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Rezensionen verfasst von
Michael Schönfeldt "slayer" (Lüneburg)
(REAL NAME)   

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Horus Heresy - Angelus Exterminatus: Blut und Eisen
Horus Heresy - Angelus Exterminatus: Blut und Eisen
von Graham McNeill
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eisen und Blut, 3. Juni 2014
Wieder einmal wird die Zeit kurz nach Istvaan aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.
Diesmal aus der Sicht der beiden Primarchen Perturabo und Fulgrim. Zwei Führer ihrer Orden, wie sie unterschiedlicher nicht sein können.Der eine,Perturabo, immer noch mit den Grundsätzen der Astartes erfüllt,wie Gehorsam,Disziplin,Ehre und Pflichterfüllung,während der andere,Fulgrim, schon absolut und vollständig vom Chaos korrumpiert wurde.
Beide sind nun unter der Fahne des Verräters Horus vereint und wollen den Untergang von Terra und des Imperators besiegeln.
Fulgrim versucht Perturabo für eine Suche nach der ultimativen waffe,der Angelus exterminatus, zu gewinnen und nach anfänglichen Zögern willigt Perturabo ein und beide Legionen begeben sich auf die Suche nach dieser uralten Eldarwaffe, welche nirgendwo anders versteckt ist, als im Auge des Schreckens!!!
geführt von einem abtrünnigen Eldar,welcher Fulgrim das Geheimnis der Waffe anvertraut hat, steuern die Verräter in Richtung Chaos durch das schreckliche warptor...
ich will von der Suche nicht zu viel verraten,aber es ist sehr spannend beschrieben und bietet auch gelegentlich gute Action.
Das Buch lebt von der Beschreibung und den Gedanken des Primarchen Perturabo,ohne das es langatmig wird .Selten wurde ein Primarch so sehr durchleuchtet und analysiert wie in diesem Roman. dazu der krasse Gegensatz zu ihm, der Phönizier, Fulgrim...Perturabo traut seinem Bruder nicht weiter als er spucken kann,aber er ist auch geblendet von der möglichen Wahrheit hinter dieses alten Eldarartefakts und nimmt einen möglichen verrat Fulgrims in kauf und will ihm womöglich zuvor kommen,wenn die Suche sich dem Ende nähert
man gewinnt als Leser richtiggehend Vertrauen zu Perturabo und verzeiht ihm fast sein Verrat an den Imperator,wenn seine Vergangenheit aufgedeckt wird. toll geschrieben von McNeill...
als Gegenspieler der Verräterlegionen, agiert ein Angriffskreuzer der Iron Hands,welche in Kompaniestärke, unterstützt von anderen überlebenden Astartes von istavaan,wie einem Raven Guard und einem Salamander, versuchen die Pläne der beiden Primarchen zu durchkreuzen, welche sie in einer Geheimoperation erfahren haben.
Witzig in diesem Roman sind auch die beiden kriegsschmiede Toramino und Berossus, welche in einem älteren Roman von McNeill mit dem Ultramarine Uriel Ventris zu tun kriegen. das ist mal eine witzige, gelungene Verquickung von Romanen.
Auch der Verräter-Apothecarius Fabius Gallus spielt hier eine Rolle, welcher in den letzten beiden Dark Angels Romanen der Widersacher war(Schwarze Flut und Rote Wut) und scheinbar seit Jahrhunderten sein Unwesen treibt.
Da musste ich doch lächeln als ich die ganzen namen las und die mit anderen Romanen in Verbindung brachte...
Auf alle Fälle klare Kaufempfehlung.einer der besseren Horus Häresie-Romane, der die Handlung zwar auch wieder nicht vorantreibt,aber wirklich gut geschrieben ist...
was mich ein wenig wundert in diesem Roman ist, dass der Raven Guard,der hier auf Seiten der Iron Hands mitkämpft, anderen astartes meiner Meinung nach, haushoch überlegen ist und kein Gegner ihm auch nur annähernd gewachsen ist.sind die Raven Guard tatsächlich die besten krieger aller Legionen?wenn ich das hier so lese in dem Roman, muss ich das fast so annehmen...


Warhammer 40.000 - Schwarze Flut: Ein Roman der Blood Angels
Warhammer 40.000 - Schwarze Flut: Ein Roman der Blood Angels
von James Swallow
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach der Wut folgt die Flut...., 16. April 2014
Nachdem ich ziemlich enttäuscht vom ersten Band "Rote Wut" war, habe ich ziemlich lange mit mir gerungen den Folgeband zu kaufen, muss aber sagen, dass ich sehr positiv überrascht wurde.
Habe ich innerhalb des ersten Bandes schon eine Schreibstil-Steigerung zum Ende des Romans wahrgenommen, so war ich verblüfft, um wie viel besser der Schreibstil gegenüber dem ersten Band war( Ich vermute wenn ein dritter Band von James Swallow rauskommt, wird das der neue Dan Abnett am wh40k-Himmel;)...)
Zur Story:Der Hauptprotagonist des ersten Romans, Sergeant Rafen von den Blood Angels, ist auf der Suche nach dem "Chaos-Apothecarius" Fabius Gallus, welcher eine Phiole des Blutes ihres Primarchen gestohlen hat. Unterstützt wird er von einer kleinen Abordnung der Flesh Tearers, angeführt von Sergeant Noxx, welcher auch schon im ersten Band eine der Hauptpersonen darstellte.
zustande kam diese Zusammenarbeit der beiden so unterschiedlichen Orden aber erst, nachdem den Blood Angels der diabolische Gallus zum wiederholten male entkommen war und die Blood Angels in ihrer Verzweiflung ein Angebot des Ordensmeisters der Flesh Tearers bekam, den Aufenthaltsort des gehassten Erzfeindes zu erfahren...
Diese Jagd nach Gallus ist sehr spannend beschrieben und auch die Charaktere werden gut beschrieben. Kämpfe gibt es auch sehr viele und der Roman ist alles andere als vorhersehbar, zumal immer wieder andere Gegner und Gefahren auf die Astartes warten und diese an die Grenzen ihrer Kräfte, sowohl physisch als auch psychisch, gebracht werden.
Interessant ist hier im Roman auch der Gegensatz zu den anderen Astartes-Werken, da hier lediglich eine Gruppe von ca. 10 Space Marines eine Aufgabe erfüllen, während in den anderen Romanen meist in Kompaniestärke agiert wird, oder der halbe Orden beteiligt ist.
Von mir klare Kaufempfehlung. Wirklich einer der besten Astartes-Romane die ich in letzter zeit gelesen habe


Space Marine Battles - Legion der Verdammten
Space Marine Battles - Legion der Verdammten
von Rob Sanders
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irreführend, 2. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich ist mal wieder ein Battle-Roman erschienen und ich freute mich auf endlose Kämpfe, Gefechte, Gemetzel, Ehre und Chaos...und finde diese Attribute auf den letzten 100 Seiten des ca. 400 Seiten starken Romans wieder...
was passiert auf den ersten 300 Seiten wird sich jetzt der eine oder andere fragen. zum einen geht es auf über 70 Seiten um das altehrwürdige "Fest der Klingen", wo der Hauptprotagonist Exoriator Kersh (seines Zeichens "Geißelwächter", was wohl so viel bedeutet wie Leibwächter des Ordensmeisters) in einer langen Reihe von Arena-Duellen die Klinge des Dorn für sich, bzw den Orden der Exoriators erringen konnte.
An sich kein schlechter Anfang für ein wh40k-Roman,aber doch etwas in die Länge gezogen nach meinem Geschmack. Was danach folgte strapazierte wieder mal meine Geduld, wie schon bei anderen Romanen aus der Reihe.
Hier wurde mit der 5. Kompanie der Exoriators allerdings, meiner Meinung nach, eine Grenze überschritten, denn so eine Astartes-Kompanie hab ich in all den Büchern, die ich seit 10 Jahren lese, nicht erlebt!!
Da der Geißelwächter Kersh ein Attentat auf den Ordensmeister durch die Alpha Legion nicht verhindern konnte und der Ordensmeister vergiftet wurde, verlor Kersh seine Ehre in den Augen des Ordens. Und genau deshalb wird er natürlich mit einem Auftrag vom selbigen betraut, die Alpha Legion aufzuspüren und Rache zu nehmen und/oder zumindest ein Gegengift für ihn zu finden.
Diese 5. Kompanie die nun auserkoren wurde unter Kersh's Führung die Verfolgung aufzunehmen, macht nun das ganze liebe lange Buch über Kersh das Leben schwer wo sie nur können. Das reicht von leichten Disziplinlosigkeiten, bis hin zur (fast)-Meuterei, was in einem "Ehrenduell" zwischen Kersh und einem anderen Astartes endet.
Solche Disziplinlosigkeiten hätte ich vlt in der imperialen Garde akzeptieren können, aber bei einem Astartes-Orden???
Nicht nur das mich diese ewige Nörgelei der Kompanie irgendwann richtig nervte, fand der Autor es richtig gut diese Spannungen zwischen kersh und dem Rest der Kompanie auf 200 Seiten auszuwälzen, ohne das die auch nur einen einzigen Kampf bestreiten...
Die letzten 130 Seiten des Buches entschädigen allerdings dann wieder für diesen sehr schwachen Roman, aber warum kämpfen die nicht von Anfang des Buches an gegen die Chaos-Horde und schreien sich im Gefecht an?Wieso lässt er sich bis zum wichtigsten Teil eines wh40k-Battle-Romans so viel Zeit????Was hätte das für eine grandioser Roman werden können...

zu meiner Überschrift der Rezension: irreführend ist der Roman nicht nur vom Klappentext, sondern auch vom Namen des Buches selber. Die Legion der Verdammten kämpft auf den letzten Seiten des Romans und man erfährt wirklich nichts über sie, ausser das sie eine unbesiegbare Armee ist, die ein Chaos-Kontingent in der Grösse eines Schwarzen Kreuzzugs innerhalb von ein paar Stunden auslöscht ohne eigene Verluste zu erleiden...prima Truppe, nur ein bischen eigensinnig...

Ehrlich gesagt fällt es mir schwer jemand anders Lust auf diesen Roman zu machen, wenn nur der Rest des Buches wirklich interessant ist. Ich fand die letzten 130 Seiten allerdings so gut, dass ich dem Roman noch 3 Sterne gebe...


Horus Heresy - Signus Daemonicus: Der Engel fällt
Horus Heresy - Signus Daemonicus: Der Engel fällt
von James Swallow
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,00

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...der lange Weg zur Falle, 21. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wieder ein Roman der Bruderkriegsreihe, der das Geschehen nicht vorantreibt sondern den Verrat des Horus am x-ten Orden, diesmal den Blood Angels, darstellt...

Der Roman beginnt spannend und es ist augenscheinlich, dass der Orden der Blood Angels,angeführt von ihrem Primarchen Sanguinus,in eine großangelegte Falle geführt werden soll. Dies wird spätestens nach ca 100 gelesenen Seiten klar...warum allerdings über die folgenden 170 Seiten der Weg in diese Falle beschrieben werden muss,bleibt einzig dem Autor verständlich.
Einen Spannungsbogen zu erzeugen tut einem Roman gut, aber 270 Seiten für die Vorbereitung einer Falle wird irgendwann...nervig...

Wenn ich ein Space Marines Roman lese, wünsche ich mir auch grandiose, blutige, teils verzweifelte und heldenhafte Kämpfe, aber bis zu dem Punkt wo die Falle zuschnappt, was schon 2/3 des Buches ausmacht,gibt es gerade mal zwei Scharmützel, welche kurz beschrieben werden. das ist für diese Art der Romane einfach zu wenig. wenn ich da an den vorigen Roman "Schlacht um Calth:Kenne keine Furcht" denke, in welchem auf jeder Seite totaler Krieg herrschte, kann ich mir bei diesem Roman ein Gähnen nicht verkneifen.

Alles in allem ein sehr düsterer Roman, in welchem der Schrecken des Warp aufgezeigt wird, aber die Spannung bis zur Konfrontation der Astartes mit den Dämonen viel zu sehr in die Länge gezogen wird.
Kaufempfehlung an alle die etwas über die Blood Angels und ihrem dunklen Geheimnis erfahren wollen und für Leser, die sich in düsterer Atmosphäre eines Romans wohlfühlen. ansonsten nur mit Geduld zu geniessen.


LEGO Marvel Super Heroes - Special Edition (exklusiv bei Amazon.de) - [PlayStation 3]
LEGO Marvel Super Heroes - Special Edition (exklusiv bei Amazon.de) - [PlayStation 3]

4.0 von 5 Sternen Lego goes Marvel, 10. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lego-Spiel in bekannter Art und weise.Nur die Helden ändern sich von Spiel zu Spiel.etwas verwirrend diesmal mit dem splitscreen,der irgendwie noch wuseliger als sonst den Bildschirm trennt,aber sehr spassig gehalten wie immer.was teilweise nervt ist dieses ewige durch die Stadt gelaufe, was auch schon bei lego-batman 2 der fall war.ich würde mir ein normal aufeinanderfolgen szenarioverlauf wünschen und als extra dieses stadtlevel.wer lust drauf hat kann das ja anwählen.ich finde es zeitraubend bei jedem neuen Level durch die Stadt,den geisterpunkten folgend, zu laufen.
Action und Rätsel lösen sich auch in diesem Lego-Spiel ab und die Sucht alles zu finden ist ebenfalls hier sehr gross.
ich habe das Spiel vorrangig für meinem 9jährigen Sohn gekauft, spiele es aber genauso gern wie er.
tolle Idee zu Weihnachten. wie alles von Lego...


Space Marine Battles - Der Untergang von Damnos
Space Marine Battles - Der Untergang von Damnos
von Nick Kyme
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,00

4.0 von 5 Sternen Mut und Ehre, 4. Oktober 2013
Eigentlich muss hier jeder wh40k-interessierte zugreifen,denn das ist das erste mal seit jahren, dass ich ein Buch aus dem Genre in der Hand halte, wo Space marines auf Necrons treffen.nicht orks,nicht tyraniden,weder chaos space marines,oder eldar...nein,die ultramarines treffen auf ein unglaublich harten und zähen gegner,welcher ihnen fast ebenbürtig und sogar teilweise von der technik her überlegen ist.Das einzige Mal wo ich noch über den Konflikt Astartes-Necrons gelesen habe war eher etwas nebensächlich beschrieben in der Blutrabentrilogie mit Hauptmann Angelos.Aber das kann man in keinster Weise mit diesen Roman hier vergleichen,da diese Reihe damals eher banal niedergeschrieben wurde und die Necrons nur vage beschrieben wurden.
Nick Kyme's Schreibstil startet zwar etwas schwach,aber er steigert sich in dem Buch und auch die etwas verwirrenden Rückblicke eines Sergeanten der Ultramarines während der Kämpfe, wird irgendwann im Laufe des Buches verständlicher.
Und allen voran beschreibt er auch immer wieder im Wechsel zwischen ultramarines und necrons die Sichtweise der Necronlords,welche die Schlachtreihen der Necrons befehligen,was überaus interessant ist,da man ja praktisch noch nie was darüber gelesen hat.
Die Kämpfe sind ein wenig monoton ablaufend beschrieben,aber werden trotzdem zum Schluss immer spannender, da die Gefechte auch immer verzweifelter werden.
Da es sich hier um ein Space-Marine-Battle Buch handelt,kann sich jeder vorstellen das die Kämpfe auch im Vordergrund stehen und die Charaktere nur mässig beleuchtet werden,aber sowas weiss ja jeder erfahrene wh40k-fan.Interessant ist auch hier nochmal die Rivalität innerhalb des Astartesordens unter den Sergeants der verschiedenen Kampfgruppen und dazu die unterschiedliche Vorgehensweise der beiden Helden der Ultramarines:Captain Sicarius und Lordscriptor Tigarius.
Alles in allem war ich sehr angetan von diesem doch sehr seltenen Konflikt zwischen diesen beiden Gegnern und kann das von daher auch jedem empfehlen zu kaufen.
Negativ finde ich eigentlich nur zwei Dinge:zum einen wieder mal den überteuerten Preis und zum anderen ein offenes Ende(und das bei einem Battle-Buch)...von daher ein Stern Abzug...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 24, 2014 9:39 AM CET


Horus Heresy - Kenne keine Furcht: Die Schlacht von Calth
Horus Heresy - Kenne keine Furcht: Die Schlacht von Calth
von Dan Abnett
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Istvan V-die zweite..., 9. September 2013
Ich habe das Buch jetzt ungefähr zur Hälfte durch,aber möchte auch eine Rezension zu dem Buch loswerden, da es noch recht frisch auf dem Markt ist...
An erster Stelle fiel mir der ungewöhnliche,hier schon in den Rezensionen angesprochene,kurze abgehackte Schreibstil von Abnett auf, den ich erstmals in so einer Form zu lesen bekomme.Ich fand ihn anfangs nicht schlecht, um die Hektik und Dramatik aufzuzeigen,hätte mir aber zu einem späteren Zeitpunkt den sonst üblichen Stil von ihm gewünscht...
weiterhin wurde ich beim ersten Angriff auf die Flotte der Ultramarines durch die World Bearers unweigerlich an Pearl Harbour erinnert, wo die amerikanische Pazifikflotte völlig unvorbereitet von den Japanern in Grund und Boden geschossen wurde...
es tut einem fast in der Seele weh,wenn man die seitenlangen Verluste und Schäden beschrieben bekommt,während die gutgläubigen Ultramarines und sogar ihr Primarch immer noch versuchen einen Gegner ausfindig zu machen,unfähig zu glauben das ein Bruder auf einen Bruder schiessen könnte...
das ist auch,find ich,das schlimme an der Horus-Reihe, dass man im Grunde den ganzen Ablauf von Horus' Verrat in seiner gesamten Tragik schon kennt,aber auch hier in diesem Band mit den Details des Verrates konfrontiert wird und ständig mit den Zähnen knirscht, wenn wieder und wieder Ultramarines von World Bearers in den Rücken geschossen werden,bis diese endlich anfangen sich zu verteidigen...
es ist vom gemetzel her praktisch die Fortsetzung von Istvaan V, wo die abtrünnigen Marines im riesigen Ausmaß gnadenlos ihre ahnungslosen Brüder über den Haufen schiessen...

wer also eine gewaltige Schlacht zwischen zwei Astartesorden im Protokollstil erleben möchte,ist hier gut aufgehoben...alle Feingeister, die eher tiefgründige Handlungen bevorzugen,sollten sich das vielleicht überlegen hier zuzugreifen.
Ich habe es nicht bereut,aber finde, wie bei den anderen Bänden, den Preis leider auch hier überzogen.Dadurch und durch den Protokollstil geb ich dem Buch 4 von 5 Sterne


Warhammer 40.000 - Feuersalamander: Buch Zwei in der Feuerband - Trilogie
Warhammer 40.000 - Feuersalamander: Buch Zwei in der Feuerband - Trilogie
von Nick Kyme
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feuer frei, 27. Februar 2013
Also den ersten Band der Feuersalamander habe ich mir damals nicht gekauft.ich kann zwar nicht mehr genau sagen warum nicht,aber es ist auch nicht ganz so wichtig,da dieses hier eine abgeschlossene Geschichte ist,zu der man nicht unbedingt den Vorgängerband lesen musste.
Was mir bei den Salamanders auffällt, ist, dass diese meiner meinung nach nahe am chaos stehen von ihrer feurigen Art her.ständig müssen sie sich in Ruhe üben um nicht vom inneren Feuer übermannt zu werden.ausserdem wirken sie sehr düster,haben seltsame rituale wie das "branding" und suchen für sich die Isolation.Sie sind komplett anders zu den "reinen" Ultramarines...aber genau dieser Gegensatz macht auch mal diesen Roman aus
was mich ziemlich oft gestört hat, war die verwirrende Art des Autors Kyme,der doch mitunter ziemlich seltsame Satzstrukturen in dem Buch hinterliess.kann aber auch gut sein, das die Übersetzung mal wieder miserabel war.ich befürchte fast letzteres.
Naja, Freunde der Action kommen endlich mal wieder auf ihre Kosten und das ist für mich auch schon fast das wichtigste an diesen Romanen.Gut ist auch das es mal wieder gegen die Dark Eldar geht,die man durch ihre pervertierte Art so richtig schön hassen kann;)...wie tut es gut, wenn diese Abscheulichkeiten ihrer gerechten Strafe zugeführt werden...

Zur Story:es gibt in dem Roman zwei Handlungsstränge.zum einen verfolgt eine 10 köpfige Schar aus der 1.Kompanie der Salamanders ihren entführten Ordenspriester Elysius in die Welt der Eldar,um ihn dort zu befreien und zum anderen geht es um den angehenden Scriptor Drakir,der mit seinem Meister Pyriel seiner Bestimmung und die des Ordens der Salamander folgen muss.

Der Ordenspriester wurde von einer Kolonialwelt,welche von den Dark Eldar angegriffen wurde, in einer hinterhältigen Attacke mit ein paar anderen Astartes durch das Tor der tausend Netze ins Reich der Eldar entführt.Die anschliessend zu seiner rettung entsandte 1. Kompanie wird sofort in Kämpfe mit den Eldar verwickelt und kann mit einem kleinen Trupp durch eine erbeutete Schattenbarke den entführten Astartes,welche zwischenzeitlich in einer unwirklichen Welt um ihr Leben kämpfen müssen, ins Reich der Eldar folgen...
Zeitgleich folgt der angehende Scriptor Drakir mit seinem Meister Pyriel eine Vision,die den Untergang des gesamten Ordens bedeuten kann...
Nick Kyme springt zwischen den beiden Handlungssträngen hin und her,was nicht unbedingt schwierig zu verfolgen ist.Schwierigkeiten machen mitunter lediglich die satzstrukturen.Manchmal musste ich verklausulierte Stellen zweimal lesen um sie zu verstehen.Ich führe das aber auf Übersetzungsfehler zurück,weil so schreibt kein Mensch...
Alles in allem ein spannendes Buch, wo die Action nicht zu kurz kommt.Alle Fans der Serie können bedenkenlos zugreifen...


Rote Wut - Ein Roman der Blood Angels
Rote Wut - Ein Roman der Blood Angels
von James Swallow
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,99

2.0 von 5 Sternen Fehler Wut, 15. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider wieder ein wh40k Roman der nicht meinen Wünschen entspricht...
Die Idee die verschiedenen Untergruppierungen der Blood Angels aufzuführen und deren Stärken und Schwächen gegenüberzustellen ist sehr gut,aber die Story nebst Helden bleibt seltsam blass.das liegt für mich vor allem am schreibstil von James Swallow,der vorne auf dem Band noch als Bestsellerautor hervorgehoben wird,aber auf mich den Eindruck eines blutigen Anfängers macht.
Je weiter der Roman voranschreitet,desto gefestigter wird sein Stil,aber die ersten 100 Seiten sind für mich ziemlich amateurhaft geschrieben.
Zu Kämpfen kommt es auch ziemlich selten und erst zum Ende des Buches wird der Spannungsbogen mal angehoben.Ansonsten hab ich den Roman nicht wirklich verschlungen, sondern mich eher durchgekämpft.
Dazu kommt auch noch ein Preisanstieg von satten 3 Euro, was ich ziemlich unverschämt finde,da auch noch zusätzlich durch die grosse Schrift und gerade mal 300 Seiten die übliche Romanlänge stark reduziert wurde...
Einziger Lichtblick am Roman ist das Cover-Bild,welches ich wirklich faszinierend finde.viel zu schade, um es in die Buchregalreihe einfach so einzusortieren.lass es erstmal offen liegen;)...
Letztendlich vergebe ich nur 2 Sterne weil auch wiederholt sehr viele Rechtschreibfehler auftauchen,die irgendwann ziemlich nervig sind,weil man unterbewusst schon förmlich darauf wartet,das ein der nächste Fehler ins Gesicht springt.
Ich hoffe mit dem nächsten wh40k-Roman "Feuersalamander",den ich mir hole,geht es wieder bergauf,ansonsten werd ich mich langsam durch die wiederholten Schwächen und den gestiegenen Preisen nach einer anderen Serie umsehen müssen...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 18, 2013 8:18 AM CET


Lego Der Herr der Ringe
Lego Der Herr der Ringe
Preis: EUR 20,79

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lego goes Mittelerde, 12. Dezember 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Lego Der Herr der Ringe (Videospiel)
Also nachdem ich bisher wirklich jedes Lego-Spiel auf PC oder Wii gebannt habe, freuten sich mein kleiner Sohn und ich schon seit längerem auf Lego Herr der Ringe.Nach Verzögerung kam es dann auch endlich raus.Ich dachte erst die Entwickler wollten noch einige Dinge im Spiel für die Wii-Konsole verebssern und veröffentlichten dadurch erst fast zwei Wochen später als PC und andere Konsolen ihr Spiel,aber da wurde ich leider enttäuscht...
Am meisten enttäuscht wurde ich erstmal von der überaus schlechten Grafik.Also da ist ja Lego Indiana Jones 1 fast besser als dieses Pixeldrama.Klar die Wii ist keine xbox oder kein hochleistungs-pc aber Lego Batman 2,welches wir als letztes gekauft hatten, war grafisch um einiges besser.
Danach fand ich es recht irritierend mit dem "offenen Modus" und der Story-Fortsetzung.In dem Dorf Bree sollte man Extraaufgaben lösen,aber wir fanden trotz extremer Sucherei nicht das Teil,welches man finden sollte.Dazu kam,wie hier schon öfter angesprochen wurde, eine sehr schlechte Kameraführung,die alles nur noch verwirrender machte.
Ausserdem mussten wir zwei Level von vorne starten,weil einfach Dinge die zum weiter kommen benötigt wurden, schlicht und einfach nicht da waren.
Was mir ausserdem auch nicht gefiel,waren die recht langen Ladezeiten.Extrem war das in einem Level,wo immer wieder Szenarien eingespielt wurden,die kaum länger als 30 sek liefen,aber nach jedem zwischenintro setzte der ladebalken wieder ein.Das hätte man sicherlich auch anders machen können.
Und als letzten Negativ-Punkt sehe ich den Kampf um Minas Tirith.Klar ist das kein Kriegsspiel und das kämpfen steht mehr im Hintergrund,aber das war doch arg wenig für eine Schlüsselszene des Herr der Ringe-Filmes.Ein paar Elefanten mit Pfeilen treffen,die auf dem Bildschirm von links nach rechts laufen,finde ich ein bischen wenig, für so eine epische Schlacht.Dazu noch das reiten durch die feindlichen Linien(als Reiter von Rohan), wo man auch locker die Bedienung aus den Händen hätte legen können um abzuwarten was da passiert(denn die Pferde folgten einem vorgegebenen Weg und man konnte lediglich ein kleine wenig nach links und rechts korrigieren),ist nicht wirklich reizvoll.
Alles in allem ist das bisher das schlechteste Lego-Wii-Spiel, welches ich gekauft habe


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