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Beiträge von LilithsTochter
Top-Rezensenten Rang: 30.164
Hilfreiche Bewertungen: 105
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Rezensionen verfasst von LilithsTochter
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5.0 von 5 Sternen
Lesen, Lesen, Lesen!, 28. Februar 2012
Das Buch in drei Buchstaben? OMG. Unglaublich gut. Ich muss mich den anderen Rezensenten anschließen - der Klappentext wirkte anfangs abschreckend. Aber ich dachte mir gut, zu dem Preis - wenn es doof ist, ist nicht viel verloren. 24 Stunden später war das Buch ausgelesen, ich hatte meine Meinung grundlegend geändert und der Puls beruhigte sich langsam. Das Tempo des Buches ist einfach atemberaubend. Der Erzählstil erinnert mich ein wenig an 'Bootcamp' von Morton Rhue. Wem Boot Camp gefallen hat, der wird auch Hunger Games mögen. Eines meiner Highlights: Katniss, eine Heldin und kein Junge als Hauptperson. Ich liebe toughe Mädchen /junge Frauen als Hauptcharaktere. Mit Typen à la Bella in Twilight kann man mich jagen. Die hier dagegen hat richtig Biss. Ich werde sofort mit angehaltenem Atem die nächsten zwei Bände kaufen. Und vermutlich genauso schnell auslesen. Schlaf ohnehin wird überbewertet, und wofür gibt es Kaffee?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Sehr schöne Spionagegeschichte, 25. Februar 2012
Im neuesten Roman von John Lawton besteht aus zwei Teilen: Im ersten werden die Schicksale dreier Personen, einem jüdischen Pianisten, einem ungarischen Atomphysiker und einer jungen Cellistin aus Wien, einem echten Wunderkind, beschrieben. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Zeit kurz vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges. Der zweite Teil ist eine klassische Detektiv-Geschichte kurz nach dem Ende des Krieges, die sich auf Federick Troy, dem Ermittler aus Lawton's Erstlingsroman 'Black Out' konzentriert. Troy leitet eine Mordermittlung: Ein osteuropäischer Maler wurde auf einem belebten Bahnsteig kaltblütig und unbemerkt ermordet. Im Laufe der Ermittlung begegnet Troy den drei Personen des ersten Teiles wieder und ist bald mittendrin in einem Strudel aus Spionage und Gegenspionage in dem Krieg, der sich nach der Kapitulation Deutschlands sehr schnell von einem heißen zu einem Kalten zwischen Ost und West entwickelt. Der einzige Wehrmutstropfen in dem Roman ist die Zeit, die der Physiker und der Pianist in einem britischen Internierungslager verbringen. Dort begegnen ihnen recht viele Leute, die der Autor anscheinend als aus 'Second Violin' bekannt voraussetzt. Hat man, wie ich, den Roman aber nicht gelesen, treten plötzlich sehr viele neue Personen auf, über die man wenig bis gar keine zusätzlichen Infos bekommt. Für ein paar Seiten heißt das eifriges Blättern, wer denn jetzt gleich wieder wer war. Für die Handlung des Romans sind diese Personen aber nicht von ausschlaggebender Bedeutung, so dass der Roman dennoch 5 Sterne bekommt. Fazit: Eine spannende Spionagegeschichte, in der das Vorkriegs-Wien und das Nachkriegs-London lebendig werden. Wer sich zusätzlich noch für klassische Musik interessiert ist bestens bedient.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Das Ende verhagelt leider die Story, 16. Februar 2012
Ich muss mich den anderen Rezensenten anschließen: Das Buch ist sehr spannend geschrieben und der Erzählstil mitreißend. Die Hauptpersonen werden einmal in erster Person Singular beschrieben (Möchtegern-Autor Marvin) und einmal in zweiter Person Singular (Killer). Durch die ungewöhnliche Erzählperspektive beim Killer rätselt der Leser lange, ob und wie die beiden wohl in Verbindung stehen. Von mehreren Szenarien, die ich mir als Auflösung vorstellen konnte, traf leider gerade das unwahrscheinlichste und platteste zu. Ohne dem Leser die Spannung nehmen zu wollen - aber diese spezielle Art von Serienkiller existiert in der Realität einfach nicht. Das ist kleines Kriminologie-Einmaleins. Das Ende hat mir das Buch also reichlich verhagelt. Ansonsten war ich für die knappen 2,50€, die die Kindle-Ausgabe kostet, zwei Abende recht gut unterhalten. Wer es mit der Kriminologie nicht so genau nimmt und ungewöhnliche Erzählperspektiven schätzt, kann sich das Buch guten Gewissens herunterladen.
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83 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Wie Forrest Gump, nur ohne Charme, 15. Februar 2012
Trotz so vieler positiver Rezensionen fällt mein Urteil leider negativ aus. Das Buch hat mir gar nicht gefallen. Wie Forrest Gump stolpert der 100jährige Allan in Rückblenden so durch die (wörtliche) Weltgeschichte und erlebt die abstrusesten Abenteuer. Leider fehlt die Leichtfüßigkeit des Films völlig. Ich hatte stellenweise den Eindruck, der Autor hätte krampfhaft nach Überleitungen gesucht, um Allen im nächsten Absatz bei diesem und jenem geschichtlichen Großereignis teilhaben zu lassen. Und zwar wohlgemerkt immer in der ersten Reihe. So hat der Schwede Allan bei einigen Schlüsselszenen der Geschichte den einen entscheidenden Beitrag geliefert - Stichwort Ende des 2. Weltkrieges. Beim ersten Mal ist das noch ganz witzig, aber schon beim zweiten Mal erscheint das reichlich an den Haaren herbeigezogen. Auch die Hauptgeschichte, die im Jetzt spielt, ist nur mäßig unterhaltsam. Sie ist eine Art literarisches Road-Movie, und um Allan bildet sich bald eine schillernde Gruppe Mitreisender. Die auf dem Weg zwar das eine oder andere Kapitalverbrechen begehen, aber das scheint weder Mitreisende noch Autor groß zu stören. Mich dagegen schon, weil ich die ganzen Verirrungen um die Gruppe irgendwann nur noch sinnlos fand. Genauso wie die begangenen Kapitalverbrechen. Ab etwa 30% habe ich schon geschielt, ob es denn noch recht viel zu lesen ist, und ab 40% bin ich richtig wütend geworden über die abstruse Geschichte. Mein Fazit in einem Satz auf bayrisch: A recht a Kaas. (Was für ein Käse).
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Schneller, fundierter Einstieg in Legal Terminology, 2. Mai 2011
Vorausschicken möchte ich, dass ich Juristin bin und mein Englisch sehr gut ist und ich mir das Buch vor allem gekauft habe, um die Vokabeln zu lernen. Einen entsprechenden Sprachkurs mit Unterricht (wie bei der vhs) habe ich nicht besucht, ich habe alleine mit dem Buch Vokabeln gelernt. Dafür war es aber sehr gut geeignet. Die kurzen Texte geben einen Einblick in das angloamerikanische Recht, der einen guten Vergleich zum deutschen Recht ermöglicht. Die englischen Spezialbegriffe erschließen sich dann schnell in ihrem vollen, vom deutschen Recht oft genug unterschiedlichen, Bedeutungsumfang. Ich habe vor allem die Texte bearbeitet und die Übungen, die auf Vokabeltraining ausgerichtet sind. Vokabeln lernen sich schneller, wenn man sie in entsprechendem Kontext und mit Schlüsselsätzen trainiert, wie es mancher vielleicht noch aus dem Englischunterricht in der Schule geläufig sein dürfte. Genauso war es hier der Fall. Die Aufgaben zum Hörverständnis sind nicht schlecht. Ich habe sie aber meistens übersprungen, da ich beim Hörverständinis nie Probleme habe, besonders wenn die Charaktere wie hier Standartenglisch sprechen und nicht irgendeinen fiesen Dialekt (schottisch, London Slang etc.). Was ich nicht bearbeitet habe sind die aufsatzartigen Übungen, also 'Formulieren Sie eine e-mail' oder 'Halten Sie eine Rede über...' Dazu fehlte mir die Zeit. Soweit ich die entsprechenden Lösungen durchgelesen habe, sind die aber ganz brauchbar, um den eigenen Aufsatz zu kontrollieren. Grammatikübungen gibt es fast keine in dem Buch. Wer da noch Defizite hat sollte sich ein anderes Buch kaufen. Dasselbe gilt für Personen, die keine oder nur sehr geringe Jurakenntnisse haben. Besonders im Grundstücksrecht, das sich soweit ich das beurteilen kann massiv vom deutschen Recht unterscheidet, ist das Lernen sonst sehr mühselig. Man sollte in dem Bereich schon wissen, wie z.B. der Grundstückserwerb bzw. der Erwerb von beschränkt dinglichen Rechten im deutschen Recht funktioniert. Fazit: Für juristisch Vorgebildete mit gutem Englisch, die ihre Kenntnisse in der Rechtssprache erwerben bzw. vertiefen möchten ist das Buch hervorragend geeignet.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Nie wieder eingebrannte Öle, 2. Mai 2011
Ich habe die Duftlampe jetzt seit etwa 3 Monaten und bin hellauf begeistert. Ich mochte Duftlampen schon immer sehr gerne und ich finde mit dem entsprechenden Duft ist das Konzentrieren beim Lernen einfach leichter. Leider gehöre ich zu den Typen, die eine Duftlampe anzünden und dann vergessen - das hatte in der Vergangenheit schon öfter zur Folge, dass alles Wasser aus dem Schälchen verdunstet ist und der Rest an Öl sich entweder in das Schälchen gebrannt hat oder, noch schlimmer, regelrecht anbrannte. Wegen des Kamineffekts gehört dieses Problem aber jetzt der Vergangenheit an. Einfach Wasser und Öl einfüllen, Kerze anzünden und schon nach etwa 15min (nicht erst 30 wie in der Anleitung steht) verbreitet sich langanhaltend der Duft in meinem Arbeitszimmer (c.a. 15qm). Weil das Wasser nicht so schnell verdunstet kann man (abgesehen von den üblichen Sicherheitsvorkehrungen bezüglich offenem Feuer in Wohnräumen) die Kerze auch getrost vergessen, bis sie nach den üblichen 4 Stunden von selbst ausgeht. Einziges Manko ist, dass die Piano Duftlampe aus unglasierter Keramik besteht, also im Klartext sich jedes Öl, in dem Orangenöl oder ähnlich Farbiges enthalten ist, sofort in Form von Rändern in der Lampe verewigt. Inwieweit es sich mit Orangenölentferner wieder reinigen lässt kann ich nicht sagen, da ich es noch nie probiert habe. Mich stören die Ränder nicht so sehr, da die Lampe eher versteckt und nicht so exponiert im Raum steht. Wer auf makellose Duftlampen steht sollte sich den Kauf der Piano Duftlampe lieber nochmal überlegen. Ansonsten kann ich die Lampe uneingeschränkt empfehlen.
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