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Rezensionen verfasst von
C. Stahl
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   

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Linksys WRT1900AC Smart Wifi Dual Band Wireless AC1900 Router 4 Gigabit Ports USB 3.0/eSata Open Source vorbereitet
Linksys WRT1900AC Smart Wifi Dual Band Wireless AC1900 Router 4 Gigabit Ports USB 3.0/eSata Open Source vorbereitet
Preis: EUR 255,00

4.0 von 5 Sternen Power ohne Ende, dafür etwas kompliziert und kein Rundum-sorglos-Paket, 20. Juli 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Länge:: 9:51 Minuten

Nach langem Vergleich von Routern der Oberklasse bin ich bei nur zwei Geräten hängen geblieben: Der Fritz!Box 7490 von AVM und dem Linksys WRT1900AC. Beide Geräte bieten AC-WLAN mit bis zu 1.300 Mbit/s sowie mindestens 200 Mbit/s Routingdurchsatz und einen USB3-Port für Netzwerkspeicher (NAS). Beide habe ich ausführlich getestet und möchte Euch an Stelle einer einfachen Rezension einen ausführlichen Vergleich aus der Praxis bieten.

Schon beim Studium der Datenblätter fällt auf, das der Linksys bei der reinen WLAN- und Routingfunktion das technisch machbare abbilden möchte und sich mit OpenWRT-Unterstützung eher an Technikfreaks wendet und auf dem Erfolg des legendären WRT54 aufbauen soll. Dank der vier externen Antennen, von denen immer die drei mit der besten Verbindung arbeiten verspricht das Gerät eine sehr gute WLAN-Leistung. Noch dazu wird die WLAN-Leistung im 2,4 GHz-Band mit 600 Mbit/s beworben, was aber nur mit TurboQAM funktioniert, was in der Praxis an fehlenden Endgeräten scheitert und nicht ganz Standardkonform ist. Rein vom Datenblatt liegen die Geräte daher nutzbar bei 450 Mbit/s bei 2,4 GHz und 1.300 Mbit/s bei 5 GHz (brutto). AVM positioniert die Fritz!Box 7490 mit Telefonanlage und DECT-Basis sowie integriertem VDSL2-Modem hingegen nicht nur als High-Performance-Produkt sondern auch als eine rundumsorglos Lösung. Hier fällt aber auch direkt auf, dass die Fritz!Box keine externen Antennen besitzt und weder einen großen schweren Kühlkörper noch einen Lüfter besitzt, der beim Linksys die superschnelle Hardware kühlen soll. Nachfolgend die Ergebnisse aus unserem Praxistest:

WRT1900AC
+ Soll wieder für OpenWRT vorbereitet sein
+ Punktet als NAS mit eSATA mit 50 MB/s
+ IP-IP NAT mit 920 Mbit/s
+ WLAN bringt 300 bis 500 Mbit/s bei 5 GHz und 100 bis 140 Mbit/s bei 2,4 GHz
+ Schnell im Internet über PPPoE mit 550 bis 750 Mbit/s
o VLAN Tagging für Telekom-VDSL möglich, aber nur manuell
o Kein integriertes Modem, daher eher für Glasfaser und Kabel
o Keine eingebaute Telefonanlage
- Kein IPv6 Dual-Stack (Firmware Update mit OpenWRT...)
- Stromhungrig mit mehr als 15 Watt

Fritz!Box 7490
+ Integriertes VDSL2-Modem mit Unterstützung von Vectoring
+ Integrierte Telefonanlage mit DECT, ISDN und Software-Fax
+ Smart Home Funktionen
+ Gigabit WLAN auf allen Kanälen bei 5 GHz (DFS-Support)
+ Dank guter Assistenten sogar Mutti-Kompatibel
+ Vergleichsweise sparsam mit 8 Watt
+ IP-IP NAT mit 920 Mbit/s
o Internet mit PPPoE bringt 500 bis 650 Mbit/s
- WLAN bringt nur 150 bis 310 MBIt/s mit 5 GHz und 70 bis 120 Mbit/s bei 2,4 GHz
- Sehr langsames NAS trotz USB 3.0 mit nur 10 bis 15 MB/s

Im Ergebnis sind beide Geräte empfehlenswert, haben aber eine unterschiedliche Ausrichtung. Während die Fritz!Box 7490 alles in sich vereinen will, bietet der Linksys WRT1900AC nur eine Basisfunktionalität, die er mit schierer Rechenpower und starkem WLAN auch ausgezeichnet abliefert. Hätte AVM der Fritz!Box einen schnelleren Prozessor und ein stärkeres WLAN spendiert, wie es Linksys vormacht, wäre die Fritz!Box unschlagbar. Im Test merkt man die fehlende Leistung des Fritz!Box-Prozessors jedoch leider sehr deutlich, nicht nur bei der sehr schlechten NAS-Performance. In der Praxis dürfte diese fehlende Leistung bei Internetanbindungen von 50 bis 150 Mbit/s aber nicht ins Gewicht fallen. Darüber hinaus wird das eingebaute AC-WLAN der Fritz!Box aber zum Flaschenhals, wo der Linksys selbst bei 300 Mbit/s noch zuverlässig und ohne Stau alle Daten über WLAN durchreicht. Was die Zukunftssicherheit angeht sind beide Geräte gut gerüstet: Während AVM auch nach 3 bis 4 Jahren noch Updates liefert, übernimmt diesen Part beim Linksys die OpenWRT-Community.


LENOVO ThinkPad T440p i7-4700MQ 35,6cm 14Zoll HD+
LENOVO ThinkPad T440p i7-4700MQ 35,6cm 14Zoll HD+
Wird angeboten von Techflash_GmbH
Preis: EUR 1.602,30

2.0 von 5 Sternen Von Bugs und Konstruktionsfehlern..., 19. Juli 2014
Länge:: 9:57 Minuten

Für mich standen ThinkPads bisher für solide Technik. Diesen Ruf hat sich IBM hart und verdient für diese Produktreihe erarbeitet – leider macht Lenovo dies nun zu Nichte. Dazu später mehr. Die erste Frage ist aber, warum ein Thinkpad T440p? Es ist nicht nur mit Intel Core i3 und i5 der Haswell-Baureihe verfügbar, sondern bietet mit dem i7 auch Quadcore-Prozessoren, die eine ganz ansehnliche Leistung haben und auch Videoschnitt in 4K ermöglichen. Um ein solches Gerät handelt es sich hier. Bei den meisten Modellen ist neben der Intel Grafik HD 4600 auch eine dedizierte nVidia GeForce 730M GPU mit im Gehäuse. Diese bietet aber nur ein paar Prozentpunkte mehr Leistung bei Spielen und empfiehlt sich lediglich beim Einsatz von CAD Software, da die GPU natürlich auch Strom verbraucht und Wärme produziert. Leider sind die besten CPU nur in Kombination mit der 730M erhältlich. Daneben bietet das Gerät natürlich auch USB 3.0, einen sehr schnellen CardReader (angebunden über PCIe) sowie einen Smartcard-Reader, einen DVD-Brenner, VGA- und mini-DisplayPort-Videoausgänge , einen Fingerprint-Reader und eine Tastaturbeleuchtung. Das Display ist in den Auflösungen 1366x768 (HD), 1600x900 (HD+ - dieses Angebot hier) und 1920x1080 (FHD) erhältlich, wobei nur letzteres ein hochwertiges IPS-Display ist. Die Auswahl des Gerätes sollte anhand von CPU und Display erfolgen, denn RAM (bis 16 GB) und Massenspeicher lassen sich sehr einfach und viel günstiger selbst aufrüsten – siehe Video.

Im Vergleich zu den Vorgängermodellen gibt es neue Akkus, neue Docks und neue Netzteile, so dass bestehendes Zubehör nicht weiter verwendet werden kann. Weiterhin wurde das Tastaturlayout leicht angepasst, das TouchPad mit dedizierten UltraNav-Tasten durch ein übergroßes ClickPad ersetzt, sowie der WLAN-Schalter und die Hebelchen für den Displaydeckel gestrichen. Auf der Rückseite wurden die vielen kleinen Klappen zum Austausch von Hardware gegen eine große Platte ersetzt, die mit nur zwei Schrauben fixiert wird. Die Stabilität des Gehäuses ist dennoch sehr gut.

Wirklich ärgerlich sind zahlreiche Bugs und Konstruktionsfehler, die eine Nutzung teilweise zur Qual bis unmöglich machen. Sehr oft sind ab Werk ratternde Lüfter verbaut, die bei Reklamation durch den Vor-Ort-Service getauscht werden. Alle mitgelieferten Netzteile der 135 Watt Klasse mit der PN 45N0366 sind schadhaft und werden bei Reklamation gegen ein Netzteil 45N0362 getauscht. An ein Dock digital angeschlossene Monitore flackern heftig. Teilweise schafft ein Firmware-Update des Dock Abhilfe. Bei höheren Temperaturen fangen die Displays dennoch an zu flackern – hier ist keine Lösung bekannt. Beim Quadcore i7 reicht die Kühlung bei Temperaturen > 24 °C nicht aus und der Prozessor taktet zum Schutz vor Beschädigung herunter. Eine Lösung gibt es bisher nicht. Wer Linux installieren möchte muss ein Firmware Update durchführen, sonst zerstört sich das UEFI-BIOS selbst und das Mainboard ist defekt. Beim Einsatz von SSD muss im BIOS das fehlerhafte Intel Rapid-Boot abgestellt werden, sonst kann die SSD beschädigt werden.

Wer mit all diesen Fehlern leben kann, erhält ein solides Gerät. Mir ist der Spaß am Gerät und auch den ThinkPads im Allgemeinen nun jedoch nachhaltig vergangen, zumal das mangelnde Thermal-Design und die flackernden Bildschirme am Dock wohl nicht mehr behoben werden können...


STABILO SMARTball 2.0 links schw/cyan Schreibfarbe schwarz - Kugelschreiber & Stylus (für Tablet-PCs & Smartphones)
STABILO SMARTball 2.0 links schw/cyan Schreibfarbe schwarz - Kugelschreiber & Stylus (für Tablet-PCs & Smartphones)
Preis: EUR 7,69

4.0 von 5 Sternen Praktische Kombination aus Kugelschreiber und Stylus, 19. Juli 2014
Länge:: 5:34 Minuten

Zur Handschrifterkennung oder handschriftliche Notizen jeglicher Art, bei zu kleinen Symbolen im Desktop-Mode bei Windows-Tablets oder einfach um die Tasten einer Software-Tastatur besser zu treffen, bietet sich ein Stylus an. Nun möchte ich Euch aber nicht nur einen Stylus bewerten, sondern einen kleinen Vergleich bieten.

Nachdem ich vom Amazon Basics Stylus enttäuscht wurde, er ist nicht nur schlecht verarbeitet sondern setzt mit seiner zu hohen Metalleinfassung ständig auf und kostet dazu noch so viel wie der „Wacom Bamboo Stylus solo“, habe ich mir diesen Markenstylus besorgt. Für unterwegs als Kugelschreiber mit Touchfunktion habe ich zudem den „Stabilo SMARTball 2.0“ ausgewählt.

Die Vorzüge und Nachteile des Stabilo :
+ Ergonomisch geformt (separate Versionen für Rechts- und Linkshänder)
+ Mit Kugelschreiberfunktion in blau oder schwarz
+ Einfassung des Touch-Gummis aus Plastik verhindert Kratzer
o Leicht, dafür aus Plastik
- Touch-Funktion erfordert sehr kräftiges Aufdrücken
- Keine Ersatz-Touch-Spitzen

Die Vorzüge und Nachteile des Wacom :
+ Sehr gute Touch-Funktion auch bei mäßiger Berührung
+ Sehr wertig verarbeitet und gutes Material
+ Ersatz-Touch-Spitzen im 3er Pack
- Einfassung der Spitzen aus Metall kann Kratzer verursachen

Insgesamt ergänzen sich beide Stylus bei mir! Den Stabilo habe ich als Kugelschreiber immer dabei, den Wacom für längere Verwendungen am Schreibtisch daheim. Empfehlen kann ich beide, wenn man sich der jeweiligen Vor- und Nachteile bewusst ist. Wer einen Präzisions-Stylus sucht, sollte sich den „Adonit ADJPDG Dampening Jot Pro V3” ansehen. Den konnte ich bisher aber nur kurz bei Bekannten ausprobieren. Das Teil macht sich bei hochauflösenden Tablets oder für feine Striche beim Zeichnen sehr gut!


Sony NP-FV100 LITHIUM-Akku (V-Serie)
Sony NP-FV100 LITHIUM-Akku (V-Serie)
Wird angeboten von Euro Stock Shop
Preis: EUR 89,00

5.0 von 5 Sternen Sonys Akkuflaggschiff für Camcorder bietet viel Leistung!, 19. Juli 2014
Länge:: 8:14 Minuten

Camcorder sind echte Stromfresser! Trotzdem liegen einigen neuen Camcordern nicht mal mehr Netzteile bei, weil man sie theoretisch auch über USB laden kann, was aber auch gerne mal 12 Stunden mit einem großen Akku braucht. Bei meinem FDR-AX100E lag zumindest ein Netzteil und ein mittlerer Akku NP-FV70 bei. Damit nimmt der Camcorder etwas über eine Stunde auf, dann muss er für Stunden ans Netzteil und ist nicht benutzbar. Schnell stand fest: Ein dediziertes Akkuladegerät und mehr Akkus müssen her! Hier kurz ein Marktüberblick der in Deutschland erhältlichen Komponenten von Sony verbunden mit meinen Erfahrungen.

Bei den Akkus ist das Flaggschiff der hier angebotene NP-FV100 mit 3700 mAh, der NP-FV70 hat 1960 mAh und der kleinste Akku NP-FV50 nur 980 mAh. Bei meinem FDR-AX100E mit 4K-Aufnahme hält der NP-FV100 etwa 2,5 Stunden und der NP-FV70 etwas über eine Stunde. Der kleinste Akku NP-FV50 hat ein recht schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis, da der NP-FV70 nur minimal teurer ist, aber die doppelte Leistung hat. Der NP-FV100 ist wiederum von den Abmessungen sehr groß, was stören kann, verfügt aber nochmals um eine verdoppelte Kapazität und ist noch dazu mit Abstand der Preis-Leistungs-Sieger. Von Nachbauakkus möchte ich hingegen abraten. Diese hatte ich früher mal probiert. Die Lebensdauer war schlecht und auch die beworbene Kapazität lag real nicht vor. Aber auch hier kann man wohl Glück und Pech haben – wer auf Nummer sicher gehen will, Qualität zu erhalten, greift aber besser zum Original.

Das kompakteste Netzteil ist das BC-TRV, welches etwa 10 Stunden zum Laden eines NP-FV100 braucht. Zum gleichen Preis gibt es das wesentlich größere BC-QM1, das 3,5 Stunden braucht. Es hat zudem einen USB-Anschluss zum Laden von Camcordern mit Akku, dann lädt der in das BC-QM1 Ladegerät eingesetzte Akku aber nur mit halber Geschwindigkeit. Insgesamt aber eine passable Lösung zum Laden von zwei Akkus (einer in der Kamera und einer im Ladegerät) über Nacht. Als Spitzenmodell zum doppelten Preis gibt es das AC-VQV10, welches zwei Ladeschächte hat und nur 2,5 Stunden braucht. Es lädt jedoch nicht parallel, sondern immer einen Akku nach dem anderen und wechselt anschließend in einen Nachlademodus, wo noch ein paar Prozent bis „Full“ in beide Akkus gleichzeitig geladen wird.

Ich hoffe dieser kleine Exkurs zu den verschiedenen Möglichkeiten seinen Camcorder mit Strom zu versorgen hat Euch geholfen. Im Video könnt Ihr zudem einen Eindruck gewinnen, wie sich die Größenverhältnisse gestalten und wie Originalakkus zu erkennen sind. Grundsätzlich ist zu empfehlen, direkt bei Amazon zu kaufen und nicht bei Marketplace-Händlern, denn von denen versenden einige auch Fälschungen...


LENOVO ThinkPad T440p i7-4700MQ 35,6cm 14Zoll FHD
LENOVO ThinkPad T440p i7-4700MQ 35,6cm 14Zoll FHD
Wird angeboten von PreisCompany Deutschland
Preis: EUR 1.588,22

2.0 von 5 Sternen Von Bugs und Konstruktionsfehlern..., 16. Juli 2014
Länge:: 9:57 Minuten

Für mich standen ThinkPads bisher für solide Technik. Diesen Ruf hat sich IBM hart und verdient für diese Produktreihe erarbeitet – leider macht Lenovo dies nun zu Nichte. Dazu später mehr. Die erste Frage ist aber, warum ein Thinkpad T440p? Es ist nicht nur mit Intel Core i3 und i5 der Haswell-Baureihe verfügbar, sondern bietet mit dem i7 auch Quadcore-Prozessoren, die eine ganz ansehnliche Leistung haben und auch Videoschnitt in 4K ermöglichen. Bei den meisten Modellen ist neben der Intel Grafik HD 4600 auch eine dedizierte nVidia GeForce 730M GPU mit im Gehäuse. Diese bietet aber nur ein paar Prozentpunkte mehr Leistung bei Spielen und empfiehlt sich lediglich beim Einsatz von CAD Software, da die GPU natürlich auch Strom verbraucht und Wärme produziert. Leider sind die besten CPU nur in Kombination mit der 730M erhältlich. Daneben bietet das Gerät natürlich auch USB 3.0, einen sehr schnellen CardReader (angebunden über PCIe) sowie einen Smartcard-Reader, einen DVD-Brenner, VGA- und mini-DisplayPort-Videoausgänge , einen Fingerprint-Reader und eine Tastaturbeleuchtung. Das Display ist in den Auflösungen 1366x768 (HD), 1600x900 (HD+) und 1920x1080 (FHD) erhältlich, wobei nur letzteres ein hochwertiges IPS-Display ist. Die Auswahl des Gerätes sollte anhand von CPU und Display erfolgen, denn RAM (bis 16 GB) und Massenspeicher lassen sich sehr einfach und viel günstiger selbst aufrüsten – siehe Video.

Im Vergleich zu den Vorgängermodellen gibt es neue Akkus, neue Docks und neue Netzteile, so dass bestehendes Zubehör nicht weiter verwendet werden kann. Weiterhin wurde das Tastaturlayout leicht angepasst, das TouchPad mit dedizierten UltraNav-Tasten durch ein übergroßes ClickPad ersetzt, sowie der WLAN-Schalter und die Hebelchen für den Displaydeckel gestrichen. Auf der Rückseite wurden die vielen kleinen Klappen zum Austausch von Hardware gegen eine große Platte ersetzt, die mit nur zwei Schrauben fixiert wird. Die Stabilität des Gehäuses ist dennoch sehr gut.

Wirklich ärgerlich sind zahlreiche Bugs und Konstruktionsfehler, die eine Nutzung teilweise zur Qual bis unmöglich machen. Sehr oft sind ab Werk ratternde Lüfter verbaut, die bei Reklamation durch den Vor-Ort-Service getauscht werden. Alle mitgelieferten Netzteile der 135 Watt Klasse mit der PN 45N0366 sind schadhaft und werden bei Reklamation gegen ein Netzteil 45N0362 getauscht. An ein Dock digital angeschlossene Monitore flackern heftig. Teilweise schafft ein Firmware-Update des Dock Abhilfe. Bei höheren Temperaturen fangen die Displays dennoch an zu flackern – hier ist keine Lösung bekannt. Beim Quadcore i7 reicht die Kühlung bei Temperaturen > 24 °C nicht aus und der Prozessor taktet zum Schutz vor Beschädigung herunter. Eine Lösung gibt es bisher nicht. Wer Linux installieren möchte muss ein Firmware Update durchführen, sonst zerstört sich das UEFI-BIOS selbst und das Mainboard ist defekt. Beim Einsatz von SSD muss im BIOS das fehlerhafte Intel Rapid-Boot abgestellt werden, sonst kann die SSD beschädigt werden.

Wer mit all diesen Fehlern leben kann, erhält ein solides Gerät. Mir ist der Spaß am Gerät und auch den ThinkPads im Allgemeinen nun jedoch nachhaltig vergangen, zumal das mangelnde Thermal-Design und die flackernden Bildschirme am Dock wohl nicht mehr behoben werden können...


Asus Transformer Book T100TA 25.65 cm (10.1 Zoll) Convertible Tablet PC (Intel Atom Quadcore Z3740 1,3GHz, 2GB RAM, 64GB HDD, Intel HD, Windows 8 Touchscreen) grau
Asus Transformer Book T100TA 25.65 cm (10.1 Zoll) Convertible Tablet PC (Intel Atom Quadcore Z3740 1,3GHz, 2GB RAM, 64GB HDD, Intel HD, Windows 8 Touchscreen) grau
Preis: EUR 382,43

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Transformer zwischen Laptop und Tablet, 15. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 9:44 Minuten

Entweder man nutzt einen sperrigen Laptop mit vollwertigem Windows oder ein Tablet mit iOS/Android, kann aber die gewohnten Funktionen eines vollwertigen PC nicht nutzen? Dieser Zwiespalt gehört mit dem Transformer der Vergangenheit an, denn das Transformer Book kann beides: Es ist sowohl ein Tablet mit vollwertigem Windows und – wer es mag – Kacheloberfläche, aber mit angesteckter Tastatur auch ein vollwertiger Laptop. Solche Convertibles waren aber bisher größer und schwer (Lenovo X220t) oder hatten viel zu wenig Leistung für eine aktuelle Windows-Version. Mit den neuen Quadcore-Atoms der Bay Trail Generation ist das jetzt aber anders und das Transformer Book hat genügend Leistung für Office, Surfen, Videostreaming und sogar die Bearbeitung kleinerer Videos. Mit im Lieferumfang ist neben einem vollwertigen Windows 8.1 auch Office 2013 Home & Student als Vollversion.

Dem Intel Atom Z3740 stehen 2 GB Arbeitsspeicher zur Seite, was ausreichend ist. Erhältlich ist das Gerät in vier Varianten: 32 GB eMMC, 64 GB eMMC sowie jeweils mit und ohne 500 GB HDD im Tastaturdock. Ist die Tastatur abgeklemmt (Tablet-Modus) steht die optionale HDD nicht zur Verfügung. Programme sollte man dort daher nicht installieren. Da der Speicherkartenslot zudem über USB 2.0 angebunden ist, ist dieser um den Faktor 5 langsamer als der interne eMMC-Speicher. Da dieser jedoch in der 32 GB Variante bereits zu zwei Dritteln ab Werk mit Windows, Recovery usw. gefüllt ist, muss ich dringend dazu raten, eine der beiden nur unwesentlich teureren 64 GB Varianten zu erwerben und keinesfalls die 32 GB Versionen – das rächt sich sonst nach wenigen Wochen bis Monaten mit den nächsten Windows Updates.

Neben dem Transformer Book von Asus sind mit dem Aspire Switch 10 von Acer sowie dem Lenovo MIIX 2 zwei sehr ähnliche Geräte erhältlich. Beide sind mit einem scheinbar besseren Prozessor (Z3745) erhältlich, der jedoch nicht schneller ist. Lediglich der Grafikkern ist ein kleines Bisschen schneller. Darüber hinaus hat das Lenovo einen höher auflösenden und zudem wesentlich helleren Bildschirm. Leider sind bei mir 2 von 3 Lenovo MIIX 2 defekt eingetroffen. Selbst das funktionierende Gerät hatte mit extrem schwergängigen USB-Buchsen und einer sich durchbiegenden Tastatur keinen guten Eindruck hinterlassen. Das Aspire Switch 10 hatte ich mir hingegen im lokalen Handel angesehen. Mehrere ausgestellte Geräte hatten einen Defekt am Touchpad, von dem auch in den Rezensionen bei Amazon berichtet durch die Bank weg berichtet wird. Somit sind die beiden großen Konkurrenten vom Asus Transformer Book wegen technischem KO aus dem Rennen.

Überrascht hat mich die Verarbeitungsqualität vom Transformer Book, die ausgezeichnet ist. Die Tastatur ist solide und beigt sich nicht wesentlich durch, das Displayscharnier wackelt nicht sondern sitzt straff und auch die Verbindung zwischen Tastatur und Tablet ist sehr solide ausgeführt. Dank einer Arretierung ist die Verbindung, wenn beide Teile eingerastet sind, nur mit einem Knopf wieder zu lösen, so dass auch nicht die Gefahr besteht, beide Teile versehentlich – beispielsweise beim Tragen oder Bewegen des Display – zu trennen. Das Display mit seinen 1366x768 Pixeln hat eine gute Auflösung für die Gerätegröße. Denn mit einer höheren Auflösung wie den 1920x1200 Pixeln beim Lenovo lässt sich bei normalen Windows-Programmen kaum arbeiten. Windows kann zwar skalieren, aber bei den Anwendungen werden Buttons, Inhalte und Menüs nicht immer mit skaliert, so dass man ständig daneben „toucht“.

Allerdings ist das Display des Transformer Book nicht sehr hell. An Arbeiten auf der Terrasse ist kaum zu denken. Selbst eine normale Deckenlampe spiegelt bereits merklich. Überzeugend ist hingegen des Thermal-Design: Während das Lenovo bei Dauerlast auf allen vier CPU-Kernen heruntertaktet, arbeitet das Asus konstant mit den 1,33 GHz und erledigte eine Videkomprimierung merklich schneller. Als zweites Manko neben dem Display ist das Netzteil zu nennen. Ist das Gerät ausgeschaltet, dauert eine Ladung über microUSB etwa 6 Stunden. Verwendet man das Gerät, lädt der Akku nur unmerklich. Zudem belegt das Netzteil die microUSB-Buchse. Ein separater Netzteilanschluss zur schnellen Ladung bei Beibehaltung der Option unterwegs über micorUSB laden zu können wäre wünschenswert gewesen! Ein großer Vorteil des Transformer Books ist hingegen der USB 3.0 Anschluss an der Tastatur, mit dem auch energiehungrige und schnelle Massenspeicher angebunden werden können. Positiv ist auch die extrem lange Akkulaufzeit von etwa 9 bis 10 Stunden bei Officenutzung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Gerät gut verarbeitet ist sowie eine solide Mechanik und Tastatur hat. Die Leistung ist gut und das Gerät hat keine Fehler gezeigt. Einzig das recht dunkle Display und die fehlende Schnellademöglichkeit trüben den sonst sehr guten Eindruck.


Sony ACVQV10 Netzladeadapter mit Schnellladefunktion für Akkus der V-, H- und P-Serie
Sony ACVQV10 Netzladeadapter mit Schnellladefunktion für Akkus der V-, H- und P-Serie
Preis: EUR 136,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sonys Flaggschiff zum Laden von Camcorderakkus, 15. Juli 2014
Länge:: 8:14 Minuten

Camcorder sind echte Stromfresser! Trotzdem liegen einigen neuen Camcordern nicht mal mehr Netzteile bei, weil man sie theoretisch auch über USB laden kann, was aber auch gerne mal 12 Stunden mit einem großen Akku braucht. Bei meinem FDR-AX100E lag zumindest ein Netzteil und ein mittlerer Akku NP-FV70 bei. Damit nimmt der Camcorder etwas über eine Stunde auf, dann muss er für Stunden ans Netzteil und ist nicht benutzbar. Schnell stand fest: Ein dediziertes Akkuladegerät und mehr Akkus müssen her! Hier kurz ein Marktüberblick der in Deutschland erhältlichen Komponenten von Sony.

Das kompakteste Netzteil ist das BC-TRV, welches etwa 10 Stunden zum Laden eines NP-FV100 braucht. Zum gleichen Preis gibt es das wesentlich größere BC-QM1, das 3,5 Stunden braucht. Es hat zudem einen USB-Anschluss zum Laden von Camcordern mit Akku, dann lädt der in das Ladegerät eingesetzte Akku aber nur mit halber Geschwindigkeit. Insgesamt aber eine passable Lösung zum Laden von zwei Akkus (einer in der Kamera und einer im Ladegerät) über Nacht. Als Spitzenmodell zum doppelten Preis gibt es das AC-VQV10, welches zwei Ladeschächte hat und nur 2,5 Stunden braucht. Es lädt jedoch nicht parallel, sondern immer einen Akku nach dem anderen und wechselt anschließend in einen Nachlademodus, wo noch ein paar Prozent bis „Full“ in beide Akkus gleichzeitig geladen wird. Alternativ zum Akku laden, kann mittels Wahlschalter ein Camcorder mit Strom versorgt werden. Das Ladegerät arbeitet dann als Netzteil. Im Display werden Informationen wie die verbleibende Ladezeit je Akku und insgesamt sowie der Füllstand in Prozent angezeigt. Das Flaggschiff hat nur zwei Nachteile: Es ist nicht möglich das „Nachladen“ von „Normal“ auf „Full“ abzuschalten, was sinnvoll wäre, wenn die Akkus nur gefüllt eingelagert werden sollen. Denn vollständig geladene LiIon-Akkus altern schneller als nur „Normal“ geladene. Zudem wäre es praktisch, parallel einen Camcorder versorgen zu können und (ggf. mit reduzierter Ladeleistung) Akkus laden zu können.

Bei den Akkus ist das Flaggschiff der NP-FV100 mit 3700 mAh, der NP-FV70 hat 1960 mAh und der kleinste Akku NP-FV50 nur 980 mAh. Bei meinem FDR-AX100E mit 4K-Aufnahme hält der NP-FV100 etwa 2,5 Stunden und der NP-FV70 etwas über eine Stunde. Der kleinste Akku NP-FV50 hat ein recht schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis, da der NP-FV70 nur minimal teurer ist, aber die doppelte Leistung hat. Der NP-FV100 ist wiederum von den Abmessungen sehr groß, was stören kann, verfügt aber nochmals um eine verdoppelte Kapazität und ist noch dazu mit Abstand der Preis-Leistungs-Sieger. Von Nachbauakkus möchte ich hingegen abraten. Diese hatte ich früher mal probiert. Die Lebensdauer war schlecht und auch die beworbene Kapazität lag real nicht vor. Aber auch hier kann man wohl Glück und Pech haben – wer auf Nummer sicher gehen will, Qualität zu erhalten, greift aber besser zum Original.

Ich hoffe dieser kleine Exkurs zu den verschiedenen Möglichkeiten seinen Camcorder mit Strom zu versorgen hat Euch geholfen. Im Video könnt Ihr zudem einen Eindruck gewinnen, wie sich die Größenverhältnisse gestalten und wie Originalakkus zu erkennen sind. Grundsätzlich ist zu empfehlen, direkt bei Amazon zu kaufen und nicht bei Marketplace-Händlern, denn von denen versenden einige auch Fälschungen...


Revoltech Danboard Mini Yotsuba&! Action Figure Amazon.co.jp Box Version(2013 model)
Revoltech Danboard Mini Yotsuba&! Action Figure Amazon.co.jp Box Version(2013 model)
Wird angeboten von Sukiyaki JP
Preis: EUR 16,33

5.0 von 5 Sternen Netter Darsteller zum kleinen Preis, 15. Juli 2014
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 4:01 Minuten

Mit derzeit knapp 17 Euro ist die kleine Version des Danbo sehr günstig, wenn man bedenkt, dass auf Youtube von Preisen der Mini-Variante bei über 60 Dollar in den USA berichtet wird. Was man wissen sollte: Neben der hier gegenständlichen Mini-Version mit 8 cm Höhe, gibt es auch eine größere Variante mit 13 cm. Diese ist auch auf amazon.de anzutreffen, kostet jedoch etwa 40 Euro. Für Szenen mit mehreren Figuren kann die größere Variante zusätzlich zur Kleinen reizvoll sein. Für Einzelaufnahmen tut es diese kleine Variante aber meist ebenso gut – zu einem Bruchteil des Preises vom großen Danbo.

Der Pappkamerad heißt eigentlich wohl Danbō, ist aber auch unter den Namen Danboard, Danboru sowie Danbooru bekannt und entstammt ursprünglich einer Ausgabe der Manga-Serie Yotsuba&! aus 2006. Der hier angebotene Danbo wird, soweit ich es nachvollziehen konnte, von Kaiyodo unter der Marke Revoltech mit Lizenz von amazon.co.jp gefertigt und durch Griffon Enterprise exportiert. Falls Ihr nähere oder andere Informationen habt, freue ich mich über einen Kommentar!

Der vom Amazon-Marketplace-Händler "mottainaiya" gelieferte Danbo ist gut verarbeitet, verfügt aber nicht über die in den Beschreibungsfotos sichtbaren Schattierungen des Kartons, wohl aber über das amazon.co.jp Branding. Andere Anbieter liefern aber wohl auch Danbos mit Schattierung oder ohne Branding aus... Für Details zur Figur und dem konkreten Lieferumfang verweise ich auf mein kurzes Video und wünsche Euch viel Spaß mit diesem tollen Fotomotiv!


Tamrac Ultra Pro 7 black 5607
Tamrac Ultra Pro 7 black 5607

5.0 von 5 Sternen Ultra Pro solide, perfekt für den professionellen Einsatz, 14. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tamrac Ultra Pro 7 black 5607 (Elektronik)
Wer eine große und hochwertige Umhänge- bzw. Schultertasche sucht, für den ist die Ultra Pro 7 genau das Richtige. Durch die verstellbaren Teiler im großen Innenraum lässt sich auch eine umfangreiche Ausrüstung gut unterbringen. Ich habe seit 2 Jahren gleich zwei dieser Taschen. Eine beherbergt momentan einen Canon EOS 70D mit 17-55mm 2.8 IS, 70-200 2.8 IS II, EF-Extender 2x, Speedlite 580 EX II sowie in der Vordertasche eine 77mm 500D Nahlinse, 77mm Polfilter, 4x AA Ersatzakkus und zwei Kameraersatzakkus. Dabei bleibt noch Platz für meine Geldbörse und ein Smartphone. Die zweite Tasche beherbergt jetzt eine Sony FDR-AX100E, ein Richtmikrofon, XLR-Eingänge, 2x Lavaliermikrofon, 2x 5 Meter XLR-Kabel, A5 Graukarte, Videolicht sowie Akkus und weitere Kleinteile. Was ich damit sagen will: In diese Tasche passt fast so viel, wie in einen Trolley. Dabei lässt sich die Tasche dank einer Trolleybügeldurchführung auch sehr gut auf einem solchen platzieren. Trotz des großen Platzangebotes hat sie eine gute Form und lässt sich noch bequem tragen. Das liegt an der hohen und tiefen Form. Eher längliche Taschen sind hingegen immer unangenehm. An den Seiten lassen sich gut Köcher der MAS-Reihe von Tamrac anklemmen. Das ist sehr praktisch für eine Trinkflasche, ein oder zwei weitere Objektive oder andere Kleinteile. Mit im Lieferumfang ist auch eine Regenhaube, die man aber bei leichtem Regen nicht braucht, da ein umlaufender Reißverschluss und der überlappende Deckel ausreichend dicht sind. Insgesamt ist diese Tasche einfach nur perfekt und meine beiden haben sich in den letzten zwei Jahren als äußerst Robust erwiesen. Schade, dass diese Tasche in Deutschland nicht mehr erhältlich ist...


Am Steuer des Airbus A380
Am Steuer des Airbus A380
von Gib Vogel
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

5.0 von 5 Sternen Wissen spannend verpackt - Ein unterhaltsames Handbuch zum A380, 14. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Am Steuer des Airbus A380 (Broschiert)
Wer als Fluggast schonmal durch die Cockpittür blickte oder gar eine der genialen PilotsEye-DVDs eines Mitflugs im Cockpit angesehen hat und sich fragte wie das Alles funktioniert, wofür die ganzen Hebel und Knöpfe zuständig sind, für den ist dieses Buch genau das Richtige! Kapitän Gib Vogel erfüllt mit dem Buch genau die Erwartung, die ich hatte, als ich den Titel "Am Steuer des A380" las. Das Buch ist weniger ein unterhaltsamer Bericht, sondern viel mehr eine Art Handbuch, die spannend erzählt erklärend beschreibt, was bei einem Flug von London nach Dubai im Cockpit geschieht. Wer bei den Beschreibungen ins Straucheln kommt, sollte sich ein Lesezeichen in das Abkürzungsverzeichnis legen. Die konsequente Verwendung von Abkürzungen schadet dem Lesefluss jedoch nicht. Ganz im Gegenteil fühlt man sich bei der Lektüre dadurch direkt mit einbezogen, da man nicht als Außenstehender, sondern als Insider mitgenommen wird. Im Verlauf des Buches - und damit des Fluges - wird mit der Flugplanung begonnen und am Ende die Maschine abgestellt. So erhält man als Leser auch einen Einblick, was alles passiert, während kein Passagier in der Maschine ist. Unzählige Farbfotos mit erklärenden Bildunterschriften lassen einen tief eintauchen und erklären, was der Text einen fragen lässt. Am Ende bleibt nur eine Frage offen. Warum wurde der Autor Pilot? Wer so wahnsinnig viel Fachwissen gleichsam verständlich, spannend und kompakt zu Papier bringt, sollte besser mehr Bücher schreiben!


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