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Rezensionen verfasst von
Lui Kast
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   

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RPGT® 125 W Ein Paar 50 x 70 cm Soft Box Set Studioleuchte Softbox Fotolampe with 2m Lampenstativ Tripod
RPGT® 125 W Ein Paar 50 x 70 cm Soft Box Set Studioleuchte Softbox Fotolampe with 2m Lampenstativ Tripod
Wird angeboten von RPGT
Preis: EUR 76,88

5.0 von 5 Sternen Überraschend gute Qualität zum Schnäppchenpreis und guter Herstellerservice, 3. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Qualität der Softboxen ist für den niedrigen Preis überraschend gut! Natürlich ist die Stabilität und Wertigkeit nicht mit Markenboxen für 200 Euro pro Stück vergleichbar, wer aber günstige Boxen im Set sucht, wird kaum etwas besseres als die RPGT-Boxen finden. Beide Boxen kamen jeweils mit einer Tasche. Nur das Leuchtmittel muss beim Transport separat verpackt werden - hier bietet sich ein Koffer mit Schaumstoffpolsterung an - oder bei seltenem Transport die Lieferkartons mit Polystyrolschalen. Wer allerdings plant die Boxen für unterwegs zu nutzen, sollte sich hochwertigere und solidere Boxen besorgen. Für den sachten Studioeinsatz sind die RPGT-Boxen aber ein absoluter Preis/Leistungs-Tipp.

Nachtrag: Eines der beiden Leuchtmittel (135 Watt, 5500 Kelvin, Ra > 92 - alles laut Label) fing nach vier Wochen an zu brummen. Auf eine Email an den Hersteller erhielt ich nach wenigen Tagen gleich zwei neue Leuchtmittel - ohne Rücksendung, ohne Debatten. Das ist ein Herstellerservice, wie man sich ihn als Kunde wünscht. Mein Fazit: 5 Sterne Plus!


EzReal Zweifarbige USB Multimeter Ladegerät Detektor Strom- und Spannungsmesser Tragbar Digitale Voltmeter Amperemeter Powermeter Tester
EzReal Zweifarbige USB Multimeter Ladegerät Detektor Strom- und Spannungsmesser Tragbar Digitale Voltmeter Amperemeter Powermeter Tester
Wird angeboten von EzReal.D
Preis: EUR 11,99

5.0 von 5 Sternen Das KW-203 hat eine große Anzeige und zwei Ausgangsports, sehr praktisch!, 1. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 9:58 Minuten

Lädt das Smartphone schnell oder wird das Schnelladenetzteil nicht erkannt? Manchmal ist es sehr interessant mal nachzumessen wie viel Strom fließt und ob die Spannung stimmt. Hier kommen kleine USB-Multimeter ins Spiel, von denen es mittlerweile eine gute Auswahl gibt. Nach langem Studium von Testberichten und Foren habe ich mir die zwei vielversprechendsten Modelle besorgt. Den „KCX-017“, der in Deutschland über Amazon als „PortaPow USB Power-Monitor“ vertrieben wird und den hier gegenständlichen „KW-203 USB Detector“, der über Amazon als „EzReal Zweifarbiges USB Multimeter V2“ erhältlich ist

Der EzReal KW-203 USB-Detector hat zwei große verschiedenfarbige 7-Segment Anzeigen für Strom sowie Spannung und lässt diese Werte damit leicht im Blick behalten. Dafür speichert er nichts und eignet sich dementsprechend nicht zur Bestimmung der Ladungsmenge beispielsweise von Akkubänken. Der KCX-017 errechnet hingegen aus Strom und Zeit auch die Ladungsmenge in mAh und speichert diese in bis zu 10 verschiedenen Speicherplätzen. Spannungsanzeige, Stromstärke, Speicherplatz und Ladungsmenge brauchen aber Platz im Display aber das ist im KCX-017 sehr klein geraten und noch dazu sehr blickwinkelabhängig. Über die Genauigkeit beider Geräte lässt sich streiten, da es eine große Serienstreuung gibt und sich sogar das Platinenlayout öfter mal ändert. Bei zwei fast zeitgleich gekauften KW-203 USB-Detector habe ich zwei Revisionen in der Hand gehabt. Prinzipiell lässt sich sagen, dass die Teile recht träge sind und bis zu 10 Sekunden bei konstanter Last brauchen, bis sich der Wert verfeinert. Mit einer Last habe ich 2 A Strom erzeugt und mit einem genauem Uni-Trend UT71D Multimeter gemessen. Dabei hatten beide Probanden Anzeigen zwischen 1,94 bis 2,07 Ampere. Bei der Spannung schwankte es bei genauen 5 Volt Eingangsspannung um einen Zähler in der Nachkommastelle, wobei der EzReal KW-203 die eigene Ausgangsspannung mit berücksichtigtem Steckerwiderstand auszuwerfen scheint, wohingegen der KCX-017 die Eingangsspannung misst, ohne den eigenen Widerstand und Spannungsabfall zu berücksichtigen.

Für präzise Messungen sind die beiden Geräte nicht zu gebrauchen, aber für den Hausgebrauch ist die Abweichung von einem Count bei der ersten Nachkommastelle in Ordnung. Beide Monitore sind preisgünstig, durchaus empfehlenswert und sprechen mit einer großen zweifarbigen Anzeige oder einem kleinem Display mit viel Inhalt verschiedene Zielgruppen an.


PortaPow USB Power-Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät / digitales Multimeter / Amperemeter V2
PortaPow USB Power-Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät / digitales Multimeter / Amperemeter V2
Wird angeboten von PortaPow
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen PortaPow USB Power-Monitor Leistungsmesser V2 ist ein KCX-017 mit Branding, 1. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 9:58 Minuten

Wer schon immer mal wissen wollte, ob Netzteile wirklich 5 Volt und 2 Ampere liefern, oder sich fragt, ob sein Tablet oder Smartphone jetzt schnell mit 2 Ampere lädt oder doch nur mit 500 mA, weil es nicht erkennt, dass es an einem leistungsstarken Netzteil hängt, für den sind USB-Monitore mit Spannungs- und Strommessung das Richtige. Nach langem Studium von Testberichten und Foren habe ich mir die zwei vielversprechendsten Modelle besorgt. Den „KCX-017“, der in Deutschland über Amazon als „PortaPow USB Power-Monitor“ vertrieben wird und den „KW-203 USB Detector“, der über Amazon als „EzReal Zweifarbiges USB Multimeter V2“ erhältlich ist

Der KCX-017 errechnet aus Strom und Zeit auch die Ladungsmenge in mAh und speichert diese in bis zu 10 verschiedenen Speicherplätzen. Damit lässt sich grob der Energieverbrauch aber auch die Kapazität von USB-Akkubänken bestimmen. Das ist allerdings nicht genau, da nur Strom und Zeit erfasst werden, nicht aber die Spannung. Für die Erfassung der geleisteten Arbeit braucht es jedoch Strom, Spannung und Zeitraum. Da die Spannung aber immer um und bei 5 Volt liegen sollte und sich die meisten Anwender ohnehin nur für die mAh interessieren, ist das vernachlässigbar. Zudem wird auch die Kapaziät von Akkubänken zuweilen in mAh angegeben und so ermöglicht der PortaPow eine direkte Kontrolle ohne nachrechnen zu müssen. Spannungsanzeige, Stromstärke, Speicherplatz und Ladungsmenge brauchen aber Platz im Display und das ist im KCX-017 sehr klein geraten und noch dazu sehr blickwinkelabhängig. Der EzReal KW-203 USB-Detector hat hingegen zwei große verschiedenfarbige 7-Segment Anzeigen für Strom sowie Spannung und lässt diese Werte damit leicht im Blick behalten. Dafür speichert er nichts und eignet sich dementsprechend nicht zur Bestimmung der Ladungsmenge.

Über die Genauigkeit beider Geräte lässt sich streiten, da es eine große Serienstreuung gibt und sich sogar das Platinenlayout öfter mal ändert. Bei zwei fast zeitgleich gekauften KW-203 USB-Detector habe ich zwei Revisionen in der Hand gehabt. Prinzipiell lässt sich sagen, dass die Teile recht träge sind und bis zu 10 Sekunden bei konstanter Last brauchen, bis sich der Wert verfeinert. Mit einer Last habe ich 2 A Strom erzeugt und mit einem genauem Uni-Trend UT71D Multimeter gemessen. Dabei hatten beide Probanden Anzeigen zwischen 1,94 bis 2,07 Ampere. Bei der Spannung schwankte es bei genauen 5 Volt Eingangsspannung um einen Zähler in der Nachkommastelle, wobei der EzReal KW-203 die eigene Ausgangsspannung mit berücksichtigtem Steckerwiderstand auszuwerfen scheint, wohingegen der KCX-017 die Eingangsspannung misst, ohne den eigenen Widerstand und Spannungsabfall zu berücksichtigen.

Für präzise Messungen sind die beiden Geräte nicht zu gebrauchen, aber für den Hausgebrauch ist die Abweichung von einem Count bei der ersten Nachkommastelle in Ordnung. Beide Monitore sind preisgünstig, durchaus empfehlenswert und sprechen mit einer großen zweifarbigen Anzeige oder einem kleinem Display mit viel Inhalt verschiedene Zielgruppen an.


PortaPow Fast Charge Adaptor Apple
PortaPow Fast Charge Adaptor Apple
Wird angeboten von PortaPow
Preis: EUR 5,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mangelhafte Kundeninformation zu möglichen Sicherheitsrisiken, 28. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: PortaPow Fast Charge Adaptor Apple (Zubehör)
Länge:: 9:28 Minuten

Wenn Smartphones oder Tablets trotz potenter Netzteile nur sehr langsam laden, liegt das häufig daran, dass die zu ladenden Geräte das Netzteil nicht erkennen. Die USB-Spezifikation sieht nämlich vor, dass USB2-Anschlüsse grundsätzlich nur 500 mA bereitstellen müssen. Wenn USB-Geräte mehr Strom beziehen dürfen, muss dies den Geräten mitgeteilt werden. Dafür haben sich zwei Spezifikationen etabliert: Die erste hat Apple mit seinen iPhones eingeführt und bis heute beibehalten. Die zweite ist die 2007 verabschiedete “USB Battery Charging Specification”, welche heute eigentlich alle nicht von Apple stammenden Smartphones nutzen. Durch eine Verbindung der beiden Datenleitungen mit maximal 200 Ohm Widerstand erkennen diese Geräte, dass sie nicht an einem Computer, sondern an einem dedizierten Netzteil hängen und daher bis zu 1,5 Ampere ziehen dürfen. Bei Apple werden die beiden Datenleitungen hingegen mit verschiedenen Spannungen beschaltet, welche dem iPhone oder iPad mitteilen, ob 1 A, 2 A oder sogar 2,3 A gezogen werden dürfen.

Wenn man beispielsweise ein 2 A Netzteil hat, das mit Apple-Signal 2 A Leistungsfähigkeit mitteilt, können viele Geräte das nicht erkennen und laden nur langsam mit 0,5 A. Anders herum können iPhones an vielen für Android-Geräte konzipierten Netzteilen nicht schnell laden, weil sie das Signal nicht verstehen. Abhilfe schafft ein Zwischenstecker, der das passende Signal erzeugt. Genau das machen die Zwischenstecker von PortaPow. Es wird bei der Android-Variante entsprechend der USB Battery Charging Spezifikation durch Verbindung von D+ und D- ein 1,5 A Ladeport signalisiert und bei der Apple-Variante das richtige Signal für 2 A Ladestrom übermittelt (siehe Video). Die Zwischenstecker sind sauber verarbeitet und tun also, was sie sollen.

Das Problem ist: Weder in der Anleitung noch in der Artikelbeschreibung findet sich ein Hinweis, dass man diese Zwischenstecker nur dann verwenden sollte, wenn die Spannungsquelle auch so viel Strom bereitstellen kann, wie der angeschlossene Verbraucher bezieht. Ganz im Gegenteil wird als Produktfoto sogar ein Laptop gezeigt, bei dem 1,5 Ampere gezogen werden, obwohl USB2-Laptopanschlüsse nur für 0,5 Ampere ausgelegt sind. In Folge einer solchen Überlastung kann die Hauptplatine des Laptops Schaden nehmen. Schlimmer noch: Einige wenige Chinanetzteile ohne ausreichende Absicherung geben ab einem gewissen Grad der Überlastung die Eingangsspannung von 230 Volt an USB durch und grillen damit angeschlossene Geräte. Verbraucher müssen also unbedingt darauf hingewiesen werden, dass solche Zwischenstecker nur dann eingesetzt werden dürfen, wenn die Spannungsquelle ausreichend leistungsfähig ist. Das lässt sich durch einen Blick auf das Typenschild leicht feststellen. Wenn Verbraucher darauf aber nicht hingewiesen werden, sondern im Gegenteil Produktbilder zeigen, was nicht gemacht werden darf, wird arglos zusammengesteckt, was nicht zusammengehört. Ich werte daher insgesamt wegen der mangelhaften Kennzeichnung auf 2 Sterne ab.


X-Rite ColorMunki Display Kolorimeter für Monitoren und Projektor - CMUNDIS
X-Rite ColorMunki Display Kolorimeter für Monitoren und Projektor - CMUNDIS
Preis: EUR 137,89

5.0 von 5 Sternen ColorMunki Display, das i1Display Pro in günstig, 25. Februar 2015
Länge:: 9:16 Minuten

Eine saubere Kalibrierung von Bildschirmen kann einem die Augen öffnen. Wer sich bei Multi-Monitor-Setups über unterschiedliche Farben seiner Monitore ärgert (selbst bei fabrikneuen Monitoren, siehe Dell U2415) oder aber schonmal bei aufwändig bearbeiteten Fotos über die Farben der gedruckten Abzüge schockiert war, weiß was ich meine. Aber auch ältere Monitore mit CCFL-Hintergrundbeleuchtung, die mit der Zeit meist gelbstichig werden, lassen sich mit einer Kalibrierung wieder erheblich verjüngen.

Nachdem ich beruflich schon Erfahrungen mit dem Datacolor Spyder4Elite und dem X-Rite i1Display Pro sammeln durfte, habe ich mir für den Privatgebrauch nach reiflicher Überlegung den kostengünstigeren X-Rite ColorMunki Display bestellt. Grundsätzlich handelt es sich dabei nämlich um den teuren i1Display Pro mit einer etwas anderen Gehäusefarbe und einer um etwa 80 Prozent verringerten Messgeschwindigkeit. Ob die Messung nun aber 5 oder nur eine Minute braucht, macht beim privaten Einsatz keinen Unterschied. Daneben wurde aber auch die Software stark beschnitten: Statt dem i1Profiler wird eine ColorMuni-Software angeboten. Der Kern der Anwendung ist zwar gleich, aber es fehlen viele Einstellungs- und Messoptionen. Wer mit freier Software zur Kalibrierung arbeitet, den wird das freilich nicht stören. Aber auch wer die Herstellersoftware nutzt, kann damit gewöhnliche Monitore sauber kalibrieren. Bei normalen Messungen ist das einzige Ärgernis die Beschränkung auf 140 statt 250 cd/m² Helligkeit. Man kann allerdings die Helligkeit händisch einstellen und dann in der Software „nativ“ wählen, so dass sich Monitore auch mit höherer Helligkeit kalibrieren lassen. Ansonsten kann die ColorMunki-Software keine Kalibrierung auf Pantone-Farben und sie gibt die Messergebnisse nicht an Drittsoftware wie NEC SpectraView oder den Eizo Color Navigator weiter. Das fertige ICC-Profil lässt sich aber natürlich aus dem Betriebssystem extrahieren. Auch kann die ColorMunki-Sparausgabe keine Monitor-Qualitätskontrolle durchführen. Bei 60 Euro Ersparnis gegenüber der i1Profiler Vollversion des i1Display Pro sind diese Abstriche aber für viele Interessenten sicher verschmerzbar. Eine Überprüfung der Kalibrierung eines ColorMunki mit einem i1Display Pro brachte bei gleichen Einstellungen jedenfalls keinen mit bloßem Auge merklichen Unterschied.

Insgesamt bereitet die Arbeit mit dem ColorMunki Freude. Gegenüber den Spider-Varianten von Datacolor gefällt mir bei beiden Geräten von X-Rite die unkomplizierte Softwarenutzung. Einfach auf jedem Computer aus dem Internet herunterladen, installieren und dann Benutzen. Datacolor verlangt hingegen erst die Eingabe eines langen Lizenzschlüssels, den man mit sich herumtragen oder besser auf seinen Spider kleben sollte. Noch dazu muss man die Software über das Internet aktivieren. Wenn man auf die aberwitzige Idee kommen sollte, zusätzliche Rechner kalibrieren zu wollen, braucht man noch dazu einen per Email übersandten Ersatzkey usw. – ein Krampf! Darüber hinaus hat der ColorMunki mit dem Diffusorschwenkarm einen eingebauten Schutz für die Linse seiner Optik, so dass man das Gerät unkompliziert transportieren kann. Weiterhin sollen in den X-Rite-Kolormeter keine organischen Filter verbaut worden sein, so dass die Geräte auch über Jahre hinweg Freude bereiten sollten. Für die Spider habe ich dazu keine Angabe finden können – ein weiterer Pluspunkt für den ColorMunki und den i1Display Pro.

Insgesamt halte ich den ColorMunki und den i1Display Pro für ausgezeichnete Produkte. Wenn einen die von mir im zweiten Absatz beschriebenen Unterschiede nicht stören, lässt sich mit dem Munki Geld sparen und das gleich Ergebnis wie mit dem i1Display Pro erzielen.


Ladegerät Xtar VP4 mit LCD Display für 4x Li-Ionen Akkus 16340, 18650 bis 26650
Ladegerät Xtar VP4 mit LCD Display für 4x Li-Ionen Akkus 16340, 18650 bis 26650
Wird angeboten von selected-lights
Preis: EUR 39,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Lader zum angemessenen Preis, 23. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 8:53 Minuten

Nachdem ich bei einer messtechnischen Überprüfung feststellen musste, dass der Nitecore Intellicharger i2 meine 18650 und 26650 Zellen grundsätzlich überlädt und dabei auch noch auf 50,3 °C erhitzt, habe ich über Stunden Testberichte sowie Foren gelesen und mir schließlich das VP4 als neues Hauptladegerät für LiIon-Akkus zugelegt.

Im Gegensatz zum Produktbild lag meinem VP4 nur ein Netzteil und kein KFZ-Adapter bei, einen solchen hatte ich aufgrund der Berichte anderer Nutzer aber auch nicht erwartet. Unabhängig davon lässt sich das Gerät im KFZ nutzen, wenn man bereits einen Adapter von irgendeinem anderen Ladegerät besitzt. Da der Ladestrom des VP4 einstellbar ist, lassen sich mit diesem Akkulader auch dünne Zellen, wie sie E-Zigaretten wohl teilweise benötigen, problemlos mit nur 250 mA laden. Ein Einstellknopf ermöglicht die Auswahl des gewünschten Ladestroms. Bei vier eingelegten Zellen beträgt der maximale Ladestrom 0,5 A – bei nur zwei Zellen sogar 1 A. Die Ladeschlussspannung beträgt glatte 4,2 Volt, eine Überladung konnte ich nicht beobachten. Bei einer thermografischen Analyse eines Ladevorgangs (siehe Video) zeigte sich, dass auch das Temperaturniveau mit maximal 40,4 °C Gerätetemperatur und 37,2 °C Zellentemperatur sehr akkuschonend ist. Hier macht sich das externe Netzteil bezahlt, das einen Großteil der Wärme vom kompakten Gerät fern hält.

Insgesamt ist der VP4 ein uneingeschränkt empfehlenswertes Ladegerät für LiIon-Zellen. Ni-MH oder Ni-Cd Akkus lädt der VP4 jedoch nicht. Da der VP2, die kleinere Variante des VP4 mit nur zwei Ladeschächten, nicht preiswerter als der VP4 ist, wäre der VP4 auch zum Laden von nur zwei Zellen meine erste Wahl. Einen vollständigen Vergleich des VP4 mit dem i2 und dem All-80 habe ich wegen der Längenbeschränkung für Rezensionsvideos auf YouTube geladen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 28, 2015 5:19 PM CET


NiteCore Akku - Ladestation Intellicharge, NC-i2
NiteCore Akku - Ladestation Intellicharge, NC-i2
Wird angeboten von .: Schweizer Messer :.
Preis: EUR 16,70

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Günstig und kompakt aber leider strapaziöses Laden für Akkus, 23. Februar 2015
Länge:: 9:03 Minuten

Für meine Taschenlampen nutze ich 18650 und 26650 LiIon-Rundzellen und war daher auf der Suche nach einem guten aber preiswerten Ladegerät. Das Nitecore i2 hat mir über etwa 1,5 Jahre gute Dienste geleistet – so dachte ich – aber seit einer messtechnischen Untersuchung habe ich das Gerät auf die Ersatzbank verwiesen. Aber der Reihe nach...

Hergestellt wird der Intellicharger i2 von Sysmax und vertrieben unter der Marke Nitecore. Neben dem 2-Schacht-Lader i2 gibt es mit dem i4 und dem D4 sowie einer 8-Schacht-Variante auch noch ein paar große Geschwister. Der IntelliCharger i4 und auch der DigiCharger D4 besitzen aber nicht etwa vier Ladecontroller für ihre vier Schächte, sondern nur zwei, die im Rhythmus von etwa 30 Sekunden zwischen den Ladeschächten hin und her schalten – es sind folglich nur i2 mit vier Schächten bzw. der DigiCharger hat noch ein Display. Vom IntelliCharger i2 werden Stand 2015 zwei Modelle angeboten: Das 2014er Modell hat eine Schlittenführung aus Metall, die geringfügig kürzer ausfallen soll und mit besonders langen Zellen Probleme machen kann. Zudem verkantet die Schlittenführung aus Metall leichter als die Plastikführung (siehe Video). Angeblich sollen im 2014er Modell auch elektronische Bauteile durch eine höhere Integration günstiger ausgeführt worden sein. Aus Käufersicht scheint mir die 2013er Version daher die insgesamt bessere Wahl zu sein.

Der Ladestrom beträgt immer 500 mA und lässt sich nicht einstellen. Das ist für 18650 prinzipiell gut, für dünne LiIon-Zellen beispielsweise für E-Zigaretten kann dies aber schon zu viel sein. Über 3 LED wird der aktuelle Ladefortschritt und das Ladeende angezeigt. Bei meinen Messungen wurde der Ladestrom von 500 mA eingehalten. Allerdings neigt das Ladegerät zur leichten Überladung der Zellen mit bis zu 4,22 bis hin zu 4,24 Volt. Darüber hinaus verursacht das Ladegerät durch das integrierte 230V Netzteil eine hohe thermische Belastung von bis zu 50,3 °C der eingelegten Akkuzellen. Wohlgemerkt handelt es sich dabei nicht um eine Eigenerwärmung der Zellen sondern durch Wärmeabstrahlung des Ladegerätes.

Insgesamt handelt es sich beim i2 um ein sehr kompaktes Ladegerät mit eingebautem 230V Netzteil, 12 Volt Lademöglichkeit inklusive beiliegendem KFZ-Adapter zu einem sehr günstigen Preis. Die Bauform führt jedoch zu einer hohen thermischen Belastung der Zellen und auch die hohe Abschaltspannung ist nicht besonders förderlich für eine lange Lebensdauer von Akkuzellen. Aus diesen Gründen nutze ich den i2 nur noch als Reise- bzw. Autolader und habe mir ein Xtar VP4 als neues Hauptladegerät zugelegt. Einen Vergleich beider Ladegeräte habe ich auf YouTube geladen.


Dell U2415 61,2 cm (24 Zoll) Monitor (HDMI, USB, 6ms Reaktionszeit) schwarz
Dell U2415 61,2 cm (24 Zoll) Monitor (HDMI, USB, 6ms Reaktionszeit) schwarz
Preis: EUR 266,89

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Günstiger aber leider fast schon billiger Monitor, 20. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 9:42 Minuten

Die Auswahl an randlosen 24“ Monitoren mit IPS-Display, die ein arbeitsfreundliches Seitenverhältnis von 16:10 bei einer Auflösung von 1920x1200 bieten, ist wahrlich nicht groß. Neben dem U2415 von Dell gibt es eigentlich nur den optisch und auch von den technischen Daten her fast identischen EV2455 von Eizo. Nachdem ich meinen Hauptarbeitsplatz auf zwei Eizo EV2455 umgerüstet hatte, sollten auch für meinen Zweitschreibtisch neue Monitore her und da ist die Wahl auf die pro Stück etwa 200 Euro günstigeren Dell U2415 gefallen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Im Dell und im Eizo steckt das gleiche hochwertige IPS-Panel von LG. Damit hören – abgesehen vom zumindest von vorn betrachtet optisch sehr ähnlichen Gehäuse – die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Der Dell zeigt ein PWM typisches Hintergrundbeleuchtungsflackern bzw. glitzernde Farben bei Grauverlaufstestbildern. In den Datenblättern von Dell habe ich keinen Hinweis auf die Hintergrundbeleuchtungsansteuerung finden können und obwohl mehrere Webseiten mit Tests behaupten, die U2415 hätten eine Gleichspannungsansteuerung, habe ich da meine Zweifel. Die Auffälligkeit könnte aber auch von der Ansteuerung des Panels kommen. Da Dell 6-8 ms grey-to-grey Schaltzeit verspricht wäre auch dies eine mögliche Erklärung. Die Eizos haben hingegen ab 20 Prozent Helligkeit eine flimmerfreie Gleichspannungsregelung. Auch die werksseitige Kalibrierung, über die jedem U2415 ein ausgedruckter Bericht beiliegt, ist eher schlecht ausgeführt. Jedenfalls haben meine beiden U2415 vollkommen unterschiedliche Farbeinstellungen – während der eine rotstichig ist, ist der andere Monitor grünstichig. Das zieht sich durch alle werksseitigen Profile. Wo hier eine Kalibrierung stattgefunden haben soll, weiß wohl nur Dell. Die Eizos wiederum haben kein stolzes Kalibrierungszertifikat im Karton – kamen dafür aber alle drei absolut identisch und sauber ab Werk kalibriert.

Neben der Bildqualität muss man mit den U2415 auch weitere Abstriche verglichen mit den EV2455 in Kauf nehmen: Während die Touch-Tasten bei den Eizo EV2455 ausgezeichnet funktionieren, funktionieren die von Dell eher unzuverlässig und schmatzen bei dem notwendigerweise kräftigen Druck. Vermutlich ist innendrin ein Klebeband, welches diese Geräusche macht, wer weiß. Was die allgemeine Verarbeitungsqualität angeht, so ist die Frontscheibe schief eingesetzt, auch hier punkten die Eizos mit besserer Qualität. Einen Helligkeitssensor sowie einen Präsenzsensor haben die U2415 leider auch nicht – im Gegensatz zu den Eizos. Den Helligkeitssensor vermisse ich sehr, denn mittags scheint die Sonne schon recht stark in mein Büro. Eine Software zur Einstellung der Monitore und dem Laden verschiedener Profile je nach gestarteter Anwendung gibt es mit dem „Dell Display Manager“ zwar, sie wird auf der Downloadseite zum Monitormodell aber nicht angeboten und der U2415 wird nicht unter den kompatiblen Monitoren für die Software gelistet. Gleichwohl diese Software den Monitor dann doch erkennt, arbeitet sie unzuverlässig und bietet neben Helligkeit und Presetauswahl keine wesentlichen Funktionen. Dafür braucht die DDM-Software keine USB-Verbindung zum Monitor, sondern kommuniziert direkt über DisplayPort mit den U2415. Apropos digitale Anschlüsse: Einen VGA-Anschluss hat der U2415 nicht mehr! Dafür mehrere HDMI und (mini) DisplayPort Eingänge – letztere sogar mit Möglichkeit zum Daisy-Chaining, wenn die Grafikkarte DP1.2 beherrscht.

Es gibt neben viel Schatten aber auch Licht: Die Gehäuserückseite ist von Dell schick gestaltet, denn es gibt eine Klappe zum Abdecken der Anschlüsse und Stecker sowie eine smarte Kabeldurchführung im Monitorständer. Nach einer Kalibrierung mit einem Colorimeter ist immerhin die Bildqualität der U2415 den Eizos aufgrund des gleichen IPS-Panels ebenbürtig – zumindest wenn man nicht anfällig für das Flickering-Problem ist. Abgesehen davon ist ein Dell U2415 runde 200 Euro billiger als ein EV2455 von Eizo - was für einen selbst "günstiger" ist, muss nun aber jeder selbst wissen. Für den Zweitschreibtisch reichen mir jedenfalls die billigen Dell - für den Hauptschreibtisch wären mir die U2415 aber nicht gut genug. Auf YouTube habe ich ein vollständiges Testvideo hochgeladen, da hier eine Längenbeschränkung von 10 Minuten für Rezensionsvideos greift.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 23, 2015 1:22 PM CET


Eizo EV2455-BK 61 cm (24 Zoll) Monitor (DVI, HDMI, 5ms Reaktionszeit, USB 3.0) schwarz
Eizo EV2455-BK 61 cm (24 Zoll) Monitor (DVI, HDMI, 5ms Reaktionszeit, USB 3.0) schwarz
Preis: EUR 471,01

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochwertiger Monitor mit smarten Funktionen zum recht hohen Preis, 20. Februar 2015
Länge:: 9:39 Minuten

Während 16:9 für Fernseher ein gutes Seitenverhältnis ist, ist das „Handtuchformat“ für einen produktiven Einsatz am Computer nur bedingt geeignet. Wer aber auch auf rahmloses Design, farbkräftige sowie blickwinkelstabile IPS-Panels und gehobene Qualität Wert legt, findet kaum Monitore im Büroformat 16:10 mit einer Größe von 24“ und einer Auflösung von 1920x1200 Pixel. Besonders ein schmaler Rahmen war mir wichtig, um brauchbare Multi-Monitor-Setups einrichten zu können. Nach langem Suchen schließt jetzt der Eizo EV2455 für mich diese Lücke. Neben einer schwarzen Variante ist das Gerät auch in Lichtgrau erhältlich. Beide Ausführungen bieten neben einem guten Panel über eine flackerfreie Gleichstrom Hintergrundbeleuchtung und einen Präsenz- sowie Helligkeitssensor. Aber der Reihe nach...

Eigentlich sollte es ein Monitor mit 10-bit-Farbraum werden, weil diese sich laut Internetforen besser zur Bildbearbeitung eignen sollen und Monitore die nicht mindestens 100 Prozent AdobeRGB können Murks wären. Die Zeitschrift c’t hat solche Monitore in Ausgabe 5/2015 getestet und konnte mit bloßem Auge keinen Unterschied zwischen hochwertigen 8-bit IPS-Monitoren und den Profigeräten mit 10-bit ausmachen. Damit ist klar: Ein hochwertiger IPS-Monitor mit 99 Prozent von AdobeRGB reicht vollkommen. Der springende Punkt ist dabei ein hochwertiges IPS-Panel und das hat der EV2455, damit eignet sich der Monitor nicht nur fürs Büro sondern auch für Hobbyfotografen.

Der Lieferumfang bietet neben der obligatorischen Anleitung eine CD, ein 2 Meter USB 3.0 Kabel für den eingebauten USB-Hub mit zwei Ports aber auch die Fernsteuerung der Monitoreinstellungen mit der Windows-Software ScreenManager Pro. Neben dem Standfuß sind ein Netzkabel und ein DisplayPort-Kabel mit ebenfalls 2 Metern Länge im Karton. Der Aufbau ist mit dem Einklinken des Standfußes schnell erledigt. Der Monitor lässt sich dann nicht nur 30° nach hinten sondern auch 5° nach vorn neigen sowie mit dem Standfuß fast komplett um die eigene Achse drehen. Die Pivot-Funktion (Hochformateinstellung) lässt sich sowohl links als auch rechtsherum drehen, so können auch zwei Monitore im Hochformat mit den schmalen Kanten aneinander gestellt werden. Der Rahmen vom Monitor ist etwa 1 mm breit, das Display hat aber nochmals 4 mm Rand, so dass insgesamt 5 mm schwarze Balken entstehen – gleichwohl das Gerät rahmenlos aussieht. An Anschlüssen gibt es neben VGA und DVI auch HDMI und DisplayPort, wobei die beiden letzteren auch Audiosignale entgegen nehmen, die über zwei eingebaute Lautsprecher oder einen Kopfhöreranschluss wieder ausgegeben werden können.

Bei meinen Testbildern zeigten alle drei EV2455 keine Auffälligkeiten. Es ist keinerlei Backlightbleeding wahrnehmbar, die Ausleuchtung ist homogen ohne Schatten, die Farben sind satt und der Kontrastumfang passt auch. Einzig Ghosting bei sich schnell bewegenden Objekten ist in entsprechenden Tests wahrnehmbar, lies sich aber mit der Override-Funktion im Menü abstellen. Das mag für Gelegenheitsspieler vielleicht interessant sein, hat aber eigentlich keine praktische Relevanz. Die Helligkeit des Monitors kann sich automatisch an die Umgebungshelligkeit anpassen, was bei Büros mit Fenster natürlich ein enormer Vorteil ist. Der Regelungsumfang dieser EcoView-Funktion lässt sich natürlich genau wie die Empfindlichkeit des Präsenzmelders (EcoView-Sense) und dessen Abschaltzeit einstellen. Die Option „EcoView Optimizer 2“ sollte man hingegen tunlichst abstellen, sie ändert ständig die Farbtemperatur des Monitors und bringt laut meinem Energiemessgerät nichts. Der Stromverbrauch liegt je nach Helligkeitseinstellung zwischen 9 und 19 Watt. Noch ein paar Worte zur Hintergrundbeleuchtung: Diese verfügt über eine Gleichspannungsregelung und ist daher absolut flimmerfrei! Dies ist aber nur im Bereich von 20 bis 100 Prozent Helligkeit so, darunter schaltet der Monitor auf eine – zugegeben gute – PWM-Regelung um, da Gleichstromregelungen unter 20 Prozent Helligkeit zu einer Farbabweichung führen können. Wer empfindlich auf PWM-Flimmern ist (Ermüdung, angestrengte Augen), sollte die Helligkeitsregelung zur Sicherheit auf 25 bis 100 Prozent begrenzen.

Sehr positiv überraschten mich nicht nur die automatische Helligkeitsregelung und die ausgezeichnete Verarbeitungs- sowie Bildqualität – auch die Windows-Software ScreenManager Pro ist ein Segen. Anstatt sich durch das OSD drücken zu müssen, können die meisten Einstellungen auch direkt mit dieser Software vorgenommen werden. Mehr noch: Bei mehreren Monitoren können alle mit wenigen Klicks anders eingestellt werden. Die Software kann aber auch automatisch Bildeinstellungsprofile laden, wenn eine bestimmte Anwendung gestartet wird. Öffne ich Photoshop, wird das kalibrierte Profil geöffnet, starte ich hingegen eine eBook-Software, wird automatisch ein gedimmtes „lesefreundliches“ Profil geladen, was ich vorher eingestellt habe. Das Ganze funktioniert bei mehreren Monitoren entweder für alle Monitore – oder nur für den, auf dem die Anwendung läuft – genial!

Fazit: Der EV2455 ist ein 16:10 Monitor in rahmenlosem Design mit ausgezeichneter Bildqualität und smarten Zusatzfunktionen. Dafür ist das Gerät aber auch recht teuer. Gemessen an Ausstattung, Qualität und der von Eizo gewährten fünfjährigen Garantie aber nicht zu teuer. Das vollständige Testvideo habe ich bei YouTube hochgeladen, da das Video hier auf 10 Minuten beschränkt ist.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 25, 2015 1:52 PM CET


GIGASET PRO SL610H zus. DECT-Mobilteil 1,8âoe TFT-
GIGASET PRO SL610H zus. DECT-Mobilteil 1,8âoe TFT-
Wird angeboten von Innet GmbH
Preis: EUR 81,73

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Telefon aus der PRO-Serie von Gigaset, 3. Februar 2015
Länge:: 9:27 Minuten

Das Mobilteil SL610H PRO ist eines von drei Mobilteilen aus der Professional-Serie von Gigaset und kann daher optimal mit den Basisstationen N510 PRO und N720 Multicell betrieben werden. Wichtig zu wissen ist, dass es sich um ein PRO-Mobilteil handelt und daher nicht für den Betrieb mit Consumer-Basisstationen ausgelegt ist, sondern für die Integration in Telefonanlagen der PRO-Serie gedacht ist. An Basisstationen der Consumer-Serie sollte das Mobilteil zwar auch funktionieren, hat dann aber möglicherweise einen eingeschränkten Funktionsumfang.

Neben dem SL610H gibt es nur zwei weitere Mobilteile in der PRO-Serie: Das R630H ist ein robustes Outdoor- oder Werkstattgerät und eher weniger für eine Büroumgebung gedacht. Als günstigeren Zwilling des SL610H gibt es noch das S510H, wobei „SL“ bei Gigaset für die Oberklasse und "S" für die obere Mittelklasse steht. Die beiden Zwillinge sehen sich zum Verwechseln ähnlich und auch die Datenblätter zeigen neben der Akkulaufzeit keine Unterschiede. Nur wenn man genau hinsieht, stellt man fest, dass das SL610H etwas kleiner und hochwertiger ist, dafür aber mit einem proprietären Li-Ion-Akku ausgerüstet ist, wohingegen das S510H normale AAA-Rundzellen nutzt, die sich sehr einfach austauschen lassen, wenn die Leistung irgendwann nachlässt. Daneben verfügt das SL610H im Gegensatz zum S510H auch über einen Vibrationsalarm. Wie das SL610H kann das S510H im Adressbuch 500 Kontakte speichern, hat eine bidirektionales Freisprechfunktion, Bluetooth für vCard-Übertragungen und Headsetbetrieb sowie einen Kabelheadsetanschluss mit 2,5mm Klinke, weshalb viele Smartphoneheadsets nur mit einem Adapter passen. Das Display ist in Farbe und beleuchtet. Mit im Karton sind ein Netzteil, eine Ladeschale, ein Gürtelclip und ein Li-Ion-Akku.

Die Auflösung vom Display ist viel höher als erwartet, es zeigt eine sehr feine Schrift. Die Reichweite ist sehr gut und die Gesprächsqualität würde ich als gut bewerten, wobei es im Hintergrund durchgehend weniger rauscht als beim S510H. Der Headsetbetrieb über Bluetooth funktioniert insgesamt super, auch ein Wechsel zwischen Headset sowie Mobilteil und zurück während eines Gespräches ist kein Problem. Die PC-Software QuickSync kann die Firmware vom Mobilteil aktualisieren, aber nicht Kontakte direkt verwalten – lediglich eine Synchronisierung z.B. mit Outlook ist möglich. Noch besser wäre natürlich, die Basen von Gigaset hätten ein zentrales Telefonbuch mit Webinterface wie die Fritzboxen, aber dazu hatte ich bei der Rezension der N510 IP Basis ja schon geäußert. Leider kann das SL610H anders als das S510H nicht stehen, es fällt sofort um. Wer sein Telefon gerne hinstellt, beispielsweise um das Display beim Betrieb mit einem Headset im Blick behalten zu können, sollte daher besser zum S510H greifen.

Abschließend lässt sich sagen, dass das SL610H ein gutes Telefon mit hoher Reichweite, sehr langer Laufzeit, sehr wertiger Erscheinung und guter Gesprächsqualität ist. Verglichen mit dem S510H bietet es Vibrationsalarm, ist deutlich kompakter sowie leichter und verfügt über andere Klingeltöne. Dieser Aspekt kann störend sein, wenn man bereits ein S510H besitzt und alle Mobilteile mit dem gleichen Klingelton läuten sollen. Eine paar Klingeltöne finden sich zwar auf beiden Geräten, aber das sind nicht gerade die schönsten Klingeltöne - wie ich finde.


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