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Rezensionen verfasst von
"schannerin"

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The Man Comes Around
The Man Comes Around
Preis: EUR 4,99

26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mit jedem Tag ein bisschen besser, 5. April 2006
Rezension bezieht sich auf: The Man Comes Around (Audio CD)
und wieder einmal fühle ich mich bestätigt in der Theorie, dass Johnny R. Cash sich jährlich, vielleicht sogar minütlich verbesserte. Die letzte Platte vor seinem Tod ist für mich auch eine seiner besten.
Country, wie man ihn sich wünscht - ob romantische Erzählungen von sterbenden Cowboys (Give my love to Rose) oder sarkastische Stories von koketten Outlaws (Sam Hall), Johnnys "Stimme wie Schotter" trägt einfach alles wunderbar straight vor. Auch das Cover des Nine Inch Nails-Songs "Hurt" ist dem Mann mit dem Gesicht wie aus einem Steckbrief perfekt gelungen, hat er es auch zu einer ruhigen, gitarrenlastigen Ballade werden lassen, die durch seinen trockenen Gesang alles andere als kitschig daherkommt. Ein weiteres, zumindest humoristisches Schmankerl ist das Duett mit Nick Cave, welches eine Whiskeybar als Aufnahmelocation vermuten lässt... Der Großteil der Tracks zeigt Johnny allerdings trinkfest, denn ob er nun Ironie (Tear Stained Letter) oder Sehnsucht (First time ever I saw your face - sehr schön!) beweisen möchte, der richtige Tonfall scheint ihm wie verwachsen.
Ein erwähnenswertes Highlight wäre noch das Eagles-Cover "Desperado", welches gemeinsam mit dem Eagles-Frontmann und der guten Gitarre zu großartigen Klängen heranwächst; sowie die Depeche-Mode-Coverversion des Synthie-Songs "Personal Jesus", den Cash zu einer kratzigen, auf Gitarrenriffs beruhenden Reibeisen-Nummer macht, die man sich auch sehr gut in einem verlassenen Winkel "irgendwo in Arkansas" vorstellen könnte.
Mit der herrlichen Abwechslung kommt man kaum mit, weil einen der ausgezeichnete Opener "The Man comes around", der ein knackiges Gitarrenriff durch die Boxen schmettert und mit Bibelzitaten auftrumpft, schon so mitgerissen hat, aber mit etwas Mühe hat man sich sofort wieder in Johnnys abenteuerliche Erzählungen eingeklinkt!
Eine für mich grenzgeniale Sammlung an Amerikanischen Songs über die Weite des Landes, das Elend der Verlassenen und den Ärger der Verbrecher - vorgetragen von einem der für mich größten Musiker aller Zeiten. Wer das nicht mag? Selber schuld.


The Firstborn Is Dead
The Firstborn Is Dead
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 14,16

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Düster-Country", 21. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: The Firstborn Is Dead (Audio CD)
Dieses Werk von Mr. Cave und seinen Seeds ist zwar nicht ganz so gelungen wie der Vorgänger "From her to Eternity", und auch weniger experimentell - dafür etwas "erholsamer" anzuhören.
Der Versuch, sich etwas vom schrammend-kreischenden Independent-Sound wegzubewegen, gelingt, indem die Band Countryelemente beimixt ("Black Crow King"), die Gitarren etwas weniger aufdreht und mehr auf Stimme setzt, alles gewürzt mit biblischen Anspielungen und vielsagendem Gesang statt Gekreische.
Auf "Tupelo" hört man etwas völlig neues, aber auf keinen Fall schlechtes oder unpassendes, und mein persönlicher Favorit "Knockin' on Joe" schlägt sogar selten sanfte Töne an... steht Cave auch sehr gut.
Die fiesen, westernstimmige Stücke "Blind Lemon Jefferson" und "The six strings that drew blood" lassen eine Wildwest-Saloon-Stimmung aufkommen, aber auf wesentlich düsterere Art als man es normalerweise vom teilweise ländlichen, oberflächlichen Country gewöhnt ist.
Auf jeden Fall ein gutes Album - aber nur für wen, der's mag.
Nicht abschrecken lassen: Ich selbst habe, als ich zum ersten Mal im CD-Laden "The Firstborn is dead" einlegte - es war die erste Nick Cave-CD,die ich mir anhörte - nur gedacht: Oh My, was ist das?, als Nick auf "Tupelo" mit seinen fast schon indianischen Lauten loslegte... man bekommt auf keinen Fall leicht Bezug zu dieser Art von Musik, aber hat man ihn einmal gefunden, wird man sie lieben.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 23, 2014 3:41 PM MEST


Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus
Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus
Wird angeboten von Music-Finder
Preis: EUR 20,85

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Rebellentruppe hat sich - freiwillig - angepasst..., 21. Januar 2005
Ich war nicht wirklich überrascht, denn eine derartige Entwicklung hatte ja bereits der charismatisch eher einschläfernde Vorläufer "Nocturama" vorhergesagt - demnach war es also kein wirklicher Schock, das plötzlich so medientaugliche und stilgemixte "AB/TLOO" zu hören.
Ja, ich mag die Platten beide gerne, auf "Abattoir Blues" hört man in Stücken wie "Get ready for love", "Hiding all away" oder "There she goes, my beautiful world" wirklich guten Rock, an dem es nichts auszusetzen gibt. "The Lyre of Orpheus" hat wunderschönes zu bieten, z.B. "Easy Money", das Zeug zum echten Klassiker hat, oder die geniale Gospelhymne "O Children" - das Album durch und durch zu kritisieren wäre wirklich falsch.
Nur hat man - besonders als eingefleischter Cave-Hörer - das Gefühl, dass die Bad Seeds durch eine Presse gedrückt wurden, die dafür gesorgt hat, dass die ehemals rebellische Band endlich medientauglich und für-jeden-hörbar gemacht wurde. Eigentlich schade, besonders weil auch Blixa Bargelds Abgang der Qualität der Truppe keinesfalls geschadet hat, und sich Nicks jaulender Bass nach wie vor durch sämtliche Gehörgänge windet.
Die Platte ist für bestimmt jedermann sehr angenehm anzuhören und hat auch die Fähigkeit, im Hintergrund dahinzuplätschern - wahrscheinlich ist aber auch das genau ihr Fehler, wegen dem ich - trotz teilweise großartiger Songs! - keine volle Sternzahl geben kann.
Aber jeder muss sich weiterentwickeln, und deshalb möchte ich "Abattoir Blues/The Lyre of Orpheus" wirklich nicht in ein schlechtes Licht rücken.
Ein letztes:
Für jemanden, der sich mal wieder was nettes anschaffen möchte, eine Überlegung wert.
Für jemanden, der sich mal was von Nick Cave & The bad Seeds anschaffen möchte, empfehle ich die älteren Sachen (z.B. Let Love in, Murder Ballads, Henry's Dream...), weil sie noch mehr seinem Stil entsprechen.


Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus
Abattoir Blues / The Lyre Of Orpheus
Wird angeboten von Music-Finder
Preis: EUR 20,85

9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne CD, aber leider kein Original, 23. September 2004
Was ich bisher u.a. an Caves Musik so geliebt habe war seine Originalität und Unersetzbarkeit... Die Musik, und auch die Texte, die seinem Kopf entsprangen, hatten eine ganz persönliche "Note", waren unverwechselbar und wirklich nichts für jedermann.
Alte Alben wie "From her to Eternity" oder "The Firstborn is dead" hatten noch diese wunderbare, für mich so reizvolle Eigenheit, "gewöhnungsbedürftig" zu sein und auf keinen Fall sofort ins Ohr zu gehen. Man musste Cave schon mögen, um diesen Platten etwas abgewinnen zu können.
"Abattoir Blues / The Lyre of Orpheus" ist schon mal wieder ein wunderbar vielversprechender Titel - aber leider ist die Platte nicht so mystisch-strange, wie er verspricht. Es finden sich natürlich großartige Stücke wie "Hiding all Away", bei welchem der Gospel-Chor meiner Meinung nach am besten besticht, "Fable of the Brown Ape", "Easy Money", "Carry me" oder der Opener "Get ready for love" - aber sie alle haben eigentlich nur durch Nicks unverwechselbares Organ, das im Brummen sowie im Jaulen, Seufzen, Schmachten und Grölen gleichermaßen herrlich ist, den Stil behalten; ansonsten sind es zum Teil Songs, (z.B. "Breathless" od. "Nature Boy", die man auch einem anderen Schmusesänger in die Hand drücken kann, und er singt sie, ohne, dass irgendetwas nicht passt - das wäre mit alten Stücken wie "Tupelo", "Cabin Fever!" oder "Saint Huck" natürlich und glücklicherweise unmöglich gewesen.
Das ist also das Minus, wegen welchem ich den Stern abgezogen habe. Dennoch verdient das Album 4 Sterne, da es sehr aufwendig produziert ist und - wenngleich auch nicht so Cave-typisch - schön anzuhören ist. Die Bad Seeds verstanden es schließlich immer schon, sich weiterzuentwickeln und diesmal gibt sich Nick mit seiner Band eben auf etwas gelassenere, feierliche Art und Weise mit einem Chor die Ehre, anstatt uns mit düsterer Melancholie einzunebeln. (Könnte auch an dem traurigen Abtritt von Blixa Bargeld liegen)
Wer sonst noch nie etwas von Nick Cave gehört hat, dem empfehle ich diese CD nicht, sondern lieber die Klassiker ("Let Love In", "Murder Ballads", "From Her to Eternity" etc. ...), aber für Fans ist sie natürlich Pflichtkauf, nicht zuletzt wegen des wunderschönen Covers.


Ziggy Stardust
Ziggy Stardust
Wird angeboten von books-store
Preis: EUR 8,04

4 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Absolute Highlights zwischen leider schlechten Füllern, 7. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Ziggy Stardust (Audio CD)
Es gibt die absoluten Bombensongs, wie zum Beispiel "Moonage Daydream" mit dem traumhaften Gitarrensolo "direkt aus dem Weltraum", dann das rockig-poppige "Suffragette City", und mein Lieblingssong ist eindeutig "Rock'n'Roll Suicide"! Dieses Stück ist kein Lied, sondern eine Hymne.
Ansonsten hat Bowie - lobenswerterweise - natürlich wieder alle Songs selbst geschrieben (außer dem schwachen "It ain't easy"), und da kann man doch nicht immer verlangen, dass jeder Song reinfahrt wie'n Hammer! Die Hämmer werden zwar abgedämpft von leider nicht ganz so tollen Tracks ("Soul Love"), aber ich finde diese Platte einen Kauf wert.


Stripped
Stripped
Preis: EUR 7,49

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat mehr zu bieten als nur "Dirrty Sex", 13. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Stripped (Audio CD)
Auf den 2. Streich von Miss Aguilera durften wir lange genug warten - aber es hat sich gelohnt! Denn dieses Album hat definitiv mehr zu bieten als nur möglichst billigen, schmutzigen "Dirrty Sex", um vom Britney-No.2-Image wegzukommen. Christina hat nicht nur eine Wahnsinnsstimme, sondern beweist hier endlich auch musikalisches Talent, indem sie bei ihren Songs selbst mitarbeitete und sie demnach westentlich überzeugender rüberbringt als z.B. "ich bin ein Flaschengeist, lalala".
Auf dieser CD geht es nicht um Flaschengeister, süße Jungs oder Händchenhalten - sondern wirklich um Xtinas diverse, schlechte Erfahrungen, die sie gestärkt haben (siehe "Fighter"). Außerdem hatt sie all ihre - besiegten? - Selbstzweifel dermaßen geschickt verpackt, dass sich jeder sofort angesprochen fühlt, der "Stripped" anhört.
Ich will jetzt nicht etwas sagen wie "die CD is geil, kauft's die!", weil mir das zu plump vorkommt. Ich kann nur sagen: Auch wenn ich im Normalfall eher auf der Heavy-Metal-Welle bin, so hör ich doch zwischendurch immer wieder gerne "Stripped", weil es einfach aufbaut, Kraft gibt und sich nicht nach albernen Teenie-Gedanken anhört, sondern nach etwas wirklichem Starkem.
Wer denkt, Chris kann nichts anderes, als ihren Po zu zeigen, sich im Schritt zu befummeln oder ihre Körbchen zu pushen, der wird hier eines besseren belehrt. KÖNNTE zumindest, wenn man sich einfach die Zeit nimmt und völlig uneingenommen in diese Platte reinhört - und nicht mit dem Spruch "ah, Teenie-Pop, weg damit" daran vorüberzieht. Wär wirklich schade.


Antichrist Superstar
Antichrist Superstar
Wird angeboten von ZOverstocksDE
Preis: EUR 3,32

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mansons Seelenfriede - unser Ohrenschmaus!, 13. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Antichrist Superstar (Audio CD)
Kein Zweifel: Ohne diese Platte wäre der Reverend wohl zum Amokläufer geworden. Denn in dieser Platte stecken Aggression, Wut und Gewalt in einem derartig derben Ausmaß, dass Manson-Gegner ihre Meinung über den "bösen, satanischen, antichristlichen Schockrocker" höchstwahrscheinlich nicht ändern werden. Was aber sicher nicht heißt, dass dieses Album nicht gut ist!
Da wird man mit Wut, Enttäuschung, Verbitterung, Kindheitstraumas und Alpträumen nur so überhäuft - nichts für schwache Nerven! Besonders hasserfüllt kommen "Irresponsible Hate Anthem" und "Antichrist Superstar" rüber, aber - wie immer - kann Marilyn es auch sarkastisch: "The Beautiful People" strotzt nur so vor Ironie und macht sogar richtig Spass! Zum Nachdenken regen "The Reflecting God", "Cryptorchild" und "Wormboy" an. Aber die Jungs können auch anders: Wo man nicht brüllt und uns krachende Riffs entgegenschmeißt, da ist man depressiv: "Man that you fear" und mein persönlicher Favourit "Minute of decay" geben Fans das, was sie erwarten: Melodie, treibender Rhythmus, schöner Text.
Die CD ist wahrscheinlich nicht die Beste von Manson, aber sie darf in der Sammlung trotzdem nicht fehlen - erstens, weil sie ein enorm wichtiger Bestandteil der Trilogie ist, und zweitens, weil sie einfach nur ein echter Ohrenschmaus ist...
Aber richtig gut beschreiben kann das Thema von "Antichrist Superstar" sowieso nur einer, und das ist Marilyn Manson selbst - nichts trifft es besser als das Motto:
VOM WURM ZUM WELTZERSTÖRER.


Dancing With the Antichrist
Dancing With the Antichrist

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Will Manson auf die Loveparade??, 13. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Dancing With the Antichrist (Audio CD)
Also, ich wollte die Platte wirklich kaufen, da ich ein eingefleischter Manson-Fan bin, aber als ich sie mir mal im Geschäft durchgehört hab, senkten sich meine Mundwinkel mit jeder Sekunde ein Stückchen weiter. DAS soll wirklich DER Manson sein, der fantastische Dinge wie "Holy Wood" und "Mechanical Animals" auf die Beine gestellt hat?
Übelster, lausiger Techno, Mansons Stimme kommt fast gar nicht raus und halbwegs gute Lieder wie "TV TV" wurden mit dem nervigen Beat nur noch nervtötend.
Zudem ist auch der Preis nicht von schlechten Eltern und wenn man es nicht wirklich drauf anlegt, jedes Experiment, das die Band in ihrer Laufbahn "angerichtet" hat, sein Eigen zu nennen, dann sollte man wirklich die Finger von diesem Müll lassen.


Smells Like Children
Smells Like Children
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 8,69

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Manson kann - aber er will nicht?, 29. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Smells Like Children (Audio CD)
Also, die Enttäuschung war groß.
Zum Glück war dies nicht meine erste Manson-CD, denn sonst wäre ich vielleicht kein Fan seiner Musik geworden. Das heißt nicht, dass sie schlecht ist, sondern, dass einfach keine Arbeit drinsteckt. Es gibt drei wirkliche Lieder ("Sweet Dreams", "I put a spell on you", "Rock'n'Roll Nigger"), die alle Covers sind, der Rest sind Remixe bzw. Irgendwas. Als einzige Entschuldigung lasse ich gelten, dass Smells Like Children nur eine EP zum Vorgänger ist und es gar nicht drauf anlegt, ein perfektes Musikalbum zu sein. Trotzdem: Ein bisschen mehr aufwand hätten sich die Fans schon erwarten können.
Drei Sterne trotzdem, weil es durchaus klasse Stücke gibt (die Covers, sowie z.B. "Dance of the dope hats"). Der "Dope Hat" wird sowieso gnadenlos ausgepresst, andere, gute Songs von "Portrait of an American Family" werden hingegen vergessen. Wirklich kein hervorstechendes Meisterwerk und auch nix für "Einsteiger", aber ein Schmankerl für Manson-Fans, die seine restlichen Platten bereits kennen.


Holy Wood
Holy Wood
Preis: EUR 5,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manson findet seinen Platz - ein Meisterwerk!, 29. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Holy Wood (Audio CD)
Auf Antichrist Superstar spielte Mr. Manson den Lärmschani. Auf Mechanical Animals mimte er den Glamrocker - Experimente, um seinen wahren Platz zu finden, den er auf Holy Wood zweifellos gefunden hat!
Das war eine eigentlich überflüssige Einleitung zu einem absolut meisterhaften Album! Hier konzentriert die Band sich nicht auf ein bestimmtes Thema (auch wenn Tod und Depression stark im Vordergrund stehen), sondern verarbeitet Eindrücke, bietet Abwechslung und steht auf einer hohen Ebene des Entertainment. Dieses Album ist jedoch keine reine Unterhaltungsplatte, die man anhört und vergisst - sie regt zum Nachdenken an und enthält eine Botschaft. Von ruhigen, depressiven Metalballaden ("In the shadow of the valley of death", "A place in the dirt") über musikalisch wertvolle, rhythmische Rockstücke ("The Nobodies", "Lamb of God") bis hin zu ultimativen Hass-Hymnen ("The Fight Song", "Disposable Teens") ist einfach alles da - Marilyn Manson setzt seine zahlreichen (positiven wie negativen) Erfahrungen ein, um ein Prunkstück an Rock'n'Roll zu konstruieren, das man so schnell nicht vergessen wird!
Diese Scheibe wird Manson-Gegner nicht zu Manson-Fans machen, aber für Metal-Liebhaber wird sie einfach köstlich sein - auch der Nachgeschmack.


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