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Beiträge von Florian Hilleberg
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Rezensionen verfasst von
Florian Hilleberg (Göttingen)
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   

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Futures End - Das Ende aller Zeiten: Bd. 1: Das Ende aller Zeiten
Futures End - Das Ende aller Zeiten: Bd. 1: Das Ende aller Zeiten
von Brian Azzarello
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Zeichnerisch und inhaltlich düsterer Superhelden-Comic, der Einblick in eine alternative Zukunft ermöglicht, 2. März 2015
Apokalyptische Szenarien und Crossover erfreuen sich seit Jahren wachsender Beliebtheit im Comic- und Superhelden-Genre. Und mal ehrlich, alternative Zeitlinien und Paralleluniversen bieten seit jeher optimale Tummelplätze, um mal richtig die Sau raus zu lassen, beliebte Charaktere gleich reihenweise über die Klinge springen zu lassen und doch irgendwie zu wissen, dass es noch eine Möglichkeit gibt, alles ungeschehen zu machen.

So die Theorie.
Ob es Terry McGinnis aber wirklich gelingt, das Szenario, das optisch und inhaltlich stark an die TERMINATOR-Storyline erinnert, tatsächlich zu verhindern, steht in einem anderen Band. Insgesamt ist die Mini-Serie FUTURES END nämlich auf 8 Bände ausgelegt. Der 100 Seiten starke Auftaktband dient dabei eher als Appetizer und macht seine Sache auch richtig gut. Tatsächlich benötigt man relativ wenig Vorkenntnisse. Superman und Batman sind schließlich auch Nicht-Comic-Lesern ein Begriff, und das sicherlich nicht erst seit den neuesten Verfilmungen. Die anderen Pro- und Antagonisten lernt man im Laufe der Handlung kennen. Von Firestorm, Grifter und Terrific habe ich bis dato jedenfalls noch nichts gehört oder gelesen, bin aber mit den Figuren trotzdem schnell warm geworden.
Man verzeihe mir das Wortspiel im Zusammenhang mit Firestorm.

Angesichts der vielen parallel verlaufenden Handlungsstränge kommt Terry McGinnis leider nicht so richtig zum Zuge. Scheinbar müssen erst einmal alle Figuren richtig platziert werden, bevor die Handlung zahnradartig ineinandergreifen kann.
Auch optisch hat das Comic-Event einiges zu bieten und das Cover bietet den idealen Einblick in das neueste Abenteuer der DC-Helden.
Für die Zeichnungen sind Dan Jurgens, Aaron Lopresti, Jesus Merino, Patrick Zircher, Mark John Irwin, Ethan van Sciver verantwortlich, deren Stil sich perfekt ergänzt, aber auch nicht so gravierend unterscheidet, als dass die Geschichte wie zusammengewürfeltes Stückwerk anmutet. Tatsächlich bekommt man als Leser den Eindruck, es hier mit dem Auftakt zu einem gut durchdachten Comic-Adventure der Superlative zu tun zu haben. Die Spannung steigt und man wartet ungeduldig auf die Fortsetzung.


Star Trek - The Original Series 6: Die Glücksmaschine
Star Trek - The Original Series 6: Die Glücksmaschine
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mäßig spannendes Solo-Abenteuer von Kirk, 1. März 2015
Wieder ist ein Jahr vergangen und wieder erscheint ein Roman der ersten STAR TREK-Generation, mittlerweile als THE ORIGINAL SERIES betitelt (= STTOS).

Autor des Romans ist dieses Mal nicht Jerry Oltion, sondern James Gunn. Doch wer mehr über den Verfasser erfahren möchte, sollte ihn nicht mit dem gleichnamigen Regisseur des Blockbusters GUARDIANS OF THE GALAXY verwechseln. Zu dem wird nämlich fälschlicherweise auf der deutschsprachigen Wikipedia-Seite von Ted Sturgeon verwiesen. Ted Sturgeon ist ein bekannter amerikanischer Science-Fiction-Autor, der auch die Drehbücher zu den Episoden „Landurlaub“ und „Weltraumfieber“ (auch: „Pon Farr“) verfasste. Die Story zum vorliegenden Roman „Die Glücksmaschine“ stammt ebenfalls von Sturgeon und sollte einst auch als Drehbuch für eine TV-Episode herhalten.
Wie mittlerweile alle wissen, ist es dazu nicht gekommen, denn trotz zahlreicher Protestaktionen von Fans und Mitwirkenden ist die Serie nach der dritten Staffel eingestellt worden. Ted Sturgeon starb schließlich im Jahr 1985 und so lag es an James Gunn, ebenfalls einem renommierten Autor von Science-Fiction-Literatur, das unvollendete Manuskript seines Freundes zu einem Roman zu vervollständigen, denn Gunn ist zugleich auch der Nachlassverwalter von Ted Sturgeon. Der Roman selbst stammt bereits aus dem Jahr 1996, ein Zeichen dafür, wie sehr wir deutschen Leser hinterherhinken.

Herausgekommen ist eine faszinierende Geschichte und ein wirklich unterhaltsamer Science-Fiction-Roman, dem es leider an der typischen STAR TREK-Atmosphäre mangelt. Nun ist das Thema um die absolute Glückseligkeit, ein angebliches Paradies und globale Manipulation der Bevölkerung für STAR TREK alles andere als neu. Tatsächlich erinnert der Roman frappant an eine Mischung aus den Episoden „Landurlaub“ (ohne deren Humor) und „Landru und die Ewigkeit“ (ähnlich langweilig).
Und wie es zu Zeiten der Produktion von STTOS nun einmal so war, wird auch hier kein Bezug zu anderen Erlebnissen oder Episoden genommen. Hätte sich Kirk an die oben erwähnten Folgen erinnert, wäre die Wiederholung des Plots weit weniger ärgerlich gewesen. Auch von der ominösen Dannie hat man vorher nie etwas gesehen oder gehört und auch später spielt sie keine wichtige Rolle mehr. Selbst im Roman dient sie lediglich als einer der Aufhänger, denn Kirk findet rasch eine neue Gespielin.
Außer Kirk kommen noch Dr. McCoy, Mr. Spock, Lt. Uhura und Scotty in der Geschichte drin vor. An Mr. Sulu und Checkov wird keine einzige Silbe verschwendet, und auch die restlichen Charaktere erfüllen nur einen untergeordneten Zweck. Sie müssen eben dabei sein. Genau wie der obligatorische Streit zwischen McCoy und Spock, wobei der Schiffsarzt hier relativ milde wirkt.

Kaum, dass seine Gefährten einen Weg gefunden haben, um ihrem Captain beizustehen, werden sie auch sogleich in Haft genommen. Hier erfährt der Roman eine drastische Wendung, denn bevor auch Kirk festgenommen werden kann, um als Arbeiter seinen ersten Zahltag genießen zu können, der ihn auf den Geschmack bringen soll, wird er von einer Gruppe Revolutionäre entführt, die mit der hiesigen Walspezies zusammenarbeitet. Wie auf der Erde handelt es sich um warmblütige Säugetiere, die im Meer leben und deren Intelligenz höher eingeschätzt wird, als die des Menschen. Hier wird es etwas schräg und Kirks Kampf gegen den Eisgletscher, der von der Glücksmaschine als subtile Waffe zur Beseitigung der Rebellen herangezogen wird, ist langatmig und ermüdend. So wie der ganze Roman, dessen Botschaft, so interessant und faszinierend sie sein mag, sich schnell erschöpft. 300 Seiten hätte es für diese Geschichte jedenfalls nicht gebraucht. Zumal man den Eindruck bekommt, dass die Szenen mit den Rebellen, den Walen und dem Gletscher nur eingebaut wurden, um die Story ein wenig auszuschmücken.
Auch das Finale hat nichts wirklich Neues zu bieten, so dass man sagen muss, dass dieser STAR TREK-Roman nur etwas für Sammler und Komplettisten ist.


05: Der Aladin-Schachzug
05: Der Aladin-Schachzug
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen Sorgfältig produziertes Science-Fiction-Hörspiel, mit einer fesselnden Handlung - eine gelungener Auftakt zum ersten Zweiteiler, 1. März 2015
Rezension bezieht sich auf: 05: Der Aladin-Schachzug (Audio CD)
Obwohl nicht offiziell als Doppelfolge deklariert, handelt es sich bei der fünften Episode der neuen Hörspielserie MARK BRANDIS – RAUMKADETT um den ersten Teil eines Zweiteilers. Zugleich ist „Der Aladin-Schachzug“ ein durchweg spannendes und sehr gut konstruiertes Hörspiel. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass die Zielgruppe ein jüngeres Publikum ist, als bei der eigentlichen Serie nach den Romanen von Nikolai von Michalewsky.
Zugegeben, die Handlung, dass der Serienheld auf der Suche nach einem vermissten Elternteil ist, der natürlich irgendwie und irgendwo noch lebt, ist alles andere als neu oder innovativ.
Schlussendlich geht es hier aber in erster Linie um das großartige Talent des jungen Mark Brandis, fabelhaft gespielt von Daniel Claus, sich immer wieder in Schwierigkeiten zu bringen. Faszinierend an der Story, verfasst von Balthasar von Weymarn, ist die Darstellung der Welt von Morgen. Wie schon bei der Mutterserie liegt der Reiz darin, dass die Beschreibung fast schon visionär ist und man sich vorstellen kann, dass es tatsächlich einmal so abläuft. Vor allem wenn man Marks komisch-absurden Dialog mit dem Tourismus-Interface berücksichtigt.
Die Sprecher sind alle sehr engagiert und mit Leib und Seele bei der Sache, so wie Friedel Morgenstern, Sebastian Kluckert und Sebastian Fitzner. Ebenfalls mit dabei ist Erich Räuker, unter anderem Synchronsprecher von Robert Duncan McNeill, dem Schauspieler, der in STAR TREK: VOYAGER Lt. Tom Paris gespielt hat.

Die Musik ist sehr stimmig und überzeugt mit Stücken, die zum Setting passen, wie beispielsweise die orientalischen Klänge zur ägyptischen Kulisse. In Punkto Sounddesign und Mischung hat das Tonstudio Sound of Snow in Berlin erstklassige Arbeit geleistet. Stimmen, Musik und Effekte harmonieren perfekt miteinander, ohne dass es zu Schwankungen in der Tonhöhe oder -qualität kommt.
Am Ende dieser Folge erwartet den Hörer ein gelungener und fieser Cliffhanger, bei dem man bedauert, dass es drei Monate bis zur Fortsetzung dauert.


Kaffee in Wien
Kaffee in Wien
von Stadtbekannt.at
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Unverzichtbarer Begleiter für Kaffeegenießer und Wienliebhaber, 20. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Kaffee in Wien (Gebundene Ausgabe)
Wer sich mit Österreichs Hauptstadt beschäftigt kommt am Holzbaum Verlag und Stadtbekannt Wien nicht vorbei. Auch mit dem Führer „Kaffee in Wien“ haben sich die Autoren sehr viel Mühe gegeben und ein Büchlein verfasst, das dem geneigten Kaffeegenießer mit reichlich Informationen über das Schwarze Gold versorgt. Kurz, knapp und präzise. Dazu reich bebildert und hervorragend gegliedert. Ein Stichwortverzeichnis erleichtert das rasche Nachschlagen.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Bisweilen vielleicht eine Spur zu flapsig und umgangssprachlich. „Macht Sinn“ ist einfach keine schöne Umschreibung. Entweder etwas ergibt Sinn oder es ist sinnvoll. Aber gemacht wird der Sinn eher weniger.
Nichtsdestotrotz ist „Kaffee in Wien“ ein unverzichtbarer Begleiter, der dank seines kleinen Formats auch bequem in jede Jackeninnentasche passt. Knapp 10 Euro sind natürlich ein stolzer Preis, doch wer Wien einmal besuchen möchte, bekommt hier die Gelegenheit geboten, diese wunderschöne Stadt von einer ganz besonderen Seite kennen zu lernen.


Todesurteil: Thriller
Todesurteil: Thriller
Preis: EUR 8,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Liebhaber des Genres ein absolutes Muss, 18. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Todesurteil: Thriller (Kindle Edition)
Hier ist er also, der lang erwartete zweite Fall von Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Bereits der Titel erleichtert dem Leser die Orientierung, denn in Grubers Gesamtwerk fangen beide Romane mit dem ungleichen Ermittler-Duo mit „Todes...“ an. Sicher, „Todesurteil“ stellt allein für sich keinen besonders originellen Titel dar und würde in seiner Unverbindlichkeit zu jedem x-beliebigen Thriller passen.
Ich muss gestehen, als ich den Band in Händen hielt, dachte ich nur, ob es wirklich nötig war, aus dem Roman einen knapp 600 Seiten dicken Schinken zu machen? Rückblickend betrachtet lautet die Antwort: Ja.

Denn nur so können die vielen Charaktere und die einzelnen Handlungsstränge die notwendige Tiefe entwickeln, um am Ende den entsprechenden Aha-Effekt auszulösen. Der Plot als solcher ist schlicht genial und mit Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez hat er zwei wirklich sympathische Protagonisten erschaffen. Die Exzentrik und Misanthropie Sneijders nimmt man diesem schließlich nicht wirklich ab.
Einzig die Staatsanwältin Melanie Dietz wirkt in ihrer Aufrichtigkeit und ihrem unkonventionellen Vorgehen ein wenig konstruiert. Publikumswirksam in Begleitung eines familienfreundlichen Therapiehundes namens Sheila. Als Rasse kommt dafür natürlich nur ein Golden Retriever infrage. Zuckersüß. Wem geht da nicht das Herz auf, wenn er mit der kleinen Clara in ihrem Krankenbettchen herumtollt?
Kommissar Zufall wird indes leider einmal zu oft bemüht. Ist doch ein dicker Hund, dass Melanie Dietz ausgerechnet Claras Mutter kannte und eng mit ihr befreundet war, und dass (ACHTUNG SPOILER!), der verhasste Ehemann tatsächlich auf äußerst hinterlistige Art und Weise bei ihrem Ableben nachgeholfen hat, was sämtliche Alleingänge und Gesetzesübertretungen der Frau Staatsanwältin rechtfertigt.

Immerhin wirkt die Handlung bei Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder deutlich schlüssiger und sorgt für jede Menge Spannung. Trotz des enormen Umfangs fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Empfohlen sei jedoch, nur wenige Pausen einzulegen, beziehungsweise täglich weiterzulesen, um richtig in die Handlung eintauchen zu können. Belohnt wird man mit einem Thriller der Extraklasse, der einem am Ende wirklich hoffen lässt, dass sich der Autor zu einem weiteren Fall mit Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder hinreißen lässt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 2, 2015 3:32 PM CET


Die Augen der Heather Grace: Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes. Kriminalroman
Die Augen der Heather Grace: Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes. Kriminalroman
Preis: EUR 7,49

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Staubtrockene Neuinterpretation von Sherlock Holmes mit einem Hauch Pseudoauthentizität, 15. Februar 2015
Seit publik gemacht wurde, dass Sherlock Holmes sogar ein reales Vorbild gehabt haben soll, nämlich eben jenen Dr. Joseph Bell, der hier neben Arthur Conan Doyle die Hauptrolle spielt, sind Tür und Tor für jede Menge pseudoauthentischer Berichterstattungen geöffnet. Dass der Holmes-Erfinder Doyle selbst viel von seiner Person und seinen Ansichten in die Figur des versehrten Militärarztes John H. Watson hat mit einfließen lassen, dürfte niemanden mehr in Erstaunen versetzen. Und so beschreibt David Pirie in seinem ersten Band der neuen Serie AUS DEN DUNKLEN ANFÄNGEN VON SHERLOCK HOLMES die Geschehnisse aus der Sicht des Holmes-Schöpfers. Teilweise auch in Rückblicken, der Leser ist also wirklich von Anfang an dabei. Und da Bell verfügt hat, dass über seine Fälle keine Berichterstattung erfolgen sollte, musste Doyle sich natürlich anders helfen. Warum er schließlich doch noch dazu übergegangen ist, die „wahre“ Geschichte über sich und Bell zu Papier zu bringen, wird im vorliegenden Band zumindest angedeutet.
Der geneigte Sherlockianer findet natürlich zahlreiche Anspielungen auf den Kanon von Doyle, inklusive der berühmten Kennenlernszene zwischen Watson und Holmes, wo der Arzt mit Entsetzen feststellt, dass der Detektiv eine Leiche mit einem Stock traktiert. Das Verhältnis zwischen Doyle und Bell ist zwar ein gänzlich anderes, doch viele Dinge wiederholen sich, beziehungsweise dienen angeblich als Vorlage für Sherlock Holmes.

Pirie gelingt es vortrefflich die Geschehnisse als pseudoauthentische Tatsachen darzustellen und, wie gesagt, die zahlreichen Anspielungen, werden bei den Fans für leuchtende Augen sorgen. Die Deduktion anhand der Taschenuhr wird hier ebenso nachvollzogen, wie der Fall mit dem einsamen Radfahrer und das Entschlüsseln eines Geheimdokuments, wie es in „Die tanzenden Männchen“ beschrieben wird.
Obwohl mit dem Fall um Heather Grace ein roter Faden existiert, beschäftigt sich der Roman zu Anfang sehr mit der Figur Doyles und dessen Bekanntschaft mit Bell, so dass es ein wenig dauert, bis die Handlung Fahrt aufnimmt. Der Fall ist interessant und spannend. Pirie hat sich viel Mühe gegeben Stil und Sprache des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts zu treffen. Was man als Leser von Doyles Werk jedoch oft vermisst, ist der typische, britische Humor. Das vorliegende Werk ist sehr trocken, und das ist nicht im komödiantischen Sinn gemeint, denn mit humoristischen Einlagen war der Schriftsteller David Pirie sehr, sehr sparsam. So kommt es, dass sich der Roman trotz seiner gefälligen Länge von gerade einmal 330 Seiten, stellenweise doch sehr in die Länge zieht. Auch die Entschlüsselung des Geheimdokuments nimmt viel Zeit in Anspruch, ohne dass der Leser durch ein entsprechendes Aha-Erlebnis entschädigt wird. Solche Gedankenspielereien hat man einfach schon zu oft gelesen.

So stellt sich die Frage, ob die Leserschaft wirklich noch eine Neuninterpretation von Holmes und Watson braucht?
Sherlockianer und/oder Holmesianer sind immer dankbare Abnehmer für alles, was mit dem berühmten Meisterdetektiv zu tun hat. Doch im Vergleich zu vielen anderen Epigonen bewegt sich Pirie bislang leider nur im Mittelfeld.


Treffpunkt Leichenhaus (Teil 1
Treffpunkt Leichenhaus (Teil 1
Preis: EUR 5,16

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo Romanheft-Puristen die Stirn runzeln werden, dürfen sich Hörspielfans auf eine temporeiche Handlung freuen, 12. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Treffpunkt Leichenhaus (Teil 1 (Audio CD)
Hörer und Leser, die sich eine 1:1-Umsetzung wünschen werden vermutlich Stirn runzelnd und fluchend vor dem Player sitzen, denn das Hörspiel beinhaltet nicht weniger als die Elemente von vier Romanen, die hier allerdings sehr behutsam und stimmig verbunden wurden.

Neben dem titelgebenden „Treffpunkt Leichenhaus“, hat sich Dennis Ehrhardt auch schon bei dem Folgeband „Gefangene der Teufelsinsel“, sowie „Das gläserne Grauen“ und „Satans Tätowierer“ bedient. In Letzterem hat Arkonada in der Heftromanserie seinen offiziellen ersten Auftritt. Eigentlich geht es in „Treffpunkt Leichenhaus“ und dem offiziellen zweiten Teil der Romanserie um einen Vampir-Drilling aus dem alten Atlantis und die Suche von Myxin und Kara nach einem Schutz gegen den Todesnebel. Nun, einen dämonischen Drilling, gab es vor kurzem erst in der Serie DORIAN HUNTER. Die Parallele wäre doch ein wenig zu offensichtlich gewesen. Allerdings wird so auch das stimmungsvolle Cover des Hörspiels komplett ad absurdum geführt. Das Leichenhaus dient zwar jetzt als Treffpunkt für Eric Wade und seinen Informanten, doch einen Vampir trifft John dort nicht an. Die Szene zu Beginn stammt aus „Das gläserne Grauen“, das als Namensgeber der nächsten Folge 99 diente und die Geschichte um Arkonada und die Großen Alten fortsetzt. Dabei stoßen John Sinclair und seine Freunde bereits auf einen neuen wichtigen Hinweis, der für die Jubiläumsfolge 100 von Bedeutung ist: Das Orakel von Atlantis. Man sieht also, es bleibt spannend und komplex, doch man merkt dieser Folge bereits an, dass sich die Macher darum bemühen die Fäden zusammenzuführen. John Sinclair stellt hier die richtigen Fragen: Woher wusste Lady X beispielsweise, dass das Rufen der Kreuzformel die Großen Alten erwecken würde? Was bezweckt sie wirklich damit, die Großen Alten zu kontrollieren? Wer oder was steckt hinter Arkonada? Fragen, die in den nächsten Folgen (hoffentlich) beantwortet werden. Die Gläsernen sind im Hörspiel jedoch nicht ganz so widerstandsfähig wie im gleichnamigen Roman. Azucena, fabelhaft gespielt von Karin Rasenack, ist im Roman eigentlich auch keine Mitarbeiterin von Logan Costello, obwohl sie dadurch als Charakter irgendwie viel interessanter wird. Ebenso wie Eric Wade als Staatsanwalt, denn im Roman ist er lediglich ein Polizist, der seinen veränderten Kollegen auf die Schliche kommt. Deutlich ausgebaut wurde der Part von Logan Costello selbst, und das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, denn es macht jedes Mal enormen Spaß Bernd Vollbrechts Interpretation des Mafia-Bosses zu hören. Auch Frank Glaubrecht ist voll in seinem Element, und es wäre wirklich bedauerlich, wenn er nach Folge 100 nicht mehr mit dabei wäre, wie im Internet bereits geunkt wird. Natürlich macht auch Martin May seine Sache wieder einmal ausgezeichnet, ebenso wie Alexandra Lange, eine exzellente Schauspielerin und Sprecherin. Besonders freuen dürften sich die Hörer aber über den erneuten Auftritt von Peter Matic als Myxin, da der Magier ja schon länger nicht mehr mit von der Partie war. Auch Susanna Bonasewicz darf hier abermals als Kara in Erscheinung treten. Katrin Fröhlich kommt als Lady X dagegen erst im letzten Drittel so richtig zum Zug.

Musik und Effekte sind erstklassig gemischt und auch nicht zu laut, so dass sie die Dialoge, vor allen Dingen die Telefonate nicht überdecken. Auf lästige Doppler wurde glücklicherweise verzichtet.
Insgesamt betrachtet also eine rundum gelungene Folge, die Lust auf die nächsten Episoden weckt. Das Warten wird lang.


Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster [2 DVDs]
Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster [2 DVDs]
DVD ~ Yoshimitsu Banno
Preis: EUR 37,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Godzilla gegen Umweltverschmutzung! Der Wahnsinn hat Methode., 4. Februar 2015
Für seinen 10. Beitrag zu den KAIJU CLASSICS hat sich Anolis Entertainment eine ganz besondere Perle des japanischen Monsterfilms ausgesucht. Nun gehöre ich persönlich nicht zu der Generation, die diesen Streifen weiland im Kino bestaunen durfte und begegnete Godzilla als Kind erst im Privatfernsehen.
„Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster“ war indes nicht mit dabei und der Film ist wirklich in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich.

Eines vorweg: falls man diesen Film nicht kennt, sollte man nicht vorschnell urteilen und ihn ein zweites Mal anschauen, vielleicht sogar mit einem der drei (!) Audiokommentare, die diese Sammler-Edition beinhaltet. So erkennt man nämlich, dass dieser Godzilla-Film nicht nur das missglückte Regiedebüt eines Mannes namens Yoshimitsu Banno ist, der sich offenbar nicht entscheiden konnte, ob er einen düsteren Monster-Horrorfilm drehen wollte oder doch lieber einen Godzilla-Streifen für Kinder mit pädagogischer Botschaft.
Ganz so misslungen ist dieses cineastische Werk aber dann doch nicht, auch wenn einige Szenen äußerst gewöhnungsbedürftig und experimentell erscheinen.
Der fliegende Godzilla am Ende dieses unterhaltsamen Filmchens ist damit noch nicht einmal gemeint, denn je öfter man den Streifen sieht, umso weniger stört man sich an dieser widernatürlichen Akrobatik.
Zunächst aber wird man mit einem stimmungsvollen Intro begrüßt, das weniger an einen Godzilla-Film erinnert, als vielmehr an den Beginn eines japanischen James-Bond-Abenteuers. Die junge Dame, die den Titelsong zum Besten gibt, spielt im Film übrigens eine nicht unwesentliche Rolle, auch wenn sie nicht viel zu sagen hat. Der menschliche Hauptdarsteller ist vielmehr Hiroyuki Kawase, der den kleinen Ken spielt. Aber keine Bange, sein Part ist weit weniger einnehmend und aufdringlich als in „Godzilla – Attack all Monsters“. Die Thematik des vorliegenden Films ist durchaus ernsthaft und einige Szenen sind wirklich gewagt für einen Godzilla-Film, der sich eigentlich an ein jüngeres Publikum richtet. Immerhin gab es damals die Auflage von Seiten des Studios, dass in den Godzilla-Streifen keine Leichen gezeigt werden durften. Mit dieser Tradition hat Yoshimitsu Banno erstmals gebrochen. Und die blanken Knochen von Hedorahs Opfer sind schon starker Tobak. Das Monster heißt übrigens nur in der deutschen Fassung Hydrox, während der Name Hedorah an das japanische Wort für Schlick oder Schlamm gemahnt.

Das Kostüm hält heutigen Standards natürlich genauso wenig Stand wie der Gummianzug von Godzilla, obwohl Hedorah als Monster wirklich ein Novum darstellt und als personifizierte Umweltverschmutzung eigentlich eine recht gute Figur macht. Vor allem wenn er auf einem Industrieschlot hockt und die giftigen Dämpfe einsaugt wie ein alter Kiffer.
Im Gegensatz zu einigen anderen Godzilla-Filmen braucht der Zuschauer nicht lange auf den Auftritt der Monster zu warten. Die Fanfare zu Godzillas Auftritt, der wie ein Western-Held vor der aufgehenden Sonne erscheint, ist dann aber doch eine Spur zu albern. Wenigstens hält er sich mit lächerlichen Gesten zurück, auch wenn er in einigen Szenen immer noch viel zu sehr an einen Menschen erinnert. Erfrischend und darüber hinaus sehr stimmig und irgendwie beklemmend ist dagegen jene Szene, in der Godzilla von seinem Gegner im Schlick lebendig begraben werden soll. Und von solchen Szenen gibt es durchaus noch mehr zu entdecken, so wie es in dem Film vor Anspielungen und Metaphern nur so wimmelt. Selbst der Tod einer Hauptrolle muss der geneigte Zuschauer in Kauf nehmen. Die Zeichentrick-Sequenzen, die nicht von ungefähr an einen Lehrfilm der 70er Jahre erinnern, haben mich weit weniger gestört als den einen oder anderen Kommentator. Tatsächlich musste ich mehr an Monty Python's „Die Ritter der Kokosnuss“ denken, in dem solche animierten Einlagen ebenfalls drin vorkamen. So besitzt der Film trotz seiner düsteren Elemente und seiner hoffnungslosen Botschaft doch eine Prise Humor. Eines sehr speziellen zwar, aber immerhin.

Hinzu kommt, dass die Handlung auch den Zeitgeist der 70er transportiert, was in der Jugendkultur gut zur Geltung kommt. Die Anreise der Jugendlichen am Fujiyama wurde in einem tristen Grauton gefilmt und wird erst farbig als sie zu feiern beginnen.
So hat der Film neben der typischen Monster-Klopperei, sogar einige beinahe psychedelisch anmutende Aspekte aufzuweisen.


Comtesse des Grauens - Hammer Edition [Blu-ray]
Comtesse des Grauens - Hammer Edition [Blu-ray]
DVD ~ Ingrid Pitt
Wird angeboten von sofort lieferbar
Preis: EUR 29,94

5.0 von 5 Sternen Nicht besonders blutig und historisch vollkommen inkorrekt, aber äußerst unterhaltsam mit einer umwerfenden Ingrid Pitt, 1. Februar 2015
„Comtesse des Grauens“ ist eines der wenigen Beispiele, bei denen der deutsche Verleihtitel deutlich treffender ist als der englische Originaltitel, der mit „Countess Dracula“ mal wieder den unvermeidlichen Grafen aus Transsylvanien bemüht, um das Publikum zu ködern.

Mit Dracula haben jedoch weder der Film, noch die ungarische Blutgräfin kaum etwas zu tun, auch wenn man den historischen Vorbildern eine entfernte verwandtschaftliche Verbindung nachsagt. Im Gegensatz zu Dracula ist Gräfin Bathory aber keine Untote und nicht auf das Trinken von Menschenblut angewiesen. Vielmehr benutzt sie es als widernatürliches Kosmetikum, um dem Verfall ihres Körpers entgegenzuwirken. Was anfangs auch prima funktioniert, wird bald zu einem zunehmend schwierigeren Unterfangen, denn die Wirkung ist nicht von Dauer und so benötigt Gräfin Bathory immer mehr Jungfrauen, um ihre jugendliche Schönheit zu erhalten. Doch jedes Mal wenn die Wirkung nachlässt, sieht sie noch älter und greisenhafter aus. Im Film sieht man hierbei oft das Antlitz der Gräfin in einer spiegelnden Oberfläche. Die Parallelen zur Drogensucht sind offensichtlich, auch wenn der Film keinerlei pädagogische Ansprüche erhebt. Genauso wenig wie er historisch korrekt sein will, obwohl er, laut Klappentext auf der Hülle dieser Bluray-Edition, der erste Horrorfilm der britischen Hammer-Studios ist, der vollständig auf einer wahren Geschichte basiert. Mit der Basis enden dann aber auch die geschichtlichen Fakten, denn der Regisseur Peter Sasdy („Hände voller Blut“) setzte auf Unterhaltung und den Schauwert der Hauptdarstellerin Ingrid Pitt, die zwar nicht ganz so freizügig auftritt wie in „Gruft der Vampire“, aber deutlich mehr zeigte als andere Schauspielerinnen zu jener Zeit.
So ist ihre Darstellung der fanatischen Gräfin mehr als überzeugend, auch wenn nach oben sicherlich noch Luft gewesen wäre, was jedoch eher an der Inszenierung gelegen haben mag, denn im Gegensatz zu anderen Hammer-Produktionen der 70er Jahre ist „Comtesse des Grauens“ doch relativ blutarm.
Der Cast ist mit Nigel Green auch recht prominent besetzt. Den Schauspieler kennt man aus so farbenprächtigen Klassikern wie „Jason und die Argonauten“ und „Die Maske des Roten Todes“. Als ebenso leidenschaftlicher, wie charismatischer Handlanger der Gräfin Bathory, ist er neben Ingrid Pitt eines der Glanzlichter dieser Studioproduktion.
Die Maske von Ingrid Pitt als hässliche Greisin ist durchaus sehenswert und auch für heutige Verhältnisse gelungen.
Ein wenig blass und oberflächlich bleibt die Tochter, deren Martyrium bei den Waldschraten mehr angedeutet wird, als dass es wirklich nahe geht. Dafür kann das Finale so richtig punkten und die Funde der ausgebluteten Leichen sorgen für die nötige Prise Gänsehaut.

Der Soundtrack des Films ist passend und harmoniert fabelhaft mit der Handlung, ohne dass er sich dem Zuschauer aufdrängt. Dafür bleibt er aber auch nicht nennenswert im Gedächtnis haften.

Unter dem Strich schuf Peter Sasdy also einen durchaus stimmungsvollen und sehenswerten Gruselfilm mit realen Bezügen. Kein Historiendrama wie die deutsche Verfilmung „Die Gräfin“ mit Julie Delpy und Daniel Brühl, sondern ein atmosphärischer Unterhaltungsfilm, dem man gewiss keine Effekthascherei vorwerfen kann.


30: Planetaktion Z
30: Planetaktion Z
Preis: EUR 5,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Realistische und intelligente Science-Fiction, bei der der erhobene, moralische Zeigefinger eine Idee zu hoch gereckt wird, 30. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: 30: Planetaktion Z (Audio CD)
Und wieder nullt eine der besten Science-Fiction-Serien überhaupt. „Planetaktion Z“ ist bereits die dreißigste Folge der Hörspieladaptionen von Nikolai von Michalewskys gleichnamigen Romanen über den Weltraumpartisanen Mark Brandis. Und dieses Mal bekommt der Hörer eine Einzelfolge mit satten 78 Minuten Laufzeit geboten. Eine Einzelepisode, die es jedoch in sich hat und das Leben von Mark Brandis nachhaltig erschüttert.

Das Hörspiel wurde abermals von Balthasar von Weymarn nach dem gleichnamigen Roman geschrieben. Inwieweit sich die Handlung jedoch an die literarische Vorlage hält, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden.
Fest steht, dass alle Beteiligten auch für dieses Hörspiel wieder exzellente Arbeit geleistet und sich mächtig ins Zeug gelegt haben. Allen voran natürlich die Sprecher David Nathan, Michael Lott, Antje von der Ahe und all die anderen hochkarätigen Schauspieler. In dieser Folge hat übrigens auch eine Hörspiellegende der alten Schule einen Gastauftritt bekommen. Die Rede ist von Rainer Schmitt, der in den 80er Jahren den Serienhelden LARRY BRENT in der gleichnamigen Serie von EUROPA verkörperte. Schmitt spricht hier Juan Segovia, der Grischa verhaftet und in die Mangel nimmt.
Musik und Effekte sind von gewohnt hoher Qualität. Angemessen und treffend, aber nicht außergewöhnlich.
Mit der Handlung bin ich trotz des überraschenden Finales allerdings nicht so recht warm geworden. Diese ganze Diskrimierungsgeschichte wirkt nur allzu bemüht und letztendlich plätschert die Handlung vor sich hin, wobei man den Eindruck hat, dass alles schon zu kennen. Das Faszinierende an der Serie ist der Realismus, denn MARK BRANDIS handelt von authentischen Charakteren, die mit realistischen Problemen konfrontiert werden. Bis auf wenige Ausnahmen hat man bei den einzelnen Folgen immer das Gefühl, dass es tatsächlich einmal so sein könnte. Abgesehen davon, dass Mark Brandis und seine Gefährten bei allen wichtigen Ereignisse auf der Erde und im Sonnensystem an vorderster Front zu stehen scheinen.
Der erhobene, moralische Zeigefinger ist aber in „Planetaktion Z“ eine Spur zu steif und am Ende hatte ich den Eindruck, dass die Fremdenhass-Thematik aufgegriffen wurde weil sie eben dran war und noch nicht ausreichend thematisiert wurde. Die Sache wäre vermutlich effektvoller gewesen, wenn sich die Handlung über mehrere Folgen entwickelt hätte, gewissermaßen als B-Handlung neben der Hauptstory.

Allerdings ist die Geschichte auch kein Totalausfall. Sie hat durchaus ihre Momente und allein der hohe Produktionsstandard von Interplanar Records sorgt einmal mehr für das optimale Kopfkino.


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