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Rezensionen verfasst von
Tommy Conlon

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Er ist wieder da: Der Roman
Er ist wieder da: Der Roman
von Timur Vermes
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,33

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Komödie - aber nicht mehr, 2. Januar 2013
*Achtung! Spoiler enthalten!*

Als erstes bei einer solchen Thematik wie dem Nationalsozialismus stellt sich bei vielen die Frage: Darf man darüber lachen?

Ja, man darf. Man muss aber nicht. Ich persönlich kann aber dieses Werk sehr gut lachen. Denn man muss sich klarmachen, dass hier keineswegs über vergaste Juden oder zwangssterilisierte Behinderte gelacht wird, sondern einzig über Braunhemden und deren vollkommen schwachsinniges und menschenverachtendes Weltbild. Man lacht ausschließlich über die Täter und nicht über die Opfer. Es ist natürlich schwarzer Humor, aber ich persönlich kann dem viel abgewinnen. Wem dies nicht so geht, der wird in diesem Werk vermutlich keine Unterhaltung finden.

Nach dieser kurzen Einführung nun zum Buch als solchem. Über den Inhalt muss nicht mehr viel gesagt werden: Adolf Hitler wacht in der heutigen Zeit in Berlin auf. Wie er dahin gekommen ist? Dies erläutert der Autor nicht, was allerdings der Geschichte keinen Abbruch tut, da es sich um ein Gedankenexperiment handelt, auf das man sich gerne einlässt. Es interessiert einen auch nicht, wie Hitler dahin gekommen sein soll. Vielmehr will man wissen: Wie reagiert er auf das inzwischen veränderte Deutschland? Und wie reagiert es auf ihn, der seinerseits unverändert geblieben ist?

Diese anfänglichen Annäherungsversuche bieten eine Vielzahl von humoristischen Spielzügen, die Timur Vermes gekonnt ausnutzt. Da wird der offensichtliche türkische Einfluss in Berlin damit erklärt, dass die Türkei Deutschland in den letzten Monaten des Krieges zu Hilfe gekommen sein muss und noch für die Wende gesorgt hat. Da wird ein Corny-Riegel schnell zum Beleg der anhaltenen Mangelversorgung mit Brot. Dies ist lustig, unterhaltsam. Im weiteren Verlauf der Geschichte passieren vieler solcher Missverständnisse und Adolf Hitler lässt in schöner Slapstick-Manier kein Fettnäpfchen aus. Dafür braucht es zwar direkt keinen Hitler; das Konzept funktioniert mit nahezu jedem Menschen, der aus der Vergangenheit in die Zukunft verfrachtet wird, wie andere Werke anschaulich belegen. Doch die abstrusen Ansichten Hitlers sorgen natürlich für eine zusätzliche Prise Witz, der nicht zwangsläufig immer schwarz ist.

Dass man diesen abstrusen Ansichten folgen kann, verdankt der Leser einer meiner Meinung nach sehr mutigen Entscheidung von Vermes, der die Geschichte aus der Sicht Hitlers schildert und dadurch dessen Gedanken offenlegt. Doch genau hier folgt aus meiner Sicht die erste negative Kritik.
Hitler beginnt in der neuen Zeit wieder ganz unten und geht geduldig zu Werke. Er nimmt es hin, nicht gleich im Rampenlicht zu stehen, sondern will mit Geduld und Abwägen seine Chance ergreifen. Dies wird durch Hitlers Gedankengang simpel dargestellt und ist einfach nachzuvollziehen, auch durchaus logisch, da er sich ja im Jahre 2011 nicht auskennt. Doch trotzdem erschien es mir nicht relistisch. Hitler war bereits der "Führer des Deutschen Reiches", galt als "größter Feldherr aller Zeiten" und hatte in der Gesellschaft den Status eines Messias. Aus Quellen weiß man, dass dies seinem geistigen Zustand nicht gerade zuträglich war und er gegen Ende des Krieges an einer gehörigen Portion Realitätsverlust litt. Ein solcher Mann würde nicht in der Show eines türkischen Darstellers als Sidekick anfangen. Das erscheint mir dann doch zu unglaubwürdig.

Und damit kommen wir zum nächsten Punkt: Dem Verhalten der Gesellschaft. Ich will hier nicht bestreiten, dass nationalsozialistisches Gedankengut keine Relevanz mehr hat und nicht mehr funktioniert. Das dem nicht so ist, sehen wir ja in der Realität leider oft genug. Aber die Reaktionen der Menschen, auf die Hitler trifft, ist dann doch zu sehr konstruiert. Gerade sein erster Auftritt in der Show ist ein passendes Beispiel. Diese Rede empfand ich nicht als lustig. Selbst aus einem satirischen Blickwinkel nicht. Und ich denke, dass das gemeine Publikum der Show einen anderen Anspruch als Satire hat.
Spätere Auftritte hingegen sind aus meiner Sicht sehr lustig und ich muss zugeben, dass ich einen solchen Beitrag gerne gesehen hätte. Da sind die Menschen, deren Meinung Hitler teilt und die deshalb ihre eigene nicht mehr aussprechen wollen, da ja ein Verbecher wie Hitler die selbe Meinung hat. Oder der Besuch des NPD-Gebäudes und die Lächerlichmachung der dort anwesenden Parteimitglieder ist äußerst amüsant.

Doch ich ahne welches Ziel Vermes bei dem Werk hatte. Er wollte wahrscheinlich Situationen schaffen, in denen man lacht und einem anschließend auffällt, über was man gerade gelacht hat. Und das hat er bei mir nicht erreicht. Denn wie bereits zu Beginn geschrieben: Man lacht stets nur über die Täter. Wenn Hitler seine schwachsinnigen Gedanken über die Juden und unwertes Leben ausführt, dann gibt es keine Lacher. Man weiß ganz genau, dass diese Stellen nicht zum Lachen sind. Die komischen Pointen sind immer nur dann, wenn der Nationalsozialismus lächerlich gemacht wird. Ein nachdenkliches Lachen, was sich Vermes wahrscheinlich vom Leser gewünscht hat, kann so aus meiner Sicht nicht entstehen, da ja jeder weiß, wer der Schuldige ist, über den man lacht. Witze über die Opfer wären zwar grenzwertig gewesen und hätten die Gefahr beinhaltet, dass man von der falschen Seite Applaus bekommt, aber wären meiner Meinung nach der einzige Weg gewesen, um einen Gedanken anzustoßen und zu hinterfragen, über was man da im Moment eigentlich lacht.

Auch das Ende des Werkes finde ich nicht gelungen. Die Situation nach dem Überfall erscheint mir zu konstruiert und die Resonanz in der Öffentlichkeit würde meiner Meinung nach auch relativ bald enden, wenn der "Künstler Adolf Hitler" nicht ein neues Programm zeigt. Eine solche Nummer im Fernsehn könnte sehr gut funktionieren, doch die Menschen würden bald davon abrücken, wenn sie merken, dass der Künstler es ernst meint und auch die Politiker würden spätestens dann einen Austritt aus der jeweiligen Partei fordern (wobei sie ihm einen solchen Beitritt wahrscheinlich niemals nahegelegt hätten). Hier soll wahrscheinlich die Diskrepanz zwischen Schein und Sein verdeutlicht werden und das Unterschätzen Hitlers, doch Politiker würden sich nicht in die Schussbahn begeben und einem Künstler mit einem solchen Programm einen Parteieintritt nahelegen. Der Spannungsbogen zur Geschichte soll hierbei aufgezogen werden, jedoch bei allem Verständnis für die damalige Generation darf man nicht vergessen, dass dies hier eine andere ist. Rechte Idiologie funktioniert zwar noch bei verblendeten Teilen der Bevölkerung, aber die moralische Bildung der meisten Menschen ist zu stark ausgeprägt. Wenn schon so viele Menschen gegen einen Bahnhof unter der Erde protestieren, dann ja wohl auch gegen eine drohende Machtübernahme durch Nationalsozialisten.

Das Buch als solches ist gut gelungen, keine Frage. Der Autor hat sich detailliert über das Thema informiert, dass merkt man der Geschichte an. Doch über eine Komödie kommt es meiner Meinung nach nicht hinaus. Die Gedankengänge Hitlers haben mich nicht geschockt; dass da im Überstübchen nicht mehr alle Räder sauber ineinander gegriffen haben, wusste man spätestens seit dem Geschichtsunterricht. Aber ich kann nur raten, das Buch zu lesen und sich selbst ein Urteil zu bilden. Vielleicht ruft es bei anderen ja die gewünschte Kombination aus Lacher und Entsetzen aus. Und wenn nicht bleibt aus meiner Sicht immer noch eine sehr unterhaltsame Geschichte.


Warrior [Blu-ray]
Warrior [Blu-ray]
DVD ~ Nick Nolte
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 8,49

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als "The Fighter", 15. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warrior [Blu-ray] (Blu-ray)
Eine dramatische Geschichte von einer zerstrittenen Familie, bei der die Fragen nach Schuld, Wiedergutmachung und Vergebung dominieren. Dies in der brutalen Welt des MMA-Sports, in der kein Platz für Sentimentalitäten und Schwächen ist. Kann dies funktionieren? Die einfache Antwort lautet: Ja, und wie!
Denn die beiden Teile des Films ergänzen sich perfekt, tiefgründige Dialoge werden von actionreichen Kampfszenen abgewechselt. Egal welches Genre man nun bevorzugt, jeder kann hier auf seine Kosten kommen. Im Gegensatz zu "The Fighter", der den Schwerpunkt auf die Welt abseits des Sports legt, schafft es dieses Werk eine sehr gesunde Mischung aus beidem zu kreieren.
Man sieht dem Film an, dass Experten bei der Planung der Choreografie zur Seite standen. Die Duelle sind spannend, abwechsungreich und wirken authentisch.
Eine unfassbare Leistung der Schauspieler, die sich für den Film in Hochform gebracht haben. Tom Hardy hat für seine Rolle ca. 13 Kilogramm an Muskelmasse zugenommen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Doch neben der körperlichen Höchstleistung der beiden Hauptdarsteller, kommt auch die schauspielerische Darbietung nicht zu kurz. Zusätzlich zu Nick Nolte legt auch Hardy einen Auftritt hin, der eine Oscar-Nominierung verdient gehabt hätte. Sein Pendant Joel Edgerton mimt ebenfalls einen sympathischen und durchweg authentischen Charakter.
Die Handlung ist zwar nicht besonders innovativ und überraschend, doch entschädigen die anderen Aspekte des Films dafür allemal. Vor allem die Szene im Casino und anschließend im Hotelzimmer zwischen den Kampfszenen ist bemerkenswert und würden alleine schon ausreichen, um diesen Film zu etwas Besonderem zu machen. Die Schlussszene bietet im Anschluss einen würdigen Höhepunkt; besonders die musikalische Untermalung hat bei mir eine Gänsehaut erzeugt. Man wünscht sich eigentlich nicht, dass auch nur einer der beiden Brüder verliert, doch in einem K.O.-Systems ist dies aus Prinzip schon leider unausweichlich.

Die Extras sind auf jeden Fall sehenswert und vermitteln ein besseres Gefühl für den Film und den enormen Aufwand, der hinter der Produktion steckte. Einziges Manko hierbei ist, dass es einige Teile der Extras weder auf Deutsch, noch mit Untertiteln gibt. Vor allem der kratzigen Stimme von Nick Nolte kann ich im Original sehr schwer folgen, doch ehrlicher Weise muss ich zugeben, dass mein Englisch nicht besonders lobenswert ist.


Die Tribute von Panem. Flammender Zorn
Die Tribute von Panem. Flammender Zorn
von Suzanne Collins
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,95

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal was anderes, 13. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Nach dem Lesen der ersten beiden Teile habe ich voller Sehnsucht auf die Lieferung des dritten Bandes gewartet. Ich ging mit großen Erwartungen an den abschließenden Teil der Trilogie. Würde es der Autorin gelingen, die Handlung stimmig zu halten? Wie entwickeln sich die Charaktere? Und wie endet alles? Meine Erwartungen wurden nicht bestätigt - sie wurden bei Weitem übertroffen.

Auf den Ablauf der Handlung will ich hier nicht weiter eingehen. Das Buch wirkt vermutlich um einiges besser, wenn man die Abfolge der Geschehnisse nicht kennt. Doch auch für mich (der sich leider bereits alles in einer Zusammenfassung vorher durchgelesen hat) nahm die Spannung nie ab. Innerhalb von acht Stunden hatte ich das Buch vollständig gelesen. Die Ereignisse schienen dabei immer präsent zu sein, was vor allem der Erzählform im Präsens zu verdanken ist. Auch der Autorin muss man in diesem Punkt ein Kompliment machen, denn sie versucht nicht verzweifelt, Spannung aufzubauen oder mit Andeutungen zu arbeiten. Sie sagt klar und schonungslos was passiert. Ohne Umschweife. Dies wirkt zu Teilen etwas ruppig und grausam, besonders wenn eine sympathische Person stirbt, was eher die Regel als die Ausnahme ist. Es erzeugt aber auch einen spannungssteigernden Effekt, da jeder der Nächste sein könnte.
Die Handlung ist schwer vorhersehbar. Es scheint phasenweise, als sollte eine gewisse Erwartungshaltung beim Leser erzeugt werden, nur um diese dann ein paar Seiten später zu zerstören. Und über allem schwebt das Gefühl, dass die Geschehnisse in eine Richtung laufen, die so nicht richtig sein kann. Es wirkt schrecklich und ungerecht.
Gerade das macht aber die Geschichte aus. Sie ist nicht schön, kitschig oder freundlich. Brutal, grausam und unbarmherzig treffen es viel eher. Freunde eines typischen Happy Ends werden hier enttäuscht. Da ich mich nicht dazu zähle, sondern diese ganzen kitschig verklärten Romantikgeschichten kaum mehr sehen kann, finde ich dieses Buch schlicht und einfach überragend.
Eine weitere Besonderheit sind die Personen. Es ist keine Schwarz-Weiß-Ansammlung der üblichen Jugendromane. Man kann die Parteien nicht klar in Gut und Böse untergliedern. Am Ende weiß man kaum, wen man abstoßender findet: Die Rebellen oder das Kapitol? Alle scheinen nur an ihre eigenen Vorteile und persönlichen Rachegelüste zu denken. Fast jeder Charakter hat seine Schattenseiten und dunklen Züge. Jeder wird vom Krieg verändert, allerdings weiterhin nachvollziehbar. Einige Wesenszüge der handelnden Personen wurden bereits vorher angedeutet. Es scheint nun vielmehr so, als würden die Umstände dies in besonderem Maße "fördern". Selbst die Protagonistin Katniss trifft schreckliche Entscheidungen, zeigt gravierende Charakterschwächen.
Womit wir bei dem größten Geniestreich des Buches angekommen wären. Der Entwicklung von Katniss. Viele hier haben geschrieben, dass sie es bemerkenswert finden, wie dieses Mädchen es trotz der Schicksalsschläge schafft, weiterzumachen und nicht daran zu zerbrechen. Diesen Einschätzungen muss ich klar widersprechen. Sie zerbricht eindeutig an den Ereignissen. Sie übersteht das alles nicht mehr. Ihr Lebenswille wird gebrochen, ihre Träume und Hoffnungen zertrümmert, der Tod scheint ihr wie ein gnadenloser Geist zu folgen. Bis es soweit kommt, dass ihre Gedanken nur noch vom Suizid vereinnahmt werden. Und dies wird ebenso schonungslos deutlich gemacht wie die traumatisierten Geschehnisse zuvor. Die Hoffnungslosigkeit und Lethargie, in die sie verfällt, übertragen sich regelrecht auf den Leser, während er den depressiven Gedanken der gefallenen Heldin folgt.
Die Handlung bricht hierbei klar mit den vorherigen Teilen. Auch diese waren bereits düster, doch das Grauen wird nun auf eine Art neue Stufe gebracht. Dies wirkt nie übertrieben oder aufgesetzt. Es erscheint viel mehr realistisch. Eine Zukunft, wie es sie tatsächlich einmal geben könnte. Die vielleicht wichtigste Botschaft dieser Trilogie ist, dass Menschen durchaus fähig sind, anderen Menschen solche Dinge anzutun. Und dies ohne Skrupel. Der Autorin gebührt hierbei Annerkennung, für ihren Mut zur Häßlichkeit.

Hätte ich dieses Buch als 13- oder 14-Jähriger gelesen...ich weiß nicht, wie lange ich gebraucht hätte, um das alles zu verarbeiten. Wobei ich die ganze Tiefe des Schreckens wahrscheinlich noch nicht einmal erfasst hätte. Für Jugendliche ist das Buch zu Teilen wahrscheinlich zu hart und niederschmetternd, doch Erwachsene erwartet eine Abwechslung zum üblichen Hoolywood-Kino, die sie so schnell nicht vergessen werden. Das Lesen kann ich nur dringendst empfehlen, doch wie bereits gesagt: Freunde von Kitsch sollten um dieses Buch einen Bogen machen. Den häufigen Twilight-Vergleich kann man also getrost ignorieren. Und auch mit anderen Jugendbüchern hat dieses Werk wenig gemeinsam.
Ich hoffe, dass ich jetzt niemandem Angst gemacht habe, dieses Buch zu lesen. Denn genau das Gegenteil wollte ich erreichen. Es ist eine wunderbar tiefgründige Geschichte, die viele Gedankenanstöße liefert, wenn man sich darauf einlässt. Ich persönlich habe auf ein solches Werk nahezu gewartet, denn es unterscheidet sich von allem, was ich bisher gelesen habe.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 18, 2013 11:29 PM MEST


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