Profil für Detlef Braun > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Detlef Braun
Top-Rezensenten Rang: 36.768
Hilfreiche Bewertungen: 686

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Detlef Braun "detlef" (Bergisch Gladbach, NRW Deutschland)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Minden: Die schönsten Seiten
Minden: Die schönsten Seiten
von Winfried Hedrich
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Wertvoller, nützlicher Begleiter, 17. April 2012
Die über 1200 Jahre alte Stadt Minden, eine ehemalige Festung, blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Zahlreiche Gebäude stammen noch aus der Preußenzeit und der 'Minden Day' erinnert an die Schlacht vor Minden am 1. August 1759. Bei der Auseinandersetzung während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) trafen die Truppen einer Koalition aus Großbritannien, Preußen, Braunschweig-Lüneburg (Kurhannover) und Hessen-Kassel auf ein französisch-sächsisches Heer. Die Schlacht endete nach wenigen Stunden mit einem Sieg der alliierten Verbände und dem Rückzug der französischen Armeen. Im Jahr 2009 feierte Minden den 250. Jahrestag dieses Ereignisses, worauf ein dokumentarisches Foto hinweist.

Winfried Hedrich zeigt das heutige Minden, vernachlässigt dabei aber nicht den geschichtlichen Rückblick. Seine Aufnahmen zeigen markante Bauwerke der Altstadt wie das Hansehaus am Papenmarkt oder das malerische Haus Windloch. Luftaufnahmen verschaffen einen Überblick über das von 1910 bis 1915 gebaute Wasserstraßenkreuz von Weser und Mittellandkanal.

Ich habe Minden zweimal besucht, 1965 mit Faltboot und Zelt und 2009 aus Anlass eines Besuchs der westfälischen Mühlenstraße sowie der 250-Jahrfeier der Schlacht bei Minden. Mit Vergnügen folgte ich dem Autor nun bei seinen virtuellen Streifzügen, betrat Kirchen und den Dom, in dem mir 2009 ein Bösewicht die nur für wenige Minuten abgelegte Mütze klaute.

Aufnahmen am Schluss des Bildbandes zeigen den historischen Raddampfer "Wappen von Minden", den einzigen betriebsfähigen Schaufelraddampfer auf der Weser. Ein Abstecher zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica mit dem Fernsehturm auf dem Jakobsberg rundet den Streifzug ab. Für alle, die Minden näher kennenlernen wollen, ist der Bildband ein wertvoller, nützlicher Begleiter.


Das Franzis Handbuch für Windows 7 - XL Sonderausgabe: Programme - Tuning - Sicherheit
Das Franzis Handbuch für Windows 7 - XL Sonderausgabe: Programme - Tuning - Sicherheit
von Christian Immler
  Broschiert

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Umfangreich aber unvollständig, 25. November 2011
Das Buch hat immerhin 744 Seiten, ist aber leider unvollständig. Es enthält nämlich keine Ausführungen zu der virtuellen XP-Version, die man in den 64-Bit-Versionen kostenlos installieren kann, um ältere, unter Windows XP lauffähige Programme installieren und anwenden zu können. Die Prozeduren sind nicht einfach zu verstehen, und bei mir hat es einiger Recherchen im Internet bedurft, um auch den Drucker anzuschließen. Das Buch gab leider keine Auskunft.

Erwähnen möchte ich noch, dass ich oft vergeblich im Stichwortverzeichnis gesucht habe. Deshalb nur zwei Sterne.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 12, 2011 8:40 PM CET


Faszination Westfälische Mühlenstraße
Faszination Westfälische Mühlenstraße
von Winfried Hedrich
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Bildband mit faszinierenden Fotos und vielen Informationen, 3. Oktober 2011
An der Westfälischen Mühlenstraße im Kreis Minden/Lübbecke stehen 43 restaurierte Wind-, Wasser- und Rossmühlen. Dazu gehört auch Deutschlands einzige funktionierende Schiffmühle an der Weser bei Minden, die aber aus jüngerer Zeit stammt.

Dieses einzigartige Ensemble hat Winfried Hedrich in faszinierenden, meisterlichen Farbfotos festgehalten. Er stellt jede Mühle mit ihrer Geschichte vor und gibt zudem Einblick in die Arbeit des Mühlenvereins in Petershagen-Frille, der einen Mühlenbauhof unterhält. Der Bildband enthält auch die Telefonnummern der Mühlenbesitzer sowie Angaben über Besichtigungsmöglichkeiten, san. Einrichtungen, Informationsmaterial und Bewirtung.

Der Autor wohnt in Rahden an der Westfälischen Mühlenstraße. So konnte er die Mühlen unschwer zu den verschiedensten Tages- und Jahreszeiten fotografieren. Hedrich dokumentierte auch den Wiederaufbau einer Bockwindmühle und größere Mühlen-Restaurierungen.

Mich fasziniert die alte Mühlentechnik. Ich habe an der Westfälischen Mühlenstraße 2009 Urlaub gemacht und kann das Buch allen empfehlen, die sich dort umsehen oder einfach nur an den schönen Fotos erfreuen wollen.


Wunderschönes Bergisches Land
Wunderschönes Bergisches Land
von Mike Joerihsen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 7,99

4.0 von 5 Sternen Sehenswerter dreipsrachiger Bildband, 17. September 2011
Der Bildband ist gut fotografiert; die kurzen Erläuterungen treffen das Wesentliche. Auf Seite 63 wurde Haus ("Schlosshotel") Lerbach fälschlicherweise nach Odenthal "versetzt", auf Seite 66 dann aber noch einmal richtig Bergisch Gladbach zugeordnet, schade.

Es ist zwar unmöglich, auf knapp 100 Seiten alle Sehenswürdigkeiten des Bergischen Landes vorzustellen. Gleichwohl vermisse ich mindestens eine der fünf Bunten Kirchen ("Bonten Kerken"). Die ausgemalten Wehrkirchen aus dem 12. Jahrhundert in Lieberhausen, Wiedenest, Marienhagen, Marienberghausen und Müllenbach sollten mit ihren Fresken der des Lesens unkundigen Landbevölkerung die biblische Geschichte nahebringen und Schutz vor marodierenden Horden bieten. Sie gelten mit als Wahrzeichen des Bergischen Landes.


Panasonic Nasen-/Ohrhaarschneider ER-112
Panasonic Nasen-/Ohrhaarschneider ER-112
Preis: EUR 14,89

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kontakte korrodieren, 30. April 2011
Mit der Leistung des Gerätes war ich sehr zufrieden. Nach etwa einem Jahr oder eineinhalb Jahren "stotterte" das Gerät und ließ sich nur noch hin und wieder einschalten. Ich sah, dass die Kupferstreifen mit den Batteriekontakten korrodiet waren. Also versuchte ich, sie blank zu schmirgeln. Leider half das nicht. Schließlich öffnete ich das Gerät und sah, dass auch der Schiebeschalter aus billigem Kupfeblech bestand, das ebenfalls korrodiert war. Zusemmbekommen habe ich das Ganze dann nicht mehr.

Weil ich sonst zufrieden war und das Gerät sonst tadellos war, versuchte ich es mit einem neuen Gerät, dass aber wie das erste aussetzte. Der Hersteller müsste die Kontaktstreifen vernickeln oder vergolden. So kann das Ganze nicht lange funktionieren. Einen dritten Versuch habe ich nicht unternommen.


Sony SAL-1680Z 3,5-4,5 / 16-80 mm DT Carl Zeiss Objektiv (62 mm Filtergewinde)
Sony SAL-1680Z 3,5-4,5 / 16-80 mm DT Carl Zeiss Objektiv (62 mm Filtergewinde)
Preis: EUR 689,00

34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast perfekt, 5. Februar 2011
Ich benutze das Objektiv an einer Alpha 55. Vor dem Kauf studierte ich die Messergebnisse bei [...] und las die Beurteilungen der Anwender im SonyUserforum [...] Das dort und hier bei Amazon ausgeprochene Lob ist berechtigt. Die Aufnahmen sind brillant, farbtreu und kontrastreich. Es gibt wohl kein vergleichbares Fünffachzoom für Sonykameras mit APS-Sensor. Die Schärfe reicht schon bei offener Blende in den bei Photozone als "exzellent" beschriebenen Bereich. Der Verlauf in die Unschärfe (Bokeh) ist angenehm, nicht wollig oder zerfranst. Das gilt für den vollen Brennweitenbereich.

Allerdings hat das Objektiv eine echte Schwäche im Weitwinkelbereich. Neben einer konvexen (üblichen) Verzeichnung haben die Aufnahmen bei offener Blende eine Vignettierung von fast 1 1/2 Blenden. Dies erfordert eine Nachbearbeitung, darüber muss man sich im klaren sein. Mir gelang es mit Adobe Lightroom 3 nicht, die Randabdunklung (bei 16 mm f 3,5) vollständig zu beheben, da musste Photoshop her. Durch die Anhebung der dunklen Partien wird zwangsläufig das Rauschen erhöht. Schade, dass Zeiss das nicht besser hinbekommen hat.

Der Preis scheint mir doch sehr problematisch zu sein, zumal für die Fassung Kunststoff verwendet wurde. Gleichwohl empfehle ich die Optik.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 20, 2012 8:24 AM CET


Sony 70-300mm F4,5-5,6 SSM Objektiv der G-Serie  (62 mm Filtergewinde)
Sony 70-300mm F4,5-5,6 SSM Objektiv der G-Serie (62 mm Filtergewinde)
Preis: EUR 829,00

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Objektiv, 4. Februar 2011
Bei Wanderungen und Spaziergängen muss es für mich eine tragbare, leichtere Ausrüstung sein. Ich habe deshalb vor kurzem eine Sony Alpha 55 mit dem Zeiss 16-80 und dem Sony G 70-300 angeschafft. Das deckt so ziemlich alles ab. Das Telezoom ist, ebenso wie das Zeiss-Objektiv für den Normalbereich, von höchster optischer Güte. Mein subjektiver Eindruck ist, dass es mein Nikkor 70-200 f 2,8 VR I in punkto Kontrast sogar übertrifft. Wie die Diagramme bei [...] zeigen, sind sich beide Objektive in der Auflösung ebenbürtig; das Sony hat die Nase ganz leicht vorn.

Die Anfangslichtstärke ist zwar nicht berauschend, doch stimmt die Bildgüte schon bei offener Blende - und das auch bei längster Brennweite (und es kommt dem Gewicht zugute). Im Vergleich zu ähnlichen Objektiven scheint mir der Preis etwas hochgegriffen, was auch für das Zeiss-Objektiv gilt. Wenn ich etwas zu verbessern hätte, würde ich den Schneckengang für die Brennweitenverstellung mit einer Arretierung versehen, denn wenn man das Objektiv mit übergestülpter Monster-Gegenlichtblende aus dem Fotokoffer zieht, wird es immer länger.

Was mir bei bei dem Sony-Minolta-Objektivanschluss missfällt, ist das Aufsetzen des hinteren Objektivdeckels. Der Pfeil muss ganau über dem roten Punkt stehen, sonst findet der Deckel nicht ins Bajonett. Wenn es schnell gehen muss, ist das doch sehr zeitraubend. Das gilt allerdings für alle Sony-Objektive.

Ich habe mit dem Objektiv u.a. zahlreiche Tieraufnahmen auch bei längster Brennweite und offener Blende geschossen. Die Ergebnisse sind beglückend.

Wegen der hervorragenden Auflösung schon bei offener Blende, des Kontrasts und der Farbtreue bekommt das Objektiv trotz des beschriebenen Schwachpunktes (Gleiten der Brennweitenverstellung) fünf Sterne, denn das Ergebnis zählt. Ich empfehle es trotz des hohen Preises; man sollte eine solche Optik nur einmal kaufen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 20, 2013 12:37 PM MEST


Sony SLT-A55VL SLT-Digitalkamera (16 Megapixel, Live View, Full HD, 3D Sweep Panorama) Kit inkl. 18-55 mm Objektiv
Sony SLT-A55VL SLT-Digitalkamera (16 Megapixel, Live View, Full HD, 3D Sweep Panorama) Kit inkl. 18-55 mm Objektiv

141 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Technik vom Feinsten - fast perfekt, 9. Dezember 2010
Die Alpha 55 ist meine dritte Sony nach der betagten APS-Kamera DSC-R1 und der Bridgekamera DSC-HX1. Weil die A55 einen festen Spiegel hat, erwartete ich wie bei den beiden anderen Apparaten ein flüsterleises Auslösen. Doch in der Kamera klackt es recht vernehmlich, bei Serien wie eine Nähmaschine. Für Konzert und Theater ist der Apparat also ungeeignet, in meinen Augen das einzige Manko.

Inzwischen 72 Lenze alt und kein bisschen weiser, griff ich dennoch ins Portemonnaie, um die technisch überholte, aber optisch vorzügliche R1 abzulösen. Ich erstand zur Kamera wieder ein Zeiss-Vario-Sonnar 16-80 (f 3,5-4,5). Sowohl das Sonnar als auch das Kit-Objektiv 18-55 (als erstes ausprobiert) liefern gute Bilder. Das teure Sonnar vignettiert bei offener Blende um 1 1/2 Stufen im Weitwinkelbereich (lt. [...] ist aber lt. photozone die höher auflösende Optik. Was bei dem 18-55-er wirklich stört, ist die sich drehende Frontlinse. Sein Plus ist der niedrige Preis. Messdaten beider Objektive findet man bei photozone, einen Kameratest unter [...] (auch den zur A33 ansehen!) und [...]

Obwohl ich große Hände habe, kam ich mit dem kleinen Gehäuse sofort zurecht. Das Histogramm kann schon vor der Aufnahme betrachtet werden, was Fehlbelichtungen vermeiden hilft. Dasselbe gilt für den Weißabgleich. Das Objekt wird so angezeigt, wie es wirklich auf den Sensor kommt. Knipst man den Universalschalter nach oben, erscheinen die Daten, das Histogramm oder eine elektronische Waage für die Ausrichtung der Kamera. Das alles ist überzeugend ausgedacht und realisiert. Die sonstigen Einstellungen sieht man nur auf dem Monitorrand. Sie verschwinden, wenn die Waage oder das Histogramm eingestellt werden.

Der APS-Chip hat 16 Mio. Pixel, ein "Hammer". Als weiterer Vorzug ist die hohe Rauscharmut zu nennen. Es spricht nichts dagegen, immer die ISO-Automatik (100 bis 1600 ISO, ein fester Wert) zu verwenden. Die hohe Auflösung reicht auch für Drucke von A3+.

Sucher (groß!) und Monitor sind hochauflösend und hell. Brillenträger wie ich haben mit dem tiefliegenden Durchsichtssucherokular leichte Probleme. Der Monitor ist klapp- und drehbar. Weil mir das Beugen oder Hinlegen nicht mehr so gut gelingt, ist er für mich eine echte Hilfe. Ja, ich meine, es ist auf dem Display viel leichter, ein Bild zu gestalten. Man muss übrigens zwischen Sucher und Monitor nicht hin und her schalten, das besorgt ein Sensor am Okular. Die R1 hatte diesen Schalter auch, doch sprach er zu früh an. Die Motiverfassung beträgt lt. Sony 100%. Die Tiefenschärfe lässt sich auf Knopfdruck (unter dem Objektiv, ein wenig fummelig) beurteilen, ohne dass es im Sucher dunkler wird, eine innovative Lösung. Bei Dunkelheit wird das Bild automatisch aufgehellt.

Der durchlässige Spiegel soll 30 % Licht schlucken. Staub auf dem Tiefpassfilter lässt sich abrütteln; für manuelle Reinigungen wird der Spiegel hochgeklappt. Der automatische Weißabgleich liefert natürliche Farben.

Eine nützliche Einrichtung ist die die Multi-Frame Rauschunterdrückung ("Handgehalten bei Dämmerung"). Sechs Aufnahmen werden blitzschnell nacheinander geschossen und rauscharm zusammengerechnet. Das Ergebnis ist ein sauberes, knackscharfes JPEG-Bild. Ich habe solche Aufnahmen im Altenberger Dom aus der Hand gemacht und konnte später gar nicht glauben, in dunkleren Bereichen mit 1250 und 1600 ISO so rauschfrei fotografiert zu haben. Weder ein Blitz noch ein Stativ stört andere Besucher, nur das Klacken. Die Kamera richtet die Bilder an den Kanten aus (wie bei HDR, s.u.). Natürlich darf sich bei der Geschichte nichts schnell bewegen. Was weiter hilft, ist die heute übliche Vibrationsunterdrückung. Sie befindet sich in der Kamera und arbeitet nach meiner Erfahrung gut. Sony gibt einen Gewinn von 2,5 bis 5 Lichtwerten an. Nachmessen konnte ich das natürlich nicht. Es kommt immer auch auf die Bewegung des Motivs an.
Um hohe Helligkeitsunterschiede zu komprimieren, wendete ich schon bisher das HDR-Verfahren (High Dynamic-Reduction) an. Allerdings selten, denn dazu bedurfte es eines Stativs mit Fernauslöser. Die A55 macht das bei ausreichendem Licht aus der Hand (leider nicht im RAW-Format). Es werden blitzschnell drei Aufnahmen hintereinander geschossen, wobei die Differenz +/- eine bis sechs Belichtungsstufen beträgt. HDR aus der Hand ist wirklich eine feine Sache und bannt u. a. Überstrahlungen des Himmels. Sogar die aufgehende Sonne ordnete sich dieser Technik unter (eingestellt waren drei Stufen). Darauf möchte ich nicht mehr verzichten.

Sony wirbt mit der raschen Bildfolge und Schnelligkeit beim Fokussieren. Das geht auch im RAW-Format, und zwar mit 10 B/S. Vermutlich wird das für manchen ein Grund sein, die Kamera zu kaufen. Man denke an Kinder- oder Sportaufnahmen. Es geht auch langsamer mit sechs oder drei Bildern pro Sekunde. Ein kleiner Tipp: Serienaufnahme immer auf "low" stellen und den Auslöser entweder kurz für eine Aufnahme oder länger für eine Serie drücken - sei allzeit bereit!

Fast hätte ich sie vergessen, die Panoramafunktion. Sie funktioniert, ohne dass man hinterher in einem Programm nachbessern muss. Ein Pfeil und eine "Laufbahn" geben die Richtung vor; bei der Breite kann man zwischen zwei Formaten wählen. Ich erhielt horizontal Bilder mit 8.192 x 1.856 Px. (ca. 15 Mio. Px.) und 12416 x 1856 Px. (ca. 23 Mio. Px). Wenn ich für den üblichen Bilderprint eine Auflösung von 200 dpi annehme, ergibt letzteres Format ein Bild von 23 x 158 cm. Es gibt auch ein 3-D-Panorama (nicht erprobt). Die Geschwindigkeit beim gleichmäßigen Schwenken muss man ausprobieren. Als ich zu langsam schwenkte, schimpfte die Kamrera mit mir ...

Für die Fokusnachführung gibt es drei Einstellung: Statisch, immer nachführen oder nur bei Bewegung des Objekts nachführen.

Anders als bei meiner Nikon lassen sich die Buchstaben der Dateien nicht ändern. Sie lauten immer "DSC". Es kann zu doppelten Namen kommen, wenn weitere Kameras benutzt werden. Deshalb benenne ich die Bilder beim Import in Adobe Lightroom um und stelle die Kamerabezeichnung voran, z.B. "A55-0170".

Was die Kamera sonst noch alles kann (z.B. Aufnahmeautomatiken, Szeneneinstellung - u.a. für Sportaufnahmen, Filmen, GPS), kann man im Internet lesen oder - wie ich - sich vor dem Kauf die Bedienungsanleitung bei [...] herunterladen und studieren. Automatiken brauche ich außer der Multi-Frame-Geschichte nicht.

Aus meiner Sicht kann ich keine gravierenden Nachteile feststellen, außer vielleicht, dass ich mir HDR-, Panorama- und Multi-Frame-Aufnahmen im RAW-Format und ein leises Auslösegeräusch gewünscht hätte. Die Namen der Bilddateien sollten schon in der Kamera geändert können. Doch das ist Meckern auf hohem Niveau.

Für ambitionierte Fotografen liegen die Stärken der Kamera in der hohen Auflösung, außerdem im ständigen "Live View", dem Histogramm und der sichtbaren Weißabgleichfärbung vor der Aufnahme, der schnellen Serienbildfolge mit Schärfenachführung, der Multi-Frame Rauschunterdrückung, der HDR-Funktion, der leicht zu handhabenden Panoramaeinrichtung und, last not least, dem klapp- und drehbaren Display. Zu bedenken ist der Lichtverlust von einer halben Blende wegen des durchlässigen Spiegels. Allerdings erreicht die Eingangsdynamik mit knapp 9 Blendenstufen sehr gute Werte. Erst bei ISO 6.400 sinkt sie auf 8 Blendenstufen ([...] Wer Bilder für den professionellen Druck liefert, wird sich über die hohe Auflösung freuen. Unbeschnitten kommt man bei 300 dpi ohne zu mogeln auf 276 x 415 mm.

Mir fiel noch auf, dass der Zubehörschuh für Blitzgeräte etc. anders als üblich konstruiert ist.

Man sollte vor dem Kauf nachsehen, ob es die benötigten Wechselobjektive zur Alpha gibt und was diese taugen. Eine Testliste fand ich in dem Color-Foto Heft 12/2010. Ausführliche Tests sind auch bei photozone veröffentlicht. Im Sony-Forum wurde darüber geklagt, dass die Kamera bei Filmaufnahmen zu warm wird und pausieren muss. Dazu kann ich nichts sagen, denn ich filme nicht. Ich weiß aber eines: Die Alpha wird meine neue leichte Kamera für unterwegs. Damit aufgenommene Fotos sind selbst bei Ausschnitten auch für Druckerzeugnisse wie Bücher oder Kalender geeignet.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 27, 2010 2:02 PM CET


Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED Objektiv (77mm Filtergewinde)
Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED Objektiv (77mm Filtergewinde)
Preis: EUR 1.329,00

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfahrungsbericht, 20. August 2010
Mit diesem Objektiv fotografiere ich seit Anfang 2005 mit allen Brennweiten und häufig geöffneter Blende (wegen der Freistellung vom Hintergrund). Es hat mich in keiner Situation im Stich gelassen; die Aufnahmen sind stets kontrastreich und scharf. In einigen Tests wird mangende Schärfe bei 55 mm und Blende 2,8 bemängelt. Ich kann das nicht bestätigen. Auch solche Aufnahmen sind tadellos. Dass sich bei größter Blende messtechnisch leichte Abstriche feststellen lassen, gilt für jedes Objektiv. Möglicherweise hat ein Tester vom anderen abgeschrieben oder es gab eine Streuung.

Eine andere Frage ist, ob man nach Einführung des Vollformats (FX) noch soviel Geld für ein DX-Objektiv ausgeben soll. Nur wer sich ganz sicher ist, beim APS-(DX) Format zu bleiben, sollte so tief in den Geldbeutel greifen.


Sennheiser RS 4200 TV 2 HF Hifi-Stereo Kinnbügel (863 MHz, inkl. 2. Hörer)
Sennheiser RS 4200 TV 2 HF Hifi-Stereo Kinnbügel (863 MHz, inkl. 2. Hörer)

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Service, 10. Mai 2010
Wir haben das Set knapp zwei Jahre in Betrieb. Ob die Hörer rauschen, kann ich weder bestätigen noch dementieren, weil das Hörvermögen für höhere Töne im Alter nachlässt. Es stimmt auch, dass die Hörer im Vergleich zum vorherigen Modell recht schwer sind. Man muss sich daran gewöhnen und die diversen Passstücke für die Ohren ausprobieren. Aber der Klang ist sehr sauber.

Beide Hörer bekamen mit der Zeit kurzzeitige Aussetzer, die sehr lästig waren. Innerhalb der zweijährigen Garantiezeit versuchte Sennheiser eine Reparatur, doch die Aussetzer kamen wieder. Beim zweiten Mal wurden die Hörer gegen neue ausgetauscht. Das war sehr erfreulich.


Seite: 1 | 2