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Rezensionen verfasst von
Dr. Chesky (Bochum)

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Whirlpool FT 338 SL Mikrowelle / 27 L Garraum / Crisp-System / Heißluft / silber
Whirlpool FT 338 SL Mikrowelle / 27 L Garraum / Crisp-System / Heißluft / silber

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochwertig verarbeitete, universell einsetzbare Mikrowelle, 16. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich unsere letzte Mikrowelle durch eigenes Verschulden ins Nirwana befördert hatte, musste flugs ein neues Gerät ran. Diesmal stand bei uns die Überlegung im Vordergrund, bei der Gerätequalität möglichst wenig Kompromisse einzugehen. Aus Energiespargründen wollen wir unseren Backofen möglichst wenig nutzen, legen daher Wert auf taugliche Heißluft- und Grillfunktion. Ein Gerät um 120, 130 Euro kam daher nicht mehr in Frage, weil Kombigeräte in dieser Preiskategorie erfahrungsgemäß zwar alles können, aber nichts davon richtig gut. Mehr als 300 Euro sollte es aber auf keinen Fall kosten.

Durch intensives Studium stießen wir auf diese Whirlpool-Mikrowelle. Ich sag mal von vornherein, was dieses Gerät NICHT kann, nämlich Mikrowelle, Grill und Umluftfunktion in 3fach-Kombination zu betreiben, was bei einigen Braten sehr vorteilhaft ist. Das war's aber auch schon an Defiziten, zumal dieses in diesem Fall ein verschmerzbares ist: Whirlpool hat nämlich einen Geniestreich namens "Crisp-System" erfunden. Dieses ermöglicht unter Verwendung der Crisp-Platte das knusprige Zubereiten diverser Gerichte: Ob Tiefkühlpommes, Hähnchenschlegel, Bratkartoffeln oder Spiegelei - hier gelingt vieles leicht und schnell. Zwei Handvoll Tiefkühlpommes werden gegenüber dem normalen Umluftbetrieb oder im Backofen in der halben(!) Garzeit fertig, also etwa 10 Minuten. Man muss lediglich die Speisenkategorie und die Menge eingeben. Die beschichtete Crisp-Platte ist anschließend kinderleicht zu reinigen.

Im Umluftbetrieb Kuchen zu backen oder Aufbackbrötchen aufzubacken, ist ebenfalls eine Freude. Die Umluft ist gleichmäßig verteilt und lässt Brötchen rundum knusprig werden. Kuchen wird ebenfalls gleichmäßig durchgegart, ist nicht außen schwarz und gleichzeitig innen roh (wie bei unserer Severin-Mikrowelle). Spaßeshalber kann man vorher noch die Schnellvorheiz-Funktion (läuft unter Zuschalten des Grills) wählen, um ruckzuck den Garraum auf die gewünschte Temperatur zuheizen.

Neben der Zubereitung mit der Crisp-Platte ist die Auftaufunktion die für meinen Geschmack größte Stärke des Geräts: Man legt die tiefgekühlte Speise am besten direkt auf den Drehteller, gibt die Kategorie (Fleisch, Gemüse etc.) und das Gewicht an. Wenn ein Piepton ertönt, muss z. B. der Braten gewendet werden. 600 g Fleisch taut man so in ca. 7 bis 10 Minuten auf, und das sehr gleichmäßig, nicht außen halb gar, innen noch gefroren. Die "3D"-Mikrowellenfunktion funktioniert vorzüglich (mit zwei Mikrowellengeneratoren). Jedoch muss man beim Auftauen etwas mit der Zeit experimentieren, was der Hersteller aber nicht verschweigt: Die Auftauzeit ist für -18 °C kaltes Gargut berechnet. Ist es noch kälter, verlängert sich das Auftauen. Das ist aber OK, man hat den Dreh schnell raus.

Der Grill ist sicherlich nicht der leistungsstärkste, den man sich vorstellen kann, jedoch absolut ausreichend. Hier gibt's keine Punktabzüge. Viele der Automatik-Garfunktionen haben wir bislang kaum ausprobiert, daher kann ich hierzu nur eingeschränkt etwas sagen. Die Qualität, die wir bisher kennen gelernt haben, lässt uns aber hoffen, dass man hierbei auch keine Enttäuschungen erleben wird.

Die Verarbeitung des 24 kg schweren Brummers wirkt hochwertig, die Tasten haben einen definierten Druckpunkt, es wackelt nichts. Der beschichtete Garraum ist gut zu reinigen. Auch der Drehteller ist von bestechender Materialqualität. Er verfärbt sich nicht, auch wenn man ihn oft als Fettpfanne beim Grillen verwendet. Bislang kannte ich nur, dass Drehteller sich bei häufiger Verwendung von Heißluft und Grill bereits nach nur wenigen Wochen tiefbraun verfärbten.

Auch die Bedienung geht nach einiger Eingewöhnung gut vonstatten. Es gibt durchaus einige Tastenfunktionen zu merken, aber außer der normalen Bedienungsanleitung ist auch eine Schnellanleitung beigefügt, die man schnell zur Hand hat. Angenehm ist die automatische Abschaltung der Innenraumbeleuchtung nach wenigen Minuten. So kann man nach der Zubereitung eines Bratens den Garraum lüften, ohne unnötig Strom zu verbrauchen. Für die Zubereitung in sperrigen (z. B. großen eckigen Formen) lässt sich der Drehteller abschalten.

Insgesamt gibt's für die FT 338 SL eine dicke Empfehlung aus unserem Haushalt - beide Daumen hoch! Der Preis von knapp 230 Euro ist mehr als angemessen, dafür wird viel Qualität und Komfort geboten.

NACHTRAG NOVEMBER 2014:
Zum Glück noch vor dem Ablauf der Garantiezeit ging vor kurzem die Mikrowellenfunktion kaputt. Ersatz kam relativ schnell in Form einer nagelneuen FT 380 SL. Der Bauknecht-Hausgeräteservice ist zwar etwas schwer erreichbar, hat aber den Garantiefall nebst Erstattung der Versandkosten für das defekte Gerät zügig abgewickelt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 5, 2013 9:08 PM MEST


Mmmmm
Mmmmm
Preis: EUR 14,93

5.0 von 5 Sternen Der nächste Knaller von Dox Records, 20. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Mmmmm (Audio CD)
Das Solodebüt von Roos Jonker reiht sich ein in die Staffel exzellenter Popalben jüngeren Datums aus Holland, von Giovanca bis Wouter Hamel. Erneut beweist das Amsterdamer Label Dox wahrhafte Trüffelschwein-Qualitäten bei der Auswahl seiner Künstler: Jeder Song auf "Mmmmm" ist schlicht und eingängig, aber zugleich experimentell und auf eine wundervolle Weise verspielt. Luftig und sparsam arrangiert, mit zuweilen souligen Gesangssätzen, schwebt diese Musik zwischen Pop und Jazz, garniert mit einer Prise Hiphop. Vor allem die Harfe - die die Dame neben Gitarre, Klavier und Saxofon spielt -, setzt Jonkers durchweg eigenen Kompositionen viele bunte Farbtupfer auf. Das klingt wie Frühling und ist zum Verlieben.

Die langsamen Nummern - sie traut sich, mit "Hangover" sogleich eine als Opener zu platzieren - erinnern streckenweise an Billie Holiday, "Man in the middle" versetzt in gute alte Motown-Zeiten, aber irgendwie auch wieder nicht - zu leichtfüßig und fast schwerelos huscht dieser Song in die Ohren. Der Titeltrack Mmmmm, melancholisch und luzid zugleich, lässt einen sogleich im schönsten Tagtraum versinken. "Shoes and Booze" ist ein bestechender Ohrwurm und hat mit seinem raffiniert verzinkten Groove herausragende Evergreen-Qualitäten.

Fazit: Punktlandung für die attraktive Holländerin. Eine Caro Emerald trifft sicher stärker den Nerv der Zeit. Doch es wäre toll, würden mehr Acts aus dem kleinen Nachbarland endlich den Weg zu uns finden. Roos Jonker zeigt erneut, welche musikalischen Schätze in den Niederlanden noch zu heben sind. Gehen wir's an!


Everything Must Go
Everything Must Go
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 23,53

5.0 von 5 Sternen Wie guter Wein, 12. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Everything Must Go (Audio CD)
Was da oben ein gewisser Herr Matejka aus der Amazon-Redaktion schreibt, ist nicht verkehrt. Mir erging es in gewisser Weise umgekehrt: Ich fand das Album nicht gleich auf Anhieb toll und wusste nicht unbedingt, dass ich es mir auch in 20 Jahren noch anhören werde. Nach den ersten zwei, drei Malen des Hörens dachte ich erst mal: Nicht schlecht, ganz süffig, aber erst mal ab in den Keller damit und noch ein paar Jährchen lagern. Wie man es mit gewissen Weinen eben auch tun sollte.

Nun, was soll ich sagen? Das war goldrichtig! Sieben Jahre später - zwischendurch habe ich es mir vielleicht zwei Mal angehört - erreicht "Everything must go" seine volle Reife und alle Geschmacksnuancen entfalten ihre volle Note: Was anfangs säuselig und belanglos aus den Boxen plätscherte, pflanzt nun mit seinen komplexen Harmoniefolgen Steely-Dan-typisch seine Widerhaken ins Ohr des Hörers. Das ist unwiderstehlich und absolut zeitlos, in bester Steely-Dan-Tradition seit 1972.

Mit "Everything must go" perfektionieren sich Becker und Fagen kontinuierlich weiter: Dachte man, komplexer als die Songs auf "Two Against Nature" kann's nimmer werden, setzen sie hier noch eins drauf. Dem 10. Dan der Popmusik sind sie wahrscheinlich am nächsten von allen.


Severin MW 7848 Mikrowelle mit Grill und Umluftfunktion, Edelstahl-gebürstet / 900 Watt / Grill 1400 Watt / 25 L Garraum
Severin MW 7848 Mikrowelle mit Grill und Umluftfunktion, Edelstahl-gebürstet / 900 Watt / Grill 1400 Watt / 25 L Garraum
Preis: EUR 137,40

103 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Günstiges Einstiegsmodell mit Schwächen, aber Top Preis-/Leistungsverhältnis, 14. Januar 2011
Nachdem bei unserer LG-Kombimikrowelle MC 7644 AT der zweite Reparaturfall eingetreten ist (erst die Umluftheizung, 1 1/2 Jahre später die Mikrowellenfunktion), haben wir uns wegen des günstigen Preises und einer erhofften geringeren Reparaturanfälligkeit für den Kauf des Severin-Geräts entschieden. Nach einigen Tagen im Betrieb lässt sich zu diesem Gerät folgendes sagen:

Positiv:
- ein sehr günstiges Gerät im Hinblick auf seinen Funktionsumfang

- die Bedienung ist nach dem Studium der Anleitung problemlos möglich

- die Mikrowellenleistung ist ordentlich, da war die LG eher schwach auf der Brust

- das Gewicht und die Abmessung ermöglichen eine problemlose Handhabung

- alle drei Funktionen - Mikrowelle, Heißluft, Grill - lassen sich in jeder Kombination zusammen schalten, auch alle drei zusammen (das konnte unsere LG nicht)

- das Gerät lässt sich innen passabel reinigen (hier ist die LG eine Katastrophe)

Die Schwächen:
- Die automatischen Kochprogramme sind das ganz, ganz dicke Minus dieses Geräts. Es gibt zwar zehn Programme, davon sind aber nur zwei Bratprogramme. Wer öfter mal z. B. einen Puten- oder Schweinebraten macht, kann hier nur eine Gewichtseinstellung bis 600 g vornehmen - was gerade mal für Koteletts reicht. Die Hähnchenbratfunktion geht nur bis 1250 g, und so ein nettes Bio-Maishähnchen wiegt schon mal 1600 g (oder mehr). Überhaupt lässt sich das Gewicht des Garguts in den Automatikprogrammen nur in 4 Stufen einstellen. Hier sind die Bratprogramme des LG-Geräts das Nonplusultra.

- das Vorheizen (Umluft) könnte deutlich schneller gehen

- auch das Auftauen per Automatikprogramm ist viel zu langsam.

- bei manueller Programmierung lassen sich höchstens zwei Programme bzw. Funktionen miteinander kombinieren. Besser wären drei, zumal wenn man vernünftig braten will

- in der Bedienungsanleitung gibt es keinerlei Tipps zum Kochen bzw. Braten mit diesem Gerät, z. B. welche Einstellungen sich am besten etwa für einen Putenbraten eignen. Bei LG gab's dies, und als Dreingabe sogar ein echt gutes Kochbuch

- im Umluftbetrieb gibt es keine Warmhaltefunktion bei niedriger Temperatur (z. B. 40 °C), was wir schmerzlich vermissen. Auch hier ein Punkt für unser defektes LG-Gerät.

Man ist also aufs Herumprobieren angewiesen, wobei wir froh sind, dass wir auf unsere Erfahrungen mit der LG-Mikrowelle zurückgreifen können. Z. B. Hähnchen, 1200 g:

1. 12 min Grill/Mikro
2. 10 min Mikro (Schritte 1 und 2 zusammenhängend programmierbar)
3. 12 min Heißluft (manuell nachprogrammieren)

Normalerweise würde ich das Gerät mit drei Sternen bewerten. Vier Sterne gibt's, weil das Preis/Leistungsverhältnis top ist.

Nachtrag 10.3.2011:
Mittlerweile kann ich auch sagen, dass im Heißluftbetrieb die Hitzeverteilung ungleichmäßig ist. So werden Brötchen z. B. oben knuspriger als auf der Unterseite, weil die Hitzeeinstrahlung von oben zu hoch ist. Genau das sollte aber im Umluftbetrieb ja nicht passieren.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 6, 2015 6:02 PM MEST


Ben l Oncle Soul
Ben l Oncle Soul
Preis: EUR 13,42

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heißer Kandidat für das Album des Jahres 2010, 8. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Ben l Oncle Soul (Audio CD)
Dass es ausgerechnet ein Franzose ist, der dem Soul neues Leben einhaucht, hätte wohl kaum jemand gedacht. Die Art und Weise, wie es der Kollege Ben l'Oncle Soul tut - wahrhaft beseelt nämlich, wenn auch ziemlich retro -, ist nichts weniger als sensationell. So einen hatten wir nicht auf der Rechnung! Mehr als Reminiszenz, wie sie das Cover im 60er Stil andeutet, ist das allemal: B.l.O.S. hat Stil, Eleganz und klingt merkwürdigerweise ziemlich frisch und neu. Auch wenn man das Gefühl hat, die Zeit sei stehen geblieben und Otis Redding und Al Green hätten zu einer großen Geburtstagsparty eingeladen.

Daran ändert auch das reggaefizierte "I don't wanna waste" nichts, das gegenüber dem Rest der ganz famosen bzw. famos ausgewählten Songs geradezu modern daher kommt. Am Ende der 55 Minuten langen musikalischen Wundertüte gönnt sich Ben mit "Back for You" noch einen herrlich schleppenden Gospel-Soul, und dann muss man auch schon auf Repeat drücken.

A star is born!


Starthilfe für Freiberufler: Erfolgreich durch das erste Jahr
Starthilfe für Freiberufler: Erfolgreich durch das erste Jahr
von Claudia Wanzke
  Taschenbuch

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleines Buch - großer Ratgeber, 25. November 2010
Das ist endlich mal wieder ein überzeugender Ratgeber aus der Beck-kompakt-Reihe, ein echter Volltreffer! Ich nutze es in Verbindung mit Svenja Hoferts "Praxisbuch für Freiberufler" und muss sagen: Ein großartiger Ratgeber, der viele wichtige Punkte abhandelt, mit denen man sich bei der Vorbereitung des Freiberufler-Daseins abmüht:

Wie muss eine Rechnung aussehen? Wo im Internet finde ich Rechnungs"generatoren"?
Wie finde ich Kunden? Wie trete ich an sie heran? Wie nutze ich soziale Netzwerke?
Wie berechne mein Honorar? Welche Fallstricke tun sich hier auf?
Was muss ich bei der Gestaltung meiner Webseite beachten?
Wie finde ich einen guten Steuerberater? Worauf kommt es bei der Buchhaltung an?

und vieles andere mehr.

Das alles wird knapp, aber präzise erläutert und liest sich runter wie nichts. Die 120 Seiten sind prall gefüllt mit nützlichen Information, auch Tipps fürs Finanzamt sind dabei (z. B.: Wann führe ich mein Auto als Privat-, wann als Geschäftswagen?). Ich war beim Lesen so enthusiastisch, dass ich am liebsten sofort loslegen möchte.

Das Buch ist eine ideale Ergänzung zu Svneja Hoferts - deutlich umfangreicheren und tiefer gehenden - Ratgeber, die wenigen Satzfehler ("Fehler! Textmarke nicht definiert") seien aufgrund des gewinnbringenden Inhalts verziehen. 6,80 Euro haben Sie definitiv noch nie besser angelegt!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 14, 2012 1:27 PM MEST


HAMBURGERPRESSE HAMBURGER HACKSTEAK PRESSE FRIKADELLE FLEISCHKÜCHLE
HAMBURGERPRESSE HAMBURGER HACKSTEAK PRESSE FRIKADELLE FLEISCHKÜCHLE
Wird angeboten von MAAJ Inh. Joachim Mattes - versendet per DHL auch an Packstationen, deutsche Inseln, mit Samstagszustellung und Online-Sendungsverfolgung
Preis: EUR 15,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Presse, könnte besser zu reinigen sein, 30. Oktober 2010
Über die Presse als Geburtstagsgeschenk hatte ich mich sehr gefreut: Man erhält gescheit geformte Burger (nicht zu viel Fleisch einfüllen), die Handhabung ist OK, und beim Herausnehmen des Burgers bleibt nicht allzu viel haften. Dennoch ist das Reinigen etwas nervig, da man zuweilen Fleischreste mühsam aus diversen Ritzen puhlen muss. Entgegen einem anderen Kommentar steht sehr wohl auf der Verpackung, dass das Ding NICHT in die Spülmaschine gehört.

Die Presse könnte übrigens - und das trifft auch auf andere Hersteller zu - im Durchmesser ruhig etwas größer sein. Vor allem, wenn man die Burger in der Pfanne brät, schnurren die bei der gängigen Hackfleisch-Qualität auf die Größe mittelgroßer Frikadellen zusammen.


Investition. Multimediale Einführung in finanzmathematische Entscheidungskonzepte. Mit Multimedia-CD.
Investition. Multimediale Einführung in finanzmathematische Entscheidungskonzepte. Mit Multimedia-CD.
von Michael Bitz
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anschauliche, klare Darstellung einer komplexen Thematik, 14. Mai 2010
Michael Bitz ist einer der besten Didaktiker, die mir begegnet sind. Seinen Büchern merkt man die vielen Jahre Fernstudiumspraxis an, das zahlreiche Feedback der Studenten macht sich in einer extrem klaren, aufs Wesentliche konzentrierten, aber keineswegs auf niedriges Niveau herunterreduzierten Darstellung bemerkbar. Bitz hat die herausragende Fähigkeit, Stoff so zu vermitteln, dass man das Gefühl hat, dies alles bereits gewusst zu haben - man kramt es, so glaubt man, eben nur wieder aus seinem Unterbewusstsein hervor.

Auch "Investition" ist ein leuchtendes Beispiel für ein didaktisch herausragend konzipiertes Lehrbuch. Den Vogel schießen Bitz und seine Co-Autoren hier mit der multimedialen Lernumgebung ab: An mehreren Stellen des Buchs findet sich ein Verweis auf die Inhalte der CD-ROM, wo Begriffe wie Kapitalwert, Endwert oder Amortisation hörbuchmäßig und mit visueller Unterstützung erklärt werden. Ebenso enthält die CD-ROM Übungsaufgaben zur sofortigen Kontrolle des Lernerfolgs. Das macht Spaß und erleichtert das Üben ungemein. Ein schlagender Vorteil der multimedialen Aufbereitung des Lernstoffs: Für Zeitgenossen, die sich in Mathematik nicht sicher fühlen, verlieren die Formeln ihren Schrecken und ihre Bedeutung erschließt sich leichter.

Bitz vermittelt das Thema Finanzierung und Investition mit einer intellektuellen Präzision, die den Studenten seine Gedankengänge mühelos nachvollziehen lassen. Eine Fülle von Beispielen erhöht die Anschaulichkeit der Darstellung um ein Zigfaches. Das Buch ist somit jeden der 3995 Eurocents wert, die man dafür hinblättert. Ich kann es jedem, der BWL als Hauptfach oder berufsbegleitend studiert, wärmstens ans Herz legen. Ein Highlight!


Handbuch Drittmittelförderung 2012/2013: Förderinstitutionen und -programme, Forschungsstipendien und Wissenschaftspreise
Handbuch Drittmittelförderung 2012/2013: Förderinstitutionen und -programme, Forschungsstipendien und Wissenschaftspreise
von Christian Spath
  Taschenbuch

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Trotz Schwächen: Ein Musthave für Forschungsreferenten, 12. Mai 2010
Das Buch sollte zweifellos im Regal jedes Forschungsreferenten einer Hochschule oder Forschungseinrichtung stehen - es gibt kein annähernd vergleichbares Werk, das in dieser schier unglaublichen Fülle die Möglichkeiten für Forschungsförderung darstellt. Der Inhalt erstreckt sich von einer straffen Darstellung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms über Tipps für eine erfolgreiche Antragstellung bis hin zu riesigen Listen von Adressen und Ansprechpartner von Förderorganisationen. Die Programme der DFG, des BMBF, zahlloser Stiftungen, der Landesministerien und anderer Förderer werden erschöpfend abgehandelt. Auf den ersten Blick hat man das Gefühl, nichts zu vermissen.

Doch das Buch hat auch seine Schwächen:

- Die Möglichkeiten verschiedener Bundesländer, Forschung und Technologie mithilfe des Europäischen Fonds für regionalen Entwicklung (EFRE) zu fördern, fehlt vollkommen. Das ist mir absolut unbegreiflich, denn den Ländern stehen aus dem EFRE z. T. exorbitante Summen zur Verfügung.

- Die Übersichtlichkeit lässt hie und da zu wünschen übrig: Sucht man etwa nach spezifischen Fördermöglichkeiten für die Erziehungswissenschaften, so hilft zwar das Schlagwortregister weiter, man muss aber mühsam hin und her blättern. Auf die listenartige Darstellung bestehender DFG-Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs etc. hätte man getrost verzichten können, da diese alle paar Monate erheblichen Fluktuationen unterworfen sind.

- Ein feister, nicht zu verzeihender Schnitzer findet sich auf S. 31 unter "Großgeräteförderung": Hier wird noch auf das Hochschulbauförderungsgesetz (HBFG) verwiesen, das bereits Ende 2006(!) im Zuge der Föderalismusreform abgeschafft wurde. Dieser Umstand muss bei Redaktionsschluss bekannt gewesen sein, weshalb man auf die neuen Verfahren noch ohne Zeitdruck hätte eingehen können. Allein hierfür gibt's von mir einen Stern Abzug.

Trotzdem kommt man als Forschungsreferent/in nicht umhin, sich das Buch als unentbehrliches Nachschlagewerk ins Regal zu stellen. Es gibt nichts Vergleichbares.


Bilanzen lesen und verstehen: Bewährte Analysemethoden
Bilanzen lesen und verstehen: Bewährte Analysemethoden
von Gerald Pilz
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,80

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Brauchbares Überblickswissen mit vielen Unsauberkeiten, 10. April 2010
An der Reihe Beck kompakt schätze ich die straffe Darstellung des dargebotenen Stoffes. Mühelos lassen sich die in knapper Form dargebrachten Grundlagen der Bilanzierung und der Analysemethoden nachschlagen.

Das Blöde beim Thema Bilanzanalyse ist jedoch, dass es genau so viele Analysen wie Analytiker gibt. Auf diesen Umstand geht der Autor leider nicht ein, wofür jedoch der geringe zur Verfügung stehende Platz nicht der Grund sein dürfte. Gerade um das Verständnis für diese komplexe Thematik zu schärfen, muss der Umstand, dass etliche Kennzahlen auf verschiedene Weisen ermittelt werden, zumindest erwähnt werden. Dass "moderne" Kennzahlen wie EBIT und EBITDA häufig auf unternehmenseigenen Definitionen basieren und kaum vergleichbar sind, unterschlägt der Autor genauso wie die den Umstand, dass es sich beim Thema Cashflow um eine äußerst komplexe Thematik handelt. Die Aussage "Der Cashflow ist als Kennzahl exakter als der Jahresüberschuss, denn er spiegelt die Innenfinanzierungskraft wider" kann so nicht stehen gelassen werden, ebenso wenig wie: "Der Cashflow gibt die Ertrags- und Finanzkraft genauer wieder." Auf die Ertragskraft trifft das nun überhaupt nicht zu! Merkwürdig auch, dass das Thema Cashflow vollkommen verfehlt unter der Überschrift "Rentabilitätsanalyse" abgehandelt wird.

Hanebüchen ist der Versuch, bei Kennzahlen eine Grenze festzulegen, woraus fatale Schlussfolgerungen gezogen werden: So sollte z. B. dem Autor zufolge der Verschuldungsgrad (Quotient aus Fremd- und Eigenkapital) nicht größer als 1 sein, also das Fremdkapital nicht das Eigenkapital übersteigen, weil dann eine stärkere "Insolvenzgefährdung" vorliege. Nur eine Seite zuvor schreibt der Autor, dass ein hoher Anteil langfristigen Fremdkapitals eine "optimale Finanzierungsstruktur" erzeuge. Aha! Ist hohe Verschuldung (also ein hoher Anteil an Fremdkapital) nun gut oder schlecht? Das lässt sich eben nicht pauschal beantworten: Versuche, auf subjektive Weise Grenzen für Verschuldungsgrade einzuführen, sind in der Betriebswirtschaftslehre bislang allesamt gescheitert. Der Autor versucht dennoch, uns diesen alten Hut aufzusetzen.

So gut wie unerwähnt bleibt, dass die zeitliche Entwicklung von Bilanzposten und vor allem Kennzahlen ebenfalls sinnvoll analysiert werden kann, wodurch Schwächen in der Aussagekraft der Kennzahlen teilweise kompensiert werden. Vorsichtshalber wird von vornherein unterschlagen, dass Bilanzen eines Geschäftsjahres ja auch stets die Zahlen des Vorjahres enthalten, um die essenziellen zeitlichen Vergleiche vornehmen zu können.

Ebenso unerwähnt bleibt, dass weitere in einem Jahresabschluss enthaltenen Bestandteile wie der Anlagenspiegel und der Verbindlichkeitenspiegel zusätzliche Informationen liefern, z. B. durch Leasing hervorgerufene Verbindlichkeiten, die ja i. d. R. nicht bilanziell erfasst sind. Das Buch heißt zwar nicht "Jahresabschlüsse lesen und verstehen", aber die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ist schließlich auch hinreichend abgehandelt.

Eigentlich ist das Buch für den Laien gedacht, aber genau da liegt das Problem: Der Autor ist um eine leicht verständliche Darstellung bemüht, erliegt aber bei den Kennzahlen der Versuchung, ebenfalls einfache Schlussfolgerungen zu präsentieren. Dass eine sinnvolle Interpretation von Kennzahlen häufig nur zusammen mit der Betrachtung von einzelner Bilanzposten oder außerbilanzieller Zusatzinformationen möglich ist, wird verschwiegen.

Zu guter Letzt ist mir unverständlich, dass ein Jahr nach dem Inkrafttreten des BilMoG noch immer keine Überarbeitung des Büchleins vorliegt.


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