren
5. Fokus finden
6. Ein Teil der Gemeinschaft
7. Ressourcen

Das Buch ist also auf den ersten Blick recht fein gegliedert, aber schauen wir uns doch gleich mal die Inhalte der einzelnen Kapitel genauer an.

0. Vorsicht, dieses Buch weitet den Blick
Ok, das ist noch kein richtiges Kapitel, daher auch die 0. Vielmehr handelt es sich hierbei um die Einleitung der Autorin mit einem ersten Grußwort.

1. iPhone-Kameragrundlagen
Jetzt geht es richtig los und die Autorin beginnt auch direkt mit einer allgemeinen Zusammenfassung was iPhoneography, also die Fotografie mit dem iPhone, für Sie bedeutet. Dabei werden Grundfunktionen der eingebauten Kamera und der Apple Kamera-App erklärt. Weiter geht es mit einem Schnelldurchlauf durch die Dia-Funktion und dem Anschauen und Weiterleiten der Bilder in der Fotos-App. Insgesamt ein sehr kurzes Kapitel, sehr Basic und nur für Laien und Einsteiger interessant.

2. Das Werkzeug bereitlegen
Apps Apps Apps. Es geht ans Eingemachte. Die Autorin stellt in diesem Kapitel die ersten Apps vor und erklärt sowohl Anwendungszwecke, als auch ganze Workflows innerhalb der App anhand von vielen Screenshots mit entsprechenden Erklärungen. Dabei werden Apps wie Adobe Photoshop Express, Tilt Shift Focus, Photo FX, meine Favourite-Retro-App Hipstamatic und Lo-Mob ausführlicher vorgestellt. Einige weitere Apps wie z.B. CameraBag, AutoStich, Color Splash und ShakeItPhoto werden in einer Kurzvorstellung angeführt. Bei den ausführlichen Vorstellungen fällt der Umfang auf. So sind 8 bis 10 Seiten pro App keine Seltenheit. Großen Anteil daran haben natürlich die vielen Beispiel-Fotos, doch gerade diese geben natürlich auch einen guten Eindruck. Meiner Ansicht nach fehlen jedoch ein paar bekannte und gute Apps, wie z.B. Instagram, ProCamera, Camera+, Photoforge2 oder Photogene.

3. Der kreative Funke
Im dritten Kapitel wird es wahrlich kreativ. Die Autorin lädt auf eine "Geheime Mission" ein, wie sie es nennt. Grundlage ist dabei ihre These, dass iPhoneografen vermutlich von ein und demselben Motiv grundsätzlich verschiedene Fotos machen würden. Daher gibt sie 100 verschiedene Themen vor, die sie mit jeweils einem Foto präsentiert. Von banalen Themen wie "Finden Sie etwas Blaues" über kleine Abenteuer wie "Begeben Sie sich an einen unbekannten Ort" bis hin zu handwerklich herausfordernden Themen wie "Kochen Sie Eier hart, schlagen Sie sie auf und schälen Sie sie. Stapeln Sie die Schalen vorsichtig übereinander." ist alles dabei. Eine schöne Idee und auf jeden Fall inspirierend.

4. Nach Gefühl fotografieren
Sie dachten, im letzen Kapitel wäre es kreativ zugegangen? Dann werden Sie nun eine Überraschung erleben. Denn in diesem Kapitel geht die Autorin noch einen Schritt weiter und präsentiert verschiedenste iPhoneography Bilder mit je drei dazu gehörigen Begriffen. Die Aufgabe des Lesers ist es, die Begriffe mit den Bilder zu assoziieren und Rückschlüsse auf die eigenen Bilder zu ziehen. Im Anschluss direkt 100 konkrete Begriffe, die wiederum einladen, eigene passende Bilder zu machen.

5. Fokus finden
Nun geht es noch einmal mehr um Inspiration. Es werden ausführlich neun iPhoneografen vorgestellt. Bilder, Lieblings-Apps, Beweggründe, Werdegang und Links zu Websites sind aufgeführt. Dabei bekannte Namen wie Dixon Hamby, Keith Weaver und Tom Ward.

6. Ein Teil der Gemeinschaft
Die Buchseiten auf der rechten Seite werden sichtbar weniger. Wir kommen also langsam zum Ende. In diesem Kapitel geht es natürlich um die Verbreitung der geschossenen Bilder. Empfohlen werden die Dienste Posterous, Tumblr, Flickr und Twitter. Ausführlich vorgestellt werden dabei aber nur Posterous in Kombination mit Twitter sowie Flickr. Facebook wird seltsamerweise gar nicht erwähnt.

7. Ressourcen
Auf einer Doppelseite listet die Autorin verschiedene iPhoneography Blogs, Twitter-Profile und App-Websites auf. Da sie meinen Blog nicht bedacht und nur US-Blogs aufgeführt hat, gibt es einen Abzug in der B-Note ;-)

Zusammenfassung
Das Buch iPhoneography - Fotografieren mit dem iPhone von Stephanie C. Roberts kommt im authentischen iPhone-Design daher und kombiniert auf sehr angenehme Weise Beschreibungen aktueller iPhone-Apps mit inspirierenden Anregungen, Anleitungen und Fotos zur iPhoneography. Schon während der Lektüre ertappt man sich immer wieder dabei, regelmäßig auf den Auslöser des iPhones zu drücken. Ein Buch mit absolutem Mitmach-Effekt. Ein paar der neueren Apps fehlen, doch der Fokus liegt bei diesem Buch ganz eindeutig in der Inspiration. Daher volle 5 Sterne!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 19, 2012 6:21 PM MEST


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