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Rezensionen verfasst von
nimral
(TOP 500 REZENSENT)   

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Becker revo.1 Navigationsgerät (12,7cm (5 Zoll) Echtglas Bildschirm, 45 Länder, ProActive Startautomatik,  Kartenupdates, s Premium-TMC) schwarz/silber-metallic
Becker revo.1 Navigationsgerät (12,7cm (5 Zoll) Echtglas Bildschirm, 45 Länder, ProActive Startautomatik, Kartenupdates, s Premium-TMC) schwarz/silber-metallic

3.0 von 5 Sternen Keine gute "Weiter"-Entwicklung, 29. Juni 2016
Das Revo 1 ist mein insgesamt viertes Navi von Becker. Leider ist es - meiner Menung nach - das Schlechteste von allen, wenn auch auf sehr hohem Niveau. Die "bahnbrechende" Idee beim Revo: der abnehmbare Bildschirm beinhaltet nur Display, Beleuchtung und Touch-Sensoren, die gesamte Intelligenz steckt im Halter. Dadurch kann man den Bildschirm extrem dünn halten (ca. 3 mm), und das soll angeblich unglaublich toll aussehen. Nun, das ist Geschmackssache, und abgesehen davon sollte die Optik ein Nebeneffekt sein, und nicht DIE zentrale Eigenschaft des Produkts. Vor allem nicht, wenn dieses Design faule Kompromisse erzwingt.

Erst mal das Positive: das Revo setzt meine persönliche Reihe guter und zuverlässiger Becker Navis nahtlios fort. Ich fahre es nun seit 4 Monate, kein Absturz, tadellose und schnelle Navigation, und eine praktische und sehr gut funktionierende Rückfahrkamera-Funktion. Die Sprachsteuerung arbeitet ebenfalls nahezu pefekt, die Freisprechfunktion nütze ich nicht.

Dann das was mir weniger zusagt: der dünne Bildschirm ist abnehmbar, gut. Dass er stark spiegelt trifft Cabrio-Fahrer härter als mich. Allerdings ist er - da alle Intelligenz und auch der Akku im Halter steckt - für sich ohne jede Funktion. Man kann das Navi also ohne Halter nicht nützen, während man herkömmliche Modelle im Notfall auch durchaus mal zu Fuß oder auf dem Fahrrad verwenden kann. Im Prinzip kopiert das Revo das Konzept von Autoradios mit abnehmbarer Frontblende, man kann das als Diebstahlschutz sehen, aber es nimmt dem Navi einiges von seinem Nutzen weg. Konsequenter Weise haben die Entwickler - da man das Navi ja ohne Halter sowieso nicht nützen kann - nur einen ziemlich schwachen Akku verbaut. Er hält nur wenig Saft vor, das Navi hängt daher am Zigarettenanzünderstecker wie ein Junkie an der Nadel.

Das Hauptproblem: leider macht das Konzept einen vielpoligen Steckverbinder zwischen Halter und Bildschirmeinheit notwendig, und der ist ein unnötiger konstruktiver Schwachpunkt. Das Navi rastet oben in zwei recht filigrane Krallen ein, und wird von einem starken Magneten an den Halter gezogen. Dadurch werden hinten eine Vielzahl von gefederten Kontakten zusammengedrückt, und das gibt den elektrischen Anschluss. Meistens jedenfalls. Manchmal versagt das Ganze auch, und dann beginnt der Bildschirm muntere Fehlfunktionen zu zeigen. Mal fällt er ganz aus, mal funktioniert die Touch-Funktion nicht, mal der Becker typische "Zurück" Button links unten, je nachdem welche der vielen Kontakte nicht zu ihrem Gegenüber gefunden haben. Bei der Fahrt über Kopfsteinpflaster beginnt mein Gerät auch schon mal zu flackern. Gut, es fängt sich wieder, wenn man ein wenig am Bildschirm herumwackelt, aber so richtig glücklich bin ich nicht, Ärger mit Wackelkontakten wegen eines Design-Gags ... das müsste nicht sein.

Dann noch einige Nebenfronten aus dem Lager "Kinderkram" ... es gibt eine "vorausschauende" Navi-Funktion: ich komme aus dem Haus, das Navi weiß bereits wo ich hin will, und hat eine Route berechnet. Nein, Becker hat keine Möglichkeit gefunden, meinen Terminplaner oder gar mein Hirm anzuzapfen. Das Navi hat natürlich keine Ahnung, wo ich hin will. Es geht einfach davon aus, dass ich jeden Tag um die gleiche Zeit zum selben Ziel gelotst werden will. Das ist natürlich eine recht mutige Näherung, meistens ist es Quatsch, und Hand aufs Herz: wenn ich jeden Tag die gleiche Strecke fahre, brauche ich dann wirklich jeden Tag das Navi dafür, oder merke ich mir eventuell nach einigen Tagen doch, wo es lang geht? Man muss schon sehr kreativ nachdenken um einen Nutzen für diese Funktion herbeizureden, etwa so: ich fahre jeden Morgen meine Kinder zur (weit, weit entfernten und ganz schwer zu findenden) Schule. Toll dass mein Navi die (jeden Tag gleiche) Strecke bereits berechnet hat, das spart mir mindestens 8-10 Sekunden navilosen Fahrens. Und jetzt könnte auf dem Weg ja eine Verkehrsstörung sein, die - auch das passiert selten genug - von TMC richtig erfasst wird. Alles kein Problem, denn die voraussschauende Navi-Funktion hat heute automatisch eine Umgehungsroute gewählt. So ungefähr müsste die vorausschauende Navigation arbeiten, ob sie es auch tut kann ich nicht sagen, weil ich sie kein einziges Mal habe funktionieren sehen. Also ist das Ganze - zumindest aus meiner Sicht - nur ein Gag aus der Webeabteilung.

Sonstiges: der Saugnapfhalter gehört zu den besten seiner Klasse, was heißt dass das Navi nur alle paar Monate von der Scheibe fällt, bei billigen Exemplaren passiert das bei jeder Fahrt. Der Zigarettenanzünder-Stecker ist ein echter Brummer, man könnte ihn notfalls als Unterlegkeil unter ein Rad legen um das Auto am Wegrollen zu hindern. Bei meinem Auto steht er so weit aus dem Zigarettenanzünder dass er fast am Gangschalthebel anstößt. Und der Becker-typische rote "Zurück" - Button, den man von fast allen Becker Navis kennt, ist beim Revo ebenfalls nervig: er geht relativ schwer, der Navi-Halter gibt wegen des großen Hebels, den der am Rand platzierte Button entwickelt, deutlich nach wenn man drückt. Oft hat sich der Saughalter bereits ein wenig gelockert, und dann drückt man das Navi von der Scheibe. Und das Drücken des Knopfs provoziert auch hin und wieder die schon beschriebenen Wackelkontakte am Verbindungsstecker.

Warum bin ich überhaupt vom Active 43 Talk und Active 50 LMU auf ein Revo umgestiegen? Mir ging es vor allem um eine gute Rückfahrkamera-Funktion. Leider ist das Revo im Moment was das betrifft bei Becker ohne Konkurrenz, beim Revo kommt das Bild beim Einlegen des Rückwärtsganges praktisch sofort, das Professional schaltet deutlich langsamer. Die Bildqualität ist - im Zusammenspiel mit einer billigen 30-Euro China-Kamera - tadellos. Das Videosignal der Kamera schaltet das Navi automatisch auf Rückfahrkamera, sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird. Der Anschluss war allerdings nicht ganz einfach: dem Revo liegt kein passendes 4-poliges 2,5mm Klinkensteckerkabel bei, handelsübliche Kabel die es z.B. für Camcorder gibt passen nicht weil Becker eine andere Belegung gewählt hat, und am Selber-Löten der filigranen 2,5mm Stecker bin ich jämmerlich gescheitert. Dann ist es mir doch noch gelungen, ein passendes Adapterkabelchen von 2,5mm Klinke 4-polig auf Cinch (Amazon #B01A1J1HZ6) aufzutreiben.

Ohne den Wackelstecker und mit herkömmlichem Design würde ich dem Revo eine glatte 5/5 geben. Aber so ist es nun mal mit bedenklichen Konstruktionen (bzw. faulen Kompromissen, wo man ein bestimmtes Feature so hoch bewertet dass man alle möglichen Nachteile in Kauf nimmt): die Nachteile nerven, und adäquate Vorteile kann ich - beim besten Willen - keine erkennen.

Gäbe es ein anderes Becker mit ebenso guter Rückfahrkamera-Funktion, hätte ich das Revo nicht gekauft.

6/2016 AL.


Elf Competition STI 10W-40 Motoröl 1 Liter
Elf Competition STI 10W-40 Motoröl 1 Liter
Wird angeboten von ATO24 AutoTeileOnline GmbH
Preis: EUR 3,39

5.0 von 5 Sternen Günstiges Öl mit "richtiger" Herstellerfreigabe., 22. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Elf Competition STI 10W-40 Motoröl 1 Liter
Meine Rezension zu diesem Öl findet sich beim 4L Kanister (Amazon ASIN: B00US12MQ6).

In kurz: günstig, aus bekannter Quelle (Total), und mit "echter" Herstellerfreigabe statt Mogel-Freigabe, ich werde zugreifen, sobald der nächste Ölwechsel ansteht.

6/2016, AL


Elf Competition STI 10W-40 Motoröl 4 Liter
Elf Competition STI 10W-40 Motoröl 4 Liter
Wird angeboten von ATO24 AutoTeileOnline GmbH
Preis: EUR 12,96

5.0 von 5 Sternen Billiges Öl mit Herstellerfreigabe ohne Herstellerfreigabe ???, 22. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Elf Competition STI 10W-40 Motoröl 4 Liter
In Kurz
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Dieses Öl hat - im Unterschied zu praktisch allen anderen preiswerten Ölen - eine "offizielle" Daimler Werksfreigabe, und nicht nur eine Fantasiefreigabe von eigenen Gnaden. und das zum Preis eines Billigöls.

Für diesmal habe ich leider schon ein anderes Öl (mit Fantasiefreigabe) eingefüllt, beim nächsten Wechsel werde ich es besser machen.

6/2016 AL.

Langatmige Begründung
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Manchmal staunt man Bauklötze. Gerade habe ich mein bisheriges Lieblings-Billigöl "Mannol Defender" auf "mittelmäßig" rezensiert, weil bei der Angabe der Herstellerfreigabe meiner Auffassung nach mit einer Halbwahrheit gemogelt wurde. Das Öl hat keine Werksfreigabe. MB-229.1 bzw. MERCEDES-BENZ MB 229.1, auf Verpackung und in der Artikelbeschreibung mehrfach groß herausgestellt, suggerierte bei jenem Produkt, dass das Öl von Daimler nach der Daimler Betriebsstoff-Vorschrift (BeVo - siehe bevo[.]mercedes-benz[.]com/bevolisten/bevo-blaetter-sort1.html) geprüft wurde, was aber wohl nicht zutrifft - MB 229.1 ist eine ungeschützte Fantasiebezeichnung, die jeder auf seinen Kanister schreiben kann. Korrekt müsste da wörtlich stehen: "MB-Freigabe 229.1", nur das ist geschützt. Und das steht da nicht.

Öl mit fehlender Werksfreigabe muss nicht schlechter sein, aber es kann zu unschönen Problemen kommen wenn man solches Öl zum Service selber mitbringt (Markenwerkstätten die die BeVO kennen und beachten müssen das Einfüllen verweigern), oder wenn man im Zuge eines frühen Motor- oder Katalysatorschadens Garantie geltend machen möchte. Öl ohne Herstellerfreigabe könnte für den Hersteller ein willkommenes Schlupfloch sein, sich aus der Verantwortung zu schleichen.

Markenöle lassen sich diese Freigaben natürlich versilbern, und kosten locker das Dreifache eines günstigen Öls pro Liter, das läppert sich dann zu 50-100 Euro/Ölwechsel, ohne dass man eine erkennbare Mehrleistung dafür bekommt. Ganz als "Unsinn" abtun darf man die Werksfreigaben aber auch nicht, ich habe seltene aber doch passierte Fälle in der Vergangenheit ausgegraben wo einige wenige billige Kaufhausöle einen zu hohen Schwefelgehalt hatten - was einem Dieselpartikelfilter "unter ungünstigen Umständen" (?) gefährlich werden "könnte" (?). Hm, so richtig bedrohlich klingt das nicht, und es kam nur extrem selten vor, aber bei teuren Bauteilen wie einem Motor, Turbolader, Katalysator oder Dieselpatikelfilter geht man besser kein unnötiges Risiko ein.

Interessehalber habe ich danach nach billigem Öl gesucht, das die korrekte Bezeichnung führt, und bei Daimler namentlich gelistet und trotzdem bezahlbar ist. Und ich finde - einsam und preislich konkurrenzlos günstig - das Elf Competition STI 10W-40. Es ist nur unwesentlich teurer als die absoluten Billigöle mit Fantasie-Freigabe, hat aber laut Daimler-Liste eine richtige, offizielle Daimler-Werksfreigabe. Das wird mein nächstes Öl. Warum soll ich ein - wenn auch geringes - Risiko eingehen, wenn es nicht sein muss?

Seltsam dass dieses Öl nicht in den Himmel gelobt wird. Da es vom Total Konzern stammt, kann man wohl davon ausgehen, dass es den üblichen technischen Standards entspricht. Dass es so unbeachtet ohne Rezensionen bei Amazon herumdümpelt könnte aber ganz triviale Gründe haben: erstens ist der 4L Kanister eher unüblich, man sucht, wenn man einen Ölwechsel vor hat, normalerweise nach 5L Kanistern. Und zweitens steht in der Artikelbeschreibung die an sich verkehrte Freigabebezeichnung "MB 229.1", wie bei allen anderen Ölen ohne Werksfreigabe auch. Obwohl dieses Öl die begehrte Werksfreigabe auch laut Mercedes-Liste offenbar hat, wird sie im Text nirgendwo erwähnt. Genau genommen gibt es fast gar keinen Beschreibungstext. Was für ein Versäumnis, der kleine Paranoiker in mir vermutet fast schon finstere Absichten dahinter, denn so ein Fehler unterläuft einem professionellen Anbieter normalerweise nicht. Aber ich habe auch andere Quellen online recherchiert, und alle sind sich einig, das Öl hat offizielle Freigabe (siehe auch Attachment aus der Daimler BeVO 6/2016).

Also her damit, und rein damit, ich fahre dann ein preisgünstiges Öl - mit dem Segen des Herstellers.

6/2016 AL.
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Wird angeboten von Profee DE
Preis: EUR 29,99

5.0 von 5 Sternen Ein "interessantes/eigenwilliges" Produktkonzept, nicht geeignet für externe Alarm-Anwendungen, 21. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die Cam vor 2 Wochen aufgebaut als "automatischer Türspion": Anforderungen: wenn ich im Heimbüro arbeite, UND sich jemand meiner Haustüre nähert, poppt auf dem PC das Videofenster hoch und ich kann sehen wer da kommt, noch bevor dieser die Türklingel betätigt hat. Ist es der Paketbote, laufe ich schon mal los, weil er es immer eilig hat und mir die Pakete sonst sofort beim Nachbarn abkippt. Ist es ein Freund, mache ich ihm per Türöffner gleich die Türe auf. Ist es ein Unbekannter, warte ich auf die Türklingel und nütze die Gegensprechanlage. Ist es ein Feind, stelle ich mich tot.

Positiv:
+ sehr gutes Bild bei Tageslicht
+ harmoniert sehr gut mit der freien iSpy Software
+ günstiger Preis

Negativ:
- gruselige Einrichteprozedur per Smartphone-App (ich musste auf den Notnagel "QR-Code Einrichtung" zurückgreifen)
- nur WLAN möglich (Unzuverlässigkeiten durch WLAN Störungen sind fast unvermeidlich)
- bereitgestellte PC Software "Device Viewer" ist einfach nur übel. (Freeware iSpy verwenden!)
- Einrichtung nötigt einen Cloud Account auf (Cam geht nach der Einrichtung aber auch ohne)
- Schlechter Halter. (Zu wenig Haltekraft - Cam fällt durch ihr Eigengewicht vornüber, nicht horizontal drehbar)
- Cam ist - anders als es das Bild vermuten lässt - doch ein ziemlicher Klotz
- "Nachtsicht" unbrauchbar. Wie bei allen billigen Cams.
- Audio-Qualität bescheiden

Fazit: ich würde diese Cam für meinen Anwendungsfall nicht mehr kaufen. Mit der seltsamen Einrichtung kann ich leben, für den Halter habe ich selbst einen drehbaren Teller gebastelt. Für vernünftige Nachtsicht schalte ich die Außenbeleuchtung per externem Bewegungsmelder ein, dann sieht auch die Cam, wer oder was sich dem Haus nähert. Aber das WLAN ist für eine Alarm-Cam eine ausgesprochen üble Anbindung - jede auch noch so geringe WLAN Störung triggert einen Fehlalarm. Derzeit sind im Durchschnitt etwa 90% der Alarme Fehlalarme - etwa 30 pro Tag. Ohne absurden Aufwand zu treiben kann ich wenig bis nichts dagegen machen, das WLAN ist baulich bedingt nun mal nicht überall im Haus perfekt, die Cam muss vor die Haustüre, und Störungen aus der Nachbarschaft kann ich sowieso nicht verhindern. Ich würde daher keine Cam mehr kaufen, für meine Anwendung, die keinen Anschluss für Netzwerk-Kabel hat. Man kann nicht voraussetzen, und auch wenns im Moment klappt, nicht für alle Zukunft gewährleisten, dass man da wo man die Cam braucht immer einwandfreien WLAN Empfang hat. Es genügt schon, wenn ein Nachbar irgendein WLAN feindliches Gerät (Garagentoröffner, Funkkopfhörer, usw) in Betrieb nimmt, und schon ist es vorbei mit der Herrlichkeit, und ohne Ausweichmöglichkeit auf Kabel ist man aufgeschmissen. Die Cam selbst hat für WLAN Diagnose übrigens keinerlei Hilfsmittel. Die Nutzung der eingebauten Alarmierung würde das Problem mit dem WLAN zumindest mildern, aber für meine Anwendung ist die Alarmierung per Mail um Dimensionen zu langsam, und außerdem fehlt ein entscheidendes Feature: man muss für Bewegungserkennung im Außenbereich fast immer Alarmzonen definieren können, um Fehlalarme durch vorbeilaufende Fußgänger, Lichtreflexe/Wolkenbewegungen oder vom Wind bewegte Pflanzen auszublenden. Das kann die Cam nicht, deshalb brauche ich iSpy.

Ich gebe der Cam dennoch eine 5. Warum? Spätestens nach dem Lesen der Rezensionen und ggf. Durchsicht des Handbüchleins weiß man, wofür sich die Cam eignet und wofür sie sich nicht eignet. Dass sie nur WLAN kann wusste ich schon vorher, und auch die WLAN typischen Probleme sind vorher bekannt. Ich hätte das Rückgaberecht nützen können, sobald ich bemerkt habe, dass mein WLAN vor der Haustüre nicht gut genug ist für die Cam. Wer Glück hat mit seiner WLAN Abdeckung, und wer keine hoch empfindliche und schnelle externe Alarm-Auswertung braucht kann mit den gelegentlichen WLAN Aussetzern leben. Die hakelige Einrichtung per Smartphone nervt ein Mal und dann nie wieder. Die unbrauchbare PC Software kann man durch eine weitaus bessere freie Software (iSpy) ersetzen. Smartphone lastige Anwender ohne PC - sofern es solche gibt - sind vermutlich ganz glücklich mit der App, da sie immerhin nett aufgehübscht ist und - als einzige Software-Komponente - auch ausgereift wirkt. Der Cloud Account hat - wenn man ihn nützen lernt - einige Vorteile wenn man keine Lust oder Möglichkeit hat, sich mit der Portfreigabemöglichkeit des eigenen Internetrouters zu beschäftigen. Man muss dann eben damit leben, dass man einem unbekannten Anbieter in Fernost eine scheunentorgroße Lücke in die eigene Firewall bohrt.

Die meisten Einschränkungen der Cam spielen also für viele Anwendungen keine Rolle, manches kann man selber mit vertretbarem Aufwand wegbasteln, und eins bleibt Tatsache: was die Bildqualität betrifft ist die Cam Stand heute in ihrer Preisklasse meines Wissens konkurrenzlos. Daher gebe ich der Kamera alle Punkte - wer nach dem Lesen dieser Rezension meint, dass ihre Einschränkungen ihn nicht treffen, und sie kauft, wird meiner Meinung nach hoch zufrieden sein.

6/2016 AL


Laserliner 080.00 Alu-Leichtstativ 165 cm
Laserliner 080.00 Alu-Leichtstativ 165 cm
Preis: EUR 70,95

4.0 von 5 Sternen Nicht ganz wie beschrieben, aber brauchbar, 15. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Stativ nachträglich zu meinem Laserliner Kreuzlinienlaser dazugekauft. Das Stativ erfüllt seine Aufgabe tadellos, ist ausreichend solide und vor allem die Klemmen - die bei ganz billigen Exemplaren gerne abbrechen - machen einen guten Eindruck und halten bisher tadellos. Baugleiche Stative gibt es von x Handelsmarken (z.B. Berlan), sowohl auf Amazon als auch auf Ebay, wer auf "Laserliner" Optik und Schriftzug verzichten kann, kann nochmal ein paar Euro sparen.

Was ich vermisse sind Gummischuhe für die Stahlfüße, damit man das Stativ auch bedenkenlos im Innenraum auf fertige Böden stellen kann, gut, da lässt sich leicht etwas basteln. Eine Befestigungsmöglichkeit für ein Lot (nicht mit dabei) ist vorhanden, alternativ wäre eine Dosenlibelle auch noch eine gute Idee für eine Ausrichtehilfe gewesen. Man kann auf Ebay aber für wenige Euros Dosenlibellen zum Aufkleben kaufen.

Das Stativ, das ich bekam, ist leider nicht der Abbildung entsprechend, der Kopf oben ist völlig anders gestaltet, eine Feineinstellung/Ausrichtmöglichkeit für die Kopfplatte hat es nicht, man muss - wenn mans braucht - das Stativ recht umständlich über die Verstellung der Stativfüße horizontal ausrichten. Die abgebildete verstellbare Kopfplatte ist allerdings vermutlich auch nur "fake", die "Einstellschrauben" sind nur angegossene Attrappen, man kann es nicht genau sehen, aber wenns anders wäre würde dieses nützliche Feature vermutlich in der Artikelbeschreibung erwähnt werden. Und die abgebildeten Sicherungskettchen fehlen ganz. Daher -1, die Kettchen hätte ich gerne gehabt.

6/2016 AL


Tera® LCD digital Messschieber Edelstahl Profimessgerät Längenmessgerät 0-150mm
Tera® LCD digital Messschieber Edelstahl Profimessgerät Längenmessgerät 0-150mm
Wird angeboten von glück-express
Preis: EUR 20,97

5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden, 4. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den Messchieber nun gut 3 Monate in Gebrauch, und bin sehr zufrieden. Klar, ein Spitzenprodukt ist das nicht, aber für den Hobbyeinsatz reicht es alle Mal.
Der Messchieber läuft (sehr im Gegensatz zu dem Fernostdings das ich davor hatte) sehr präzise, findet seinen Nullwert automatisch und an der Wiederholgenauigkeit kann ich auch nichts mäkeln, tadellos. Dazu kommt ein praktischer Auto-Power Off, der das versehentliche Entleeren der Batterie verhindert. Ob der Messchieber tatsächlich wasserdicht ist mag ich nicht ausprobieren, aber das Gehäuse macht auf jeden Fall einen ordentlichen Eindruck und liegt gut in der Hand. Die Tasten sind angenehm zu bedienen, und das Verstellrädchen ist auch sehr praktisch. Das Display ist groß und gut abzulesen, lediglich eine Beleuchtung könnte man sich eventuell noch wünschen. Praktisch: im Gegensatz zur absoluten Billigklasse gibt es auch noch eine "richtige" Skala, der Messchieber ist also bei leerer Batterie nicht komplett wertlos, da dann allerdings der Nonius fehlt sind genaue Messungen im Zehntelmillimeter-Bereich nicht mehr möglich. Ebenfalls gut: auf der Rückseite gibt es den Spickzettel für die Bohrerauswahl bei verschiedenen Gewinden.

Abstriche gegenüber der Oberklasse muss man beim Material und bei der Fertigungsqualität machen: der Messchieber läuft gegen Ende der Skala etwas schwerer und kratziger, und das Tiefenmaß schlackert, nur von einer simplen Schraube geführt, ziemlich in der Gegend herum. Hier leistete sich mein Messchieber auch seinen einzig wirklich groben Patzer: im Auslieferungszustand hatte das Tiefenmaß fast einen Zehntelmillimeter Spiel, es zeigte also auf einer glatten Fläche angesetzt nicht Null. Schuld war eine ganz leicht vorstehende Skala (die ist als separater Streifen ausgeführt und eingeklebt). Das Problem ließ sich leicht durch Abtragen des vorstehenden Skalenstücks lösen, und nun zeigt auch das Tiefenmaß korrekt 0 an wenn man es auf einer geschliffenen Platte ansetzt. Sonst musste ich nichts nacharbeiten, mein Exemplar hat sowohl den Lichtspalt-Test als auch Testmessungen mit Messnormalen schon im Auslieferungszustand souverän bestanden.

Ich bin zufrieden.

6/2016 AL.


Asus 90-C1CSB0-S0UAN0YZ NVIDIA GeForce GT640 Grafikkarte (PCI-e, 2GB GDDR3 Speicher, DVI, D-Sub, HDMI, 1 GPU)
Asus 90-C1CSB0-S0UAN0YZ NVIDIA GeForce GT640 Grafikkarte (PCI-e, 2GB GDDR3 Speicher, DVI, D-Sub, HDMI, 1 GPU)

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5.0 von 5 Sternen 4 Monitore! Ohne Zickereien! Ich bin einfach nur begeistert., 11. Mai 2016
Nach einem guten Jahr mit dieser Karte traue ich mir eine Bewertung zu, und die ist uneingeschränkt positiv: die Karte hält das was sie verspricht mit Bravour ein. Es gab keinerlei Zickereien, weder bei der Installation noch im Betrieb, das Produkt ist voll ausgereift, und ich würde diese Karte sofort wieder kaufen.

Allerdings müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Ich habe diese Karte letztes Jahr gekauft, weil sie als eine der ersten bezahlbaren Grafikkarten Mehrschirmbetrieb ohne seltsame Beschränkungen versprach. Andere Karten haben teilweise nervige Fußangeln im Kleingedruckten stehen: keine passiven Adapter erlaubt, mindestens 1 (2,3 ...) von den Bildschirmen müssen Displayport unterstützen ... es gehen nur bestimmte Kombinationen von verschiedenen Bildschirmtypen, alle Bildschirme müssen die gleiche Auflösung haben ... diese Karte kennt das alles nicht.

Ich brauche sie, um beim Programmieren 4 Bildschirme gleichzeitig anzusteuern , und das macht sie ausgezeichnet: 2 Stück 19 Zöller (1280x1024) und zwei 24-Zöller (1920 x 1200) funtionieren alle problemlos gleichzeitig. Dabei habe ich an Anschlüssen benutzt was grad zur Hand war: die beiden 24-Zöller laufen über DVI, ein 19-Zöller läuft über ein passives HDMI/DVI Adapterkabel, und ein 19 Zöller musste am alten analogen VGA Port Platz nehmen. Ich habe also nicht einmal einen "richtigen" HDMI Monitor gebraucht, geschweige denn einen Displayport. Alle Monitore lassen sich einzeln beliebig einstellen, und ich kann meine Fenster beliebig über alle vier Bildschirme verteilen - so hatte ich mir das vorgestellt. In naher Zukunft werden die beiden 19 Zöller übrigens in Rente geschickt, irgend etwas Großes rückt dann ins Zentrum und die beiden 24-Zöller werden als Seitenmonitore verwendet. Dabei leistet sich die Karte ihre einzige Seltsamkeit: diese Variante kann keine 4k Monitore ansteuern, die maximale Auflösung beträgt "nur" 2560x1600 Pixels. Es gibt auch GTX640 Varianten die bis 3840x2160 Pixels schaffen.

Die Performance der Karte reicht im Desktop-Betrieb aus, um alle Schirme parallel mit allem was mir unter die Finger kam zu beschicken, auch wenn ein Schirm gut ausgelastet ist und z.B. ein Vollbild-Video darstellen muss hatte ich keinerlei Performance-Probleme.

Zum Zocken ist die Karte nicht gedacht, High-End Zockerkarten beginnen so ab 250-300 Euro, können sogar vierstellig kosten, die kleine Karte hier kostet nicht mal die Hälfte - dementsprechend hat sie zwar relativ viel Speicher, aber eher wenig schnelle Recheneinheiten zur Berechnung von Bewegtbildern, und nur einen relativ schmalen Speicherbus, es fehlt also fast alles was man für moderne Spiele braucht. Wobei man die Kirche im Dorf lassen muss: es gibt x Spiele die mit dieser Karte laufen und viel Spaß machen, weil sie keine allzu aufwändige Grafik brauchen, z.B. Minecraft, Tetris, diverse Kartenspiele, auch ältere Shooter wie Far Cry oder Battlefield bereiteten der Karte keine Probleme. Und man kann natürlich oft noch ein wenig gegenhalten, und durch Herunterschalten der Grafikqualität das eine oder andere ruckelnde Spiel doch noch flüssig spielen, ob das Spiel wegen der im Vergleich minderen Bildqualität gleich "unspielbar" ist, das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Die fehlenden Recheneinheiten haben aber auch ihren Vorteil: da die Karte im Vergleich wenig Strom braucht, genügt ihr das was ein PCI Slot zur Verfügung stellt völlig, sie braucht also keine extra Stromversorgung vom Netzteil. Und wo wenig Strom verbraucht wird, muss man auch wenig Abwärme wegkühlen, ich habe deshalb auch unter Vollast einen leisen Rechner - und das ohne exotische Einbauten.

Fazit: wer keine Hochleistungs-Spielegrafik und keine 4k Auflösung braucht, sondern nur Wert legt auf viele beliebig mischbare Monitor-Anschlüsse, ist mit dieser Karte sehr gut bedient.

4/2016 AL


Filmer 38015 Anhängernetz, 125 x 210 cm, dehnbar auf 200x 300 cm
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5.0 von 5 Sternen Sehr praktisch, und robust (genug) für den Hobbygärtner, 2. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Netz passt perfekt auf meinen Hänger (Brenderup Kippi 200 / ca. 205x115) und ist unentbehrlich geworden, weil es - abgesehen von einer teuren Plane - die einfachste Möglichkeit ist, loose Ladung zu sichern. Bei meienr Hängergröße lässt es sich gut aufspannen, und hält die Ladung sicher genug so dass nichts runterfällt. Rundum ist ein Gummiseil eingearbeitet. Das Netzgewebe selbst ist ebenfalls dehnbar und macht einen festen Eindruck, es gibt aber - für den ders braucht - auch bedeutend dickere und schwerere, dafür aber stärkere (und wesentlich teurere) Netze. Dieses Netz gehört eher zur leichten Kategorie, es dehnt sich dementsprechend auch stark und kann kleines Ladegut wie Rindenmulch u.Ä. nicht halten - ich lege dann einfach eine Decke drauf bevor ich das Netz überziehe. Besitzer größerer Hänger sollten m.E. ein größeres Netz wählen, da sonst die Maschen sehr weit auseinandergedehnt werden, kleine Gegenstände können dann schon durchflutschen.

Das Netzgewebe selbst besteht aus eher dünnem Material (ca. 2mm), deshalb rate ich dazu, das Netz vorsichtig auf- und abzuziehen: es hakt sich gerne an vorstehendem Ladegut wie Ästen oder Ranken fest, und wenn man es dann ungeduldig abreißt macht man es vermutlich kaputt. Ich behandle meins vorsichtig und puhle verhakte Zweige stets vorsichtig heraus, und so ist es bis heute auch nach einem Herbst und einem Frühling Garteneinsatz in einwandfeiem Zustand.

Ebenfaslls dem günstigen Preis geschuldet dürfte sein, dass das Netz am Außenrand nicht umgeschlagen und vernäht wurde, das Gummiseil wurde einfach durch die loose abgeschnittenen Netzfelder gefädelt.Ich habe bisher keine Probleme mit ausfransenden Schnüren oder ausreißenden Feldern, aber wie gesagt, mein Hänger ist eher klein und das Netz wird selten voll ausgedehnt, und ich behandle das filigrane Netz vorsichtig, und habe ich keine gewaltigen Lasten zu sichern.

Für das bombenfeste Fixieren über Stock und Stein von schweren Teilen, etwa Holzscheiten, Steinen, Briketts oder Ähnlichem fehlt diesem Netz denke ich das Haltevermögen, es ist dafür zu nachgiebeig, für leichte Transportaufgaben, wie ich sie im Garten habe: klare Empfehlung!


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2.0 von 5 Sternen Billig, Stabilität grenzwertig, eigentlich schlecht, 11. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe 2014 4 solche Sessel gekauft, weil sie gut zu meinem Esstisch passen. Wäre der Sessel ein 50 Euro Billigmöbel, würde ich gnädiger mit ihm verfahren. Der Verkäufer will aber 100 bis 150 Euro - das ist ganz schön gepfeffert, eigentlich Nepp, wenn man bedenkt, was man dafür bekommt:

- hauchdünnes Lederimitat als Bezug. Zwei Sessel sind bereits stark beschädigt: einer am Seitenteil durch eine Hundekralle, und einer an der Sitzfläche vermutlich durch einen spitzen Gegenstand in einer Gesäßtasche. Das "Leder" ist nur ein hauchdünner Belag aufgezogen auf einem dünnen Untergewebe, entsprechend empfindlich ist der Bezug.
- billigstes "Spreisselholz" im Inneren. Außer an den sichtbaren Beinen wurde da wo man es nicht sieht nur weiches und splitteriges Holz verwendet.
- Polsterung nach 2 Jahren bereits nachlassend. Man spürt bereits, dass man auf dem Holzrahmen aufsetzt, weil das Gurtsystem im Inneren, das den Bezug stützt, sich bereits zu längen beginnt
- An den Seitenteilen wurde eine Schraube eingespart - großer Fehler. Der Sessel bekommt X-Beine. Details siehe unten.
- Die Schrauben lassen von selbst los, mindestens einmal im Jahr muss ich sie nachziehen.
- die Sitzfläche ist sehr schmal ausgefallen, wegen der fehlenden 3. Schraube geben die Seitenteile nach außen nach, für breit bauende Gäste nicht geeignet
- Auch die Lackierung der Füße könnte besser sein: da wo mein Staubsauger-Roboter den Füßen entlang streift, sind bereits nach 1 1/2 Jahren deutliche Schleifspuren zu sehen.

Fazit: für "harte" Bedingungen, also z.B. zappelige Kinder, stark frequentierte Gästestühle, Haustiere mit Krallen, kurz für alles außer ausgesprochen geringer Beanspruchung sind diese Sessel nicht robust genug.

Sonst noch zu erwähnen: der Sessel kommt aus "Bausatz" Ikea-like zerlegt im Karton, lässt sich aber sehr leicht zusammenbauen, alle Schrauben und ein passender Inbusschlüssel sind dabei.

4/2016 AL.

Details: die Seitenteile werden nur mit zwei Schrauben, die im Bereich der Sitzfläche angesetzt sind, befestigt. Das ist hier mechanisch ausgesprochen schlecht, es gehört noch eine dritte Schraube rein, hinten oben in der Ecke der Armlehne, die diese mit dem Rückenteil verbindet. Ja, das würde den Zusammenbau etwas schwieriger machen, ja, das würde 5 Cents mehr kosten, aber ohne diese Schraube geht jede Belastung der Armlehnen mit erheblicher Hebelwirkung auf die beiden unteren Schrauben. Sofern sich diese nicht wie schon bemäkelt von selbst lockern gibt das Holz nach, und danach stehen die Sesselbeine schief, so schief dass man befürchten muss, dass der Sessel unter dem nächsten schweren Gast zusammenbricht. Außerdem schauts natürlich bescheiden aus, wenn die Seitenteile schief stehen.

Ich muss die Sessel in nächster Zeit gründlich renovieren: die kaputten Bezüge auswechseln, die Gurte nachspannen, den Lack an den Füßen ausbessern, vor allem die Seiten- und Rückenteile irgendwie auseinanderbauen (Bezug ab) und die fehlende dritte Schaube oben reinbasteln. Dann sollte das Wackelproblem behoben sein. In alle Gewinde kommt ein Klecks Loctite Schraubensicherung (Nagellack tuts übrigens auch), und dann sollten die Schrauben nicht mehr von selbst immer wieder aufgehen.

Mal sehen, ob wenigstens so eine Art Service exitsiert, ob mir der Händler einen Seitenteil- und einen Sitzflächenbezug einzeln verkauft, oder ob ich einen ganzen Sessel kaufen und einen anderen "schlachten" muss um an intakte Bezüge zu kommen.


20 cm Videokabel Navi-Rückfahrkamera 4-poliger 2,5-mm-Klinkenstecker > 1-mal Cinchbuchse
20 cm Videokabel Navi-Rückfahrkamera 4-poliger 2,5-mm-Klinkenstecker > 1-mal Cinchbuchse
Wird angeboten von adaptare
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Passt für Navi-Rückfahrkameras! (Becker Revo, Becker Pro), 11. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich verwende dieses Kabel, um meine Rückfahrkamera (Buyee/China-Standard mit Video an Cinch/Gelb) an mein Navi (Becker Revo 1) anzuschließen. "Offiziell" gibt es, wenn man eine Rückfahrkamera an sein Becker Navi anschließen möchte, als sicher passende Lösung nur einen ganzen 1m langen Kabelbaum mit 2xAudio + 1xVideo für etwa 16 Euro. Abgesehen vom Preis ... wer möchte dieses Trumm gerne an seinem Navi baumeln haben, wenn er den Audio Ausgang ohnehin nicht braucht?

Also suchte ich eine möglichst kompakte Lösung nur für das Videosignal. An sich ist das keine Kunst, wenn man ein richtig belegtes Kabel mit dem eher exotischen 4-poligen 2,5mm Klinkenstecker dran auftreiben kann. Bei diesem Kabel stimmten schon mal die Stecker, die Belegung ist aber anscheinend geheim.

Nachdem bei der Frage nach der genauen Pinbelegung weder eine Frage an Adaptare noch eine öffentliche Anfrage an die Amazon Community eine Antwort brachte, habe ich mir einfach eins der Kabel auf Verdacht gekauft.

Das Kabelchen kam Amazon-typisch schon nach wenigen Tagen per Brief, und hurra, ich hatte Glück, das Kabelchen passt! Die Pinbelegung (durchgemessen):

Klinke Ring 1 (Spitze): unbelegt
Klinke Ring 2: unbelegt
Klinke Ring 3: Video Signal --> an Gelb Cinch Mittenkontakt
Klinke Ring 4 (Hülse): --> an Gelb Cinch Außenring/Masse

Sonst lässt sich zu so einem einfachen Bauteil nichts sagen, es ist halt ein Kabel, es verursachte keine sichtbaren Bildstörungen, die Stecker machen einen ordentlichen Eindruck, und kontaktieren gut. 10 Euro und einen Haufen unnützen Kabelsalat gespart, und seit gestern freue ich mich über ein glasklares Rückfahrkamera-Bild auf dem Navi.

Ich gebe aber eins Abzug für Null-Service und mangelhafte Produktbeschreibung durch den Verkäufer Adaptare. Die genaue Steckerbelegung gehört bei Kabelchen, wo das nicht irgendwie sowieso immer gleich und damit eindeutig ist, einfach dazu wie der Beipacktext zu einem Arzneimittel. Von den 4-poligen A/V Kabeln gibt es x Varianten, und die Gängigen, die für Camcorder, Tablets und Handies verwendet werden, passen leider nicht, jedenfalls nicht zu Becker Navis, weil bei den Camcorder- und Handy Kabeln entweder Masse oder Audio an Ring 3 geschaltet ist. Und der Wellenwiderstand des Kabels (benötigt: 75 Ohm) wird gar nicht erwähnt, ich kann ihn leider mit meinen Mitteln auch nicht messen. Da der Adapter bei mir allerdings keine sichtbare Qualitätsverschlechterung verursacht, dürfte die Kabelsorte passen. Anfrage hier: nicht beantwortet, direkte Anfrage an Adaptare über E-Mail: nicht beantwortet, so gehts nicht, selbst um seine "Pfennigartikel" muss man sich ein wenig kümmern. Es kann nicht sein, dass Kundenanfragen einfach ignoriert werden, so dass man auf gut Glück ein Teil kaufen und es selber vermessen und dokumentieren muss.

4/2016 AL

P.S. bevor ich dieses Kabelchen gekauft hatte habe ich versucht, mir selber eins zu löten. Die 4-poligen 2,5mm Klinkenstecker und gelbe Cinch Stecker zum Löten gibt es bei den üblichen Bauteileversendern (Con*ad,Reich*lt, Pol*in usw), ein Stück 75-Ohm Koax-Kabel fand sich auch in meiner Bastelkiste. Ich bin allerdings daran gescheitert, ein Kabel sicher und kurzschlussfrei an den inneren Ring 3 anzulöten. 2 Stecker versucht, 2 Mal gescheitert, beide Stecker irgendwann verbrutzelt. Mir ist es ein Rätsel, wie diese Kabel gefertigt werden, aber von Handlötung rate ich nach meinen Versuchen ab: filigranes Bauteil, extrem schlecht zugängliche Lötstelle an Ring 3, da ist eine Handlötung m.E. Glückssache. Und die Stecker kosten incl. Versand ohnehin gleich viel bis sogar ein wenig mehr als dieses fertige Adapterkabelchen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 11, 2016 3:41 PM MEST


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