Profil für drarni > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von drarni
Top-Rezensenten Rang: 763.025
Hilfreiche Bewertungen: 2626

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
drarni "drarni" (Mainz)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3
pixel
Mein Kampf gegen den Krebs. Erinnerungen eines Arztes
Mein Kampf gegen den Krebs. Erinnerungen eines Arztes
von Josef Issels
  Taschenbuch

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer heilt hat Recht, 9. Mai 2007
Dr. Issels war nicht nur ein exzellenter Arzt und Wissenschaftler, sondern auch ein guter Autor. Eine lesenswerte und aufschlußreiche Biografie, bei der Spannung immer wieder von Fassungslosigkeit unterbrochen wird. Kaum einer kennt den Namen Issels selbst die meisten Ärzte nicht. Dabei hat dieser Arzt (Krebs-) Geschichte geschrieben und nach dem Lesen wissen Sie, weshalb med. Wissenschaft u. abhängige Medien schweigen oder abwiegeln, wenn der Name Issels fällt. Über die größte Blamage in der Historie der Krebswissenschaft redet man verständlicherweise nicht gerne. Issels hatte nach seinem Studium in verschiedenen Krankenhäusern gelernt und ein umfassendes chirurgisches Grundwissen erworben wobei sein Schwerpunkt nie die Behandlung Krebskranker war. Er lernte wie alle Studenten, daß bei Krebs Radikal-OP, Chemo und Bestrahlung die Mittel der Wahl sind.
Die entscheidende Wende hin zu einer ganzheitlichen Sichtweise von Patient/Krankheit sowie der Behandlung von Krankheitsursachen bekam er durch die Lehrjahre bei einem homöopathisch praktizierendem Landarzt. Bezüglich Ernährung bewunderte er die Erfolge von Bircher-Benner und pflegte persönlichen Kontakt zu Prof. Kollath, auf dessen Studien u.a. die Vollwertkost nach Dr. Bruker basiert.
Nach Beginn seiner Tätigkeit als niedergelassener Arzt, war die Zeit für einen Medizinneuling ohne Patientenstamm nach dem Krieg nicht gerade rosig. Dennoch sprach es sich schnell herum, daß Issels bei den verschiedensten Krankheiten oft helfen konnte, wo konventionelle Behandlungen bisher versagten. Er wurde schließlich zu einer Frau gerufen, um ihre Leiden bis zu ihrem nahen Tod zu lindern, da Schmerzmittel kaum noch ansprachen. Eine austherapierte Krebspatientin, die voller Metastasen in erbärmlichem Gesundheitszustand zum Sterben nach Hause geschickt wurde.
Er begann nach bestem Wissen mit seiner ganzheitlichen Therapie,die darauf abzielte, das Immunsystem zu stärken und die Entgiftungsorgane zu mobilisieren. Seine (berechtigte) Frage war:
>>Wer gibt uns das Recht, einen Krebspatienten aufzugeben, weil die disziplinäre Medizin für ihn keinen Rat mehr weiß?<<

Naturmedikamente, vitalstoffreiche Ernährung, Beseitigung von Enzündungsherden, Fiebertherapie, Sauertoffbehandlung etc., um nur einige seiner Kombinationsmaßnahmen zu nennen. Es bestätigte sich immer mehr, daß Krebs keine lokale Krankheit ist und nicht die Ursache sondern die Folge der Erkrankung des ganzen Körpers. Die höchst komplizierten Abwehrmechanismen des Körpers spielen die entscheidende Rolle, ob sich ein Krebstumor entwickeln kann oder nicht. Somit muss die Heilbehandlung dieser körpereigenen Systeme gleichberechtigt neben die symptomatische Tumorbehandlung treten. Krebs ist ein plurikausales Geschehen, weshalb es auch nie ein einziges, universell wirksames Heilverfahren oder Präparat dagegen geben wird.
Der Erfolg gab ihm Recht. Er rettete diese Frau und tausende weitere Krebspatienten in seiner späteren Ringbergklinik,die ihm ein krebskranker Industrieller finanzierte. Diese Erfolge hatte er wohlgemerkt ausschließlich mit austherapierten >unheilbaren< Krebspatienten! Keine andere Krebstherapie hatte jemals nur annähernd ähnliche Heilungsraten aufzuweisen, wie die interne Ganzheitsbehandlung von Issels.
Prüfungskomitees aus D/GB, welche eigentlich Issels Scharlatanerie nachweisen sollten, wurden nicht fündig. Trotzdem wurde Anklage erhoben, da es nicht sein kann, daß ein einfacher Landarzt die ganze Krebsentstehungsthese sowie das dahinterstehende >wissenschaftliche< Machtgeflecht ins Wanken bringt.
Daß Patienten nun auch bei Issels gestorben sind, konnte man ihm kaum vorwerfen. Denn dann hätte man zunächst die ganzen damalig praktizierenden Krebsärzte vor Gericht zerren müssen, wo sie die miserable Überlebensrate ihrer herrschenden Standardtherapie rechtfertigen.
Der Issles-Prozeß wurde Anfang der 60er zum Medienspektakel.Er sollte öffentlich bloß gestellt und als Scharlatan entlarvt werden. Da er aber akribisch und mit wissenschaftlicher Genauigkeit jede einzelne Krankengeschichte dokumentiert hatte, konnte er die Behandlungserfolge und die Elemente seiner Therapie nachvollziehbar belegen und gewann so am Ende den entscheidenden Prozess.
Issels hatte nie behauptet, Krebs heilen zu können. Er betonte immer, daß er lediglich die Voraussetzungen dafür geschaffen hat, damit der Körper sich selbst heilen und sich dabei des Tumors entledigen kann getreu dem Prinzip: Medicus curat, natura sanat - Der Arzt behandelt,die Natur heilt.
Weswegen wurden solche Erfolge bekämpft anstatt sie konsequent weiterzuentwickeln, wenn doch das Wohl der Patienten an erster Stelle jeglicher medizinischer Forschung steht?
Welche unglaublichen Machtstrukturen sind in der Lage, jenseits ihres geleisteten Eid des H.,ein offensichtlich falsches Wissenschaftsdogma um jeden Preis aufrechtzuerhalten obwohl es deshalb bedeutend mehr Krebskranken das Leben kostet? Deshalb gilt wohl eher:
>>Glaube denen, die die Wahrheit suchen und zweifle an denen, die sie gefunden haben.<<

Respekt vor der (wissenschaftlichen) Leistung, dem Mut und der Beharrlichkeit einer der bedeutendsten Ärzte Deutschlands, der leider schon 1998 verstorben ist und eigentlich nur das getan hat, wozu sich alle Ärzte verpflichtet haben: Primum nil nocere.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 13, 2008 9:56 PM MEST


Sind Impfungen sinnvoll?: Ein Ratgeber aus der homöopathischen Praxis
Sind Impfungen sinnvoll?: Ein Ratgeber aus der homöopathischen Praxis
von Joachim-Friedrich Grätz
  Broschiert

29 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fragwürdige (Impf-) Wissenschaft, 22. September 2006
Nicht erst seit Dr. Semmelweis oder Dr. Issels wissen wir, daß Kritikfähigkeit in der medizinischen Wissenschaft eine seltene Eigenschaft ist. Alternative (therapheutische) Ansätze werden nicht an Ihren Erfolgen am Patienten gemessen sondern daran, ob sie sich in dem strikt vorgegebenen >wissenschaftlichen< Gedankengebäude bewegen. Diese willkürlich sich selbst (Erkenntnis) beschränkende Denkweise hat den Massenimpfungen als Liebling der Medizin inzwischen zu einem nahezu religiös unantastbarem Status verholfen. Dies läßt sich u.a. daran erkennen, wie unsachlich,emotional und zunehmend agressiv die (ärztlichen) Impfbefürworter auf die weltweite Kritik and den Massenimpfungen reagieren. Entfernt man chirurgisch aus den Argumenten der Impfbefürworter gegen die Kritiker persönliche Angriffe, emotionale Entgleisungen, unbegründete Angstmache und autoritäre Glaubensapelle, ist die Kernaussage genauso erstaunlich wie ungenügend. Impfungen benötigen keinen Beweis, deswegen wird sich die Wissenschaft erst gar nicht mit den aufgeführten Kritikpunkten beschäftigen und (offiz.Statement)es reicht aus, >wenn genügend Fachleute einer Meinung sind<. Nicht nur, daß man erst gar nicht auf die einzelnen Sachargumente eingeht, um diese endlich mit erdrückenden wissenschaftlichen Beweisen öffentlich zu widerlegen. Denn weder die nicht erfüllten Koch/Henle Postulate noch der überführte Wissenschaftsbetrüger Pasteur konnten diese Haltung bisher ändern. Impfkritik wird in sich schon als Widerspruch dargestellt und man will vermeiden, die Kritikpunkte öffentlich zu diskutieren wie schon 2004 die peinlich unsachlichen Reaktionen einschlägiger Impfbefürworter zur einer impfkritischen Sendung im WDR gezeigt hat. Daß es die privaten Forscher der Impfstoffhersteller sowieso mit der Wissenschaftlichkeit nicht so eng sehen, zeigt die Telefonstudie, die von der Stiko zur Begründung der Empfehlung der Windpockenimpfung akzeptiert wurde. Es genügte eine einfache Telefonumfrage bei Kinderärzten, um eine höchst fragwürdige und inzwischen widerlegte hohe Komplikationsrate festzustellen.
Wie auch immer, impfkritische Ärzte werden abgemahnt oder öffentlich bloß gestellt; kritische Eltern werden ohnehin nicht Ernst genommen und einfach auf die weltanschauliche Ebene reduziert. Wer sich als Eltern zudem noch als naturheilkundlich interessiert outet, hat i.d.R. sowieso jegliches Ansehen verloren.
Das Lexikon hat für eine solche Grundhaltung eine interessante Definition: >>Ein wichtiges Prinzip jeder ernsthaften Wissenschaft ist die Skepsis im Sinne einer kritischen Haltung gegenüber eigenen wie fremden Ergebnissen und Thesen. Wissenschaftlich erlangte Erkenntnisse unterscheiden sich von Ideologien und doktrinären Behauptungen dadurch, daß bei den letzteren offene oder subtile Machtmittel zur Durchsetzung von Behauptungen benutzt werden und Hinterfragung durch einzelne unerwünscht ist, während wissenschaftliches Wissen zumindest prinzipiell von jedem durch den Gebrauch des eigenen Verstandes und eigener Erfahrung eigenständig überprüft werden kann.<<
Damit läßt sich der Vorgehensweise von offizieller Impfwissenschaft und ihrer befangenheitsbeladenen ärztlichen Unterorganisationen eine ideologisch orientierte Motivation nur schwer absprechen. Interessenkonflikte, konsens- statt evidenzbasierte Auftragsforschung und die Hybris der Mediziner verhindern wissenschaftlichen Diskurs und bestehen auf ein nicht belegbares Wahrheitsmonopol. Schade, denn eigentlich erwarten informierte 3% der Bevölkerung nur klare Antworten auf einfache Fragen, wie sie in diesem Buch gestellt werden. In der Zwischenzeit steht einer 97%igen Durchimpfung der Deutschen nichts im Wege. Weiter heißt es im Lexikon: >>Ideologien wirken orientierend,lenken die Wahrnehmung – zudem steuern sie Handlungsprogramme,z.B. in Forschung oder Politik. Innere Widerspruchsfreiheit wird teils erst durch Ausblendung entgegenstehender Auffassungen, Sichtweisen und Erfahrungen erreicht. Sie beanspruchen zumeist einen Wahrheitsanspruch für ihre Grundannahmen, es werden bestimmt Thesen, Dogmen oder Grundideen fur axiomisch gehalten. Die Abänderung dieser Grundannahmen wird meist abgelehnt.<<
Besser kann man den Charakter nicht beschreiben, wie die med. Wissenschaft auf Impfkritik reagiert. Impfkritische Ärzte, Wissenschaftler und Eltern kennen beide Seiten der Medaille, haben keinen Wahrheitsanspruch sondern unbequeme Fragen und nutzen Ihren gesunden Menschenverstand. Sie lassen sich gerne umstimmen, wenn man endlich auf die Fragen eingeht und die vorgelegten Fakten widerlegt. Eine Wissenschaft, die zugibt nur fragmentarisches Wissen über das Immunsystem zu haben und gleichzeitig die ganze Menschheit dazu zwingen will, sich lebenslang neurotoxisch angereicherte Medikamente spritzen zu lassen, um einen zweifelhaften Schutz zu bekommen, dessen gesamtgesellschaftlich gesundheitliche Langzeitwirkung nie untersucht wurde, muß Rechenschaft ablegen und sich dieser Anmaßung entsprechend jeglicher Kritik öffentlich stellen – und nicht die Eltern, die Ihren Kindern berechtigterweise nach Abwägung aller Argumente die de jure Körperverletzung ersparen und zudem so oder so die gesamte Verantwortung tragen.
Solange die Impfwissenschaft und ihre ärztlichen PR-Organisationen immun gegen jegliche Kritik sind und mit ihrer leicht durchschaubaren Strategie der Angst, Bevormundung und Zwangsandrohung reagieren, sind sie der beste Lieferant für Argumente, die gegen Impfungen sprechen.


Matt's Mood
Matt's Mood
Preis: EUR 9,97

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt, 26. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Matt's Mood (Audio CD)
Matt Bianco war schon mit seinem 80er Album >Who side are you on< gut für Songs, die erfrischend anders und zeitlos gut sind. Doch was er hier (wieder) zusammen mit Basia produziert hat ist wirklich ein Hit nach dem Anderen. Die Arrangements sind ausgereifter, gehen sofort ins Ohr und verleiten dazu, die Lautsprecher auszureizen. Der unverwechselbare Stil zieht sich glücklicherweise durch die ganze CD und läßt bei keinem Song Langeweile aufkommen. Ein JazzSwingSambaLatin Feuerwerk, das Seinesgleichen sucht und ein Rätsel, weshalb davon im Radio nichts zu hören ist. Fraglich, wie jemand darauf kommt, diese CD mit >Easy Listening< oder Fahrstuhlmusik zu verwechseln. Genau diese Sparten von TeenyPopEinerlei höre ich schon jeden morgen, wenn ich das Radio einschalte. Matt liefert Musik vom Feinsten und nur top Songs, die jeden Cent wert sind. Blind kaufen ausdrücklich empfohlen.


Ernährung für Mensch und Erde. Grundlagen einer neuen Ethik des Essens
Ernährung für Mensch und Erde. Grundlagen einer neuen Ethik des Essens
von Christian Opitz
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

64 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser gehts nicht, 6. Februar 2006
Auch wer im Laufe seines Lebens schon einige Bücher zum Thema Ernährung gewälzt hat wird nicht umhinkommen, diesem Meisterstück und umfassendem Standardwerk in seinem Regal einen Ehrenplatz zu reservieren. Opitz erklärt mit lebendigen Beispielen die negativen gesundheitlichen und globalen Auswirkungen des ungebremsten Fleischkonsums, ohne bekehrend zu wirken obwohl die gesammelten Fakten dieses Verhalten rechtfertigen würde. Da wir schon zu ca 90% auf Fleisch verzichten, war dies der Anstoß, die restlichen 10 anzugehen. Meine Tochter (12) hat nach Lesen von heute auf morgen aufgehört, Fleisch oder Wurst zu essen. Da ist sie konsequenter als ihre Eltern und dies zeigt, dass Opitz verständlich schreibt und Kinder oft vernünftiger sind als Erwachsene.
Er stellt glaubwürdig und nachvollziehbar dar, dass wir auf Dauer nur mit Achtung vor dem Leben und in Einheit mit unserem Planeten leben und essen können.Keine neue Erkenntnis nur wird einem wieder einmal klar, dass den Worten irgendwann auch Taten folgen müssten.
Opitz kommentiert auch die Prinzipien der wichtigsten Pioniere der Ernährungsforschung des letzten Jhh. und als Resumee wird die Wichtigkeit naturbelassender Nahrung bzw. Rohkost klar, die im Einklang mit der Natur angebaut wird. Leben kommt von lebendiger Nahrung, Krankheit und Tod kommt von toten Nahrungsmitteln, die leider inzwischen den Hauptteil der >zivilisierten< Ernährung ausmachen. Er räumt mit dem Mythos des >unentbehrlichen< tierischen Eiweißes auf und es ist u.a. interessant zu erfahren, dass Osteoporose nur in den Ländern gehäuft vorkommt, in denen viel Milch und Milchprodukte verzehrt werden. Indios in Amerika und Mexiko bekommen nach der Umstellung ihrer ursprünglichen Nahrung auf amerikanische Kost die gleichen hohen Erkrankungsraten an Diabetis, wie es bei uns bereits der Fall ist.
Wir entscheiden bei jedem Griff ins Regal, wo die Reise für unsere Gesundheit und die Zukunft unsere Erde hingeht. Billige und fertige Nahrungsmittel könnten uns deshalb früher oder später teuer zu stehen kommen.Nur globales Denken >und< globales Handeln jedes Einzelnen kann wirklich etwas verändern. Dieses Buch leistet dazu einen unschätzbaren Beitrag und liefert eine ganzheitliche Basis, die zum Umdenken verleitet und Lust am Verbessern macht.


Requiem
Requiem
Preis: EUR 14,98

37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich, 4. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Requiem (Audio CD)
Man muß kein Fan von Chormusik sein, um dieser einmaligen Interpretation des Requiems zu erliegen. Es gab bisher wenig klassische Musik, die mich sofort inne halten ließ und mich verleitete, ein paar Minuten dem Radio angespannt zu lauschen. Normalerweise erfährt man dann aber nie den Komponisten geschweige denn, dass man es jemals ein zweites Mal zu hören bekommt. Da aber viele Sender inzwischen ihr Tagesprogramm im Internet auflisten, bin ich dem einmal nachgegangen. Es hat sich gelohnt. Selbst Mozarts klassisches Requiem (von Karajan) verstaubt bei mir im Regal, denn es vermag mich nicht so mitzureißen und beim Zuhören von allem loszulassen, wie es mit Jenkins Komposition der Fall ist. Also kein typisches, schwerverdauliches Requiem mit männerdominierenden Chören, die einen aufwühlen aber irgendwie jeder Harmonie entbehren - aber auch bestimmt kein >Klassik meets Pop<. Die Menge positiver Gedanken und Assoziationen, die diese jenseitigen Klänge verursachen sind irritierend gut und verlangt nach mehr. Dies trifft für ca. 10 der 18 Arrangements zu. Der Rest ist mit mehr oder weniger lautem Trommelwirbel, wo dann klar das Orchester dominiert und einen wieder auf Mutter Erde zurückholt. Die >guten< Stücke sind aber traumhaft arrangiert und das Orchester unterstreicht den ergreifenden Chor, ohne sich aufzudrängen. Wer sich darauf einlässt wird es nicht bereuen.


Esst endlich normal!: Wie die Schlankheitsdiktatur die Dünnen dick und die Dicken krank macht
Esst endlich normal!: Wie die Schlankheitsdiktatur die Dünnen dick und die Dicken krank macht
von Udo Pollmer
  Taschenbuch

85 von 150 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was ist normal?, 15. November 2005
Der erneute Versuch eines übergewichtigen Chemikers, uns seine persönlichen gutbürgerlichen Essgewohnheiten mit Hilfe von pseudowissenschaftlichen Polemiksalven als normal zu verkaufen. Er klärt uns auf, wie die mächtige Foodindustrie ihre Statistiken manipuliert und bedient sich nebenbei genau diesen Techniken, um seine haarsträubenden Thesen zu untermauern und dem Ganzen einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben.
Das Problem ist, dass er teilweise mit Recht Mißstände, wie den anhaltenden Diätenwahn oder den völlig überbewerteten Cholesteringrenzwert, anprangert. Dies vermischt er aber gekonnt mit seiner persönlichen Meinung zum Sport (ist Mord) und Ernährungsproblemen wie Übergewicht, Diabetis, Allergien etc., die bei manchen vielleicht den Eindruck des Kämpfers für die Wahrheit entstehen lässt, obwohl hier der Grad der Wahrheitsverdrehung schon hart an Realitätsverlust grenzt.Es ist schon seit Generationen bekannt, dass Butter gesünder ist als Margarine und (naturbelassene) Fette nicht die Ursache von Übergewicht sind. Dass dies kaum jemand zur Kenntnis genommen hat ist eine andere Sache. Es wurde zigfach publiziert, dass 99 % der Diäten nichts bringen sondern eher schaden und nicht die Ursache von Übergewicht beseitigen. Diese Informationen kann jeder seit Jahrzehnten nachlesen und nicht erst seit Onkel Lebensmittelchemiker uns mit dem Halbwissen seiner drittklassigen Ratgeber die Augen öffnen will. Ich bin auch kein Freund der Nahrungsmittelindustrie finde es aber langsam müssig, sie alleine für die Ernährungsprobleme verantwortlich zu machen. Sie bezahlt nun mal die meisten Wissenschaftler und bedient mit den entsprechenden Empfehlungen nur unsere Bequemlichkeit, wobei wir stets die Wahl haben, uns alternativ zu informieren und die Konsequenzen daraus zu ziehen. Macht aber leider Arbeit und ist unbequem. Deswegen ist es einfacher, wieder die neuste Diät zu versuchen und weiterhin die teuren geschmacklosen Lightprodukte runterzuwürgen - vielleicht hilft’s ja doch. Niemand muss sich dem kollektiven Schlankheitsideal unterwerfen. Also bitte erst mal selbst informieren, nachdenken und handeln - Eigenverantwortung erkennen, Kinder vollwertig ernähren und zu selbstbewussten Persönlichkeiten erziehen und erst dann die Opferrolle spielen.
Aber selbst das ist jetzt nicht mehr nötig denn wir haben nämlich gar kein Ernährungsproblem, Übergewichtige gibt es auch nicht und wir brauchen nur unsere Einstellung zu ändern. So einfach ist das. Ein bekanntes Versandhaus hat einen Katalog eigens für die 3,5 Mio übergewichtigen Kinder herausgebracht, denen keine XL Kindergrössen mehr passen.Es geht nicht um die individuellen Unterschiede – selbst bei vollwertiger Ernährung gibt es dünnere und dickere – aber eben kein ernährungsbedingtes Übergewicht. Die 6 Mio Diabetiker in D bewegen sich stramm auf 10 Mio zu. Früher nannte man so etwas Epidemie – heute heisst das >bedenkliche Zunahme< nur Pollmer hat gar keine Bedenken. Von den vielen übergewichtigen Erwachsenen wollen wir gar nicht reden und von den millionenfach ernährungsbedingten Stoffwechselkrankheiten auch nicht. Also wenn wir das alles Ausklammern ist laut des Gelassenheitsforschers alles Bestens, cool bleiben, auf zur geliebten Frittenbude und Sport allenfalls vor dem Fernseher. Stammtischpsychologie zur Rettung vor dem freiwilligen Gruppenzwang. Mit gutem Gewissen ungesund essen, viel Schokolade für die Seele und Fleischskandale sind nur Panikmache. Das Weltbild des kleinen Mikrowellengenießers ist gerettet. Wahrheiten verdrehen, Tatsachen ignorieren, Dinge aus dem Zusammenhang reissen und die eigene Meinung obendrüber. Verwirrung pur, die nicht hilfreich ist. Von einem ernstzunehmenden Beirag zur Lösung unseres Informations-und Gesundheitsproblems ist dieses Buch weit entfernt.


Idealgewicht ohne Hungerkur: Ein Ratgeber aus der Sprechstunde mit Rezepten von Ilse Gutjahr
Idealgewicht ohne Hungerkur: Ein Ratgeber aus der Sprechstunde mit Rezepten von Ilse Gutjahr
von Max Otto Bruker
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,80

49 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht neu aber weltbewegend, 31. Juli 2005
Kaum ein anderes Thema beschäftigt westliche Nationen so intensiv und dauerhaft wie Übergewicht, Abnehmen und Diäten. Dass sich seit Beginn des Diätbooms in den 70ern trotzdem nichts wesentlich gebessert hat und immer mehr Kinder von Übergewicht betroffen sind, bestätigt nur die Zweifel an der immer noch propagierten Kalorienlehre. Dr. Bruker hat schon vor über 30 Jahren auf die ernährungsbedingten Ursachen von Übergewicht und den meist damit verbundenen Stoffwechselkrankheiten hingewiesen. Vergessen Sie Kalorientabellen und fettarmes Essen (solange die Fette naturbelassen sind);es ist unnoetig Essen zu "trennen", Glyx Punkte zu sammeln,nach "low carb"auf(Vollkorn-)Brot und Kartoffeln zu verzichten oder nach Atkins den Metzger reich zu machen.Die Qualität der Nahrung ist wichtig - nicht die Quantität. Keine neue Erkenntnis aber um so wichtiger für den, der dauerhaft abnehmen oder schlank bleiben >>und<< gesund bleiben will. Was das genau heisst, hat Dr. Bruker anhand der einfachen Regeln der Vollwertkost nachvollziehbar beschrieben. Es macht wenig Sinn, zum Abnehmen minderwertige vitalstoffarme Kalorien zu reduzieren, wenn genau diese die Urache dafür sind, weshalb der Stoffwechsel sie nicht richtig verwerten kann weil z.B. dadurch der Fettstoffwechsel gestört ist. Dies war auch der Grund, weshalb Dr. Bruker bei besonders fettleibigen Patienten mit z.B. 2000K/Tag Vollwertkost bessere und nachhaltigere Abnehmerfolge hatte als Vergleichsgruppen in anderen Krankenhäusern mit 800K/Tag Normalkost. Die Hilflosigkeit von Ernährungswissenschaft und Politik zeigt sich nicht zuletzt in dem ebenso einprägsamen wie überholten Satz: >Zu viel, zu fett, zu süss<! Dieser ignoriert völlig den Qualitätsaspekt und drückt sich elegant davor, die wahren Ursachen beim Namen zu nennen. Wer abnehmen will tut gut daran, seine Gesundheit nicht ausser Acht zu lassen. Wer Wert auf seine Gesundheit und die seiner Kinder legt, wird an gesundem vollwertigem Essen nicht vorbeikommen. Je nach Konsequenz, Konstitution und Vorgeschichte kommt dann das persönliche Idealgewicht von selbst.


Sport und Vollwerternährung
Sport und Vollwerternährung
von Ilse Gutjahr
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,50

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Sportlern für Gut befunden..., 29. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Sport und Vollwerternährung (Taschenbuch)
Dass Vollwertkost (VWK) und Sport sich ideal ergänzen wird hier anhand von jahrzehntelang gewonnen Erkenntnissen aus ärzlicher Praxis zusammen mit persönlichen Erfahrungsberichten von Sportlern aufgezeigt. Nach 25 Jahren VWK und regelmässig zweimal die Woche Sport kann ich die aufgeführen Erfahrungen nur bestätigen. Viel Eiweiss wenig Fett und viele Kohlenhydrate wird besonders Sportlern heute immer noch empfohlen, obwohl dieser Irrtum schon längst widerlegt ist. Freizeit- und selbst Spitzensportler benötigen keine besondere Ernährung oder überteuerte Mineraldrinks. Fakt ist: Fit >und< gesund geht nicht mit Sport alleine - in Kombination mit gesundem Essen funktionierts.
Wem diese Art der Erkenntnisgewinnung zu emotional ist sollte sich mal Gedanken machen, dass uns die standardisierten, streng wissenschaftlichen Studien genau auf den Holzweg gebracht haben, auf dem wir heute sind. Außerdem basiert jede >objektive< Studie immer auf der Subjektivität von Rohdaten und der Subjektivität derjenigen, die sie auswerten.
40 Jahre klinische Praxis und viele Beispiele aus dem täglichen (Sportler-) Leben sagen mehr als jede Schreibtischstudie, die auf falschen Grundlagen zu falschen Ernährungsempfehlungen kommt.
Es liegt auf der Hand, dass dieses Buch kein weiteres Lexikon der Vollwertkost geworden ist und würde auch keinen Sinn machen. Wer beim Lesen Interesse daran findet, für den hat Dr. Bruker eine Menge interessanter Bücher zur vitalstoffreichen Vollwertkost geschrieben, so dass keine Frage unbeantwortet bleiben wird.


Impfungen - der Grossangriff auf Gehirn und Seele
Impfungen - der Grossangriff auf Gehirn und Seele
von Harris L. Coulter
  Gebundene Ausgabe

98 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer im Glashaus sitzt..., 3. April 2005
Impfungen sind zunächst einmal eine klare und vor allem einfache Sache, so wie es uns Ärzte, Medien und Krankenkassen seit Jahrzehnten wissen lassen. Nur so kann ich mein Kind vor möglicherweise komplikationsreichen Kinderkrankheiten schützen und leiste meinen Beitrag zur Volksgesundheit. Kompliziert wird es erst, wenn man genauso einfach und naiv die Notwendigkeit der gängigen Massenimpfpraxis hinterfragt oder gar nach Beweisen sucht, welche die offiziellen Thesen untermauern. Die Impfkritik von Eltern, Verbänden, Ärzten und Naturwissenschaftlern deckt in vielen Bereichen auf, daß es sich bei den offiziell vielzitierten gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen oft um statistische Annahmen und Wahrscheinlichkeiten handelt, wo mehr das Ziel des Verfassers die Ergebnisse bestimmt und die Objektivität angezweifelt werden kann. Daß dem amerikanischen Medizinhistoriker Dr. Coulter aber genau dies zum Vorwurf gemacht wird ist nicht verwunderlich, da die Befürworter leider zunehmend unsachliche und diskreditierende Argumente benötigen, um das Ansehen der Impfungen nicht zu gefährden. Dr. Coulter beschäftigte sich mit langfristigen generationenübergreifenden Impfschäden, der Zunahme bestimmter Nervenkrankheiten, Minimalhirnschäden sowie atypischen Verhaltensänderungen. Die Kritik an der Hepatitis B Impfung in Frankreich, wo eine Verbindung zu Multipler Sklerose gefunden wurde und die Untersuchungen in USA über Impfungen und Autismus zeigen, daß Dr. Coulter schon vor zwanzig Jahren auf dem richtigen Weg war. Da die Impfexperten sogar bei den aktuellen Todesfällen i.V.m. der umstrittenen 6-Fach Impfung Probleme haben, einen kausalen Zusammenhang mit der Impfung zu erkennen, kann man nicht wirklich erwarten, daß die Impflobby in der Lage oder Willens ist, Dr. Coulters Ausführungen zu den bisher von der Wissenschaft außer Acht gelassenen langfristigen bzw. minimalen Impfschäden zu folgen. Statistisch gesehen,so heißt es von offizieller Seite, sind die Todesfälle sogar noch unter den Erwartungen geblieben. Eine wenig überzeugende Entwarnung, die an die bekannte Diagnose erinnnert: >Von den 5 Krankheiten, die wir bei Ihnen festgestellt haben, sind zum Glück nur zwei tödlich!<.
Am Austauschen von Argumenten sollten beiden Seiten Interesse haben, da das Ergebnis ggf. von weitreichender Bedeutung sein könnte. Genau dieser Umstand scheint den Impfbefürwortern aber Sorgen zu bereiten. Dabei hat die vorwiegend privat finanzierte medizinische Wissenschaft genügend Gelegenheit, die Bedenken der Kritiker auszuräumen. Nur, wenn Ihr das nur mangelhaft gelingt und am Ende nur Glaubensapelle übrig bleiben, sollten die Mediziner samt Impflobby nicht den Fehler machen, Eltern und kritische Wissenschaftler in die Aussenseiter- und Sektenecke zu reden, um so billig aber medienwirksam deren Argumente zu entkräften. Gewohnt arrogantes Verhalten, das vom eigentlichen Problem ablenkt und mit Recht an der Seriösität der Impflobby zweifeln läßt. Wer seit Jahrzehnten die Öffentlichkeit gezielt einseitig zum Thema Impfen informiert braucht jetzt nicht mit dem Vorwurf der Einseitigkeit zu kommen, wenn endlich die Kehrseite der selbstverliehenen Goldmedaille öffentlich behandelt wird. Die Warnungen vor impfkritischen Büchern wäre beinahe belustigend wenn nicht dahinterstünde, daß man Eltern schlicht für zu dumm hält, sich ausreichend mit dem Thema Impfen zu befassen, da eine eigene Risiko-Nutzen Bewertung unerwünscht ist und verordnete Manipulation die Impf-Tagesordung bestimmt.
Dr. Coulters lesenswerte umfassenden Recherchen aus 50 Jahren Impfliteratur sowie eigenen Befragungen enthalten eine Fülle aufschlußreicher Erkenntnisse, die einen dicken Kratzer auf dem sonst so aalglatten Gesicht der Massenimpfungen hinterlassen haben.


Vollwerternährung schützt vor Viruserkrankungen: Das Drama unserer Gesellschaft am Beispiel Kinderlähmung
Vollwerternährung schützt vor Viruserkrankungen: Das Drama unserer Gesellschaft am Beispiel Kinderlähmung
von Benjamin Sandler
  Taschenbuch

52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Virus ist nichts - das Milieu ist alles!, 3. Oktober 2004
Bereits Ende der 40er Jahre hat amerikanische Arzt Dr. Sandler nachgewiesen,daß die Anfälligkeit für Viruserkrankungen vorwiegend von der persönlichen Konstitution abhängt und durch gesunde Ernährung direkt beeinflußt werden kann. Der Anteil an minderwertigen Kohlehydraten (Auszugsmehl, Fabrikzucker und Produkte daraus) der täglichen Nahrung entscheidet hauptsächlich darüber, inwieweit der Körper in der Lage ist, Viren erfolgreich zu bekämpfen. Dieser Effekt gilt nicht nur für die schon fast obligatorischen jährlichen grippalen Infekte sondern hat sich eindrucksvoll beim Kinderlähmungsvirus gezeigt. Dr.Sandler hat es durch öffentliche Ernährungempfehlungen (Weglassen des Zuckers) für bestimmte Gebiete der USA geschafft, während der Polioepedemie 1948 die Erkrankungen im Gegensatz zur vorherigen Epedemie von 1946 drastisch zu reduzieren. Nachdem die Epedemie abgeklungen war hatte die Zuckerindustrie dann doch gebeten, die Empfehlungen nicht weiter zu veröffentlichen, da der Umsatz von Süsswaren, Kuchen etc. empfindlich gesunken war. Der 2001 verstorbene Dr. M.O. Bruker hatte diese Erkenntnisse unter anderem seit den 70ern publiziert und durch seine jahrzehntelange klinische Erfahrung untermauert. Damit handelte er sich bei Ärztekollegen, Impflobby und Nahrungsmittelindustrie keinen Dank sondern Drohungen und Häme ein. Interessanterweise wurde damals die Klage der Zuckerindustrie abgeschmettert, die Dr. Bruker untersagen wollte, in seinen Büchern Fabrikzucker als Schadstoff zu bezeichnen. Bleibt die Erkenntnis, dass o.g. Interessengruppen ihren Patienten und Kunden einfache und kostengünstige Vorsorge (ohne Medikamente und Massenimpfungen) aus wirtschaftlichen Gründen nicht zumuten wollen und diese Informationen nur durch Empfehlungen oder Zufälle den interessierten Laien erreichen.Somit ist schon seit über 50 Jahren klar, daß nicht der Virus in erster Linie darüber entscheidet ob jemand erkrankt sondern man Kinderlähmung und anderen Infektionskrankheiten wirkungsvoll vorbeugen kann , indem man schnellresorbierende Kohlenhydrate (vor allem Zucker) meidet und bestenfalls auf Vollkornprodukte umstellt. Der Optimist käme vielleicht auf die Idee, daß nun die Strategieen von Impfungen und offiziellen Ernährungsempfehlungen neu überdacht werden mußten. Wohl kaum. Die schnellen >Energielieferanten< wie z.B. der gerade für Kinder beworbene Traubenzucker sind also nicht nur überflüssig sondern bewirken nur, daß das Immunsystem durch die täglichen unnatürlich hohen Schwankungen des Blutzuckers seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann und den Körper anfällig für Krankheiten macht. Dr. Sandlers Forschungsergebnisse sind ein kleiner kaum beachteter Meilenstein der kritischen Medizin- und Ernährungsforschung und macht überdeutlich, daß es für den medizinischen Laien eigentlich schon immer notwendig war, erstens über den Tellerrand und zweitens jegliche Empfehlung von Wissenschaft und Ärzten kritisch zu hinterfragen - besonders die,die sich >medizinischer Standard< nennen.


Seite: 1 | 2 | 3