Profil für Lui Kast > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Lui Kast
Top-Rezensenten Rang: 47
Hilfreiche Bewertungen: 3369

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Lui Kast
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-17
pixel
Gillette Fusion ProGlide Rasierer
Gillette Fusion ProGlide Rasierer
Preis: EUR 9,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ProGlide: 40 Prozent Mehrpreis gegenüber dem normalen Fusion ohne echten Mehrwert, 11. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 7:02 Minuten

Was taugt das teure Fusion "ProGlide" System im Vergleich zum normalen Fusion oder gar zum alten Mach3? Ich habe in den letzten Wochen die Probe aufs Exempel gemacht und mir den Mach3, den Fusion und den Fusion ProGlide für den ultimativen Vergleich gekauft. Schließlich haben die drei Systeme auf die Dauer einen großen Preisunterschied und "Mann" möchte ja nicht unnötig viel Geld ausgeben, oder schlimmer noch, sich unnötiger "Hautirritation" aussetzen - wie die Industrie es nennen würde.

Zum Preis: Der Fusion ProGlide kostet mit 3,30 Euro pro Klingenkopf bei einer 12er Packung fast 40 Prozent mehr als der "normale" Fusion Rasierer, der bei 2,40 Euro rangiert. Der Mach3 kostet pro Klingenkopf momentan etwa 1,80 Euro. Vom Aufbau her hat das Mach3-System drei Klingen und das Fusion-System 5 Klingen sowie eine Trimmer-Klinge auf der Rückseite. Der Fusion ProGlide unterscheidet sich beim Aufbau nicht vom "normalen" Fusion Rasierer, soll aber bessere Klingen und über einen besseren Streifen mit Pflege- bzw. Gleitmittel (Labrastrip) verfügen.

Beim Rasurversuch mit je einer Gesichtshälfte über eine Woche konnte ich im Vergleich einen deutlichen Unterschied zwischen dem Mach3 und dem Fusion feststellen. Während beim Mach3 stärkerer Widerstand und ein stärkeres Ziepen bei der Rasur zu spüren ist, gleitet der Fusion besser über die Haut und hinterlässt auch eine spürbar glattere Haut als der Mach3. Noch dazu verursachte der Mach3 gelegentlich einen kleinen Schnitt, was sich der Fusion nicht erlaubte. Das von vielen Rezensenten angesprochene Verstopfungsproblem aufgrund des geringen Klingenabstandes beim Fusion konnte ich nur bei einer nicht täglichen Rasur feststellen. Aber da half es, einfach den Rasierer einen Zentimeter entgegen der Rasurrichtung zu schieben und schon waren die Klingen wieder frei. In der folgenden Woche habe ich dann den Fusion mit dem Fusion ProGlide verglichen. Hier war nur eine geringfügig bessere Klingenqualität des ProGlide festzustellen. Das Rasurergebnis selbst war jedoch bei beiden Gesichtshälften absolut identisch.

Ergebnis: Der Fusion ProGlide kostet nochmals 90 Cent pro Klingenkopf mehr als der normale Fusion, ohne ein besseres Ergebnis zu liefern und selbst in der Anwendung fühlt er sich nur unwesentlich besser an. Wer jedoch selbst mit dem normalen Fusion unter gereizter Haut leidet, sollte die Fusion ProGlide Klingenköpfe ruhig ausprobieren. Diese passen auch auf die normalen Fusion Griffe. Der Mach3 hingegen konnte gegenüber dem Fusion-System mit schlechterem Schnitt nicht überzeugen. Für mich persönlich geht aus meinen zwei Vergleichswochen der normale Fusion aufgrund des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses als erste Wahl hervor. Eine große Weiterentwicklung, die 40 Prozent Mehrpreis rechtfertigen würde, vermag ich beim ProGlide nämlich nicht zu beobachten. Obwohl der ProGlide noch ein Quäntchen besser als der normale Fusion ist, ziehe ich wegen dem schlechten Preis-Leistungs-Verhältnis einen Stern ab und schließe mit vier Sternen.


Voltcraft CO-20 USB Raumluftmessgerät
Voltcraft CO-20 USB Raumluftmessgerät

5.0 von 5 Sternen Luftqualitätsmessung mit Datenlogging zum kleinen Preis, 11. Dezember 2014
Länge:: 7:30 Minuten

Auf der Suche nach einem Luftqualitätssensor stieß ich nur auf recht teure Geräte von Conrad. Der günstige CO-20 USB-Stick ist dort nämlich nicht mehr im Programm. So kaufte ich mit schließlich die Wetterstation von netatmo, die ganz nebenbei noch den CO2-Gehalt der Raumluft misst. Später fand ich heraus, dass der Voltcraft CO-20 in Wirklichkeit ein "Air Monitor" von AppliedSensor ist und dieses Gerät unter ganz unterschiedlichen Brands gehandelt wird. Aktuell ist das Gerät in Deutschland als "VELUX Raumnluftfühler" für etwa 20 Euro am günstigsten zu haben. Die notwendige Software kann man sich einfach von der Herstellerwebseite bei AppliedSensor herunterladen.

Nun, was macht der Stick? Er misst jedenfalls nicht direkt den CO2-Gehalt der Luft, sondern sogenannte VOC (flüchtige organische Verbindungen). Das ist ganz interessant, den dieser "Mieffaktor", korreliert mit dem CO2-Gehalt, berücksichtigt aber auch andere Schadstoffe in der Luft und ist damit ein besserer "Luftqualitätssensor" als ein reiner CO2-Sensor. Dafür lässt sich der CO2-Gehalt nicht genau bestimmen, aber für 20 bis 30 Euro findet sich definitiv kein besseres Gerät.

Ohne Computer zeigt der Sensor über eine LED in den Farben grün, orange und rot die Luftqualität. Zu beachten ist, dass der Sensor ist einige Stunden "Burn In" braucht, bevor er misst. Noch dazu kalibriert sich der Sensor bei jedem Einschalten neu und braucht dafür "gute" Luft, zu deutsch die Luft von draußen als Referenz. Mit einem Trick lässt sich der Sensor aber auch dauerhaft kalibrieren und sogar eine Datenloggingfunktion aktivieren. Mit einem USB-Akku kann man dann auf Messung gehen und später am Computer die Messerwerte mit der Software herunterladen. Sogar die Schwellenwerte für die Farben lassen sich einstellen. All diese Funktionen sind mit einem Doppelklick bei gedrückter STRG-Taste auf das Logo in der Software zu erreichen. Wie es genau funktioniert habe ich im Video zur Rezension festgehalten.

Fazit: Ein brauchbarer Luftqualitätssensor zum kleinen Preis, der zwar keine genauen CO-Messerwerte liefert aber dafür zuverlässig einen "Mieffaktor" ausgibt.


Gillette MACH3 Rasierer
Gillette MACH3 Rasierer
Preis: EUR 5,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Klassiker Mach3 ist nach fast 20 Jahren noch immer eine brauchbare Wahl, 11. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gillette MACH3 Rasierer (Badartikel)
Länge:: 7:02 Minuten

1998 stellte Gillette den Mach3 vor und noch heute hängt dieser Systemrasierer in den Regalen aller Drogisten. Über die Jahre kamen mit vibrierenden "Power" Varianten und schließlich dem Fusion immer neue Modelle hinzu. Während weder ich, noch die Stiftung Warentest in 2010 einen Vorteil bei den vibrierenden Power-Varianten feststellen konnten, stellte ich mir aufgrund der doch recht hohen Klingenkopfpreise irgendwann die Systemfrage. Nachdem ich schließlich vom Mach3 zur Elektrorasur wechseln wollte, was keine gute Idee war - siehe Video - und danach zum Gillette Fusion Rasierer wechselte, habe ich jetzt die Probe aufs Exempel gemacht und mir den Mach3, den Fusion und den Fusion ProGlide für den ultimativen Vergleich gekauft. Schließlich haben die drei Systeme auf die Dauer einen großen Preisunterschied und "Mann" möchte ja nicht unnötig viel Geld ausgeben, oder schlimmer noch, sich unnötiger "Hautirritation" aussetzen - wie die Industrie es nennen würde.

Erstmal zum Preis: Der Mach3 kostet pro Klingenkopf momentan etwa 1,80 Euro bei 12 Klingen. Der Fusion ist mit 2,40 Euro pro Klinge etwas teurer und der Fusion ProGlide kostet mit 3,30 Euro pro Klinge nochmal fast 40 Prozent mehr als der "normale" Fusion Rasierer. Vom Aufbau her hat das Mach3-System drei Klingen und das Fusion-System 5 Klingen sowie eine Trimmer-Klinge auf der Rückseite. Der Fusion ProGlide unterscheidet sich beim Aufbau nicht vom "normalen" Fusion Rasierer, soll aber besser Klingen und einen besseren Streifen mit Pflege- bzw. Gleitmittel verfügen.

Beim Rasurversuch mit je einer Gesichtshälfte über eine Woche konnte ich im Vergleich einen deutlichen Unterschied zwischen dem Mach3 und dem Fusion feststellen. Während beim Mach3 stärkerer Widerstand und ein stärkeres Ziepen bei der Rasur zu spüren ist, gleitet der Fusion besser über die Haut und hinterlässt auch eine spürbar glattere Haut als der Mach3. Noch dazu verursachte der Mach3 gelegentlich einen kleinen Schnitt, was sich der Fusion nicht erlaubte. Das von vielen Rezensenten angesprochene Verstopfungsproblem aufgrund des geringen Klingenabstandes beim Fusion konnte ich nur bei einer nicht täglichen Rasur feststellen. Aber da half es, einfach den Rasierer einen Zentimeter entgegen der Rasurrichtung zu schieben und schon waren die Klingen wieder frei. In der folgenden Woche habe ich dann den Fusion mit dem Fusion ProGlide verglichen. Hier war nur eine geringfügig bessere Klingenqualität des ProGlide festzustellen. Das Rasurergebnis selbst war jedoch bei beiden Gesichtshälften absolut identisch.

Fazit: Der Mach3 ist noch immer eine gute Wahl für preisbewusste Nutzer. Wer empfindliche Haut hat, sich ein besseres Ergebnis wünscht und 60 Cent Mehrpreis pro Klinge akzeptiert, findet mit dem Fusion eine bessere Alternative. Der Fusion ProGlide hingegen kostet nochmals 90 Cent pro Klingenkopf mehr, ohne ein besseres Ergebnis zu liefern und selbst in der Anwendung fühlt er sich nur unwesentlich besser an. Wer jedoch selbst mit dem normalen Fusion unter gereizter Haut leidet, sollte die Fusion ProGlide Klingenköpfe ruhig ausprobieren. Diese passen auch auf die normalen Fusion Griffe. Für mich persönlich geht aus meinen zwei Vergleichswochen der normale Fusion als erste Wahl hervor.


Gillette MACH3 Klingen, 12 Stück
Gillette MACH3 Klingen, 12 Stück
Preis: EUR 21,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Klassiker Mach3 ist nach fast 20 Jahren noch immer eine brauchbare Wahl, 11. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 7:02 Minuten

1998 stellte Gillette den Mach3 vor und noch heute hängt dieser Systemrasierer in den Regalen aller Drogisten. Über die Jahre kamen mit vibrierenden "Power" Varianten und schließlich dem Fusion immer neue Modelle hinzu. Während weder ich, noch die Stiftung Warentest in 2010 einen Vorteil bei den vibrierenden Power-Varianten feststellen konnten, stellte ich mir aufgrund der doch recht hohen Klingenkopfpreise irgendwann die Systemfrage. Nachdem ich schließlich vom Mach3 zur Elektrorasur wechseln wollte, was keine gute Idee war - siehe Video - und danach zum Gillette Fusion Rasierer wechselte, habe ich jetzt die Probe aufs Exempel gemacht und mir den Mach3, den Fusion und den Fusion ProGlide für den ultimativen Vergleich gekauft. Schließlich haben die drei Systeme auf die Dauer einen großen Preisunterschied und "Mann" möchte ja nicht unnötig viel Geld ausgeben, oder schlimmer noch, sich unnötiger "Hautirritation" aussetzen - wie die Industrie es nennen würde.

Erstmal zum Preis: Der Mach3 kostet pro Klingenkopf momentan etwa 1,80 Euro bei 12 Klingen. Der Fusion ist mit 2,40 Euro pro Klinge etwas teurer und der Fusion ProGlide kostet mit 3,30 Euro pro Klinge nochmal fast 40 Prozent mehr als der "normale" Fusion Rasierer. Vom Aufbau her hat das Mach3-System drei Klingen und das Fusion-System 5 Klingen sowie eine Trimmer-Klinge auf der Rückseite. Der Fusion ProGlide unterscheidet sich beim Aufbau nicht vom "normalen" Fusion Rasierer, soll aber besser Klingen und einen besseren Streifen mit Pflege- bzw. Gleitmittel verfügen.

Beim Rasurversuch mit je einer Gesichtshälfte über eine Woche konnte ich im Vergleich einen deutlichen Unterschied zwischen dem Mach3 und dem Fusion feststellen. Während beim Mach3 stärkerer Widerstand und ein stärkeres Ziepen bei der Rasur zu spüren ist, gleitet der Fusion besser über die Haut und hinterlässt auch eine spürbar glattere Haut als der Mach3. Noch dazu verursachte der Mach3 gelegentlich einen kleinen Schnitt, was sich der Fusion nicht erlaubte. Das von vielen Rezensenten angesprochene Verstopfungsproblem aufgrund des geringen Klingenabstandes beim Fusion konnte ich nur bei einer nicht täglichen Rasur feststellen. Aber da half es, einfach den Rasierer einen Zentimeter entgegen der Rasurrichtung zu schieben und schon waren die Klingen wieder frei. In der folgenden Woche habe ich dann den Fusion mit dem Fusion ProGlide verglichen. Hier war nur eine geringfügig bessere Klingenqualität des ProGlide festzustellen. Das Rasurergebnis selbst war jedoch bei beiden Gesichtshälften absolut identisch.

Fazit: Der Mach3 ist noch immer eine gute Wahl für preisbewusste Nutzer. Wer empfindliche Haut hat, sich ein besseres Ergebnis wünscht und 60 Cent Mehrpreis pro Klinge akzeptiert, findet mit dem Fusion eine bessere Alternative. Der Fusion ProGlide hingegen kostet nochmals 90 Cent pro Klingenkopf mehr, ohne ein besseres Ergebnis zu liefern und selbst in der Anwendung fühlt er sich nur unwesentlich besser an. Wer jedoch selbst mit dem normalen Fusion unter gereizter Haut leidet, sollte die Fusion ProGlide Klingenköpfe ruhig ausprobieren. Diese passen auch auf die normalen Fusion Griffe. Für mich persönlich geht aus meinen zwei Vergleichswochen der normale Fusion als erste Wahl hervor.


devolo dLAN 1200+ WiFi ac Starter Kit Power-LAN Adapter weiß
devolo dLAN 1200+ WiFi ac Starter Kit Power-LAN Adapter weiß
Preis: EUR 189,90

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schnelles Powerline dank MIMO und schnelles WLAN dank AC perfekt vereint, 10. Dezember 2014
Länge:: 9:46 Minuten

Powerline ist eine ausgezeichnete Technik um eine Netzwerkverbindung für weiter vom Router/Switch entfernte Rechner herzustellen, oder ein bestehendes WLAN mit einem zweiten Accesspoint zu erweitern. Besonders mit WLAN-Repeatern habe ich nämlich negative Erfahrungen gemacht, da diese oft die Bandbreite halbieren und die WLAN-Frequenzen in der Stadt mit dutzenden Funknetzen meist ohnehin völlig dicht sind. Hier ist LAN über die Stromleitung eine willkommene Alternative. Im "dLAN 1200+ WiFi ac Starter Kit" sind aber nicht nur zwei Powerline-Adapter, sondern ein einfacher Powerline Adapter (mit dem Router verbinden) und ein Powerline-Adapter mit eingebautem WLAN-Access-Point inkl. Gigabit WLAN (AC Technik), den man dort einstecken kann, wo schnelles WLAN gebraucht wird. Darüber hinaus hat der WLAN-AC-Adapter auch zwei Gigabit-LAN Anschlüsse, was für ein NAS oder Drucker natürlich praktisch ist.

Die "1200+" Powerline-Adapter von devolo nutzen das "Homeplug AV2" Protokoll und sind untereinander sowie zu den älteren 650+, 500 und 200 Mbit/s Adaptern mit HomePlug AV kompatibel. Man kann also einfach weitere Adapter mit dem gewünschten Funktionsumfang dazu kaufen oder mit diesen Adaptern ein bestehendes Powerline-Netzwerk erweitern. Die neue MIMO-Technik, die alle drei Leitungen im Stromkabel nutzt, funktioniert allerdings freilich nur, wenn man ausschließlich die modernen Geräte der 650+ oder 1200+ Generation verwendet.

Die Einrichtung ist kinderleicht: Einfach beide Adapter in die Steckdose stecken und innerhalb von 2 Minuten bei beiden Adaptern 1 Sekunde das Knöpfchen drücken. Sollen zu den zwei Adaptern weitere hinzukommen, einfach bei einem der bestehenden Adapter und beim neuen Adapter innerhalb von 2 Minuten für 1 Sekunde die Knöpfchen drücken. Alternativ gibt es eine Cockpit-Software von devolo, bei der man nur die aufgedruckten Schlüssel der Adapter eingeben muss, um das Netzwerk einzurichten. Diese Software zeigt auch die Signalqualität an, was hilfreich ist, um die besten Steckdosen zu finden. Darüber hinaus kann dieses Software die Firmware der Adapter aktualisieren, was dringend zu empfehlen ist, weil die erste Firmwareversion sehr störanfällig war, was teilweise zu schlechten Datenraten geführt hat. Zum devolo Cockpit habe ich auf Youtube noch ein ausführliches Video hochgeladen.

Wie beim WLAN wird auch beim dLAN eine Verschlüsslung geboten. Ganz ähnlich sieht es mit den Datenraten aus: Wo AC-WLAN 1.300 Mbit verspricht, sollen es mit dem dLAN 1.200 Mbit sein – theoretisch, maximal, brutto. Faktisch gemessen kommen bei mir 100 bis 250 Mbit netto mit den neuen dLAN 1200+ durch die Leitung – auch wenn das Cockpit mehr verspricht. Immerhin eine Verdopplung im Vergleich zur 500er Generation. Die Datenrate hängt aber von den Leitungen bei Euch im Haus und von vorhandenen Störsignalen ab. Viele Rezensenten veröffentlichen große Tabellen mit "Messwerten", das bringt nur leider nichts, wenn ihr nicht in deren Wohnung einzieht. Ihr müsst einfach selbst austesten, wie gut es bei Euch funktioniert und die Geräte notfalls zurückgeben, Amazon ist da ja sehr kulant. Bitte vertraut in dieser Hinsicht auch nicht ausschließlich der Anzeige vom Cockpit, denn die Werte dort sind nicht die Netto-Durchsatzwerte, sondern geben eher einen Hinweis auf die Signalqualität.

Zu guter Letzt ein Hinweis auf Alternativen: Die dLAN 1200+ besitzen den Qualcomm Atheros Chipsatz QCA7500 – genau wie die AVM FRITZ!Powerline 1000E. Die Adapter von AVM haben allerdings keine durchgeschleifte Steckdose mit Signalfilter, integrieren sich dafür aber in das Fritz!Box-Ökosystem und sind etwas billiger als die dLAN von devolo. Von TP-Link werden zwar auch Powerline-Adapter mit "Gigabit" angeboten, diese haben aber kein MIMO und sind faktisch nur etwa halb so schnell wie die aktuelle Generation von AVM oder devolo. Insgesamt ist die 1200+ Generation mit MIMO ein sehr großer Schritt nach vorn in Sachen Powerline und uneingeschränkt empfehlenswert. Wer keinen WiFi-AC-Sender braucht, sondern nur zwei Powerline-Adapter mit LAN-Anschluss, dem empfehle ich das entsprechend günstigere 1200+ Starter Kit.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 15, 2014 1:52 PM CET


Dirt Devil DD 2221-0 rebel 23HE Singlecyclone Staubsauger ohne Beutel EEK B (800 Watt, 2,7 L Behältervolumen, HEPA Media 13 Ausblasfilter) polarweiß
Dirt Devil DD 2221-0 rebel 23HE Singlecyclone Staubsauger ohne Beutel EEK B (800 Watt, 2,7 L Behältervolumen, HEPA Media 13 Ausblasfilter) polarweiß
Preis: EUR 86,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Saugleistung zum günstigen Anschaffungspreis aber laut und teure Feinfilter, 6. Dezember 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bei Staubsaugern habe ich mittlerweile einige Modelle "geschafft". In meiner Zweitwohnung hatte ich erst einen AEG Vampyrette ohne Beutel, der hat aber etwas viel Staub ausgeblasen und war ständig voll, da der Schmutzbehälter viel zu klein war. Weil die Wohnung aber recht klein ist, tut dort nun wieder ein Vampyrette aber mit Beutel und HEPA-Filter klaglos seinen Dienst. In der großen Wohnung hatte ich über die letzten Jahre einen Dyson. Dieser Sauger wird beworben mit "ohne Saugkraftverlust" und überzeugt mit wertigem Design sowie stabil anmutendem Plastik. Leider stimmte bei dem Gerät nur das Marketing. Schon kurz nach der Anschaffung ließ die ohnehin nicht besonders starke Saugleistung nach und konnte immer wieder nur mittels Ausblasung durch einen Kompressor regeneriert werden. Das Plastik ist leider recht schnell brüchig geworden und wegen des filigranen Designs musste es kommen, wie es kam: Der Dyson ist wegen einem Bruch hinüber. Und damit kommen wir jetzt endlich zum Dirt Devil, den ich dank Amazon nun verwenden darf.

Das Plastik wirkt weniger wertig als beim Dyson, dafür ist die Materialstärke besser. Natürlich wird man erst nach Jahren sehen, wie es um die Haltbarkeit bestellt ist, aber auf den ersten Blick erscheint die Konstruktion durchaus solide, was ich bei dem gewaltigen Preisunterschied zum Dyson nicht erwartet hätte. Einzig die Halterung für Saugrohr mit Düse zum "Parken" des Saugers scheint eine Schwachstelle zu sein und wird wohl nicht lange halten. Was die Saugleistung angeht, war ich direkt nach dem Einschalten schwer beeindruckt! Bei maximaler Saugleistung, die stufenlos einstellbar ist, macht der Dirt Devil aber auch gehörig Lärm, was mir aber lieber ist, als eine schlechtere Saugleistung. Was die Filter anbetrifft, so scheint das Gerät "ohne Beutel" keine Folgekosten zu haben. Tatsächlich hat der Dirt Devil aber zwei Filter, einen Motorschutzfilter und einen HEPA-Filter. Diese lassen sich ein paar Mal auswaschen oder ausblasen, kosten im Nachkauf dann aber später über 20 Euro. Ein Preis, für den ich für meinen AEG Vampyrette 20 Beutel und 4 Motor/HEPA-Filter bekomme - je nach Preisgefüge können es auch "nur" 15 Beutel und 3 Motor/HEPA-Filter sein. Im Ergebnis spart der Dirt Devil "ohne Beutel" also bei den Folgekosten gegenüber einem Sauger "mit Beutel" kein Geld, macht aber Arbeit mit Behälterreinigung und Filterwäsche.

Fazit: Der Dirt Devil bietet beutelloses Saugen mit sehr hoher Saugleistung verbunden mit einem lauten Geräusch oder je nach Einstellung eine gute Saugleistung verbunden mit einem moderaten Geräusch zum kleinen Preis. Auch die Materialqualität des Saugers, aber auch von Schlauch sowie Saugrohr und die Verarbeitung bieten keinen Grund zur Klage. Über das Design kann man streiten, aber es erscheint mir zumindest sehr funktional und praktisch. Unabhängig davon saugen andere Sauger mit Beutel aber zu gleichen bis geringeren Folgekosten und sind dabei weniger Wartungsintensiv, weil sich der Dreck mit einem Beutel einfach und schnell entsorgen lässt.


Netatmo Zusätzliches Modul für Wetterstation
Netatmo Zusätzliches Modul für Wetterstation
Preis: EUR 69,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sinnvolle Ergänzung zur Netatmo Station, 14. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 8:25 Minuten

Der separate Innenraumfühler ist eine klasse Ergänzung zur Netatmo Wetterstation. Der zusätzliche Sensor wird wie der Außenfühler mit Batterien - oder später Akkus versorgt, braucht aber vier AAA-Zellen im Gegensatz zum neuen Außenfühler (Revision 2), der mit zwei AAA-Zellen auskommt. Wie auch beim Außenfühler wird der zusätzliche Innenraumfühler über Funk mit der Basis verbunden und kann dann frei von Kabeln platziert werden. Der Zusatzfühler misst zwar im Gegensatz zur Basis keine Lautstärke und keinen Luftdruck – liefert aber Werte für Temperatur, Luftfeuchte und CO2-Gehalt der Luft. Das fehlende Sonometer (Lautstärkeerfassung) finde ich schade und gebe daher insgesamt vier Sterne für das Zusatzmodul.

Zur Netatmo Station allgemein: Mich hat einige Wochen die Frage gequält, wie gut eigentlich die Luft im Büro ist und ob ich richtig lüfte. Abgeschreckt von Preisen über 100 Euro für anständige CO2-Messgeräte habe ich mir mit der „Netatmo“ eine ganze Wetterstation inkl. CO2-Messung, Funk-Außenfühler und Datenaufzeichnung geholt. Neben dem Innenraumsensor, der Temperatur, Luftfeuchte, Lautstärke, Luftdruck und CO2 erfasst, ist ein Außensensor für Temperatur und Feuchte mit dabei.

Die Einrichtung mit iPhone oder Android geht schnell von der Hand: Bluetooth einschalten, Wetterstation in die Steckdose und los gehts: Während der Einrichtung wird die Firmware aktualisiert, das WLAN-Passwort übergeben und der Assistent fordert zum Einlegen der Batterien im Außensensor auf. Anschließend versucht sich die Station zu kalibrieren. Mein Tipp: Auch den Innensensor – die Basis – nach draußen stellen, weil er 400 ppm CO2 für die Kalibrierung braucht. Nach einigen Stunden sinkt dann auch der utopische Wert von 1000 bis 2500 ppm auf einen realistischen Wert und die Station kann nach drinnen geholt werden. Wenn die mitgelieferten Batterien irgendwann leer sind, werden wie bei meiner alten Station Sanyo Eneloop Akkus zum Einsatz kommen, die vertragen nämlich auch Frost gut! Eine Ladestandsanzeige und die Qualität der Funkverbindungen lassen sich im Webinterface einsehen.

Ganz famos finde ich die einstellbaren Alerts, die über das Smartphone ausgegeben werden. So lasse ich mich bei über 1.250 ppm zum Lüften erinnern. Durch die Messwerte kann man aber nicht nur das Lüften optimieren, sondern auch Gewohnheiten lassen sich optimieren. So lasse ich nachts die Schlafzimmertür und tagsüber die Bürotür nun offen. Mit dem Ergebnis, nun messbar bessere Luft zu haben. Auch die Datenaufzeichnung ist klasse und sehr aufschlussreich.

Zwei Mankos hat die Netatmo: Die Daten liegen nur bei Netatmo. Stellen die irgendwann ihre Server ab, ist die Station Elektroschrott der Premiumklasse. Noch dazu zeigt die Station nur die Luftqualität beim Antippen in Orange oder Grün. Messwerte lassen sich ohne Smartphone oder Laptop keine ablesen. Das geht nur über die Netatmo-Webseite oder die App.

Update vom 10.12.2014: Aufgrund vieler Nachfragen möchte ich ein paar weitere Erkenntnisse mitteilen und habe auch zwei neuere Videos mit vielen Tipps auf Youtube hochgeladen. Was die Hardware angeht, gibt es zwei Revisionen. Die erste Version hatte zwei USB-Anschlüsse und ein Batteriefach in der Basisstation. Das Batteriefach kann jedoch nicht genutzt werden, es gibt bis heute keine Firmware, die dies zulässt. Der Außensensor der ersten Revision war nicht spritzwassergeschützt und benötigte vier AAA Batterien, der neue ist regendicht und braucht nur zwei AAA Batterien. Falls ihr die netatmo gebraucht kauft, nehmt unbedingt nur die neue Revision mit spritzwasserdichtem Außenfühler! Die Messgenauigkeit wird von netatmo so angegeben, dass die Temperatur auf +/- 0,3 °C und die Feuchte auf +/- 3 % genau angezeigt werden sollen. Praktisch beobachte ich Abweichungen von bis zu +/- 0,8 °C und +/- 5 Prozent Feuchte pro Sensor - also insgesamt maximal 10 % Spanne. Die Temperatur kann man im Webinterface selbst kalibrieren (auch dazu habe ich ein Video auf Youtube gestellt). Die Feuchte soll zukünftig auch online selbst kalibrierbar sein, derzeit geht das nur über den Support und hat leider auch Anzeigefehler, weshalb ich das nicht empfehlen möchte. Grundsätzlich ist die Kalibrierung nett, aber für den Preis der Station kann man das auch ab Werk verlangen (daher 4 von 5 Sternen). Darüber hinaus ist die App für Windows Phone jetzt draußen, aber leider hat diese Variante keinen Einrichtungsassistenten, so dass Windows Phone Nutzer Freunde oder Verwandte mit Android oder iOS zur Einrichtung brauchen. Zur Frage wie sich Firmware Updates installieren lassen: Eigentlich gar nicht! Es gibt aber einen Trick: Die Station durch langes drücken des Touchbuttons an der Oberseite in den Einrichtungsmodus schicken und dann in der Smartphone App auf WiFi-Einstellungen klicken. Dann wird ein Assistent gestartet, der als ersten Schritt einen Selbsttest durchführt, die Firmware aktualisiert und dann das Ändern der WiFi-Einstellungen erlaubt, aber bei diesem letzten Schritt muss man nichts ändern und hat dann die aktuelle Firmware auf der Station und den Zusatzmodulen...
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 17, 2014 4:23 AM CET


alfi Isolierkanne Hotello Edelstahl poliert 1,5 l
alfi Isolierkanne Hotello Edelstahl poliert 1,5 l
Wird angeboten von tischkulturshop
Preis: EUR 97,58

5.0 von 5 Sternen Hochwertige Optik und robustes Design, 14. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 4:40 Minuten

Die Kanne "Hotello" klingt nicht nur nach Hotel und Gastronomie, dort bin ich auch das erste Mal auf die Kanne aufmerksam geworden. Besonders interessant ist, dass die Kanne keine Dichtung und insgesamt auch keine Gummi oder Plastikteile hat, sondern komplett aus Edelstahl besteht und wie aus einem Guss wirkt. Dementsprechend ist die Kanne nicht nur Spülmaschinenfest, sondern nimmt auch keinerlei Geschmack an. Selbst Tee aus meiner sonst für Kaffee genutzten Kanne schmeckt halbwegs neutral. Oft bemängelt wird, dass die Kanne nicht dicht sei - ja, natürlich! Die Kanne hat schließlich keine Dichtung im Deckel. Dennoch bleibt der Inhalt warm und als positiven Nebeneffekt macht die Kanne keine Geräusche, wie es andere Kannen tun, wenn man sie nicht ganz fest zuschraubt. Da die Kanne auch innen aus Edelstahl ist, besteht auch nicht die Gefahr des Glasbruchs, was die Kanne auch für den Büroalltag - oder eben in der Gastronomie - zu einer guten Wahl macht.

Zum Abschluss noch ein kurzer Exkurs: Meine letzte Kanne war das Modell alfi Isolierkanne Dan. Diese Kanne war nach zwei Jahren hinüber, weil das Plastik den Geschmack von Geschirrspültabs angenommen hatte. Dieses Manko hat die Hotello mangels Plastikteilen nicht. Noch dazu tropfte die "Dan" beim Einschenken, was die Hotello nicht tut. Wer hingegen eine dicht schließende Kanne sucht, findet mit der alfi Isolierkanne Noble eine solche Variante der Hotello.


Netatmo Wetterstation für Apple iPhone, Android und WindowsPhone
Netatmo Wetterstation für Apple iPhone, Android und WindowsPhone
Preis: EUR 159,00

26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wetterstation im Cloud-Zeitalter, 13. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 8:25 Minuten

Mich hat einige Wochen die Frage gequält, wie gut eigentlich die Luft im Büro ist und ob ich richtig lüfte. Abgeschreckt von Preisen über 100 Euro für anständige CO2-Messgeräte habe ich mir mit der „Netatmo“ eine ganze Wetterstation inkl. CO2-Messung, Funk-Außenfühler und Datenaufzeichnung geholt. Neben dem Innenraumsensor, der Temperatur, Luftfeuchte, Lautstärke, Luftdruck und CO2 erfasst, ist ein Außensensor für Temperatur und Feuchte mit dabei.

Die Einrichtung mit iPhone oder Android geht schnell von der Hand: Bluetooth einschalten, Wetterstation in die Steckdose und los gehts: Während der Einrichtung wird die Firmware aktualisiert, das WLAN-Passwort übergeben und der Assistent fordert zum Einlegen der Batterien im Außensensor auf. Anschließend versucht sich die Station zu kalibrieren. Mein Tipp: Auch den Innensensor – die Basis – nach draußen stellen, weil er 400 ppm CO2 für die Kalibrierung braucht. Nach einigen Stunden sinkt dann auch der utopische Wert von 1000 bis 2500 ppm auf einen realistischen Wert und die Station kann nach drinnen geholt werden. Wenn die mitgelieferten Batterien irgendwann leer sind, werden wie bei meiner alten Station Sanyo Eneloop Akkus zum Einsatz kommen, die vertragen nämlich auf Frost gut! Eine Ladestandsanzeige und die Qualität der Funkverbindungen lassen sich im Webinterface einsehen.

Ganz famos finde ich die einstellbaren Alerts, die über das Smartphone ausgegeben werden. So lasse ich mich bei über 1.250 ppm zum Lüften erinnern. Durch die Messwerte kann man aber nicht nur das Lüften optimieren, sondern auch Gewohnheiten lassen sich optimieren. So lasse ich nachts die Schlafzimmertür und tagsüber die Bürotür nun offen. Mit dem Ergebnis, nun messbar bessere Luft zu haben. Auch die Datenaufzeichnung ist klasse und sehr aufschlussreich.

Zwei Mankos hat die Netatmo: Die Daten liegen nur bei Netatmo. Stellen die irgendwann ihre Server ab, ist die Station Elektroschrott der Premiumklasse. Noch dazu zeigt die Station nur die Luftqualität beim Antippen in Orange oder Grün. Messwerte lassen sich ohne Smartphone oder Laptop keine ablesen. Das geht nur über die Netatmo-Webseite oder die App.

Insgesamt bin ich mit der Funktion sehr zufrieden und habe auch einen zweiten Innenraumsensor gekauft, der wie der Außenfühler mit vier Akkus/Batterien betrieben wird und sich per Funk an die Basis koppelt. Der misst zwar keine Lautstärke und keinen Luftdruck – liefert aber die relevanten Werte für Temperatur, Luftfeuchte und CO2-Gehalt der Luft.

Update vom 10.12.2014: Aufgrund vieler Nachfragen möchte ich ein paar weitere Erkenntnisse mitteilen und habe auch zwei neuere Videos mit vielen Tipps auf Youtube hochgeladen. Was die Hardware angeht, gibt es zwei Revisionen. Die erste Version hatte zwei USB-Anschlüsse und ein Batteriefach in der Basisstation. Das Batteriefach kann jedoch nicht genutzt werden, es gibt bis heute keine Firmware, die dies zulässt. Der Außensensor der ersten Revision war nicht spritzwassergeschützt und benötigte vier AAA Batterien, der neue ist regendicht und braucht nur zwei AAA Batterien. Falls ihr die netatmo gebraucht kauft, nehmt unbedingt nur die neue Revision mit spritzwasserdichtem Außenfühler! Die Messgenauigkeit wird von netatmo so angegeben, dass die Temperatur auf +/- 0,3 °C und die Feuchte auf +/- 3 % genau angezeigt werden sollen. Praktisch beobachte ich Abweichungen von bis zu +/- 0,8 °C und +/- 5 Prozent Feuchte pro Sensor - also insgesamt maximal 10 % Spanne. Die Temperatur kann man im Webinterface selbst kalibrieren (auch dazu habe ich ein Video auf Youtube gestellt). Die Feuchte soll zukünftig auch online selbst kalibrierbar sein, derzeit geht das nur über den Support und hat leider auch Anzeigefehler, weshalb ich das nicht empfehlen möchte. Grundsätzlich ist die Kalibrierung nett, aber für den Preis der Station kann man das auch ab Werk verlangen (daher 4 von 5 Sternen). Darüber hinaus ist die App für Windows Phone jetzt draußen, aber leider hat diese Variante keinen Einrichtungsassistenten, so dass Windows Phone Nutzer Freunde oder Verwandte mit Android oder iOS zur Einrichtung brauchen. Zur Frage wie sich Firmware Updates installieren lassen: Eigentlich gar nicht! Es gibt aber einen Trick: Die Station durch langes drücken des Touchbuttons an der Oberseite in den Einrichtungsmodus schicken und dann in der Smartphone App auf WiFi-Einstellungen klicken. Dann wird ein Assistent gestartet, der als ersten Schritt einen Selbsttest durchführt, die Firmware aktualisiert und dann das Ändern der WiFi-Einstellungen erlaubt, aber bei diesem letzten Schritt muss man nichts ändern und hat dann die aktuelle Firmware auf der Station und den Zusatzmodulen...
Kommentar Kommentare (29) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 11, 2014 3:00 PM CET


WD My Passport Ultra externe Festplatte 2TB (6,4 cm (2,5 Zoll), USB 3.0) blau
WD My Passport Ultra externe Festplatte 2TB (6,4 cm (2,5 Zoll), USB 3.0) blau
Preis: EUR 99,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Robustes Gehäuse und schnelles Interface, 12. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Länge:: 7:49 Minuten

Ein Datengrab muss her! Da stellt sich nur eine Frage: 2,5“ oder doch ein 3,5“ Laufwerk? USB 3.0 sollte ohnehin Pflicht sein! Meine Empfehlung in Kürze: Western Digital My Passport Ultra oder das Western Digital My Book.

Und jetzt ausführlich: Für 3,5“ Laufwerke spricht die hohe Kapazität von momentan bis zu 6 TB an Daten. Dafür sind diese Laufwerke groß, brauchen ein zusätzliches Netzteil und sind empfindlich gegen Stöße. Für die 2,5“ Laufwerke spricht die kompakte Bauform, die Stromversorgung nur über USB3 und eine bessere Robustheit – dafür passen auf die größten 2,5er Laufwerke aktuell „nur“ 2 TB an Daten.

Wenn es um die Auswahl konkreter Geräte geht, würde ich nur auf echte Festplattenhersteller setzen. Mit NoName Produkten habe ich angefangen von spinnenden Controllerchips, über kaputte Gehäuse bis hin zu Platten die von Anfang an fehlerhafte Sektoren hatten (billige Ausschussverwertung) zu viele negative Erfahrungen gemacht. Bei den A-Herstellern gibt es zumeist zwei Baureihen: Eine Premiumlinie mit viel Software dabei, besseren Gehäusen und zumindest meinem Empfinden nach den etwas besseren Platten sowie eine günstigere Linie. Während die Preisunterschiede im Laden teilweise merklich sind, kosten die beiden Baureihen im Netz oft annähernd das Gleiche.

Im 3,5“ Segment hat Western Digital das "My Book" und Seagate die "Backup Plus V2" am Start. Bei den 2,5“ Platten gibt es die Western Digital „My Passport Ultra“ und von Seagate die „Backup Plus Portable“. Konkrete Benchmarks kann man sich bei diesen Platten sparen! Denn was für ein Plattenmodell in den externen Gehäusen steckt ist reine Lotterie. Wenn also der eine 114 MB/s misst und der nächste von nur 95 MB/s meckert, ist meist an beidem etwas dran. Der eine hat das gute „Los“ aus der Tombola gezogen, der andere ein Schlechtes. Wer die Kontrolle haben will, kauft eine HighEnd-Platte und ein gutes Gehäuse separat.

Nun zur My Passport Ultra: Viel sagen lässt sich kaum! Ich finde das Gehäuse wertiger als das der Seagate. Wichtig zu wissen ist, dass die Gehäusehöhe von der Speicherkapazität abhängt. Die 2 TB Platte ist mit 21mm wesentlich dicker, als die 500 GB Variante mit nur 13 mm. Dank verschiedener Farben hat man zudem die Chance bei mehreren Platten nicht durcheinander zu kommen.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-17