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Rezensionen verfasst von
Julia Brunke "info42630"
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Mit dem kleinen Salamander durchs Jahr: Das Buch für von Natur aus neugierige Kinder
Mit dem kleinen Salamander durchs Jahr: Das Buch für von Natur aus neugierige Kinder
von Monika Niehaus
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

5.0 von 5 Sternen Spannende Einblicke in die Welt der Tiere, 9. Februar 2014
Draußen in der Natur gibt es so viel zu entdecken. »Mit dem kleinen Salamander durchs Jahr« erhalten Kids viele spannende Einblicke in die Welt der Tiere.

Wie ist der Tagesablauf einer Biberfamilie? Was macht der Schwarzmilan auf seinen Reisen? Wie lebt der Igel? Wie unterscheide ich Mäusebussard und Steinadler oder Hermelin und Mauswiesel? Warum ändern Molche ihr Kleid? Wie bringen Stare ihr koordinierten Flugmanöver zustande? Und wie ist eigentlich das Leben in einer Ameisenkolonie organisiert?

Mit faszinierenden Fotos, erklärenden Zeichnungen, spannenden Informationen und Artenportraits wird das Leben heimischer
Säugetiere, Vögel, Amphibien, Schmetterlingen und Insekten vorgestellt. So eignen sich junge Naturfreunde einen großen Wissens­schatz über das Leben der Tiere in freier Natur an und werden zu neuen Erkundungstouren inspiriert. Ein sehr ansprechendes, liebevoll gestaltetes Buch zum Schmökern und Nachschlagen!


Bambi: Eine Lebensgeschichte aus dem Walde
Bambi: Eine Lebensgeschichte aus dem Walde
von Felix Salten
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen »Die Tiere können Ihnen nicht dafür danken, so müssen es die Menschen tun.«, 9. Februar 2014
Eine ergreifende und zeitlose Geschichte um Liebe, Verlust und Moral. Felix Salten gelang mit dem Klassiker »Bambi« 1923 ein Meisterwerk. »Die Tiere können Ihnen nicht dafür danken, so müssen es die Menschen tun.« Stefan Zweig

Rehkitz Bambi wird in der Tiefe des Waldes geboren und von seiner Mutter in die Geheimnisse und die Gefahren des Lebens eingeweiht. Mit seinen Freunden erlebt Bambi zahlreiche Abenteuer und ist dabei ständig auf der Hut vor den Menschen. Dann passiert das Schreckliche: Eine Treibjagd!
Bambi muss mit ansehen, wie sein Freunde Hase und viele andere Tiere erschossen werden. Auf der Flucht werden Bambi und seine Mutter getrennt. Bambi sieht seine Mutter niemals wieder. Als junger Rehbock verliebt sich Bambi in seine Jugendfreundin Faline, und bald bekommen sie Nachwuchs...


Artgerecht ist nur die Freiheit: Eine Ethik für Tiere oder Warum wir umdenken müssen
Artgerecht ist nur die Freiheit: Eine Ethik für Tiere oder Warum wir umdenken müssen
von Hilal Sezgin
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,95

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vision einer neuen, einer friedlichen Form des Zusammenlebens von Menschen und Tieren, 9. Februar 2014
Wir leben in einer Kultur, in der Gewalt abgelehnt wird. Dennoch ist unsere Gesellschaft überaus gewalttätig: gegen Milliarden von Tieren. Doch diese Gewalt ist versteckt: Sie findet hinter verschlossenen Türen statt - damit wir sie nicht sehen. In ihrem neuen Buch »Artgerecht ist nur die Freiheit« geht Hilal Sezgin der Frage nach, ob wir Tiere für wissenschaftliche Versuche quälen und ob wir sie einsperren, töten und essen dürfen.

»Ich habe mich bemüht, dieses Buch sowohl allgemeinverständlich zu schreiben als auch so, dass seine Inhalte mit der fortgeschrittenen akademischen Tierethikdebatte auf Augenhöhe bleiben«, erklärt Hilal Sezgin in ihrer Einleitung. So verbindet sie eigene Erlebnisse vom Zusammenleben mit geretteten Tieren auf ihrem Hof in der Lüneburger Heide mit philosophischen und ethischen Argumenten sowie fundiertem Wissen über die industrielle Massentierhaltung. Wussten Sie zum Beispiel, dass in eineinhalb Jahren mehr Tiere geschlachtet werden, als je Menschen in dieser Welt gelebt haben? Und ist uns eigentlich bewusst, dass die Lebewesen, die wir essen, mithilfe einer weltumspannenden Züchtungs-, Pharma- und Futtermittelindustrie »hergestellt« und industriell getötet werden?

Das System der Tierausbeutung bereitet den Tieren die Hölle auf Erden - und verursacht bei uns ein vages schlechtes Gewissen: »Wer sich die grausamen Bilder aus den Mastställen anschaut, weiß genau, warum er oder sie keine Tiere essen mag/kann will; doch wer darauf besteht, Tiere zu essen, weiß genau, warum er sich die Bilder lieber nicht anschaut.« Engagiert plädiert Hilal Sezgin dafür, unseren Umgang mit Tieren grundlegend zu überdenken.

Jeder Einzelne kann aus der Komplizenschaft mit dem System der Tierausbeutung aussteigen. Dadurch geht es nicht nur den Tieren besser - sondern auch uns selbst und unserem Gewissen. Außerdem: Wenn wir nicht mehr so enorme Flächen für den Futteranbau einer tierquälerischen Fleischproduktion verbrauchen, könnte die Natur gesunden, unzählige Arten würden zurückkehren.

Wahre Artgerechtigkeit definiert Hilal Sezgin als Gerechtigkeit für das Individuum - entsprechend der in ihm genetisch verankerten Lebensweise seiner Art. Sie hat es mit ihren geretteten Schafen und Hühnern erlebt: »Jeder, der einem Tier hinreichend Freiheit lässt, bemerkt rasch, dass sogar die am stärksten verzüchteten Nutztiere Individuen mit Vorlieben und Angewohnheiten ... sind«. Die meisten Menschen möchten mit Tieren zusammenleben. In den Groß­städten erfreuen sich die Menschen an Tieren, die diesen Lebensraum längst für sich erobert haben: Gänse, Füchse, Hasen und Wildschweine werden als Mitbewohner wahrgenommen.

Am Ende von »Artgerecht ist nur die Freiheit« steht die Vision einer neuen, einer friedlichen Form des Zusammenlebens von Menschen und Tieren. Und es sind viele Einzelne, die diesen
Bewusstseinswandel anstoßen.


TIERethik 02/2013: Heft 7: Jagd
TIERethik 02/2013: Heft 7: Jagd
von ALTEX Edition
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TIERethik: Warum Jagd?, 9. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: TIERethik 02/2013: Heft 7: Jagd (Taschenbuch)
Die Ausgabe 2/2013 von TIERethik widmet sich einem aktuellen Thema: der Jagd. Unbedingt empfehlens­wert ist der Grundsatzartikel »Warum Jagd? Folgen des Jagens für Menschen, Tiere, Pflanzen und Landschaften« des renommierten Zoologen und Ökologen Prof. Dr. Josef H. Reichholf. Ein Muss für alle, die sich für eine Natur ohne Jagd einsetzen!

Prof. Dr. Josef H. Reichholf legt überzeugend dar, weshalb die Regulation von frei lebenden Tierbeständen durch die Jagd nicht funktioniert und auch nicht nötig ist. Ausgang seines Artikels ist das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte von 2012 mit seinen Folgen für das Revierjagdsystem: Grundstücks­eigentümer müssen die Jagd auf ihrem Grund und Boden nicht mehr dulden, wenn sie diese aus ethischen Gründen ablehnen.

Die Jäger versuchen die Jagd mit ökologischen Gründen zu rechtfertigen. Der Ökologe Reichholf geht diesen immer wiederholten und wenig hinterfragten ökologischen Notwendigkeiten auf den Grund. Und er stellt in aller Deutlichkeit fest, dass Jagd in der Kulturlandschaft aus ökologischen Gründen nicht sein muss. »Jagdleidenschaft (Passion) ist kein Auftrag der Gesellschaft und kann es auch nicht sein. Irgendwelche Tierarten ‘kurz zu halten’, bildet allenfalls eine Forderung von Land- und Forstwirtschaft.« Doch Reichholf belegt, dass der Wildschaden in der Land- und Forstwirtschaft weniger groß ausfallen würde, »wenn das Wild nicht so scheu wäre und wenn mehr Raubtiere als natürliche Feinde des Schalenwildes in Wald und Flur zugelassen würden.«
Der dichtbesiedelte Kanton Genf (Jagdverbot seit 40 Jahren) und der Schweizerische Nationalpark (Jagdverbot seit 100 Jahren)
beweisen laut Reichholf, dass weder im Siedlungsraum der Menschen noch in besonders naturnahen Naturschutzgebieten eine Kontrolle der Bestände durch die Jagd notwendig ist.

»Die gegenwärtig rund 340.000 Jagdscheininhaber in Deutschland repräsentieren nicht einmal ein halbes Prozent der Bevölkerung. Die Einbußen an Naturerleben betreffen aber grundsätzlich alle Menschen«, so Reichholf.


400 Rezepte der veganen Küche: Das Kochbuch zur China Study
400 Rezepte der veganen Küche: Das Kochbuch zur China Study
von Adelheid Stöger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,80

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr informativ, 9. Februar 2014
Die Lektüre der China Study hat eine Ärztin und eine Ernährungswissenschaftlerin zusammengeführt. Das Ergebnis ist das Kochbuch zur China Study.

Eine ernährungswissenschaftliche Einleitung erklärt die Grundlagen und Hintergründe der veganen Ernährung mit vielen
guten Gründen, die Ernährung umzustellen: gesundheitliche Vorteile, Tierschutz, Klimaschutz.

Mit 400 Rezepten ist das Buch die wohl umfassendste Sammlung veganer Rezepte. Allerdings gibt es zu den Rezepten keine Bilder - also kein Schwelgen in kulinarischen Köstlichkeiten schon beim Durchblättern. Dafür werden zu den einzelnen pflanzlichen Zutaten jeweils kompakte Informationen über Vitamine, Mineral­stoffe und die gesundheitsfördernde Wirkung angegeben. Es schließen sich wertvolle Tipps zur veganen Küchenpraxis an.

Unbedingt lesenswert ist der umfangreiche Anhang mit allem Wissenswerten über den Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit, über ausgewogene Ernährung und die Versorgung mit den wichtigsten Nährstoffen sowie Auszügen aus der China Study.


Himmlisch vegane Desserts
Himmlisch vegane Desserts
von Lisa Fabry
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Naschkatzen kommen voll auf ihre Kosten - 100% tierfreundlich!, 9. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Himmlisch vegane Desserts (Gebundene Ausgabe)
Es gibt sie tatsächlich - Desserts, die wunderschön anzusehen sind, lecker schmecken und zugleich vollwertig sind. In »Himmlisch vegane Desserts« kommen Naschkatzen voll auf ihre Kosten: von doppelstöckiger Schokoladentorte mit Himbeer­mousse und Schwarzwälder Kirschtorte, über Cremetörtchen, Käsekuchen, Fruchtpies, Tartes, Tiramisu, Cupcakes, Muffins und Mandel­schnitten über Kekse, Cantuccini und Scones bis zu Mousses, Puddings, Aufläufen, Obst-Desserts, Pfannkuchen, Konfekt, Eis und Sorbets...

»Wie soll man einen Kuchen ohne Eier und Butter backen?« - Die Antwort lautet: »Ganz einfach! Es ist sogar leichter, einen veganen Kuchen herzustellen!« Das zeitaufwändige Schaumig­rühren der Butter entfällt - auch braucht man keine Eier einzeln einrühren, um zu verhindern, dass sie gerinnen. Lisa Farby hat in »Himmlisch vegane Desserts« alle grundlegenden Informationen über Zutaten und viele wertvolle Tipps sowohl für Hobbybäcker wie für absolute Back­anfänger zusammengestellt. Hilfreich sind Grundrezepte für Vanillebisquit, Sojasahne, Cashewsahne, Vanillepudding, Schoko-Glasur und Schoko-Sauce. Für Allergiker sind glutenfreie oder nussfreie Rezepte extra markiert.

Desserts stehen im Ruf, ungesund und schlecht für die schlanke Linie zu sein. Lisa Farby stellt eine andere Sicht der Dinge vor: Desserts können Energie spenden, anregend wirken und wichtige Nährstoffe liefern. Statt ungesunder Zutaten - raffinierter Zucker, Weißmehl und gesättigte Fette - können natürliche süßende Zutaten, Vollkorn, pflanzliche Öle, Früchte und Nüsse verwendet werden. Darum legt sie Wert auf hochwertige Zutaten aus ökologischem Anbau, möglichst frisch und der Jahreszeit entsprechend, aus der Region oder mit Fairtrade-Siegel. So sind die köstlichen Desserts durchaus gesund und auch noch umweltfreundlich.

Schon das Durchblättern von »Himmlisch vegane Desserts« ist ein absoluter Genuss, denn jedes Rezept wird mit einem wunderschönen Foto vorgestellt. Lisa Fabry besuchte vegane Cafés und Restaurants rund um den Globus. Und so finden wir neben ihren eigenen Kreationen eine umwerfende Auswahl an ungewöhnlichen Rezepten aus aller Welt.


Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen
Vegan for Youth. Die Attila Hildmann Triät. Schlanker, gesünder und messbar jünger in 60 Tagen
von Attila Hildmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vegetarier bleiben länger kanckig - und Veganer erst recht!, 9. Februar 2014
Vegetarier bleiben länger knackig - und Veganer erst recht. Studien zufolge sind sie gesünder und schlanker als der Durchschnitt, dank Carotinoiden und Antioxidantien aus Früchten haben sie eine bessere Haut und sehen dadurch jünger aus.

Wer sich rein pflanzlich mit hochwertigen, naturbelassenen Lebensmitteln aus Bio-Anbau ernährt, beugt Alterungserscheinungen vor: Frisches Obst, Gemüse, Salate, Kräuter, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide und die glutenfreien Pseudogetreide wie Buchweizen, Quinoa & Amaranth, Nüsse, Samen und hochwertige pflanzliche Öle stecken voller Vitamine, Mineralstoffe, sekundärer Pflanzenstoffe, Antioxidantien, Ballaststoffe, komplexer Kohlenhydrate, pflanzlichem Eiweiß und mehrfach ungesättigter Fettsäuren.

»Schlanker, gesünder und messbar jünger«

Attila Hildmann hat mit seinen veganen Kochbüchern, Koch­shows und seiner Medienpräsenz die vegane Lebensweise in die Mitte der Gesellschaft geholt: Vegan ist angesagt und hip - und pure Lebensfreude. Seine Bücher VEGAN FOR FUN und VEGAN FOR FIT verkauften sich mehr als 300.000 Mal. Viele Menschen haben dank dieser Bücher am eigenen Körper erfahren, dass eine hochwertige vegane Ernährungs­weise nicht nur beachtliche Verluste an Übergewicht bringt, sondern auch mehr Vitalität: Viele Challenger berichteten, dass sogar ernährungs­bedingte chronische Krankheitsbilder wie unreine Haut, Neurodermitis, Gelenkschmerzen oder Darmerkrankungen abheilten und dass sie sich aktiver und jünger fühlten und auch jünger aussahen.

Diesem Phänomen geht Attila Hildmann in VEGAN FOR YOUTH mit wissenschaftlichem Spürsinn weiter auf den Grund: »Endlich konnte ich mal mein im Physikstudium erlerntes Grundlagenwissen in der echten Welt verwenden, konnte neueste Messverfahren real einsetzen und begann, ein Puzzle voller interessanter Teile zusammenzusetzen.« Er schreibt gerade seine Diplom­arbeit in Physik, in der er wissen­schaftlich nachweisen will, dass eine hochwertige vegane Ernährung in Kombination mit Bewegung jünger macht.
Stress dagegen ist ungesund und führt auch zur vorzeitigen Alterung. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Challengern führte Attila eigene Untersuchungen durch: Gemessen wurde der Antioxidantiengehalt der Haut, der CO²-Ausstoß in der Atemluft, welche Rückschlüsse auf den Gesundheits- bzw Alterungszustand des Körpers ziehen lässt. Die Messung der Länge der Telomer (Chromosomen­endkappen) gibt Auskunft über das tatsächliche biologische Alter. So liegt Attilas biologisches Alter nach 13 Jahren gesundheitsbewusster veganer Küche bei 26,5 Jahren, während sein tatsächliches Alter zum Zeitpunkt des Tests bei 32,2 Jahren lag. Die Ergebnisse der Messungen bei den Challengern wurden leider nicht abgewartet. Bei über 70.000 Vorbestellungen und allgemeinem Hype war es offenbar wichtiger, das neue Buch schnell auf den Markt zu bringen... Doch ein etwas längeres Feilen am Konzept hätte dem Werk sicher gut getan.

Gesundheit ist mehr als das Essen der richtigen Lebensmittel

Während sich die Bestseller VEGAN FOR FUN und VEGAN FOR FIT nicht nur durch die super Rezepte auszeichneten, sondern vor allem auch durch die kurzen, knackigen, überzeugenden Thesen in Attilas lockerem Erzählstil, ist VEGAN FOR YOUTH eher ein Bericht über seine Forschungen, Suche nach Antworten und eigenen Erkenntnisprozessen. Es beginnt mit seinen Reisen nach Japan und Campodimele auf der Suche nach den Hundertjährigen und der Vorstellung von Forschungsansätzen über Alterungs­prozesse und wie man sie aufhalten oder sogar rückgängig machen könnte. Dabei merkt Attila, wie er sich immer mehr in Widersprüche verheddert und sich immer neue Fragen stellen - bei denen er feststellt, dass die Antworten nicht mehr so einfach sind. Der Grund: Viele der Antworten sind eher geistig-philosophischer als wissenschaftlicher Natur.

Gesundheit ist eben noch mehr als das Essen der richtigen Lebensmittel. Und: Sind »ewige Jugend« beziehungsweise möglichst alt zu werden denn wirklich so erstrebenswerte Ziele? - Natürlich möchten wir gesund älter werden und mental und physisch beweglich bleiben - und dazu kann eine hochwertige pflanzliche Ernährung zweifellos beitragen. Zu echter Gesundheit gehört aber auch eine gesunde Lebenseinstellung: jeden Tag als Geschenk annehmen, in Frieden und positiven Gedanken mit unseren Mitmenschen leben, die Tiere und Pflanzen achten, lieben und bewahren - und nicht nur an uns denken, sondern unseren Beitrag für eine bessere und gerechtere Welt leisten.

Zu diesem Schluss kommt Attila auch am Ende seines Buches: »Vielleicht geht es am Ende nur darum, ein erfülltes statt eines langen Lebens gelebt zu haben.« So sind die »10 Geheimnisse für ein gesundes, langes Leben« - zusammengefasst auf drei Seiten - fast lesenswerter als die vielen Seiten Reiseberichte und die zum Teil noch unausgewogenen wissenschaftliche Erklärungsmodelle im ersten Teil. Neben grundlegenden Ratschlägen wie »So wenig Zucker wie möglich«, »Iss ausschließlich Bio«, »Iss keine Frankenstein-Lebensmittel« (womit Industrie-Produkte voller Farb-, Aroma- und Geschmacksstoffe gemeint sind), »Lach mal« oder »Schlaf gut«, gibt es auch wertvolle Hinweise wie die Bedeutung von guten Freunden und Familie und das Zusammenleben mit Tieren: »Für mehr gute Freunde musst du allerdings auch bereit sein, etwas zu geben, am besten immer
wieder«. Attila regt an, darüber nachzudenken, einem Hund oder einer Katze aus dem Tierheim ein gutes Zuhause zu geben: »Zu sehen, dass es einem Tier gut geht, macht einen selbst glück­lich. Dass man dadurch vielleicht länger lebt, ist ein positiver Nebeneffekt - viel schöner ist, dass man einem Tier ein gutes Leben geschenkt hat«. Und mit der Lebensregel »Lebe jeden Tag so, als wäre es dein letzter« lenkt Attila den Blick auf das Wesentliche im Leben: »Wie oft streiten wir uns über Kleinigkeiten, regen uns über Belanglosigkeiten auf oder lästern über andere? All dies würde keiner von uns mehr tun, wenn er wüsste, dass noch am gleichen Abend seine letzte Stunde schlägt.« Und bei Enttäuschungen und Schick­salsschlägen geht es darum, das Leben in die Hand zu nehmen: »Ertrink nicht im Leben, sondern lerne, im Regen zu tanzen!«

Unkomplizierte Rezepte - gesunde Köstlichkeiten

Die Rezepte in VEGAN FORYOUTH sind natürlich wieder alle lecker und super fotografiert. Ein großer Pluspunkt: Die meisten Gerichte können in kurzer Zeit und mit einfachen Handgriffen zubereitet werden - und sind beliebig neu kombinierbar. Die Zeitangaben stehen bei jedem Rezept jeweils dabei. So sind Highlights wie die »Superfood-Amaranth-Pops« in nur 6 Minuten zubereitet - und absolut oberlecker! Hits gerade für junge Leute sind Köstlichkeiten wie Buchweizen-Wraps, der gegrillte Veggie-Burger mit Omega-3-Pesto, das Sandwich »Red Beet Flagship«, Süßkartoffelpommes, Bananen-Muffins oder Obstpizza - sowie köstliche Shakes, gesunde Naschereien und Eiskreationen.

Erweitert hat Attila seine kreativen Pasta-Variationen: Zu den Zucchini-Spagetthi, die schon Stefan Raab bei »TV total« begeisterten, kommen Vollkornreis-Spaghetti, Soba-Nudeln (aus Buchweizenmehl) sowie - dank Spiralschneider - Kohlrabi- und Rote-Bete-Spaghetti sowie Möhren- und Zucchini-Bandnudeln.

Als Resümee ist zu sagen: Das neue Buch von Attila Hildmann ist trotz (oder wegen) einiger Unausgegorenheiten authentisch - und dank seines begnadeten Erzählstils wirklich lesenswert. Und die Rezepte überzeugen wie immer auch (Noch-)Fleischesser.


Vegan in Topform - Der vegane Ernährungsratgeber für Höchstleistungen in Sport und Alltag - Die Thrive-Diät des berühmten kanadischen Triathleten
Vegan in Topform - Der vegane Ernährungsratgeber für Höchstleistungen in Sport und Alltag - Die Thrive-Diät des berühmten kanadischen Triathleten
von Brendan Brazier
  Gebundene Ausgabe

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vollwertige pflanzliche Ernährung: Das Beste für unsere Gesundheit, die Umwelt und die Tiere, 31. Oktober 2013
Brendan Brazier, kanadischer Triathlet und Ironman, ist ein führender Pionier für eine vollwertige, rein pflanzliche Lebensweise. Sein Buch »Vegan in Topform« revolutioniert die vegane Ernährung.

Brendan Brazier entschied sich bereits im Alter von 15 Jahren, Profisportler zu werden. Seither ernährt er sich vegan - um gesünder zu leben und ein besserer Athlet zu sein. Denn: Um pflanzliche Nahrung zu verdauen, braucht der Körper nicht so viel Energie aufzuwenden. Dadurch steht mehr Energie zur Verfügung. Jahrelang experimentierte der Profi-Sportler, um eine optimale Zusammenstellung der pflanzlichen Lebensmittel zu finden. Sein Ziel: eine Ernährung, die seine Leistung, das Training und vor allem die Regenerationsphase optimierte. Mit Erfolg: Er war nicht nur professioneller Ironman-Triathlet, sondern auch Sieger des kanadischen Ultramarathons von 2003 und 2006 über 50 Kilometer. Für diejenigen, die nicht damit vertraut sind, ein Ionman-Triathlon beinhaltet: 3,86 km schwimmen, 180 km Rad fahren und ein Marathonrennen von 42,195 km, alles ohne Pause. Es ist eine der härtesten sportlichen Disziplinen überhaupt.

2007 erschien sein erstes Buch The Thrive Diet, in dem Brendan Brazier erklärt, auf welche Weise vegane Ernährung zu einer besseren sportlichen Leistung führt. Die Thrive-Diät
richtet sich jedoch nicht nur an Profisportler, sondern an jeden, der optimale Gesundheit und Leistungsfähigkeit erlangen und Krankheiten vorbeugen möchte.

Hugh Jackman: Wolverines Muskeln diesmal auf Pflanzenbasis

»Wie die meisten von uns möchte ich das Beste aus mir herausholen, aus meinem Körper und aus meinem Geist«, schreibt Hugh Jackman in seinem Vorwort zu Vegan in Topform. Für seine Rolle als Wolverine im neuen »X-Man«-Film musste sich er 20 Pfund Muskeln »anfuttern«. Für frühere Wolverine-Verfilmungen hatte er dafür »ganze Dörfer von Hühnern« verschlungen. Seiner Gesundheit zuliebe war es ihm dieses Mal wichtig, gänzlich auf Hähnchenfleisch zu verzichten. Dafür beschäftigte er sich mit veganer Ernährung - und zwar mit der Thrive-Diät von Brendan Brazier. »Da war dieser Profi-Athlet, der beschrieb, wie gut sich seine vegane Ernährung auf sein Trainingsprogramm ausgewirkt hatte - das immerhin viel anspruchsvoller war als meines - und wie es ihn von vielem befreit hatte, was ich bei meinem Training auch durchmachte.« Je mehr er las, desto interessierter wurde der Schauspieler - und schließlich vollauf begeistert: »In meinem Beruf muss ich für unterschiedliche Rollen körperlich anders aussehen, aber ich bin nicht mehr bereit, das auf Biegen und Brechen durchzuziehen. In erster Linie bin ich heute Familienvater, und es war mir eigentlich schon immer wichtig, so gesund wie möglich zu leben, den Körper mit Respekt zu behandeln und den Kindern hoffentlich ein Vorbild zu sein und ihnen den Weg zu einem gesunden, vitalen Leben zu ebnen.«

Durch die Thrive-Diät von Brendan Brazier entwickelte Hugh Jackman zusätzliche Energie und fand einen tieferen Schlaf. Auch stellte er fest, dass er durch vegane Ernährung als Tänzer, der auf dem Broadway auftritt, beweglicher ist und nicht so schnell müde wird.

»Es ist meine feste Überzeugung, dass die Art, wie sich unsere Gesellschaft seit den letzten Jahrzehnten ernährt, vollkommen falsch ist und dass viele Krankheiten auf diese Fehlernährung mit ihren Konservierungsstoffen, Zusätzen und leeren Kalorien zurückzuführen sind«, so Hugh Jackman. »Dieses Buch zeigt uns allen den Weg.«

Das Geheimnis der Thrive-Diät des kanadischen Triathleten Brendan Brazier

Zu Beginn seiner Karriere als Berufssportler nahm Brendan Brazier 8000 Kalorien am Tag zu sich, um im Training Leistung zu bringen. Doch danach musste er lange Ruhepausen einlegen - der Körper musste sich vom Energieverbrauch erholen, der durch eine solch gewaltige Kalorienmenge entstand. Dieses Phänomen bezeichnet Brendan heute als »Ernährungsstress«: »Ich lernte, dass viele konventionelle Lebensmittel ständig ein erhöhtes Maß an Stress im Körper hervorrufen«, erklärt Brendan Brazier.

Ernährungs-Stress entsteht durch die heute übliche Ernährung mit vielen raffinierten Kohlenhydraten und ungesundem Fett: Fastfood, Burger, Pommes, gezuckerte Cerealien, Limonaden, Chips, Süßigkeiten, Schokolade. Als Profi-Sportler stellte er fest, dass ihn auch stärke- und kalorien­haltige Lebensmittel wie Pasta, Brot oder weißer Reis müde machten - und er hatte ständig Hunger. So ersetzte er diese durch Lebensmittel, die leichter zu verdauen sind und mehr Energie liefern: Amaranth, Quinoa, Buchweizen oder Wildreis, also so genannte Pseudogetreide.

Der Triathlet fand heraus, dass der Schlüssel für sportlichen Erfolg in den Regenerationsphasen liegt: Wenn sich der Körper besser und schneller erholt, kann er schneller wieder mit dem Training beginnen. Durch Nahrung, die leicht zu verdauen ist, kann der Körper die Energie, die er sonst zur Verdauung bräuchte, für andere Dinge einsetzen - so zum Aufbau von Muskeln mit besserer Funktionalität. »Mein Körper wurde effizienter und konnte zum Beispiel mehr Energie in die Zellerneuerung der vom Training geschädigten Muskeln stecken«, so Brendan.

Das Geheimnis der Thrive-Diät: Nur natürliche und direkt verwertbare Nahrungsmittel mit hohem Nutzen verwenden! Denn durch eine optimale Energie- und Nährstoffversorgung regeneriert sich der Körper schneller. Von hohem Nutzen sind Feld- und Garten­früchte, die roh oder bei niedriger Temperatur gekocht gegessen werden. Ihre reichhaltigen Vitalstoffe können direkt und ohne Umwandlung verstoffwechselt werden. Sie liefern nährstoffdichte Vollwertkost mit vielen natürlichen Vitaminen und Mineralstoffen. Ihre basischen Eigenschaften gleichen den ph-Wert im Körper aus. Der Körper muss nicht künstlich dazu stimuliert werden, seinen Energiehaushalt anzuzapfen.

Die Basis der Ernährung bilden unverarbeitete Gemüse und Obst. Dazu kommen Hülsenfrüchte, Pseudogetreide und Samen sowie kaltgepresste Öle, Nüsse und Avocado. Stärkehaltige Gemüse wie Kartoffeln und Kürbis sowie Vollkorngetreide werden nur sehr mäßig verzehrt. Zur Leistungssteigerung kann die Ernährung mit »Superfood« optimiert werden: Dazu zählen die Andenwurzel Maca, die legendäre Alge Chlorella oder das nahrhafte Hanfprotein.

Brandan setzt auf viel Rohkost, die nicht höher als auf 48 Grad erhitzt wurde: »Das Kochen und Garen bei hohen Temperaturen zerstört Enzyme und Vitalstoffe, die für eine effiziente Verdauung notwendig sind«, schreibt er in Vegan in Topform. »Bevor der Körper gekochte Nahrung verarbeiten kann, muss er erst Enzyme produzieren, die ihm beim Verdauungsprozess helfen. Das erfordert einen Energieaufwand, der eine gewisse Belastung darstellt.«

Die Thrive-Diät führt zum Abbau von Körperfett und Aufbau von Muskelmasse, zu Leistungssteigerung, weniger Stress und Heißhunger auf Junkfood, geistiger Klarheit und besserem Schlaf. Eines der Prinzipien ist, nicht so viele Kalorien zu sich zu
nehmen, aber trotzdem satt zu werden. Sportwissenschaftlerin und Veganerin Dr. Katharina Wirnitzer ist von dem hohen Praxis­bezug von Vegan in Topform begeistert. Dazu gehören zum Beispiel wertvolle Tipps wie: Was esse ich vor, während und nach dem Sport? »Mit der Thrive-Diät finden Sie zurück zu ihrem Körper, zu einem neuen Körpergefühl und damit zu einem neuen Lebensgefühl!«, so die Sportwissenschaftlerin.

Vollwertige pflanzliche Ernährung: Gesünderer Körper - gesündere Umwelt

Die Erzeugung, die Verarbeitung und der Transport von Nahrungsmitteln hat bekanntlich gewaltige Auswirkungen auf unsere Umwelt - mehr als die aller anderen Industriezweige und mehr als der gesamte Verkehr weltweit.

»Wissenschaftler sind sich einig, dass jeder von uns durch Energieeinsparung einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten kann und dies auch tun sollte«, schreibt Brendan Brazier. »Da die Nahrungsmittelerzeugung in der westlichen Welt den größten Energiebedarf für sich in Anspruch nimmt, lässt sich hier auch am besten ansetzen. Ein geringerer Verarbeitungs­aufwand bei den Nahrungsmitteln wäre nicht nur für unsere
Gesundheit gut, sondern auch für die Umwelt.«

Bekanntlich werden für die Produktion von einem Kilo Fleisch bis zu 16 Kilo Getreide oder Soja und um die 15.000 Liter Wasser verbraucht. »Es ist also keineswegs energieeffizient, Pflanzen zuerst an Tiere zu verfüttern, nur um dann die Tiere zu essen«, so Brendan Brazier. »Isst ein Mensch zum Beispiel eine Pflanze, dann bleiben ihm je nach Verdaulichkeit und Nutzen der Pflanze knapp 20 Prozent der Energie dieser Pflanze als Brennstoff und zum Wiederaufbau von Zellgewebe. Wird die Pflanze von einem Tier gefressen, dann findet ein ähnlicher Energieverlust statt, und wenn das Tier dann von einem Menschen gegessen wird, gehen noch einmal 80 bis 95 Prozent Energie verloren.« Dazu komme noch der Verbrauch an fossiler Energie, um Zwischenschritte wie Transport, Schlachtung und Verpackung zu ermöglichen. »Es könnten bis zu 30 Prozent Energie eingespart werden, wenn wir eine energieeffizientere Ernährungsweise hätten«, so Brendan. Und er weist darauf hin, dass für die Herstellung von Fleisch und Milchprodukten das meiste Land, das meiste Wasser und die meiste Energie verbraucht werde.

»Die Vorstellung, Hunde und Katzen zu essen ist furchtbar. Aber da ist kein Unterschied, wenn man Kühe und Schweine und Hühner isst...«

Brendan Brazier ist aus gesundheitlichen Gründen Veganer geworden, um ein besserer Athlet zu sein - und entdeckte dann die positiven Auswirkungen der pflanzlichen Ernährung auf unsere Umwelt, unseren Planeten und die Tiere.

Im Gespräch mit Freiheit für Tiere sagt er: »Die Leute haben Haustiere - Katzen und Hunde - und essen Schweine und Kühe. Und sie machen da einen Unterschied. Natürlich ist da in Wirklichkeit nicht dieser Unterschied: Ein Schwein ist so intelligent wie ein Hund, und es wird geschlachtet - ihren Hund würden die Leute nie schlachten. Dagegen werden in China Hunde und Katzen gegessen. Die Leute dort essen alles, was ja eigentlich viel folgerichtiger ist. Ich denke, es ist wahr: In Wirklichkeit ist da kein Unterschied. - In China machen sie keinen Unterschied: Sie essen alles. Und du hast recht: Die Vorstellung, Hunde und
Katzen zu essen ist für uns furchtbar. Aber da ist wirklich kein Unterschied, wenn man Kühe und Schweine und Hühner isst.«

Lesen Sie das »Freiheit für Tiere«-Interview mit Brendan Brazier: [...]


Vegan & vollwertig: Meine Lieblingsmenüs für Frühling, Sommer, Herbst und Winter
Vegan & vollwertig: Meine Lieblingsmenüs für Frühling, Sommer, Herbst und Winter
von Barbara Rütting
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut für die Gesundheit, die Tiere, die Umwelt und das Klima, 18. September 2013
Nach 20 vegetarischen Kochbüchern und Gesundheitsratgebern in den letzten 37 Jahren legt Barbara Rütting jetzt ein rein veganes Kochbuch vor. Es trägt den Titel: »Vegan und vollwertig genießen - Meine Lieblings­rezepte für Frühling, Sommer, Herbst und Winter«. Barbara Rütting stellt eine köstliche, vollwertig-gesunde, saisonale Küche vor - natürlich 100 Prozent tierfreundlich, weil rein pflanzlich.

Als 1975 mit »Mein Kochbuch« das erste vegetarische Kochbuch von Barbara Rütting erschien, wurden Vegetarier noch angesehen, als kämen wir von einem anderen Stern. Inzwischen gehört es fast zum guten Ton, Vegetarier zu sein - und die Noch-Fleischesser beeilen sich zu betonen, dass sie »nur wenig Fleisch« essen. Zu dieser Mut machenden Entwicklung hat Barbara Rütting entscheidend beigetragen. Mindestens drei Generationen kochen nun schon mit ihren vegetarischen Kochbüchern - und nun mit ihrem ersten rein veganen Kochbuch. Denn: Eine regional und saisonal ausgerichtete rein pflanzliche Ernährung ist die beste für Mensch, Tier und Umwelt.

Im Interview mit der Zeitschrift "Freiheit für Tiere" erzählt Barbara Rütting, warum sie vor etwa 40 Jahren Vegetarierin wurde - und warum sie sich nun vor einigen Jahren für eine vegane Lebensweise erschienen hat:

»Freiheit für Tiere«: Du warst schon in den 1970er Jahren eine der Trendsetterinnen für die vegetarische Lebensweise - nach deinen vegetarischen Kochbüchern kocht inzwischen die dritte Generation. Wann und warum hast du die Entscheidung getroffen, keine Tiere mehr zu essen?

Barbara Rütting: Ich habe es schon oft geschildert: Vor etwa 40 Jahren zog ich auf einen Bauernhof, lernte die Tiere nun hautnah kennen - und konnte sie nicht mehr essen. Der Weg zur Tierschützerin war eingeschlagen und unwiderruflich. Hinzu kam, dass ich erste Anzeichen von Rheuma verspürte und hörte, dass eine vegetarische Lebensweise sich positiv auswirken würde - was tatsächlich stimmt. Ich stellte meine Ernährung auf vegetarisch und vollwertig um und habe das Rheuma seither »im Griff«. Meine Erfahrungen fasste ich in einem Kochbuch mit vegetarischen Rezepten zusammen, das ein Bestseller wurde, was niemand für möglich gehalten hätte. Im Laufe der nächsten Jahrzehnte folgten insgesamt 20 weitere Bücher, daneben ließ ich mich zur Gesundheitsberaterin ausbilden, um meine als kochende Hausfrau gesammelten Erkenntnisse wissenschaftlich untermauern zu können.

Barbara Rütting: Vor einigen Jahren merkte ich, vegetarisch reicht noch nicht aus - ich aß zwar kein Fleisch, keine Wurst und keinen Fisch mehr, also nichts vom toten Tier, jedoch nach wie vor Eier und Milchprodukte. Und mir wurde immer klarer: Die muss ich auch noch vom Speisezettel streichen - denn auch in Biohaltung werden die männlichen Küken geschreddert, die Kälbchen ihren weinenden Müttern weg genommen.
Vegan war und ist die Lösung. Gut für meine Gesundheit, die Tiere, die Umwelt und das Klima.

Das vollständige Interview ist hier zu finden:
[...]


Brunos Jagdfieber
Brunos Jagdfieber
von Bruno Haberzettl
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,50

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5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden Tierfreund!, 16. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Brunos Jagdfieber (Gebundene Ausgabe)
»Brunos Jagdfieber« ist ein absolutes »Muss« für jeden Tierfreund! Der bekannte österreichische Karikaturist und Tierschützer Bruno Haberzettl nimmt kein Blatt vor den Mund und die Jagd und die Jäger aufs Korn: Hat die Natur wirklich auf alkoholisierte Schwerbewaffnete gewartet, um wieder ins Lot gerückt zu werden? Muss unsere von der Wildnis so schrecklich bedrohte Zivilisation zur Jagd als Mittel greifen, um ihren Lebensraum zu verteidigen? Die genialen Karikaturen liefern die unzweideutige Antwort auf diese und ähnliche Fragen: klug und zum Schießen komisch!

Bruno Haberzettl zählt zu den Größen der deutschsprachigen Karikatur-Szene. Seit 1995 erscheint seine wöchentliche Karikatur am Sonntag in der »Kronen«- Zeitung, dem österreichischen Gegenstück zur BILD am Sonntag. Im Interview mit der Zeitschrift „Freiheit für Tiere“ erzählt Bruno Haberzettel von seiner Motivation: „Wenn man sieht, wie eine Fuchsmutter jeden Abend ihre Babys woandershin schleppt, damit ihnen ja nichts passiert - wie zärtlich und wie großartig das alles ist, wie durchdacht und wirklich in Millionen von Jahren entstanden. Und dann kommt so ein degenerierter Psychopath daher und knallt sie ab, die Jungen verhungern und so weiter. Wenn man nur einen Funken Herz hat, dann muss man dagegen kämpfen! Dass der Funken überspringt, und wenigstens die nächsten Generationen erkennen, dass das ein großes Unrecht ist, so wie Sklavenhandel. Ich komme mir so vor, als wenn wir in der Großzeit des Sklavenhandels gesagt hätten: »Naja, die Schwarzen sind ja auch Menschen.« - Wir wären dafür verhöhnt und ausgelacht worden und massiv bedroht. Irgendwann einmal ist der Funke übergesprungen und es hat sich im Großen etwas geändert. Es wird sicher immer noch Leute geben, die anders denken, aber in der großen Mehrheit der Bevölkerung ist Sklaverei heute verpönt. Und ich glaube, in unserem Tun sind wir jetzt ungefähr soweit, als wenn sich ein paar in der Zeit des Sklavenhandels dagegen stellen.“
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