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Rezensionen verfasst von
marquis777 (Hannover)

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Panasonic H-NS043E Leica DG Nocticron F1,2/42,5mm ASPH Objektiv schwarz
Panasonic H-NS043E Leica DG Nocticron F1,2/42,5mm ASPH Objektiv schwarz
Wird angeboten von MEGA-Foto
Preis: EUR 1.295,00

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interstellar, 28. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Stellen Sie sich ein Objektiv vor, dass bei Offenblende (F1.2) schon eine sagenhafte Schärfe erreicht. Diese Qualität in Verbindung mit einem Gesichts-/Augenautofokus einer Olympus M1 oder PEN-F und Sie haben das perfekte Gespann.

Und genau diese Kombination nutze ich seit ein paar Wochen. Das Nocticron war mir eigentlich zu teuer - denn das Olympus 45mm ist bei fast gleicher Brennweite deutlich leichter und beinahe 900 Euro preiswerter. Kurzum: das Nocticron muss man wollen und auch den passenden Einsatzzweck haben. Dann habe ich den Fehler gemacht, mir das Objektiv von einem befreundeten Profi auszuleihen. Als die ersten RAWs auf meinem Mac einliefen, war ich schlicht sprachlos. Kristallklare Fotos, butterweiches Bokeh und dieser merkwürdige Leica-Effect. Das Model wirkt fast dreidimensional und sticht irgendwie hervor. Solche Effekte kenne ich tatsächlich nur von Leica-Objektiven - wobei zu sagen wäre: das Objektiv ist von Panasonic in Japan gebaut worden. Leica hat "nur" die Konstruktion bzw. Mathematik für das Objektiv geliefert. Egal - was für ein Kracher !!!

Wo viel Licht ist, ist aber auch oft Schatten. In Bezug auf das Nocticron bedeutet das: ein wirklich hoher Preis, keine (!) Wetterdichtung und speziell für Olympus User: ein sinnloser Blendenring sowie ein Bildstabilisator, den man gleich deaktivieren kann, da eine M1 bzw. eine PEN-F gehäuseseitig deutlich besser stabilisiert ist. Zudem ist dies Objektiv nicht mehr leicht und macht den Vorteil der MFT-Systeme dadurch ein bisschen zunichte.

Wer nur selten und zum Spaß fotografiert oder kaum im Bereich von 85mm (Kleinbild-Brennweite) unterwegs ist, der sollte ernsthaft überlegen, ob solch ein teures Objektiv Sinn macht. Die verfügbaren Alternativen (Olympus 45mm) sind exquisit und einen Blick wert. Für ambitionierte Amateure und Profis ist dies Objektiv ein All-Time Favorite und definitiv eins der besten Objektive, die am MFT-Weltmarkt bisher verfügbar sind. Die angehängten Fotos sind alle während eines Shootings mit meiner M1 und dem Nocticron entstanden. Vergleichbar ist auflösungsseitig nur das 75mm Olympus 1:1.8.

5 Sterne für echte Leica-Qualität und einen Bildlook, den man fast nur mit solchen Ausnahmeobjektiven erzielen kann.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 3, 2016 4:57 PM MEST


Olympus PEN-F Systemkamera (20,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, elektronischer Sucher mit 2,36 Mio. OLED, Full-HD, WLAN, Metallgehäuse) Kit inkl. 17mm 1:1.8 Objektiv schwarz
Olympus PEN-F Systemkamera (20,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, elektronischer Sucher mit 2,36 Mio. OLED, Full-HD, WLAN, Metallgehäuse) Kit inkl. 17mm 1:1.8 Objektiv schwarz
Preis: EUR 1.455,47

54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Retro Charme, 28. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg: diese Kamera "braucht" kein Mensch. Sie ist wenig alltagstauglich (nicht gegen Spritzwasser geschützt, schlechte Griffigkeit) und überaus teuer im direkten Vergleich zu einer Fotomaschine wie der OMD E-M1. Diese Kamera ist vor allem eins: unglaublich schön. Im direkten Vergleich würde ich diese Kamera mit einer teuren mechanischen Uhr vergleichen. Auch die braucht kein Mensch und eine Quarzuhr für 50 Euro ist deutlich präziser und um ein vielfaches günstiger. Aber auch hier gibt es eine Faszination, der sich einige von uns kaum entziehen können. Die Liebe zum Detail bzw. wie bei der PEN-F die erstklassige und sehr stimmige Gehäuseverarbeitung.
Die Kamera "strahlt" einen Charme aus, den man sonst nur von alten Leicas kennt. Es geht also vielmehr um ein Gefühl als um die perfekte Fotomaschine. Bevor ich nun zum Alltagsnutzen komme, mein ganz privater Rat: nur, wenn Sie der Faszination dieser Kamera und ihrer perfekten Optik erliegen, kaufen Sie sie. Alle anderen können getrost zu einer M1, M5 Mark2 oder M10 greifen.

Nach so viel "Gefühl" nur ein paar Fakten aus dem Alltag:

Generelles:
Die Olympus PEN-F ist auf den ersten Blick eine Retrokamera im Stil der späten 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. Das Design ist makellos und man schaut die Kamera gerne an. Wer schon eine Olympus mFT Kamera sein eigen nennt (bei mir eine Olympus M1), der kommt auch mit den anspruchsvollen Menüpunkten relativ schnell zurecht. Ebenso sind die meisten Räder und Schalter frei zu belegen, so das bzgl. der Konfiguration kaum Wünsche offen bleiben sollten.

Shooting:
Ich fotografiere primär Menschen und habe die PEN-F bei einem Portraitshooting ausgiebig testen können. Die Kamera stand auf RAW+LFS JPG und ich habe den Monochrom Style 2 ohne Korn eingestellt. Die Out-Of-Cam JPGs sind superb und können fast ohne weitere Veränderung benutzt werden (die an diese Rezension angehängten Fotos sind out of cam und lediglich Pickel sind entfernt worden). Die RAWs sind und bleiben jedoch meine bevorzugten Files, da Über- und Unterbelichtungen einfach deutlich besser korrigiert werden können. Die Kamera stellt mit dem 17mm 1:1.8 schnell und sicher scharf - die Belichtung ist dabei zumeist recht ausgewogen und lässt sich andernfalls zügig mit dem äußersten rechten Rädchen korrigieren. Nachteilig bei diesem Gehäuse ist der schlechte Griff und Schwerpunkt. Mit einem nur etwas schwereren Objektiv kippt die Kamera schnell nach vorne und man ist gezwungen, grundsätzlich beidhändig zu fotografieren. Das kann bei einem längeren Shooting schnell nerven und man wünscht sich manchmal den Griff der M1 um die Kamera besser und sicherer halten zu können.

Creative Mode Dial:
An der Frontseite der PEN-F ist ein Rädchen verbaut, um in die verschiedenen Voreinstellungen wie den Monochrom Modus, den Farbkorrektur Modus und den Art Modus zu wechseln. Die PEN-F simuliert dabei im Sucher oder auf dem Display den jeweils eingestellten Bildstil und wer möchte, kann schon vor der Aufnahme so entsprechende Bildanpassungen vornehmen. Ich möchte ausdrücklich empfehlen, grundsätzlich RAWs und JPGs aufzunehmen, um zum veränderten JPG ein unbearbeitetes RAW zu speichern, damit man später noch die Wahl hat, ob man wirklich den eingestellten und auf die JPGs angewendeten Bildstil haben möchte. Bis auf die Monochrom Variationen nutze ich dieses Rädchen nicht, da ich derartige Manipulationen lieber später am PC durchführen würde. Trotzdem hat Olympus der PEN-F damit ein mächtiges und umfangreiches Tool zur Bildmanipulation mitgegeben, dass zudem sehr detailliert zu beeinflussen ist. Wer Bildbearbeitung scheut, kann hier schnell zu bearbeiteten Ergebnissen kommen.

Gehäuse:
Olympus wirbt mit "keine Schraube sichtbar". Das ist tatsächlich so - aber mir wäre "spritzwassergeschützt" deutlich lieber gewesen. Dafür hätte ich auch sichtbare Schrauben in Kauf genommen. Der optional erhältliche Handgriff erhöht zwar die Griffigkeit - zerstört aber im Gegenzug auch die Optik der PEN-F - und mal ehrlich: wer sich die PEN-F kauft, weis um die Haptik. Wer so einen Griff ernsthaft benötigt, sollte besser gleich zu einer M1 oder M5 Mark II greifen. Als Tip empfehle ich ein schönes Ledercase von Gariz - bei dem die Optik der PEN-F weitestgehend erhalten bleibt und zudem (anders als bei dem originalen Olympus Ledercase) der Zugang zu Akku und Speicherkarte möglich ist, ohne das Case von der Kamera abschrauben zu müssen. Man kann es an dieser Stelle nicht genug betonen - die PEN-F ist wirklich ein echter Hingucker. Die Kamera sieht großartig aus und hätte James Dean zur Ehre gereicht - wohl ein Grund mit, warum Olympus für die Werbung der PEN-F ein männliches Model des "Dean-Typs" zum Einsatz bringt.

Olympus M1 vs. PEN-F:
Das ist letztlich eher eine Glaubensfrage sowie eine Frage des Einsatzzwecks: die Vorteile der PEN-F gegenüber meiner M1 liegen für mich in dem neuen 20-Mpix Sensor, dem Creative Dial sowie den erzielbaren Monochrom Variationen. "Ernsthafte" Fotografie ist aus meiner Sicht deutlich mehr mit einer M1 möglich, die neben der Haptik und der Wetterfestigkeit auch den besseren Sucher und die bessere Steuerung ermöglicht. Wer jedoch eine leichte Reportagekamera für die Schulter sucht, ist mit einer PEN-F besser bedient. Zu erwähnen ist noch der HighRes-Modus der PEN-F. Stellt man die Kamera auf ein Stativ, so kann man im Autofokus-Schnellmenü den HighRes Modus aktivieren, mit der die PEN-F ein hochauflösendes, zusammengesetztes 50MPix Foto (JPG) oder 84MPix Foto (RAW) erstellen kann. Dazu bewegt die PEN-F den Sensor und verrechnet die entstehenden Fotos dann zu einem HighRes Fotos. Das geht nur mit einem Stativ und auch nur mit absolut statischen Motiven. Für Landschaftsfotografen mag das bei Windstille interessant sein - für meine Fotografie hat der Modus keinen praktischen Nutzen. Die M1 ist und bleibt deshalb meine erste Wahl - es sei denn, ich möchte mit der PEN-F und z.B. dem 17mm Objektiv pur unterwegs sein. Ein deutlicher Unterschied zwischen der M1 und der PEN-F ist jedoch der C-AF (kontinuierlicher Autofokus). Der "sitzt" bei der M1 deutlich sicherer auf dem Fleck als bei der PEN-F. Ich hab das Model während des Shootings gebeten, auf mich zu zulaufen und die PEN-F hatte durchaus Probleme, den Fokus sicher zu halten - anders, als die M1, bei der die Trefferquote ungleich höher war.

Fazit:
Die Olympus PEN-F ist eine leichte, sehr stylische Retrokamera in erstklassiger Verarbeitung und mit hoher Wertanmutung sowie neuster Sensortechnologie und -auflösung. Die freie Konfiguration der meisten Räder und Tasten ermöglicht eine optimale Anpassung der Kamera an die eigenen Bedürfnisse. Der fehlende Wetterschutz ist ärgerlich - aber das weis der Kunde vor dem Kauf und hat somit auch die Wahl, zu einem anderen Produkt zu greifen. Trotzdem gehört sowas bei einer vergleichbar hochpreisigen Kamera einfach dazu. Irritierender finde ich jedoch die schlechte Qualität des kontinuierlichen Autofokus. Hier bessert Olympus hoffentlich noch per Firmwareupdate nach. Insgesamt vergebe ich so 4 Sterne für eine gute Kamera, die noch "Luft nach oben" hat - besonders im Hinblick auf die OMD-Reihe und die dort implementierten Qualitäten.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 27, 2016 12:50 PM MEST


Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM-Objektiv (67 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett
Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM-Objektiv (67 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett
Preis: EUR 729,00

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Portraitobjektiv, 20. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer im Vollformat an z.B. einer 5D Mark III Portraits fotografiert, kann entweder mit z.B. 85mm oder mehr Brennweite perfekte Freistellungen erzielen. Oft möchte man jedoch ein bisschen Szene zeigen - und nicht nur vollständig weiche Backgrounds. Schön wäre es, wenn man also ein Weitwinkel Objektiv mit einem cremigen Bokeh bei Offenblende nutzen könnte.

Genau für solche Szenen habe ich mir das Sigma 35mm Art gekauft. Die Qualität der Optik ist bei meinem Exemplar fehlerfrei - der Fokus sitzt selbst bei Offenblende kristallkar und scharf auf den Augen. Aber Achtung: bei typischen Portraitabständen von Fotograf und Model (ca 1,5-2,0 Meter) liegt die Tiefenschärfe gerade mal bei insgesamt 15cm. Das klingt viel - aber wer gerne recomposed (Fokus bestimmen und danach die Kamera mit verriegeltem Fokus in einen anderen Ausschnitt bewegen), der kann sich bei derartigen Offenblenden schnell Unschärfen einhandeln. Die Verarbeitung ist gut - kommt jedoch nicht an die L-Qualitäten von Canon heran. Das ist schade, da z.B. ein Spritzwasserschutz fehlt - aber irgendwo muss ja auch die deutliche Preisdifferenz zu dem vergleichbaren L-Objektiv von Canon begründet sein.

An meiner 5D Mark III ist dieses Objektiv für Portraitfotografie meine bevorzugte Wahl, da bei relativer Offenblende (1.4 bis 2.8) ein herrlich softer Hintergrund abgebildet wird, der noch genug Zeichnung hat, um den Raum fotografisch zu beschreiben. Wer selber an dem Objektiv justieren möchte, sollte den Kauf des passenden USB-Docks in Erwägung ziehen.

5 Sterne für ein erstklassiges Objektiv.
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ANSMANN 5207452 Energy XC3000 Ladegerät Micro AAA Mignon AA Baby C Mono D 9V E-Block Akkupack Tester
ANSMANN 5207452 Energy XC3000 Ladegerät Micro AAA Mignon AA Baby C Mono D 9V E-Block Akkupack Tester
Wird angeboten von Mobil-Energy
Preis: EUR 229,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die (große) Mutter aller Ladegeräte, 2. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf der Suche nach einem Ladegerät mit möglichst hohem Ladestrom und Einzelschachtüberwachung wurde ich bei Ansmann und dem XC3000 fündig. Ich fotografiere viel und möchte 2 Akkusätze (2*4 Akkus) möglichst schnell wieder auf- bzw. nachladen. Zudem fand ich es klasse, dass das XC3000 LiIo-Akkus laden kann.

Die Bedienung des Geräts funktioniert über drei Tasten und ich fast selbsterklärend. Der Ladestrom für Rundzellen lässt sich auf 1A oder 2A einstellen - für meinen Geschmack sind 1A schon recht viel aber da das Gerät aktiv kühlt, kann man mit solchen Strömen problemlos arbeiten.

Das zweigeteilte blaue Display informiert auf Tastendruck über Spannung, Ladestrom und Kapazität jedes einzelnen Akkus. Der Adapter für LiIo/LiPo Akkus ist anfangs ein wenig schwer zu justieren - hat man es aber geschafft, lassen sich auch LiIo/LiPo Akkus laden / cyceln. Obwohl LiIo Akkus fast keinen Memoryeffekt mehr haben möchte ich wissen, wieviel Kapazität nach einer vollständigen Ladung aus dem Akku herauszuholen ist. Mitgelieferte Ladegeräte (Kameraakku-Ladegeräte) zeigen lediglich div. Akkustände an - jedoch weis man nie, wie gut der Akku tatsächlich noch ist. Dank des XC3000 ist das jetzt kein Thema mehr.

Im Betrieb nur mit LiIo Akkus ist das Gerät still und lädt mit einem variablen Ladestrom bis zur finalen Aufladung. Sobald man Rundzellen einlegt, starten die Lüfter des Gerätes und das ist leider mehr als deutlich hörbar. Zudem piept bei mir das Netzteil des Gerätes extrem hochfrequent - wenn auch sehr leise. Last but not least - das XC3000 ist RIESIG. Wer z.B. die ChargeManager von Conrad Elektronik kennt, der bekommt hier ein noch größeres Gerät. Mir war diese Größe vorher wirklich nicht bewusst und umso überraschter war ich, nachdem ich das Gerät ausgepackt hatte.

Mit an "Bord" ist ein Batterietester, mit dem man so ziemlich jede verfügbare Batterie testen kann. Leider sind die Messergebnisse nicht wirklich konsistent da man bei 3 Messungen gut und gerne 3 unterschiedliche Prozentwerte angezeigt bekommt. Die liegen allerdings dicht beieinander, so das man im Mittel gut bewerten kann, wo die Kapazität des Akkus/der Batterie noch liegt.

Wer 9V Blocks laden möchte, der muss die vorher montierte LiIo-Ladeklemme entnehmen. Dann lassen sich auf dem freien Steckplatz 2 9V Blöcke laden. Somit sind fast alle klassischen Akkutypen durch dieses Geräte zu laden. Vorbildlich !

Fazit
Das XC3000 ist ein wirklich großes Multifunktionsladegerät mit Einzelschachtüberwachung und aktiver Kühlung für die Ladung von Rundzellen (NiCd, NiMH). Zudem lassen sich LiIo/LiPo Akkus mit der variablen Ladezange laden. Das Display informiert über alle wichtigen Betriebszustände der jeweiligen Akkus und der Batterietester erfüllt weitestgehend seine Aufgaben. Das Gerät ist aus Aluminium und Kunststoff verarbeitet - leider sind die 3 Steuertasten offensichtlich von minderer Qualität. Manchmal muss man eine Taste mehrfach drücken, bis die Weiterschaltung der Anzeige erfolgt. Schade - sowas darf bei einem ansonsten so wertigen Ladegerät einfach nicht passieren. Trotzdem ist das Gerät wirklich ein echtes Multitalent und erfüllt meine Ladebedürfnisse perfekt.


Olympus M.Zuiko Digital ED 60mm 1: 2.8 Macro für Micro Four Thirds, schwarz
Olympus M.Zuiko Digital ED 60mm 1: 2.8 Macro für Micro Four Thirds, schwarz
Preis: EUR 478,37

69 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Federleichte Rasierklinge, 1. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war auf der Suche nach einem MFT-Makroobjektiv, um meine Ausrüstung entsprechend zu erweitern. Auf den ersten Blick sagte mir dies Olympus nicht so zu, da es im Gegensatz zur neuen Olympus-ProSerie aus Kunststoff gefertigt ist und keinen wirklich gut verarbeiteten Eindruck machte.

Nachdem ich die Alternative von Panasonic/Leica testen konnte, hab ich dieses Objektiv bestellt - hier nun mein Erfahrungsbericht:

Verarbeitung
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Nach dem auspacken hält man ein federleichtes Makroobjektiv von 60mm Brennweite (=120mm Kleinbildäquivalent) in den Händen. Auffällig ist die klar sichtbare Entfernungsstaffelung sowie der Hinweis "splashproof" - spritzwassergeschützt direkt auf dem Objektiv. Das Bajonett ist aus Metal und war flugs mit meiner M1 gekoppelt.

Für echte Makroaufnahmen (wie die dieser Rezension beigefügten Aufnahmen) gleich ein Tip: links am Objektiv lässt sich der Entfernungsbereich in unterschiedlichen Schritten begrenzen. Standard ist "0,19m-unendlich". Diese Einstellung ist nach ersten Makroversuchen nicht wirklich zu empfehlen, da das Objektiv dann zu lange braucht, um im Nahbereich zu fokussieren. Die zweite Option ist "0,19m-4m" und für Makros damit deutlich mehr geeignet. Die Fokussierung ist aufgrund dieser Begrenzung fühlbar schneller und in der Praxis ist ein Abstand von 4m selten noch "Makro", so das man ausreichend Spielraum im Nahbereich besitzt. Letzte Option ist "4m-unendlich" und damit für die Fotografie in entsprechenden Abständen eher geeignet.

Bildqualität
=======

Die Bildqualität ist - wie schon so oft bei guten MFT-Objektiven von Olympus - über jeden Zweifel erhaben. Die Schärfe sitzt auf den Fleck und die Abbildung ist kontrastreich, detailliert und hochauflösend, wie man das von einem guten Makroobjektiv erwarten darf. Das Bokeh ist auch bei F4 sehr cremig mit kreisrunden, weichen Lichtern im Hintergrund. Alles in allem war ich überrascht, wieviel Bildqualität dieses Objektiv liefert.

Gegenlichtblende
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Und wieder diese Unart, selbige für gutes Geld zukaufen zu müssen. Wie schon bei dem neuen 40-150mm 1:2.8 Teleobjektiv ist eine gut durchdachte Technik verbaut. Sobald man die Gegenlichtblende auf das Objektiv aufgesetzt hat, kann man die Blende auf dem Objektiv gleitend rauf (Einsatzbereitschaft) oder runter schieben (Transportmodus), ohne die Blende vom Objektiv abnehmen zu müssen. Das funktioniert in der Praxis super und versöhnt ein wenig mit dem Aufpreis für die Anschaffung.

Fazit
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Für 540 Euro (+55 Euro für die Gegenlichtblende LH-49) bekommen Sie ein Makroobjektiv in akzeptabler Verarbeitungsqualität. Es ist spritzwassergeschützt und bietet eine wirklich gute Bildqualität. Einzig die teure (wenn auch funktional gut durchdachte) Gegenlichtblende sowie die Kunststoffverarbeitung sind zu bemängeln. In der Preisklasse hätte ich ein Vollmetallobjektiv in ähnlicher Qualität wie der aktuellen ProSeries erwartet. Trotzdem werden 5 Sterne der großartigen Bildqualität voll gerecht.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 23, 2016 10:10 PM CET


Olympus E-M1 OM-D Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, True Pic VII Prozessor, Full-HD, HDR, 5-Achsen Bildstabilisator) nur Gehäuse schwarz
Olympus E-M1 OM-D Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, True Pic VII Prozessor, Full-HD, HDR, 5-Achsen Bildstabilisator) nur Gehäuse schwarz
Preis: EUR 944,91

112 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine neue Ära - M1 vs. 5D Mark III, 30. Dezember 2014
Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich beruflich in der Fotografie und habe viele Systeme kommen und gehen gesehen. Im Bereich der (D) SLR Kameras dominierten seit jeher Canon und Nikon das Feld. Ich arbeite im Bereich der People-Fotografie und habe bisher verstärkt auf meine Canon Kameras gesetzt (5D M2/M3) und div. Gläser.

Wer schonmal ein 3-4h Shooting durchgeführt hat und dabei entsprechend lichtstarke Objektive zum Einsatz brachte, der weis, wie hinterher die Schulter / der Kameraarm schmerzen kann. Der Vollformatsensor dieser Kameras gilt als "Goldstandard" speziell bei hohen ISO Werten. Warum also nun eine Olympus M1 ?

Die Olympus M1 im Einsatz
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Zuerst kommt da natürlich das deutlich geringere Gewicht ins Spiel - man schleppt bei hohen Lichtstärke viel weniger kg mit sich herum und kann ermüdungsfrei über einen längeren Zeitraum fotografieren. Soweit so klar. Jedoch wartet die M1 mit einer Menge neuer Funktionen auf, die in Summe jeder modernen DSLR echte Konkurrenz machen.

Der neue Kontrastautofokus in Kombination mit einer intelligenten Gesichts- und Augenerkennung fokussiert mit den MFT-Objektiven rasend schnell und immer auf den Punkt. Wer mag, liest bitte dazu auch meine div. Rezensionen zu den MFT Objektiven. Der Kontrastautofokus ist immer scharf ... ich habe meine Kameras und die Objektive einmal im Jahr an den nächstgelegenen CPS Service zur Justage gegeben, damit der "Brennpunkt" von Objektiven und Kamera exakt gleich ist. Dieser Wahnsinn entfällt bei diesem System, da der Kontrastautofokus den höchsten Kantenkontrast erkennt und nicht auf eine Entfernungsangabe der Kamera angewiesen ist, die dann von den angeschlossenen Objektive entsprechend interpretiert und umgesetzt werden muss. Eigentlich mag ich Systeme wie "Gesichts- und Augenerkennung" nicht und habe bisher die Fokuspunkte der 5D M3 passend auf das Gesicht des Models verschoben, um den Fokus zu setzen. Das entfällt bei der M1 völlig und man kann sich komplett auf die Bildgestaltung konzentrieren - dabei sitzt der Fokus auch bei Offenblende perfekt.

Die M1 ist gehäuseseitig stabilisiert. Dadurch ist jedes angeschlossenen Objektiv stabilisiert - man muss also anders als bei z.B. Panasonic keine stabilisierten Objektive kaufen - sehr angenehm, zumal das geringere Gewicht der Objektive davon ebenfalls profitiert. Das Freistellungsniveau einer M1 ist aufgrund des kleineren Sensors einem Vollformatsystem eigentlich unterlegen - aber bei z.B. 75mm (=150 mm KB) stellt sich die Frage nach einer cremigen Freistellung nicht mehr - zudem ist das Objektiv geradezu superb in Auflösung und Verarbeitungsqualität (dazu mehr in der entsprechenden Rezension).

Das Gehäuse der M1 ist einer hochwertigen Kamera entsprechend spritzwasser- und staubgeschützt sowie frostsicher bis -10°. Ich habe ein 3h-Shooting bei -3°C bisher gehabt und alle Komponenten inkl. der Objektive funktionierten das gesamte Shooting über problemlos.

Der elektronische Sucher ist zur Zeit State-Of-The-Art und sicher einer der besten seiner Klasse. Aber: er gaukelt einem auch gern bessere Belichtungen vor, als man später tatsächlich im RAW-Konverter zur Ansicht bekommt. Im Gegensatz zu einem optischen Sucher ist hier die Gewöhnungsphase länger.

Nachtfotografie / Langzeitbelichtungen
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Durch die Möglichkeit, die M1 mit einem Tablet oder Smartphone (Android oder iOS) zu koppeln, sind Langzeitbelichtungen und Belichtungsreihen für spätere Kontrastverdichtungen kinderleicht zu bewerkstelligen. Während andere je nach Perspektive mühsam den Kopf verdrehe um einen Blick durch das Objektive zu werfen, hält der M1 Besitzer einfach sein Tablet fest und bekommt eine RealLife-Vorschau dessen, was von der M1 gerade belichtet wird. Diese Funktion schätze ich sehr - besonders bei Nachtaufnahmen oder z.B. Feuerwerkszenen. Die Kopplung funktioniert problemlos und man ist den meisten DSLR-Fotografen durch die Life-Übertragung der Szene deutlich voraus, da man viel schneller einschätzen kann, ob die aktuelle Belichtung dem eigenen Wunsch entspricht. Außerdem lässt sich der Fokuspunkt für eine Aufnahmereihe vorab auf dem Tablet (oder Phone) festlegen, so das es keine spätere Fehlfokussierung der Belichtungsreihe mehr geben kann. Alles in allem wirklich sinnvolle Features, die ich nicht mehr missen möchte.

Available Light bei hohen ISO Werten >1600
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... und genau hier trennt sich nun MFT von vollformatigen DSLR. Ab 1600 ISO sind die Unterschiede im Rauschverhalten der M1 zu z.B. einer 5D Mark III klar erkennbar. Durch gute Nachbearbeitung der RAWs lässt sich einiges retten - doch punktet die 5D Mark III hier klar gegenüber der M1. Bei wirklich schlechtem Licht und einer ISO von 3200 oder mehr würde ich immer zu einer Vollformat-Kamera greifen, da die M1 ab 3200 ISO wirklich sichtbar an ihre Grenzen stösst.

Konfiguration der M1
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Die M1 bietet in der aktuellen Firmware (V 2.2) eine schier endlose Zahl an Konfigurationsoptionen, so das man die Tasten- und Wahlradbelegung weitestgehend an seine Bedürfnisse anpassen kann. Allerdings ist Vorsicht geboten - wer viele Vorbelegungen ändert, sollte sich wirklich sicher sein, Tage später auch noch zu wissen, was wo liegt.

Touchdisplay der M1
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Igitt - ein Touchdisplay - sowas nutzen Kiddies zum schnellen knipsen. Weit gefehlt - ich habe im Miniaturwunderland Szenen mit der M1 auf "Augenhöhe" div. Bahnen nur mit dem Touchfokus der M1 fotografiert ... und das beeindruckend schnell und scharf. Die Kamera löst ohne Verzögerung bei Berührung des Displays aus - den Fokusvorgang bekommt man gar nicht mit. Für mich hat ein Umdenken eingesetzt - denn ich möchte diese Technik im Makrobereich oder bei möglichst unbemerkter Street- und Szenenfotografie nicht mehr missen.

Batteriegriff und Akkulaufzeit
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Der Batteriegriff ist ein Muss, wenn man viel im Hochformat fotografiert. Allerdings passt nur ein Akku hinein. Ein zweiter Akku kann im Akkufach der M1 verbleiben - jedoch muss man bei Nutzung beider Akkus den Batteriegriff immer abschrauben, um den in der Kamera verbliebenen Akku nachzuladen. Aus dem Grund nutze ich lediglich einen Akku in der M1 (im Batteriegriff !) und wechsle dann lieber direkt den Akku aus dem Griff. Die Akkulaufzeit liegt bei ca. 350 Aufnahmen und ist nicht wirklich berauschend. Da sind die großen Schwestern von Canon ebenfalls deutlich überlegen. Egal - dann nimmt man einfach 2-3 Akkus mehr mit (gute Derivate tun es auch für weit weniger Geld) und die sollten dann ausreichend viele Aufnahmen ermöglichen. Durch den Griff bekommt die M1 eine deutlich bessere Haptik und wirkt auch ein Stück weit "erwachsener".

Studiosessions mit der M1
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Ich habe die M1 in meinem Studio eingesetzt - und bei richtiger Konfiguration (z.B. sollte der Sucher so geschaltet werden, dass Abblendungen an der M1 nicht zur Verdunklung des Sucherbildes führen) sind die Aufnahmen qualitativ vergleichbar mit einer VF-Kamera - was letztlich nicht weiter verwundert, da ich im Studio immer mit ISO 100, einer 1/200sec und entsprechend hohen Blenden fotografiere, so das Schärfe und Rauschverhalten auf optimalem Niveau liegen. Trotzdem mag ich gerade im Studio optische Sucher der VF-Kamerasysteme deutlich lieber. Das ist sicher Geschmack aber ich komme im Studio mit klassischen DSLR-Kameras besser zurecht - ganz unabhängig vom schon beschriebenen guten Ergebnis.

Zusammenfassung
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Qualitativ hochwertige spiegellose Systemkameras etablieren sich aus meiner Sicht zu recht immer mehr am Markt. Die Systeme sind deutlich leichter bei hohen Lichtstärken, der Kontrastautofokus ist rasend schnell und steht den Phasenautofokussystemen in nichts mehr nach und macht spätere Objektivjustagen überflüssig. Das Tauchdisplay ist gewöhnungsbedürftig - aber gerade im Makrobereich oder der Stereofotografie sinnvoll nutzbar. Gesichtsautofokus, WLAN-Tabletsteuerung und extrem hochwertige Objektive runden das Gesamtbild für Semiprofis und Profis sinnvoll ab.

Die M1 verliert klar im Bereich hoher ISO Werte gegen VF-Systeme - ebenso ist sie im Studio aus meiner ganz persönlichen Sicht optischen Suchern unterlegen, da die Beurteilung des Einstelllichts der Szene zumindest mir mit einem optischen Sucher einer klassischen DSLR leichter fällt.

Trotzdem etabliert sich die M1 immer mehr als meine favorisierte Kamera aufgrund der oben ausgeführten Vorteile. Die M1 ist eine sehr hochwertige Kamera, die aufgrund ihrer vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten und der superben Bildqualität auch für höherpreisige Aufträge in Frage kommt, solange nicht Auflösungen von 20 Megapixel oder mehr erforderlich sind. Uneingeschränkte Kaufempfehlung und 5 Sterne für eine perfekte Kamera.
Kommentar Kommentare (14) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 11, 2015 9:29 AM MEST


Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2.8 Pro Objektiv (inkl. MC 1.4 Telekonverter) für Micro Four Thirds Objektivbajonett, schwarz
Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2.8 Pro Objektiv (inkl. MC 1.4 Telekonverter) für Micro Four Thirds Objektivbajonett, schwarz
Preis: EUR 1.535,47

84 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konkurrenzlos, 17. Dezember 2014
Ich habe seit der Photokina 2014 auf dieses Objektiv gewartet - nun ist es endlich da und hier kommt nun mein Erfahrungsbericht. Das Teleobjektiv hat bei einer Brennweite von 80-300mm (Kleinbild äquivalent) eine durchgehende Lichtstärke von 1:2.8 und ist alleine dadurch schon sehr wertig.

Wer mit Vollformat-Kameras Objektive mit ähnlicher Lichtstärke und Abbildungsqualität nutzen möchte, schleppt erheblich mehr Gewischt (+1kg) bei einem ebenfalls deutlich höheren Anschaffungspreis mit sich herum.

Bildqualität:
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Die ist einfach unglaublich - seit der 75mm 1:1.8 Festbrennweite war ich von Olympus-Objektiven überzeugt. Dieses Tele konkurriert problemlos (bezogen auf die Auflösung) mit meinem Canon 1:4L 70-200mm IS USM. Auch bei Offenblende sind die äußeren Bildecken scharf und ohne sichtbaren Randabfall. Das Objektiv fokussiert über den gesamten Brennweitenbereich rasend schnell und sehr zuverlässig.

Verarbeitungsqualität:
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Die neue Pro-Serie (zu der auch dieses Teleobjektiv gehört) ist spritzwasser- und staubgeschützt sowie frostsicher bis -10°C. Der Tubus ist vollständig aus Metall (Alu) gefertigt und serienmässig gehört eine Objektivschelle zum Lieferumfang. Die Gegenlichtblende wird erst vorne auf dem Objektiv rastend montiert. Danach kann man mit einer leichten Linksdrehung die Blende auf dem Objektiv rauf- und runtergelassen lassen, um z.B. für den Transport die Gegenlichtblende nicht immer abnehmen zu müssen. Gute Konstruktion !

Erweiterter Lieferumfang - Brennweitenverlängerer MC-14
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Ich habe das Objektiv zusammen mit dem MC-14 Brennweitenverlängerer (1,4fach) bestellt. Montiert man selbigen zwischen Objektiv und Kamera, bekommt man sagenhafte 210mm Brennweite (=420mm Kleinblidbrennweite) - allerdings verliert man eine Blende, so das die Offenblende nun bei f4 beginnt. Trotzdem ist das bezogen auf Preis und Gewicht die optimale Alternative, wenn man schnell in solche Brennweiten vorstossen möchte. Die Bildqualität leidet aus meiner Sicht nicht - allerdings verschiebt auch dieser Brennweitenverlängerer den Schwerpunkt nochmals, so das man irgendwann dazu übergeht, die Kamera (bei mir: M1) mit der rechten und das Objektiv an der Objektivschelle zu halten.

Zusammenspiel mit der M1 inkl. Batteriegriff:
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Das ist nun ein stattliches Paket und leider wird der MFT-Vorteil ein bischen durch das Gewicht des Objektivs relativiert. Aber nochmal: möchte man so eine Lichtstärke und Abbildungsqualität bei Vollformat-Kameras, sind vergleichbare optische Werte noch deutlich "schwerer" und "teurer". Nur verliert eine M1 eben diese federleichte Anmutung ein bisschen, wenn dieses Tele angesetzt wird.

Fazit:
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Bezogen auf Lichtstärke und Abbildungsqualität sowie die Wetterfestigkeit ist dies Objektiv bisher völlig konkurrenzlos. Ich habe bei meinen bisherigen Shootings keine Fehler oder Schwächen entdecken können. Eins sei jedoch der Fairness wegen noch erwähnt: ich habe in dieser Rezension oft auf vergleichbare Vollformat-Objektive hingewiesen. Natürlich ist ein Vollformatsensor deutlich größer und wenn man Lichtstärken bewertet, wäre es fair, gemittelte Lichtstärken zu vergleichen, da die Sensorgrößen nunmal variieren. In der Praxis relativiert sich das aus meiner Sicht aber deshalb, weil man sich für MFT bewusst entschieden hat und in einer Shootingsituation Lichtstärke als absoluten Wert betrachtet, mit dem man jetzt arbeiten möchte/muss.

Für ein wirklich hervorragendes Objektiv ohne Fehl und Tadel gebe ich guten Gewissens 5 Sterne. Kaufempfehlung.
Kommentar Kommentare (14) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 12, 2015 11:04 AM MEST


Pure Evoke D4 Domino Tragbares Radio mit Bluetooth (DAB, DAB+, DMB-R, USB) schwarz
Pure Evoke D4 Domino Tragbares Radio mit Bluetooth (DAB, DAB+, DMB-R, USB) schwarz
Wird angeboten von Cosse GmbH
Preis: EUR 172,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Styish & Edel, 8. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer sich sich auf dem Markt für DAB+ Radios umschaut, wird von einer erheblichen Produktvielfalt fast erschlagen. Leider erinnern viele dieser Geräte optisch an billiges Japan-Spielzeug der 70er Jahre. Das Pure Evoke D4 mit Bluetooth sticht aus dieser Masse als Designerradio deutlich hervor. Das Gehäuse wirkt sehr hochwertig und wie "aus einem Guß". Ein mattierter Aluminiumgriff sowie zwei Aluminiumregler für Lautstärke und Select runden das wirklich wertige Design perfekt ab. Das Display ist ein zweizeilies OLED und passt perfekt zum Design des D4. Das Radio ist kein Leichtgewicht, was ebenfalls zur hohen Wertanmutung beiträgt. Alles in allem ist das D4 optisch wirklich ein Genuß - ich schaue es sehr gerne an.

Empfang DAB+ / UKW:
Wenn man das Radio in Betrieb nimmt und auf DAB+ umschaltet, wird per Autotune die aktuelle Senderliste des Standorts geladen und dann dem Anwender per Select zur Verfügung gestellt. Ein längerer Druck auf eine der 5 Stationstasten reicht aus, um den Sender auf der gedrückten Stationstaste dauerhaft zu speichern. Der Empfang (29 Sender - Bürogebäude) ist kristallklar und nicht zu beanstanden. UKW ist ebenfalls sehr gut - wobei ich DAB+ einfach bevorzuge.

Bluetooth Koppelung:
Ich habe ein iPhone6 per Bluetooth mit dem D4 gepairt - ohne Probleme. Die abgespielten Songs werden störungsfrei übertragen - was will man mehr.

Soundqualität:
Verbaut wurde ein 3" Vollbereichslautsprecher, der insgesamt eine ausgewogene Tonwiedergabe ermöglicht - jedoch fehlt mir hier ganz klar ein Equalizer, mit dem zumindest Höhen und Bässe getrennt regelbar wären. Nun haben wir es hier trotzdem mit einem Monoradio zu tun - trotzdem ist der fehlende Equalizer ein echtes Manko.

ChargePak1:
Wer dieses Radio gerne mobil einsetzen möchte, für den bietet Pure ein ChargePak1 an. Leider ist dieses Batteriepack teuer und eine Spezialausführung der Firma Pure, so das z.B. gewöhnliche Haushaltsakkus nicht mit dem D4 kompatibel sind. Für mich ist dieses Detail nicht wichtig, da ich das Radio ausschließlich stationär bzw. immer an Netzstrom mit dem mitgelieferten Netzteil betreibe.

Kaufalternative:
Technisat Digitradio 300 in Schwarz/Weiss. Das Radio hat ebenfalls sehr sehr guten Empfang und einen manuell anzupassenden Equalizer - jedoch kein Bluetooth. Ebenfalls sehr gut: Tivoli Albergo+ in Weiss.

Gesamteindruck / Fazit:
Das Pure Evoke D4 BT begeistert mich durch eine perfekte und sehr hochwertige Verarbeitung, die optisch vergleichbaren Geräte (Ausnahme: siehe Punkt Kaufalternative) in dieser Klasse um Längen aussticht (sofern man auf so einen sehr stylishen, puristischen Look steht). Die verbaute Technik arbeitet tadellos und die erweiterte Bluetoothoption ermöglicht die Anbindung beliebiger Quellen und erweitert so die Fähigkeiten des Gerätes deutlich. Wer auf Bluetooth verzichten kann, der sollte sich das D4 in Wurzelholz anschauen - ebenfalls eine sehr edle Alternative. Trotz des fehlenden Equalizers ist das Radio wirklich volle 5 Sterne wert - für ein Produkt, dass sich erfreulich vom Plastikeinerlei des Massenmarktes abhebt.


Sunbouncer Bounce Wall Pro Kit inkl.  6 verschiedene Reflektoren
Sunbouncer Bounce Wall Pro Kit inkl. 6 verschiedene Reflektoren
Preis: EUR 170,85

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Dritte Hand, 7. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer viel Outdoor und on location shootet, weis die Hilfe eines Lichtassis bei dem Einsatz eines Bouncers / einer mobilen Blitzanlage zu schätzen. Nur leider hat man eben nicht immer so eine Person "parat" - speziell bei spontaneren Shootings ist man oft auf sich allein gestellt.

Hier kommt nun die Bounce Wall ins Spiel. Ich habe die Wall für Portrait- und Halbportraitshootings vor wenigen Tagen in der Nacht eingesetzt. Ohne Lichtassi wäre diese Lichtführung nicht möglich gewesen, da es für leichte Stative abends zu windig war. Da wir am späten Abend / bei Nacht shooten wollten, haben ich die Wall mit einem Zebraaufsatz benutzt. Kamera war eine 5D M3 mit 580 EXII. Es ist anfangs ein bisschen fummelig, den richtigen Winkel zu finden aber nach kurzem probieren sitzt das Licht dann perfekt. Die Fotos dieser Rezension wurden bei ISO 1250, M-Modus, F4 und TTL-Blitz (-2/3) gemacht.

Zum Umgang:

Die Bounce Wall ist mal eins -> sperrig bis zum abwinken. Die Lösung ist zwar schnell montiert - aber: das ist ein ganz ansehnliches Paket und nicht mehr einfach zu transportieren. Dazu ist es aufgrund der Fläche der Wall windanfällig. Der leichte Arm der Wall bewegt sich deutlich und die Konstruktion knarzt deutlich hörbar. Ok - zum Licht.

Nutzen:

Die Wall reicht für Portrait/Halbportraitfotografie aus. Ja nach Brennweite und Bildwinkel bekommt man eine gut-gestreute Lichtwirkung, die mit einem direkten Aufsteckblitz nicht zu vergleichen ist. Das Licht ist deutlich weicher und auch im Hochformat macht sich die Wall positiv bemerkbar. Zudem: durch eine stark orangene Karte kann man das Licht des Blitzes an die Temperatur des Hintergrundes (nachts ebenfalls zumeist mehr orange) anpassen.

Fazit:

Für das schnelle Shooting ist die Wall wirklich klasse und schnell zur Hand. Das Gewicht der Konstruktion ist gering - allerdings ist der Aufbau gigantös und man macht unbeabsichtigt schnell "auf dicke Hose". Obwohl die Wall recht windanfällig war, hat sie nun drei Shootings gut überstanden und sie gehört fest zu meiner Ausrüstung mit dazu.

Ob man gleich das Geld für alle 6 Reflektorflächen oder erstmal weniger für das Basis-Set ausgeben möchte, muss jeder selber beurteilen. Klare Kaufempfehlung für ein gutes Produkt.
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Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40 mm 1:2.8 Top Pro Objektiv für Micro Four Thirds Objektivbajonett, schwarz
Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40 mm 1:2.8 Top Pro Objektiv für Micro Four Thirds Objektivbajonett, schwarz
Preis: EUR 786,48

16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ProSeries par Excellence, 1. November 2014
Dies ist mein zweites Olympus-Objektiv an meiner M1. Obwohl ich das 75mm 1:1.8 noch häufiger benutze, ist diese Linse speziell für weitwinkligere Szenen gemacht. Das Objektiv verfügt über eine erstklassige Abbildungsleistung (schon bei Offenbarende) gepaart mit einem ebenso großartigen und schnellen Autofokus. Es ist eigentlich ein sehr wertiges "Immerdrauf" in klassischer Brennweite (24-80mm Kleinbild äquivalent). Für Olympus-Beginner ein Hinweis: der manuelle Fokusring kann einen verzweifeln lassen, da der Autofokus deaktiviert wird... sowas kann einen den Gang zum Händler ersparen denn nicht alle Objektive verfügen über diese Technik. Haptik, Verarbeitung und Bildqualität entsprechend deutlich teureren Objektiven im Vollformat.

Das Objektiv ist spritzwassergeschützt, staubgedichtet und frostsicher bis -10° Celsius. Zusammen mit den Wetterqualitäten der M1 ein wirklich professionelles Gespann auch unter schlechten Bedingungen. Für die optische Qualität und die Verarbeitung würde ich gern 6 Sterne vergeben.
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