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Roboter

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Asus Zenbook UX32A  33,8 cm (13,3 Zoll) Ultrabook (Intel Core i5 3317U, 1,7GHz, 4GB RAM, 500GB HDD + 24GB ExpressCache, Intel HD 4000, Win 8) silber
Asus Zenbook UX32A 33,8 cm (13,3 Zoll) Ultrabook (Intel Core i5 3317U, 1,7GHz, 4GB RAM, 500GB HDD + 24GB ExpressCache, Intel HD 4000, Win 8) silber

46 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Premium zum kleinen Preis, 31. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war über einem Monat auf der Suche nach einem Ultrabook. Neben Kandidaten um die 1000€ (Sony Vaio Pro, Samsung Ativ 9) ist mir auch das etwas ältere UX32A ins Auge gestoßen. Eigentlich habe ich Wert darauf gelegt dass das Zukünftige einen Haswell Prozessor besitzt, um vor Allem eine hohe Akkulaufzeit sicherzustellen und etwas mehr Grafikleistung zu haben. Auch ein FullHD Display sowie eine SSD wären nett gewesen.

Ausschlaggebend waren dann letztendlich 300€ Preisunterschied und das üppige Zubehörpaket des Zenbooks.
Nach dem Öffnen des Pakets und der separaten Umverpackung mit einigen Infos zum Zenbook hält man einen Karton in den Händen wie man ihn sonst nur von Apple Produkten kennt. Außer einem Bild des Zenbooks und dem zugehörigen Schriftzug befinden sich keinerlei sonstige Infos auf dem mattschwarzen Edelkarton. Nach dem Auspacken ist klar, dass selbst dieses Ultrabook für 700€ zur Premiumfamilie von Asus gehört. Bis hin zum Mikrofasertuch ist alles makellos verarbeitet und schön anzusehen.

Nun zum Wesentlichen. Schon vor der Lieferung habe ich über die Uni eine Windows 8 Pro Version bezogen und damit einen bootfähigen USB Stick fertig gemacht, damit ich von Anfang an mit einer sauberen Version arbeiten kann und mich nicht mit der Deinstallation diverser Software, die im Auslieferungszustand installiert ist, herumschlagen muss.
Anfangs hat mich gestört dass der Prozessor selbst auf dem Desktop immer sehr warm war (60-80°C), also der Lüfter an einer Tour lief und auch die Festplatte ein ständiges Rattern von sich gegeben hat. Mir wurde nicht klar was dafür verantwortlich war. Nachdem aber ein paar Stunden später alle Updates von Windows, einschließlich Windows 8.1 installiert waren, kann man endlich vernünftig damit arbeiten. Im Internet und Office Betrieb hört man nur noch ein angenehmes und kaum hörbares Rauschen der Festplattenrotation.

Tastatur und Trackpad

Was mir wahnsinnig gut gefällt ist die Tastatur. Optisch sind die schwarzen Tasten zwischen dem gebürsteten Aluminium ein Augenschmaus und tippen lässt sich durch den knackigen Druckpunkt wunderbar. Die 3-stufig dimmbare Tastaturbeleuchtung rundet die, aus meiner Sicht, perfekte Tastatur ab. Nicht ganz perfekt ist dagegen das Touchpad, man kann zwar super navigieren und auch die Gesten mit mehreren Fingern funktionieren einwandfrei, aber wenn ich darauf tippe gibt es ein undefiniertes Klacken, das hier eigentlich nicht hin gehört. Und damit meine ich nicht die Klickfunktion, die funktioniert prima.

Display

Das Display löst zwar nicht in Full HD auf aber solange man nicht 5cm vor dem Bildschirm klebt ist diese Auflösung auf einem 13,3“ Display absolut ausreichend! Und auch die sehr gleichmäßige Helligkeit kann überzeugen - keine Lichthöfe oder sonstige Pixelfehler.

Konnektivität

Bei der WLan Verbindung konnte ich bisher noch keine Signalprobleme feststellen, selbst dort wo es bei meinem iPhone schon nicht mehr reicht. Bluetooth nutze ich in erster Linie um Akustik an meinen Bluetooth Lautsprecher weiterzugeben, und das funktioniert wie es soll. Anschlüsse sind, wenn man die mitgelieferten Adapter mitzählt, alle vorhanden und funktionieren ohne Probleme. Angebracht finde ich, dass alle USB Ports den gängigen USB 3.0 Standard beherrschen, hier können sich andere Hersteller noch eine Scheibe abschneiden.

Leistung

Mit der Leistung des Notebooks bin ich seither absolut zufrieden. Die zusätzliche 24GB Express Cache SSD verrichtet ihren Dienst im Hintergrund, sprich oft genutzte Programme werden automatisch auf der SSD gespeichert und stehen somit etwas zügiger zum Aufruf bereit. Dem Prozessor kann man sein Alter nicht anmerken, alltägliche Arbeiten sind ein Kinderspiel für ihn und auch ein angeschlossenes zweites Display scheint ihn nicht sonderlich zu beeindrucken. Einzig und allein die 4Gb Arbeitsspeicher können einem bei Spielen zum Verhängnis werden, denn hier bedient sich die Intel Grafik mit. Somit bekam ich nach dem Start von Sims 3 die ernüchternde Nachricht, es stehe zu wenig Arbeitsspeicher zur Verfügung. Daher werde ich wohl die Möglichkeit zur Ram Erweiterung nutzen und die austauschbaren 2Gb ersetzen.

Akku

Die Akkulaufzeit dürfte sich bei Office und Internetnutzung und mittlerer Displayhelligkeit wohl auf 5-7 Stunden belaufen, das werde ich aber bei Gelegenheit noch einmal genau testen.

Fazit

Für weniger als 700€ bekommt man hier wahnsinnig viel geboten. Wer keinen Wert auf ein Full HD Display und andere Luxusspäße legt sollte unbedingt zuschlagen. Asus hat selbst in dieser Preisklasse nicht an Qualität und Zubehör gespart und ist dadurch in vielen Punkten der 1000€+ Konkurrenz überlegen.

##Update 11.02.2014##

Ich habe das Gerät jetzt ca 2 Wochen im Einsatz und konnte mir einen guten zweiten Eindruck verschaffen.

Zur Akkulaufzeit:
Ich habe die Akkulaufzeit in verschiedenen Situationen testen können.
Während einer zweistündigen Zugfahrt, WiFi aus, minimale Helligkeit, bei der ich eine PDF für die Uni gelesen habe, hat sich mein Akkustand um ca 20% verringert. Bei einer solchen Benutzung kommt man dannschon mal auf über 9h Laufzeit.
Kommen W-Lan, Tastaturbeleuchtung, mittlere bis maximale Displayhelligkeit dazu und zusätzlich gelegentliches Surfen im Internet + Musikstreaming über Spotify, sinkt die Laufzeit auf 5-6h. Für mich aber ein akzeptabler Wert.

Lüfter:
Mir ist anfangs aufgefallen dass der Lüfter im normalen Officebetrieb ganz gerne mal öfters für 2-3 Sekunden anspringt, was nach ziemlich nervig werden kann auf Dauer. Deshalb habe ich mir ein Programm namens "Notebook Fan Control" heruntergeladen und die Lüftergeschwindigkeiten abhängig von der Prozessortemperatur manuell eingestellt. Mein Lüfter fängt jetzt bei einer Temperatur von 70°C langsam an zu drehen, denn im Idle, Office und Internetbetrieb kühlt sich der Prozessor selbstständig und braucht den Lüfter nicht.

Festplatte:
Über Amazon habe ich mir am Wochenende eine SSD bestellt. Einbau geht einfach und schnell von statten, falsch machen kann man fast nichts. Eine halbe Stunde später waren Betriebsystem und Treiber installiert und das Ding rennt wie der Teufel! Zudem herrscht jetzt Totenstille auf meinem Schreibtisch.

Insgesamt also auch nach 2 Wochen noch total begeistert und keinerlei Probleme oder Kritikpunkte, die sich nicht lösen lassen.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 15, 2014 1:48 PM MEST


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