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Rezensionen verfasst von
Florian Hilleberg (Göttingen)
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Die Falle
Die Falle
Preis: EUR 5,10

4.0 von 5 Sternen Trotz vorhersehbarer Handlung ein packendes und unheimliches Gruselhörspiel, 28. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Falle (Audio CD)
Spiegel faszinieren uns und stellen in der phantastischen Literatur nicht selten transzendentale Tore in fremde Dimensionen dar. Henry S. Whitehead, der sich bereits für die literarische Vorlage von Folge 82 „Der Zombie“ verantwortlich zeichnet, hat die Geschichte des vorliegenden Hörspiels gänzlich anders angelegt. „Die Falle“ spielt nicht in tropischen Gefilden, sondern im kalten Connecticut. Die Handlung ist für heutige Verhältnisse recht vorhersehbar, doch auch dieses Mal kann das Hörspiel dank der sorgfältigen und liebevollen Inszenierung punkten. Knisterndes Kaminfeuer und seichte Hintergrundmusik wiegen den Hörer in trügerische Sicherheit. Spannung bezieht die Geschichte aus dem ungewissen Schicksal des Schülers und die Qualen, die er in der Falle des Schwarzmagiers erdulden muss, immer mit der Hoffnung lebend, dass sein Lehrer Ben Canevin endlich auf ihn aufmerksam wird. Wie bei einem guten Film steht und fällt der Erfolg mit der Besetzung und hier greifen Stephan Bosenius und Marc Gruppe fast nie daneben. Mit Frank Schaff, Sascha Wussow, Andreas Mannkopff, Lutz Riedel und Daniel Schlauch hat man kongeniale Schauspieler und Sprecher gefunden, die mit Herz und Seele bei der Sache sind. Lediglich das Ende ist ein wenig in die Länge gezogen worden, doch mit gerade einmal 51 Minuten Laufzeit ist das Hörspiel ohnehin nicht allzu lang. Im Großen und Ganzen absolut hörenswert, wenngleich nicht unbedingt ein Highlight der Reihe.


Gruselkabinett-Folge 94 - Tobias Guarnerius
Gruselkabinett-Folge 94 - Tobias Guarnerius
Preis: EUR 5,10

4.0 von 5 Sternen Kurzweilig, spannend und dank der herausragenden Darsteller äußerst unterhaltsam, 28. November 2014
Eine wirklich originelle und faszinierende Folge, die mit gut 46 Minuten Laufzeit zu den kürzeren Episoden der Reihe zählt. Zum einen geht es um den Zauber und die Magie der Musik, aber auch um Besessenheit und Wahnsinn, der bei Genies bekanntlich nicht weit entfernt ist. Mit „Tobias Guarnerius“ hat Titania Medien ein wirklich stimmungsvolles Gruselhörspiel geschaffen, das gänzlich auf Gewalt und Blut verzichtet, aber dennoch spannend und kurzweilig ist. Hier ist es vor allen Dingen die großartige Darstellung des Tobias Guarnerius durch seinen Namensvetter Tobias Nath, die die Folge so hörenswert macht. Unterlegt mit wundervollen Geigen- und Klavierklängen, sowie einer subtil und real mitschwingenden Geräuschkulisse. Außer dem Hauptdarsteller sind nicht weniger als fünfzehn weitere, hochkarätige Sprecher und Schauspieler mit von der Partie, zu denen unter anderem auch Peter Weis, Patrick Bach, Arianne Borbach, Monica Bielenstein und Hasso Zorn als Erzähler gehören.
Wie viele Storys aus dem GRUSELKABINETT, so wird auch „Tobias Guarnerius“ quasi als Geschichte in einer Geschichte erzählt. Die Handlung mag nicht unbedingt neu oder innovativ sein, wurde aber dennoch sehr spannend und unheimlich inszeniert.


Sherlock Holmes, Folge 16: Der Blaue Karfunkel
Sherlock Holmes, Folge 16: Der Blaue Karfunkel
Preis: EUR 5,10

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein raffinierter Krimi ohne Action, Gewalt und Tote. Familienfreundlich, werkgetreu und glänzend gespielt., 19. November 2014
Ja, Sir Arthur Conan Doyle hat schon vor über hundert Jahren spannende und raffinierte Kriminalfälle geschildert, in denen es nicht zwangsläufig um Mord und Totschlag geht. „Der blaue Karfunkel“ ist hierfür ein Paradebeispiel und die Vertonung durch Titania Medien hält sich wie immer getreu an die literarische Vorlage. Unterlegt mit festlicher Musik, knisterndem Kaminfeuer, schnatternden Gänsen, rollenden Droschken und jeder Menge viktorianischer Stadtatmosphäre. Absolut filmreif und äußerst unterhaltsam, obwohl in dem Hörspiel weder Action und kaum Gewalt drin vorkommt. Ja, auch so etwas gibt es heutzutage noch. Übrigens ist es die einzige Geschichte von Sir Arthur Conan Doyle, die an Weihnachten spielt, und Titania Medien hat die entsprechende Vertonung auch passend zum bevorstehenden Fest veröffentlicht.

Neben Joachim Tennstedt, Detlef Bierstedt und Regina Lemnitz wartet die Produktion mit so namhaften und talentierten Sprechern wie Axel Malzacher, Jochen Schröder, Hasso Zorn oder auch Sascha Wussow auf. Der Sohn von Klausjürgen und Barbara Wussow ist der Höhepunkt dieser Folge. Seine Darstellung des Henry Baker ist einfach genial. Und zum Ende hin wird einem richtiggehend warm ums Herz, wenn Sherlock Holmes nicht nur seinen Freund Dr. Watson, sondern auch seine treue Haushälterin Mrs. Hudson zum Festtagsbraten einlädt. In diesem Sinne: frohe Weihnachten!


Kevin Bartlett ist verschwunden: Ein Auftrag für Spenser
Kevin Bartlett ist verschwunden: Ein Auftrag für Spenser
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kleines Highlight der Serie endlich als Ebook, 14. November 2014
Dies ist der zweite Roman von Robert B. Parker mit dem lässigen Privatdetektiv ohne Vornamen und stammt aus dem Jahr 1974. Der Titel der deutschen Erstausgabe aus dem Jahr 1976 greift dem Plot jedoch ein wenig vor, so dass die neu gewählte Überschrift deutlich besser passt. Aussagekräftig und treffend, ohne zu viel zu verraten.

Spenser zeigt sich hier wieder von seiner gewohnt souveränen, legeren Art, mit der er prompt bei seiner zukünftigen Freundin Susan Silverman landet, die hier noch als Schulpsychologin arbeitet. In diesem Band hat aber nicht nur Spensers langjährige Partnerin ihren ersten Auftritt, sondern auch Lieutenant Healy, den Parker auch in seinen JESSE STONE-Romanen immer wieder mitspielen ließ. Für den vorliegenden Roman hat sich der Autor eine gut durchdachte, originelle Story einfallen lassen, abseits der üblichen Klischees. Einige raffiniert platzierte, überraschende Wendungen sorgen für die nötige Abwechslung. Schon in diesem Frühwerk des mehrfach ausgezeichneten Schriftstellers zeigt sich der einzigartige, schnörkellose Stil von Robert B. Parker, der zu seinem Markenzeichen wurde. Exzellent pointierte Dialoge und jede Menge trockener Humor sorgen für ein unterhaltsames Lesevergnügen. Wenig überraschend ist jedoch der unvermeidliche Zweikampf mit dem Muskelpaket Vic Harroway. Testosteron pur, ganz im Sinne des Zeitgeistes der 70er Jahre. Zumindest auf das Duell bei Sonnenaufgang hat Parker verzichtet.

Für die Übersetzung der Neuauflage im Ebook hat der Pendragon Verlag Eike Arnold beauftragt, die ihre Arbeit gewissenhaft und hervorragend erledigt hat.
So kommt der Leser in den Genuss eines der spannendsten und wichtigsten Fälle von Spenser, der sein Leben für immer verändern wird.


Blutige Fährten (Western-Thriller-Hörspiel)
Blutige Fährten (Western-Thriller-Hörspiel)
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Grandioses Western-Hörspiel mit Thriller-Elementen und jeder Menge überraschender Wendungen, 14. November 2014
Western-Hörspiele gibt es leider nur sehr wenige, dabei hat das Genre einiges zu bieten. Das haben nicht zuletzt die Independent-Labels Ripper Records („Billy the Kid“) und IListen („Red River – Tränen aus Blut“) bewiesen.

„Blutige Fährten“ von Franjo Franjkovic reiht sich in diese Aufzählung nahtlos ein. Das kleine Label Ohrenkneifer von Dirk Hardegen präsentiert einen außergewöhnlichen Western mit Thriller-Elementen und einer einfallsreichen Story, die nicht mit überraschenden Wendungen geizt. Dabei hat Franjkovic bereits hinlänglich Erfahrungen im Schreiben von Hörspielskripten gesammelt und zeichnet sich unter anderem auch für die MINDNAPPING-Episode „Der Schwarze Vogel“ verantwortlich.
„Blutige Fährten“ beginnt zunächst wie ein gewöhnlicher Western, relativ harmlos und mit den gängigen Klischees angereichert: der raubeinige Einzelgänger, verrauchte Saloons, leichte Mädchen und locker sitzende Colts. All das eben, was man von einem typischen Western erwartet. Doch bereits kurz nach Holts Ankunft in Bollock merkt der Hörer, dass die Story doch einen etwas anderen Verlauf nimmt, als zunächst angenommen. Dabei versteht es Franjkovic nicht nur blutige, sondern vor allem falsche Fährten zu legen, auf die nicht nur der Protagonist, sondern letztendlich auch der Hörer reinfällt.

Als Sprecher konnten neben Marc Schülert (Nathan Holt) und Christiane Marx (Amber Wallace) auch bekannte Schauspieler wie Santiago Ziesmer und Detlef Bierstedt gewonnen werden, obwohl Letzterer zur Zeit fast omnipräsent zu sein scheint. Oliver Kube, Petra Konradi, Jannes Wellenkamp, Gabriele Blum, Elmar Börger und André Beyer mögen dagegen nicht so bekannt sein, machen ihren Job aber nicht weniger engagiert und professionell. Es gibt wirklich keinen Sprecher, der aus der Rolle fällt, obwohl Santiago Ziesmer nicht unbedingt die optimale Besetzung für seinen Part ist. Trotz vieler Arbeiten in der Synchronisations-Branche hat man beim Klang seiner Stimme meistens einen großen, gelben Schwamm vor Augen.

Der Soundtrack ist die perfekte Begleitung für dieses Western-Drama und wie viel Mühe sich die Macher dabei wirklich gegeben haben, erfährt der geneigte Hörer im Making-Of, das im Anschluss ab die eigentliche Geschichte zu hören ist. Das vorherrschende Instrument ist die Gitarre, mit der die optimale Western-Atmosphäre erzeugt wird.

Außerdem geben die Produzenten im Bonustrack einen Ausblick auf das abwechslungsreiche, vielfältige Programm des Labels.


Pandoras Botschaft
Pandoras Botschaft
Preis: EUR 5,10

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Glänzend inszeniert und wie immer top besetzt, 14. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Pandoras Botschaft (Audio CD)
Und wieder komprimiert Dennis Ehrhardt einen zweiteiligen Roman auf ein einziges Hörspiel. Was bei Folge 94 „Verdammt und begraben“ leidlich gut funktionierte, erweist sich hier als äußerst gelungen. Das gut einstündige Hörspiel besitzt alle wesentlichen Handlungselemente der literarischen Vorlage und hält sich dabei überraschend dicht an das Original. Der einleitende Satz ist sogar fast wörtlich übernommen worden. Die Story wurde lediglich für die Dramaturgie ein wenig geglättet. Der schwarze Todesadler beispielsweise ist komplett gestrichen worden, dafür wird mit einem kleinen Kunstgriff bereits auf ein kommendes Abenteuer hingearbeitet, in dem es mal wieder um die Großen Alten geht. Das vorliegende Hörspiel jedoch dreht sich erst einmal um Pandora und die restliche Mordliga und stellt bereits die Weichen für weitere spannende Geschichten rund um Xorron, denn er spielt hier eine Schlüsselrolle. Udo Schenk leiht dem Herrn der Untoten seine Stimme und bewerkstelligt dies sehr eindringlich und glaubhaft.

Die Folge ist aber auch in anderer Hinsicht eine Besonderheit, denn hier tritt zum ersten Mal in der EDITION 2000 der Mann in Erscheinung, der seit Jahren für John Sinclair die geweihten Silberkugeln fertigt: Pater Ignatius. Der wird von Markus Stolberg gesprochen. Kenner der Romane und vor allem der alten Hörspiele von Tonstudio Braun werden zunächst Probleme haben in dem älteren Mann den kräftigen Mönch wiederzuerkennen, der in den Romanen lange Zeit schwere Schmiedearbeiten verrichtete. Doch um Munition für Schusswaffen anzufertigen, muss man nicht unbedingt Schmied sein und irgendwie ist die Stimme Stolbergs überaus passend für den Charakter jenes Mannes, der im weiteren Verlauf der Serie noch eine wichtige Rolle spielen wird.

Pandora wird übrigens sehr markant und kongenial von Eva Meckbach gespielt, die der griechischen Göttin des Unheils ihre Stimme leiht. Ein kleiner Höhepunkt des Hörspiels ist mal wieder Katrin Fröhlich als Lady X, die sich unter den Hörern zu recht bereits eine eigene kleine Fangemeinde gesichert hat. Ebenfalls hervorragend sind mal wieder die Stammsprecher Frank Glaubrecht, Martin May und natürlich Alexandra Lange, die man sich als Erzählerin gar nicht mehr wegdenken möchte.
Der Soundtrack und die Effekte harmonieren perfekt mit der Handlung, vor allem die Musik drängt sich nicht zu sehr in den Vordergrund, sorgt aber an den richtigen Stellen für die passende Untermalung.

Hervorragend geglückt ist Dennis Ehrhardt außerdem das Finale und (ACHTUNG SPOILER!) die Einbindung des Sehers. Endlich wird auch das Thema Kreuzformel wieder ernsthaft thematisiert. Nicht so recht klar wird allerdings warum die magische Pest letztendlich nur drei Opfer forderte, denn eigentlich wurden ja alle Bewohner von Billings infiziert und so wie es sich anhörte auch mehrere von Lady X und Suko erschossen. Und warum glaubt John Sinclair nun die Kreuzformel öfter anwenden zu können? Er wusste schließlich schon vorher, dass er sie jederzeit rufen kann, aber immer damit rechnen muss, dass es Konsequenzen nach sich zieht. Daran hat sich doch nichts geändert, oder?

Hier ist auf jeden Fall noch Klärungsbedarf. Gut hingegen ist die Idee, dass auch Lady X von der magischen Seuche betroffen war, sowie der kleine Cameo-Auftritt von Kara. Im Finale darf Xorron sogar dem Titel des offiziellen zweiten Teils des zugrunde liegenden Romans gerecht werden. Alles in allem also ein rundum gelungenes Hörspiel, großartig inszeniert mit Top-Sprechern.


Gefangener des Unsichtbaren (16) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Gefangener des Unsichtbaren (16) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Preis: EUR 5,10

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dicht am literarischen Original und dennoch modern und flott inszeniert - weiter so!, 11. November 2014
„Gefangener der Unsichtbaren“ ist die zweite Geschichte, in der es Larry Brent und die PSA mit den Crowdens zu tun bekommen und zugleich der erste Teil eines Dreiteilers. Die erste von insgesamt vier Trilogien, die im Laufe der Zeit innerhalb der eigenständigen Heftromanserie erschienen sind. Und was Simeon Hrissomallis und Markus Auge zusammen mit Wolfgang Strauss aus dem Roman gemacht haben kann sich hören lassen. Die Serie hat bereits einen guten Start gemacht und konnte sich im weiteren Verlauf sogar noch steigern, vor allem im Bereich der Dialoge. Auch in der vorliegenden Folge ist das Verhältnis zwischen Dialogen und Action ausgewogen und Langeweile kommt in dem gut einstündigen Hörspiel keine Sekunde lang auf.

Schon allein der Soundtrack und die herausragenden Effekte sorgen für optimales Kopfkino, auch wenn die Morde der Crowdens und ihrer Handlanger wirklich schon sehr bizarr und brutal klingen. Auf lange Beschreibungen haben die Skript-Autoren indes verzichtet und überlassen die grausigen Details der Fantasie des Hörers. Und warum auch nicht, immerhin liegt hier ja auch der Vorteil des Hörspiels. So wird der Erzähler Jo Jung auch nur recht sparsam eingesetzt. Ein weiterer Vorteil der Story ist, dass neben Larry Brent und Iwan Kunaritschew ein weiterer PSA-Agent zum Einsatz kommt, nämlich Klaus Thorwald, alias X-RAY-5, der außer in der Crowden-Trilogie nur noch in einem weiteren Roman eingesetzt wurde. Gesprochen wird der sympathische deutsche Agent von Tim Knauer, der leider schon in der letzten Folge einen Freund von Larry gesprochen hat, nämlich den PSA-Ausbildungsleiter Paul Mason. Da Mason in der Serie nicht weiter vorkommt und auch die Auftritte von Klaus Thorwald begrenzt sind, ist dieser Doppler nicht ganz so tragisch. Zumal der Sprecher eine wirklich einprägsame Stimme hat und seine Sache ausgezeichnet macht. Ebenso wie Jaron Löwenberg und David Nathan. Nathan ist mit seinem russischen Akzent der optimale Nachfolger von Henry König, der den kauzigen X-RAY-7 in der Hörspielserie von EUROPA mimte. Ich glaube ich erwähnte es bereits mehrfach. Doch man kann es gar nicht oft genug betonen, zumal sich Nathans Interpretation von Kunaritschew erfrischend von seiner Rolle des Raven in der Hörspielserie FAITH VAN HELSING abhebt.

In weiteren Rollen sind Jürgen Thormann, Detlef Bierstedt, Alexandra Lange, Marius Cláren, Lutz Riedel und Wolfgang Strauss zu hören, der hier mal wieder als Bösewicht herhalten muss. Einen Part, den er aber auch zu gut erfüllt.
Der Soundtrack schwankt zwischen bedrohlichen, wummernden Bässen, seichteren Klängen und flotten, rhythmischen Stücken, wie beispielsweise im Intro.

Die Story ist zunächst schwer durchschaubar und richtig schlau wird man auch nicht am Ende des ersten Teils. Dafür ist man jedoch neugierig geworden, wie es weitergeht, und das ist schließlich die Hauptsache. Da stört es auch keineswegs, dass Larry Brent und Iwan Kunaritschew erst recht spät auftreten, dafür dürfen sie aber gleich in die Vollen gehen. Ein rundum gelungenes Hörspiel, das Lust auf mehr macht. Absolut empfehlenswert!


Die Letzten Helden 10 - Der Sumpf des Vergessens von David Holy
Die Letzten Helden 10 - Der Sumpf des Vergessens von David Holy
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Trotz kleiner dramaturgischer Mängel hält die Serie ihr produktionstechnisches hohes Niveau, 10. November 2014
Nach der eisigen Festung des Frostwurms verschlägt es die letzten Helden jetzt also in den Sumpf des Vergessens und die Kreaturen und Geschöpfe, die Protagonisten und Hörer erwarten zeugen von der enormen Kreativität des Autors David Holy. Die 10. Episode der Fantasy-Serie DIE LETZTEN HELDEN erscheint ebenfalls als Doppel-CD mit einer Laufzeit von über 85 Minuten, erreicht aber nicht ganz die Qualität und den Unterhaltungswert der beiden Vorgänger-Folgen. Insbesondere im letzten Drittel wird es unübersichtlich und verwirrend und die Erinnerungslücken von Sir X sind nur zu Beginn originell und faszinierend, später sorgen sie eher für enervierende Längen. Dafür entschädigt jedoch die Glanzleistung der Sprecher, allen voran natürlich Dietmar Wunder, Engelbert von Nordhausen, Kim Hasper, Wolfgang Bahro und Hennes Bender.
Konstantinos Kalogeropoulos sorgt einmal mehr für die fantastische musikalische Begleitung und die Geräuschkulisse verschafft dem Hörer das optimale Kopfkino. Imagination in Reinkultur.


Die Letzten Helden 9 - Die Festung des Frostwurms von David Holy
Die Letzten Helden 9 - Die Festung des Frostwurms von David Holy
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Spannend, außergewöhnlich und abwechslungsreich, 10. November 2014
Eines muss man dieser Fantasy-Serie wirklich lassen, die Geschichten sind alles andere als langweilig und wirklich originell. Bisweilen sind die einzelnen Folgen zwar etwas langgezogen, so wie hier die Szene zu Beginn auf der einsamen Insel, und die Handlungsfäden manchmal unnötig verstrickt, doch im Großen und Ganzen sorgen DIE LETZTEN HELDEN für unterhaltsame Stunden.
„Die Festung des Frostwurms“ setzt die Ereignisse aus Folge 8 nahtlos fort und auf der Suche nach dem verschollenen Amon verschlägt es Sir x und Eye in eine Wüste aus Eis und Schnee. Auch in der Wahl der Schauplätze sorgt David Holy für Abwechslung und auch dieses Mal ist nichts so, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint.
Ein filmreifer Soundtrack, für den sich Konstantinos Kalogeropoulos verantwortlich zeichnet, und eine realistische Geräuschkulisse sorgen für das optimale Kopfkino.
Den letzten Schliff erhält das Hörspiel durch die herausragenden Sprecher. Neben Dietmar Wunder und Engelbert von Nordhausen in den Hauptrollen, brillieren dieses Mal der Comedian Hennes Bender und die Schauspielerin Bettina Zech in Nebenrollen. Bender als sprechendes Skelett Skeli ist urkomisch und sorgt in den richtigen Momenten für die nötige Prise Humor, ohne dabei zu nerven oder die Atmosphäre zu stören. Bettina Zech, hier in der Rolle von Aura, kennt der Hörspielfan aus der großartigen Serie DRAGONBOUND, in der sie die Serienheldin mimt. Sie bringt also reichhaltig Genre-Erfahrung mit.


Die Letzten Helden 8 - Das Turnier der Zauberer von David Holy
Die Letzten Helden 8 - Das Turnier der Zauberer von David Holy
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Ein fantastisches Hörerlebnis, 10. November 2014
Lange mussten die Hörer auf die Fortsetzung der Hörspielserie DIE LETZTEN HELDEN warten, die als größtes auditives Fantasy-Projekt beworben wurde. Kein Wunder, dass bereits Unkenrufe laut wurden, die eine Weiterführung der Geschichte um Sir X, Eye und Amon gänzlich infrage stellten. Nach der Veröffentlichung der Mammutfolge „Das todgeweihte Kind“ (6 CDs mit mehr als 6 Stunden Laufzeit) sind bereits dreieinhalb Jahre vergangen und eigentlich sollte sich der 2. Akt ursprünglich mit dem Waisenkind Adran beschäftigen. In Folge 8 geht es jetzt aber dennoch mit Sir X und seinen Freunden weiter, die sich von Beginn an großer Beliebtheit erfreuten. Nicht zuletzt, weil sie sich als ungleiches Trio in einer Welt bewegen, die sich stark von der üblichen Fantasy-Schiene unterscheidet, die J.R.R. Tolkien mit seinem „Herr der Ringe“ geschaffen hat.
Keine epischen Schlachten, keine Elfen, Zwerge, Orks und Trolle. Dafür aber jede Menge Zauberer, Magie, Drachen und wundersame Wesen, wie der sprechende Berg und der Gargoyle Eye, der wunderbar zynisch von Engelbert von Nordhausen gesprochen wird. Bisweilen zerrt der kleine Quälgeist aber auch gehörig an den Nerven. Die Story ist sowohl spannend, als auch humorvoll (siehe: der Weise Wiki aus der Stadt Pedia), verliert sich am Ende jedoch in unnötig komplizierten Erklärungen. Das titelgebende Turnier der Zauberer, das den Hörer in die Kindheit von Sir X entführt ist dann auch naheliegenderweise der Höhepunkt dieser Folge. Nicht zuletzt weil mit Draco, großartig gespielt von Wolfgang Bahro, ein alter Bekannter auftritt, denn den Schatzdrachen kennen die treuen Hörer der Serie bereits aus Folge 2.
Mit Dietmar Wunder, Eckart Dux, Nicolas König, Kim Hasper, Jürgen Kluckert, Hartmut Neugebauer und Klaus Dieter Klebsch hat David Holy die Creme de la Creme der Hörspielbranche um sich versammelt. Aufbereitet wurde das Ganze mit dem klangvollen Soundtrack des Musikers Konstantinos Kalogeropoulos.
Mit über 90 Minuten Laufzeit erwartet den Hörer ein abendfüllendes, unterhaltsames Fantasy-Abenteuer für Jung und Alt, obwohl die Geschichte aufgrund ihrer Komplexität eher nicht für Kinder unter 12 Jahren geeignet ist.


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