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Beiträge von Susanne K. (Li...
Top-Rezensenten Rang: 500
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Rezensionen verfasst von
Susanne K. (Literaturschock.de / Leserunden.de)
(TOP 500 REZENSENT)   

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3M Aura Atemschutzmaske 9332+SV (5 pack)
3M Aura Atemschutzmaske 9332+SV (5 pack)
Preis: EUR 31,33

4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis, 22. Januar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich bin sehr begeistert von diesen Atemschutzmasken. Da ich an meinem Haus zur Zeit viel renoviere und verputze, ist das mit viel Staub verbunden. Besonders beim Verputzen muss man aufpassen, dass ätzender Kalkstaub nicht an die Schleimhäute gelangt. Hierfür eignen sich die Masken hervorragend.

Die normalen (billigen) Atemschutzmasken aus dem Baumarkt sitzen bei mir nicht. Sie schließen nicht mit dem Gesicht ab, die Brille beschlägt, das Atmen fällt schwer, die Masken verrutschen und irgendwann bin ich davon nur noch so genervt, dass ich ganz auf Maske verzichte. Das ist hier nun endlich kaum mehr der Fall. Auch die Brille beschlägt nicht mehr so oft.

Preislich finde ich die Masken gar nicht mal so teuer. Immerhin bekommt man dafür 5 Stück und sie bieten deutlich mehr als die billigen Masken aus dem Baumarkt.

FFP3 bietet übrigens auch Schutz vor Asbest und anderen schädlichen Stoffen. Ich bin rundum zufrieden damit.


Handmade Vintage: 35 Upcycling-Ideen für zu Hause
Handmade Vintage: 35 Upcycling-Ideen für zu Hause
von Ellie Laycock
  Broschiert
Preis: EUR 16,95

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Sammelsurium von einfach umsetzbaren Ideen, 22. Januar 2015
Was für ein wunderbares kleines Buch! Vintage meint hier: Upcycling von Dingen mit Benutzungsspuren. So können sie uns weiter eine Geschichte erzählen. Upcycling liegt im Trend, ist aber doch keine Modeerscheinung. Die Wiederverwendung von alten Sachen zu einem neuen Zweck gibt es schon seit Jahrhunderten.

Upcycling und DIY-Bücher gibt es reichlich und ich habe schon einige davon in Händen gehalten. Meistens stört mich daran, dass sie dann eben doch keine so einfachen Anleitungen enthalten. Oft müsste man das, was einem so gut gefällt, erst mal kaufen, um es dann für einen anderen Zweck zu nutzen. "Handmade Vintage" ist da eine schöne Ausnahme. Alte Küchenreiben, Gabeln, Gläser - so etwas findet sich vermutlich in jedem Haushalt oder notfalls auch günstig auf dem Flohmarkt und so steht der Umgestaltung kaum mehr etwas im Weg.

35 tolle Tipps, darunter sogar ein unsichtbares Bücherbord und Auto-Buchstützen. Einfach wunderbar. Ein Sammelsurium von einfach umsetzbaren Ideen. Ich bin wirklich sehr begeistert und werde sicher einiges davon ausprobieren. Die Anleitungen sind verständlich und eine Materialliste sowie Illustrationen und Fotos runden das Ganze perfekt ab.

Am Ende gibt es noch sehr knappe Heimwerkertipps zu Metall- und Holzbohrungen, der Befestigung an Wänden, Nähtipps und Bezugsadressen. Möchten Sie Ihre Wohnung mit einem ganz besonderen Charme gestalten? Dann werfen Sie unbedingt einen Blick in "Handmade Vintage". Sie werden es nicht bereuen.


Schwarzbuch Farben
Schwarzbuch Farben
von Hydra
  Broschiert
Preis: EUR 13,76

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine farbig-bunte Weltverschwörung!, 21. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Schwarzbuch Farben (Broschiert)
Farben, entweder man hasst sie, oder man liebt sie. Nach Lektüre dieses Buches wird man aber eines erkennen: Ohne Farben wäre unser Leben viel bunter. Denken wir nur an "Rosettenbraun", der unappetitliche Farbton, durch den die SA-Uniformen berühmt und berüchtigt wurden. Oder auch "Camouflage" - vom Kinderzimmer direkt zum Militär. "Zitronengelb", welches früher im alten China aus Zitronenfaltern gewonnen wurde! Man stelle sich das nur vor! Das "Schwarzbuch Farben", welches nicht in RGB erhältlich ist, klärt auf über die lange befürchteten Farbverschwörungstheorien. Farben manipulieren uns. Sie täuschen uns.

Das "Schwarbuch Farben" ist eine schräge Satire zu einem noch schrägeren Thema. Mit Satire und Humor ist es so eine Sache: Man trifft niemals den Geschmack von jedem. Ich mag es gerne subtil, doch dieser Anspruch wird hier nicht unbedingt bedient. Manchmal sind die Witze platt und wie es sich für Satire nach Ansicht vieler gehört: Politisch nicht ganz korrekt. Trotzdem hat es mich auch oft zum Lachen gereizt.

Das Thema sind Verschwörungstheorien - auf Farben reduziert. So zeigt das Cover neben eines Farbkreises auch das "Auge der Vorsehung", ein Symbol, das mit den Freimaurern in Verbindung gebracht wird und welches heutzutage auf jeder Rückseite einer 1-Dollar-Note zu finden ist. Dan-Brown-Brown, Chemtrails und Akte-X-Aktenschwärzerschwarz - für diese und viele weitere Farben haben sich die Autoren kleine humorvolle (und verschwörerische) Geschichten geschrieben.

Damit noch nicht genug, gibt es zusätzliche Texte über geheimnisvolle Invertfarben, die Verschwörung der Vier (Hellelfenbein, Schweinchenrosa, Hellgraubeige und Chamois) oder auch einen Streitschrift "Wider die Farbtäuschung". Der Preis wurde absichtlich ungewöhlich gestaltet. Mit 13,76 EUR wird auf der Rückseite darauf hingewiesen: Euro = Teuro! Früher war das 1,- Schilling (Euro-Kritiker dürfen sich dieses Wissen nun ergoogeln).

Ein Buch für alle, die sich ganz gerne mal über die großen Weltverschwörungen lustig machen. Und wer sich nicht länger von Farben manipulieren lassen will, sollte es sowieso lesen.


Das vegane Rezeptbuch: Vorspeisen · Salate · Suppen · Hauptgerichte · Desserts · Brot und Gebäck · Nussmilch · Cashew-Joghurt · Mandel-Käse
Das vegane Rezeptbuch: Vorspeisen · Salate · Suppen · Hauptgerichte · Desserts · Brot und Gebäck · Nussmilch · Cashew-Joghurt · Mandel-Käse
von Cherie Soria
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Esoterik & Obstalat, 21. Januar 2015
"Das vegane Rezeptbuch" beinhaltet insgesamt 225 Rezepte. Gegliedert ist das Buch in die Kapitel:

1. Antwort auf ihre Fragen!
Gemeinsam mit der Einleitung ein Kapitel, das ich wegen einer Überdosis Esoterik überblättern musste. Cherie Soria ergeht sich in Schwurbeleien, die mir bestenfalls ein ungläubiges Grinsen entlockt haben. Beispiel gefällig? "Nahrung ist, wie alle Materie, Schwingungsenergie. Wenn wir Nahrung zu uns nehmen, überträgt sich ihre Schwingung als vitale Lebenskraft auf uns." Die Autorin gilt als vegane Rohkost-Gourmet-Chefköchin und natürlich ist deshalb auch die Rede von zerstörten Enzymen bei Erhitzung der Nahrung über 40,5 Grad Celsius. Für Menschen, die mit diesen Themen etwas anfangen können: Wunderbar. Für den Rest: Bitte überblättern! (es folgen allerdings auch noch Tipps zu den richigen Küchengeräten usw.)

2. Küchengarten leicht gemacht
In diesem Kapitel geht die Autorin besonders auf das Keimen von Nüssen, Hülsenfrüchten, Samen und Getreide ein (inklusive Keimtabelle). Interessant ist noch der Tipp, wie man Sonnenblumenkraut und (Buch)Weizengras anbaut. Kräuter & Co. gibt es allerdings in diesem Küchengarten nicht - dafür gibt es aber schon genug andere Bücher.

3. Köstliches aus veganer Milch
Was ist Rejuvelac? Das erfährt man hier. Es handelt sich um einen fermentierten Getreidetrunk, den man selbst ansetzt und zum Ziehen von Käse aus Nüssen und Samen verwenden kann. Die Rezepte in Kapitel drei reichen von Mandel-Milch über Cashew-Joghurt und Stückkäse hin zu Kim Chee und Apfelkraut (und viele Variationen daraus). Schön ist, dass man alle Zutaten im normalen Supermarkt erhält und die Zubereitung nicht sehr kompliziert ist.

4. Freigebige Früchte
Dieses Kapitel wurde meiner Meinung nach unnötig aufgebläht. Es enthalt drölfzig Rezepte zu Obstsalaten. Einmal exotisch, einmal mit Beeren usw. Dazu einige Shakes, Dörrobst, Schokosauce, Fruchtsorbet. Eine Gourmet-Chefköchin konnte ich hier noch am wenigsten erkennen.

5. Himmlische Appetithappen und sündhafte Aufstriche
Großartig das "Rezept" zum gerösteten Knoblauch. Zutaten? 4 Knoblauchzehen, die man im Ofen röstet. Natürlich gibt es hierfür eine sehr ausführliche Anleitung zu Enthäuten usw. Glücklicherweise enthält das Buch aber darüber hinaus noch einige sehr leckere Aufstriche, wie z.B. den indonesischen Erdnuss-Dip oder den Knoblauch-Käse-Aufstrich.

6. Erhabene Salate
Endlich! So richtig schöne, nicht zu schwierige Salatrezepte. Marokkanische Rote Bete in Orangenblüten-Dressing, Arabischer Auberginensalat oder Aprel-Fenchel-Salat mit Mohndressing gefällig? Diese Salate fand ich wirklich erhaben. Eines der besten Kapitel des Buches.

7. Ozeanische Suppen
Auch die Suppen lesen sind gut - da ich Suppen nicht so gerne mag, habe ich allerdings keine davon getestet. Vielleicht versuche ich mich mal an der sämigen Maissuppe aus Iowa.

8. Gütiges Getreide
Was die Grillpilze mit Getreide zu tun haben, ist mir schleierhaft, aber der Rest liest sich schlüssig. Hier kommt besonders das gekeimte Getreide zum Einsatz in Frühstücksmüslis, Broten oder Brötchen. Ebenso finden sich Rezepte zu verschiedenen Reis- und Hirsepfannen. Übrigens finde ich die Kapitelüberschriften sehr seltsam. Was soll an Getreide gütig sein?

9. Herrliche Hauptgerichte
Die Hauptgerichte gefielen mir wieder sehr gut. Rohkost-Lasagne, verschiedene Pastarezepte, Zucchini-Zwiebel-Kroketten, Pilzbraten, Falafel usw. Sehr lecker!

10. Göttliche Desserts
Die Desserts sind auch eher ungewöhnlich mit den japanischen süßen Bohnen und dem Süßkartoffel-Konfekt (ebenfalls aus Japan). Doch es gibt auch ein paar "normale" Rezepte für Cookies und Torten.

Erwähnen sollte man vielleicht noch, dass keinerlei Bilder in dem Buch enthalten sind. Außerdem gibt es keine Nährwertangaben oder Informationen zur Zubereitungszeit.

Fazit: Für mich reicht es leider nicht für mehr als zu einem sehr durchschnittlichen Rezeptbuch. Zwar ist mir egal, ob Bilder enthalten sind, aber Esoterik und die drölfzig Obstsalatrezepte halten das Buch von einer guten Bewertung ab. Trotzdem konnte ich einige interessante Dinge ausprobieren und es gibt einiges, das ich noch testen möchte (die unterschiedlichen Käsevarianten).


Benq WDP01 Wireless Full-HD-Kit (Full HD, 3D, 2x HDMI) weiß
Benq WDP01 Wireless Full-HD-Kit (Full HD, 3D, 2x HDMI) weiß
Wird angeboten von smart-moxx
Preis: EUR 429,90

4.0 von 5 Sternen Toll für die Verbindung eines Beamers, 13. Januar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Immer mehr Geräte tummeln sich in den Wohnzimmern und damit auch immer mehr Kabel. Das BenQ WDP01 Wireless Full-HD-Kit soll hier ein bisschen aufräumen kann in Full HD nicht nur einen Beamer mit dem entsprechenden Sendegerät verbinden, sondern zum Beispiel auch ein Fernsehgerät.

Die Inbetriebnahme ist so einfach und schlicht, wie es auch auf der sehr knappen Anleitung (in Bildern) erklärt wird: Das größere Kästchen wird am Sendegerät angeschlossen, das kleinere am Empfänger. Das alles passiert über HDMI-Anschlüsse (Achtung: Im Lieferumfang ist nur ein HDMI-Kabel enthalten, aber man benötigt insgesamt zwei). Anschließend muss man beim Empfangsgerät nur noch den richtigen Signaleingang (HDMI 1 oder 2) auswählen.

Die Verarbeitung (alles aus Kunststoff) ist in Ordnung. Nicht ganz so hochwertig, wie es für diesen Preis von über 300 EUR zu erwarten wäre, aber auch nicht zu billig wirkend. Die Fernbedienung ist minimalistisch.

Im Betrieb funktioniert das ganze sehr gut. Ich habe es mit meinem TV-Gerät und dem Notebook getestet, aber das ist hier natürlich wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen, weil der deutlich günstigere Google ChromeCast HDMI Media Player für knapp 40 EUR ähnliches leistet. Meiner Meinung nach ist dieses HD-Kit deshalb vorrangig dafür geeignet, wofür es auch konstruiert wurde: Für die kabellose Verbindung zu Beamern (die meistens irgendwo an der Decke oder an der Wand hängen und via Kabel schwer erreichbar sind).

Die Übertragung war sehr gut, allerdings sollten bei den vom Hersteller angegebenen 30 Meter wohl keine sehr dicken Wände dazwischen stehen. Hier verringert sich die Übertragungsqualität dann schon.

Fazit: Tut, was es soll, aber zu teuer für die alleinige Nutzung mit TV und BD-Player oder Notebook.


Essbare Stadt: Wildwuchs auf dem Teller. Vegetarische Rezepte mit Pflanzen aus der Stadt
Essbare Stadt: Wildwuchs auf dem Teller. Vegetarische Rezepte mit Pflanzen aus der Stadt
von Maurice Maggi
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht so vegetarisch, wie es verspricht, 12. Januar 2015
Maurice Maggi ist in seiner Geburtsstadt nicht nur als Koch, sondern auch als sog. "Guerilla-Gärtner" bekannt. Dort sorgt er nämlich für "Blumen-Graffiti" durch das Säen heimischer Wildblumen unter Alleebäume oder brachliegende Flächen. In direktem Zusammenhang steht hier auch das Buch "Essbare Stadt", in dem er in der Stadt vorkommende Wildpflanzen zu tollen Gerichten verarbeitet.

Nach einer sehr knappen Einführung, was man beim Sammeln von Wildpflanzen im Allgemeinen und in der Stadt im Besonderen (Hundewege meiden!) geht Maggi, der bereits seit über 30 Jahren als Koch arbeitet, direkt zu den Rezepten über. Unterbrochen werden diese nur von den wunderbaren Fotografien von Juliette Chrétien. Blumen, Kräuter, Gräser, Gebäude und Menschen der Stadt. Wir begleiten sie auf ihrer Bilderreise durch die Jahreszeiten der urbanen Küche. Auch Mira Gisler sollte erwähnt werden. Sie hat die Rezepte mit zusätzlichen unaufdringlichen Illustrationen versehen und so eignet sich "Essbare Stadt" auch sehr gut (oder ganz besonders deshalb) als Geschenkbuch. Und wirklich: "Essbare Stadt" ist für mich eines jener Bücher, die man kauft, weil sie so schön gestaltet wurden und nicht der Rezepte wegen.

Dabei haben es die Rezepte in sich: Blütentempura auf Quinoa-Mungobohnen-Salat, Kokosmilch-Flan mit Galgant und Zitronengras auf Berberitzen, Tomme im Knuspermantel mit warmem Wirz-Quitten-Saslat und Hagebuttensauce, Lindenblüten-Goldmelissen-Gelee mit Avocado-Frucht-Salat. Manchmal frage ich mich, ob der Trend dahin geht, im Namen des Gerichtes alle Zutaten aufzuführen?

Vegane Rezepte habe ich nicht viele gefunden und es gibt auch keine Austauschtipps. Hat man Erfahrung, weiß man aber natürlich, wie man das für sich am besten anpasst.

Zwei große Kritikpunkte habe ich an dem Buch: 1. Auf der Vorderseite trägt es den Untertitel "Wildwuchs auf dem Teller. Vegetarische Rezepte mit Pflanzen aus der Stadt". Die Rezepte sind zwar größtenteils, aber eben nicht alle vegetarisch, sofern man Geflügel und Fische nicht zu den Pflanzen zählt (was mir neu wäre, aber die letzte Bio-Schulstunde ist bei mir lange her) und 2. gibt es keine sehr hilfreichen Bestimmungshinweise zu den Wildpflanzen.

"Essbare Stadt" richtet sich eher an trendige, urbane Hobbyköche und -köchinnen, die aber vermutlich nicht selbst sammeln werden, sondern das beherzigen, was die Verlagsbeschreibung mit auf den Weg gibt: "Statt die Wildpflanzen selbst zu sammeln, kann man sie aber problemlos auch durch käufliche Zutaten ersetzen." Ich wohne auf dem Land und nehme das Buch nicht nur als wahre Augenweide, sondern auch als Inspiration für neue Gerichte (an die meisten Zutaten komme ich hier sowieso nicht).
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 26, 2016 6:44 PM MEST


Glückliche Menschen küssen auch im Regen: Roman
Glückliche Menschen küssen auch im Regen: Roman
von Agnès Martin-Lugand
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Angenehm zu lesen, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck, 9. Januar 2015
Diane hat sich nach dem tragischen Tod ihres Mannes Colin und der gemeinsamen Tochter Clara aufgegeben. Sie leidet unter Depressionen, ist antriebslos, verlässt ihre Wohnung nicht mehr, raucht eine Zigarette nach der anderen, trinkt und kann sich nicht mal mehr zum regelmäßigen Duschen oder Essen aufraffen. Wäre da nicht ihr bester Freund Félix - Diane wäre wohl schon verhungert. Doch irgendwann geht ihr Félix mit seiner offensiven Art so auf die Nerven, dass sie in das kleine irische Nest Mulranny flieht. Wird es ihr in der Fremde gelingen, wieder zu neuem Gleichgewicht zu finden?

Die Psychologin Agnès Martin-Lugand war sechs Jahre im Rahmen eines Kinderschutzprogramms tätig. Ihr Debüt "Glückliche Menschen küssen auch im Regen" war ein so großer Erfolg, dass es nun sogar verfilmt werden soll und sich die Autorin nur noch dem Schreiben widmet. Warum das so ist, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Zwar erzählt sie trotz des ernsten Themas sehr beschwingt und leicht, aber nicht in jeder Muschel befindet sich eine Perle.

Dianes Verzweiflung, ihre Trauer und Depressionen wirken sehr authentisch. In Irland lernt sie dann jedoch Edward kennen und der ist alles andere als das. Vielleicht liegt es daran, dass er so etwas wie ein "Tortured Hero" ist. Ein Mann, dessen Seele zutiefst verletzt wurde und nun wie ein zu oft geprügelter Hund nach allen Händen schnappt - selbst nach denen, die ihn streicheln wollen. Die beiden können sich auf Anhieb nicht ausstehen, haben aber drei Gemeinsamkeiten: Sie rauchen Kette, trinken gerne Guiness und sie lieben den Strand.

Besonders das ewige Rauchen hat mich irgendwann genervt, aber vielleicht röcheln die Raucherlungen in Frankreich noch anders als hier in Deutschland. Das Buch lässt sich sehr schnell lesen und im Gegensatz zu einigen anderen Rezensenten mochte ich auch das Ende. Es war für mich nachvollziehbar, gerade weil es nicht dem Happyend eines gewöhnlichen Liebesromanes entsprach.

Die Autorin schafft es, den Leser in die Gefühlswelt von Diane zu entführen, während der Rest der Personen eher oberflächlich bleibt. Ebenso der Rest des Buches. Mulranny? Irland? Die stürmische See und den Regen könnte man auch anderswo haben. Das Cottage? Könnte überall stehen. Es entstanden in meinem Kopf keine Bilder und bei dem immer wiederkehrenden Gequalme verspürte ich zusehends einen Hustenreiz.

"Glückliche Menschen küssen auch im Regen" hat mir gut gefallen. Ich mochte das Buch trotz der nun angebrachten Kritik gerne, befürchte aber, dass es keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen wird.


Beurer FT 78 Ohrthermometer
Beurer FT 78 Ohrthermometer
Preis: EUR 32,99

4.0 von 5 Sternen Ein guter Ohrthermometer von Beurer, 2. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Beurer FT 78 Ohrthermometer (Badartikel)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bisher hatte ich immer ganz normale Thermometer: Diejenigen, die man unter die Zunge steckt beispielsweise. Wenn mehrere Personen im Haushalt leben, muss man hier besonders auf Hygiene achten.

Das Beurer FT 78 Ohrthermometer dagegen bringt schon mehrere Schutzhauben mit, die man auch nachkaufen kann (Achtung: Das ist mit weiteren Kosten und Müll verbunden).

Die Bedienung ist sehr intuitiv. Einschalten, ab ins Ohr, dann das Knöpfchen zum messen eine Sekunde drücken und warten, bis der Piepton erklingt. Man kann die Temperatur sogar speichern. Zur Genauigkeit der Messung: Die war bei mir im Vergleich mit meinem normalen Thermometer ähnlich.

Beurer mag ich als Marke sehr gerne und das Ohrthermometer ist preislich meiner Meinung nach in Ordnung. Jedenfalls gibt es wohl nichts Vergleichbares anderer Hersteller, soweit ich das überblicken kann.


Kandierte Orangen: Eine kulinarische Reise durch Polen
Kandierte Orangen: Eine kulinarische Reise durch Polen
von Beata Zatorska
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 36,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine bibliophile Augenweide, 31. Dezember 2014
"Kandierte Orangen" soll eine kulinarische Reise durch Polen sein. Ein Kochbuch? Nein, ein Kochbuch ist das nicht. Es ist eine Augenweide. Alleine dieses Buch durchzublättern ist ein Genuss. Dazu braucht man die enthaltenen Rezepte, immerhin 47 Stück, überhaupt nicht. Ich glaube, ich habe noch nie ein so schönes, kulinarisches Buch in den Händen gehalten.

Beginnen wir mit dem einfachsten: Den Rezepten. Hier finden wir einen Querschnitt durch winterliche polnische Gerichte: Vom einfachen Glühwein oder Lutscher, über Pierogi mit Sauerkraut und Pilzen hin zu Mohnpfannkuchen mit Orange. Ich als Veganerin hatte es bei der Auswahl nicht ganz leicht, weil auch viele fleischhaltige Rezepte enthalten sind. Ich veganisiere sehr viel, aber bei Karpfen in Aspik oder gefülltem Truthan versagen dann meine veganen Superkräfte doch. Für mich gab es also entsprechend wenig richtig interessante Rezepte.

Ein Glück, dass ich schnell zu dem Schluß kam: Die Rezepte sind hier zweitrangig und werden glatt von der Gestaltung des Buches und den netten Wohlfühlgeschichten an die Wand gespielt. Trotzdem gab es einiges, das ich ausprobiert habe, zum Beispiel das weihnachtliche Mohndessert. Auch habe ich die Ungarischen Pfannkuchen mit Gulasch in der veganen Variante - sehr lecker - nachgekocht. Ich habe statt des Schweinegulaschs einfach Seitan selbst gemacht. Die Mengenangaben für die Kartoffelpfannkuchen sind aber etwas misslungen. Ich musste die doppelte Menge nehmen und es kamen letzten Endes nur 3 Pfannkuchen raus (weil diese 1 cm dick sein sollen). Die Pfannkuchen ohne Eier, stattdessen einfach mit etwas zusätzlichem Maismehl und etwas Hafermilch als Flüssigkeit. Das klappte ganz gut und geschmacklich war es auch toll.

Die Hauptsache ist aber wie bereits geschrieben die liebevolle Gestaltung. Der Gerstenberg Verlag hat sich hier wohl selbst übertroffen und so eignet sich das Buch auch perfekt als Geschenk - nicht nur für Interessierte des Landes.

"Kandierte Orangen" kann man durch wechselnde Schriften und Papiersorten schon fast als Erlebnisbuch für Bibliophile bezeichnen.


So geht vegan!: Der einfache Einstieg in ein veganes Leben - Das 10-Punkte-Programm mit über 100 Rezepten
So geht vegan!: Der einfache Einstieg in ein veganes Leben - Das 10-Punkte-Programm mit über 100 Rezepten
von Patrick Bolk
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Kochbuch, das Laune macht, 31. Dezember 2014
"Ganz viel Spaß beim Kochen!" - das schrieb mir Patrick Bolk in mein Exemplar von "So geht vegan!", als ich ihn auf der Frankfurter Buchmesse 2015 traf. Und ich hatte Spaß. Nicht nur, weil es zu dem Buch unsere erste Kochbuchleserunde gab, sondern weil die Rezepte auch gute Laune machen.

Eines direkt zu Beginn: Eine Unglaublichkeit ist geschehen! Etwas kommt mit diesem veganen Kochbuch daher, das ich nicht erwartet hätte. Oder vielmehr, etwas kommt nicht daher. Festhalten: Im ganzen Buch gibt es nur ein einziges (kleines) Bild des Autors Patrick Bolk. Dieses wurde mitsamt der Autorenbiografie wie bei jedem anderen Buch auch in. den. Anhang. verbannt! Man stelle sich das nur vor. Wer sich nun fragt, warum ich um diesen Punkt so ein Gewese mache, der hat sicherlich noch kein Buch der restlichen veganen Prominenz gelesen. Irgendwann wird sie euch einholen. Ich verspreche es euch.

Dabei muss sich Patrick Bolk gar nicht verstecken, denn er ist einer der Gründer des wohl berühmtesten veganen Blogs: Deutschland is(s)t vegan. Sein Weg zum Veganismus deckt sich sehr gut mit dem meinen, weshalb ich diesen kleinen Teil des Buches zitieren möchte:

"Seit 2011 lebt Patrick Bolk vegan, was er vor wenigen Jahren noch relativ abwegig gefunden hätte. Der Auslöser war kein Schlüsselerlebnis, sondern die langjährige BEschäftigung mit Themen wie Ernährung und Nachhaltigkeit. Der Umstieg erfolgte also relativ langsam, dafür umso nachdrücklicher. Irgendwann war es einfach ein Buch und eine Dokumentation zu viel, als dass er noch weiterhin bedenkenlos und mit gutem Gefühl Tiere ausnutzen oder essen wollte. Vegan zu leben war eine der besten Entscheidungen in seinem Leben."

Ich kann alles so unterschreiben. Sogar das Jahr 2011 stimmt überein.

Genug geschwafelt. Das Kochbuch! Es besteht aus einem 10-Punkte-Programm mit rund 100 Rezepten. Bevor es jedoch damit los geht, gibt es eine sehr umfassende Einführung für Neuveganer und Ausprobierer. Patrick Bolk räumt hier mit verschiedenen Mythen auf (vegan ist kompliziert, ungesund, Verzicht usw.) und schließt mit der obligatorischen Liste der Nährstoffe ab.

1. "Genuss ohne Fleisch und Fisch" versteht sich als Einstieg. Altbekannte Rezepte, die er veganisiert, indem man tierische Produkte (ich bin so froh, dass er tierisch und nicht tierlich schreibt!) 1:1 gegen pflanzliche Alternative tauscht.

2. "Ohne Milch und Milchprodukte" gibt Hilfestellung, wie man sogar Käsespätzle vegan hinbekommt (und natürlich noch vieles mehr)

3. "Kochen und Backen ohne Eier" stellt sich der Frage, ob das überhaupt funktionieren kann. Die Ergebnisse sind auch hier erstaunlich.

4. "Kreative vegane Küche" kommt schließlich ohne Ersatzprodukte aus und immer mehr merkt man: Von Verzicht kann keine Rede sein!

5. "Getränke ohne tierisches" mit Smoothies, Mate-Limo, White Russian oder geeistem Frappuccino.

6. "Vegan unterwegs", wenn man nicht sicher ist, ob man auswärts vegane Einkehrmöglichkeiten findet. Oder auch einfach nur der Lunch fürs Büro.

7. "Besondere Gelegenheiten", bei denen man sicher auch die Familie davon überzeugen kann, dass vegan gar nicht so weh tut.

8. "Vegan mit Kindern" funktioniert auch hervorragend ganz ohne Kinder.

9. "Vegan für Profis: Superfoods & Rohkost" mit köstlichen Trendgerichten

10. "Über den Tellerrand: Vegan leben" ohne Rezepte, dafür mit vielen weiteren Tipps, was es bedeutet, vegan zu leben und nicht nur zu essen.

Vor den Rezepten jedes Kapitels gibt es auch noch eine ausführliche Einleitung zu dem jeweiligen Thema. Da bleiben kaum Fragen offen.

Nun noch schnell zu den Gerichten, die ich getestet habe:

[b]Zürcher Sojageschnetzeltes mit Kartoffel-Petersililenwurzel-Rösti[/b]: Das hat leider nicht zu 100% überzeugt. Es war geschmacklich gut, aber ich mag in dem Zürcher Geschnetzelten lieber Seitan (hier wird Sojaschnetzel verwendet). Und dafür, dass ich für dieses Gericht (für mein Empfinden) lange in der Küche stand, schmeckte es dann doch zu gewöhnlich. Die Rösti unterschieden sich auch nicht sonderlich von reinen Kartoffelrösti.

[b]Rahmwirsing mit Räuchertofu auf Süsskartoffelrösti[/b]: Süßkartoffeln liebe ich, aber bei den Rösti unterschieden sie sich nicht von normalen Kartoffeln. Gut, aber ich würde in Zukunft die günstigere Alternative vorziehen. Der Rahmwirsing war ebenfalls sehr lecker.

[b]Ananas-Kokos-Kuchen mit Mango-Pannacotta[/b]: Ich koche lieber, als dass ich backe und dann backe ich auch eher trockene Kastenkuchen und keine hübsch anzusehenden Torten (ich finde, das ist eher eine Torte). Die Zubereitung ist sehr einfach, aber leider wurde im Rezept vergessen, die Flüssigkeitsmenge beim Biskuitboden anzugeben. Ich habe noch 200 ml Wasser dazugetan. Der Kuchen schmeckt sehr fruchtig.

[b]Mais-Kokos-Suppe[/b]: Anfangs dachte ich, dass die sehr langweilig und etwas wässrig schmeckt. Dann habe ich sie püriert und das war super! Ich muss dazu sagen, dass ich Suppen gar nicht so gerne esse, aber die hier war mal was Neues (Mais hatte ich noch nie als Suppe). Toll!

[b]Suppe aus geröstetem Kürbis mit kandierten Kürbiskernen[/b]: Hier war ich erst sehr skeptisch. Eine Kürbissuppe ohne Kokosmilch? Aber das Ergebnis war klasse! Solche Suppen mag sogar ich,

[b]Kohlrabischnitzel mit Bratkartoffeln[/b]: Unser Weihnachtsmenü. Inklusive der Bratkartoffeln und grünem Salat. Zusätzlich noch die unschlagbare vegane Käsesauce. Es war soooo gut.

[b]Mate-Limo[/b]: Eines der ersten Rezepte, das ich mir ausgesucht hatte. Fragt mich nicht warum. Ich mag dieses "Club-Mate" Erfrischungsgetränk nicht mal besonders. Aber, oh Wunder: Dieses Getränk hier schmeckt mir sehr gut. Im Rezept ist allerdings angegeben, dass man es mit Mineralwasser auffüllen soll. Das habe ich nicht getan (hier wird nur Leitungswasser getrunken). Außerdem trinke ich die Limo (wie auch meinen Tee und Kaffee) komplett ungesüßt. Das ist dann schon etwas herb.

[b]Apfelkuchen mit Zimtstreusel[/b]: Super einfach und der Kuchen war der Hit bei meinen Arbeitskollegen.

[b]Tacochips mit Guacamole[/b]: Die fruchtige Salsa habe ich nicht getestet. Ich liebe Guacamole. Deshalb konnte ich damit kaum was falsch machen.

Ein paar Rezeptfehler sind enthalten, weshalb das Buch nicht für absolute Kochanfänger zu empfehlen ist. Da könnte sich schnell Frust ansammeln. Wer sich aber ein bisschen auskennt, der weiß selbst, dass an den Bisquitboden noch Wasser gehört oder dass die Kartoffeln vielleicht etwas länger als die angegebene Zeit kochen müssen. Ansonsten ein rundum empfehlenswertes Kochbuch, das Laune macht.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 12, 2015 10:53 AM CET


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