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Rezensionen verfasst von
CedS

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No Fixed Address
No Fixed Address
Preis: EUR 9,99

8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nickelback mit viel Pop und Anleihen bei Maroon 5 und Co., 14. November 2014
Rezension bezieht sich auf: No Fixed Address (Audio CD)
Ich bin Nickelback Fan der ersten Stunde und habe die "härteren" ersten Alben genauso geliebt wie auch die zugänglicheren Radio-Nummern der Neuzeit. Mit dem neusten Ableger no Fixed Address kann ich mich aber irgendwie bisher nicht wirklich anfreunden. die Kanadier haben ihr musikalisches Repertoir wieder einbischen erweitert und rutschen dadurch zuweilen, für meinen Geschmack etwas zu tief, in die Pop-Gefielde von Bands wie Maroon 5 ab. Nicht das sie das schlecht machen würden, nur ist es eben nicht das was ich von Nickelback erwarte und hören will. Es gibt aber auch hier wie meist Licht und Schatten. Daher gehe ich im folgenden kurz auf die einzelnen Songs ein:

Million Miles an Hour: Schönes Heavy-Riff, eingänglich, auch wenn der Chorus lyrisch etwas gar simpel ausgefallen ist. Aufjedenfall guter Opener. 3/5

Edge of a Revolution: die erste Single-Auskopplung. Musste mich zu Beginn etwas mit dem Song anfreunden, geht aber mit der Zeit gut ins Ohr und beisst sich dort fest. Aufgrund der Thematik natürlich etwas Pathos-getränkt, aber coole Nummer, mit cooler Bass-Line und gutem Chorus. Einer meiner Höhepunkte auf dem Album 4/5

What are you waiting for: Typische Radio-Single im Stile eines Somedays oder Photograph, kommt jedoch nicht an genannte Songs ran. Liegt für mich vor allem daran,dass Verse vorwiegend Keybord/Synthy getragen sind... 3/5

She keeps me up: Da ist es das erste mal -> eine Maroon 5 Nummer, die Adam Levine nicht besser hingekriegt hätte. Solide Nummer, für meinen Geschmack zu popig für Nickelback. Wäre aber sicher ein veritabler Sommerhit gewesen. 3/5

Make Me Believe Again: Für mich ein Song der auch gut in die Long Road Ära gepasst hätte. Gute Struktur, eingängliche Melodie, Chads Gesang kommt gut zur Geltung -> passt! 4/5

Satellite: Für mich bisher der schwächste Song auf dem Album -> Lyrics wirken zum Teil in die Songstruktur reingepresst (dance around this bed roooom). Allgemein eher zu platt für mich und auch musikalisch gar nichts besonderes. 1/5

Get 'Em Up: Mein Highlight Nummer 2: Die nummer erinnert charmant an Worthy to Say von The State. Grooved enorm und obwohl sie musikalisch eher unaufgeregt daher kommt packt mich der Song einfach. Auch da sie hier thematisch auch etwas abwechslung reinbringen. 5/5

The Hammer's Comming Down: Da hatte ich viel erwartet vom Titel her. Kreischende Gitarren mit viel Drive und Gain wurde aber dann von Geigen überrascht. Trotzdem ein solider Song und kann man durchaus hören, wenn auch nix Spezielles.

Miss You: Wir sind wieder tief im Pop-angelangt. schon das Intro mit dem Pfeiffen (oder Synthy?) und den Wortrepetionen waren zuviel für mich und dann wiederholt sich das ganze im Chorus immer wieder Wie gesagt popig, eingängig, grundsätzlich nicht schlecht, einfach nicht Nickelback für mich. 2/5

Got me Runnin' Round: Wieder sehr poppig, aber mit den Bläsern und dem Beat kann auch mich dem definitiv nicht entziehen, wirkt sehr stimmig... und auch das erste Featuring auf einem Nickelback Album ist enorm lässig und passt wie die Faust aufs Auge. coole Nummer! 4/5

Sister Sin: Mit country'eskem Gitarren Riff startet der Song ziemlich vielversprechend, verliert für mich aber im Chorus dann völlig an Drive und hat mich somit verloren... 2/5

Das wären die elf Songs dann auch schon. Alles in Allem reicht es leider nicht mehr als zu nettem Durchschnitt mit einer Perle und 2 weiteren coolen Nummern, der Rest verschwindet im Durchschnitt. Ich hoffe dass sie sich (wie z.B. Linkin Park) bei ihrem nächsten Wurf wieder etwas mehr auf ihre härteren Wurzeln berufen. Für eingefleischte long-term Fans wird das Album wohl nicht sehr weit vorne rangieren, wird ihnen aber wohl gelingen weitere Anhänger in der breiten Masse zu finden....
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 21, 2014 10:34 AM CET


My Favourite Faded Fantasy
My Favourite Faded Fantasy
Preis: EUR 13,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nie war Leiden und Melancholie schöner, 31. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: My Favourite Faded Fantasy (Audio CD)
Nach acht langen Jahren ist es endlich soweit. Der sympathische Ire legt seinen 3. Longplayer vor und was kann man darüber sagen: Das Album ist genau so wie es sein soll... herzzerreissend, dramatisch und einfach wunderschön. Mein persönlicher Favorit ist ganz klar "The Box" - aber jeder einzelne Song hat seinen ganz speziellen Reiz und Charakter, seien dies Crescendo-artige Strukturen, einzelne Piano-Klänge wie stiche ins Herz, Streicherlandschaften oder auch hier und da ein Bläser der jedem Song die ganz eigene Krone aufsetzt. Mit "Trusty and True" hat er diesmal zudem einen Song im Gepäck der noch etwas mehr in Richtung Irish-Folk geht und uns daher nochmehr in Damien's Heimat führt und spätestens bei long long way fühlen wir uns alle wieder zuhause, da er hier sein "Cold Water" reprised. Damien lässt uns mit teilweise wütender teilweise zerbrechlicher Stimme an seinem Seelen(un)wohl teilhaben und es fasziniert mich immer wieder wie er dadurch auch mir oft aus der Seele sprechen kann und auch mit einfachsten Gitarren-Arrangemants die Gefühle und heart-strings ein aufs andere Mal trifft. Von seinem lyrischen Schaffen ganz zu sprechen - einfach atemberaubend. Ich habe dem Album mit grosser Vorfreude entgegengesehnt und hatte auch entsprechende Erwartungen, welche definitiv erfüllt wurden. Schade nur, das es schlussendlich nur 8 Songs wurden, diese sind aber absolute Perlen. Die Zusammenarbeit mit Rick Rubin habe ich persönlich jetzt nicht gross wahrgenommen, was aber an dieser Stelle positiv zu werten ist, der Produzent soll den Künstler ja zu höchstform animieren und ihm nicht seinen Stempel aufdrücken.Wollen wir hoffen das wir ihn so schnell wie möglich wieder auf den Bühnen Europas bewundern können und dass es keine weiteren 8 Jahre dauert bis wir wieder was neues von ihm hören. Nach wie vor einer der besten Singer/Songwriter.


Break The Spell (Dlx)
Break The Spell (Dlx)
Preis: EUR 8,97

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide - mehr aber definitiv nicht, 22. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Break The Spell (Dlx) (Audio CD)
Da kamen doch am selben Tag gleich die neue Nickelback und die neue Daughtry Scheibe raus, welche das selbe Publikum bedienen und ich auch beide gerne höre. Nachdem mich aber Nickelback wiedermal positiv überraschen konnte, wurde ich von Daughtry leider entäuscht. Nach dem sehr guten selbstbetitelten Debüt und dem mässigen Leave this Town, folgt leider wieder nur ein mässiger Drittling.

Was ich den Herren zugute halten muss ist der Album-Umfang, welcher mit 16 Tracks mehr als ordentlich ausgefallen ist. Jedoch liegt dort irgendwie auch gleich das Problem. Sehr viele Songs sind eher im Soft- und Balladenrock zuhause, als härtere Töne anzuschlagen und herausgekommen ist für mich ein Einheitsbrei, wo man nicht recht weis wann Track 1 Anfängt und Track 16 endet. Unter diesem Aspekt hätten vieleicht ein paar Songs weniger nicht geschadet, da bei mir schon relativ schnell die Luft draussen war und ich mich eher durch den Rest zwingen musste. Ich will damit nicht sagen dass es schlechte Musik ist, aber es ist einfach etwas lieblos herausgekommen. Das ist extrem Schade da es in vielen Songs eigentlich sehr gute Ansätze hat, hier ein cooles Gitarrenriff (z.B. Outta my head) das dann aber extrem schnell die Energie verliert oder ein cooles Solo, aber gesamthaft gesehen passts irgendwie nicht zusammen. Zu repetitive Song-Strukturen, zu vorhersehbar, es fällt einfach alles etwas ab. Nur Chris' Stimme kommt wieder sehr gut rüber, aber das rettet halt kein ganzes Album.

Fazit:
Gut zum Durchhören oder im Hintergrund laufen lassen. Leider nichts dass (zumindest mich) zu fesseln vermochte und mich nur auf die Musik konzentrieren lies. Die Fans werden es sich eh holen, die dies noch werden wollen, hört lieber das Debüt ein paar mal und holt euch Break the Spell in Zukunft mal bei Gelegenheit zum Discountpreis.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 23, 2011 6:41 AM CET


Here and Now
Here and Now
Preis: EUR 9,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nickelback - Here and now (once again...), 21. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Here and Now (Audio CD)
Der Klammerzusatz in der Überschrift fast eigentlich alles perfekt zusammen. Here and Now ist ein weiteres typisches Nickelback Album. Die gleichen Songs, die gleichen inhaltlichen Themen (Frauen, Party machen, und ein paar nette Liebes bzw. Beziehungs-Hymnen) neu verpackt. Aber sind wir ganz ehrlich, hätten wir was anderes erwartet? Ich definitiv nicht! Ist das schlecht? Ich finde nicht. Es hat zwar jeden der neuen Songs schon in einer Form auf einem der vorherigen Alben bereits gegeben, die neue Verpackungen stehen den Songs aber teils sehr gut.

Zu den einzelnen Songs:

- This means war: Heavy Riffing und treibender Bass-Groove. Sicher der perfekte Opener für die nächste Konzert-Tour. Auf der CD haut er mich aber nicht wirklich aus den Socken, da sie das auch
schon besser gemacht haben und der Solo-Part ziemlich einfallslos wirkt. Jedoch ganz nett. 3/5 Punkten

- Bottoms up: hat bei mir innert kürzester Zeit einen Wandel durgemacht. Als ich die (zweite) Singleauskopplung die ersten Male vor dem Album Release gehört habe, fand ich den Song wirklich nicht
ansprechend. Ich weiss zwar nicht genau was passiert ist, der hat sich aber unterdessen zu meinem bisherigen Favoriten gemausert. Killer-Riff, coole Lyrics, perfekte Hymne für den Ausgang und
fürs Party machen. Bottoms up, nächste Runde bestellt und beide Daumen hoch. 5/5

- Mein persönlicher Album-Tiefpunkt. Ein grotiger Versuch einen weiteren Song a la If everyone cared zu schreiben. Ging nach hinten los. Gute Botschaft verstaut in schrecklich einfallslosen
Lyrics und unterlegt von standard-Gitarren und afrikanisch angehauchten DrumParts im Stile von SafriDuo. Nein Danke. 1/5

- Midnight-Queen: Typischer Nickelback-Song mit eindeutig/zweideutiger lyrischer Thematik wei z.B. bei Animals. Musikalisch gut umgesetzt, nettes Solo. 3/5.

- Gotta Get me Some: Schliesst thematisch gleich bei Midnight-Queen an und setzt noch eins drauf. Geile Bass-Line, coole Gitarren, tighte Drumms. Dazu ein cooler Chorus (mit einem nicht so guten
Chorus-Ausgang). Jedoch sicher 2. Album Highlight. 4/5

- Lullaby: Da wäre der erste balladeske Love-Song, wie wir ihn schon diverse Male gehört haben, mal besser (Someday), mal schlechter (Never gonna be alone) aber sicher der beste ruhigere des
Albums. 4/5

- Kiss it Goodbye: hat mich persönlich nicht extrem gepackt. Lyrisch nicht interessant, musikalisch für mich eher langweilig, maximal durchschnitt. 3/5

- Trying not to love you: Netter Love-Song. hübsch arrangiert. ist ok. 3/5

- Holding on to Heaven: Guter Song, der mit See you at the show, Id come for you, usw. verglichen werden könnte. Mich hat vor allem der Chorus gepackt. Zurückhaltendere Instrumentalistik, gut
umgesetzt. 4/5

- Everything I wanna do: Bin ich bisher noch unentschlossen. Klingt ganz gut, hat mich aber sicher noch nicht aus den Socken gehauen. Aber ganz solide 3/5.

- Don't Ever let it end: Auch der letzte Song ist für Nickelback extrem typisch und kann gut mit This Afternoon verglichen werden kann. nichts spezielles aber ganz nett 3/5.

Fazit:
Ich trauere noch immer dem Nickelback der ersten Tage bis hin zu The long road nach, die werden aber definitiv nicht mehr zurückkommen. Sie haben ein weiteres gutes Album abgeliefert, das wieder etwas mehr in die härtere Rocker-Region abzielt, ohne die typischen radiotauglichen (potentiellen) Hit-Singles zu vernachlässigen. Das ist gut gelungen und gesamthaft gesehen definitiv besser als es Dark Horse war. Und das man noch ein paar mal das selbe Album abliefern kann und erfolgreich ist, beweisen ja auch AC/DC. Schlussendlich werden die Nickelback-Fans sicher wieder zufriedengestellt sein und die Nickelback-Hasser (von denen es viel zu viele gibt) wieder was zu meckern haben. Aber sicher wieder eine Steigerung und wir sind gespannt wie es dann Live aussieht, nachdem die Show das letzte Mal wirklich gut war, ob da auch nochmals etwas mehr geht.


Fallen Empires  (Limited Deluxe Edition)
Fallen Empires (Limited Deluxe Edition)
Preis: EUR 20,70

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Snow Patrol sind zurück - Holt euch die Deluxe, 11. November 2011
3 Jahre und ein paar Tage sind nun schon seit A hundred Million Suns vergangen - es kam mir aber ehr vor wie Jahrzente. den Snow Patrol ist für mich Musik welche zwar eine bestimmte Stimmung erfrodert (oder auch Jahreszeit), diese sich dann aber in diesen Momenten in den Gehörgang einbrennt und dort lange verweilen kann und immer Lust nach noch mehr macht. Nun ist das neue Album also endlich da. Über eine Snow Patrol CD kann ich zwar auch nicht ganz unvoreingenommen eine Rezension schreiben, ich versuchs aber trotzdem.

Das Album startet mit I'll never let go mit einem treibenden Song, der eine schöne Zugkraft entwickelt und nach 4.40 Minuten schön für die weiteren Tracks aufgewärmt hat. Mit Cold Out in the Dark steht dann die, bereits bekannte (und sehr typische), erste Singleauskopplung an. Solider Sound, schöner Chorus - passt. The Weigt of love schliesst dann von der Stimmung her wieder beim Opener an. Track 4 auf der Scheibe - This isn't Everything you are -ist nicht gerade mainstreamig und deshalb für mich etwas überraschend das das single Nr. 2 wurde - jedoch ein sehr schönes Stück Musik, welches sicher seine Hörer findet. Weiter möchte ich gar nicht auf die einzelnen Tracks eingehen. Es folgt ein schöner Abwechslungsreicher mix aus Akustik-, Synthie und Indie-Klängen und über all dem schwebt die Stimme von Gary Lightbody. Die Trakcs spielen etwas kalt und warm von den Grundcharakteristiken und hält einen in seinem Bann. Ich könnte nun auch noch keine definitiven Favoriten ausmachen, dafür muss ich das Album noch ein paar mal konsumieren.

Ich will natürlich auch noch auf die DVD eingehen, welche in der Deluxe Edition enthalten ist. Es handelt sich um einen Konzertmitschnitt eines Konzertes in der Royal Albert Hall. Es wurden die 11 Hilightsongs auf die DVD gepackt was rund 1 Stunde Spielzeit ergiebt. Speziell ist das es sich um ein vorwiegend akkustisches Set mit kleinem Orchester handelt. Die Stimmung ist super, die Atmospähre kommt gut rüber, einwandfreier Ton und man merkt das Gary stimmlich auch live bringt, was man auf den Studioalben zu hören bekommt. DVD einlegen und geniessen.

Fazit:
Sie liefern wieder genau das ab, was die Fans hören wollen und auch neue Fans generieren wird, nämlich einfach gute Musik. Von der radiotauglichen - mainstreamigen (Hit)Single über uptempo Nummern bis hin zu den spährischen Soundwänden, welche sich in kleinen Nuancen bei mehrmaligen Hören immer weiter entwickeln und sich im Ohr (und im Herzen) einen Platz suchen und sich einnisten.
Mit Berlin steht sogar der erste rein instrumentale Track von Snow Patrol auf dem Programm (oder ein ausgedehnter Prelude-Track, je nach dem :-). Natürlich erfindet Snow Patrol das Genre nicht neu und auch sie bedeinen sich bei den momentan so angesagten 80s Referenzen und Synthie-Klängen, aber sie bleiben Snow Patrol und Sie bleiben gut. Was mir vorallem sehr gut gefällt, ist dass sich das ganze Album auch wieder strukturierter anfühlt, wo nämlich A hundred million suns teilweise etwas konzeptlos wirkte und ausuferte, ist hier alles immer schön zu lokalisieren und passt einfach gut zusammen. Daher: Album kaufen - neue Songs kennen lernen und geniessen. (Und natürlich Karten für die anstehenden Konzerte kauffen nicht vergessen.


Honkey Kong
Honkey Kong
Preis: EUR 18,99

4.0 von 5 Sternen EoDM-Häuptling auf Synthie-Trip, 21. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Honkey Kong (Audio CD)
Da ist es also, das (zumindest für mich) langerwartete Solo-Album des coolsten Schnautzträgers im Rock. Und wie ist es denn nun?
Erstaunlich gut um ehrlich zu sein. Als ich die erste Single-Auskopplung des Boots Electric Themes hörte, war ich noch nicht so begeistert, allerdings muss ich sagen, dass das Album als Ganzes durchaus zu gefallen weiss.

Auch wenn, nicht wie bei EoDM die Gitarren den Ton angeben, hat es der Devil trotzdem geschafft den EoDM-Charme und natürlich die Sexyness ;-) mit den Synthies einzufangen. Gewürtz natürlich mit der üblichen Prise Selbstdarstellung und Ironie. Man merkt auf der Platte auch wieviel die EoDM eigentlich von Jesse leben. Es sind sehr viele Paralelen zwischen Boots und EoDM-Tracks zu ziehen, wobei man sagen muss, dass die Boots Platte eine etwas seichtere Gangart vorlegt. Mal abgesehen von Complexitiy, was wirklich ein schöner Opener ist und ordentlich Tempo vorlegt, geht es dann während den restlichen Songs eher gemächlich zu. Alles in allem hat das Album sicher seine Höhen (Complexity, Dreams Tonight, Oh Girl) und seine Tiefen (Was bitte war im Spiel als Trippy Blob entsand???) grundsätzlich sind es aber durchaus solide Songs.

Ob es nun die eingefleischten EoDM-Fans vorbehaltslos anspricht, wage ich zu bezweifeln. Ich als solcher, welche die Eagles auch schon diverse Male Live gesehen hat, finde diesen Ausflug aber eigentlich ganz lustig und ziemlich gelungen. Wie bereits erwähnt finden sich viele EoDM-Elemente in den Songs und daher überbrückt das die Zeit bis zum nächsten EoDM-Album für mich ganz gut.
Von einem grossen Wurf kann sicher nicht gesprochen werden, aber die Platte weiss durchaus zu unterhalten. Probehören schadet sicher nicht.


Back to New York City (Limited Edition)
Back to New York City (Limited Edition)
Wird angeboten von MLG Merch
Preis: EUR 14,95

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gute Blues-Platte - Typisch Popa, 21. Oktober 2011
Ich kann mich bei der Rezension kurz fassen.
Popa hat, wie man es von ihm gewohnt ist, eine gute Bluesplatte abgeliefert. Er deckt wie immer eine breite Palette von Blues ab. Von Shuffle-Blues, über härteren Bluesrock mit treibenden Drum-Beats bis hin zum Baladesken ist wie immer alles vertretten. Durch die Abmischung, vorallem der Stimme des stämmigen Bluesmasters, hat das Album wie kein anderes von ihm einen gewissen Live-Charakter. Es wirkt frisch, spielfreudig und die Soloeskapaden fliessen ihm nur so aus den Fingern. Es ist ein rundes Werk, welches meiner Meinung nach, allerdings nicht ganz mit seinen besten Platten mithalten kann. Auch fehlt für mich ein wirklicher Top-Titel, welcher mich meine Repeattaste übermässig beanspruchen lassen würde (wie das z.B. bei Life is a Beatdown, Same old blues oder so vielen weiteren Stücken der Fall war). Es ist gut zum durchhören und erweitert die bereits sehr breite Palette des Popa Chubby gut, wenn auch nicht meisterhaft.

Ein reinhören lohnt sich aber sicher - für den FAN sowieso.


Mylo Xyloto
Mylo Xyloto
Preis: EUR 6,66

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PopRock ade - Willkommen Synthie-Pop, 21. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Mylo Xyloto (Audio CD)
Die Zeiten als man Coldplay noch als Pop-Rock-Band bezeichnen konnte sind mit Mylo-Xyloto definitiv vorbei. Elektronische Synthie-Klänge stehen beim neuste Coldplay Werk im Vordergrund.
Verändert das den Coldplay-Stil? Ein ganz klein wenig, ja. Stört das? Definitiv nicht. Es sind die typischen Coldplay-Songs entstanden die die Fans kennen und lieben. Man erkennt die typischen Abläufe und Songstrukturen. Es sind Songs welche sich zum easy-listening und als Hintergrundmusik genau so eignen, wie zum abtauchen in Fremde Welten. Wenn man dem Album wirklich zuhört, ziehen einen die teilweise sehr weitläufigen und schönen Soundwände in ihren Bann und man hört einfach gespannt hin. Hinzu kommt Chris Martins Stimme welche einen immernoch zu unterhalten hat und auf eine sehr spezielle Weise verzaubert.

Es gibt auch ein paar wenige Momente auf dem Album welche an alte Coldplay-Zeiten erinnern und wir uns bei z.B. Us Against the World an den Akustik-Klassiker Green Eyes erinnern um uns dann bei Princess of China wider zurück in elekronischen Gefileden bewegen, begleitet von Rihanna (was mich nicht stört, auch wenn ich kein RiRi-Fan bin).

Eigentlich gibt es am neuen Coldplay-Album nichts auszusetzten. Tolle, schöne Songs, begleitet von einem farbenfrohen und stimmigen Album-Artwork. Den einzigen Wehrmutstropfen musste ich hinnehmen als die Trackliste dank 3 Interludes von 14 auf 11 vollwertige Tracks schrumpfte und wir so eine kleine Mogelpackung serviert bekommen. Aber das ist zu verkraften und ich war nur froh das es bei den 3 Interludes blieb und nicht nochmals so ein Linkin Park/ A Thousand Suns Schock (5 Interludes!) überwinden musste.

Fazit: Neues Gewand, typisch Coldplay, wie immer gut.
Kauffen und geniessen....


Don't Explain
Don't Explain
Preis: EUR 14,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Symbiose - sehr gelungenes Werk - bitte mehr davon, 15. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Don't Explain (Audio CD)
Ich bin per Zufall über dieses tolle Ablum gestolpert. Nachdem ich seit langer Zeit ein Fan von Joe Bonamassa (vorallem von seinen früheren Werken) bin, kaufte ich das Album ohne vorher reinzuhören. Und ich wurde wirklich sehr positiv überrascht. Das grösste Problem bei Joe ist für mich sein Gesang. In den Anfangszeiten (Blues-Deluxe, usw.) hat er noch kraftvoll und rau gesungen und ist dann mit jedem Album glatter und für meinen Geschmack leider "schlechter" geworden. Und genau hier kommt Beth Heart ins Spiel. Sie gibt den Songs mit ihrer markanten, wunderschönen Stimme die Intensitiät und Energie welche sie verdienen. Untermauert wird das ganze wie immer mit einem makellosen (wenn auch nicht sehr experimentierfreudigen) Gitarrenspiel des Joe Bonamassa. Abgerundet wird das ganze durch eine vielseitige Tracklist, welche vom klassischen Blues, über leichte Jazz und Soul-Anleihen bis hin zu Blues-Rock Alles bietet. Zudem zeigt diese Zusammenarbeit auch, dass Joe auch nicht nur als Solo-Künstler funktioniert. Das Gefühl hatte ich bei den bisherigen zwei BCC-Scheiben leider nicht.

Fazit:
Zwei absolute Meister ihres Fachs welche, in perfekter Symbiose, eine wirklich tolle Blues-Scheibe kreirt haben. Bitte mehr davon.


Codes and Keys
Codes and Keys
Preis: EUR 11,99

4.0 von 5 Sternen gutes DCFC-Album, 30. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Codes and Keys (Audio CD)
Was habe ich mich auf das neue Album von DCFC gefreut! Mit Spannung fieberte ich dem Release-Date entgegen und als man dann auf ihrer Homepage schon mal 3 Songs zur Preview höhren konnte, war ich schon etwas überrascht. Bei den alten DCFC-Alben stand ganz klar die Gitarre und vereinzelt das Piano im Vordergrund der Songs und gaben die Stimmung an. Gitarren und Piano hat es natürlich auch auf Codes and Keys, jedoch auch sehr viele Synthie-Klänge, welche je nach Song den Death Cab-Style ziemlich verändern. Nicht in einem negativen Sinne, die Grundstimmung ist halt einfach anders und erinnert zuweilen an das Gibbard-Projekt Postal Service. Es hat aber natürlich auch ein paar Tracks mit "klassischen" Zutaten welche wie immer überzeugen. Was auch geändert hat sind zuweilen die Messages und Lyrics im allgemeinen, welche nicht mehr nur melancholisch angehaucht sind, Gibbard hat sich natürlich auch entsprechend weiterentwickelt und ist nun ein gestandener Mann mit einem geregelten Leben, da ändern sich die Thematiken halt mal. Leider ist dabei teilweise auch etwas von der lyrischen Genialität verloren gegangen, welche Gibbard auszeichnet. Man findet wie immer ein Abwechslungsreiches Indie-Pop Album vor, welches zumindest mich durch den Sommer begleitet hat. Bei allen Unterschieden, welche die einzelnen Songs ausmachen gehen die Tracks als ganzes wieder eine schöne Symbiose ein und machen das ganze Album zu einem schön abgerundeten Vergnügen.

Meine persönlichen Lieblingstracks:
- Monday Morning
- You are a Tourist
- St. Peter's Cathedral
- Underneath the Sycamore
- Some Boys

Prädikat: Kaufen und Geniessen


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