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Rezensionen verfasst von
Amazon Kunde "scherzkeks"

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Brasilien: Ein Land der Zukunft
Brasilien: Ein Land der Zukunft
von Stefan Zweig
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,00

40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umwerfend sachlich und nach wie vor aktuell, 30. September 2001
"Brasilien, ein Land der Zukunft" gehört ohne jeglichen Zweifel zu einem der besten Sachbücher, die ich jemals gelesen habe. Ich bin ein eingefleischter Stefan Zweig Fan, habe allerdings bereits in Brasilien gelebt und bislang kein anderes Werk gefunden das dieses faszinierenden Land in den richtigen Worten beschreibt. Ein Muss für jeden Leser, der mit Brasilien in irgendeiner Weise zu tun hat. Auch wenn das Buch nun doch noch so alt ist und von Zukunft selbst im Titel schon die Rede ist, umschreibt es Brasilien, wie es wirklich ist, atemberaubend. Kein Geschichtsbuch dieser Welt lässt sich mit der imensen historischen Genauigkeit von Daten und Fakten messen, in der es Stefan Zweig gelang. Eine wahre Sternstunde Stefan Zweigs.


Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines
Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines
von Marlo Morgan
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grottenschlecht, Schade ums Papier !, 30. September 2001
Rezension über Rezension, bei diesem Buch scheinen sich fast alle Rezensenten einig zu sein - ein famoses Werk. Auch für mich ist dieses Buch famos, famos schlecht. Wer diesen Roman als „supergenial" bezeichnet, hat sich noch keiner „guten" bzw. „anspruchsvollen" Lektüre hingegeben. In sprachlicher Hinsicht ist „Traumfänger" zweifellos grottenschlecht, und vermag nur den „Bild" - Zeitungsleser in Staunen zu versetzen. Der einzige Unterschied der besteht, ist dass Marlo Morgan hin und wieder einen epischen Orgasmus erlebt, der sie zu Sätzen mit zehn Wörtern oder gar einem Komma veranlasst. Phänomenal, nicht wahr ? Das Buch beginnt mit den äußerst interessanten Hinweisen auf Morgans Seidenkostüm, Lippenstift, Pumps und vieles mehr. Damit soll der Versuch unternommen werden, die Veränderung der Autorin auf offensichtliche Weise evident zu machen. Spannend, muss gesagt werden ! Zunächst möchte ich erwähnt wissen, dass ich keinerlei Voreingenommenheit gegenüber den Ureinwohnern Australiens, den Aborigines hege. Es versetzt mich jedoch in Erstaunen, dass die „Veränderten" in einen Topf geschmissen und daraufhin bewertet werden. Bei den Aborigines geschieht zwar dasselbe, aber während lediglich die schlechten Seiten der „Veränderten" Erwähnung finden, wird bei den Ureinwohnern nur das offensichtlich Gute hervorgehoben. Derartiger Euphemismus ist seit dem Mittelalter unangebracht, M.M. beweist das Gegenteil - leider ! Nehmen wir doch einfach das Beispiel Beten. Es wird geschrieben, dass die „Wahren Menschen" nicht beteten, sondern der göttlichen Einheit ihr Gehör schenkten. Klingt das nicht bedeutend und hochmoralisch? Warum aber wird M.M. von den Aborigines mit den Worten „wir werden für Dich beten" verabschiedet ? Ist das außer mir niemandem aufgefallen ? Ausgerechnet an einer derart wichtigen Stelle unterläuft der Autorin solch ein Missgeschick ! In meinem Leben habe ich viele Bücher gelesen, dies gehört mit zu den schlechtesten. In meinen Augen: zum Lesen zu schade. Und eines wollte ich unbedingt noch sagen: Wenn das Buch sogar von Gönnern und auch von der Autorin selbst nicht als absolut wahrheitsgetreu bezeichnet wird, warum tut M.M. so, als wären es Fakten, über die sie hier schreibt ? Bestünde die Möglichkeit, keinen Punkt zu verschwenden, wäre dieser Roman genau der Richtige dafür.


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