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Hippieherz

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Tier zuliebe.: Vegetarisch leben - eine Kostprobe
Tier zuliebe.: Vegetarisch leben - eine Kostprobe
von Birgit Klaus
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich mag das Buch, 9. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
aber es ist letztlich doch recht dünn - oder sagen wir basic - , verglichen mit dem was sonst so in der letzten Zeit auf den Markt kam. Man ist schnell durch. Gut ist es, weil es zum Thema Fleisch essen sensibilisiert und vor allem Menschen, die sich damit noch nicht weiter auseinandergesetzt haben einen Einstieg und wichtige Informationen liefert. Weil es immer wieder die Frage aufwirft - wie können wir es moralisch vertreten Tiere zu töten und zu essen? Und viele handfeste Argumente dagegen liefert. In sofern ist es ein wichtiges, informatives, persönliches und angenehm zu lesendes Buch. Worüber ich fiel waren eher Kleinigkeiten wie - und da ist dieses nicht das einzige Buch - wie kann man so unkreativ sein, was vegetarische Küche angeht und sich im Dachzimmer einschließen, wenn gegrillt wird? Auch ohne Vegetarier zu sein, ist es bei uns seit jeher normal auch Gemüsespieße, Halloumi, Knoblauchbrot etc. auf den Grill zu werfen. Fällt dem Durchschnittsdeutschen denn wirklich nichts außer Fleisch ein? Dann wird dort eine Dame erwähnt, die wie keine zweite zum Thema Ernährung recherchiert haben soll. Ich finde, sie gibt mehr oder weniger nur die gängigen Ernährungsregeln wieder. Wüßte sie wirklich mehr als anderen, dann wüßte sie auch, dass Vollkorn z. B. ein zweischneidiges Schwert ist, als Quinoa und Hirse z. B. sicher gut, was sie als Frühstück auch anführt, als Roggen mit Natursauerteig aufgeschlossen auch, aber nicht allgemeingültig, da als Weizen aber aufgrund der Lektine, weniger bekömmlich und langfristig vermutlich schädlich. Und das Milchprodukte zwar Kalzium enthalten, aber für uns vermutlich in eine negative Kalziumbilanz resultieren, sollte sie bei eingehender Recherche auch in Betracht gezogen haben. Für mich ist es auch immer ganz unverständlich, wie es ein Problem sein kann, für Fleischesser oder Vegetarier zu kochen. Macht doch eine schöne Quiche mit Ziegenkäse und schwarzen Oliven und einen Salat dazu. Oder eine Lasagne mit Gemüsebolognese. Es gibt doch 1000 Möglichkeiten, ich kann da wirklich kein Problem sehen. Last but noch least - es heißt nicht Tofu-Bolognaise sondern Bolognese (was bedeutet: eine Sauce nach der Art der Stadt Bologna). Diese Verfälschungen schleichen sich selbst auf journalistischer Ebene immer häufiger ein - z. B. auch die Verwendung des Wortes Prosciutto für eine besondere Art von luftgetrocknetem (Parma-)Schinken, dabei ist Prosciutto nur das allgemeine ital. Wort für Schinken, ob roh oder gekocht. Ich finde, sowas sollte man einfach wissen, wenn man über das Thema Essen schreibt. Schön, dass sie Autorin zum Schluss selbst nahezu auf planzliche Milch umsteigt und ein großes Plus dafür das sie die körperlichen und seelischen Aspekte des Veggie-Werdens so lebendig und sympatisch beschreibt. Und danke für den Tipp mit dem Brottrunk :).


Kiss and kill: Thriller
Kiss and kill: Thriller
von Beverly Barton
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mässig spannend, 26. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Kiss and kill: Thriller (Taschenbuch)
Dieser Thriller konnte mich nicht überzeugen. Die Geschichte bleibt irgendwie immer dünn, an der Oberfläche, zieht einen nie wirklich hinein ins Geschehen. M. E. gibt es da viel spannendere, überzeugendere Thriller. Die Hintergrundstory obendrein ein wenig nervig: Der typische Schmalzroman-Plot: Mann - steinreich, gutaussehend, sexy, charmant und erfolgreich mit Porsche und Riesenanwesen, Frau jung, hübsch aber einsam, verwirrt und verhärtet weil traumatisiert, hält ihn für einen arroganten Schnösel und Womanizer.

Der Killer hat sich ein krankes Spiel ausgedacht bei dem er seine Opfer jagt und schließlich tötet. Er gibt den beiden Ermittlern telefonisch Hinweise und so raufen sie sich zusammen, der smarte (aber heimlich zarte) Detektiv und die bockige (aber im Herzen weiche) Agentin. Denn sie hoffen natürlich die Hinweise so rechtzeitig zu entschlüsseln, dass sie die Opfer retten oder gar deren Entführung verhindern können. Ein Wettlauf beginnt und teilweise hebt sich die Spannungskurve, leider nur nicht wirklich mitreißend. Nicole und Griffin verlieben sich dann vorhersehbarerweise und die nun aufs heftigste ausgetauschten Liebesschwüre sind leider ein wenig dick aufgetragen. Und am Ende wird natürlich gleich geheiratet und die unabhängige Agentin ist so froh, dass sie endlich ihre Selbständigkeit aufgeben kann und Mrs. Griffin Powell werden kann. (Ah, doch keine Mannweib, nur eine verirrte weibliche Seele...seufz.) Etwas unglaubwürdig auch in der Übersetzung, dass Griffin Powell sich als Amerikaner am Telefon immer mit "Hier Powell" meldet. Nein, das war nicht mein Buch, ganz nett aber mehr auch nicht. Da gibt es erheblich bessere!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 10, 2010 7:31 AM MEST


Vegetarisch kochen: Die besten Rezepte aus aller Welt
Vegetarisch kochen: Die besten Rezepte aus aller Welt
von Celia Brooks Brown
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste vegetarische Kochbuch, 30. Juli 2009
Ein fantastisches Buch, dass auch Nichtvegetarier beim Durchblättern jede Lust auf Fleisch oder Fisch vergessen lässt. Die Rezepte sind authentisch, leicht nachzukochen und so appetitlich und anschaulich beschrieben, dass ich mich überhaupt nicht stört, dass nicht jedes davon bebildert ist. Ich habe über 200 Kochbücher (ist eben eine Leidenschaft) aber das ist eins meiner besten. Und es ist das mit Abstand sympatischte, brauchbarste vegetarische Kochbuch, das ich kenne.


Die Angst vor Krankheit verstehen und bewältigen
Die Angst vor Krankheit verstehen und bewältigen
von Hans Morschitzky
  Taschenbuch

23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich!, 20. Februar 2009
Endlich, endlich ein Buch für Betroffene. Seit rund fünf Jahren hatte ich das Gefühl, mit dieser Problematik allein auf der Welt zu sein. Alle schienen die Angst vor Krankeit ausschließlich kurzzeitig bei Auftreten der Angstsymptome bei Panikattaken zu kennen und alle Therapieansätze schienen darauf ausgerichtet. Wie zermürbend es sein kann über Jahre, tagein, tagaus, von der Angst zerfressen zu werden, schwer krank zu sein und wie sehr die entsprechende Symptomatik das Leben einschränkt, das schien niemand zu kennen und niemand schien eine Lösung anbieten zu können. Als ich begann dieses Buch zu lesen war ich so erleichtert wie schon lange nicht mehr - es gibt offensichtlich doch Menschen mit derselben Problematik wie ich und sie ist behandelbar.

Leider verwässerte diese Motivation während der Lektüre dadurch, dass neben dem Hauptaugenmerk auf der hypochondrischen Störung und ihren typisch gehäuften Medizinerkonsultationen auch die Krankheitsphobie und damit die Vermeidung von Arztbesuchen besprochen wird. So soll der erstgen. Betroffene lernen, seiner Symptomatik weniger Aufmerksamkeit zu schenken und nicht ständig Abklärung zu erbitten. Im nächsten Fallbeispiel ist dann aber von einer Frau (51) die Rede, die obwohl sie sich Sorgen machte sie könne Krebs haben, nicht zum Arzt ging sondern für ihre Schmerzen eine harmlose Erklärung suchte. Als sie dann doch den Arzt aufsuchte bekam sie die Quittung: Zweifach Krebs. Liebe Autoren, wissen Sie, was ein solches Beispiel jemandem der unter einer massiven hypochondrischen Störung leidet, machen sagt? "Aha, besser doch gleich zum Arzt, es kann doch das Schlimmste sein, da sieht man es ja wieder."
Dennoch: Endlich ein Buch, dass einen wirklichen Anstoss zur Heilung und Hoffnung auf die Rückkehr in ein normales Leben bietet!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 1, 2009 10:07 PM MEST


Das Eva-Prinzip: Für eine neue Weiblichkeit
Das Eva-Prinzip: Für eine neue Weiblichkeit
von Eva Herman
  Gebundene Ausgabe

27 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wenn es denn haltbar wäre..., 1. Oktober 2006
...was uns Eva Herman da zu vermitteln versucht. Ist es aber nicht. Natürlich ist es schöne eine Familie zu haben, ein Zuhause, eine Basis. Das dafür aber nicht Mütter jahrelang aus dem Berufsleben aussteigen und ihre Befriedigung darin finden müssen anderen ein schönes, sauberes und leichtes Leben zu machen, dass beweisen genügend andere Länder. Evchens Thesen stimmen nicht. Sie zeugen höchstens von einem Leben, dass ihr im Rückblick nicht als das Gelbe vom Ei erscheint. Sie hat es dennoch freiwillig so gelebt. Nun glaubt sie etwas verpasst zu haben. Mag ja sein, dass Gras auf der anderen Seite ist bekanntlich immer grüner. Das sie, hätte sie als Hausfrau gelebt, vielleicht heute die Sache ganz anders sehen würde, kommt ihr offenbar nicht in den Sinn. Schade.

Das es vor allem Männer sind, die für Eva eine Lanze brechen, ist ja nun wirklich nicht ernst zu nehmen. Sie sollen ja auch nicht den Apfelkuchen backen. Im Gegenteil, sie hatten immer das Recht auf beruflichen Erfolg, ein selbstbestimmtes Leben UND Familie. Das viele von ihnen nun Beifall klatschen, wenn gefordert wird, dass eine Frau dieses Leben für sie wieder bequemer machen soll, wen wunderts? Die Argumente, die sie anführen sind dann auch entsprechend simpel gestrickt in lauten in etwa so: Das viele Frauen ob Evchens Buch auf die Barrikaden gehen würde bereits dessen Qualität und die Wahrheit die es enthält bezeugen. Verstehen wir das richtig: Alles, wogegen Menschen in der Geschichte der Welt auf die Barrikaden gingen war also eigentlich korrekt, was die Kritiker in ihrem Inneren wußten und es daher bekämpft haben. Also beispielsweise Apartheid, Atomtests etc. - eben alles was Menschen aufbrachte und Widerstand hervorrief. Tja, das ist doch mal eine intelligente These.

Nein, es ist vielmehr so, dass es Frauen in dem Land, welches in der EU das Schlußlicht mit moderner Familienpolitik bildet, sich über jeden Fortschritt in dieser Hinsicht gefreut haben damit Beruf und Familie besser möglich wird - und sie befürchten, dass Eva da wieder einiges zertreten könnte. Das Frauen beruflich ambinioniert sind ist nur in Deutschland immer noch verpönt, da brauchen wir nicht noch Evchen, die noch einen drauf setzt. Das tut weder Deutschland noch seinen Familien gut. Viele Frauen, die gern Familien gründen würden tun es nicht, weil sie keine Lust haben jahrelang Apfelkuchen zu backen. Ebenso verständlich wie traurig. Deutschland ist das Schlußlicht im Kinderkriegen UND in der Frauenerwerbsquote. Der Zusammenhang ist hinreichend belegt. Es ist NICHT die Berufstätigkeit der Frau, die die Geburtenrate senkt und Familien belastet. Es ist die Unvereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie in Deutschland, die dafür verantwortlich ist. Alle Gesellschafen haben in den vergangenen Jahrzehnten, Jahrhunderten natürliche Entwicklungen durchlaufen. Das ist völlig normal und wünschenswert. Und es hat schon immer die ewig gestrigen gegeben, die sich dagegen gesperrt haben. Vielleicht sollten wir das Buch daher tatsächlich einfach nicht so ernst nehmen. Eva glaubt vielleicht sie wäre wirklich glücklicher zu hause gewesen. Wäre sie nicht, ganz sicher, aber sie weiß es nicht, weil sie es nicht probiert hat. Für diese Unwissenheit und vor allem aber für die Geschäftsidee und das Marketing gibts auch von mir einen Stern.


Culinaria USA
Culinaria USA
von Randi Danforth
  Gebundene Ausgabe

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Kunstwerk, 12. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Culinaria USA (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist nicht nur für USA Fans eine Fundgrube an spannenden Informationen, schönen Fotos und herrlichen Rezepten. Die Rezepte reflektieren wunderbar den US amerikanischen Schmelztiegel der Kulturen und zeigen allen die es noch nicht wußten, dass die USA entgegen vieler Vorurteile mit einer äußerst interessanten Eßkultur und einer unglaublich abwechslungsreichen Küche von rustikal bis elegant aufwarten können. Die vielen Hintergrundinformationen rund um Siedlertradtionen, Indianer, Hummerfang, Ranches, Weingüter, Coffeeshops, Chilisorten, Country Stores, Brauereien und Grenzmärkte machen das Buch neben einem Lieblingskochbuch auch noch zu einem interessanten Schmöker.


4 Blutgruppen. Vier Strategien für ein gesundes Leben. Mit Rezeptteil
4 Blutgruppen. Vier Strategien für ein gesundes Leben. Mit Rezeptteil
von Peter J. D'Adamo
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

28 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Etwas radikal..., 1. August 2005
Insbesondere alle Zeitgenossen mit Blutgruppe A stehen lt. Autor praktisch schon mit einem Bein im Grab. Wer Blutgruppe A hat kann den Krebs eigentlich nur durch tägliches Tofuessen abwenden. Eine düstere Prognose! So macht gesunde Ernährung doch keinen Spass. Zumal die hier gegebenen Anweisungen oft den Eindruck einer gewissen Willkür aufkommen lassen, zu viel verbieten und letztlich ja auch wissenschaftlich nicht nachvollziehbar sind.
Auch seltsam: Ich habe vor einigen Tagen in einer Buchhandlung in einem anderen Buch über stoffwechselgerechte Ernährung geblättert. Dort stand: Menschen mit der Blutgruppe A sollen Sojaprodukte meiden. Tofu ist ein Sojaprodukt! Und eben dieses soll lt. Peter D'Adamo doch unseren Lebensweg pflastern. Verwirrend. Wie auch immer - es mag ja sein, dass seine Theorien stimmen. Ich möchte mich aber ganz einfach nicht so extrem einschränken und ich finde es auch nicht besonders motivierend so eingeschüchtert zu werden.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 24, 2012 8:40 AM MEST


Lebenslust. Wider die Diät-Sadisten, den Gesundheitswahn und den Fitness-Kult
Lebenslust. Wider die Diät-Sadisten, den Gesundheitswahn und den Fitness-Kult
von Manfred Lütz
  Gebundene Ausgabe

24 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Plädoyer für das Christentum, 22. Juni 2005
Ich hatte mir mehr von diesem Buch versprochen - hatte eher ein Plädoyer für echte Lebenslust kontra Politik der modernen Pharmaindustrie, die uns alle gern davon überzeugen möchte, das wir unter diversen Krankheiten (vorzugsweise Syndrome genannt) leiden und der Medien, die unerreichbares suggerieren und dadurch Magersucht, Depressionen und Dauerfrust erschaffen, aber was ich bekam waren Bemühungen, die katholische Kirche wieder ins rechte Licht zu rücken - ein Plädoyer für das Christentum.
Im Grunde ein wunderbares Thema, das hier leider ein wenig zu spärlich und einseitig angepackt wird: Der Autor ruft dazu auf endlich wieder ein gesundes Verhältnis zum Thema Gesundheit/Krankheit sowie Leben/Tod zu entwickeln und unser Augenmerk einfach mehr auf das Leben als auf das vermeiden von Krankheiten zu legen. Das sollten wir uns alle zu Herzen nehmen.


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