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Rezensionen verfasst von
Lui Kast
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   

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Gigaset Repeater 2.0 Funkrelais zur Reichweitenerhöhung für DECT-Telefone anthrazit
Gigaset Repeater 2.0 Funkrelais zur Reichweitenerhöhung für DECT-Telefone anthrazit
Wird angeboten von mediaprofi24
Preis: EUR 127,49

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdoppelte Reichweite ohne Einbußen, 18. Januar 2015
Länge:: 10:00 Minuten

Mit dem Repeater 2.0 zieht jetzt die dritte Generation eines Gigaset Repeaters in mein Haus ein. Die ersten Repeater in den 1990er Jahren waren eckig und konnten nur mittels Ein- und Ausstecken aus der Steckdose in bestimmten Zeitabständen an- und abgemeldet werden sowie in einen Diagnosemodus versetzt werden. Das tolle war: Nach jedem Stromausfall war dieser Uraltrepeater abgemeldet oder im Diagnosemodus. Vom Aussehen her ist der darauf folgende Repeater mit dem aktuellen Repeater 2.0 leicht zu verwechseln, das rundliche Gehäuse mit zwei LED ist das Gleiche. Nur auf der Vorderseite sowie dem Typenschild steht „Repeater 2.0“. Man sollte unbedingt darauf achten, einen Repeater 2.0 (Typenschild S602 statt S601) zu erhalten, denn nur dieser beherrscht eine verschlüsselte DECT-Übertragung und HDSP, der Marketingbegriff von Gigaset für G.722 auch bekannt als HD-Voice. Der „Repeater PRO“ ist übrigens auch nur der „Repeater 2.0“, er wird nur von Gigaset in den Produktlisten für professionelle Telefonanlagen lediglich als „Repeater PRO“ gelistet – die Typennummern sowie dementsprechend das Gerät sind identisch und es kommt daher auch ein Karton auf dem „Repeater 2.0“ steht. Ich war erst etwas verwundert, weil ich eigentlich einen „Repeater PRO“ für meine N510 IP PRO Telefonanlage bestellt hatte.

Die Einrichtung ist spielend einfach: „EcoDECT“, bzw. „EcoDECT Strahlungsfrei“ muss man natürlich an seiner Basis ausschalten sowie die Optionen „Max. Reichweite“ und bei älteren Basen zusätzlich „Repeater“ aktivieren. Bei der Gelegenheit kann man auch gleich nachsehen, ob man „Verschlüsselung“ aktiviert hat, damit nicht alle Nachbarn den eigenen Telefongesprächen lauschen können. Sobald der Repeater dann mit Strom versorgt wird, versucht er automatisch fünf Minuten lang eine koppelbereite Basis zu finden. Wenn innerhalb dieses Zeitfensters die Basis in den Anmeldemodus versetzt wird, steht die Verbindung nach etwa einer Minute Koppeldauer. Mit einem Taster auf der Rückseite des Repeaters lässt sich jederzeit durch 11 bis maximal 19 Sekunden Drücken ein neuer Koppelvorgang einleiten.

Wenn der Repeater mit „Verschlüsselung“ betrieben wird und/oder die DECT-Basis mit „ISDN“ oder „IP“ betrieben wird, sind maximal zwei Repeater möglich, sonst derer sechs. Repeater sind aber nicht kaskadierbar. Das bedeutet, dass jeder Repeater selbst Kontakt zur Basis haben muss. Es ist daher nicht möglich, einen Repeater über einen anderen Repeater mit der Basis zu verbinden. Was alternativ aber möglich ist, sind zwei oder mehr Basisstationen. Die Basisstationen müssen dazu per Kabel mit dem Telefonanschluss/ISDN-S0-Bus/VoIP-Netzwerk verbunden werden und die Mobilteile müssen an allen Basisstationen angemeldet werden. Bei so einem Konstrukt ist ein Handover im Gegensatz zur Repeaterlösung jedoch nicht möglich, was bedeutet, dass laufende Gespräche beim Wechsel von einer Basis zur nächsten beendet werden.

Fazit: Der Repeater 2.0 verdoppelt die Reichweite, beherrscht dabei Verschlüsselung sowie HD-Voice und lässt sich ganz einfach durch Einstecken des Stromsteckers und Drücken des Anmeldeknopfes an der Basis installieren – was könnte man mehr wollen? Nun, der verlangte Preis ist verglichen mit anderen guten Repeatern wie dem RTX schon sehr hoch angesetzt und technisch wäre eine Kaskadierbarkeit von mehreren Repeatern wünschenswert.


Gigaset E630 H Schnurlostelefon (4,6 cm (1,8 Zoll) TFT-Farb-Display, Freisprecheinrichtung) schwarz
Gigaset E630 H Schnurlostelefon (4,6 cm (1,8 Zoll) TFT-Farb-Display, Freisprecheinrichtung) schwarz
Preis: EUR 79,89

4.0 von 5 Sternen Gutes und robustes DECT-Telefon, 17. Januar 2015
Während sich die meisten DECT-Telefone im Büro oder Haushalt heimisch fühlen, ist das E630H eher für den Outdoor- oder Werkstatteinsatz konzipiert. Nach dem Datenblatt soll es die Schutzart IP65 erfüllen, was bedeutet, dass es Staubdicht sowie gegen Strahlwasser geschützt ist und damit sogar abwaschbar ist, wenn es mal schmutzig werden sollte. Daneben bietet es eine LED-Leuchte und Vibrationsalarm für die Anrufsignalisierung, wobei die LED-Leuchte auch als Taschenlampe zur Verfügung steht.

Schade ist, dass das E630H nur 200 Kontakteinträge speichern kann. Das S810H kann beispielsweise 500 Kontakteinträge verarbeiten, wobei ich auch diese Limitierung nicht als zeitgemäß erachte. Darüber hinaus hat das E630H keinen USB-Anschluss für Firmware-Updates oder eine Adressbuchsynchronisierung mit Outlook. Bluetooth wie es das S610H hat ist ebenfalls nicht eingebaut, aber immerhin einen Headsetanschluss mit 2,5 mm Klinkenanschluss. Das hat mich erstaunt, weil dieser Anschluss nicht geschützt hinter der großen Abdeckung sitzt, sondern sich unten befindet und nur mit einem kleinen Gummistopfen geschützt wird. Warum Gigaset dann aber nicht auch USB an geeigneter Stelle eingebaut hat, erschließt sich mir nicht.

Gut gefällt mir die Verwendung von einfach ersetzbaren Standardakkus in Form von AAA-Rundzellen. Mitgedacht hat Gigaset auch bei der Bedienung: Die praktische Spot-LED kann mit nur einem Tastendruck aktiviert werden und mit einer dedizierten Profiltaste kann direkt zwischen drei Lautstärke/Klingeltonprofilen umgeschaltet werden. Was die Gesprächsqualität betrifft, so ist diese etwas schlechter bzw. dumpfer als beim S810H, was aber nur geringfügig auffällt und wohl aufgrund der wasserdichten Einhausung unvermeidbar ist. Zwar lässt sich das Tonprofil im Menü wechseln, das alternative Profil klingt aber vollkommen flach und grausig. Richtig störend ist ein ausgeprägtes Grundrauschen bei Gesprächen über die Ohrmuschel. Beim Telefonieren über ein Kabelheadset oder Freisprechen ist das Rauschen weniger stark ausgeprägt. Das Freisprechen funktioniert entgegen einiger anderer Rezensionen ausgezeichnet mit Voll-Duplex, es ist also gleichzeitiges Sprechen und Hören möglich. Insgesamt erfüllt das E630H seinen Zweck als robustes Werkstatt- und Gartentelefon sehr gut. Für ruhige Umgebungen würde ich aber wegen der besseren Gesprächsqualität ein „normales“ Telefon wie das S810H vorziehen.


Gigaset S810H Schnurlostelefon Zusatzgerät (4,6 cm (1,8 Zoll) TFT-Farbdisplay, Freisprecheinrichtung) stahlgrau
Gigaset S810H Schnurlostelefon Zusatzgerät (4,6 cm (1,8 Zoll) TFT-Farbdisplay, Freisprecheinrichtung) stahlgrau
Wird angeboten von die TECHNIK-PROFIS
Preis: EUR 64,86

4.0 von 5 Sternen Hochwertiges DECT-Telefon mit leisem Dauerrauschen, 17. Januar 2015
Beim Lesen des Datenblattes dachte ich erst eher an ein Smartphone, als an ein schnödes DECT-Telefon. Denn mit Bluetooth für vCard-Übertragungen und Headsetbetrieb hatte das Gigaset S810H meinem FritzFon MT-F etwas entscheidendes voraus! Auch nicht üblich ist der verbaute Kabelheadsetanschluss mit 2,5 mm Klinke, denn die meisten anderen Telefone haben 3,5 mm Klinke, weshalb für mein Jabra Wave Headset erstmal ein Adapter gesucht werden musste. Das Display ist in Farbe, beleuchtet und wirkt hochauflösender als die 128x160 Pixel des Datenblattes vermuten lassen. Jedenfalls ist die Schrift sehr fein und gut lesbar. Mit im Karton sind ein Netzteil, eine Ladeschale, ein Gürtelclip und zwei AAA-Akkus.

Das Einlegen und Entnehmen aus der Ladeschale verursacht leider ein metallisch knarzendes Geräusch, was ich als geringfügig unangenehm empfinde. Die Reichweite ist sehr gut und die Gesprächsqualität würde ich als gut bewerten, wobei es im Hintergrund durchgehend leise rauscht. Das ist natürlich bei langen Telefonaten schon störend. Mit einem Bluetooth-Headset ist es weniger stark ausgeprägt. Der Headsetbetrieb über Bluetooth funktioniert ohnehin insgesamt ausgezeichnet, auch ein Wechsel zwischen Headset sowie Mobilteil und zurück während eines Gespräches ist kein Problem. Die PC-Software kann die Firmware vom Mobilteil über einen USB-Anschluss aktualisieren, aber nicht Kontakte direkt bearbeiten. Lediglich eine Synchronisierung z.B. mit Outlook ist möglich. Noch besser wäre natürlich, die Basen von Gigaset hätten ein zentrales Telefonbuch mit Webinterface, wie es die Fritzboxen seit Jahren haben, aber das ist ja ein bekanntes Manko. Abschließend lässt sich sagen, dass das S810H ist ein gutes Telefon mit hoher Reichweite, leicht wechselbaren Standardakkus mit langer Laufzeit, wertiger Erscheinung und modernen Extras wie USB und Bluetooth ist, aber an einem leichtem Dauerrauschen leidet.


GIGASET R630H PRO zus. Mobilteil
GIGASET R630H PRO zus. Mobilteil
Wird angeboten von mobilprofi
Preis: EUR 93,86

4.0 von 5 Sternen DECT-Telefon für raue Umgebungen mit ein paar Nachteilen, 17. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: GIGASET R630H PRO zus. Mobilteil (Elektronik)
Länge:: 9:00 Minuten

Das R630H PRO ist eines von drei Gigaset-PRO Mobilteilen für die Basisstationen N510 IP PRO sowie 720 Multicell und nahezu baugleich mit dem E630H für Endverbraucher aber mit angepasster Software für die Gigaset PRO-Telefonanlagen und DECT-Basen. Während sich die anderen beiden PRO-Mobilteile S510H und SL610H im Büro oder Haushalt heimisch fühlen, ist das R630H eher für den Outdoor- oder Werkstatteinsatz konzipiert. Nach dem Datenblatt soll es die Schutzart IP65 erfüllen, was bedeutet, dass es Staubdicht sowie gegen Strahlwasser geschützt ist und damit sogar abwaschbar ist, wenn es mal schmutzig werden sollte. Daneben bietet es eine LED-Leuchte und Vibrationsalarm für die Anrufsignalisierung, wobei die LED-Leuchte auch als Taschenlampe zur Verfügung steht.

Schade ist, dass das R630H nur 200 Kontakteinträge speichern kann. Die beiden S510H PRO und SL610H PRO können jeweils 500 Kontakteinträge verarbeiten, wobei ich auch diese Limitierung nicht als zeitgemäß erachte. Darüber hinaus hat das R630H keinen USB-Anschluss für Firmware-Updates oder eine Adressbuchsynchronisierung mit Outlook. Bluetooth ist ebenfalls nicht eingebaut, aber immerhin einen Headsetanschluss mit 2,5 mm Klinkenanschluss. Das hat mich erstaunt, weil dieser Anschluss nicht geschützt hinter der großen Abdeckung sitzt, sondern sich unten befindet und nur mit einem kleinen Gummistopfen geschützt wird. Warum Gigaset dann aber nicht auch USB an geeigneter Stelle eingebaut hat, erschließt sich mir nicht.

Gut gefällt mir die Verwendung von einfach ersetzbaren Standardakkus in Form von AAA-Rundzellen, die noch dazu als hochwertige Suppo (Eneloop) beiliegen. Mitgedacht hat Gigaset auch bei der Bedienung: Die praktische Spot-LED kann mit nur einem Tastendruck aktiviert werden und mit einer dedizierten Profiltaste kann direkt zwischen drei Lautstärke/Klingeltonprofilen umgeschaltet werden. Da fragt man sich nur, warum die anderen PRO-Telefone diese Profilfunktion mit Taste nicht haben.

Was die Gesprächsqualität betrifft, so ist diese etwas schlechter bzw. dumpfer als beim S510H, was aber nur geringfügig auffällt und wohl aufgrund der wasserdichten Einhausung unvermeidbar ist. Zwar lässt sich das Tonprofil im Menü wechseln, das alternative Profil klingt aber vollkommen flach und grausig. Richtig störend ist ein ausgeprägtes Grundrauschen bei Gesprächen über die Ohrmuschel. Beim Telefonieren über Headset oder Freisprechen ist das Rauschen weniger stark ausgeprägt. Das Freisprechen funktioniert entgegen einiger anderer Rezensionen ausgezeichnet mit Voll-Duplex, es ist also gleichzeitig Sprechen und Hören möglich. Insgesamt erfüllt das R630H seinen Zweck als robustes Werkstatt- und Gartentelefon sehr gut, für ruhige Umgebungen würde ich aber wegen der besseren Gesprächsqualität ein „normales“ Telefon wie das S510H PRO vorziehen.


GIGASET PRO S510H 1,8Z TFT-Display BT 2,5mm Klinke
GIGASET PRO S510H 1,8Z TFT-Display BT 2,5mm Klinke
Wird angeboten von mobilprofi
Preis: EUR 61,50

4.0 von 5 Sternen Gutes Mobilteil für die N510 IP PRO mit leichtem Dauerrauschen, 16. Januar 2015
Länge:: 9:33 Minuten

Das Mobilteil S510H PRO ist eines von drei Mobilteilen aus der PRO-Serie von Gigaset und kann an den Basisstationen N510 PRO und N720 Multicell betrieben werden. Abgesehen von der Farbe scheint das S510H baugleich mit dem für Endverbraucher gedachten S810H zu sein. Das ist normal bei Gigaset, der Unterschied liegt in einer für die PRO-Basisstationen angepassten Software.

Neben dem S510H gibt es nur zwei weitere Mobilteile in der PRO-Serie: Das R630H PRO ist ein robustes Outdoor-oder Werkstattgerät und eher weniger für eine Büroumgebung gedacht. Dieses habe ich mir auch gekauft und werde es in einer weiteren Rezension besprechen. Als teuren Zwilling des S510H gibt es noch das SL610H PRO, wobei „SL“ für die Oberklasse bei Gigaset steht. Die beiden Zwillinge sehen sich zum Verwechseln ähnlich und auch die Datenblätter zeigen neben der Akkulaufzeit keine Unterschiede. Nur wenn man genau hinsieht, stellt man fest, dass das SL610H etwas kleiner und hochwertiger aussieht, dafür laut Handbuch aber mit einem proprietären Li-Ion-Akku ausgerüstet ist, wohingegen das S510H normale AAA-Rundzellen nutzt, die sich sehr einfach austauschen lassen, wenn die Leistung irgendwann nachlässt.

Wie das SL610H kann das S510H im Adressbuch 500 Kontakte speichern, hat eine bidirektionales Freisprechfunktion, Bluetooth für vCard-Übertragungen und Headsetbetrieb sowie einen Kabelheadsetanschluss mit 2,5mm Klinke, weshalb viele Smartphoneheadsets nur mit einem Adapter passen. Das Display ist in Farbe und beleuchtet. Mit im Karton sind ein Netzteil, eine Ladeschale, ein Gürtelclip und zwei Akkus von Suppo, das sind umgelabelte Eneloop-Akkus, also sehr hochwertige Akkuzellen.

Das Einlegen und Entnehmen aus der Ladeschale verursacht leider ein metallisch knarzendes Geräusch, was ich als geringfügig unangenehm empfinde. Die Auflösung vom Display ist viel höher als erwartet, es zeigt eine sehr feine Schrift. Die Reichweite ist sehr gut und die Gesprächsqualität würde ich als gut bewerten, wobei es im Hintergrund durchgehend leise rauscht. Das ist natürlich bei langen Telefonaten schon störend. Dieses Rauschen tritt mit Kabelheadsets noch stärker zu tage, mit Bluetooth ist es weniger stark ausgeprägt. Der Headsetbetrieb über Bluetooth funktioniert insgesamt super, auch ein Wechsel zwischen Headset sowie Mobilteil und zurück während eines Gespräches ist kein Problem. Die PC-Software QuickSync kann die Firmware vom Mobilteil aktualisieren, aber nicht Kontakte direkt verwalten – lediglich eine Synchronisierung z.B. mit Outlook ist möglich. Noch besser wäre natürlich, die Basen von Gigaset hätten ein zentrales Telefonbuch mit Webinterface wie die Fritzboxen, aber dazu hatte ich bei der Rezension der N510 IP Basis ja schon geäußert.

Abschließend lässt sich sagen, dass das S510H ist ein gutes Telefon mit hoher Reichweite, leicht wechselbaren Standardakkus mit langer Laufzeit, wertiger Erscheinung aber leichtem Dauerrauschen ist. Spannend wäre ein direkter Vergleich mit dem Premiumzwilling SL610H, aber da ich bereits zwei S510H im Set mit der N510 Basis erworben habe, werde ich mir wohl nicht noch ein SL610H kaufen.


GIGASET PRO N510 IP DECT-IP Basisstation bis zu 4
GIGASET PRO N510 IP DECT-IP Basisstation bis zu 4
Wird angeboten von Hinex
Preis: EUR 72,90

3.0 von 5 Sternen Gute Hardware aber auch nach Jahren noch immer unreife Software, 15. Januar 2015
Länge:: 9:57 Minuten

Auf der Suche nach einer VoIP-fähigen Basis für schnurlose Telefone stieß ich erst auf das Consumer-Modell Gigaset C430 IP und nur durch Zufall auf die PRO-Variante dieser Basis. Im Unterschied zur C430 IP kann die N510 IP PRO vier statt zwei gleichzeitige Gespräche verwalten, lässt sich mittels PoE über das Netzwerkkabel mit Strom versorgen und integriert sich auch in große Gigaset-PBX-Telefonanlagen, hat dafür aber im Gegensatz zur C430 IP keinen Analoganschluss. Da Gigaset für Qualität steht, dachte ich, wenn man dann noch zur Business/PRO-Serie von Gigaset greift, sollte man eine solide Zentrale für seine Telefonieangelegenheiten erhalten. Gleich vorweg: Die Basis verrichtet bei mir ohne Abstürze zuverlässig ihren Dienst mit S510H und R630H Mobilteilen sowie einem Gigaset Repeater 2.0 und auch die Gesprächsqualität ist erstklassig. Über das Webinterface lassen sich leicht Zugangsdaten einrichten, SIP-Ports ändern, NAT- und STUN-Refreshzeiten einstellen, aber es gibt auch einen Assistenten für technisch weniger versierte Anwender.

Gleich mit der Inbetriebnahme sollte man die Firmware aktualisieren, da hier in letzter Zeit viele Fehler korrigiert wurden und man sich daher mit diesem Schritt viel unnötigen Ärger erspart. Leider hat Gigaset die neuste Version aber nicht auf der eigenen Webseite verlinkt, sondern derzeit als aktuelle Version eine mit vielen Fehlern. Nur über eine Suchmaschine finden sich Foren, welche wiederum zur jeweils aktuellen Version auf die Server von Gigaset verlinken. Diese schlechte Dokumentation ist aber nicht das einzige Problem mit Gigaset als Hersteller. Wer Support sucht, den lässt der Gigaset-Kundenservice eiskalt abblitzen. Für PRO-Geräte erbringt Gigaset keinen Support, das sollen die Händler bzw. Gigaset Partner selbst erledigen. Während Notebookhersteller für Businesskunden extra besser qualifizierte Supportmitarbeiter abstellen und notfalls kostenfreien Vor-Ort-Service bieten, lässt Gigaset seine besten Kunden im Regen stehen. So kann man ein Unternehmen mit gutem Ruf auch ruinieren... Zurück zum N510 IP: Leider zeigen die voll kompatiblen Mobilteile nicht den während eines Gespräches verwendeten Audio-Codec an. Dieser ist auch nicht im Webinterface einsehbar. Eine zentrale Anrufliste im Webinterface oder ein zentrales Telefonbuch vermag die N510 IP ebenfalls nicht zu bieten. Telefonbücher können allerdings von jedem Mobilteil einzeln heruntergeladen werden und dann mit einem Texteditor im Quelltext bearbeitet werden. Alternativ kann ein LDAP-Server als zentrales Telefonbuch verwendet werden. Einen solchen hat man nur leider nicht im Büro stehen, wenn man kein Großunternehmen ist. Apropos fehlende Funktionen: Ein Error-Log hat die N510 IP auch nicht. Man kann nur sehen, ob die SIP-Verbindung aktuell steht, oder eben nicht. Wenn die Verbindung nicht steht, gibt es keinen Error-Code zur Fehlerdiagnose. Wer also irgendwann einmal Verbindungsprobleme hat, ist aufgeschmissen.

Fazit: Insgesamt erfüllt die Basis ihre Grundfunktion ausgezeichnet. DECT-Reichweite, Gesprächsqualität und Stabilität sind unbestritten sehr gut. Aber die Geschäftspolitik von Gigaset hinsichtlich Firmwaredokumentation sowie Support und zu viele fehlende Grundfunktionen einer VoIP-Basis trüben nicht nur den Gesamteindruck, sondern machen die Nutzung der Anlage teilweise zu einer Qual. Kein zentrales Telefonbuch mit Webinterface, keine Codecanzeige, keine zentrale Anrufliste und kein Error-Log sind Schnitzer, die sich selbst eine Fritzbox nicht leistet - dafür hat man bei denen keine hohe DECT-Reichweite, keine funktionierende Repeaterlösung und eine schlechte Gesprächsqualität mit vielen Störgeräuschen.


Doro PhoneEasy 508 GSM Mobiltelefon mit großem Farbdisplay (inkl. Ladeschale) weiß
Doro PhoneEasy 508 GSM Mobiltelefon mit großem Farbdisplay (inkl. Ladeschale) weiß
Preis: EUR 36,88

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Seniorenhandy mit wackeliger Ladeschale, 12. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 9:57 Minuten

Der älteren Verwandtschaft ein Smartphone näher zu bringen ist ein Himmelfahrtskommando, wenn diese sich bei einem alten Nokia 7110 schon im SMS-Menü verirrt. Nach langem Suchen bin ich auf das Doro PhoneEasy 508 gestoßen, was nicht nur sehr günstig erschien, sondern auch große gummierte Tasten, Direktwahl- und Notrufknöpfe bietet und für einen sehr geringen Preis noch dazu mit einer Ladeschale geliefert wird. Andere Produkte beispielsweise von Panasonic, Olympia, Swissvoice usw. sind wegen eher billig wirkendem Design und noch dazu rutschig aussehenden Hochglanztasten hingegen schnell aus meiner Auswahl geflogen.

Das EasyPhone kommt in einem kleinen Pappkarton und neben dem Telefon, einem Netzteil und der Ladeschale ist auch ein Headset mit dabei. Die Tasten haben einen klaren Druckpunkt und lassen sich sicher bedienen. Was die Verarbeitung angeht macht das Telefon einen sehr guten Eindruck und auch das Display ist selbst draußen gut abzulesen.

Die Menüführung hat sich in meinem Kurztest als logisch und sehr einfach erwiesen. Nur die Belegung der beiden Bedientasten ist bei einigen wenigen Optionen vertauscht, was zu Verwirrung führen kann. Besonders genial ist eine Funktion in der Tiefe des Einstellungsmenüs zum Ausblenden aller nicht benötigten Funktion wie UKW-Radio, Wecker, Kalender usw. aus dem normalen Hauptmenü. Die SMS-Funktion ist direkt über einen eigenen Knopf zu erreichen und auch die Taschenlampenfunktion kann völlig ohne Menü einfach durch Drücken einer dedizierten Taste genutzt werden. Bei der Notruffunktion lassen sich viele Einstellungen treffen. Neben einem 3 Sekunden Druck kann auch ein dreimaliges Drücken als Auslöser definiert werden. Es ist möglich SMS an eine Liste von Empfängern zu senden und danach wählt das Telefon so lange Nummern aus der Notrufliste bis jemand antwortet, dann schaltet das Telefon für eine leichtere Kommunikation auf Freisprechen.

Insgesamt macht Doro mit dem EasyPhone fast alles richtig. An einigen Stellen könnte das Menü aber noch etwas intuitiver sein. Der einzige echte Kritikpunkt ist die Ladeschale in der das Telefon stark wackelt, keinen festen Sitz findet und leicht herausfällt. Hier fehlt einfach nur eine kleine Führungsnase, die das Telefon halten würde – so war es auch schon beim alten Nokia gelöst.


OtterBox 77-50559 Symmetry Case in schwarz für Apple iPhone 6 Plus
OtterBox 77-50559 Symmetry Case in schwarz für Apple iPhone 6 Plus
Preis: EUR 38,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Qualität und hohe Schutzwirkung im schlanken Design, 11. Januar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Länge:: 7:42 Minuten

Für mich standen OtterBoxen bisher ausschließlich für fully ruggedized cases – oder anders gesagt: für extrem große, dicke und schwere Boxen in denen sich elektronische Geräte vor Stürzen, Staub und Strahlwasser schützen lassen. Mit der Symmetry-Serie versucht OtterBox seit einiger Zeit auch im Bereich der normalen Smartphone Hüllen Fuß zu fassen und dabei den ruggedized Gedanken dennoch fortzuführen. Nachdem ich mir vor ein paar Wochen zwei einfache transparente TPU bzw. Silikonhüllen gekauft und verglichen hatte, war die Gelegenheit diese mit einer Symmetry vergleichen zu können interessant.

OtterBox wirbt damit, dass die Hülle aus zwei Materialien, nämlich Plastik und einer Gummierung bestehen soll und trotzdem aus einem Guss sein soll. Dies kann ich bestätigen. Während die Rückseite aus Plastik ist, wird das iPhone innen mit einer Gummierung bzw. Silikon sicher und vor Stößen geschützt gehalten. Die Ränder stehen hoch über das Displayglas, so dass auch dieses gut geschützt ist. Das Plastik der Rückseite bietet jedoch wenig Gripp, so dass einem das iPhone 6 Plus recht leicht aus der Hand gleiten kann. Andererseits ermöglicht die glatte Oberfläche eine gute Hosentaschentauglichkeit trotz der wesentlich größeren Dicke verglichen mit einer TPU Hülle. Jedoch haben die Designer von Mumbi hier einen besseren Kompromiss geschaffen: Bei deren Hülle ist durch Aufrauhung der Rückseite bei gleichzeitig griffigen Seitenflächen der Hülle ein einstecken einfach und das Telefon dennoch bombenfest in der Hand. OtterBox hätte also einfach den Gummiteil nicht nur in der Hülle und im Bereich der oberen Kante ausführen müssen, sondern auch an den Seitenflächen der Kanten und schon würde die Hülle einen wesentlich sichereren Halt geben.

Im Ergebnis ist die OtterBox Symmetry ein guter Kompromiss zwischen Schutz und Design, wenn man erhöhte Schutzanforderungen hat. Dabei kann die Hülle natürlich weder den Schutz einer richtigen Box liefern aber auch gleichzeitig nicht so dünn auftragen, wie eine Silikonhülle. Wer jedoch genau den Kompromiss dazwischen sucht, findet in der Symmetry eine hochwertige und sehr sauber verarbeitete Hülle. Für meinen Geschmack bietet die Hülle jedoch in der Hand zu wenig Gripp und lässt mich das iPhone mit nur einer Hand nicht so bombenfest halten, wie meine Silikonhülle. Wer jedoch sein Telefon immer mit zwei Händen bedient und es dafür gerne in engere Taschen steckt, mag vielleicht genau diese Eigenschaft der Symmetry schätzen. Hinsichtlich der Material- und Verarbeitungsqualität lässt die OtterBox jedenfalls keine Wünsche offen.


Brennenstuhl Chip-LED Leuchte, 30 W IP65 zur Wandmontage 1171250301
Brennenstuhl Chip-LED Leuchte, 30 W IP65 zur Wandmontage 1171250301
Preis: EUR 57,60

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen LED-Strahler mit sehr guter Qualität, 10. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 9:59 Minuten

Es ist extrem schwer, hochwertige und sichere LED-Strahler zu finden. Mit der Brennenstuhl Chip-LED-Leuchte ist es mir endlich gelungen! Die meisten LED-Strahler sind nämlich von unterirdischer Qualität und lebensgefährlich. Bei mehreren Modellen hatte ich von nicht aufgelegtem Schutzleiter, über klingeldrahtdünne Leitungen bis hin zu in der Steckdose abfallenden Kontakten aus metallbedampftem Plastik war alles an haarsträubenden Mängeln dabei. Auch nach langem Suchen konnte ich allerdings keine namhaften Hersteller für einfache LED-Strahler ausfindig machen und habe daher einfach mal einen von Brennenstuhl gekauft, weil mir dieser Hersteller von hochwertigen Steckdosenleisten und Funksteckdosen in Erinnerung geblieben ist.

Der ausgesuchte Strahler mit 30 Watt wurde von Amazon schnell geliefert und kommt in einer Retailverpackung in Form eines Kartons. Neben einer nutzlosen Anleitung in fast allen Sprachen dieser Welt und für vermutlich alle erhältlichen LED-Leuchten von Brennenstuhl findet sich nur der Strahler im Karton. Eine Anschlussleitung muss man selbst anbringen. Der LED-Treiber ist sehr sauber verarbeitet, besteht aus guten Komponenten, der Schutzleiter ist auch ordnungsgemäß aufgelegt und für die Anschlussleitung ist eine Zugentlastung vorhanden. Die restliche Verarbeitung des Strahlers ist ebenfalls tadellos und Funktion ist wie erwartet. Wer sich jedoch nicht selbst traut die benötigte Anschlussleitung zu montieren, dem sei die Baustrahler-Variante empfohlen, die neben einem Stahlrohrrahmen auch eine vormontierte Anschlussleitung besitzt. Daneben gibt es beide Varianten auch mit 10, 50, 80 und 100 Watt Leistung.

Insgesamt erhält man mit dem LED-Strahler von Brennenstuhl eine hochwertige und sichere Leuchte zu einem recht günstigen Preis. NoName-Strahler sind natürlich etwas billiger, allerdings weiß man nie, was man geliefert bekommt. Die NoName-Strahler, die ich bisher gefunden habe, hatten jedenfalls immer Sicherheitsmängel. Falls Ihr neben Brennenstuhl noch andere Hersteller kennt, die zuverlässig eine vergleichbare oder bessere Qualität liefern (siehe Video), würde ich mich über ein Feedback freuen.


Gigaset E500 Schnurlostelefon (4,83 cm (1.9 Zoll) Display, Freisprechfunktion) titanium
Gigaset E500 Schnurlostelefon (4,83 cm (1.9 Zoll) Display, Freisprechfunktion) titanium
Preis: EUR 62,49

3.0 von 5 Sternen Gute Qualität aber wesentliche Merkmale für Senioren fehlen..., 9. Januar 2015
Länge:: 10:00 Minuten

Wenn die ältere Verwandtschaft über 80 wird, fällt es schwer, moderne Telefone mit kleiner Schrift und komplizierten Menüs zu vermitteln. Aber es gibt ja spezielle Telefone für ältere Herrschaften: Das Gigaset E500 würde ich aufgrund des recht hohen Preises zudem im Premiumsegment für Seniorentelefone einordnen. Von einem solchen Telefon erwartete ich daher nicht nur große Tasten, große Schrift im Display, eine leichte Bedienung sowie eine besonders hohe Lautstärke, sondern auch sehr gute Gesprächsqualität und Verarbeitung.

Zumindest den qualitativen Anspruch erfüllt das E500, welches zusammen mit einem zusätzlichen E500H Mobilteil gekauft wurde. Das Material wirkt robust, die Verarbeitung ist ausgezeichnet und der haptische Eindruck ist sehr angenehm. Auch die Audioqualität ist sehr gut, insbesondere auch beim Freisprechen. Denn mit Hörgeräten empfiehlt es sich generell eine Freisprechfunktion zu nutzen, um keine Rückkopplungen (Pfeifen) zu erzeugen. Beim Freisprechen ist zudem eine ganz normale Unterhaltung möglich, es brauchen keine Sprechpausen eingelegt werden und auch der Gesprächspartner kann den Nutzer des E500 klar verstehen.

Einige Kernkompetenzen eines Seniorentelefons lässt das E500 aber leider vermissen. Die maximale Lautstärke der musikalischen Klingeltöne aber auch der Hörerlautstärke im Gespräch und beim Freisprechen ist viel zu leise. Beim Klingelton sind nur die uralten schrillen Klingeltöne, die schon die Siemens Gigaset Telefone in den 1990er Jahren hatten, laut genug, um von meiner Oma gehört zu werden. Auch ein LED-Blitz gibt es beim E500 nicht, diese Funktion wird zwar beworben, ist aber nur bei der Variante E500A mit Anrufbeantworter vorhanden. Auch die Notruffunktion gibt es nur beim E500A. Die Basis mit Anrufbeantworter hat aber wiederum so viele kleine Knöpfe, dass es meine Oma überfordert wäre - sagt sie zumindest selbst. Aber damit nicht genug: Entgangene Anrufe werden nicht optisch sichtbar signalisiert. Nur wenn man das Gerät in die Hand nimmt und die Hintergrundbeleuchtung einschaltet, kann man im Display sehen, dass es Anrufe gab. Eine rote LED (Brieftaste) fehlt diesem Gerät. Wenn man sich die entgangenen Anrufe ansehen will, kommt erst eine Anzeige mit Zahlen im Format 01-05, was für "ein neuer Anruf in Abwesenheit und fünf alte Anrufe in Abwesenheit" steht. Das verrät einem aber nur die – zugegen sehr verständlich gestaltete – Bedienungsanleitung. Unter einer einfachen Bedienung verstehe ich an dieser Stelle aber etwas anderes. Auch die ab Werk aktivierte Funktion "Jumbo Zahlen" ist eher verwirrend als hilfreich, denn mit dieser Option passen keine längeren Rufnummern mit Vorwahl in das Display, weshalb ein Teil der Rufnummer mit "..." eingekürzt wird. Auch dies war für meine Oma verwirrend gewesen, lässt sich aber zum Glück abstellen.

Fazit: Für 60 Euro erhält man ein qualitativ sehr hochwertiges Telefon mit hervorragender Sprachqualität. Bei der Kernkompetenz, der Seniorengerechtheit, gibt es aber erhebliche Mängel. Angefangen bei viel zu geringer Lautstärke über fehlende Funktionen bis hin zu verwirrenden Menüs bzw. abgeschnittenen Rufnummern. Für den Premiumpreis darf man hier mehr erwarten! Aber es gibt Alternativen: Das mit nur 25 Euro extrem günstige Gigaset A415 hat ebenfalls große Tasten und ein großes Display, einzig die vier Direktwahltasten des E500 fehlen diesem Modell.


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