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Rezensionen verfasst von
Andreas Suchanek (Media-Mania)
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Flashpoint #1 (2012, Panini)
Flashpoint #1 (2012, Panini)
von A. Kubert G. Johns
  Comic

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Peppiger Auftakt, der sofort überzeugen kann, 26. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Flashpoint #1 (2012, Panini) (Comic)
Endlich hat der Flashpoint auch Deutschland erreicht: die fünfteilige Mini-Serie aus der Feder von Geoff Johns. Seine Arbeiten sind bereits vielfach bekannt durch Geschichten, die er für die JSA- oder Teen Titans-Comics geschrieben hat. Und auch im vorliegenden Fall schafft der Autor einen exzellenten und spannenden Auftakt. Eine völlig neue Welt, in der komplett andere Machtverhältnisse vorherrschen, erwartet den Leser und zieht blitzschnell in ihren Bann.
Zeichnerisch setzt das Ganze Andy Kubert in Szene. Seine Bilder bestechen durch einen immensen Reichtum an Details und realistischen Formen, erinnern in ihrer Art an Jim Lees Werke. Seit 2005 arbeitet der Zeichner exklusiv für DC und setzte dort bereits etliche Batman-Comics um. Dort wie hier leistet er Großartiges.
Für die Farben ist Alex Sinclair verantwortlich. Er verwendet eine sehr düstere Kolorierung und überzieht selbst hellere Farben - gelb, orange und weiß - mit allerlei Schatten. Es wird klar: Die neue Welt, in der sich Barry Allen behaupten muss, ist dunkel, gefährlich und feindlich.
Für den Anfang behauptet sich der Protagonist recht gut. Doch es bleibt die Frage, was weiter geschehen wird, in einer Welt ohne Freunde und Unterstützer. Viel zu schnell lesen sich die Seiten aus und am Ende wartet ein schockierender und sehr überraschender Cliffhanger auf den Leser. Bis zu dessen Auflösung heißt es Fingernägel kauen und Geduld beweisen.

Fazit:
Ein durch und durch gelungener Auftakt! Autor, Zeichner und Kolorist arbeiten als perfektes Team zusammen und erschaffen eine tolle Story um Flash, den - ehemals - schnellsten Mann der Welt. Zugreifen!

Extras:
Panini Comics spendiert dem Einstiegsband von Flashpoint als Extra zwei XXL-Poster. Zudem gibt es eine Weltkarte der veränderten Erde mit den neuen Grenzen der Großmächte. Flash, Aquaman, Cyborg und Wonder Woman sowie Batman werden zudem als Skizzen mit Entwurfsanmerkungen vorgestellt.


Honor Harrington 25: Honors Mission
Honor Harrington 25: Honors Mission
von David Weber
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich eine neue Geschichte um Honor - die sich langsam anlässt!, 9. März 2012
Die Buchreihe "Honor Harrington" blickt mittlerweile auf eine beachtliche Geschichte zurück. War der Fokus der Romane zu Beginn noch ausschließlich auf die titelgebende Hauptfigur und deren Werdegang gerichtet, rückten im späteren Verlauf der Geschichte auch zunehmend die Politik, hohe Würdenträger und weitere Sternennationen in den Mittelpunkt. Mit zahlreichen Anthologien und Einzelromanen, die vom Schicksal anderer Figuren berichteten, hat Autor David Weber ein spannendes Netz gewoben, in dem die Gefahr durch den Gensklavenplaneten Mesa und die Familie Dettweiler nur langsam entblättert wurde.

Jetzt scheint es aber soweit zu sein, denn "Unternehmen Donnerkeil" wird ausgelöst. Dabei erfährt der deutsche Leser aber noch nicht, was genau die Feinde Manticores planen, da das englische Buch "Misson of Honor" im Deutschen auf zwei Bände aufgeteilt wurde.
Der Autor baut die Geschichte in der vorliegenden ersten Hälfte auch sehr langsam auf und es gibt Unmengen an Personen und Orten, die dem Leser präsentiert werden. Spannung sucht man hier vergeblich, Fans werden sich jedoch über das Auftauchen von bekannten und beliebten Figuren freuen. Zahlreiche politische Fakten werden seitenlang diskutiert und ein Großteil davon ist dem Leser obendrein längst bekannt. Natürlich macht es Spaß, das erste persönliche Zusammentreffen zwischen der Präsidentin von Heaven und Honor mitzuerleben, doch die wahre Spannung wird durch Mesas Plan erzeugt, von dem der Leser noch viel zu wenig erfährt.
Das Ende des Buches kommt dann auch sehr abrupt, ist dies doch eigentlich nur die Mitte des englischen Bandes. Bastei hat glücklicherweise eine leserfreundliche Veröffentlichungspolitik gewählt und liefert die Fortsetzung "Der letzte Befehl" bereits im März 2012 nach.

Fazit:
Endlich steht die Protagonistin "Honor Harrington" wieder selbst im Mittelpunkt, nachdem die letzten deutschen Veröffentlichungen nicht der Mutterserie entstammten und so andere Hauptfiguren die zentrale Rolle einnahmen. Für den Leser gibt es eine Menge Politik, eine feine Dosis Spannung und eine Prise Action gegen Ende des Romans. Es bleibt abzuwarten, welchen Eindruck die Gesamtgeschichte hinterlässt, nachdem auch der zweite Teil veröffentlicht wurde.


Sherlock Holmes in Leipzig (KBV Sherlock Holmes)
Sherlock Holmes in Leipzig (KBV Sherlock Holmes)
von Wolfgang Schüler
  Broschiert
Preis: EUR 9,50

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ganz im Stil des Originals, 3. Februar 2012
Unter dem Motto "Der Meisterdetektiv ermittelt im Kaiserreich", schickt Autor Wolfgang Schüler Sherlock Holmes nach Deutschland. Angesiedelt im Jahre 1910, geht es heiß her auf dem politischen Parket. Die großen Mächte Europas stehen kurz vor einem furchtbaren Krieg, was zu diesem Zeitpunkt jedoch noch niemand ahnt.
Genau dieser Weltenkrieg soll durch den Mord an einer adligen Schauspielerin ausgelöst werden. Natürlich versucht Sherlock Holmes alles, die Entführung zu verhindern, wobei er und Doktor Watson mit einigen Hindernissen konfrontiert werden. Zu Land und auf dem Wasser muss der Meisterdetektiv sein Können beweisen.
Dabei brilliert Autor Wolfgang Schüler mit einem immensen Fundus an Detailwissen. Die politischen Hintergründe Deutschlands werden akribisch analysiert und von Holmes in authentischer Art dargelegt. Dabei wird der Leser nicht mit Infodumps überschüttet, sondern das Wissen gut dosiert vom Protagonisten präsentiert. Überhaupt besticht "Sherlock Holmes in Leipzig" durch einen ausgezeichnet dargestellten Sherlock Holmes und einen nicht minder gut ausgearbeiteten Doktor Watson.

Die Story startet gemächlich, Spannung baut sich jedoch langsam und kontinuierlich auf. Stellenweise hätte etwas dichtere Handlung dem Roman gut getan, so plätschert die Handlung an manchen Stellen gemütlich vor sich hin und der Leser muss sich in Geduld üben. Gerade das Finale bietet zudem weder Twist, noch Überraschung oder Enthüllung.

Fazit:
Ein Roman, der durch einen detailliert ausgearbeiteten Hintergrund und zwei authentische Charaktere besticht. Der Leser hat von der ersten bis zur letzten Seite das Gefühl, ein Original zu schmökern. Eine überraschendere Auflösung oder ein gut platzierter Twist hätten der Story jedoch gut getan.


Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris (KBV Sherlock Holmes)
Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris (KBV Sherlock Holmes)
von Franziska Franke
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch der dritte Roman der Autorin kann überzeugen!, 18. Januar 2012
Franziska Franke hat bereits mit ihren vorherigen Sherlock Holmes-Romanen bewiesen, dass sie eine Kennerin der Materie ist. Erneut präsentiert die Autorin einen stimmigen, dichten Roman um den englischen Meisterdetektiv. Dabei setzt sie dessen eigensinnigen, kantigen Charakter gekonnt in Szene. Dieser spielt die ganze Nacht Geige, schlüpft in die unterschiedlichsten Verkleidungen und kann seine neuen Bekannten eigentlich kaum leiden.
Mit David Tristram steht diesem ein warmherziger, aber neben Holmes etwas schusselig wirkender Gegenpart zur Seite. Dieser will nichts sehnlicher, als einen weiteren Fall bearbeiten. Ein Wunsch, den er allzu bald bereut.

Den Auftakt der Geschichte macht, natürlich, ein Mord, der jedoch gekonnt mit der Familiengeschichte von Sherlock Holmes verknüpft ist. Der Leser ist so natürlich gespannt, was die abschließende Enthüllung zutage fördern wird.
Mit Paris ist ein ungewöhnliches Setting für die Geschichte gewählt, spielen die Geschichten des Meisterdetektivs doch normalerweise im viktorianischen England. Doch auch das Paris der damaligen Zeit hat eine Menge zu bieten: einen geheimnisvollen Meisterdieb, eine störrische Obrigkeit und eine Menge mysteriöser Orte, die mit der Vergangenheit der Metropole verknüpft sind.
Gerade Sherlock Holmes und seine Methoden in dieser fremden Umgebung zu beobachten, macht einen Teil des Charmes der Geschichte aus. Zudem sind die Dialoge zwischen ihm und David Tristram, der den Gedanken des Genies meist nicht folgen kann, herrlich zu lesen.
Am Ende wartet eine verwobene und actionreiche Auflösung auf den Leser. Ganz im Stil der Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle versteht die Handlung zu überraschen und wartet mit einem Twist aus dem Hinterhalt auf.

Fazit:
Auch der dritte Roman aus der Feder von Franziska Franke versteht zu überzeugen. Der Charme von Sherlock Holmes erwacht in einer spannenden Geschichte zum Leben, die den Leser bis zur letzten Seite fesselt.


Star Trek - Enterprise 2: Was Menschen Gutes tun
Star Trek - Enterprise 2: Was Menschen Gutes tun
von Michael A Martin
  Taschenbuch

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht spannend weiter!, 10. Januar 2012
Es ist sehr gewagt, was die Autoren Andy Mangels und Michael A. Martin hier versuchen. Nach der Ausstrahlung der letzten Episode der TV-Serie "Dies sind die Abenteuer ..." hagelte es Kritik von den Fans - zu Recht. Wie nebenbei starb ein wichtiger Charakter und die Story wirkte zusammengeschustert und ergab wenig Sinn.
Der Leser bekommt im vorliegenden Roman diese letzte Episode der Fernsehserie noch einmal geschildert, allerdings, wie sie in Wahrheit stattfand. Denn - wir erinnern uns - im Fernsehen war es lediglich ein Holodeck-Programm, das sich William Riker und Deanna Tori ansahen. Augenscheinlich handelte es sich dabei um gefälschte Geschichtsdaten, die im Roman nun korrigiert werden.
Mit viel Fingerspitzengefühl, einer Menge Eastereggs für Fans und einer gehörigen Portion Mut entblättern die Autoren eine spannende und mitreißende Story vor dem Leser, die - nach einem gemächlichen Anfang - mitzureißen versteht. Der Handlungsstrang um Captain Archer und seine Crew ist natürlich größtenteils bekannt, trotzdem macht es Spaß, ihn in veränderter Sichtweise neu zu erleben. Trips Beitritt zur, damals noch jungen, Sektion 31 und seinem Kampf im romulanischen Raum bietet eine gute alte Spionagegeschichte. Zwar erwartet den Leser dort keine große Überraschung, aber solide Actionkost.
Die Autoren legen zudem die Grundlage für die Folgebände, die sich nun endlich weiter in die Zukunft bewegen und nicht mehr während der Fernsehserie angesiedelt sind. Thematisch wird es darin - natürlich - um den Irdisch-Romulanischen Krieg gehen. Es bleibt also spannend.

Fazit:
Solide Actionkost, die einen Teil der Enterprise-Geschichte neu definiert. Fans werden sich über eine Menge Eastereggs freuen, Neuleser erwartet eine spannende Story um die Gründung der ersten Koalition der Planeten.


Die Verschollene Flotte, Band 5: Der Hinterhalt
Die Verschollene Flotte, Band 5: Der Hinterhalt
von Jack Campbell
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein actiongeladenes Spektakel vor dem Finale, 6. Januar 2012
Mit "Der Hinterhalt" lässt Autor Jack Campbell ein wahres Feuerwerk an Höhepunkten auf den Leser los. Zum ersten Mal sind die seitenlangen Dialoge über Ehre und Politik erträglich, erhalten sie doch ein ordentliches Gegengewicht. Der lange im Hintergrund aufgebaute Gegenspieler von Captain Geary wird endlich enthüllt. Zugegeben, die Identität kann kaum überraschen, werden vorher doch eine Menge Hinweise eingestreut. Dafür macht die Art und Weise, wie dieser Handlungsstrang aufgelöst wird, wahrlich Spaß und versetzt den Leser in Spannung. Und genau das ist die Stärke des Romans: Spannung.
All die Gefahren, die vorher aufgebaut wurden, entladen sich nach und nach. Die Flotte wird von außerhalb und innerhalb gefährdet, es gibt Action, Raumschlachten und einige schöne Charakterentwicklungen. Die Balance in diesem fünften Band stimmt auf der ganzen Linie. Und so könnte der Leser diesen Roman durchaus schon für ein Finale halten, auch wenn am Ende noch einige Fragen offen bleiben. Gut also, dass noch ein weiterer Roman auf den deutschen Leser wartet. "The Lost Fleet: Victorious" erschien im Original 2010 und schließt die sechsteilige Reihe um die "Verschollene Flotte" ab.

Fazit:
Es wird nicht langweilig auf den 384 Seiten von "Der Hinterhalt". Nahezu alle aufgebauten Handlungsstränge münden in einem gut austarierten Finale. Spannung, Action und Charakterentwicklungen halten sich die Waage und sogar das Wort "Ehre" kann wieder ohne ein genervtes Verdrehen der Augen gelesen werden. Allen Fans von Military-Sci-Fi kann "Die Verschollene Flotte" und insbesondere dieser Band nur ans Herz gelegt werden!


Meisterkartographen, Die: Band 3. Der Schrei des Plouillon & Die andere Welt
Meisterkartographen, Die: Band 3. Der Schrei des Plouillon & Die andere Welt
von Christophe Arleston
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,80

4.0 von 5 Sternen Ein gekonnter Abschluss der Trilogie, 4. Januar 2012
Christophe Arleston, bekannt geworden durch seine Werke "Morea", "SinBad" und "Excalibur", vollendet mit dem vorliegenden Comicband seine Geschichte um die Meisterkartographen. Wieder verleiht er den Protagonisten durch einfache Sprache, eine Menge Slang-Ausdrücke und eine gehörige Portion Erotik Authentizität.
Paul Claudel zeichnet gewohnt Solide. Kantige Linien und überproportionierte Glieder dominieren seine Arbeit, wie auch in den vorangegangenen Bänden. Auch die grellen und poppigen Farben, die die Atmosphäre herausarbeiten, sind erneut passend gewählt. Knalliges Rot und dunkles Blau stehen verblichenem Grau und schmutzigem Braun gegenüber.

Dem Leser bietet sich mit dem Abschlussband eine Menge Action, flippige Dialoge und der eine oder andere Twist. Während die beiden Folgen aus dem vorangegangenen Teil nur einen Zipfel der Geheimnisse um die Sapientisten lösten, findet die fortlaufende Handlung mit einer gemeinen Enthüllung und einem schlimmen Verrat ihr Ende. Christophe Arleston bringt den Konflikt zwischen den Meisterkartographen und den Sapientisten zu einem Höhepunkt und liefert ein gekonntes Finale des Sechsteilers (durch die Veröffentlichungspolitik von Splitter ist es für die deutschen Leser eine Trilogie).

Fazit:
Ein würdiger Abschluss für die Meisterkartographen, der alles hat, was ein Finale haben muss: Action, Spannung, Twists und authentisch handelnde Charaktere.


Weltenend: Zeitenwende 1
Weltenend: Zeitenwende 1
von Mark Chadbourn
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Standardkost neu aufgelegt, 5. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Weltenend: Zeitenwende 1 (Broschiert)
Mit dem Auftakt zur "Zeitenwende"-Trilogie publiziert Feder & Schwert eines der früheren Werke von Mark Chadbourn. Erstmals vor dem Millennium erschienen, thematisiert der Autor den Wechsel der Äonen und damit verbunden ein Ende des Zeitalters der Wissenschaft. Monster, Fabelwesen und Engel durchschreiten das Portal in unsere Welt und ein uralter Krieg findet seine Fortsetzung in der Handlungsgegenwart. Im Zentrum stehen fünf Protagonisten, in deren Händen das Schicksal der Welt liegt. Die Charaktere haben zwar eine Menge Ecken und Kanten, finden sich nur langsam in ihre jeweiligen Rollen ein und sind keinesfalls weichgespülte Abziehbilder. Dennoch wirken sie größtenteils zu konstruiert und künstlich.

Die Handlung selbst lässt sich nur sehr zäh an. Von Spannung ist bis spät in der Geschichte nur wenig zu finden. Immer wieder blitzt das Übernatürliche durch und die Charaktere geraten natürlich in Gefahr, doch in keinem Moment entsteht wirkliche Angst oder ein echtes Gefühl der Bedrohung. Die Handlung schreitet recht linear voran und bietet kaum überraschende Wendungen. So ist das Ende ebenso vorhersehbar wie die einzelnen Stationen der "Großen Suche". Dabei ist der Roman ansich nicht schlecht. Mark Chadbourn schreibt routiniert und solide. Die Reaktionen der Charaktere wirken authentisch und die Hintergrundstory stimmig. Aber solide ist eben nicht gut.

Fazit:
"Weltenend" ist ein Roman, der dem Leser Standardkost bietet. Ansich nicht schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut. Es fehlt an Spannung, die Geschichte ist deutlich vorhersehbar und mit zu vielen Charakteren überladen.


Gerechte Engel: Die überirdischen Fälle der Bree Winston 4
Gerechte Engel: Die überirdischen Fälle der Bree Winston 4
von Mary Stanton
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Der Kampf vor dem himmlischen Gericht geht spannend weiter!, 22. November 2011
Mary Stanton schickt ihre Protagonistin Bree Winston-Beaufort mit diesem Buch bereits in die vierte Runde und fährt große Geschütze auf. Ein Mordfall aus der Vergangenheit wirft seine Schatten in die Gegenwart, gleich mehrere Seelen benötigen Hilfe und Bree selbst gerät dieses Mal ebenfalls in ernstliche Gefahr.
Die Autorin konstruiert erneut einen interessanten Krimi mit übersinnlichem Touch. Dabei wird die Wahrheit der Ereignisse von 1952 Puzzlestück für Puzzlestück zusammengesetzt und dem Leser enthüllt sich erst auf den letzten Seiten eine schockierende Wahrheit. Den Leser erwartet ein ordentlicher Twist, der zu überraschen vermag.

Mary Stanton schreibt flüssig, verleiht ihren Charakteren zunehmend Tiefe und schafft es mit Leichtigkeit, dichte Atmosphäre um den Leser zu weben. Die einzelnen Engel erhalten weitere Ecken und Kanten und die Autorin erweitert den mystischen Background ihrer Storys um einige weitere Details.
Trotzdem liegt der Fokus der Handlung nach wie vor auf dem Krimi-Element, der lediglich in das übernatürliche Setting hineinreicht. Ein Vorteil, denn auf die Konstruktion komplexer Krimi-Handlung versteht sich die Autorin. Dabei bleibt die mystische Seite oftmals ein wenig farblos und mutet teilweise zu konstruiert an. Gerade das Verhalten der Protagonistin, die sich allzu leicht mit Phrasen abspeisen lässt und keine weiteren Versuche unternimmt, mehr zu erfahren, ist absolut unglaubwürdig. Hier liegt eindeutig noch Arbeit vor der Autorin.

Fazit:
Ein solider Krimi-Plot, Charaktere die rundweg überzeugen und ein überraschendes Finale. Der vierte Fall von Bree Winston-Beaufort und ihrer Compagnie der Engel versteht es, den Leser zu fesseln. Die wenigen Schwächen sind da leicht zu verzeihen.


Star Trek - New Frontier: The Captain's Table - Gebranntes Kind
Star Trek - New Frontier: The Captain's Table - Gebranntes Kind
von Peter David
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine spannende Reise in die Vergangenheit von Mackenzie Calhoun, 22. November 2011
Nägelkauend warten die Leser auf die Fortsetzung der "New Frontier"-Reihe nach dem vorherigen Band "Die Waffe". Doch einstweilen gilt es auch weiterhin, sich in Geduld zu üben: Denn der Cross Cult Verlag hat sich dazu entschlossen, die Reihe quasi zu unterbrechen und die Einzelgeschichte "The Captain's Table" einzuschieben, die den Charakter Captain Calhouns ins Zentrum stellt. Schon oft wurde dessen Vergangenheit erwähnt. Es wurde angedeutet, dass furchtbare Dinge geschehen sind, die auch die Feindschaft zu Admiral Jellico ausgelöst haben. Hier erfährt der Leser also endlich, was wirklich geschehen ist.

Peter David verändert seine Art zu erzählen in dieser Geschichte. Während zuvor stets Action, Spannung und Twists im Vordergrund standen, entwickelt sich die Geschichte in vorliegendem Fall anfangs nur sehr langsam. Es dauert, bis der Leser mit den Ereignissen warm wird. Zu viele Zeitsprünge gibt es, zu gemächlich startet die zentrale Story. Ist es dann aber soweit, vermögen die Ereignisse sofort zu fesseln, obgleich der Hauptplot in nahezu jeder Hinsicht vorhersehbar ist und keinerlei größere Twists bietet. Dies ist aber auch nicht notwendig. Peter David beschreibt die Charaktere so tiefgehend, dass das menschliche Drama völlig ausreicht. Und immerhin wird gleich ein komplettes Volk ausgelöscht - gegen Ende ist die Action also auch vorhanden. Da die Story zudem aus der Ich-Perspektive erzählt wird - was hervorragend, weil authentisch, funktioniert -, erhält der Leser Einblick in Denkweise, Charakter und den emotionalen Zustand der Hauptfigur.

Fazit:
Eine ausgefeilte Charakterstory, die vollständig überzeugen kann. Der Leser erhält einen interessanten Einblick in die Geschichte von Mackenzie Calhoun und die Wartezeit auf den nächsten Band der Reihe wird so leicht gemacht.


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