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Beiträge von Stefan Schmalhaus
Top-Rezensenten Rang: 893.652
Hilfreiche Bewertungen: 226

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Rezensionen verfasst von
Stefan Schmalhaus
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Wittgensteins Neffe: Eine Freundschaft (suhrkamp taschenbuch)
Wittgensteins Neffe: Eine Freundschaft (suhrkamp taschenbuch)
von Thomas Bernhard
  Sondereinband
Preis: EUR 7,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vollendete Erzählkunst, 6. Oktober 2008
Hätte Bernhard auch nur dieses eine Büchlein geschrieben - man müsste ihn dennoch zu den ganz Großen der Erzählkunst rechnen. Diese Erzählung kommt nicht im typischen "Bernhard-Sound" daher, sie hat nicht den monomanisch um sich wiederholende Satzteile kreisenden Stil der meisten anderen Prosawerke, auch wenn sie typische Bernhard-Themen enthält (Krankheit, Wahnsinn, Musik, Österreich). In wunderschön ausbalancierten Sätzen und mit viel Wärme wird hier von einer außergewöhnlichen Freundschaft erzählt. Ein absolutes Glanzstück ist die Darstellung der bizarren Umstände während der Verleihung des Grillparzer-Preises in der Akademie der Wissenschaften!


Gehen (suhrkamp taschenbuch)
Gehen (suhrkamp taschenbuch)
von Thomas Bernhard
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der ideale Einstieg in Bernhards Erzählwerk, 6. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Gehen (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Anfang der 80er Jahre stieß ich als Schüler zufällig auf diese Erzählung. Das Büchlein - damals noch in einem dunkelbraunen Broschurumschlag - klemmte in einem Drehständer mit Taschenbüchern. Der merkwürdige Titel weckte mein Interesse. Ich fing an zu lesen - und war wie elektrisiert. Verglichen mit dem, was ich von der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur kannte (hauptsächlich Grass, Walser und Handke), war dies ein völlig anderer Ton. Der monomanische Stil, der wieder und wieder um die gleichen Satzzeile kreist, die verschachtelte indirekte Rede, das eigenwillige Thema des Denkens, Gehens und Verrücktwerdens - all das zog mich so in den Bann, dass ich von Bernhard nie wieder loskam und seither (fast) alles von ihm gelesen habe. Tatsächlich würde ich heute jemandem, der noch nichts von Bernhard gelesen hat, "Gehen" als Einstiegswerk empfehlen, weil es alle typischen erzählerischen Merkmale der Bernhardschen Prosa auf 100 Seiten vereint.


The Essential Guide to Flex 2 with ActionScript 3.0 (Essentials)
The Essential Guide to Flex 2 with ActionScript 3.0 (Essentials)
von Charles E. Brown
  Taschenbuch
Preis: EUR 46,00

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut für den Einstieg - zu oberflächlich für den Profi, 12. April 2007
Das Buch richtet sich ausschließlich an den Flex-Neuling! Leider geht dies aus der Produktbeschreibung nicht hervor. Der Autor streift zwar alle wichtigen Aspekte der Arbeit mit Flex/FlexBuilder, allerdings ist die Erwähnung von "ActionScript 3" im Buchtitel eine irreführende Übertreibung. ActionScript-Code wird weitestgehend vermieden, und wenn er vorkommt, erläutert der Autor den Code meistens Zeile für Zeile. Das ist gut für den Anfänger, aber leider nichts für fortgeschrittene Flex-User. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch im Titel deutlicher als Einführung gekennzeichnet wäre.


Das Zeitalter der Aufklärung (Beck'sche Reihe)
Das Zeitalter der Aufklärung (Beck'sche Reihe)
von Werner Schneiders
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die geistesgeschichtlichen Grundlagen des 18. Jahrhunderts, 28. November 2006
Werner Schneiders ist einer der besten Kenner der Aufklärungsepoche. Sein umfangreiches Wissen hat er hier in einer gut lesbaren Darstellung zusammengefasst. Wer sich für die philosophische Gedankenwelt des 18. Jahrhunderts interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei.


Der Text, der (produktive) Unverstand des Abschreibers und die Literaturgeschichte: Johann Friedrich Oberlins Bericht "Herr L..." und die ... "Lenz"-Entwurf (Büchner-Studien, Band 7)
Der Text, der (produktive) Unverstand des Abschreibers und die Literaturgeschichte: Johann Friedrich Oberlins Bericht "Herr L..." und die ... "Lenz"-Entwurf (Büchner-Studien, Band 7)
von Hubert Gersch
  Broschiert
Preis: EUR 109,95

5.0 von 5 Sternen So spannend können Textkritik und Editionsphilologie sein, 28. November 2006
Die in diesem Band versammelten Studien rund um Oberlins Bericht "Herr L......" (der hier zum ersten Mal in einer leicht zugänglichen kritischen Edition vorliegt) und Büchners "Lenz"-Erzählung zeigen, dass akribische Quellenforschung und genaues Lesen jeder Interpretation vorangehen müssen. Erst auf der Grundlage eines gesicherten Textes und einer klar überschaubaren Quellenlage können Aussagen über Abschriften, Textabhängigkeiten, Einflüsse, Anspielungen usw. getroffen werden. Diese triviale Selbstverständlichkeit haben die Interpreten von Büchners "Lenz" über Generationen hinweg ignoriert. Der Münsteraner Literaturwissenschaftler Hubert Gersch hat mit seinen Studenten in mehreren Forschungsseminaren die notwendigen quellenkundlichen und editionsphilologischen Grundlagen geschaffen, um im Falle von Büchners "Lenz" das Verhältnis von Quelle(n) und Werk angemessen verstehen und beurteilen zu können.

Trotz der unvermeidlichen philologischen Detailarbeit lesen sich die hier versammelten Studien wie spannende Forschungsberichte und erlauben neue Interpretationsansätze.


Bauformen des Erzählens
Bauformen des Erzählens
von Eberhard Lämmert
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der Literaturwissenschaft, 28. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Bauformen des Erzählens (Broschiert)
Obwohl die erste Auflage bereits 1955 erschien, ist Lämmerts systematische Untersuchung der "Bauformen des Erzählens" immer noch ein Klassiker der Literaturwissenschaft. Die Gründe für die geradezu zeitlose Gültigkeit der Studien sind sowohl der Verzicht auf eine übertriebene Theoretisierung des Gegenstands als auch die durchweg nachvollziehbaren Begriffsbildungen. Begriffe wie "aufbauende Rückwendung" oder "zukunftsgewisse Vorausdeutung" sind auch dem germanistischen Laien unmittelbar verständlich.

Lämmerts empirische Analysen stützen sich auf einen breiten Kanon an Erzählliteratur; der Bogen spannt sich vom mittelalterlichen Nibelungenlied bis zu James Joyce. Der Schwerpunkt liegt aber bei deutschsprachigen Erzählwerken des 19. Jahrhunderts (Kleist, Goethe, Novalis, Brentano, Tieck, Fontane u.a.).

Dieses Buch lässt sich auch von Nicht-Germanisten mit Gewinn lesen, weil es dem Leser neue Sichtweisen auf Bauprinzipien und Strukturen erzählender Literatur vermittelt.


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