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Rezensionen verfasst von
Christian Frost (Schönewalde)
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Etruscan Prophecy,the [Vinyl LP]
Etruscan Prophecy,the [Vinyl LP]

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In einer Liga mit Manilla Road -, 18. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Etruscan Prophecy,the [Vinyl LP] (Vinyl)
- und das ist sicherlich das höchste Kompliment, das man einer Epic Metal-Truppe machen kann. Nicht nur Gianni Nepis herrlich eigenständiger Gesang legt den Vergleich nahe, sondern auch die packenden Gitarrenläufe und die ungewöhnlichen, eher düsteren Melodien. Kein Wunder, nahm das italienische Trio die Platte doch 1987 auf, als MR gerade am Ende ihrer "klassischen Phase" standen. Aber auch feine Unterschiede zu den US-Metallern fallen sofort ins Auge bzw. Ohr: Der Sänger meistert die Höhen doch um einiges eleganter als Mark Shelton, die Songs sind trotz etlicher sperrig (jedoch kein bisschen ungeschickt) wirkender Wendungen insgesamt hymnischer gehalten und bei genauem Hinhören ist ein kräftiger Progressivmetaleinfluss zu erkennen, der sich glücklicherweise nie in den Vordergrund drängt. Das mystische Element kommt natürlich nicht zu kurz, immerhin ist die Platte ja den Etruskern gewidmet.
Alles in allem eine wichtige Ergänzung für jede Epic Metal-Sammlung.


Enjoy the Violence
Enjoy the Violence

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ewiger Klassiker!, 23. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Enjoy the Violence (Audio CD)
Musikalisch waren die Jahre 1990/91 für mich herrliche Zeiten. Ein prächtiges Death Metal-Album jagte das nächste, und ich duldete kaum noch etwas anderes in meinem Kassettenrekorder bzw. auf dem Plattenteller. Was andere Bands später verzapften, mochte teilweise noch etwas schneller oder heftiger ausgefallen sein, aber mir kamen die meisten dieser Scheiben im Vergleich zu den Meisterwerken der ersten großen Death Metal-Welle doch recht fad vor. Der Hauptgrund dafür ist diese Platte.
Der erste Eindruck nach dem spannungsgeladenen, langgezogenen Eingangston war natürlich neben dem schneidenden Gitarrenriff die erbarmungslose Schlagzeugarbeit. Kam mir sogar straffer und konsequenter vor als bei Cannibal Corpse. Wenn es um Geknüppel geht, ist "Enjoy The Violence" für mich immer noch DER Maßstab. Und die Riffs waren wirklich mächtig! Vom vorletzten Song (der ist zu sehr aufs Prügeln fixiert, dafür schön finster) mal abgesehen hatten die vier Franzosen sich auch beim Songwriting nicht lumpen lassen.
Die Texte sind, passend zum Sound, ziemlich brutal. Im Titelsong wirkt es schon direkt originell und grotesk (wen außer mir erinnert dieses Schema "leg jeden um, der dir nicht passt" an Filme wie "Serial Mom"?), und beim wertungsträchtigen Songtitel "Atrocious Crimes" dürften wohl die wenigsten denken, dass es jetzt um irgendetwas Erstrebenswertes gehen soll.
Wie es sich im Death Metal gehört, ist der Grundton meistens mächtig düster. Alles wirkt wie aus einem Guss (nur eben der vorletzte Song passt da nicht hundertprozentig rein), ohne dass Langeweile aufkommen könnte. Von allen thrashlastigen Death Metal-Platten ist diese nach wie vor mein Favorit!


The Famous Carnegie Hall Jazz Concert 1938
The Famous Carnegie Hall Jazz Concert 1938
Preis: EUR 10,00

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die "Urgroßmutter aller Rockkonzerte"?, 19. August 2007
Eins vorab: Diese Edition bietet keineswegs den vollständigen Konzertmitschnitt. Die Ansagen fehlen völlig, der Applaus wurde weitestgehend ausgeblendet und es fehlen die (für den Ruhm dieses Mitschnittes allerdings nicht übermäßig bedeutsamen) Stücke "Sometimes I'm Happy" und "If Dreams Come True". Ich selbst konnte mich noch nicht entschließen, diese Einschränkungen als großes Manko zu empfinden. Kommt vielleicht noch.
Wir hören 23 Aufnahmen von diesem legendären 16. Januar 1938, von "Don't Be That Way" bis "Big John's Special" in der damals gespielten Reihenfolge - einzige Ausnahme ist das süchtig machende 12minütige "Sing, Sing, Sing (With A Swing)" - man höre nur das romantisch-verträumte Klaviersolo, untermalt von Krupas leisem Dauertrommeln, einfach gigantisch! -, das von seiner Position nach "Dizzy Spells" ans Ende der ersten CD verfrachtet wurde, um diese als besonderes Schmankerl abzuschließen.
Mit der Zusammenstellung der Solisten, der musikalischen Leitung und seinem Klarinettenspiel hatte sich Goodman den Titel "King of Swing" mehr als redlich verdient. Über die Leistungen der Musiker an diesem Abend sind inzwischen zu Recht ganze Bände mit Lobeshymnen gefüllt worden. Und auch das Publikum war in Hochform. Harry James (Trompete) und ganz besonders Gene Krupa (Schlagzeug) brachten wiederholt den Saal zum Kochen. Überhaupt waren die beiden die eigentlichen Stars des Abends. Indem sie nicht nur durch Virtuosität, sondern auch immer wieder durch akustische Kraftmeiereien bestachen, lieferten sie lange vor Elvis & Co. eine wesentliche Blaupause für Konzertdarbietungen künftiger Rockmusikergenerationen.
Was aus meiner Sicht diese CD-Version so hörenswert macht, sind die neun Stücke vom zweiten Goodman-Konzert in der Carnegie Hall am 6. Oktober 1939, die zwar weniger spektakulär daherkommen, dafür aber in puncto Energie und Klangqualität keine Wünsche offen lassen. Der Klang ist sogar noch besser als beim 1938er Mitschnitt, und das will wirklich etwas heißen. Mein Lieblingsstück hierbei: "Bach Goes To Town". In köstlicher Barock-Swing-Fusion verjazzten sie Bach so schön, wie es dann erst zwanzig Jahre später wieder jemandem gelang - nämlich Jacques Loussier.


Gulag Orkestar
Gulag Orkestar
Preis: EUR 12,98

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch Schwermut kann Vergnügen bereiten!!!, 13. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Gulag Orkestar (Audio CD)
Melancholie ist die Hauptzutat. Die Mandolinenakkorde, die Schlagwerkrhythmik und die Bläsermelodien werden ihr immer wieder untergeordnet. Und wenn es mal forscher oder gar fast feurig wird, sagt uns der irgendwie klagende Gesang gleich wieder, wo es wirklich langgeht.
Zach Condon, der den Löwenanteil der ganzen Musik eigenhändig/-mündig eingespielt hat, ist es gelungen, ein echtes Genussmittel abzuliefern. Man kann sich diesen Stimmungen hingeben und in ihnen schwelgen, ohne tatsächlich von ihnen erfasst zu werden. Warum? Weil sich immer der Eindruck aufdrängt, dass Condon das ganze nicht so richtig ernst meint. Ironische Distanz ist angesagt - nicht zu verwechseln mit emotionaler Distanz. Gefühl ist zur Genüge im Spiel.
Mit Balkanmusik hat die Platte nur auf den ersten Blick bzw. Horch zu tun. Das ist Indiepop vom Feinsten, der seine Inspirationen aus diversen Quellen holt, von denen der Balkansound am deutlichsten hervorsticht. Das war's auch schon. Mehr muss erstmal nicht sein. Andere wollen ja auch noch was zu tun haben. P.S.: Trotzdem 5 Punkte? Ich kann einfach nicht anders, ich empfinde diese Platte als eine völlig runde Sache, an der wirklich nichts fehlt.


The Black Saint And The Sinner Lady (Impulse Master Sessions)
The Black Saint And The Sinner Lady (Impulse Master Sessions)
Preis: EUR 7,97

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochintelligent und hochemotional, 31. Juli 2007
Roger Willemsen hat geschrieben, dass diese Band schon einen fetten Sound hatte, als noch gar keiner wusste, was das ist. Viele haben um 1960 versucht, den Big Band-Sound, der eigentlich in den frühen 40ern schon klinisch tot war und daraufhin nur mühevoll reanimiert werden konnte, für die kommenden Jahrzehnte fit zu machen. Aber mit Abstand am besten ist das mit dieser Platte gelungen. Dieser modale Jazz bietet wirklich eine breite Palette an Emotionen.
Würde man die vielen Klangfarbtupfer ihrer Abfolge entsprechend auf Papier visualisieren, wäre das Ergebnis einem van Gogh-Gemälde ebenbürtig. Nach Art des "kühlen", intellektuell-distanzierten Jazz komponiert und in bester "Hot Jazz"-Manier aus dem Bauch heraus interpretiert, richtet sich die Platte voll und ganz an Hirn und Seele, ohne die beiden trennen zu wollen.
Klar gibt es jede Menge Platten, die insgesamt eingängiger sind. Aber hier verschmelzen nachdenkliche Passagen derart überzeugend mit vor Lebensfreude überschäumender Tanzmusik (immerhin ist die Platte als Suite für Tänzer angelegt) zu einer organischen Einheit, wie man es nur selten erlebt. (Sehr schön finde ich auch die Solo-Gitarrenpassagen im spanischen Stil.)
Zum elfköpfigen Ensemble gehörten u.a. Jerome Richardson, Charlie Mariano, Jaki Byard und Dannie Richmond. Und den Überbassisten Mingus lobend zu erwähnen hieße Säulen nach Athen zu rollen!


Obsessions
Obsessions
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 54,94

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Als die Metalwelt noch halbwegs in Ordnung war,, 10. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Obsessions (Audio CD)
nämlich 1991, war dieses Scheibchen nur ein Tropfen in einer Flut feiner Metalveröffentlichungen. Im Rock Hard wurde es höchst wohlwollend rezensiert. Da hieß es, die Band würde stark an die frühen Queensryche anknüpfen.

Auf den ersten Blick stimmt das, weil die Hauptmerkmale gegeben sind: ausgefeilte Gitarrenarbeit; eingängige, aber anspruchsvolle und teilweise recht epische Kompositionen; hoher und klarer Gesang. Der Sänger erinnert mich manchmal an Midnight von Crimson Glory, erreicht aber weder dessen noch Geoff Tates Stimmvolumen. Den Hauptunterschied zu den genannten Granden sehe ich in Sacred Warriors starker Tendenz zu rockigeren Klängen, durch welche das Album stellenweise schön erdig/bodenständig wirkt, die aber den Gesamteindruck des dargebotenen progressiven Edelstahls etwas schmälern.

Die Ballade "Turning Back" finde ich erwähnenswert, weil sie so geschickt komponiert ist, daß sie nicht mal ansatzweise ins Banale abdriftet. Ansonsten hätte mich etwas mehr vom Kaliber eines "Kamikazi" oder "Fire From Heaven" (mein Favorit) zur Vergabe der Höchstnote bewogen.


Power of Expression
Power of Expression
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 15,19

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Plagiat oder Huldigung?, 6. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Power of Expression (Audio CD)
Auf jeden Fall findet hier DER Black Flag-Klassiker eine ziemlich würdige Fortsetzung.

Vier Jahre nach dem epochalen "Damaged" zeigten Bl'ast!, daß die Black Flag-Rezeptur immer noch funktionierte: eine atemberaubende Mischung aus Lavasounds (die wohl ursprünglich von Blue Cheer und Black Sabbath inspiriert waren) und wütendem Hardcore-Geprügel.

Sicher, der Gesang erreicht nicht ganz die Intensität, die Henry Rollins 1981 bot, und es fehlen im Gegensatz zum Vorbildalbum auch die ganz großen Momente. Aber die Grundstimmung ist ausreichend düster, an Ausdrucksstärke (siehe Albumtitel) mangelt es keineswegs, vom Songwriting her ist die Platte wirklich eine runde Sache und in Sachen Energie mußten sie sich hinter ihren Hardcore-Zeitgenossen nicht verstecken.

Für vier Sterne ist das einfach zu gut, deshalb gibt's mit Drücken und Schieben die Höchstnote.


Wolfheart/Limited Edition
Wolfheart/Limited Edition

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lusitanische Werwolfromantik in höchster Vollendung., 5. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Wolfheart/Limited Edition (Audio CD)
Den Wermutstropfen gleich zu Beginn: Das einzige, das mich an dieser Ausgabe dieses wundervollen Albums stört, ist der Bonustrack, der (aus meiner Sicht) qualitativ gegenüber dem eigentlich letzten Titel der Platte, "Alma Mater", deutlich abfällt. Das ist ja fast (nur fast!) so, als würde man direkt nach dem Genuß eines guten Burgunders einen Dornfelder aus dem Supermarkt trinken. - Meiner Meinung nach werden Bonustracks viel zu oft und unüberlegt auf CD gepreßt. Die Plattenfirmen sollten wenigstens zwischen letztem Album-Song und Bonustrack eine Pause lassen, damit man bei Bedarf noch rechtzeitig den Player abschalten kann.
Jetzt aber zum Wesentlichen: Die Stimmung, die Bandname und Albumtitel suggerieren, wird treffend umgesetzt. (Unter diesem Aspekt gewinnt der Bonustrack wieder an Berechtigung.)
Der Gesang wirkt zwar nicht immer meisterhaft, aber auch nie peinlich, und transportiert gleichzeitig Wärme und Düsternis, selbst dann, wenn der Sänger rauhere Töne anschlägt. Einfach herrlich, dieser Kontrast im Song "Vampiria": erst sphärisch, untermalt mit der zarten Stimme einer Sängerin, und dann der Aggressionsausbruch nach Art melodischen Black Metals...
Die Musik ist durchgehend in düsteren Klangfarben gehalten. Die Gitarren dominieren, geben aber dem Keyboard ausreichend Raum, um die passenden Gothic-Effekte zu plazieren.
Der Hauptgrund, warum ich diese Platte so liebe, sind natürlich die Kompositionen selbst. Die meisten Gothic (Metal)-Platten, die ich bis dahin gehört hatte, tendierten entweder etwas zu stark in Richtung Dancefloor (nur eben in Molltönen) oder wirkten auf mich viel zu kopflastig komponiert, so daß ich den "eigentlichen Song" vermißte. Dies hier ist eingängig, ohne einfältig zu sein, teils verträumt, teils schleppend-zähflüssig, in der Songstruktur oft an dramatischen Power Metal (Epic Metal) angelehnt, mit vielen düsteren und ohrwurmtauglichen Melodien, und irgendwie sitzt immer der richtige Ton an der richtigen Stelle! Das gilt sogar für die flotte Klavierpassage im dritten Song. Der Sound wird zumeist vom Wintermond ("Lua d'Inverno") diktiert. Ein bißchen haben sie sich wohl auch von den düstereren Songs des "Bloody Kisses"-Albums von Type O Negative inspirieren lassen? Bei der Inspiration blieb es zum Glück - von echtem Abkupfern ist nichts zu bemerken.
Seit nunmehr zwölf Jahren erlebe ich das komplette Album immer wieder als Hochgenuß. Von Anfang an wird ein Spannungsbogen aufgebaut, der zum Ende hin mit "An Erotic Alchemy" und "Alma Mater" seinen dramatischen Höhepunkt mit Gänsehautgarantie findet. Viva!


Le Jeu de Robin et Marion
Le Jeu de Robin et Marion
Preis: EUR 17,07

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wäre fast die erste Oper geworden,, 29. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Le Jeu de Robin et Marion (Audio CD)
wenn der Komponist doch nur gewußt hätte, was eine Oper ist. Aber um 1280 war es ja schon fast revolutionär, einen komplexen Liederzyklus zu einem bestimmten Thema zu schreiben. Dieser hier dreht sich um einen Robin und eine Marion (Zusammenhänge mit der Robin Hood-Geschichte bestehen wahrscheinlich nicht, aber das ist wohl noch nicht so richtig geklärt).

Richtige Dialoge gibt es natürlich nicht. Doch die Interpreten tätigten einen (natürlich inzwischen umstrittenen) Kunstgriff. Sie ergänzten das "Jeu de Robin et Marion" um weitere Kompositionen de la Halles sowie um zwei bekannte Estampien (ob Halle diese auch geschrieben hat, wird aber offengelassen...) Jedenfalls wirkt das ganze dadurch viel homogener und kann dadurch direkt als zusammenhängende Handlung angesehen werden.

Die Interpretation läßt keine Wünsche offen. Hier bekommen wir (natürlich nicht ohne kleine Schummeleien) eine stimmige "Mittelalter-Oper" serviert. Guten Appetit!


Iberian Garden Vol. 2
Iberian Garden Vol. 2
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Lädt ein zum Träumen und Genießen..., 29. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Iberian Garden Vol. 2 (Audio CD)
Hier gilt uneingeschränkt, was ich auch schon zu "Iberian Garden Vol. 1" schrieb. Die kulturelle Konstellation des mittelalterlichen Spanien (Islam-Christentum-Judentum) wird hier als wahrer Ohrenschmaus wiedergegeben.

Diese Konstellation hatte sicherlich ihre Tücken (über welche es garantiert genügend Fachliteratur gibt), aber bei einer musikalischen Darstellung geht es naturgemäß meist eher um positive Aspekte. Und so bekommen wir hier ein herrliches Konglomerat der damaligen Stile präsentiert, veredelt durch wundervolle SängerInnen und MusikerInnen.

Aus meiner Sicht ist diese 2CD-Edition wirklich ein besonders gelungener Beitrag zum Thema Mittelalter!


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