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Beiträge von Florian Hilleberg
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Rezensionen verfasst von
Florian Hilleberg (Göttingen)
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   

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Star Trek - Enterprise 5: Der Romulanische Krieg - Unter den Schwingen des Raubvogels II
Star Trek - Enterprise 5: Der Romulanische Krieg - Unter den Schwingen des Raubvogels II
von Michael A. Martin
  Broschiert
Preis: EUR 12,80

4.0 von 5 Sternen Authentisch handelnde und fühlende Charaktere agieren vor einem düster beschriebenen Kriegsszenario, 29. August 2014
Der Autor nutzt die neugewonnene Freiheit durch die Einstellung der TV-Serie perfekt aus und braucht sich dafür nicht einmal an Budgets und Drehtermine zu halten, obwohl es schade ist, das hier beschriebene Szenario nicht auf dem Bildschirm betrachten zu können. Ruhiger geht es dagegen im Part von T'Pol zu, die T'Pau während einer Wüstenwanderung zu überzeugen versucht, zugunsten der Koalition doch noch in den Krieg einzugreifen. Besonders eindrucksvoll ist in diesem Zusammenhang das Gleichnis mit der Versuchung Christi durch den Satan in der Bibel, wobei sich T'Pol unschlüssig ist, wer den Part des Teufels inne hat.

Bei all den Ereignissen, die in diesem Doppelband beschildert werden und die locker für mehrere Episoden ausgereicht hätten, drängt sich einmal mehr der Vergleich mit dem zyklisch aufgebauten Dominion-Krieg aus der Serie DS9 auf. Trotz einiger kleiner Siege, bleibt die Koalition unterlegen und nur durch den Wahnsinn des Praetors D'deridex, der einen Zweifrontenkrieg vom Zaun bricht, hat sie überhaupt eine Chance zu bestehen. Hier nutzt der Autor die Möglichkeit der Science-Fiction, um historische Ereignisse als Metapher für fiktive, zukünftige Ereignisse zu nutzen, denn auch Hitler hat glücklicherweise denselben Fehler begangen. Obwohl der Ausgang des Krieges dank der anderen STAR TREK-Serien bekannt ist, bleibt die Spannung konstant erhalten, denn die Verluste sind auf beiden Seiten hoch und es ist interessant zu lesen wie sich ein weiteres Puzzle-Stück harmonisch in das gewaltige Mosaik einfügt, das STAR TREK mittlerweile darstellt.


Star Trek - Enterprise 4: Der Romulanische Krieg - Unter den Schwingen des Raubvogels I
Star Trek - Enterprise 4: Der Romulanische Krieg - Unter den Schwingen des Raubvogels I
Preis: EUR 7,99

4.0 von 5 Sternen Spannend und intelligent geschrieben - weiter so, 29. August 2014
Mit diesem Roman, der direkt an den Vorgänger „Kobayashi Maru“ anknüpft, wird einer der wichtigsten Abschnitte und Konflikte in der Koalitions-Ära konkret beschrieben. Bislang hat man im Kanon ja meistens nur fragmentarisch von dem legendären irdisch-romulanischen Krieg gehört, beispielsweise in der TOS-Episode „Spock unter Verdacht“. Dort wird auch erwähnt, dass niemand bis dahin einen Romulaner zu Gesicht bekommen hat. Im vorliegenden Roman wird dies auch thematisiert, obwohl es natürlich Ausnahmen von der Regel gibt. Und wer wäre besser dazu geeignet ein solches Geheimnis zu bewahren, als die sagenumwobene Sektion 31? Die ist mittlerweile ja für jede Schandtat gut und der optimale Sündenbock. Mit der jungen T'Pau hat übrigens ein weiterer Charakter aus der Original-Serie einen Auftritt in ENTERPRISE und fungiert bereits als politisches Oberhaupt.

Aufgrund des Titels und des martialischen Covers, fabelhaft gestaltet von Martin Frei, erwartet man als Leser eher ein Schlachtengemälde a la STAR WARS. Doch weit gefehlt. Natürlich hat auch Michael A. Martins Roman Raumschlachten zu bieten, doch im Vordergrund stehen die Hauptfiguren und ihre Charaktere, beziehungsweise wie sie sich mit dem drohenden Krieg auseinandersetzen. Da die TV-Serie mit der vierten Staffel eingestellt wurde, bildet die Romanserie gewissermaßen die fünfte Staffel. Damit wird der Romulanische Krieg zum ENTERPRISE-Äquivalent des Dominion-Kriegs aus DS9. Der Vergleich ist gar nicht so weit hergeholt, denn zu der Zeit von Captain Archer stellen die Romulaner die bis dato größte Bedrohung dar, die ebenfalls aus einem anderen Quadranten die Freiheit der Koalitions-Völker bedroht. Und ähnlich wie Captain Sisko, ist auch Jonathan Archer bemüht, Verbündete gegen den gemeinsamen Feind zu finden, ist aber auch bereit mit einer unterlegenen Flotte gegen den Antagonisten vorzurücken. Der noch jungen Sternenflotte stehen allerdings nur wenige Schiffe zur Verfügung, so dass es nicht zu den riesigen Materialschlachten kommt, wie in DS9, dennoch entstehen vor dem geistigen Auge, Fantasie vorausgesetzt, beeindruckende Szenarien. Beleuchtet wird aber auch die politische Situation hinter dem Konflikt, und das nicht nur aus Sicht der bekannten Seriencharaktere, obwohl mit General Shran auch Figuren aus den TV-Episoden mitspielen. Wie schon bei DS9 wird aber auch die Situation im Feindeslager gezeigt, inklusive dortiger Ränke und Intrigen. Die Berichterstattung zweier Reporterinnen mit gegensätzlichen Ansichten ist ein weiterer interessanter und vor allen Dingen origineller Aspekt des Romans, vor allem weil auch die Kolonie auf dem Mars zu Wort kommt; fühlt sich diese doch dem romulanischen Aggressor gegenüber relativ schutzlos. Leider hat es der Autor versäumt, auch kritische Stimmen der Romulaner zu beschreiben. Es ist doch unwahrscheinlich, dass alle Romulaner Kriegstreiber sind. So wird der Feind der Koalition zum absolut Bösen erhoben, im Gegensatz zur tadellosen Koalition, die aufgrund der Tatsache, dass sie von ihrem vulkanischen großen Bruder im Stich gelassen wurde, noch bemitleidenswerter wirkt.
Vor allem der Charakter T'Pol und ihre innere Zerrissenheit zwischen Loyalität zu ihrem Captain, der Liebe zu einem Menschen und ihrer kulturellen und ethnischen Herkunft, wird einfühlsam dargestellt.

Da eine Fortsetzung von ENTERPRISE für die Flachbildschirme unwahrscheinlich ist, dürfen sich die Hauptfiguren entwickeln und weitreichende Entscheidungen treffen, wie beispielsweise die Versetzungsanträge von Travis Mayweather und Hoshi Sato zeigen. Die Zukunft bleibt ungewiss, und das macht STAR TREK derzeit so spannend.


Sherlock - Staffel 3 [2 DVDs]
Sherlock - Staffel 3 [2 DVDs]
DVD ~ Benedict Cumberbatch
Preis: EUR 18,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Fortsetzung einer genialen Serie, 25. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Sherlock - Staffel 3 [2 DVDs] (DVD)
Die dritte Staffel der Erfolgsserie SHERLOCK hat im Vorfeld die Gemüter international erregt und beschäftigt wie es nur wenige TV-Produktionen zuvor geschafft haben. Dass Sherlock seinen Sturz vom Bart's am Ende der dritten Episode der zweiten Staffel überleben würde, war bereits allen Zuschauern klar. Die Frage war nur, wie er dieses Kunststück fertig gebracht hat, und die Fangemeinde hat zig Theorien entworfen, die auch die Drehbuchautoren Mark Gatiss, Steven Moffat und Steve Thompson inspiriert haben. Einige davon wurden angeblich auch in der ersten Folge der dritten Staffel, die in Anlehnung an Sir Arthur Conan Doyles Kurzgeschichte „Das leere Haus“, den doppeldeutigen Titel „Der leere Sarg“ trägt, verwendet. Ob die Wahrheit den anspruchsvollen Zuschauer und Fan zufriedenstellen wird, sei dahingestellt, denn mittlerweile steht die Serie vor der beinahe unlösbaren Aufgabe die Erwartungen einer gigantischen Fangemeinde befriedigen zu müssen. Und trotzdem ist den Machern mit der dritten Staffel wieder ein Geniestreich gelungen, der tatsächlich an den Erfolg der ersten sechs Folgen anknüpfen kann. Dabei werden Sherlockianer und Holmesianer ebenso bedient, wie der kanonisch unbefleckte Fernsehzuschauer, der einfach nur intelligente Unterhaltung erwartet. Allerdings ist SHERLOCK nichts, was man so nebenbei gucken kann, dafür sind die einzelnen Fälle viel zu komplex und selbst bei mehrmaligem Schauen gibt es immer wieder neue Dinge zu entdecken. Wieviel Arbeit hinter den 90minütigen Folgen steckt, kann nur erahnt werden, aber dass die einzelnen Staffeln lediglich drei Episoden beinhalten spricht wohl eine deutliche Sprache.

Auch dieses Mal gibt es wieder jede Menge Anspielungen auf die Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle. Manche, wie die leicht veränderten Titel, sind leichter zu durchschauen oder offensichtlicher, andere sind eher was für Experten. So bezeichnet Sherlock beispielsweise in „Der leere Sarg“ den Abgeordneten Moran als dicke Ratte, deren Spur in der Sumatra Road endet. Dies ist eine Anspielung auf den bekanntesten, nicht offiziell dokumentierten Fall von Sherlock Holmes, auf den Doyle unter anderem in der Story „Der Vampir von Sussex“ hinweist: „Die Riesenratte von Sumatra“. Obwohl Sebastian Moran in „Der leere Sarg“ nicht als die rechte Hand des toten Moriarty vorgestellt wird, ist er auch dieses Mal nur ein Rädchen in einer teuflischen Maschinerie des Verbrechens. Das Highlight der Folge ist aber ohne Zweifel das Comeback von Sherlock, der John mit seiner Kurzfassung „Nicht tot!“ nicht nur den Schock seines Lebens verpasst, sondern auch die Verlobung mit Mary Morstan verhagelt. Deren Rolle, wirklich einmalig gespielt von Martin Freemans Lebensgefährtin Amanda Abbington, wird zum zentralen Element der dritten Staffel. Vor allem ihre Beziehung zu Sherlock Holmes wird sehr sympathisch und gelungen thematisiert, immerhin ist sie es, die entgegen der Befürchtungen vieler Zuschauer, die beiden Freunde Holmes und Watson wieder zusammen bringt und vereinigt. Entgegen dem doyleschen Vorbild lernen sich Mary und John aber nicht während eines Falles kennen („Das Zeichen der Vier“), sondern noch während Sherlocks vorgetäuschtem Tod. Allerdings kommen sowohl der Agra-Schatz, als auch der Giftpfeile verschießende Zwerg in der Geschichte vor, allerdings anders als im Original.

In der dritten, finalen Folge gehen die Macher schließlich aufs Ganze und präsentieren dem Zuschauer einen Gegenspieler, der Moriarty ebenbürtig ist, aber auf einer gänzlich anderen Ebene. Charles Augustus Magnussen, exzellent gespielt von dem dänischen Schauspieler Lars Mikkelsen, dem Bruder von Bond-Bösewicht Mads Mikkelsen, ist das Äquivalent von Doyles Charles Augustus Milverton aus der Kurzgeschichte „Der Fall Milverton“. Obwohl die Story der TV-Episode regelrechte Kapriolen schlägt, sind doch jede Menge szenische Inhalte aus den Original-Erzählungen enthalten. Der Anfang der Episode stammt ebenfalls von Doyle, jedoch aus der Kurzgeschichte „Der Mann mit der entstellten Lippe“. Da ist Watson nämlich auf der Suche nach dem drogenabhängigen Mann einer Nachbarin und findet schließlich, wie im Film, den undercover ermittelnden Detektiv. Hier kommt es dann auch zu der schicksalhaften Begegnung mit einem jungen Mann namens Wiggins, der für Holmes noch unschätzbare Dienste leisten wird, obwohl er in der Serie nicht mehr ganz so jung ist wie in den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle.

Die Geheimzutat der dritten Staffel ist, wie in den ersten beiden davor, auch dieses Mal der typisch britische Humor, staubtrocken und exzellent pointiert. Benedict Cumberbatch und Martin Freeman spielen ihre, auf den Leib geschriebenen Rollen mit einer derartigen Hingabe, als ob sie nie etwas anderes getan hätten und nicht zu den gefragtesten Schauspielern Hollywoods gehören würden. Aber man merkt jeder Schauspielerin und jedem Schauspieler den Spaß und die Freude an, die sie bei der Produktion gehabt haben müssen. Die Serie begeistert schon lange nicht mehr wegen der raffiniert inszenierten Fälle, die in der dritten Staffel teilweise doch sehr abstrus sind (siehe „Im Zeichen der Drei“), sondern aufgrund der Beziehungen zwischen den Hauptfiguren.

Während bei Sir Arthur Conan Doyle der Fall im Vordergrund stand, beleuchtet die Serie SHERLOCK die Charaktere dahinter; und allein deshalb funktioniert das Konzept so famos. Zumal auch Doyle ein sehr humorvoller Mensch gewesen ist, wie man anhand einiger Geschichten und Erzählungen unschwer erkennen kann, so dass man gewisse sein darf, dass auch er seine Freude an dieser Serie gehabt hätte.


Ich töte für dich
Ich töte für dich
Preis: EUR 10,99

5.0 von 5 Sternen Außergewöhnlich, erfrischend und absolut empfehlenswert, 24. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Ich töte für dich (Kindle Edition)
„Ich töte für dich“ ist einer dieser seltenen Romane, bei denen ich tatsächlich durch den Klappentext aufmerksam und neugierig wurde. Heike Blum hat in ihrem zweiten Roman zu Papier gebracht, was viele leichthin sagen, wenn sie davon sprechen aus Liebe zu jemandem alles zu tun. Automatisch denkt man dabei oft auch an Mord. Falls nicht, muss ich mir jetzt vermutlich ernsthaft Sorgen machen.
Dabei handelt der Krimi noch nicht einmal von der großen Liebe. Muriel findet Ermir interessant und attraktiv und anders herum ist die Bankerin die erste Frau, außerhalb der Familie, für die Ermir tiefere Gefühle hegt. Echte Liebe hat der Profikiller nie kennen gelernt, so dass den Leser keine kitschige Lovestory erwartet, sondern ein durchaus ernsthafter Thriller, der unterhaltsam und stellenweise auch humorvoll geschrieben ist, ohne jedoch eine Zeile lang albern zu werden. Die Autorin hat sich mit der Ausarbeitung der Charaktere sehr viel Mühe gegeben und es ist ihr darüber hinaus gelungen auch das Wesen des Auftragsmörders glaubhaft zu beschreiben. Diverse Rückblenden sollen dabei helfen, den Werdegang von Ermir nachvollziehen zu können, um zu verstehen, warum er zum skrupellosen Killer wurde.
Die eigentliche Protagonistin ist aber nicht Muriel Ballinger, sondern deren Freundin Sophie, die sich als Detektivin erprobt und ernsthaft über eine entsprechende Karriere nachdenkt. Ihr eigentlicher Job in einer Agentur in Hamburg wird ebenfalls sehr authentisch beschrieben und es wäre wirklich schön, wenn weitere Abenteuer mit Sophie folgen würden.
Einerseits ist die Handlung vorhersehbar, wie beispielsweise der Mord an Muriels Chefin, der ja auch im Klappentext verraten wird, andererseits aber eben auch nicht, denn der Ausgang dieser ungewöhnlichen Geschichte, bleibt bis zum Schluss ungewiss, und damit hält sich auch die Spannung. Langeweile tritt eigentlich gar nicht auf, auch wenn Sophies erster Auftritt im Roman zunächst wie eine belanglose Episode wirkt und den Leser vor das Rätsel stellt, was die Schicksale der beiden Frauen in München und Hamburg miteinander verbindet.

„Ich töte für dich“ hebt sich erfrischend von der üblichen Tätersuche ab, denn der Mörder ist ja von Anfang an bekannt. Auch die polizeilichen Ermittler spielen eher eine Nebenrolle, die nicht einmal besonders sympathisch ist. Sehr zu empfehlen.


In der Haut des Wolfes: Thriller
In der Haut des Wolfes: Thriller
von George R. R. Martin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,80

5.0 von 5 Sternen Äußerst spannende, anspruchsvoll geschriebene Werwolf-Story mit einem originellen Plot, 24. August 2014
„In der Haut des Wolfes“ stammt in seiner ursprünglichen Fassung aus dem Jahr 1989 und befasst sich, der Titel lässt es erahnen, mit dem Werwolf-Mythos. Außerhalb von Kurzgeschichten, Heftromanen und Romancy-Verklärungen gibt es leider nur wenige originelle Geschichten über diese faszinierenden Kreaturen, deren Symbolträchtigkeit mindestens ebenso groß ist, wie die der Vampire. Wie könnte man die unter dem Deckmantel der Zivilisation verborgenen und durch anerzogene Werte und Normen unterdrückten Triebe besser darstellen und beschreiben als durch die Form einer wilden Bestie, beispielsweise eines Wolfes?

Über dem Klappentext ist die Rede davon, dass sich Elemente des crime noir mit dem Werwolfmotiv verbinden, und das kann an dieser Stelle nur bestätigt werden. Die Hauptfiguren der Novelle sind die Privatdetektivin Randi, die immer noch unter dem mysteriösen Tod ihres Vaters leidet, sowie ihr platonischer Freund Willie, der sein Inkasso-Büro mit Herz und Mitgefühl leitet, aber trotzdem ein dunkles Geheimnis hütet. Und ja, auch die überraschenden Wendungen sind nicht aus der Luft gegriffen. Tatsächlich nötigt Martin dem Genre neue Facetten ab und erzählt seine Werwolf-Geschichte anspruchsvoll und klug. Joachim Körber ist es außerdem gelungen die Story fabelhaft zu übersetzen, und beweist damit einmal mehr, dass er ein As auf seinem Gebiet ist.

Die Novelle erscheint bei Festa als schmuckes Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen. Letzteres dient wohl eher der Optik und dem Gesamteindruck, denn die meisten Leser dürften den relativ kurzen Text in einem Rutsch durchlesen. Abzüglich des interessanten und informativen Nachwortes von Christian Endres und der größtenteils sehr gelungenen und atmosphärischen Innenillustrationen von Timo Würz bleiben als reiner Text zirka 120 bis 130 Seiten übrig. Mit knapp 15 Euro ist das Buch aber nur unwesentlich teurer als die Taschenbücher. Das Titelbild stammt ebenfalls von Timo Würz, dessen Stil sich deutlich von dem üblichen Erscheinungsbild der anderen Titel des Verlags unterscheidet. Der Stil erinnert an eine düstere Graphic Novel und passt hervorragend zu Titel und Inhalt.


Sherlock Holmes und der Ritter von Malta
Sherlock Holmes und der Ritter von Malta
von Franziska Franke
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die englische Kolonie Malta erweist sich als ideales Terrain für die Ermittlungen von Sherlock Holmes, 18. August 2014
Es ist schon erstaunlich wie es der Autorin Franziska Franke gelingt, jedes Jahr einen SHERLOCK HOLMES-Roman auf anhaltend hohem Niveau zu schreiben. Die verlorenen Jahre zwischen seinem vermeintlichen Tod an den Reichenbachfällen und seiner Rückkehr in der Kurzgeschichte „Das leere Haus“, sind dabei ein reichhaltiger Fundus und bieten schier unerschöpfliche Möglichkeiten. Nach Italien, Frankreich, Belgien und Deutschland, ist es nun also die englische Kolonie Malta, die zum Schauplatz eines Verbrechens wird.

Holmesianer werden bereits auf den ersten Seiten glänzende Augen bekommen, wenn ein Mann den totgeglaubten Detektiv wiedererkennt, der sich als Nachbar eines ehemaligen Klienten aus einer Geschichte von Sir Arthur Conan Doyle entpuppt. Damit wird der Eindruck untermauert, dass es sich bei Franziska Frankes Romanen um einen festen Bestandteil des Kanons handelt. Immerhin ist David Tristram ein würdiger Ersatz für den in England weilenden Dr. Watson, unterscheidet sich in Wesen und Berichterstattung aber trotzdem ausreichend genug, um als eigenständiger Charakter wahrgenommen zu werden. So verliert sich Tristram gerne in weitschweifigen und detaillierten Beschreibungen der Umgebung, insbesondere historischer Gebäude und Stätten. Hier beweist die Autorin ein exzellentes Gespür für Recherche und versteht es dennoch den Leser mit der Fülle an Fakten nicht zu langweilen. Im Gegenteil, wird das Interesse des Lesers an den Werken von Caravaggio und der Geschichte der Insel Malta durch die Lektüre des Romans erst so richtig entfacht. Die Ermittlungen sind absolut schlüssig und Holmes darf auch mit seinen typischen Deduktionen glänzen, die er auf unnachahmliche Art und Weise fast beiläufig zum Besten gibt. Erfrischend ist außerdem, dass der beratende Detektiv hier eben nicht die ganze Welt retten muss und dabei irgendwelchen historischen Persönlichkeiten die Hände schüttelt. Holmes macht genau das, was er am liebsten tut: aus reinem Interesse ermitteln, um nicht dem Müßiggang zu erliegen. Dass er dabei die maltesische Biene als eigene Unterart identifiziert ist ein weiterer Geniestreich des Detektivs, beziehungsweise der Autorin.

Die Lektüre wird durch den feinen, britischen Humor noch vergnüglicher, so dass man sich bereits jetzt auf den nächsten Roman aus der Feder der Autorin freuen darf.


Star Trek - Enterprise 3: Kobayashi Maru
Star Trek - Enterprise 3: Kobayashi Maru
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationeller Roman über die legendäre Geschichte des Frachters Kobayashi Maru, 17. August 2014
Der Begriff „Kobayashi Maru“ ist für Trekkies längst zur Legende geworden, ebenso wie der einzige Sternenflotten-Akademie-Absolvent, der den gleichnamigen Test jemals bestanden hat: Captain James T. Kirk. Im Kobayashi-Maru-Test geht es darum, dass der zukünftige Sternenflotten-Offizier seine Reaktionen in einer ausweglosen Situation zeigen und reflektieren kann. Es geht darum, dem Unausweichlichen, dem Tod, ins Auge zu sehen. Bei dem Kobayashi-Maru-Test handelt es sich also um eine Prüfung des Charakters, doch was nur wenige wissen, ist, dass das Szenario, bei dem ein Frachtschiff von klingonischen Kampfkreuzern attackiert wird, auf einer im STAR TREK-Universum tatsächlichen Begebenheit basiert. Doch wer wäre wohl besser geeignet, die Grundlage für den wohl berühmtesten Test der Sternenflotten-Akademie zu liefern, als Captain Jonathan Archer? Der Protagonist und Held der fünften TV-Serie, der leider nicht der Erfolg der ersten vier beschieden war, ermöglicht dem Leser jedoch ein ungleich bessere Identifikation mit dem Szenario, als wenn es sich um eine komplett neue Crew handeln würde. Vor dem Hintergrund sich anbahnender kriegerischer Konflikte mit dem klingonischen und dem romulanischen Imperium, gewinnt das Intermezzo um den Frachter Kobayashi Maru deutlich an Gewicht und Brisanz. Mit dem gleichnamigen Roman von Julia Ecklar, in dem sich die Protagonisten der Classic-Serie ihre Erlebnisse mit dieser einzigartigen Prüfung beichten, hat der vorliegende Band indes gar nichts zu tun. Michael A. Martin und Andy Mangels schrieben vielmehr eine großartige Fortsetzung der TV-Serie und der ersten beiden Bände der neuen Romanserie, die ihm Cross-Cult-Verlag chronologisch korrekt veröffentlicht wird. Man merkt den Autoren ihre Trek-Affinität deutlich an und man kann wirklich nur in Ehrfurcht erstarren, wie gut es ihnen gelungen ist, das Geschehen schlüssig in das bestehende Universum einzubinden und den 500 Seiten starken Roman dennoch spannend zu gestalten, denn langweilig wird es in keiner einzigen Zeile. Auch die Handlung um Tucker und seine Beziehung zu T'Pol wird weitererzählt, und der Leser wird Zeuge der ersten Winkelzüge der berüchtigten Sektion 31, die hier jedoch nicht namentlich erwähnt wird. Obwohl die Geschichte in sich abgeschlossen ist, wird bereits ein Cliffhanger zum kommenden Zweiteiler („Der romulanische Krieg“) von Michael A. Martin gelegt. Als Quereinsteiger ist lediglich sonderbar, dass die Crew der Enterprise unter dem Kommando von Captain Jonathan Archer so viel Geheimwissen besitzt, das trotz der fortschrittlichen Zeit und Technik dennoch in Vergessenheit geraten ist, wie beispielsweise das ähnliche Aussehen und die Verwandtschaft der Romulaner mit den Vulkaniern oder auch das Mysterium hinter den menschlich aussehenden Klingonen. Trotzdem macht die Lektüre einen Riesenspaß und mit Julian Wanglers fundierten Beiträgen zu den „Weltraum-Nomaden der ersten Stunde“ und „Über die Bedeutung des Kobayashi-Maru-Tests“ erlebt der vorliegende Band seine kongeniale Komplettierung.


11: Elfenlicht
11: Elfenlicht
Preis: EUR 10,98

5.0 von 5 Sternen Keine Haudrauf-Fantasy, sondern Geschichten mit Köpfchen, 17. August 2014
Rezension bezieht sich auf: 11: Elfenlicht (Audio CD)
„Elfenlicht“ beendet den zweiten Zyklus aus Bernhard Hennens Fantasy-Epos DIE ELFEN, das von Zaubermond kongenial vertont wurde. Mit dem vorliegenden Hörspiel liegen also die ersten zweitausend Seiten als aufwändige Vertonung vor. Allein „Elfenlicht“ vereint in 67 Minuten Spielzeit mehr als 40 SprecherInnen, die alle (!) großartige Arbeitet geleistet haben und optimal besetzt wurden. Dabei haben DIE ELFEN weit mehr zu bieten als Säbelrasseln und epische Schlachten. Hennen erzählt in seinen Romanen spannende und vor allen Dingen schlüssige und hervorragend durchdachte Geschichten, mit authentischen und lebendig wirkenden Figuren, die vor dem geistigen Auge des Lesers Gestalt annehmen. Dieses Kunststück haben die Macher von ear2brain productions und Dennis Ehrhardt wiederholt und auf die Hörspiele übertragen. Allerdings sind die Hörspiele nichts was man nebenbei hört. Gerade „Elfenlicht“ erfordert die ganze Aufmerksamkeit des Hörers, denn um die Fäden des zweiten Zyklus logisch zu verknüpfen reicht es nicht, die Armeen von Trollen und Elfen in wildem Geschrei übereinander herfallen zu lassen. Das Hörspiel wird gleich von mehreren Charakteren aus der Ich-Perspektive erzählt, so das einerseits auf einen allwissenden, auktorialen Erzähler verzichtet werden kann, andererseits aber das Geschehen nicht allein durch alberne Kommentare erklärt werden muss. Der allgegenwärtige Alvias, dargestellt von Helmut Zierl, ist ja bereits von der ersten Folge an mit dabei. Ebenso wie Skanga, grandios gespielt von Luise Lunow, die hier wieder mehr in den Vordergrund rückt. Von Seiten der Lutin wird das Geschehen aus der Sicht von Ganda erzählt, fabelhaft inszeniert von Laura Maire. Kadlin und Guido vertreten die Menschen in dieser Geschichte, gesprochen von Ranja Bonalana und Helmut Krauss, einem sehr gefragten Hörspiel- und Synchronsprecher, der als Nachbar Paschulke aus der Serie LÖWENZAHN Fernsehgeschichte schrieb. Musik und Effekte sind ganz großes Kino und machen aus den ELFEN ein klanggewaltiges Hörvergnügen der Superlative. In der Geschichte finden sich immer wieder Parallelen, Anleihen und Metaphern zu unserer Historie, sowie zu berühmten Werken aus der Literatur und Mythologie. Im Booklet, das wieder einmal von einem sensationellen Gemälde von Sandobal verziert wird, berichtet der Autor Bernhard Hennen über die Hintergründe zu den Storys. Ein rundum gelungenes, fulminantes Fantasy-Hörspiel, erzählt in elf Akten. „Elfenlicht“ ist der Abschluss und der Höhepunkt des zweiten Zyklus, gewiss aber nicht das Schlusslicht der Serie, denn es geht munter weiter, denn die Kreativität des Autors Bernhard Hennen ist genauso ungebrochen wie die der Hörspielproduzenten.


03: Tatort Astronautenschule
03: Tatort Astronautenschule
Preis: EUR 10,98

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen TKKG im Weltraum, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: 03: Tatort Astronautenschule (Audio CD)
Obwohl die neue RAUMKADETT-Serie die Vorgeschichte zu der Hörspielserie MARK BRANDIS erzählt und aufzeigen soll, wie aus einem jungen Kadetten der erfahrene Raumschiffkommandant wird, richten sich die neuen Hörspiele wohl hauptsächlich an ein entsprechend jugendliches Publikum. Für die erwachsenen Hörer ist in erster Linie interessant, dass Mark bereits jetzt auf viele Personen trifft, die ihm auch später in seiner Laufbahn begegnen werden, so wie beispielsweise Robert Monnier. Außerdem werden hier die Grundsteine für die politische Ausgangslage gelegt, die die Welt von Morgen bestimmen, in der die Abenteuer von Mark Brandis spielen. So wird der Hörer Zeuge wie die Union gegründet wird, einer der beiden großen Machtblöcke in nicht allzu ferner Zukunft. Zumindest wenn man den Geschichten von Nikolai von Michalewsky Glauben schenken will. Die eigentliche Story des vorliegenden Hörspiels erinnert dagegen eher an die Science-Fiction-Variante von TKKG oder die DREI FRAGEZEICHEN. Ein Mord, der als Freitod ad acta gelegt wird, wird von altklugen, naseweisen Kids aufgeklärt, die damit nicht nur der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen, sondern auch gleich eine Verschwörung aufdecken und somit dem Außenminister Samuel Hirschmann das Leben retten. Der wird übrigens von Wolf Frass gesprochen, in Anlehnung an das Intro der Hauptserie MARK BRANDIS. Mit knapp 53 Minuten Laufzeit ist das Hörspiel indes auch nicht besonders lang, wenn man bedenkt, dass die eigentliche Serie hauptsächlich aus Zweiteilern besteht.
Von der Handlung abgesehen, kann das Hörspiel in Sachen Sprecher, Musik und Effekte aber auf ganzer Linie punkten. Michael Lott ist der ideale Erzähler und Daniel Claus spielt den jungen Mark Brandis mit sehr viel Elan. Mit dabei sind außerdem Leyla Rohrbeck, Sebastian Kluckert, Friedel Morgenstern, Wanja Gerick und andere. Hier bekommt der Hörer bereits einen guten Überblick über die nächste Generation an Hörspiel- und Synchronsprechern, die oft in die Fußstapfen ihrer bekannten Eltern treten.
„Tatort Astronautenschule“ ist kein Highlight, aber ein solide erzählter Science-Fiction-Krimi für Jugendliche mit herausragender Besetzung.


Verdammt und Begraben
Verdammt und Begraben
Preis: EUR 6,99

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Wiederhören mit Frantisek Marek, dem Pfähler, entpuppt sich als kurzweiliges Action-Spektakel mit wenigen Verschnaufpausen, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Verdammt und Begraben (Audio CD)
Auf diese Folge dürften sich viele Hörer und Fans gefreut haben, zumindest jene, die auch die Romane kennen und wissen, dass es in der Geschichte zu einem Wiedersehen bzw. Wiederhören mit dem Vampirjäger Frantisek Marek, dem Pfähler, kommt. Innerhalb der Serie ist es der zweite Auftritt des alten Rumänen, der John Sinclair erstmals in der zweiten Sonderedition zur Seite stand, die nach ihm benannt wurde: „Der Pfähler“.
Joachim Höppner, der ihm damals seine Stimme lieh, ist leider im Jahr 2006 verstorben, so dass ein neuer Sprecher gefunden werden musste. Die Wahl fiel schließlich auf Manfred Liptow, einen Fernsehschauspieler und versierten Hörspielsprecher, der in Serien wie TKKG mitwirkt und auch schon für DORIAN HUNTER vor dem Mikro stand. Die Rolle des alten Kämpen Marek steht ihm aber ausgezeichnet und seine Art der Darstellung verleiht dem Charakter etwas unverwechselbar Kauziges, im Gegensatz zu Joachim Höppner, durch den Marek sehr väterlich klang. Eigentlich wäre Höppner die ideale Besetzung für Father Ignatius gewesen, der in Folge 96 zum ersten Mal auftreten wird und John Sinclair mit geweihten Silberkugeln versorgt, die er in einem Kloster in Schottland herstellt.
Allerdings wurde auch die Sprecherin von Marie Marek, Frantiseks Frau, ausgetauscht. Ursprünglich hat nämlich Gertie Honeck die resolute Rumänin gesprochen. Im vorliegenden Hörspiel ist es Maria Hartmann, die ihre nicht gerade leichte Aufgabe mit Bravour gemeistert hat, denn Marie Marek spielt in dieser Folge gewissermaßen eine Schlüsselrolle. Ein wenig zu jung und läppisch klingt dagegen der Baron von Leppe, dargestellt von Janis Zaurins, und nicht nur Vampiro-del-mar stellt sich die Frage, was an dem Untoten so Besonderes sein soll. Katrin Fröhlich und Helmut Krauss dürfen als blutsaugendes Duo wieder so richtig auftrumpfen, obwohl die literarische Vorlage extrem gekürzt wurde. Denn eigentlich liegt der Story ein Zweiteiler zugrunde, wobei es im ersten Teil hauptsächlich um Tarrasco geht, einem besonderen Vampir, der kein Blut saugt, sondern Seelen trinkt. Dennis Ehrhardt hat aus Terrasco kurzerhand einen gewöhnlichen Vampir gemacht, der John und Suko als Informant dienen soll. Auch die Überfahrt nach Rumänien wird weniger dramatisch geschildert als im Roman. Im Endeffekt eigentlich auch eine überflüssige Szene. Trotzdem wirkt das vorliegende Hörspiel mit 53 Minuten zu kurz, denn die Handlung wird geradezu mit einem Affentempo voran gepeitscht, so dass der Hörer sich am Ende regelrecht überrannt fühlt. Ein wenig ärgerlich sind auch die Aussagen, dass der vorliegende Plan von Lady X zwar keinen Sinn zu ergeben scheint, aber sie sicherlich eine bestimmte Absicht verfolgt, die in einem großen Masterplan münden wird. Solche großspurigen Versprechungen können die Erwartungen meistens ohnehin nicht erfüllen, wie man bereits an der Kreuztrilogie erkennen konnte, und außerdem finde ich es schöner, wenn auch die vorhergehenden Geschichten Sinn ergeben. Was die Handlung von „Verdammt und begraben“ angeht, wird nämlich kaum etwas schlüssig erklärt.

ACHTUNG SPOILER:
Der Hörer erfährt weder, wie die Geisterjäger überhaupt auf die Idee kamen Terrasco zu jagen, um ihm Informationen über Lady X abzuschwatzen, noch warum diese überhaupt auf die Hilfe des Untoten angewiesen war. Und warum benötigt sie ausgerechnet Mitglieder der Konstantin-Sippe für ihre Pläne?

Die Musik hält sich, bis auf das Intro und den Abspann, vornehm im Hintergrund und bleibt nicht groß im Gedächtnis haften. Ansonsten bleibt nur wenig Zeit zum Verschnaufen, denn auch dieses Mal kracht und knallt es an allen Ecken und Enden. Wurde anfänglich noch viel Wert auf Atmosphäre und Gruselstimmung gelegt, so steht mittlerweile wieder die Action an erster Stelle.


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